Neu hier?

Du interessierst Dich für Aktien? Du bist es leid, die immer gleichen Tipps zu lesen? Du willst Dir eine eigene Meinung bilden? Und gerne darf es eine langfristige Anlage sein, mit der Du ruhig schlafen kannst?

Dann bist Du hier richtig!

Um Dir den Einstieg zu erleichtern, ein kleiner Vorschlag wie Du Dich auf Divantis schnell wohl fühlst:

  1. Starte mit den Anlagekriterien, um mein Investmentkonzept kennenzulernen.
  2. Dann lies Dir die Über mich-Seite durch, um etwas zu meiner Person zu erfahren.
  3. Und dann schau Dir das Depot an, um die einzelnen Werte in meinem Dividendendepot zu sehen.
  4. Von dort aus kannst Du auf die einzelnen Werte klicken, die Dich interessieren. Du findest kompakte Informationen zu den einzelnen Aktien und am Ende werden Beiträge zu Dividendenzahlungen usw. angezeigt.
  5. Um dann in Zukunft keine Informationen oder neuen Beiträge mehr zu verpassen, registriere Dich noch für den Newsletter!

Und jetzt viel Spaß auf Divantis!

Und zum Schluss noch ein paar Hinweise zum Mitmachen:

Mittlerweile hat sich eine spannende und aktive Community rund um Divantis gebildet. Wir freuen uns sehr darüber, wenn Du Deine Meinung in den Kommentaren zu einzelnen Aktien oder Themen zum Ausdruck bringst. Wir gehen freundlich miteinander um und respektieren andere Ansichten. Denn Börse lebt ja davon, dass es unterschiedliche Ansichten zu Aktien gibt. Ohne einen Verkäufer gibt es auch keinen Käufer!

Gerne kannst Du auch in anderen Foren auf Divantis verlinken oder auf Facebook, Twitter und Instagram Beiträge teilen und/oder kommentieren.

Antworten auf Fragen, die immer wieder mal aufkommen, habe ich in einzelnen Beiträgen beantwortet. Eine Aufstellung der Antworten findest Du in der FAQ. Weitere Fragen versuche ich regelmäßig zu beantworten. Du bist natürlich herzlich eingeladen, auch Fragen zu stellen!

36 Gedanken zu „Neu hier?“

  1. Tolle Berichtet, Interessante Meinungen und neugierig geworden :-)
    Was ich vermisse ist die Quellensteuer.
    Wie stellst du es an, die überall zu beantragen und einzutreiben?
    Gruß Andy

    1. Hallo Andy,

      vielen Dank für Dein Feedback! Die Quellensteuer ist aus meiner Sicht gar nicht so wichtig. Bei amerikanischen Aktien – und das ist ja neben den deutschen Aktien der größte Teil meines Depots – wird sie automatisch angerechnet. Da muss ich also weder etwas beantragen noch eintreiben. Ein Thema ist das sicherlich in der Schweiz. Da habe ich inzwischen 3 Aktien und will den Antrag auf Quellensteuererstattung demnächst das erste Mal stellen. Ich werde dann darüber berichten und eine Anleitung geben. In den anderen Ländern (Frankreich, Italien usw.) lasse ich das einfach verfallen. Da lohnt der Aufwand nicht und es sind nur ein paar Euro.

      Viele Grüße Ben

  2. Hallo Ben, ich bin neue hier und muss sagen, dass mir Dein Blog sehr gut gefällt!
    Kannst Du mir Deine Meinung zu den folgenden Werten sagen:
    — Pandora A/S
    — BYD
    Danke im Voraus!
    VG Miro

    1. Hallo Miro,

      vielen Dank für deine Anerkennung! Freut mich sehr. Mit den beiden Werten habe ich mich bisher nicht intensiv beschäftigt. Nur so viel: Pandora sehe ich als Schmuckhersteller, mit einem austauschbaren Produkt. Deshalb sehr riskant, da kein Alleinstellungsmerkmal oder Burggraben um das Geschäftsmodell vorhanden ist. BYD ist im zukunftsträchtigen Bereich Elektomobilität gut aufgestellt. Ich mache aber um chinesische Unternehmen einen Bogen, weil ich die kommunistische Staatsführung für unberechenbar halte. Da könnte einfach der Aktienmarkt geschlossen werden oder Unternehmen ohne Entschädigung verstaatlicht werden. Das kann ich nicht ruhig schlafen. ;) Es gibt so viele andere tolle Werte auf der Welt, da muss ich nicht direkt in China investiert sein.

