Endlich auch mal was aus Kanada für mein Dividendendepot

Nachdem mir zuletzt die Frage gestellt wurde, warum ich eigentlich keine Aktien aus Kanada im Depot hätte, habe ich kurz nachgedacht. Und mir fiel keine passende Antwort ein. Es hatte sich einfach nicht ergeben.

Auf meiner Watchlist befindet sich allerdings schon seit Ewigkeiten eine kanadische Aktie. Und die habe ich mir – inspiriert durch den Kommentar – noch mal genauer angeschaut.

Und eigentlich gibt es keinen kurzfristigen Grund sie zu kaufen. Aber ich wollte sie nicht weiter auf der Watchlist schlummern lassen. Also limitierte Kauforder eingegeben und ein paar Stunden wurde der Kauf ausgeführt.

Und jetzt habe ich den ersten kanadischen Titel im Dividendendepot. Mit einer feinen Dividendenrendite und in einem strukturkonservativen Marktsegment.

Ich stelle die Aktie ausführlich vor und natürlich zeige ich auch meine Kaufabrechnung.

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Wie ich meine Nachkauf-Kurse ermittle – Leserfrage beantwortet

Vor einiger Zeit erhielt ich von einem Leser eine E-Mail mit einer Frage, die auch in den Kommentaren immer wieder gestellt wird. Heute nehme ich mir die Zeit, sie ausführlich zu beantworten.

Zunächst die vollständige E-Mail:

Hallo Ben,

ich bin seit einiger Zeit ein aktiver Leser Deines Divantis-Blogs und habe Deinen Finanzrocker-Podcast gehört.

Es bringt einen riesen Spaß Deine Ideen zu lesen und nach zu vollziehen. Ich teile in großen Teilen Deine Anlagestrategie, aber ich habe da mal eine eher technische Frage, da Du auf eine extrem große Erfahrung zurückgreifen kannst. Ich handle erst seit 3 Jahren Einzelaktien.

Du hast für jede Aktie eine aktuelle Strategie:

·         Bei Kursschwäche nachkaufen oder 

·         Halten und Dividende kassieren

Meine konkrete Frage wäre:

Wie setzt Du Dir Nachkauf-Kurse? 

Hast Du eine Empfehlung für ein sinnvolles Tool, um Nachkauf-Kurse zu ermitteln?

Oder machst Du das eher nach Bauchgefühl? Wie ist dort Deine Handhabe?

Dies ist aktuell meine größte Herausforderung in meinem Depot.

Sebastian per E-Mail
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Spontankauf im Wirecard-Sumpf

Das Desaster um den Jahresabschluss des DAX-Wertes Wirecard ist zum Wirtschaftskrimi geworden. Der Ausgang ist noch offen, aber es scheint als wären die gutgläubigen Aktionäre die Dummen. Die Marktkapitalisierung von Wirecard hat sich jedenfalls größtenteils in Luft aufgelöst.

Sie ist so stark gesunken, dass derzeit damit gerechnet werden kann, dass die Aktie im September nach guten zwei Jahren Zugehörigkeit den DAX wieder verlassen muss. Und nachdem mir das klar wurde und ich einen Blick in den MDAX und mögliche Nachfolgekandidaten geworfen hatte, kaufte ich spontan eine Aktie neu in mein Dividendendepot.

Welche Aktie der große Profiteur vom Wirecard-Abstieg sein könnte und warum die Aktie eine gute Ergänzung eines anderen Depottitels ist, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Ich kaufe jetzt defensiv ein

Die Börsen zünden ein Kursfeuerwerk und verdrängen alle Sorgen. So als wäre nichts gewesen und Covid-19 längst besiegt. Und eine weltweite Rezession gibt es natürlich auch nicht.

Fehlt eigentlich nur noch, dass die BILD-Zeitung ihre Leser auf der Titelseite zum Aktienkauf auffordert. Aber dafür müssen wir wahrscheinlich noch ein paar Prozentpunkte steigen.

Aus dieser Einleitung siehst Du schon, dass es mir mit vielen Aktien derzeit unheimlich ist. Da ich aber trotzdem gerne regelmäßig zukaufe, habe ich mich für einen defensiven Titel entschieden. Er hat die Rallye weitgehend ausgelassen, ist dafür aber wirtschaftlich nicht von Corona betroffen.

Alle Infos zu meinem neuesten Aktienkauf erfährst Du in diesem Beitrag.

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Jetzt ist aber wirklich genug für dieses Jahr

“Diesmal ist alles anders.” Das ist ein Satz, der an der Börse sehr teuer werden kann. Für mich ist er in diesem Jahr aber Wirklichkeit geworden.

Denn üblicherweise kaufe ich von der Dividendenzahlung der Munich Re einmal im Jahr 10 Aktien des Wettbewerbers Swiss Re und diversifiziere damit meine Dividendeneinnahmen.

