Schweizer Quellensteuer zurückholen – so einfach geht’s!

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Die Dividendenzahlung meines jüngsten Kaufs einer Schweizer Aktie nehme ich zum Anlass, Dir Schritt für Schritt zu zeigen, wie einfach Du die Quellensteuer aus der Schweiz zurückholen kannst.

Mit dieser Anleitung sparst Du bares Geld und kannst selbst ganz entspannt Schweizer Dividendenaktien kaufen.

Eine Dividendenabrechnung aus der Schweiz

Jeder Aktionär von Schweizer Aktien kennt das leidige Thema der Quellensteuer. Als Beispiel dient die Partners Group Holding AG aus meinem Depot. Sie zahlt eine Dividende von 25,50 CHF pro Aktie aus. Von dieser Dividende werden zunächst 35% Quellensteuer abgezogen. Das sind 8,93 CHF. 15% (=3,83 CHF) werden jedoch auf die deutsche Kapitalertragsteuer angerechnet. Die übrigen 20% (=5,10 CHF) sind erst mal verloren. In diesem aktuellen Beispiel hat der Smartbroker die Schweizer Dividende zum Kurs von 1,0546 in Euro umgerechnet und dann nach Abzug der Steuern und teilweisen Anrechnung der Quellensteuer eine Netto-Dividende von 13,16 € ausgezahlt.

Dividendengutschrift der Partners Group Holding AG im Mai 2020

Das passiert bei allen Schweizer Aktien gleichermaßen. Und je mehr Schweizer Aktien Du im Depot hast, umso sinnvoller ist es, die Schweizer Quellensteuer zurückzuholen.

3 Jahre sammeln

Die Erstattung der Quellensteuer aus der Schweiz kannst Du in einem Antrag für insgesamt drei Jahre beantragen. Ich habe das zuletzt Mitte 2019 für alle meine Dividendenerträge mit Schweizer Aktien der Jahre 2017, 2018 und 2019 gemacht. Ich hatte insgesamt 7 Dividendenzahlungen in diesen drei Jahren aus der Schweiz (3x Swiss Re, je 2x Givaudan und Novartis). Den Antrag für 2017-2019 kannst Du noch bis Ende 2020 stellen.

Du kannst den Antrag natürlich auch nur für ein einzelnes Jahr oder für zwei Jahre stellen. Das bietet sich dann an, wenn Du besonders hohe Schweizer Dividenden hast und das Geld schnell wieder zurückhaben willst. Ich werde meinen nächsten Antrag allerdings erst im Jahr 2022 stellen und dann die Jahre 2020, 2021 und 2022 abdecken. Und bis dahin versuchen, durch weitere Käufe die Schweizer Dividendenerträge zu steigern. Die Erstattung für 2020 kannst Du bis zum Ende des Jahres 2023 beantragen.

Tax-Voucher beschaffen

Für jede Quellensteuererstattung benötigst Du einen sogenannten Tax-Voucher. Manche Banken liefern den automatisiert zu jeder Dividendenabrechnung mit, andere nur auf Anforderung und wieder andere lassen sich das extra vergüten. Deshalb mein Tipp an dieser Stelle: Bereits beim Kauf von Schweizer Aktien an den Tax-Voucher denken und notfalls vor der Dividendenzahlung einen Depotübertragung veranlassen. Bei der ING * ist der Tax Voucher kostenlos und direkt bei der Dividendenabrechnung dabei. Er sieht so aus:

Tax Voucher der ING für Aktien der Swiss Re

Beim Smartbroker * kannst Du ihn gratis per E-Mail anfordern. Das funktioniert auch zuverlässig und hat bei mir problemlos geklappt.

Das Ausfüllen des Antrags

Der “Antrag auf Rückerstattung der schweizerischen Verrechnungssteuer von Dividenden und Zinsen” ist leicht auszufüllen. Es ist das Formular 85, das Du auf der Seite der Eidgenössischen Steuerverwaltung findest. Entweder gibst Du dort in der Suche “Formular 85” ein oder Du klickst Dich durch das Menü Verrechnungssteuer Stempelabgaben / Verrechnungssteuer / Dienstleistungen / Formulare Wohnsitz im Ausland. Dann scrollst Du zur Nummer 85 für Deutschland.

Willst Du die Erstattung für Dividenden bis einschließlich 2019 beantragen, dann musst Du Dir zuerst den Snapform Viewer installieren. Das geht über diesen Link bzw. am Ende der Formularseite. Und dann wählst Du das Formular aus und kannst es offline an Deinem PC ausfüllen.

Im Antrag gibst Du dann neben Deinen persönlichen Daten (Name, Anschrift, Telefon, E-Mail und Bankverbindung) an, für welche Jahre Du den Antrag stellst.

Die meiste Arbeit macht dann die Tabelle, in der Du die einzelnen Dividendenerträge aufschlüsseln musst. Bei mir sah das dann so aus:

Tabelle mit Dividendenzahlungen zur Rückerstattung der Schweizer Quellensteuer

Die Summenbildung erfolgt automatisch. Insgesamt habe ich so für die drei Jahre 127,15 CHF Rückerstattung beantragt.

Summenbildung zur Rückerstattung der Schweizer Quellensteuer

Auf der zweiten Seite des Formulars sind dann noch bis zu zehn Fragen durch Ankreuzen zu beantworten. Meine Antworten:

Fragebogen zum Antrag auf Rückerstattung der Schweizer Quellensteuer

Das Einreichen des Antrags

Das Formular habe ich dann zweimal ausgedruckt und an mein Finanzamt in meinem Wohnort geschickt. Ein Formular kam dann postwendend mit Stempel und Unterschrift zurück.

Dann habe ich alle im Antrag angegebenen Dividendenabrechnungen mit den Tax-Vouchers ausgedruckt. Und den ganzen Stapel (Antrag mit Anlagen) dann an die

Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV
Eigerstrasse 65
3003 Bern
Schweiz

geschickt.

Die Erstattung der Quellensteuer

Die Eidgenössische Steuerverwaltung gibt auf ihrer Internetseite an, dass sie rund 300.000 Anträge pro Jahr prüfen muss und die Bearbeitung deshalb mehrere Monate dauern kann.

In meinem Fall habe ich die Abrechnung und Erstattung schon nach drei Wochen nach meinem Versand erhalten.

Bestätigung der Schweizerischen Eidgenossenschaft zur Rückerstattung der Quellensteuer

Die Schweiz erstattet die Quellensteuer ausschließlich in CHF auf ein beliebiges Konto mit IBAN. Ich habe dafür mein Depot-Verrechnungskonto bei der ING angegeben. Von den erstatteten 127,25 CHF hat die ING “Fremdspesen” in Höhe von 25 CHF einbehalten. Der übrige Betrag wurde dann zum damals (im Juni 2019) fairen Kurs von 1,1177 umgerechnet, so dass ich mich über eine Gutschrift von 91,39 € freuen konnte.

Neuigkeiten für Erstattungen ab 2020

Ich habe mich jahrelang schwer getan, den Antrag zu stellen. Mir war das einfach zu viel Arbeit, mich damit zu beschäftigen. So habe ich bares Geld verschenkt. Inzwischen weiß ich, dass es gar nicht so viel Arbeit ist!