      Hast du die beiden Titel in deinem Depot oder überlegst du, sie zu kaufen? Wie ist denn deine Meinung dazu?

      Viele Grüße Ben

  3. Hi Ben,

    habe auch vor kurzem meine “Wachstumsstrategie” um die “Divi Strategie” erweitert. Hast Du denn irgendwie ein Excel Blanko, welches du zur Verfügung stellen kannst, das mir Divirendite, Diviwachstum usw anzeigt?
    Wie rechnest du du Fremdwährungsdividenden in Euro um für deine Prognose? Welchen Durchschnittskurs verwendest du da?

    Liebe Grüße
    Robin

  4. Hallo Ben,

    Interessante Seite, die ich jetzt schon seit einiger Zeit verfolge. Jetzt will ich auch eine Frage stellen.

    Ist für dich das Verhältnis zwischen KGV und Div.Rendite von Bedeutung? Ich habe einige Werte gesehen bei denen dieses Verhältnis nahe beieinander war bzw. fast ausgeglichen. Bei anderen ist eine große Spanne dazwischen. Eigentlich müsste doch bei geringer Diskrepanz ein Kauf auf der Hand liegen. Wie siehst du das?

    Herzliche Grüße
    Simon

    1. Hallo Simon,

      das Verhältnis selbst schaue ich mir nicht direkt an. Ich schaue mir aber natürlich sowohl das KGV als auch die Dividendenrendite an. Oft hat ein niedriges KGV einen Grund: die Börse traut den Gewinnerwartungen nicht oder geht nicht von einem dauerhaften Wachstum aus. Hat eine Aktie z.B. ein KGV von 6 und eine Dividendenrendite von 6%, dann würde ich da eher hellhörig. Sowas deutet eher auf große Schwierigkeiten hin. Bei einigen Automobilwerten müsste es im Moment so in etwa aussehen.

      Oder meinst Du etwas anderes? Hast Du ggf. ein konkretes Beispiel?

      Viele Grüße Ben

    2. KGV und Dividendenrendite können überhaupt nicht “fast ausgeglichen” sein:
      Das KGV ist eine Zahl >> 1, die Dividendenrendite hingegen ein Prozentwert.
      Da liegt also ein Faktor von ca. 100 dazwischen.

      Aber mal von der Semantik her:

      KGV und Dividendenrendite sind (tendenziell, siehe letzte Zeile) Kehrwerte voneinander, denn
      * KGV = “Kurs-Gewinn-Verhältnis” = (Kurs pro Aktie) / (Gewinn pro Aktie),
      * Dividendenrendite = (Dividende pro Aktie) / (Kurs pro Aktie).

      Multipliziert man das KGV mit der Dividendenrendite, dann kürzt sich der “Kurs pro Aktie” heraus und man erhält:
      (Kurs pro Aktie / Gewinn pro Aktie) * (Dividende pro Aktie / Kurs pro Aktie)
      = (Dividende pro Aktie) / (Gewinn pro Aktie)
      = die Ausschüttungsquote dieser Aktie.
      [Beispiel: KGV 15 * Dividendenrendite 3% = Ausschüttungsquote 45%.]

      Kehrwert des KGV: (1 / KGV) = (Gewinn pro Aktie) / (Kurs pro Aktie) = die “Gewinnrendite” der Aktie.
      [Beispiel: Bei einem KGV von 20 kostet die Aktie das 20-fache des Gewinns pro Aktie, also beträgt der Gewinn pro Aktie (1 / 20) = 0,05 = 5% des Aktienkurses.]

