Schlagwort: Quellensteuer

  • 10 Jahre im Depot und die Entwicklung ist atemberaubend

    10 Jahre im Depot und die Entwicklung ist atemberaubend

    Infrastrukturtitel haben die Besonderheit, dass ihre Cash-Flows in der Regel gut zu prognostizieren sind. Durch ihre Marktstellung (es gibt eben nur den einen Flughafen an dieser Stelle oder nur diese Autobahn oder Zugstrecke) haben sie eine Grundauslastung, die für kontinuierliche Erträge sorgt. Und in Phasen wirtschaftlichen Aufschwungs steigt dann meist die Auslastung an.

    In diesem Sinne habe ich mich vor 10 Jahren entschlossen, den italienischen Stromnetzbetreiber in mein Depot zu kaufen. Strom wird schließlich immer gebraucht und ein Monopol in diesem Bereich kann eigentlich nur von Vorteil sein.

    Die Entwicklung der Aktie macht mir seitdem nur Freude: jedes einzelne Jahr lieferte einen positiven Total Return. Und in diesem Jahr kann ich wieder einen zweistelligen Total Return und ein weiteres Allzeithoch feiern.

    Damit hat die Aktie bis heute alle Erwartungen erfüllt und sogar übertroffen. Aber kann sie das auch in der Zukunft fortsetzen? Denn 2026 wird es erstmals keine Dividendenerhöhung geben – stattdessen wurde schon in diesem Jahr mehr als geplant ausgezahlt. Was absolut aktionärsfreundlich ist, könnte den Aktienkurs allerdings belasten.

    Meine Gedanken dazu und wie sich die aktuelle Geschäftsentwicklung darstellt, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Der Nachkauf war teuer, aber hoffentlich nicht zu teuer

    Der Nachkauf war teuer, aber hoffentlich nicht zu teuer

    Nein, der AI-Hype ist an der Aktie völlig vorbeigegangen. Und mit Krypto hat sie auch nichts zu tun. Und trotzdem bescherte sie mir einen sensationellen Total Return in den letzten Jahren. Im Jahr der Depotaufnahme 2022 waren es schon 10,5%, 2023 folgten 40,2%, 2024 dann 59,4% und in diesem Jahr sind es bis heute 62,6%.

    Aber statt mich einfach nur über diese Performance zu freuen und die gleichzeitig erreichte persönliche Dividendenrendite von fast 9% zu genießen, habe ich etwas Verrücktes getan: Ich habe tatsächlich noch einmal nachgekauft. Und das fast Vierfache für die neuen Aktien bezahlt.

    Nun – beim Verfassen dieses Beitrags – und mit zwei Wochen Abstand bin ich gar nicht mehr so sicher, ob das richtig war. Klar, fundamental steht das Unternehmen gut da. Aber die sich im Aktienkurs ausdrückende Bewertung ist schon vergleichsweise hoch.

    Umso wichtiger also, die Gründe noch einmal genauer zu hinterfragen und meine persönliche Strategie mit dem norwegischen Versicherungskonzern zu dokumentieren. Das Ergebnis erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Und täglich grüßt die Regierungskrise

    Und täglich grüßt die Regierungskrise

    Es ist schon schwierig den Überblick zu behalten: 2024 hatte Frankreich drei verschiedene Premierminister. 2025 bisher zwar nur zwei, aber das auch nur, weil der von September bis Oktober amtierende Premierminister Sébastien Lecornu nach seinem Rücktritt erneut zum Premierminister ernannt wurde.

    Diese Erosion des politischen Systems geht mit einer steigenden Staatsverschuldung einher und lässt die Renditen für französische Staatsanleihen steigen.

    Kein Wunder, dass französische Aktien – vor allem wenn sie auch einen großen Inlandsanteil haben – in diesem Umfeld ihre Schwierigkeiten haben. Umso erstaunter bin ich bei jeder Regierungskrise, wie schnell sich der Aktienkurs meines französischen Infrastrukturtitels jedes Mal erholt.

    Offenbar erschrecken sich die Investoren nur kurz und gehen dann zur Tagesordnung über. Und die sieht für die Aktie weiterhin gut aus. Und das ist das, was am Ende einfach zählt.