Für Dividenden ab 2020 wird das Verfahren weiter vereinfacht. Die Antragstellung erfolgt dann elektronisch, der Snapform Viewer ist nicht mehr erforderlich. Ich habe mich bereits in dem Portal registriert und es macht den Eindruck, dass zur Beantragung die deutsche Steueridentifikationsnummer ausreicht. Du brauchst also keinen Stempel Deines Finanzamts mehr. Jetzt gibt es wirklich keinen Grund mehr, auf die Erstattung zu verzichten.

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102 Gedanken zu „Schweizer Quellensteuer zurückholen – so einfach geht’s!“

  1. Hallo Ben,

    vielen Dank für die ganze Mühe die Du Dir gemacht hast um uns die einzelnen Schritte zu erklären. Das ist einfach TOP.

    Gruß Peter

  2. Hallo Ben,

    danke für die Anleitung. Ich habe die Erstattung auch bereits hintermir. Dieses Jahr ist die Schweiz wohl besonders schnell.
    Was mich etwas verwundert sind die Fremdspesen die die ING-Diba berechnet hat.
    Ich habe nämlich die Erstattung auf mein DKB-Konto erhalten und es wurden keine Fremdspesen berechnet, gebührenfrei war das ganze natürlich trotzdem nicht (12,50 € wurden gemäß PLV abgezogen).

    Deine Hoffnung, dass der Antrag ab 2020 papierlos/ohne das Finanzamt erfolgt, muss ich leider trüben. (https://www.estv.admin.ch/estv/de/home/die-estv/medien/nsb-news_list.msg-id-77751.html)
    Man muss auch weiterhin, sich das Formulat vom Finanzamt abstemplen lassen.

    Viele Grüße

    Matthias

  3. Hallo Ben,
    danke für Deinen inspirierenden Blog (war bisher immer passiver Mitleser).
    Ich habe mir in der Vergangenheit auch nie die Mühe mit der Schweizer Quellensteuer gemacht. Mit dem neuen Verfahren, habe ich es dieses Jahr nach meiner letzten Dividendengutschrift (Nestle) versucht (gilt für 2019 Fälligkeiten ab 2020). Rentiert sich zwar für ein Jahr bei mir kaum, aber ich wollte einfach mal einen Testlauf starten. Das Onlinetool ist wirklich sehr einfach bedienbar (man kann sich die Wertpapiere suchen, die Anzahl angeben und alle weiteren Daten Dividende, Quellensteuer werden automatisch ermittelt) – leider muss ich Dich enttäuschen, dass der Stempel Deines Finanzamtes nicht benötigt wird. Das hatte ich mir auch erhofft… aber dies ist der letzte Schritt im neuen Tool: Ausdrucken, Stempel vom Finanzamt organisieren und dann an die Eidgenössische Steuerverwaltung.
    Die Tax Vouchers allerdings können einfach per drag & drop im Online-Tool mit hochgeladen werden.

    Viele Grüße
    Alex

  4. Moin Ben,
    im Newsletter fragst du welche weiteren Länder noch interessant sind. Mich interessieren vor allem die für Einkommensinvestoren relevanten Länder USA, Kanada und Australien.

    1. Was sind die Probleme bei den drei Ländern?
      Bei den USA werden bei allen mir bekannten Banken, außer NIBC für USD-Anleihen, nur 15% Quellensteuer angezogen und die werden voll mit deutscher Abgeltungssteuer verrechnet.
      Bei Kanada ist es mir bei Maxblue auch so, dank Quellensteuervorabreduzierung. Bei der DKB kostet das wohl für 11,90 EUR alle drei Jahre. Bei Maxblue ist es umsonst, dafür ist der Wechselkurs mal wieder der schlechteste; das macht aber nicht viel aus.
      Aus Australien sehe ich bei mir gerade nur Rio Tinto. Da beträgt der Quellensteuersatz 0%.

  5. Hallo Ben,

    nach mehrfachem genauen Hinsehen (vielleicht sehe ich ja den Wald vor lauter Bäumen nicht) vermisse ich noch immer die Startadresse für das neue Portal.

    Diese lautet: https://eportal.admin.ch/start
    Und dann weiter mit “Verrechnungssteuer – Rückerstattung für in Deutschland ansässige Personen – Anmeldung”

    Herzlichen Gruß
    Hans-Peter

    1. Der elektronische Weg bringt leider keine tatsächliche Erleichterung: Nach wie vor muss das heimische Finanzamt schriftlich um Bestätigung von Wohnsitz etc. gebeten werden. Und wenn man mehrere Portionen Schweizer Aktien besitzt, müssen sogar mehr papierene DIN4-Seiten nach Bern geschickt werden als zuvor! Früher konnte man vieles auf einer Liste zusammenfassen. Das neue System benötigt hier und heute keine Erläuterung, es ist quasi selbsterklärend.

  6. Hallo Ben ,
    Danke für die ausführliche Beschreibung !
    Ich werde sie mir bestimmt als Schablone abspeichern. Aber eine winzige Kleinigkeit :
    Zu deinem Schutz solltest du die Kontonummer ausradieren, die auf dem Rückbestätigungsformular vom Schweizer FA steht !

    1. Hallo Manfred,

      Danke für den Hinweis! Ist aber nur die Bankleitzahl der ING, die Kontonummer hatte ich schon weggemacht. Und die BLZ ist ja kein Geheimnis.

      Viele Grüße Ben

  7. Hallo Ben,

    habe das große Lob vergessen. Es sei hiermit nachgeholt!

    Für mich gibt es ein mittelgroßes Problem: Ich besitze seit einem halben Jahr Papiere von Brookfield (Renewable ISIN BMG162581083 + Infrastructure ISIN BMG162521014), quartalsweise starke Dividendenzahler!
    Ich hatte seinerzeit in Erfahrung gebracht, dass bei diesen Titeln, die auf den Bermudas zugelassen sind, keine Quellensteuer anfällt. Und so verhielt es sich auch im 1. Quartal. Neuerdings wurde bei den Renewables von einem Teilbetrag allerdings doch 25% Quellensteuer abgezogen, davon angeblich 10% erstattungsfähig. Bei den Infrastructures gab es jetzt sogar vier (!) Teilbeträge, davon unterlag ein kleiner der erwähnten Besteuerung (25/10%).
    Die eigentlich zuständige onVista-Bank schweigt sich dazu leider seit sechs Wochen aus.
    Vielleicht weiß ja jemand aus diesem Forum mehr.

    LG: Hans-Peter

    1. Ich habe selbst einige Brookfields Renewable.
      Das Problem ist die Rechtsform LP.( Limited Partnership). Clearstream hat den Handel mit allen LP s ausgesetzt. Du kannst die nicht mehr handeln. Lg Traderepublik sollen die Dividenden weitergezahlt werden. Gerüchteweise sollen sie an amerikanischen Börsenplätzen in einigen Wochen wieder gehandelt können. Onvista reagiert leider gar nicht auf eine Anfrage.
      Weiß eventuell hier jemand genaueres? Grüsse.

