Der große Jahresrückblick 2020

Divantis Jahresrückblick 2020
4.8
(97)

Es war das außergewöhnlichste Jahr, an das ich mich erinnern kann. Das öffentliche Leben wurde durch Corona als Jahrhundertereignis zeitweise komplett lahmgelegt. Die Weltwirtschaft verzeichnete die schlimmste Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg. Und Staaten und Notenbanken beschlossen in einem Rekordtempo gigantische Rettungspakete, als ginge es nur noch darum, wer wie schnell am meisten Geld ausgeben kann.

An den Börsen führte das zu noch nie dagewesenen Schwankungen in einem Rekordtempo, für das es an Vorbildern fehlte. Zwischen dem DAX-Rekordhoch von 13.789 Punkten am 17. Februar und dem Sechseinhalbjahrestief bei 8.256 Punkten (ein Absturz von mehr als 40%!) lagen gerade mal gute vier Wochen. Anschließend ging es rasant wieder nach oben mit einem Plus von bis zu 56% bis Anfang Juni. Es folgten weitere Phasen mit Schwankungen zwischen 6 und 16%.

Und dann erlebten wir den besten November aller Zeiten, in dem der DAX allein 15% zulegte. Die US-Wahl brachte das gewünschte Ergebnis und auf einmal standen zwei Corona-Impfstoffe vor der Zulassung.

Nach Weihnachten knackten DAX, S&P 500 und Nasdaq 100 sogar ihre bisherigen Rekorde.

Was diese Achterbahnfahrt mit meinem Depot gemacht hat, wie sich meine anderen Geldanlagen in 2020 entwickelt haben und was ich hätte besser machen können – all das erfährst Du in diesem Beitrag.

Alle Zahlen werden übrigens am 01.01.2021 noch einmal mit den allerletzten Kursen und Kontobewegungen aktualisiert. Es lohnt sich also, dann noch einmal reinzuschauen.

Schwankungen, bei denen mir der Atem stockte

Mein Depot, das sich zwar nicht am DAX orientiert, machte diese Bewegungen selbstverständlich in alle Richtungen mit. Ich verzichte ja bewusst auf Absicherungen und beziehe auch keine Cash-Quote in meine Performance-Berechnungen mit ein.

Aufgrund der erreichten Depotgröße erlebte ich Schwankungen in absoluten Zahlen, die ich so auch noch nicht kannte. Von Mitte Februar bis Mitte März sank mein Depotwert um rund 100.000 €. Das war schon ein mulmiges Gefühl. Genauso rasant ging es dann aber auch wieder aufwärts. Und allein im November verzeichnete ich ein Plus von etwa 40.000 €.

Ursprünglich hatte ich versucht, mein Depot schwankungsarm aufzustellen. Dazu habe ich viele Langweiler (vor allem aus dem Infrastrukturbereich) im Depot. Sie entpuppten sich teilweise aber als höchst betroffen vom weltweiten Lockdown. Flughäfen und Mautstraßen rissen mein Depot zeitweise immer tiefer ins Minus. Hinzu kamen dann die Versicherungstitel, die einerseits Zusatzrisiken zu schultern hatten (vor allem abgesagte Großveranstaltungen) und sich dann auch bei ihren eigenen Kapitalanlagen dem Markt nicht entziehen konnten.

So habe ich erstmals seit meiner genauen Performancemessung mit meinem Depot schlechter als die großen Börsenindizes abgeschlossen. Und im Vergleich mit dem MSCI World bin ich nun auch zurückgefallen. In meiner Rechnung seit dem Start des Divantis-Blogs im Januar 2017 stand bis Ende 2019 noch ein Vorsprung von 2,5%-Punkten. Ein Jahr später liege ich nun 7%-Punkte schlechter als der Vergleichsindex.

Performance-Vergleich Divantis vs. MSCI World

Schmeiße ich nun die Flinte ins Korn und investiere in ETFs?

Im Jahr 2020 hätte ich mit stinklangweiligen ETFs eine bessere Performance erreicht als mit meinem Depot aus Einzeltiteln. Theoretisch jedenfalls. Ich weiß nämlich nicht, ob ich die Ruhe gehabt hätte, auch mitten im Corona-Crash nicht zu verkaufen. Bei meinem Depot ist mir das gut gelungen, da ich von der Qualität meiner Aktien überzeugt war und bin. Und deshalb auch an eine Erholung geglaubt habe. Eine so schnelle Erholung des gesamten Marktes hätte ich aber nicht für möglich gehalten und deshalb wäre es gut möglich gewesen, dass ich als ETF-Anleger zwischenzeitlich meine Anlagen reduziert hätte. Und dann hätte ich an der Erholung eben nicht vollständig partizipiert.

