Was Dich hier erwartet:
Voller Optimismus nahm ich im letzten Oktober einen neuen Titel in mein Dividendendepot auf. Heute muss ich leider feststellen, dass das zu früh war. Der Aktienkurs hat seitdem 15% verloren. Gut, der Gesamtmarkt befindet sich gerade auch in einer heftigen Phase zwischen Korrektur und Erholung.
Da ich monatlich Aktien kaufen will, lasse ich mich von den Börsenturbulenzen aber nicht von meinem Plan abhalten. Ich habe deshalb zum Nachkauf angesetzt und das verminderte Kursniveau zur Aufstockung genutzt. Denn immerhin hat das Unternehmen auch eine satte Dividendenerhöhung angekündigt.
Alle Details zu meinem neuesten Aktienkauf erfährst Du in diesem Beitrag.
Am Foto kannst Du schon erkennen, dass es sich um meinen Depotwert Danone handelt, den ich nachgekauft habe. Denn das Babynahrungsmittel Aptamil gehört auch ins Produktportfolio.
Der Aktienkauf
Ich kaufte 18 Aktien von Danone zum Kurs von je 62,04 € über Tradegate. Die DKB berechnete mir dafür 10 € Kaufprovision, zusätzlich waren 3,35 € französische Finanztransaktionssteuer fällig. Insgesamt zahlte ich so 1.130,07 €.

Warum ich mein DKB-Depot für den Kauf genutzt habe
In diesem Beitrag habe ich ausführlich beschrieben, welches Depot ich für welchen Aktienkauf verwende. Bei Danone handelt es sich um eine französische Aktiengesellschaft. Da gibt einige Besonderheiten zur Quellensteuer zu beachten, die ich hier erläutert habe. Die DKB * bietet eine Lösung für deutsche Anleger, die ein Alleinstellungsmerkmal darstellt. Die Quellensteuer wird voll auf die deutsche Kapitalertragsteuer angerechnet. Ich hätte die Aktien natürlich auch bei Trade Republic * für nur 1 € ordern können und dann per Depotübertrag zur DKB schieben können. Das war mir in diesem Fall aber zu viel Arbeit, die 9 € Mehrkosten habe ich für den Komfort gern in Kauf genommen.
Perspektiven
Mit dem Nachkauf von 18 Aktien habe ich nun die runde Stückzahl von 70 Danone-Aktien im Depot. Damit bin ich für die Dividendenzahlung im Mai gut gerüstet. Die Dividende erhöht Danone in diesem Jahr von 1,94 € auf 2,10 €. Das ist eine Erhöhung um 8,2%. Die Dividendenrendite liegt nun bei 3,4%.
Danone ist als Lebensmittelhersteller ein klassischer Defensivtitel. Gegessen wird immer. Und gerade jetzt in Zeiten der Coronavirus-Hysterie verzichten die Menschen auf alles, aber nicht auf Essen. Die Hamsterkäufe in vielen Regionen sprechen Bände.
Die Geschäftsergebnisse für 2019 wurden von der Börse faktisch ignoriert. Dabei legte der Umsatz von Danone um 2,6% zu, im letzten Quartal sogar um 4,1%. Das Ergebnis pro Aktie verbesserte sich um 8,3%. Auch beim Schuldenabbau kam Danone schneller als geplant voran, der Verschuldungsgrad von 2,8 (NetDebt/EBITDA) ist in einem gesunden Bereich.
2020 soll der Umsatz zwischen 2 und 4% steigen, ab 2021 dann 3 bis 5%.
Alles nicht übermäßig spektakulär, aber für so einen großen Konzern doch solide und zuverlässig. Egal was die Börse in den nächsten Tagen, Wochen und Monaten macht – ich fühle mich mit Danone im Depot wohl und bleibe langfristig engagiert. Weitere Nachkäufe sind möglich, wenn es noch weiter abwärts gehen sollte. In der Region um 50 € würde ich dann wieder ein paar Aktien einsammeln. Ich glaube aber nicht, dass es dazu kommt.
Auf einen Blick:
| Unternehmen: | Danone S.A. |
| ISIN: | FR0000120644 |
| Im Divantis-Depot seit: | 21.10.2019 |
| Letzter Nachkauf am: | 05.03.2020 |
| Stückzahl im Divantis-Depot: | 70 |
| Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren: | 69,86 € |
| Gesamtkaufpreis: | 4.890,09 € |
| Insgesamt erhaltene Netto-Dividenden: | 210,21 € |
| verkauft am: | 28.02.2022 |
| Durchschnittsverkaufserlös abzgl. Gebühren und Steuern: | 54,69 € |
| Gesamtverkaufserlös: | 3.828,10 € |
| Verlust: | 851,78 € |
| Verlust in Prozent: | 17,4% |


Kommentar verfassen