    2. Hallo Hans-Peter,
      Ich bin einer derjenigen im Forum, der beide von dir genannten Aktien im Depot hat (übrigens auf tollen Tipp hin von Nils Gajowie von Zahltagstrategie).
      Habe nun nochmal in meine Dividendenbelege geschaut…

      > Brookfield Renewable: 2 Dividendengutschriften (eine mit ca. 27% Abzügen, die andere mit ca. 50% Abzügen und Angabe von „10% rückforderbare Quellensteuer“, macht bei mir 3,24 CAD aus)

      > Brookfield Infrastructure: 4 Dividendengutschriften (drei mit ca. 25% Abzügen, einer mit mehr Abzügen und auch ausgewiesener „10% rückforderbare Quellensteuer“, EUR-Betrag im Centbereich).

      Meine Bewertung:
      Die rückforderbare CAD-Quellensteuer liegt für mich pro Quartal insgesamt derzeit unter 10 EUR, das lohnt noch nicht den Aufwand. Wer weiß, vielleicht denke ich in Zukunft mal anders.

      Frage:
      Wie bewertest du die beiden Aktien? Beide haben ja Federn gelassen. Ich habe – für meine Verhältnisse – mächtig eingekauft (jeweils 100 Stück), will aber bei Renewable wohl nochmal zulegen (das Geschäftsmodell wirkt auf mich sehr zukunftsorientiert und krisensicher).

      Herzliche Grüße aus Berlin, Matthias

  8. Hast Du super gemacht. Habe alles verstanden und werde es auch machen. Danke.
    Interesse hätte ich noch für Dänemark, Schweden, Finnland und Österreich

  9. Vielen Dank für die ausführliche Anleitung, Ben!
    25 CHF Fremdspesen ist schon eine Hausnummer bei der ING!
    Da dürfte bei meinen 25 Nestlé wenig bis gar nichts übrig bleiben…
    Gruß Sebastian I

    1. Leider liegt die ING da im üblichen Rahmen. Da es sich um eine Auslandsüberweisung und keine SEPA-Überweisung handelt, fallen für die Banken tatsächlich Gebühren an. Die sind aber natürlich nicht so hoch, wie der pauschale Betrag. Einen Tod muss man jedoch sterben…

      Bei Deinen 25 Nestlé könntest Du bei 2,70 CHF Dividende 0,54 CHF Quellensteuer pro Aktie und Ausschüttung zurückbekommen. Für den Drei-Jahres-Zeitraum sind das 40,50 CHF (die Dividende ist aber nicht jedes Jahr gleich, ich weiß!). Da wären dann nach ING-Gebühren noch 15,50 CHF übrig.

      Viele Grüße Ben

  10. Hallo Ben,
    vielen Dank für deine super verständliche Anleitung! Wenn du das für kanadische Aktien auch einmal vorstellen könntest, wäre das super!
    Viele Grüße

  11. Hi Ben,
    kurze Info: ich bin bei maxblue und muss die Deutsche Bank hier mal ausdrücklich loben: sie schickt unaufgefordert ein Formular, das man sich vom Finanzamt abzeichnen lässt, Antragstellung und Erstattung macht dann alles maxblue mit den Schweizer Behörden. Für mich echt super und nahezu kein Aufwand!
    Viele Grüße
    rickrack

    1. Hallo rickrack,

      angeblich musste maxblue diesen Service einstellen, da es sich um unerlaubte Rechtsberatung handeln soll. Ich bin wegen der irischen Quellensteuer zu maxblue gewechselt und habe den Service bisher (mehr als zwei Jahre Kunde) noch nicht bekommen.

      Viele Grüße Ben

      1. Hallo rickrack, Ben,

        ich habe maxblue heute angeschrieben und um Aufklärung gebeten, welche Dienstleistungen zu welchen Konditionen sie bei Vorabbefreiung/Rückerstattung von Quellensteuer aus DK, CH, F, NO, CAN bieten.
        Wenn ich Antwort bekomme, die aussagekräftig ist, lasse ich es alle wissen.

        Gruß,
        Jörg

      2. hmm, komisch. Ich habe erst heuer das Verfahren mit maxblue durchgeführt. Unaufgefordert bekommen. Ohne diesen Riesenaufwand durchgezogen. Echt einfach. Bin allerdings schon 10+ Jahre bei maxblue… Vielleicht Bonus für langjährige Kunden…

    2. Die Quellensteuer für die Schweiz von maxblue einholen zu lassen, klingt in der Tat verlockend. Maxblue ist bei den Wechselkursen mit einer Marge von 0,05 CHF im Vergleich zu den 0,02 CHF bei Smartbroker sehr teuer. Die Zeitersparnis wäre mir das aber wert.

      Als Antwort auf meine Frage an einen lokalen DB-Mitarbeiter, ob Maxblue den Quellensteuerservice noch anbietet, habe ich eine Tabelle bekommen, aus der hervorgeht, dass ich aus Dänemark keine bekommen habe, weil dort ein Mindesterstattungsbetrag von 81,40 EUR gilt. Den hatte ich leider nicht erreicht. Aus dem Kontext und einem Telefonat kann man schließen, dass der Service noch existiert. Allerdings muss man nun wohl die Ansässigkeitsbescheinigungen der Bank schicken, was früher nicht notwendig war. Ich kann mich erinnern, dass ich einmal die Formulare von Maxblue bekommen habe, unterschrieben ans Finanzamt geschickt hatte und dann gegengezeichnet an Maxblue zurückgesendet hatte.

      Die Erstattung meiner österreichischen Quellensteuern von 2017 und 2018 habe ich im März bzw. November 2019 erhalten. Ich gehe davon aus, dass es auch weiterhin über Maxblue eingereicht wird.

      Italien und Spanien fände ich noch spannend. Neben Frankreich (dank Ben über DKB gelöst) sind das die Länder der Maxblue-Tabelle, bei denen “Belastung fremder Spesen” auf “ja” steht. Und weiter:
      “Fremde Spesen werden belastet, wenn die Wertpapiere bei Clearstream Banking oder EuroClear verwahrt werden. Die fremden Spesen betragen bei Clearstream Banking EUR 71,40; bei EuroClear EUR 120,00.”
      Was ist die beste Lösung für Italien und Spanien, Smartbroker als Bank und dann Anträge manuell durchklicken und hoffen?

      Grüße
      Uli

  12. Hallo Ben,
    vielen Dank für die tolle Anleitung.
    Eine Frage hätte ich noch zu dem Tax Voucher: Benötige ich den auch wenn ich als Deutscher bei einer Schweizer Bank bin? Die hat mir nämlich keinen Voucher mitgeliefert. Oder reichen da die Ausdrucke der Dividendenabrechnungen?
    Danke im Voraus für deine Mühe.
    Viele Grüße
    Peter

    1. Hallo Peter,

      ich würde es einfach ohne den Tax Voucher probieren. Wenn der in der Schweiz unüblich ist, dann sind die Chancen gut, dass Du die Erstattung auch so bekommst. Erfahrungen mit Schweizer Banken habe ich selbst nicht.

      Viele Grüße Ben

  13. Moin Ben,
    vielen Dank für die Anleitung!
    Ein blöde Frage: Muss ich dem Finanzamt einen frankierten Rückumschlag beilegen oder schicken sie mir den abgestempelten Antrag auf “eigene Kosten” zurück.
    Viele Grüße
    Oliver

    1. Hallo Oliver,

      blöd ist die Frage nicht! Du zahlst aber genug Steuern, da wird das Finanzamt ruhig mal etwas Porto aufwenden können. Ich habe keinen Rückumschlag beigefügt!