Ich sehe das Jahr 2020 als in allen Aspekten außergewöhnliches Jahr an. Und mit meinem Depot habe ich bei einigen Titeln noch erheblichen Aufholbedarf. Ich kann mir deshalb gut vorstellen, dass das Depot schon in 2021 den Rückstand auf den Index wieder aufholt und zur Outperformance zurückkehrt.

Meine Ziele für das Jahr 2020

In meiner Anlagestrategie für 2020 hatte ich mir mehrere Ziele vorgenommen. Ich wollte:

  • Dividendenerträge von netto 11.000 € erreichen
  • 18.000 € in Aktien investieren
  • mein Depot um mindestens 3 neue Titel ausbauen
  • zum Jahresende einen Bestand von 10.000 € in P2P-Kredite haben
  • die Transaktionsgebühren auf unter 100 € drücken.

Von diesen fünf Ziele habe ich drei erreicht bzw. übertroffen!

Meine Dividendenerträge im Jahr 2020

Das Dividendenziel von 11.000 € netto habe ich trotz der Zukäufe mit 10.036,40 € netto deutlich verfehlt. Ausschlaggebend waren einige Dividendenausfälle, ausgebliebene Dividendenerhöhungen und der schwache US-Dollar.

In diesem separaten Beitrag habe ich meine Dividendenerträge 2020 ausführlich analysiert. Und dort findest Du auch zu jedem Dividendenzahler meine persönliche Yield on Cost für das Jahr 2020.

Gegenüber dem Jahr 2019 sind meine Netto-Dividendenerträge immerhin um 2,4% gestiegen.

Die akkumulierten Dividendenerträge 2020 im Vergleich zu 2017 bis 2019
Die akkumulierten Dividendenerträge 2020 im Vergleich zu den drei Vorjahren

Meine Aktienkäufe im Jahr 2020

Ich wollte 7.000 € neu in Aktien anlegen und zusätzlich alle Dividenden reinvestieren. Ich plante also Aktienkäufe von 18.000 € (Dividendenziel waren ja 11.000 €). Zusätzlich sollten etwaige Verkaufserlöse reinvestiert werden. Durch einen Aktienverkauf habe ich 3.267,90 € erlöst, insgesamt habe ich für 29.316,82 € Aktienkäufe getätigt. Netto habe ich damit 16.012,52 € neu in Aktien angelegt. Das sind rund 9.000 € mehr als geplant und relativiert die “Zielverfehlung” bei den P2P-Krediten deutlich.

Die folgende Übersicht zeigt alle Käufe des Jahres 2020. Nachrichtlich gibt es die Aktienkurse zum Jahresende dazu. Unberücksichtigt sind die erzielten Dividenden, die oft noch zu den Käufen hinzukamen:

KaufdatumAktieKaufkursJahresschlusskursVeränderung
15.01.2020BlackRock464,50588,00+26,6%
23.01.2020BASF63,4764,72+2,0%
10.02.2020L'Oréal268,20312,80+16,6%
20.02.2020Swiss Re109,0077,15-29,2%
25.02.20203M135,12142,44+5,4%
05.03.2020Danone62,0453,76-13,3%
09.03.2020Swiss Re78,1077,15-1,2%
12.03.2020Allianz160,00200,70+25,4%
12.03.2020Veolia Environnement19,4020,01+3,1%
20.03.2020AT&T26,6023,44-11,9%
09.04.2020Civitas Social Housing1,011,048+3,8%
15.04.2020Swiss Re72,5476,71+5,7%
07.05.2020Partners Group734,80962,78+31,0%
13.05.2020SAP106,92107,22+0,3%
04.06.2020Novartis75,9877,44+1,9%
18.06.2020Symrise99,10108,40+9,4%
07.07.2020Texas Instruments113,96133,75+17,4%
27.07.2020BCE35,58534,82-2,2%
14.08.2020Cisco Systems35,99536,47+1,3%
28.08.2020Lam Research289,85384,87+32,8%
01.09.2020Lam Research285,40384,87+34,9%
14.09.2020Sydney Airport2,863,968+38,7%
06.11.2020Coca-Cola41,5044,69+7,7%
07.12.20203M140,96142,44+1,1%

Innerhalb der vier Jahre von 2017 bis 2020 habe ich 100.000 € neu in Aktien angelegt. Details dazu habe ich hier veröffentlicht.

Das Divantis-Depot

Das Divantis-Depot hatte zu Jahresbeginn einen Wert von 400.005,12 €. Zum Ende des Jahres beträgt der Depotwert 411.307,65 €.