In diesem Jahr habe ich das aber schon zweimal gemacht. Bedingt durch den Corona-Crash war mein erster Kauf viel zu teuer und so legte ich im März noch einmal nach.

Vermutlich kannst Du Dir schon denken, was jetzt kommt… Warum ich aber nicht zum Tiefstkurs ein drittes Mal gekauft habe, sondern bis jetzt gewartet habe, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Ob es günstig war, wird sich erst noch zeigen

In der sich dem Ende neigenden Woche hat es eine positive Reaktion an den Börsen weltweit gegeben. Ob damit der Corona-Crash schon vorbei ist? Ich kann es nicht so recht glauben und bleibe vorsichtig.

In dieser Woche hatte ich extrem wenig Zeit, mich mit der Börse und dem Blog zu beschäftigen. Ich bitte deshalb um Nachsicht, dass ich erst heute über meinen letzten Aktienkauf berichte und auch keinen Newsletter dazu verschickt habe.

In diesem Beitrag erhältst Du nun aber alle Details. Und in der nächsten Woche wird es dann auch bei mir hoffentlich wieder etwas entspannter.

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Die Shoppingtour geht weiter

Manch einer hält mich vermutlich für wahnsinnig, andere für mutig. Und tatsächlich liegen Mut und Wahnsinn ja auch dicht beieinander. Für mich ist beides aber nicht mein Maßstab.

Ich ziehe konsequent meinen Investitionsplan durch. Ich verfüge seit Jahren über eine laufend gepflegte Watchlist, nach der ich meine Aktienkäufe auswähle. Und auf dieser Watchlist sind derzeit viele Aktien als kaufenswert verzeichnet. Kein Wunder, denn sie sind ja in den letzten Börsenwochen deutlich günstiger geworden.

Für welchen Aktienkauf ich mich entschieden habe, erfährst Du in diesem Beitrag. Außerdem gibt es noch alle Details zur Dividendenzahlung von Kellogg.

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Glatte 6% Dividendenrendite dauerhaft gesichert

Zuletzt kaufte ich diese Aktie im Februar 2016. Sie wurde damit zu meiner zweitgrößten Depotposition. Und ich hatte nicht mehr damit gerechnet, dass ich jemals noch weitere Aktien davon kaufen würde.

Aber an der Börse soll man niemals nie sagen. Schließlich ist alles möglich, sogar das Gegenteil – wie Altmeister André Kostolany schon wusste. Und mit einer solchen Korrekturphase hatte ich nicht gerechnet. Jedenfalls nicht wegen eines Virus. Und erst recht nicht in dieser Dimension.

Ich gebe zu, meine letzten Aktienkäufe waren alle zu früh. Und auch dieser Kauf war zu früh. Denn schon am Nachmittag gab es die Aktie wieder günstiger. Warum ich trotzdem sehr zufrieden bin und gut damit leben kann, erfährst Du – neben allen Details zum Aktienkauf – in diesem Beitrag. Außerdem meine Watchlist für die nächsten Käufe!

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Endlich Kaufkurse – oder noch nicht?

Um es vorweg zu sagen: Ich bin kein Guru und weiß natürlich nicht, ob wir schon am Tiefpunkt angelangt sind oder es noch weiter abwärts mit den Aktienkursen geht.

Was ich aber merke, ist die Gewissheit, dass sich manche Aktien richtig günstig anfühlen. Und das mache ich vor allem an der Dividendenrendite fest. Sie ist durch die Kursrückgänge der letzten Wochen und Tage bei manchen Titeln regelrecht explodiert.

Und wenn dann ein solider Depottitel, den ich vor der Coronavirus-Panik noch mit einer Dividendenrendite von 5% nachkaufte, auf einmal mehr als 7% abwirft, dann greife ich noch mal zu.

Alle Infos zu meinem neuesten Aktienkauf, die Details zu den Dividendenzahlungen von Novartis und MSCI Inc. und welche Kriterien ich für die nächsten Käufe habe erfährst Du in diesem Beitrag.

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Monatlicher Aktienkauf stur durchgezogen

Voller Optimismus nahm ich im letzten Oktober einen neuen Titel in mein Dividendendepot auf. Heute muss ich leider feststellen, dass das zu früh war. Der Aktienkurs hat seitdem 15% verloren. Gut, der Gesamtmarkt befindet sich gerade auch in einer heftigen Phase zwischen Korrektur und Erholung.

Da ich monatlich Aktien kaufen will, lasse ich mich von den Börsenturbulenzen aber nicht von meinem Plan abhalten. Ich habe deshalb zum Nachkauf angesetzt und das verminderte Kursniveau zur Aufstockung genutzt. Denn immerhin hat das Unternehmen auch eine satte Dividendenerhöhung angekündigt.

Alle Details zu meinem neuesten Aktienkauf erfährst Du in diesem Beitrag.

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