      Viele Grüße Ben

      1. Hallo,

        ich habe auch keinen frankierten Rückumschlag beigelegt, aber prompt den Hinweis erhalten, dass man dies beim nächsten Mal von mir erwarten würde. Das hängt wohl von der bearbeitenden Person oder dem jeweiligen Finanzamt ab.

        Gruß
        Sven

  14. Hallo zusammen,
    bei der comdirect kann man eine generelle Vollmacht zur Rückholung der Quellensteuer erteilen. die werden dann aber erst aktiv, wenn sich der Ertrag nach Abzug der Kosten auf mind. 25EUR beläuft (pro Dividendengutschrift). da ich bei meinen schweizer aktien (nestle, novartis, bb biotech) von 2017 bis 2019 quellensteuerabzüge i.H.v. ca. CHF 222,– hatte, habe ich angefragt, welche Kosten entstehen, wenn man rückwirkend diese 9 tax vouchers haben möchte. ein voucher kostet €14.90/voucher + Ust. – das wären insgesamt ca. 160 Euro. ich habe bei der comdirect nur ein aktiendepot und ein verrechnungskonto, muss aufgrund der höhe der einlagen und der tradingfrequenz aber praktisch nie kontogebühren bezahlen. wenn die dividendenerträge/aktienpositioen größer wären, würde man die rückerstattung der quellensteuer quasi dazubekommen. bei mir reichts leider noch nicht…..
    bg, matthias66

  15. Hello Ben, danke für die Anleitung. Kannst du bitte Deutschland aufnehmen. Also ich habe ein paar Freunde in Ungarn die gerne die deutsche Dividendensteuer rückholen möchten.

  16. Guten Morgen,
    Danke an Ben für die Ausführungen.
    ich habe mein Depot für die Schweizer Aktien bei der ING, hier erhält man bei Dividendengutschriften automatisch einen Tax Voucher dabei. Anschließend habe ich für die letzte drei Jahre die Schweizer Quellensteuer zurück gefordert, ja man muss für in 2020 gezahlte Dividenden die Online Variante wählen, dann alles ans Deutsche Finanzamt, hier musste ich keinen Freiumschlag hinzufügen, nach Tagen hatte ich die Bestätigung vom Finanzamt bekommen und anschließend die Unterlagen in die Schweiz geschickt, mal sehen wie lange die Bearbeitung dauert und was tatsächlich übrig bleibt.

    Wo kannich denn Schweizer Werte wie Nestlé oder Roche kaufen, bei TR scheint es nicht zu gehen.

    VG Jörg

    1. Hallo Jörg. Du hast also den neuen und alten Antrag kombiniert ( Ein Brief )in die Schweiz gesendet? Müssen da beim Finanzamt 2 Bestätigungen unterschrieben werden oder ist es trotzdem nur eine? VG Simo

  17. Wie sind denn die Gebühren beim Smartbroker hinsichtlich Fremdspesen und Tax Vouchers?
    Gibt es eine Bank mit geringen Gebühren, die man empfehlen kann um seine Schweizer Aktien dort zu halten?

        1. Hi,
          hier erhältst Du einen kostenlosen Tax Voucher, bis dato zahlt Du keine Depot Gebühr. Bei der Rückerstattung der Quellensteuer kannst Du ein beliebiges Bankkonto wählen, hier habe ich mein normales Konto angegeben, mal sehen was die Sparkasse hierfür behält.
          VG Jörg

  18. Wie ich gerade festgestellt habe, gibt es eine Möglichkeit, die Konvertierungsgebühr (25 CHF bei der ING) zu vermeiden. Der ansonsten eher unauffällige S Broker bietet die Möglichkeit, ein kostenfreies CHF-Fremdwährungskonto einzurichten. Zusammen mit einem Depot, das bei einem Depotbestand von 10.000 € oder einer Transaktion pro Quartal (inkl. Sparplan) kostenfrei ist, ist das die günstigste Lösung zur Quellensteuererstattung. Ich werde dort direkt mal ein Depot eröffnen und das Fremdwährungskonto mit beantragen. Dann kann ich darüber berichten, wie das alles funktioniert!

    1. Hallo Ben,
      dann liegt die Erstattung in CHF auf dem Fremdwährungskonto und der S-Broker wird durch das umtauschen in EUR sicherlich auch Gebühren verlangen. Beim umwandeln von Fremdwährungen würde ich aber auf jedenfall Transferwise empfehlen. Ist definitiv günstiger.

      1. Hallo Peter,

        die nehmen lediglich eine kleine Marge beim Devisenkurs zum Zeitpunkt der Umwandlung. Keine pauschale Gebühr. Wie gesagt, ich werde es ausprobieren.

        Viele Grüße Ben

      2. Quellensteuer-Rückerstattung auf ein CHF-Konto bei S Broker hatte ich schon 2017 durchexerziert. Auf dem Konto kamen damals 13,61 CHF weniger an, als die Schweizer mir überwiesen hatten. Keine Ahnung, ob das eine konstanter oder prozentualer Abzug ist. In meinem Fall betrug die ursprüngliche Rückerstattung gut 100 CHF.

        1. Dieses Mal hat mir der S Broker 13,47 CHF abgezogen bei höherer Rückerstattung. Anscheinend handelt es sich dabei um die umgerechneten 12,50 Euro Gebühr für Geldeingang aus dem Ausland. Daher überlege ich mir jetzt, Kunde bei maxblue zu werden.

      1. Hallo Michael,

        möglicherweise! Das Preisverzeichnis finde ich da nicht so eindeutig. Die Kontoführung ist kostenlos. Dann steht da aber, dass für Grenzüberschreitende Überweisungen mind. 10 € eigene Entgelte und 10 € fremde Entgelte genommen werden.

        Viele Grüße Ben

        1. Außerdem wird bei Smartbroker bei den kostenfreien Fremdwährungskonten ab dem ersten EUR ein Verwahrentgelt berechnet. Da gibt es nicht diese 15% Freibetrag wie auf dem EUR-Konto.

  19. Hallo zusammen,

    als ich 2016 meine Erstattung auf mein DKB-Konto bekommen habe, wurden mir nur die im dortigen PLV genannten 12,50 EUR berechnet.

    Zwei Jahre später wollte ich das eigentlich vermeiden, und habe die Erstattung auf mein Konto bei der ING laufen lassen. Weil dort ja laut ihrem PLV nur ein kleiner Aufschlag beim Umrechnungskurs erhoben werden sollte.
    Aber es wurden dann die 25 CHF Fremdspesen berechnet.

    Ich vermute, den Unterschied machen die zwischengeschalteten Zahlstellen.

    Nächstes Mal werde ich es wieder zur DKB laufen lassen. :-)

    PS: Die Wertpapiere müssen dazu nicht übertragen werden. Man gibt einfach ein anderes Konto an, auf das der Erstattungsbetrag fließen soll.