Zu berücksichtigen sind dabei Käufe in Höhe von 29.316,82 € und Verkäufe in Höhe von 3.267,90 €. Schließlich kamen Netto-Dividenden in Höhe von 10.036,40 € dazu. Daraus ergibt sich eine Netto-Neuanlage von 16.012,52 €. Daran sieht man leicht, dass die Depotentwicklung in 2020 leicht negativ war. Die zeitgewichtete Depotperformance des Jahres beträgt -1,1%.

Die Volatilität des Depots lag im gesamten Jahr bei 26,6%.

Für einen Vergleich mit dem DAX wären noch die Steuern der Dividenden (3.586,74 €) hinzuzählen. Und dann käme auch mein Depot knapp auf einen positiven Wert.

Top-Performer im Divantis-Depot im Jahr 2021 war – wie schon im Vorjahr – MSCI Inc. mit einem Plus von 59,7%, gefolgt von Metsä Board mit einem Plus von 49,4%. Auf Platz 3 schafft es BlackRock mit einem Plus von 35,4%.

Schwächster Wert war Atlantia mit einem Minus von 29,2%, es folgen ENAV mit einem Minus von 28,9% und AT&T mit einem Minus von 27,0%.

Aufgrund der Dividendenausfälle setzte ich 3 Titel in ein neues “Kursdepot“, zu dem nach dem Börsengang auch Siemens Energy hinzugezählt wurde. Die Performance dieser Titel ist auch im Gesamtdepot enthalten. Trotzdem ist es aufschlussreich, dass das Kursdepot eine Performance von -16,8% schaffte und somit das Gesamtdepot erheblich negativ beeinflusste.

Was ich hätte besser machen können

Im Nachhinein ist man immer schlauer. Das gilt für 2020 genauso wie sonst auch. Rückblickend auf das Börsenjahr 2020 empfand ich mich während des Corona-Crashs als mutig, weil ich keine Aktien verkauft habe. Sondern aus Überzeugung an ihnen festhielt und dadurch die gesamte anschließende Erholungsphase voll mitgenommen habe.

Mit dem heutigen Wissen hätte ich aber ruhig noch deutlich mutiger sein können. Ich hätte – zumindest für eine Übergangszeit – von meinen Anlagekriterien abweichen können und auch in Titel investieren können, die keine Dividende zahlen. Ich habe den Trend zum Onlinehandel klar und deutlich gesehen, aber aus Prinzip nicht in Amazon oder PayPal investiert. Das wäre in dieser außergewöhnlichen Zeit aber besser gewesen als Nachkäufe bei Swiss Re oder Danone zu tätigen.

Investitionen in P2P-Kredite in 2020

Nachdem ich 2018 begonnen hatte, einen weiteren Einkommensstrom mittels P2P-Krediten aufzubauen, führte ich die Investitionen in 2019 und anfangs in 2020 erheblich fort. Zum Jahresbeginn hatte ich 10.600 € investiert, Ende Februar erreichte ich mit 12.701 € den Höchststand. Aufgrund der Corona-Pandemie zog ich dann erstmal Mittel ab, um in Aktien zu investieren. Nachdem einige Plattformen mit ihrer Existenz zu kämpfen hatten, blieb ich im Rest des Jahres vorsichtig. In diesem Erfahrungsbericht zu den ersten zwei Jahren mit P2P-Krediten habe ich ausführlich davon berichtet. Mein Jahresziel von einem Bestand in Höhe von 20.000 € habe ich damit deutlich verfehlt. Zum Jahresende habe ich “lediglich” 2.715,34 € in P2P-Kredite investiert.

Nichtsdestotrotz erhielt ich in 2020 Zinserträge aus den P2P-Krediten in Höhe von 524,75 €. Im Vorjahr waren es noch 552,00 €, damit ergibt sich ein Minus von 4,9%. Das Minus ist vergleichsweise gering, da ich in 2019 ja noch im Aufbau des Bestandes war und in 2020 sukzessive abgebaut habe. Mit dem nun geringeren Bestand wird das Zinsminus in 2021 deutlicher sein.

 Generelle Informationen zu P2P-Krediten findest Du auf dieser Seite.

Crowdinvestment

Als ein weiteres alternative Investment habe ich in 2020 wieder vermehrt in Crowdinvestments investiert. In diesem Beitrag habe ich darüber ausführlich berichtet. Zum Jahresende habe ich nun bei ecoligo.investments (2.000 €), Engel & Völkers Digital Invest (500 €) und Bergfürst (300 €) insgesamt 2.800 € angelegt.