      Wenn Dividendenrendite = 1 / KGV, dann bedeutet dies, dass die Ausschüttungsquote dieses Unternehmens bei 100% des Gewinns liegt.
      [Beispiel: Bei einem KGV von 30 muss Fielmann für eine Dividendenrendite von 1/30 = 3,3% seinen kompletten Gewinn ausschütten.]

      1. Hallo Karl,
        deine Darlegungen habe ich aufmerksam gelesen und konnte sie zunächst nachvollziehen.
        Auf onvista.de findet sich für die “Aktie” von Brookfield Renewable Partners (WKN A1JQFZ) für das Jahr 2019 eine geschätzte Dividendenrendite von 4,44% und ein ebenfalls geschätztes KGV von 231,76. Mit diesen Werten komme ich in einen gedanklichen Urwald. Vielleicht stimmen die Daten ja nicht!? Kannst du mich vom Schwindelgefühl erlösen?
        LG: Hans-Peter

        1. Hallo,

          ich bin nicht Karl, wollte mich aber trotzdem einmal melden.
          Geht es Dir um die Werte selbst oder um den von Karl dargestellten Zusammenhang zwischen KGV und Dividendenrendite?

          Ich habe gerade einmal kurz geschaut, zum KGV des Unternehmens findet man verschiedene Angaben, wie leider häufig. Insbesondere ist mir das in der letzten Zeit bei Yahoo Finance aufgefallen. Da ist es manchmal völlig falsch und dadurch irreführend. Wenn ich etwas mehr freie Zeit hätte, würde ich einmal versuchen, das zu klären. Momentan schaue ich sicherheitshalber vor Investitionen einfach an mehreren Stellen nach, und letztlich kann man sich wohl nur auf die Angaben direkt vom Unternehmen verlassen.
          (Ein ähnliches Problem hat man bei der Performance-Betrachtung; dies ist mir letztens bei Siemens aufgefallen.)
          Ich gehe einmal davon aus, dass es kostenpflichtige Services gibt, die diese Kennzahlen zuverlässig, definiert, komplett und richtig darstellen; das spare ich mir derzeit noch.
          Offensichtlich gibt es für das Unternehmen derzeit auf jeden Fall ein sehr hohes KGV, was aber auch nicht ungewöhnlich ist, siehe z.B. Varta.

          VG
          1Steven1

  5. Hey Divantis,
    Von einem Kommentar in YoutubeMishat mich jemand dich empfohlen.

    Vielleicht hast du ja mal etwas Zeit und Bock:

    Bin Muslim und kann nicht in allen Aktien investieren “Schwein, Alkohol, Glücksspiel, Banken, Versicherung, Werbung (nackte Frauen) Porno usw.” Sind raus. Zudem dürfen die Unternehemen nicht all zu Verschuldet sein. Zudem müssen wir Jährlich 2,5% Armensteuer entrichten von unserem ersparten.

    Aufjedenfall will ich jetzt Starten.
    Ich bin 29 Jahre alt aus Düsseldorf, ein Kind das 9 Monate ist, Frau arbeitet natürlich erstmal nicht.

    Gehalt 3000 Euro, Fixkosten insgesamt 1200€ (WBS Wohnung :D). 2 fette Urlaube schon gemacht Gesamtkosten 13000 euro 2 Monate waren wir weg, Luxus Bedürfnisse sind gestillt. Keine Schulden nichts Barfög abzahlt, Auto auch. 6 Monats Gehälter als Sicherheit und die 204 Euro von meinen Sohn gehen auf einem Goldsparplan. Elternzeit 3 Monate sind vorbei. Das musste ich jetzt mal sagen :D

    Depot eröffnet: Ja
    Aus Spass Aktien gekauft: Ja (3 Trades = 100 Euro)

    1x Lufthansa (leider wohl zu viele Schulden, fällt erstmal raus)
    1x Coca Cola
    1x mondelez

    Ich habe ca. 900 Euro im Monat zu Verfügung. Mein Erstes Ziel Dividenen kassieren bis 1600€ (Abgeltungssteuer). Um möglich meine 2,5% Zakat Armensteuer zu bezahlen und etwas Taschengeld zu haben und das Geld zu vermehren.