  20. Hallo Ben,
    toll, dass Du das ausprobierst und dann hier berichten wirst. Allerdings würde ich mir davon nicht zu viel versprechen.
    Ich glaube nicht, dass die hohen Pauschalkosten mit der Währungskonvertierung zu tun haben, sondern daher rühren, dass das Geld als Auslandsüberweisung eingeht. Daran kann auch das CHF-Konto nichts ändern, denn das kostengünstige SEPA geht nur mit EUR.
    Dasselbe Problem mit GBP aus UK könnte man mit Transferwise lösen, aber weder Transferwise noch Payoneer bieten Empfang von CHF an.
    Unseren Wissensstand kann man jetzt wohl so zusammenfassen:
    ING für den Empfang für CHF mit Kosten von 25 CHF sehr schlecht.
    DKB mit Kosten von 12,50 EUR besser.

    Kosten bei allen anderen Banken derzeit unbekannt.
    S-Broker in CHF probierst Du aus.
    VG, Uli

    1. Hallo Uli,
      warum sollte Transferwise nicht den Empfang von CHF anbieten?
      Genau dass ist die Stärke von Transferwise und ist dort natürlich möglich.

      1. Hallo Peter,
        auf https://transferwise.com/de/multi-currency-account/ steht:
        “Dein Multi-Währungs-Konto bietet dir internationale Bankverbindungen, mit denen du kostenlos Überweisungen aus aller Welt empfangen kannst. Du erhältst:

        Australische Kontonummer mit BSB-Code
        Britische Kontonummer mit Sort-Code
        Europäische IBAN
        US-Kontonummer und Routing Number
        Kontonummer in Neuseeland

        Mit diesen persönlichen Kontodaten kannst du gebührenfreie Zahlungen aus Großbritannien, den USA, Australien, Neuseeland und jedem Land der Eurozone erhalten.”

        Man wird die Schweizer Steuerbehörden kaum dazu bringen können, sich einen Account bei Transferwise zuzulegen und wenn es von einem Schweizer Bankkonto zu einem der (virtuellen) Bankkonten von Transferwise geht, ist es wieder eine Auslandsüberweisung, die Geld kostet. Wenn es überhaupt geht, weiß ich nicht was es kostet, aber es wird nicht kostenfrei sein.

        Zu allen anderen Währungen außer den oben genannten, schreibt Transferwise nur von “halten und tauschen” und von “senden”.
        Ich kenne eine deutsche Firma, die mit Transferwise das Problem gelöst hat, kostengünstig kleine Beträge aus UK zu erhalten. Für den Empfang kleiner Beträge aus der Schweiz hatten sie ein Fremdwährungskonto bei einer deutschen Großbank eröffnet und später wieder geschlossen, weil es gar nichts gebracht hat. Mit Transferwise geht es meines Erachtens nicht.

        Zu Deiner Frage, warum es Transferwise nicht anbieten sollte: Ich tippe darauf, dass sie sich entweder noch mit keiner Schweizer Bank auf eine Partnerschaft einigen konnten oder dass es Schweizer Bankgesetze nicht zulassen.

        1. Ja das stimmt. Ein Multiwährungskonto gibt es nicht als CHF. Aber natürlich kannst Du über Transferwise Geld in CHF einzahlen und in EUR umtauschen. Du bekommst dann eine Referenznummer unter der Du das durchführen kannst. Bei 1.000 CHF bezahlst Du dann 4,05 CHF Gebühr.

          1. Das kann schon sein, aber kann man im Quellensteuerabzugsverfahren dem Schweizer Staat den Verwendungszweck vorgeben und als Kontoinhaber TransferWise Ltd eintragen lassen?
            Wenn nicht, hilft es hier nicht.

    2. ….. und was ich noch jedem empfehlen kann der ausländische Aktien kaufen möchte, ist Captrader. Dort kannst Du direkt an der Heimatbörse kaufen und das Geld kostengünstig in die jeweiligen Währungen tauschen und zurück tauschen. Man muss beim tauschen nur aufpassen dass man fxconv und nicht idealpro auswählt. Da gibt es auf YouTube aber sehr gute Videos dazu.

      1. Hallo Peter,
        gibt es bei Captrader kostenfrei den Tax-Voucher für die Erstattung von Quellensteuern aus der Schweiz?
        Bei Interactive Brokers kosten Quellensteuerbeleg-Anträge für auf Schweizer Aktien erhaltene Dividenden 15 CHF pro Zeile.
        Ich selbst kaufe die meisten internationalen Aktien bei Interactive Brokers, sozusagen dem Original von Captrader, aber Aktien aus Ländern, aus denen ich Quellensteuern erstattet bekommen möchte, kaufe ich bei deutschen Banken, weil die “ordentlichere” Belege zum Einreichen erstellen.

        1. Hallo Uli,
          bekommst du denn von IB eine “ordentliche” Aufstellung deiner Erträge, welche dann für die Sreuererklärung in D verwendet werden kann? Das, und ein Übertrag meiner Positionen zu IB hält mich immer davon ab ein Depot dort zu eröffnen, da ich nicht weis, ob der Übertrag “sauber” funktioniert.
          Das “Problem mit den Gebühren für Überweisungen habe ich auch schon seit Jahren. Ich ärgere mich da auch rüber, habe mir aber ehrlich gesagt nie richtig Gedanken über Alternativen gemacht. Halte die CH Aktien bei CB.
          VG
          Simo

          1. Hallo Simo,
            “ordentlich” ist relativ. Wenn man den Export als csv nimmt, kann man damit gut jegliche Berechnungen anstellen. Das finde ich sehr gut. Ein schönes PDF, auf dem steht, welche Zahl man in der Steuererklärung in welches Feld eintragen muss, gibt es leider nicht.
            Ich kaufe Aktien und ein paar Anleihen und kassiere Dividenden und ein paar Zinsausschüttungen. Das ist recht übersichtlich. Die Belege von IBKR enthalten zu Dividenden im Wesentlichen die Dividenden und die Quellensteuern. Wenn man die Wert in EUR haben will, kann man sich unterjährig mit den Flex-Queries zusammenklicken und erhält dann ein PDF mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt der jeweiligen Bartransaktion, so dass man in der Tabellenkalkulation den jeweiligen Wert in EUR ausrechnen kann. Im jährlichen Dividendenbericht, den man seltsamer Weise nicht als PDF sondern nur als html oder csv herunterladen kann, sind die EUR-Werte bereits enthalten. Die anrechenbaren Quellensteuern muss man allerdings selbst ausrechnen. Das Kappen auf 15% ist sehr einfach. Für Taiwan sind aber nur 10% anrechenbar. Das ist meine erste Sonderregelung. Mal schauen wie kompliziert die Formel im Laufe der Zeit noch wird.
            Ich selbst habe erst letzten Jahr ein Depot bei IBKR direkt eröffnet. Ich habe seit Jahren ein Mikro-Depot bei Lynx und dafür die IBKR-Berichte mit Lynx-Logo für die Steuererklärung verwendet. Das gab weder Rückfragen noch Probleme. Im direkten Vergleich sind mir die günstigeren Konditionen von IBKR wichtig. Man muss freilich auf 10 USD Kosten im Monat kommen, oder mehr als 100.000 USD Depotvolumen haben.
            Ob inzwischen vielleicht Captrader attraktiver ist, weiß ich nicht.