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Renten-ETFs

In diesem Beitrag hatte ich mein Rentenfonds-Portfolio dargestellt, ein Update erschien hier. Die Ausschüttungen aus diesem Portfolio beliefen sich im Jahr 2020 auf 911,84 € netto.

Immobilie

Über meine Wohnung in Leipzig habe ich ebenfalls mit einem Update berichtet. Seit März 2020 ist die Wohnung vermietet und ich habe insgesamt in 2020 einen Überschuss von 1.175,13 € erzielt. Der Cash-Flow ist allerdings negativ, da ich insgesamt 6.017,76 € des Kredites getilgt habe. Hinzu kam ein KFW-Tilgungszuschuss von 12.500 €.

Gold

Auch für Gold war das Jahr 2020 ein besonderes Jahr. Eigentlich als sicherer Hafen gedacht, verlor es im Rahmen des Corona-Crashs ebenfalls. Die Gründe dafür bleiben im Dunkeln, ob es Notverkäufe oder Panikverkäufe waren? Nach der Stabilisierung der Märkte legte Gold dann wieder zu und erreichte parallel zu den mit Schulden finanzierten Konjunkturprogrammen Jahreshöchststände.

Im April hatte ich über eine neue Gold-Chance berichtet und im Juni dann meinen etwas überraschenden Gold-Kauf geschildert. Ich investierte damit im Jahr 2020 insgesamt 4.884,86 € in 3 Unzen Gold. Nachdem ich zum Kaufzeitpunkt ein kleines Schnäppchen gemacht hatte, sackte der Goldpreis zum Jahresende hin wieder ab. Aber beim Gold schaue ich auch nicht auf den Tagespreis, sondern habe es als langfristige Versicherung im Bestand.

Meine persönliche Entwicklung

In 2020 hat sich bei mir beruflich einiges verändert. Ich habe dazu die folgenden drei Beiträge verfasst, die ich hier inhaltlich nicht wiederholen möchte:

Jetzt wird es persönlich

Meine finanzielle Unabhängigkeit

Warum mir immer noch jeder Euro wichtig ist

Der Divantis-Blog

Jetzt noch ein paar Worte zum Divantis-Blog: Die Entwicklung ist weiterhin sehr erfreulich. Im Jahr 2020 gab es mehr als 1,85 Millionen Seitenaufrufe (+80% gegenüber 2019) von rund 450.000 Besuchern (+60%)!

Wir alle zusammen haben 2.344 Kommentare (+70%) geschrieben. Außerdem veröffentlichte ich 179 neue Beiträge (2019: 103 Beiträge). Ich bin selbst erstaunt, dass ich damit durchschnittlich jeden zweiten Tag etwas zu berichten hatte. Euer positives Echo und die qualitätsvolle Diskussion motivieren mich jeden Tag!

Die größte Überraschung für mich passierte allerdings offline: Im November erhielt ich tatsächlich einen handgeschriebenen Brief eines Bloglesers aus Berlin, der sich bei mir persönlich für die ganze Arbeit bedankte, die ich in den Blog stecke. Ich habe mich riesig über diese analoge Nachricht gefreut und sage an dieser Stelle stellvertretend für alle Kommentatoren Herzlichen Dank!!!

Mit mehr als 22.000 Aufrufen war mein Beitrag zu den Gratisaktien von Siemens der reichweitenstärkste Artikel. Das Thema Quellensteuer belegte für Frankreich und die Schweiz den zweiten und den dritten Platz.

Auch in 2021 werde ich weiter schreiben und Dir von meinen Geldanlagen authentisch berichten. Wie meine Anlagestrategie für 2021 aussieht, erfährst Du hier. Dabei begleitet mich die Hoffnung, dass wir alle zu einem normaleren Leben zurückkehren und Corona besiegen werden! Denn viel wichtiger als Geld ist eine gute Gesundheit und die Möglichkeit, sich frei zu bewegen. Ganz getreu dem Motto des Divantis-Blogs: nachhaltig sorgenfrei leben.

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7 Gedanken zu „Der große Jahresrückblick 2020“

  1. Moin Ben,

    vielen Dank für deinen detaillierten Jahresrückblick!

    Ich finde es stets äußerst spannend zu erfahren, wie Gleichgesinnte – vor allem in Krisensituationen wie in diesem Jahr – reagieren und ihre Finanzen handhaben.

    Natürlich ist rückblickend immer Verbesserungspotenzial erkennbar. Ich finde aber, du hast 2020 prima gemeistert und kannst stolz auf das Erreichte sein.

    Klasse auch, wie sich dein Blog entwickelt hat. Ich freue mich schon auf hoffentlich ebenso viele spannende Beiträge von dir in 2021!