    Mein Plan Monat für Monat.

    10x Sap
    10x Johnson
    30x Pfizer
    20x mondelez
    20x henkel
    20x basf
    10x gamble
    10x exxon
    15x siemens
    10x phillips
    10x abb
    10x novartis
    10x nestle (ob die islamisch erlaubt ist weiß aber nicht nicht)

    Dann sparen und 4000euro in den etf msci i share islamic world investieren. Kann das was werden ? Oder eher schwierig, sollte ich besser wie jeder es mir ratet einfach bei Gold bleiben.

    Freue mich auf deine Antwort.

    1. Hallo Tamer,

      vielen Dank für Deine Offenheit zu Deinen finanziellen Verhältnissen. Du hast ja schon konkrete Vorstellungen, in was und wie Du investieren willst. Und natürlich kann das was werden. Die Frage wird aber sein, ob Du Dich damit wohl fühlst. Ob diese Aktienauswahl zu Deiner Risikotoleranz passt usw.
      Zu einigen Deiner Titel habe ich eine gute Meinung, zu anderen nicht. Das würde hier aber zu weit gehen. Von einem Goldsparplan für ein 9 Monate altes Kind halte ich übrigens nichts. Warum sparst Du das Kindergeld nicht in den von Dir genannten ETF? Nach 18 Jahren sollte die Rendite deutlich über der von Gold liegen. Historisch gesehen war Gold gut zum Vermögenserhalt, aber nicht zum Vermögensaufbau.

      Viele Grüße Ben

      1. Vielen Dank für deine Schnelle Antwort. Ok ich werde mir nochmal Gedanken machen, um mir dein Depot näher anschauen. Bezuglich den ETF ist er zu Teuer. Die Kosten belaufen sich pro 200 Euro immer bei 7 Euro Nebenkosten. Oder sollte ich einfach immer 2400 Euro ansparen und jährlich auf ein Schlag investieren.
        Danke danke nochmal.

        1. Hallo Tamer,

          musst Du bei der Auswahl Deiner Depotbank auch etwas beachten? Ansonsten würde ich Dir dringend empfehlen, zu einer günstigeren Bank zu wechseln. Alternativ kannst Du aber auch halbjährlich kaufen. Bei 1.200 € sind 7 € Provision schon erträglicher.

          Viele Grüße Ben

      1. Nein diese Seite heißt so aber ich fühlte mich durch deine prahlerischen und völlig irrelevanten Äußerungen zu diesem kleinen Statement provoziert.
        Ausführlicher formuliert meinte ich, dass ich nicht das Gefühl habe, dass du dich ausreichend mit dem Thema befasst hast. Das klingt so nach “ich mach jetzt mal in Aktien und will viel Geld verdienen.” Ich erkenne keine Struktur in deiner Auswahl, keine Strategie. Selbst bei den Aktien, die im Islam erlaubt sind, kennst du dich nicht aus. Wie soll man auch solche Firmengeflechte durchschauen, bist du sicher, dass Johnson oder BASF nicht komische Tochterfirmen haben, die gegen islamische Vorschriften verstoßen?
        Und dass nicht jeder ETF-Sparplan 7 Euro kostet, weißt du auch nicht, obwohl man das schnell herausfinden kann.
        Auch wenn du keine weitere Meinung hören willst, ist genau das schon der nächste Fehler. Aber du scheinst von dir überzeugt zu sein. Ich wollte nur vor den Risiken warnen. Manchmal muss man einfach warten und lernen. Andererseits hast du deine fetten Urlaube hinter dir. Also los…