            Als Beleg in den Steuerformularen erhält man außerdem ein “Arbeitsblatt zu FX-Einkünften”, auf englisch das FX Income Worksheet. Das finde ich sehr unübersichtlich und ich will ja auch gar keine Währungsspekulation betreiben. Insofern hoffe ich, dass es sich bei mir immer soweit wegmittelt, dass ich beim Gewinn unter der Freigrenze von 1.500 EUR jährlich bleibe – und nie Verluste mache, versteht sich.

            Was die Depotumzüge angeht, so kann ich leider noch keinen Erfolg vermelden. Meinen ersten Auftrag hat Maxblue wegen einem Formfehler abgelehnt. Jetzt läuft ein zweiter Versuch.
            Ich hoffe sehr, dass das kostenfrei funktioniert und nicht überraschend horrende Gebühren für einen Lagerstellenwechsel zuschlagen oder ähnliches.
            Mein wesentlichster Grund für Depotüberträge zu IBKR sind die Wechselkursverluste bei Deutschen Banken. Die Kostenübersicht, die Maxblue neulich verschickt hat, hat mich erschreckt. Im Vergleich zu ETF oder gar Fondskosten mag es sehr niedrig sein, aber 1,5 % Wechselkursverlust beim Empfang von Dividenden aus Asien z.B. finde ich schon heftig. Beim Reinvestment in neue Aktien in der Region sind dann schon 3% weg, plus höhere Transaktionskosten.
            Grüße, Uli

  21. Hallo, falls man beispielsweise die Nestlé als Sparplan angelegt hat und somit einen monatlichen Kauf hat, was muss man dann in der Spalte 2 ‘Datum des Erwerbs’ angeben? Danke für die Hilfe und danke für den Artikel!

    1. Hallo JC,

      das ist eine gute Frage, auf die das Formular nicht ausgelegt ist. Ich würde das erste Ausführungsdatum des Sparplans nehmen.

      Viele Grüße Ben

  22. Hallo Ben,
    vielen Dank für deinen Beitrag. Könnte man sich nicht die 25EUR Verrechnungsgebühr sparen, wenn man den Betrag auf ein Revolut Konto überweisen lässt? Da gibt es seit längerem ja auch eine CH IBAN.

    1. Hallo Padawan,
      das macht vermutlich aus zwei Gründen keinen Sinn: 1. Wie oben schon zu Transferwise beschrieben, bekommt man bei Revolut keine persönliche IBAN für ein CHF-Konto, sondern nur einen Verwendungszweck, den die Schweizer Steuerbehörde bei der Erstattung der Quellensteuern an den Kontoinhaber Revolut (!). Ich würde wetten, dass die weder das Eine können noch das Andere machen.
      2. Es wäre immer noch eine teure Auslandsüberweisung, denn kostengünstige SEPA-Überweisungen gehen nicht in CHF. SEPA geht nur mit EUR.

      1. Hallo Uli,
        danke für die Hinweise. Ich stimme dir in Punkt eins überein, das müsste uns Ben sagen, ob man einen einen Zweck im Formular angeben kann.
        Eine Auslandsüberweisung ist es aber durch die CH IBAN nicht mehr. Falls es jmd testen möchte, ich habe ein normales CH Konto und könnte einen Test Franken überweisen. Ich glaube nicht, dass Revolut 25CHF/EUR in Rechnung stellt.

      2. @Uli, danke für deine Antwort weiter oben. Konnte da leider nicht direkt antworten. Wenn dein Übertrag zu IB durch ist, wäre es schön wenn du darüber berichten kannst. Ich will gern Aktien von CB zu IB übertragen. Vielleicht könnte das Ben irgendwie organisieren ??? Danke und VG Simo

  23. Hallo Ben,
    großes Lob für die gute Anleitung zur Rückerstattung der Schweizer Quellensteuer, ich halte Aktien von BB Biotech und will auch nicht auf die Erstattung verzichten.

    Mich interessiert noch die Abwicklung für GB und die Niederlande

    Danke und Gruß
    Joe

  24. Hallo Joe,
    in GB gibt es keine Quellensteuer und in NL beträgt diese 15 %, sie wird vom deutschen Finanzamt voll angerechnet.
    Gruß Sebastian I

  25. Hallo zusammen. Ich habe die Diskussion verfolgt und frage mich, ob ich einen Denkfehler habe. Bei der ING gibt es den Tax Voucher gratis dazu, beim s-broker ein CHF Verrechnungskonto. Kann ich dann nicht meine Schweizer Aktien bri der ING lagern und bei der Erstattung das Verrechnungskonto vom s-broker angeben?

    1. Hallo Jochen,

      genau das ist im Moment die favorisierte Vorgehensweise. Allerdings bedarf es noch des Live-Tests, ob das CHF-Verrechnungskonto beim S Broker auch den Überweisungseingang kostenlos verbucht.

      Viele Grüße Ben

  26. ZumThema Gebühren bei Fremdwährung schreibt die ING:
    Bitte beachten Sie:
    Die Erstattung erfolgt in Schweizer Franken. Daher kann es vorkommen, dass Ihnen Gebühren für die Fremdwährungsgutschrift bei der Bank entstehen, bei der das von Ihnen im Erstattungsantrag angegebene Konto geführt wird. Die ING berechnet Ihnen hier keine zusätzlichen Gebühren.
    https://www.ing.de/hilfe/steuern/quellensteuer/

    Ich habe vor Kurzem die Abrechnungen für Nestle 2018-2020 gemacht und war überrascht, das für 2020 ein neues Verfahren gilt. Einfacher und schneller finde ich. Mein Finanzamt hat mir komischerweise beide Ausfertigungen für 2020 gestempelt zurückgeschickt. Natürlich auf deren Kosten. Nun bringe ich vllt etwas durcheinander, aber ist es nicht so, das ab 2020 die Dividendenbescheinigungen und Tax Voucher nur noch im Schweizerischen Portal hochgeladen werden?

    Grüße
    Bernd

  27. Hi Ben,
    vielen Dank für diesen super Beitrag. Ich komme dann doch wieder in Versuchung mir schweizer Aktien in die Depots zu legen. War eigentlich schon dabei mich damit anzufreunden in schweizer ETF zu investieren um eben dem Papierkram aus dem Weg zu gehen. Mal sehen was ich mache.
    Vielen Dank und viele Grüße
    Eifelkrake

  28. Also ich kaufe meine Schweizer Aktien mittlerweile alle über Swissquote und lasse diese auch alle ins Aktienregister eintragen. Bin mal gespannt wie dass das beim zurückholen der Quellensteuer wird.

  29. Guten Tag an alle,
    vor einigen Tagen habe ich Post von den Eidgenossen bekommen, hier wurde die die Rückerstattung der gezahlten Quellensteuer für 2018 und 2019 angekündigt, 5 Tage später war das Geld aufn Konto. An Kosten hatte ich 3,70 Euro für Porto in die Schweiz, 10 Euro Gebühren bei der Sparkasse für Fremdwährung.
    Die Quellensteuer 2020 habe ich noch nicht erstattet bekommen, beantragt habe ich für 2018 & 2019 über die bekannte Variante und für 2020 die Onlinevariante.
    Achtet bitte auf die genaue Berechung der Quellensteuer, hier wird nicht nachgerechnet.
    allen einen schönen Restsonntag
    Jörg

    1. Hallo Jörg,
      super, Glückwunsch zur Erstattung. Hast du alles in einem Brief in die Schweiz geschickt, oder für den Onlineteil einen extra Brief geschickt?
      VG Simo

    2. Ich habe ebenfalls nach weniger als 4 Wochen Post von den Schweizern bekommen. Für 2018 und 2019 keine Probleme. Auszahlung in Kürze. Für 2020 kam folgende Mail:

      Fehlerhaftes Stempelblatt
      5. Juni 2020
      Verrechnungssteuer

      Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr

      Der eingereichte Antrag Nr. DE-XX ist nicht gültig und kann von der ESTV nicht akzeptiert werden.