    Lieben Gruß aus dem Rheinland

    David

  2. You had a really great year! Remember, this was a crazy year and something we couldn’t even expect in our wildest dreams.

    My portfolio is much smaller than yours but I think that we performed quite similar. I will run the numbers tomorrow and I’ll know for sure.

    Thanks for sharing your story!

    eDGI

    ps: you have a mistake in your calculation. You say net 16k contribution, but it’s 26, right?

  3. Hallo Ben!

    Auch von mir herzlichen Glückwunsch zur pos. Entwicklung deines Blogs. Der tägliche Klick auf deine Seite gehört mittlerweile zum Alltag dazu…

    Corona hat uns gezeigt, wo Verbesserungspotential bei der Aktienauswahl in unseren Depots besteht. Vielleicht bekommen wir im ersten Halbjahr 2021 die Gelegenheit dazu…

    Ich wünsche Dir viel Erfolg in der neu gewonnenen Selbstständigkeit!

    Auf weiterhin spannende Themen von Dir und ebenso anregende Diskussionen im Forum.

    LG Basti

  4. Hallo Ben,

    ja, das ist schon etwas überraschend, da haben aber einige Werte Deine Depot-Performance ordentlich heruntergezogen.

    Mein Depot liegt in der Gesamtperformance bei 18% für 2020 (inkl. unterjähriger Investments, ohne diese (Bestand von Ende 2019) bei 22%).
    Top-Performer: NVIDIA (120% Kursplus) vor Apple.
    Worst Performer: Coca Cola (-11% Kursplus). [Betrachtet man die Kurse bezüglich Bestand Ende 2019, wäre JPM mit -18% noch schwächer in 2020 als KO, aber durch gute Zukäufe JPM in 2020 deutlich im Plus in meinem Depot.]
    Ausfall Dividendenzahlung: keine
    Gekürzte Dividenden: Daimler (Altbestand), LVMH
    Top Dividend Growth: DWS Group (fast 22%) vor Mastercard…

    Wie immer sind die für diese Assetklasse vorgesehenen aber nicht verwendeten Cash-Reserven mit eingerechnet, dieses Jahr macht das aber fast keinen Unterschied, da ich nahezu voll investiert bin.

    Nicht unerwähnt lassen kann ich darüberhinaus auch wieder meinen “Altbestand” an DWS European Opportunities. Auch hier ist ein Kursplus von ca. 16% zu verzeichnen.

    Ich wünsche uns allen hier viel Erfolg in 2021!

    VG
    1Steven1

  5. Hi Ben,

    ich lese deinen Blog schon min. zwei Jahre und finde ihn ebenfalls super. Oftmals wahnsinnig informativ.
    Gratulation zu all deinen Errungenschaften in 2020. Vor allem Immobilien sind auch für mich ein spannender Bereich in den ich mich weiter vortasten möchte.
    1,85 Mio. Aufrufe sind der Wahnsinn – super. Wie sieht es da bei dir mit den Einnahmen aus deinem Blog aus?

    Ich wünsche dir einen guten Rutsch und weiter viel Erfolg!
    Chris

  6. Hallo Ben,

    auf diesem Weg einen guten Rutsch in 2021, beste Gesundheit und auf weitere so interessante Artikel, wie diesen! Trotz Zielverfehlung bei den Dividenden sind 10.000 Euro dennoch eine Hausnummer, von der viele träumen bzw. dies als langfristiges Ziel haben. Daher weiter so… :)

    Viele Grüße
    Chris

  7. Hallo Ben, den Jahresrückblick nutze ich mal für einen Dank für deinen offenen Umgang mit deiner Geldanlage. Ich habe die freien Corona-Tage zu Ostern genutzt um mich endlich zum investieren durchzuringen. U.a. dank dem Duo Finanzwesir/Finanzrocker und deines Blogs bin ich dann zuerst breit in 3 Etfs mit SRI Ausrichtung eingestiegen und konnte zusätzlich noch bis Jahresende mein Ziel umsetzen 20.000€ in „stabile“ Dividendenaktien zu investieren um ab 2021 den Freibetrag damit zu nutzen. Einige deiner Aktien liegen nun auch in meinen Depot und bisher läuft es ganz passabel. Mir ist natürlich bewusst, dass der Aufschwung aktuell an der Börse auf wackligen Beinen steht, aber ich fühle mich trotzdem deutlich wohler mit meinen Investitionen, als wenn das Geld auf dem Tagesgeld vor sich hin dümpelt. Also großen Dank für deinen ganzen Output und ein erfolgreiches Jahr 2021.

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