  6. Hallo Ben, nachdem ich deinen Blog nun schon seit mehr als 1 Jahr verfolge habe ich mich letztlich doch entschlossen dir eine Nachricht zukommen zu lassen. Zuerst einmal ein großes Kompliment. Der Blog ist super aufgebaut und deine Beiträge sind informativ und immer gründlich recherchiert.
    Unsere Investmentansätze sind, mit wenigen Ausnahmen, fast deckungsgleich. Meine privates Depot habe ich, Ziele muss mach sich ja setzen, “Rente mit 50 – X” getauft :-)
    Mein Depotvolumen ist etwas kleiner als dein Divantis-Depot aber unsere Aktienauswahl überschneidet sich zu sehr großen Teilen. Ich freu mich schon auf einen regen Austausch mit dir.
    Gleich mal ein paar Themen die mir so auf der Zunge brennen:
    1. Hast du für dich eine Maximalanzahl an Depotpositionen festgelegt? Ich hatte mir vor 5 Jahren vorgenommen nicht mehr als 20 Positionen aufzunehmen, der Übersichtlichkeit halber, mittlerweile bin ich aber auch schon bei fast 30 Positionen. Meine Watchlist ist auch noch so gut bestückt, dass ich in den nächsten Jahren locker auf 40 Positionen kommen werde.
    2. Du hast geschrieben, dass du keine Wertpapierkredite mehr nutzt, oder nur noch in eingeschränktem Maße. Ich habe seit einiger Zeit ein Depot bei Degiro die einen Zinssatz von 1,25% anbieten. Hier habe ich eine nicht unwesentliche Summe aufgenommen und meine Dividendenaristokraten geparkt. Sofern keine großen Zinssteigerungen seitens der EZB kommen, wonach es meiner Meinung nach die nächsten 10 Jahre nicht aussieht, ist das Risiko sehr überschaubar und die Dividenden decken locker die Zinskosten. Die richtige Aktienauswahl vorausgesetzt. Zumal mein Anlagehorizont auch vorsieht die Werte irgendwann mal zu vererben, also ich voraussichtlich niemals verkaufen muss. Hast du vor hier deine Position nochmals zu überdenken? Ich muss mich stark bremsen noch mehr Geld aufzunehmen.
    3. Schließt du Werte wie BAT, Diageo etc. bewusst aus? Wären ja im Grunde auch mit deinen Kriterien kompatibel. Oder sind das auch Geschäftsfelder die du nicht in Einklang mit deinen Prinzipien bringen kannst?
    Dann erstmal noch einen schönen Restsonntag und ich freue mich schon auf deinen nächsten Beitrag.
    VG
    Torsten

    1. Hallo Torsten,

      vielen Dank für Dein positives Feedback, das mich sehr motiviert! :)

      Zu Deinen Fragen:
      1. Ich habe mir keine Maximalanzahl festgelegt. Das Limit ist für mich dann erreicht, wenn ich das Gefühl habe, nicht mehr alle Aktien mit der notwendigen Aufmerksamkeit beobachten zu können. Bei den aktuell 49 Positionen ist das jedenfalls noch gut handhabbar für mich. Ein paar mehr können es ruhig noch sein, aber irgendwo bei 60-70 Positionen ist dann wahrscheinlich Schluss.
      2. Hast Du schon eine längere Korrektur oder gar einen Crash mit Wertpapierkredit erlebt? Ich brauche das – ehrlich gesagt – nicht noch mal. Ist mir einfach zu nervenaufreibend. Wenn ich mir allerdings sicher bin, dass es tendenziell erst mal lange Zeit aufwärts geht (z.B. nach einem Crash), dann investiere ich ggf. auch wieder auf Kredit. Das kann die Rendite dann schon ordentlich pushen. Aber im Normalfall brauche ich das nicht.
      3. Tabakwerte schließe ich bewusst aus, bei Alkoholtiteln bin ich zurückhaltend. Beides sind Drogen und für unzählige Todesfälle jährlich verantwortlich. Da ich selbst auch Alkohol konsumiere, würde ich aber Aktien davon schon kaufen – wenn es unbedingt sein müsste. Zigaretten mag ich einfach nicht, weder aktiv noch passiv. Und deshalb kommen sie mir auch nicht ins Depot.