      Hinweis: Wenn der Antrag geändert wurde, ist das bisherige PDF nicht mehr gültig. Ein neues PDF muss generiert werden. Drucken Sie das neu generierte PDF aus und lassen Sie dieses erneut vom Finanzamt bestätigen, bevor Sie es der ESTV zustellen.

      Die Startseite von VStDE ist über https://vstde.estv.admin.ch erreichbar.

      Freundliche Grüsse
      Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV

      Nun war ich mir keines Fehlers bewusst und musste den Antrag erneuern. Mal sehen was da noch kommt.

      @Simo
      Ich hab 2018/19/20 in einem Brief versandt.

      1. Hallo bpmeister,

        danke für deinen Kommentar. Ich hole mir schon seit Jahren problemlos die zu viel gezahlte Schweizer Quellensteuer zurück. Diesmal jedoch die gleiche Meldung (Fehlerhaftes Stempelblatt) wie bei dir, aber keine Idee was ich falsch gemacht habe.

        Abgeschickt habe ich den Brief am: 09.05. Rückmeldung der Schweizer Steuerbehörde wie bei dir am 5. Juni.

        Hier die Antwort der Schweizer Steuerbehörde auf meine Nachfrage bzgl. des fehlerhaften Stempelblatts.

        ********************
        Die Anträge werden zurückgewiesen, wenn:
        – nach dem Ausdruck des Stempelblatts Änderungen am Antrag vorgenommen wurden,
        – Das Stempelblatt handschriftlich verändert worden ist,
        – Keine Unterschrift auf dem Stempelblatt angebracht wurde, oder
        – Das Stempelblatt vom lokalen Finanzamt nicht beglaubigt worden ist.
        ********************

        Hast du eine Idee was bei dir der Grund gewesen sein könnte?

        JF

        1. So, nun habe ich zumindest einen Verdacht. Ich habe heute den Antrag vom Finanzamt unterschrieben zurückbekommen. Und dabei ist mir folgendes aufgefallen. In den persönlichen Daten die man für die Rückforderung 2020 bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung eingeben muss, habe ich nur meine Steuerliche Identifikationsnummer eingegeben, aber nicht zusätzlich meine Steuernummer. Hab ich eben nachgeholt. Der Beamte im Finanzamt hat aber meine Steuernummer handschriftlich im Antrag nachgetragen. Wenn er das bei ersten mal auch gemacht hat, dann ist mir das Schreiben der Schweizer einleuchtend. Ich werde aber vllt. morgen mal bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung anrufen und nachfragen.

          1. Eine Nachfrage bei der Eidgenössischen Steuerverwaltung hat ergeben, das ein handschriftlicher Eintrag der Steuernummer kein Ablehnungsgrund ist. Der nette Finanzbeamte sagte, das die Eingänge automatisiert bearbeitet werden und es deshalb zu solchen Ablehnungen kommen kann. Er hat mir nun gesagt ich kann den 2. Antrag mit der vom deutschen Finanzamt handschriftlich eingetragenen Steuernummer trotzdem zur ESTV senden. Ich bin gespannt und schreibe wieder, wenn sich etwas tut.

          2. Auch den 2. Antrag wurde zurückgewiesen. Grund war der handschriftliche Eintrag meiner Steuernummer durch das Finanzamt. Am Telefon hat sich die Dame von der Eidgenössischen Steuerverwaltung mehrmals entschuldigt, dass die automatische Erfassung das nicht zulässt. Ich habe nun im Profil meine Steuernummer noch ergänzt und den Antrag ganz neu erstellt. Ich hoffe, das Finanzamt macht diesmal keine handschriftlichen Änderungen.
            Im Übrigen finde ich die Reaktionszeit der Schweizer phänomenal. Keine 10 Tage vom Postversand bis zur Bearbeitung.

  30. Ich bin mir keines Fehlers bewusst. Ich habe das Dokument jetzt nochmal “bearbeitet” und neu ausgedruckt. Nun ist es beim FA. Mal sehen. Ich melde mich wenn’s Neuigkeiten gibt.

    1. Bei mir läuft jetzt auch der zweite Versuch. Bei meinem ersten Versuch hatte ich sowohl die Steuerliche Identifikationsnummer als auch die Steuernummer angegeben. Das kann bei dir daher nicht die Ablehnungsursache sein.

      Folgende beide Dinge sind mir aufgefallen.
      – Mein Finanzamt hat das Dokument mit Stempel für Unterschrift, Siegelstempel + händische Unterschrift bestätigt, jedoch nicht den Ort händisch eingetragen oder als Stempel hinterlegt.

      – Versuch 1 zeigt unten links auf dem Antragsformular Version 1.1.1. Versuch 2 zeigt V 1.1.2 / fid 608511. Zudem zeigt Versuch1 5 Fragen an, Versuch2 7 Fragen, jeweils auf dem dritten und letztem Blatt des Antrages. Auch der Eingabeprozess war bei Versuch2 leicht anders. Es wurde offensichtlich zwischen den Versuchen ein Update eingespielt.

      JF

      1. Zumindest nach Auskunft der ETSV war der Fehler, das der Finanzbeamte meines Finanzamtes die Steuernummer handschriftlich auf dem 1. Blatt eingetragen hat.
        Folgendes passiert: Beim abspeichern und ausdrucken des Antrages wird ein 2D Barcode erzeugt, der auf dem Blatt erkennbar ist. Elektronisch werden dann beide Exemplare des gleichen Barcodes verglichen. Und auf dem eingeschickten Blatt wurden “Änderungen” festgestellt. Die Ablehnung erfolgt daraufhin automatisch ohne zutun eines Menschen.
        Es geht definitiv nicht um die Unterschrift und Stempel

        1. Hallo bpmeister,

          meinst Du auf dem 1.Blatt oder auf der ersten Seite? Auf der Rückseite hat mein Finanzbeamter auch bei Steuernummer und Eingangsdatum mit der Hand die Daten eingetragen. Bin gerade irritiert, ob er bei mir den selben Fehler gemacht hat und frage mich nun, ob mein Antrag auch abgelehnt wird. Werde es bald sehen.

          Peter

          1. 1. Seite da wo das Finanzamt stempelt.