    Wie ich die Perspektiven nun einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Das Muster offenbart eine zweistellige Rendite für 2025

    Das Muster offenbart eine zweistellige Rendite für 2025

    Wenn man Aktien langfristig verfolgt und sie auch schon viele Jahre im Depot hat, fällt die Beobachtung von Mustern manchmal etwas leichter.

    Bei der heute besprochenen Aktie erkenne ich seit dem Start des Divantis-Blogs 2017 ein solches Muster. Das Wichtigste daran ist sicherlich, dass die Aktie seitdem jedes Jahr einen positiven Total Return lieferte. Egal ob Corona oder Zinswende – die Aktie verzeichnete inklusive ihrer Dividenden keine Verluste.

    Viel interessanter ist aber, dass es einen jährlichen Wechsel zwischen einem einstelligen und einem zweistelligen prozentualen Zuwachs gibt. Was zunächst wie ein Zufall aussah, hat sich nach mittlerweile 8 beobachteten Jahren manifestiert.

    Und 2025 schickt sich an, dieses Muster nahtlos fortzusetzen.

    Ob das auch wirtschaftlich gerechtfertigt ist und wie sich die Dividende in den nächsten Jahren entwickeln könnte, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Vertrauen nach Dividendenkürzung weg – Aktie verkauft

    Vertrauen nach Dividendenkürzung weg – Aktie verkauft

    Eigentlich hatte ich bei den Quartalsergebnissen nichts Besonderes erwartet. Das Unternehmen befindet sich in einer Übergangsphase und strukturiert sich um. Da kann bei den Geschäftszahlen wenig Positives dabei sein.

    Und die Quartalsdividende war schon für das gesamte Kalenderjahr angekündigt worden. Ja, die Dividendenrendite war inzwischen zweistellig. Aber das war dem Management schon vor drei Monaten bewusst.

    Und so staunte ich nicht schlecht, als ich die Meldung überflog und etwas von der Ausbalancierung der Kapitalallokationsstrategie las. Tatsächlich wurde die Dividende um mehr als die Hälfte reduziert! Natürlich ohne das so explizit zu benennen…

    Innerhalb weniger Minuten hatte ich meine Ordermaske geöffnet und die Aktie aus dem Depot geworfen.

    Warum ich so gehandelt habe und was mich an der Entscheidung vor allem stört, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • In diesen Zeiten auf Allzeithoch – Respekt!

    In diesen Zeiten auf Allzeithoch – Respekt!

    Wenn man das Negative sehen will, dann notiert die Aktie jetzt nur auf dem gleichen Niveau wie vor einem Jahr. Da erklomm sie nämlich ihr bisheriges Allzeithoch und jetzt ist sie wieder dort.

    Ich erkenne allerdings eine wirklich positive Entwicklung. Denn zwischenzeitlich notierte die Aktie mehr als 20% niedriger und es gehörte schon ein gewisser Weitblick dazu, die Aktie nicht schlecht zu reden.

    Nun sehen die Perspektiven allerdings auch objektiv wieder deutlich besser aus und es stellt sich die Frage, was es noch braucht, damit neue Kursregionen erobert werden können.

    Meine persönliche Einschätzung dazu erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Dividendenrendite steigt auf 13,5% – jetzt zugreifen?

    Dividendenrendite steigt auf 13,5% – jetzt zugreifen?

    Seit Wochen bin ich hin- und hergerissen: soll ich es wagen und meine Position in der Aktie aufstocken? Es locken derzeit 13,5% Dividendenrendite und das Abwärtspotenzial scheint mir deshalb durchaus begrenzt.

    Dagegen spricht nur, dass der Aktienkurs immer noch einen deutlichen Abwärtstrend hat. Und Griffe in das fallende Messer soll man bekanntlich lassen.

    Aber wo ist ein realistischer Boden? Denn schließlich handelt es sich nicht um irgendeinen Small Cap, sondern um eines der größten Unternehmen Kanadas mit einem erheblichen Marktanteil in seiner Branche.