      Viele Grüße Ben

  7. Hallo Ben,

    ich höre gerade das Interview mit dem Finanzrocker und du sagst, dass du begeistert bist bzw. verwundert wie viele hier auf deinem Blog mitlesen. Ich lese hier seitdem ich diesen Blog kenne, fast täglich mindestens wöchentlich. Was mich immer wieder hierhin zieht, ist der Umstand, dass dein Blog eben kein Hochglanz Mist ist. Ich beobachte deine Strategie und schaue mir auch ein bisschen davon ab. Die meisten Blogger/ Insta- Kids und sonstigen möchtegern Profis haben alle die gleichen ca. 50 Aktien im Depot. Im Endeffekt sind die meisten Blogger also Trendtrader auch wenn sie glauben, dass sie das nicht sind. Dein Blog ist sachlich, ruhig und mit tollen Ideen für das eigene Depot.
    Schön weiter machen =)
    vielen Dank

    1. …dem kann man nichts hinzufügen Paul. Alles gesagt. Auch ich sehe das so und bin gespannter und sehr interessierter Mitleser. Als Investment-Beginner kriegt man ja wirklich vieles angeboten, aber dein Blog ist genau so wie ich ihn mir wünsche und vorstelle. Ohne taramm und sonstigen Schnickschnack, oder Muss.
      Weiterhin viel Erfolg, (auch uns allen!) :) Vielen Dank und schöne Weihnachtszeit. 2020 wird gut.

  8. Hallo Ben, hallo Community!
    Vorab ein schönes Weihnachtsfest euch allen!

    Ich bin vor einiger Zeit auf “divantis” gestoßen und besuche den Blog seither mehrmals in der Woche. Ich finde hier tolle – vor allem sachliche – Informationen und interessante Beiträge. Glückwunsch zu dieser ausgezeichneten Seite! Lange gesucht, endlich gefunden.

    1. Hey Ben, hey community!
      Ich habe diesen blog kurz vor Weihnachten entdeckt und mir damit selbst ein kleines Weihnachtsgeschenk beschert! :-)
      Ich bin derzeit Student und habe vor kurzem ein Depot erstellt, welches auf langfristige Dividenden ausgelegt ist. Nun möchte ich einen sparplan anlegen, bei dem ich jeden Monat mir 500€ 5 Werte bespare, welche neben den individualkäufen meine depotbasis darstellen sollen. Ich dachte bisher an allianz, Johnson & Johnson, 3m, Microsoft und Münchner Rück.
      Schreibt mir gerne euer Feedback hierzu und was ihr generell von der Idee haltet.
      Ich wünsche allen ein erfolgreiches 2020!

      1. Hallo Nicolas,

        schön, dass Du zu uns gefunden hast!
        Die Aktien, die Du Dir für den Sparplan ausgesucht hast, habe ich ja alle im Depot und finde sie dementsprechend auch gut. Ich würde mir aber trotzdem überlegen, ob nicht als Basis ein breiter ETF besser ist. Dann bist Du direkt schön diversifiziert und kannst mit Individualkäufen ergänzen. Zumindest für das erste Jahr würde ich mir das überlegen. Mit 6.000 € in einem ETF, z.B. auf den MSCI All Countries World, hättest Du eine sehr gute Basis.
        Wenn es direkt die 5 Aktiensparpläne sein sollen, dann würde ich mich für einen Versicherungswert (Allianz oder Münchner Rück) entscheiden und dafür einen Konsumtitel, z.B. PepsiCo, aufnehmen.

        Viele Grüße Ben

        1. Hey Ben,
          vielen Dank für die hilfreiche Antwort!
          Ich bespare den MSCI World bereits seit November (Depoteröffnung). Das möchte ich auch weiterhin beibehalten, mir geht es nur um die Dividendenbasis, welche ich mit den Werten erschaffen möchte. Ich habe mich nun für Allianz entschieden und zudem noch Pepsi mit reingenommen.
          Danke und bis dann!

          1. Hallo Nicolas,

            Erstmal viel Erfolg bei Deinem Dividendendepot!

            Allianz ist sicher keine schlechte Wahl, aber falls Du einen Sparplan zum Ansparen nutzen möchtest: Bedenke die höheren Ordergebühren durch die meist zusätzlich anfallenden Gebühren für die Eintragung als Namensaktie!
            Kleine Sparplan-Posten sind somit eher unattraktiv, bloß nicht 25 Euro / Monat sparen, lieber z.B. quartalsweise einen höheren Betrag sparen!