            Antrag auf Rückerstattung der schweizerischen Verrechnungssteuer
            Deutsch – Schweizerisches Doppelbesteuerungsabkommen vom 11. August 1971
            Rückerstattungsberechtigte(r)
            XXXXXXXXXXXXXX
            Steuerliche Identifikationsnummer IdNr: XXXXXXXX
            und/oder Steuernummer: XXXXXXXXXX
            und/oder Wirtschafts-Identifikationsnummer W-IdNr.: und/oder Umsatzsteuer-Identifikationsnummer:
            Antrag für das Jahr 2020
            Total beantragte Rückerstattung Abzüglich Betrag von nicht in Deutschland ansässigen Anteilsinhabern
            Total Rückerstattung

            Ich hatte beim ersten erstellen des Formulars die Steuernummer weggelassen. Und da wo die unteren Kreuze sind, hat das Finanzamt handschriftlich meine Steuernummer eingetragen

        2. Und so war es nun doch der Fehler, das im oberen Teil handschriftliche Änderungen (Steuernummer) durch das Finanzamt getätigt wurde. Im 3. Anlauf hat es nun geklappt. Die ESTV hat mir nun die Rückzahlung für 2020 genehmigt. Alles in Allem sehr einfach, wenn man weiß worauf man achten muss.

  31. Ich hab auch noch die Anträge von 2018, 2019 und 2020 (“elektronisch”) vor mir.

    Und frage mich, wenn ich die papierhaften 2018/2019 zusammen mit dem “elektronischen” 2020 einschicke, ob sie es dann wirklich auch in einer Zahlung erstatten, oder womöglich auf zwei Zahlungen aufteilen (dann mit zweimal Gebühr wegen CHF-Eingang auf EUR-Konto bei mir).

    Im letzteren Fall wäre es natürlich klüger, jetzt nur 2018/2019 einzureichen.
    Und mit dem “elektronischen” 2020 dann noch zu warten, bis man noch 2021 und 2020 gesammelt dazunehmen kann.

    1. bei mir waren bzw. sind es 2 Zahlungen. Insofern hast du recht, wenn du nur 18/19 machst und 2022 dann die zurückliegenden 3 Jahre. Bei mir waren es 5 CHF als Gebühr für die erste Zahlung. Auf Nachfrage bei der ING gab es folgendes Statement: “… von uns werden Ihnen keine Gebühren in Rechnung gestellt. Der Betrag wurde nicht von uns Ihrem Konto gutgeschrieben, sondern von der ausländischen Steuerbehörde über eine Zwischenbank. Dabei können Fremdgebühren für die Konvertierung anfallen. Wir haben darauf leider keinen Einfluss.” Alle wollen nur mein bestes.

      1. Meine Postbank hat die letzten Jahre keine Gebühr verlangt. Der Betrag war stets identisch mit dem Rückzahlungsbetrag der schweizerischen Steuerverwaltung.

        JF

        1. das verstehe wer will. Ich hab auch keine Lust mit den verschiedenen Finanzinstitutionen zu streiten. Erzählt ja doch jeder was anderes. Aber vllt frag ich bei den Schweizern mal nach, wenn ich da das nächste mal anrufe.

          1. Danke bpmeister für die Erklärung zum Antrag 2020.
            Ich hatte nur für 2018/2019 beantragt.
            Da haben wir von 2 verschiedenen Formularen gesprochen.

  32. Update: Mein zweiter Versuch scheint der Schweizer Steuerbehörde besser zu gefallen. Er ist zumindest nicht wegen dem falschen Stempelblatt abgelehnt worden.

    Brief versendet am: 23.03
    Rückmeldung per Portal: 26.06

    Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr

    Der Antrag DE-xxxx-xxxx-xx auf Rückerstattung der schweizerischen Verrechnungssteuer ist bei uns eingetroffen und wird geprüft.

    Freundliche Grüsse
    Eidgenössische Steuerverwaltung ESTV

    JF

  33. Zur Info, die Schweizer Steuerbehörde ist grad übelst schnell:

    Erst vor knapp drei Wochen hab ich meinen Antrag auf Quellensteuerrückerstattung abgeschickt, und die Zahlung ist jetzt schon eingegangen.
    Es handelt sich um die Dividenden der Jahre 2018 und 2019 (letztmalig vollständig papierhaft eingereicht). Kein Erstantrag.

    Meine Fremdkosten:
    Porto in die Schweiz: 3,70 Euro
    Fremdwährungseingang bei DKB: 12,50 (diesmal sogar als separater Buchungsposten ausgewiesen)
    Umrechnung zum Kurs 1,08 CHF/EUR

  34. Hallo zusammen,
    meine Erfahrungen mit der Quellensteuererstattung aus der Schweiz 2020:

    An Kosten hatte 2x Porto fürs deutsche Finanzamt, weil man dort einmal vergessen hatte, auf einem Blatt auch noch zu stempel und zu unterschreiben. Ich zahlte zudem 3,70 Euro für Porto in die Schweiz, und die Anträge für 2018 und 2019 wurden in eine Zahlung zusammengefasst sowie der neue Antrag in der neuartigen halbelektronischen Verfahrensweise für 2020 in eine weitere. Für beide Zahlungen musste ich für die Währungsumrechnung bei der ING jeweils (!) 15 CHF bezahlen. Abzocke! Die Bearbeitungszeit der Schweiz war ca 4 Wochen. Ein Antwortschreiben in Papierform habe ich weder das letzte mal noch dieses Mal bekommen. Unter diesen Umständen ist das eine Frechheit. Das wird so umständlich gemacht, dass man es gleich bleiben lässt.

      1. Hallo Heinz,

        dass bei der Erstattung über die ING dann 25 EUR (Fremdspesen) fällig werden, steht ja oben auch im Artikel und in mehreren Kommentaren. Ist also schon mehrfach bestätigt worden und sollte somit keine Überraschung mehr sein.

      2. Hmmm, das ist komisch. Wie ich oben schon schrieb:
        “Bei mir waren es 5 CHF als Gebühr für die erste Zahlung. Auf Nachfrage bei der ING gab es folgendes Statement: “… von uns werden Ihnen keine Gebühren in Rechnung gestellt. Der Betrag wurde nicht von uns Ihrem Konto gutgeschrieben, sondern von der ausländischen Steuerbehörde über eine Zwischenbank. Dabei können Fremdgebühren für die Konvertierung anfallen. Wir haben darauf leider keinen Einfluss.”

        Und ich hab tatsächlich für die zusammengefasste Überweisung für 2018 und 2019 5 CHF und für die Überweisung für 2020 ebenfalls 5 CHF bezahlt. Und ein Anschreiben mit der Ankündigung der Zahlung gab es gratis dazu.
        Ich hab insgesamt 2 mal 3,70 € für die Briefe in die Schweiz bezahlt. Zusätzlich gab es nochmal ein Telefonat für ein paar Euro.

  35. Vielen Dank für die Erläuterungen! Aber gibt es bei Smartbroker den Tax Voucher wirklich kostenfrei per Email? In deren Gebührenliste steht nämlich etwas von rund 18 Euro…das ist ja schon eine Hausnummer. Ich habe mein Depot gerade neu erstellt und habe noch keine Erfahrungswerte.

    Da ich ein Schweizer Konto besitze: Weißt du, ob es bei Smartbroker möglich ist, für die Rückzahlung der Quellsteuer ein anderes Konto als das offizielle Verrechnungskonto anzugeben?

    VG
    Clara

    1. Hi Clara,
      das Konto für die Rückerstattung gibst du im Antrag an, den du in die Schweiz schickst. Dein Broker hat damit nichts zu tun.
      Du kannst ein beliebiges Konto angeben, z.B. auch bei einer anderen Bank als wo deine Aktien liegen und wo die Dividenden eingegangen sind.

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