Legt das 2. Halbjahr jetzt sogar noch einen drauf?

5 von 6 Monaten positiv – wer hätte das gedacht? Lediglich der April schwächet, ansonsten gab es an der Börse nur eine Richtung: aufwärts!

Das Motto lautet: Buy the dip. Jeder kleinere Rücksetzer wurde zum Kauf genutzt und schon nach kurzer Zeit waren die Kurse wieder grün.

Und auch für das 2. Halbjahr stehen die Chancen gut, dass die Richtung beibehalten wird. Denn von einer breiten Euphorie ist weiterhin nichts zu spüren. Viele Investoren sind mit angezogener Handbremse unterwegs und der Fear-and-Greed-Index zeigt aktuell Sorgen an. Genau das sind gute Voraussetzungen für weiter steigende Kurse.

Und so ist es aus meiner Sicht wahrscheinlich, dass sich z.B. zu den 8,9%, die der DAX im 1. Halbjahr geschafft hat, noch weitere Prozente hinzugesellen.

Woher ich diese Zuversicht ziehe und wie sich meinen Geldanlagen im Juni geschlagen haben, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Depot auf Allzeithoch – steigt es etwa immer weiter?

Nach dem schwachen April war ich doch einigermaßen vorsichtig geworden. Zu gut war der Start ins Jahr gewesen. Doch nun, nach dem Mai, stellt sich die Situation schon wieder komplett anders dar.

In der Gesamtaddition meiner Depots befinde ich mich auf einem Allzeithoch. Und habe jetzt schon eine bessere Performance in 2024 als ich selbst als langjährigen Durchschnitt einplane.

Ist das nun ein Grund für Euphorie? Natürlich nicht! Aber es ist schon bemerkenswert, dass es trotz einzelner schwacher Tage oder Wochen im Trend des Jahres einfach aufwärts geht.

Und das, obwohl wir noch keine Zinssenkung hatten und sich auch sonst eigentlich nicht viel gegenüber dem Beginn des Jahres verbessert hat.

Beste Aussichten also für den Rest des Jahres? Ganz so einfach ist es wohl nicht. Denn einzelne Sektoren, zuletzt der Cloud-Bereich, zeigen Investoren schmerzhaft, wie wackelig das Fundament ist.

Wie ich mich nun für den Sommer aufstelle und auf welche Titel ich besonders schaue, erfährst Du – neben der dokumentarischen Darstellung meiner Geldanlagen im Mai – in diesem Beitrag.

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Lasst die Dividenden sprudeln – die beste Zeit des Jahres ist jetzt!

In meinem Dividendenkalender lässt sich die Verteilung der Dividenden jedes Jahr gut sehen: der Schwerpunkt liegt im Mai, weil dann die meisten deutschen und europäischen Unternehmen ihre Jahresdividenden ausschütten. Die Quartalszahler aus den USA verteilen sich dann schön übers Jahr, aber können den Mai nicht toppen.

In diesem Jahr ist es allerdings etwas gleichmäßiger, da mit BASF und der Münchener Rück gleich zwei große, traditionelle Dividendenzahler bereits Ende April ausgeschüttet haben.

In meiner Monatsstatistik führt das zu einigen Verschiebungen, aber das ist nicht wirklich relevant. Spannender ist vielmehr der Ausblick auf den Mai und die Frage, ob es im Juni tatsächlich zur ersten Zinssenkung der EZB kommen wird.

Den Einfluss dieser Fragen auf das Börsengeschehen und meine Gedanken dazu, stelle ich – neben der dokumentarischen Darstellung des April – in diesem Beitrag dar.

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Ein grandioses 1. Quartal – was soll da 2024 noch folgen?

Mensch, die ersten drei Monate des Jahres sind wie im Flug vergangen. Ich ertappe mich manchmal dabei, dass ich noch überlegen muss, welches Jahr wir denn eigentlich haben, wenn ich das aktuelle Datum aufschreibe. So jung kommt es mir noch vor…

Mein Dividendendepot hat YTD mit einem Total Return von 9,6% bereits mächtig vorgelegt. Es ist schon Wahnsinn, täglich dem Vermögensanstieg zuzuschauen. Und wirklich größere Rücksetzer hat es bisher nicht gegeben.