  9. Hallo Ben,
    habe mich gefreut, als ich deine Strategie verfolgt und gelesen habe.
    Ich habe seit 1999 ein Depot mit dem selben Ansatz ” Monatliche Dividenden zu generieren”.
    Was mich ein wenig wundert, dass du kaum Aktien im Depot hast, die steuerfreie Dividenden ausschütten,
    sprich aus dem Einlagenkonto.

    1. Hallo Iceman,

      das liegt daran, dass ich keinen Fokus darauf gesetzt habe. Mir sind bei der Aktienauswahl andere Kriterien wichtig. Die Dividende ist ja auch nicht wirklich steuerfrei, sondern reduziert den Einstandskurs. Die Versteuerung setzt dann bei einem späteren Aktienverkauf ein. Aber wenn ich eine passende Aktie gefunden habe und sie zahlt dann auch noch die Dividende steuerfrei aus (oder einen Teil wie bei Siemens Healthineers), dann habe ich natürlich nichts dagegen.

      Viele Grüße Ben

  10. Hallo Ben,

    seit einigen Tagen studiere ich deinen Blog und bin sehr begeistert u.a. von deinem Ideenreichtum, deiner Sorgfalt, sozialen Einstellung sowie beinahe liebevollen Dispositionen.
    Der Abgleich deines Depots mit dem meinen gab mir den spontanen Impuls vier Aktien mitzuteilen, die ich von dir nicht erwähnt sehe, mit denen ich aber sehr zufrieden bin. Ich habe danach lange gesucht, mit den Hauptkriterien mittel- langfristiger Kursverlauf, relativ wenig Verluste bei allgemeinem Crash-Szenario, geringe Volatilität, Dividendenrendite (Höhe und Konstanz) sowie soziale Aspekte (z.B. keine Rüstung, keine Kohle).
    – Hannover Rück |840221|DE0008402215 (im einjährigen Vergleichszeitraum sogar deutlich besser als Munich Re)
    – Brookfield Renewable Partners |A1JQFZ|BMG162581083
    – American States Water Corp. |881720|US0298991011
    – Nextera Energy Inc.|A1CZ4H|US65339F1012

    Gibt es aus deiner Sicht an diesen Titeln etwas auszusetzen?

    Schließlich noch eine vielleicht anfängerhafte Frage: Wenn ein Wertpapier deutlich an Volumen zugenommen hat, siehst du dann einen Grund, den Posten zu teilen, obwohl es weiterhin gut läuft? Ich komme darauf, weil du fast ausschließlich kleine bis mittlere Stückzahlen pflegst.

    LG: Hans-Peter

    1. Hallo Hans-Peter,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Die Hannover Rück habe ich über die Talanx-Aktie abgedeckt. Talanx ist der Mehrheitsaktionär und profitiert ziemlich direkt von der Entwicklung der Rückversicherungstochter. Die anderen drei Aktien kenne ich namentlich, aber ich habe sie mir längere Zeit nicht angeschaut. Das werde ich nachholen!
      Zu Deiner letzten Frage: Mir ist die Depotgewichtung meiner Aktien wichtig. Wenn sie deutlich zunimmt und ich damit nicht zufrieden wäre, dann würde ich auch über einen Teilverkauf nachdenken. Einziger Fall, der derzeit dafür in Frage käme, ist die Munich Re. Der Depotanteil liegt nun bei 8,15%. Wenn die Kursentwicklung weiter so positiv verläuft, dass die 10%-Marke in Angriff genommen wird, dann würde ich mich wahrscheinlich von einigen Stücken trennen. Denn mehr als 10% Depotgewicht möchte ich in keiner Aktie haben. Aber prinzipiell lasse ich meine Gewinne gerne laufen.

      Viele Grüße Ben

  11. Hann-Rück ist halt ein Klimazock.

    Ich habe die anno 2005 gekauft (zu 31,53). Im Herbst war viel Wirbelsturm, im Folgejahr ist gleichmal die Dividende ausgefallen. Da dachte ich mir dann: Volltreffer, mal wieder. Ich schaffe es immer wieder, zum Höchstpreis zu kaufen und am Tiefstpreis zu verkaufen.

