P2P-Kredite – mein weiterer passiver Einkommensstrom

Um neben Dividendenerträgen und Mieterlösen aus Immobilien einen weiteren passiven Einkommensstrom aufzubauen, investiere ich auch in P2P-Kredite. Hier erfährst Du, was dahinter steckt und wie mein aktueller Investitionsstand ist.

P2P-Kredite – Was ist das?

P2P-Kredite stehen für „Peer-to-Peer Kredite“. Das sind Kredite, die über Plattformen ohne eine zwischengeschaltete Bank vergeben werden. Die Kredite werden also von Privatleuten an andere Endabnehmer vergeben. Die Vermittlung erfolgt dabei über Plattformen wie Bondora, Mintos oder Estateguru. Sie sprechen entweder direkt Endabnehmer an oder arbeiten mit Darlehensgebern zusammen, die sich wiederum über die Plattform refinanzieren und meist auch eine Rückkaufgarantie geben.

Diversifikation unbedingt nötig

Hohe Zinsen bedeuten hohes Risiko. Ohne Diversifikation geht es deshalb nicht. Man kann zwar mit einem einzelnen P2P-Kredit 15% p.a. verdienen, aber das Risiko steht in keinem gutem Verhältnis dazu. Und genau wie bei Aktien, bei denen man auch nicht alle Eier in einen Korb legt, ist die Streuung der P2P-Kredite der Schlüssel zum Erfolg. Man darf nicht gierig sein und sollte sich lieber mit kurzlaufenden Krediten mit niedrigeren Zinsen zufrieden geben.

Neben der Streuung über die vergebenen Kredite streue ich auch noch über die Plattformen hinweg. Dazu sammle ich zunächst mit kleinen Beträgen eigene Erfahrungen mit einer Plattform. Bei positiven Rückzahlungen investiere ich diese und ggf. weiteres Geld neu.

Ethik von P2P-Krediten

Investment-Ethik ist ein wichtiges Thema für mich. Bei Aktien investiere ich ausschließlich in nachhaltige und ethisch vertretbare Unternehmen. Auch bei Immobilien setze ich ausschließlich auf sanierte Denkmalschutzobjekte und bin kein Miethai. Bei P2P-Krediten möchte ich ebenfalls kein Geld mit dem Elend anderer Menschen verdienen. Ich ersetze dabei Banken, die eigentlich die Kredite vergeben sollten. Aber gerade für Selbstständige ist es oft unmöglich, schnell und unbürokratisch einen Kredit zu erhalten. Sie sind dankbar über P2P Kredite, die ihnen oftmals ein kurzfristiges Problem lösen.

Mein Ziel

Ich möchte einen zusätzlichen Einkommensstrom aus Zinszahlungen von P2P-Krediten aufbauen. Da ich das Risiko aber deutlich höher als bei Aktien einschätze, will ich maximal den Betrag in P2P-Kredite investieren, den ich in einem Kalenderjahr als Dividendenerträge aus Aktien erhalte. Sollten alle P2P-Kredite gleichzeitig ausfallen oder alle Plattformen gleichzeitig schließen, dann habe ich die Dividendenerträge eines Jahres verloren. Das ist natürlich schmerzhaft, aber lässt sich noch verkraften.

Läuft alles nach Plan, dann steigen die Dividendenerträge jährlich an. Die Investitionen in P2P-Kredite kann ich dann analog steigern.

Meine konkreten Investments

Begonnen habe ich mit Investments in die Plattformen Mintos und Estateguru. Meinen aktuellen Investmentstand kannst Du aus dieser monatlich aktualisierten Tabelle erkennen:

PlattformZins durchschnittlichErstinvestitionaktueller Standinvestierte P2P-Krediteeröffnet am
Mintos9,46%1.000 €1.005,43 €10122.08.2018
Estateguru11,14%1.000 €1.004,50 €2017.09.2018

(letzte Aktualisierung: 30.09.2018)

Bei Mintos beträgt die Mindestinvestition 10 €. Eine Diversifikation ist deshalb bereits mit einem vergleichsweise geringen Einstiegsbetrag möglich. Mittels der Auto-Invest-Funktion lassen sich auch zurückgezahlte Beträge automatisch neu anlegen. Dazu habe ich einmal meine Wunschkriterien (alles in Euro, rückkaufgarantiert, Mindest-Zinssätze und Maximal-Laufzeit) hinterlegt. Täglich erhalte ich nun eine E-Mail mit dem aktuellen Stand und meinen Zinserträgen. Details zu jedem einzelnen Kredit kann ich mir jederzeit im Webportal von Mintos anschauen. Zu Mintos gelangst Du über diesen Link (*).

Bei Estateguru liegt die Mindestinvestition bei 50 €. Das macht die Diversifikation etwas schwieriger. Zudem ist Auto-Invest erst ab 250 € möglich. Die Besonderheit von Estateguru ist, dass die Kredite mit Grundschulden besichert sind. Sie sind dafür aber nicht rückkaufgarantiert. Die Kredite haben also eine Besicherung, die jeweils mit angegeben ist. Die Zinssätze erscheinen mir risikoadäquat.

Wenn Du Estateguru testen willst, dann erhält Du bei einer Kontoeröffnung über diesen Link (*) einen Bonus von 0,5% für Deine Investitionen in den ersten drei Monaten bei Estateguru. Der Bonus wird Dir auf Dein Konto bei Estateguru gut geschrieben.

Weitere P2P-Plattformen

Es gibt noch zahlreiche weitere P2P-Plattformen, die ich mir nach und nach anschauen werde. Wenn ich davon überzeugt bin, dass dort nachhaltige Erträge möglich sind, will ich dort investieren. Auf meiner Liste stehen derzeit:

Bondora Go & Grow (*) – P2P-Kredite als Tagesgeldersatz mit 6,75% Verzinsung. Mit der Anmeldung über den Link erhältst 5 € Bonus direkt auf Dein Bondora-Konto. Investments sind ab 1 € möglich.

Bulkestate (*) – Immobiliendarlehen mit zweistelliger jährlicher Rendite in Form des Crowdfundings. Investments sind ab 50 € möglich.

PeerBerry (*) – Bis zu 12% Verzinsung für Kredite mit Rückkaufgarantie. Investments sind ab 10 € möglich.