    Haben wir es hier womöglich also mit einer historischen Kaufgelegenheit zu tun oder droht der Totalabsturz? Dieser Thematik versuche ich mich in diesem Beitrag zu nähern und etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

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  • Transformation von einer Dividendenaktie in eine Kursrakete

    Transformation von einer Dividendenaktie in eine Kursrakete

    Wir erleben es bei zahlreichen Versicherungstiteln, dass sie in der letzten Zeit erhebliche Kursgewinne zu verzeichnen haben. Ehemals waren sie für ihre Dividendenrendite geschätzt, nun ist sie jedoch nur noch unterdurchschnittlich. Aber die großen und bekannten Titel haben ihre Dividendenerhöhungen noch nicht verkündet und können mit entsprechenden Aufschlägen durchaus noch etwas daran verbessern.

    Ein eher unbekannter Versicherungstitel aus Norwegen, den ich jetzt seit 3 Jahren im Depot habe, hat sich allerdings komplett transformiert. Gekauft habe ich die Aktie damals (so lang ist das aber ja noch gar nicht her!) mit einer Dividendenrendite von 8%. Und mittlerweile steht nicht einmal mehr eine 2 vor dem Komma!

    Dafür hat sich der Aktienkurs in diesen 3 Jahren rasant entwickelt: +150% können sich wahrlich sehen lassen.

    Und so bin ich natürlich sehr zufrieden mit der Entwicklung – auch wenn mein ursprünglicher Investmentansatz ein anderer war.

    Wie ich die weitere Entwicklung nun einschätze und ob ich noch mal nachkaufen will, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Mehr als 12% Dividendenrendite – wer traut sich?

    Mehr als 12% Dividendenrendite – wer traut sich?

    Bei Aktien, die eine lange Dividendenhistorie haben und dann in Schwierigkeiten geraten, habe ich in der Vergangenheit gerne bei Überschreiten bestimmter Dividendenrenditenmarken zugegriffen. Die 10%-Marke ist dabei zwar eher selten überschritten worden. Im Nachhinein hat sich aber gerade das dann als günstige Kaufgelegenheit dargestellt.

    Nun stehe ich allerdings vor der Situation, dass eine Aktie aus meinem Portfolio sogar über 12% Dividendenrendite auf die Waagschale bringt. Und – man höre und staune – schon angekündigt hat, die Dividende in 2025 konstant zu lassen.

    Ist das nun also die ultimative Kaufgelegenheit? Immerhin erwirbt man damit einen Marktführer in Nordamerika in seinem Sektor. Und das Management hat sich einen Plan zurechtgelegt, wie die Dividende trotz nicht ausreichender Gewinne und geringerem Cash-Flow aufrecht erhalten bleiben kann.

    Warum ich trotzdem skeptisch bin und mich zumindest aktuell nicht zu einem Nachkauf durchringen kann, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Anschauen, abnicken, weglegen – diese Aktie ist was für Faule

    Anschauen, abnicken, weglegen – diese Aktie ist was für Faule

    Es gibt viele Gründe für Investments in Aktien: Manche wollen schnell reich werden. Andere einfach eine ertragreiche Beimischung zu ihrem Portfolio aus festverzinslichen Papieren. Und wieder andere beteiligen sich bewusst an Unternehmen, um langfristig von deren Geschäftsmodell und steigenden Erträgen zu profitieren. Um beispielhaft nur drei Gruppen zu nennen.

    Die Aktie, die nun ihre Dividende bezahlt hat, ist sicherlich kein Garant zu schnellem Reichtum. Obwohl sie einen beeindruckenden Outperformance-Track-Record zu verzeichnen hat. Es fehlt die Dynamik, um in kurzer Zeit ein Vervielfacher zu sein.

    Aber für die anderen Gruppen, hat das Unternehmen dann doch einiges zu bieten: planbare Dividendenerhöhungen verleihen schon fast Anleihencharakter. Aber es fehlen die negativen Kursentwicklungen – zumindest in den letzten Jahren.

    Und damit ist die Aktie für mich persönlich ein fast schon ideales Papier: hohe Dividenden, Monopolstellung und ein positiver Total Return Jahr für Jahr.

    Warum das so ist und was mich daran so fasziniert, erfährst Du in diesem Beitrag.

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