    Wenn es mal wieder eine wüste Hurrikan-Saison gibt, dürfte die Aktie leiden, mit der Hoffnung auf Besserung im Folgejahr (wenn es dort weniger stürmt, die Gesellschaft aber angesichts der Schäden höhere Prämien hat durchsetzen können).

    Ich habe ich aber nicht beirren lassen, habe die Aktien behalten bis jetzt. Pro Stück habe ich über die Jahre immerhin 42,75 Euro Dividende kassiert (und die Kurssteigerung gerade im letzten Jahr war nicht zu verachten).

    Wenn eine Aktie stärker als andere steigt, gerät ein ausgeglichenes Depot grundsätzlich aus dem Lot. Andererseits: Wer verkauft schon eine Aktie, die läuft? Die Theorie sagt: Ja, Depot ausgleichen, Teilverkauf davongelaufener Werte. Ich mache das nicht, ich freue mich über den langen Balken in meinem Diagramm, aber ich weiß halt, daß dieser eine Posten viermal so viel Wert ist als die durchschnittliche Aktie in meinem Depot. Hann-rück ist seit 2005 durchschnittlich 12,5% gelaufen, Allianz (auch kein schlechter Wert) in der gleichen Zeit durchschnittlich 3,8%.

    Bens Depot wäre mir zu zerfasert, ich finde meine etwa zwanzig schon viel.

  12. Achim, hab Dank fürs rasche Echo und den darin enthaltenen Trost.
    Ich dachte schon, ich sei der einzige “Extrempechvogel”, der die Höhen und Tiefen der Kurse voll negativ auskostet. Hatte bereits erwogen, bei Firmen anzurufen (“Achtung, ich kaufe jetzt!”) mit der Frage, was sie mir geben würden, um mich davon abzuhalten. Aber dazu bin ich wohl noch zu wenig berühmt…

  13. Hallo. Bin neu hier. Und habe auch den Plan ein Dividenden Portfolio aufzubauen. Leider mit deutlich geringeren Mitteln.
    Mein Frage ist : Macht es sind sich eine Aktie zukaufen die sagen wir mal im Mai Dividenden zahlt zukaufen und die Dividende im Mai in einer Firma zu stecken die im Juni Dividende bezahlt usw…
    Oder ist das schwer für Neulinge zu handhaben. Würde mich nach deinem Portfolio orientieren.
    MfG Christian

  14. Auch von mir Alles Gute zum 600. Beitrag. Dein Blog ist für mich mittlerweile zum täglich Brot geworden. Bitte mach weiter so tolle Arbeit hier und ich wünsche Dir damit weiterhin viel Erfolg und soviele positive Rückmeldungen!!!

    Du bist auch für mich immer eine Inspiration für neue Titel bzw. eine tolle Informationsquelle zu Unternehmen die sich in unser aller Depots überschneiden…

    LG Basti

  15. Sorry, hatte versuche noch mal meinen früheren Beitrag hier zu plazieren.
    Habe inzwischen die Mitteilung erhalten, daß es bei der DKB auch für die kanadischen Aktien wie etwa die Scotiabank für 11,90 € einen Quellensteuerbefreiungsantrag ähnlich wie für Frankreich gibt. In Frankreich funktioniert das bei mir bereits. Daher werden meine Scotiabank-Aktien jetzt auch zu der DKB übertragen. Doch die letzten drei Jahre sind damit leider nicht abgedeckt. Ich hatte bereits erfolglos mit zwei Finanzfachleuten das Ausfüllen der Formulare Nr. 7 und Nr. 4 versucht. Kennt jemand eine Möglichkeit, mal ein solches vorausgefülltes Formular irgendwo einzusehen?
    Welche Erfahrungen gibt es über die Rückzahlung der zuviel gezahlten Quellensteuer? Dauer, per Scheck usw?
    Oder wer kennt irgend jemanden, der Hilfestellung bei der Rückholung kanadischer Quellensteuer liefern kann?

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