Aber eins ist für mich auf klar: nur nicht gierig werden! Korrekturen werden kommen – nur wann, das ist die Frage. Es kann einfach nicht jeden Monat aufwärts gehen. Auch wenn wir im Moment wenig Gründe sehen, warum die Kurse nachgeben sollten.

Denn es läuft alles nach Plan: die Inflation lässt nach, Zinssenkungen werden konkreter und es ist weiterhin genügend Geld im Markt, das angelegt werden will.

Was das insgesamt mit meinen Geldanlagen gemacht hat, wo ich erstmals seit einem halben Jahr auch mal wieder auf „verkaufen“ gedrückt habe und wie ich die Perspektiven für den April einschätze, das erfährst Du in diesem Beitrag.

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Mein Depot reitet die Welle wie ein Surfer – doch wann bricht sie?

Dei Börsen markieren neue Höchststände und auch mein Dividendendepot lässt sich nicht lumpen. Was ich so nicht erwartet hätte, tritt aktuell ein: die Stimmung hat sich stark verbessert und es wird teilweise gekauft, als gäbe es morgen keine Aktien mehr.

Genau in solchen Phasen rufe ich traditionell zur Besonnenheit auf. Und genauso ist es auch jetzt wieder: ich rechne täglich mit einer größeren Korrektur. Und freue mich gleichzeitig, wenn es nicht dazu kommt.

Denn natürlich ist es viel angenehmer auf grüne Zahlen zu schauen und sich selbst auf die Schulter zu klopfen, so ein toller Investor zu sein.

Aber ehrlicherweise habe ich nur mit einigen Werten auf die gesuchten Titel gesetzt. Und gleichzeitig andere Hype-Werte total verpasst.

Ich besinne mich dann immer wieder darauf, warum ich eigentlich investiere: weil ich einen langfristigen Vermögenszuwachs bei gleichzeitig steigenden Erträgen aus dem angelegten Vermögen erzielen möchte.

Und wenn ich mich darauf besinne, dann würde mir auch eine Korrektur nicht schaden. Denn die angekündigten Dividendenerhöhungen sind davon ja nicht betroffen. Und davon gab es im Februar einige! Und sie lassen vor allem für den Mai Rekordwerte erwarten.

Alles dazu und wie ich die allgemeine Börsensituation aktuell einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag, meinem Rückblick auf den Februar 2024. Und ich berichte auch über meine anderen Depots und Investments.

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Kalte Dusche zum Monatsende – war die Euphorie zu früh?

Er fing richtig schlecht an und statistisch gesehen war das kein gutes Omen. Aber dann legte der Januar auf einmal los. Vergessen war die erste Börsenwoche und die Euphorie des Schlussquartals 2023 war wieder da. Bis zum letzten Tag des Monats.

Bis dahin hatte ich meine Ziele für das Jahr 2024 schon ungefähr zur Hälfte erreicht. Und ich hatte tatsächlich überlegt, ob ich mich einfach zurücklehnen und alles verkaufen und dann erst im November zur Jahresendrallye zurückzukehren sollte.

Den Gedanken habe ich natürlich direkt wieder verworfen! Aber ich bin auch nicht in Euphorie verfallen. Denn was steigt, kann auch wieder sinken. Und insofern weiß ich, dass das Jahr noch lang ist und viele Unsicherheiten birgt. Und eine davon ist die Frage nach den Zinssenkungen. Und da hat die Fed zum Monatsende für Ernüchterung gesorgt. Im Januar kamen sie noch nicht und auch für den März werden sie derzeit nicht gesehen. Prompt verloren die Märkte deutlich, der S&P 500 beendete den Januar mit dem größten Tagesverlust seit September.

Aber auch das ist nicht ungewöhnlich: Börse ist nie komplett vorhersehbar. Und nur weil solche Risiken bestehen, erhalten wir als geduldige Investoren auch eine höhere Risikoprämie als bei anderen Anlageformen.

Wie sich meine Anlagen insgesamt im Januar entwickelt haben, erfährst Du in diesem Beitrag. Und ich beschreibe, wie ich mich für den Februar aufstelle.

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Willkommen in 2024! Die Fahrt beginnt…

Das war eine Jahresendrallye, die ihrem Namen alle Ehre gemacht hat! Rational gesehen nehme ich die Performance einfach zur Kenntnis, denn es ist ja einfach die stärkste Börsenzeit des Jahres.

Aber trotzdem bin ich dann doch immer wieder überrascht, wie sehr mein Depot und gerade die großen Titel darin dann zulegen. Vor allem, weil sich fundamental gegenüber August und September nicht wirklich etwas verändert hat. Okay, diesmal gab es Klarheit zur Zinswende.

Aber auch die Worte der Fed wurden dann in eine Richtung interpretiert, die sehr optimistisch ist. Ob das alles so kommt oder wir uns nun auf Enttäuschungen vorbereiten sollten?

In meiner Monatszusammenfassung stelle ich die Veränderungen in meinen Depots vor und beschreibe, wie ich mich nun für den Januar 2024 aufstelle.

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Jetzt nimmt die Jahresendrallye richtig Fahrt auf und wir sind mittendrin

Vor genau einem Monat habe ich zum Start in den November noch ein paar verständnislose Augen gesehen: Eine Jahresendrallye nach den negativen Vormonaten? Ich war davon überzeugt – vor allem weil kaum jemand daran glaubte.

Und als hätte jemand dann den Schalter umgelegt, ging es auch direkt los. So wurde der November seinem Ruf als traditionell sehr starker Börsenmonat gerecht.

Doch wie geht es jetzt im Dezember weiter? Steigen die Kurse einfach weiter oder war der Anstieg schon zu stark?

Auf welche Faktoren es jetzt ankommt und wie positiv sich meine Depots im November entwickelt haben, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Ideale Voraussetzungen für einen Jahresendspurt

Nun ist schon November und das Jahr 2023 nähert sich seinem Ende. Der Oktober als gefürchteter Börsenmonat ging mit Minuszahlen einher, aber ein Crash blieb aus.

Trotz des Terrorangriffs der Hamas auf Israel mit 1.400 Toten und die folgenden Drohgebärden und Militäreinsätze in Nahost blieb es erstaunlich ruhig an den Börsen. Gold und Bitcoin profitierten zwar, aber alles im Rahmen.

Ich beobachte einige weitere Punkte und komme für mich zum Schluss, dass die Voraussetzungen für einen positiven Abschluss des Jahres ideal sind. Vor allem, weil gerade kaum jemand daran glaubt.

In diesem Sinne präsentiere ich die Entwicklung meiner Depots im letzten Monat und wage einen Ausblick auf den November. Und Du erfährst natürlich auch, woraus ich meiner Zuversicht ziehe.

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Und plötzlich stimmt die Börsenstatistik doch – September 2023

Das ganze Jahr lag die Statistik daneben. Entgegen aller Wahrscheinlichkeiten hatten wir bis in den August hinein nur positive Börsenmonate. Aber dann kam mit dem September der traditionell schwächste Monat und er hat es dann tatsächlich geschafft: Er ist seinem Ruf treu geblieben und hat uns gezeigt, dass Börsen eben keine Einbahnstraße ist.

Und natürlich – wer hätte es anders erwartet? – kommen nun die Berufspessimisten wieder aus ihren Löchern und warnen vor dem großen Börsenabsturz.

Ich habe davon in der Vergangenheit nichts gehalten und bin auch jetzt entspannt. Die Euphorie der letzten Monate konnte ich nicht nachvollziehen und jetzt ist auch kein Anlass für Trübsal.

Denn als langfristiger Investor geht der Blick über die Entwicklung eines Monats hinaus. Der kurzfristige Blick hilft mir lediglich, Kaufchancen zu erkennen und meine Annahmen zu hinterfragen.

In diesem Sinne präsentiere ich die Entwicklung meiner Depots im letzten Monat und beschreibe meinen Annahmen für das Schlussquartal und insbesondere für den Oktober.

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