NAV steigt weiter – der Discount leider auch

Kurstechnisch war der Kauf dieses britischen REITs der berühmte Griff ins Klo. Mehr als 30% Verlust in zwei Jahren ist definitiv nicht das, was ich erwartet hatte.

Denn eigentlich hatte ich das Geschäftsmodell als konservativ eingeschätzt: die Mieten werden durch staatliche Institutionen gezahlt und von Mietausfällen ist auch keine Spur.

Dementsprechend hält sich der Net Asset Value (NAV) weiterhin auf hohem Niveau, ja er steigt sogar kontinuierlich. Denn die Mieten sind auch noch inflationsindexiert – wenn auch mit einem gewissen Cap.

Trotzdem ist der REIT im letzten Jahr einer Short-Seller-Attacke ausgesetzt gewesen und hat sich bis heute davon nicht erholt. Die Dividendenrendite liegt inzwischen bei über 9% und die Aktie notiert mit rund 50% Abschlag zum NAV.

Ist das nun die Zeit für einen besonnenen Anleger, sich Kursgewinne und hohe Dividenden für die Zukunft zu sichern? Oder sollte ich jeden Gedanken an einen Nachkauf verwerfen?

Was die jüngsten Geschäftszahlen mit meiner Einschätzung zu tun haben und wie die letzte Dividendenzahlung ausgefallen ist, erfährst Du in diesem Beitrag.

„NAV steigt weiter – der Discount leider auch“ weiterlesen

Entgegen aller Befürchtungen sieht das Management positiv und zahlt 8% Dividendenrendite

Diversifikation in einem Depot führt zwangsläufig dazu, dass es neben Outperformern auch Underperformer gibt. Denn wenn alle Titel stets in die gleiche Richtung laufen würden, dann bräuchte ich keine Vielfalt.

Bei den Aktien, die negativ unterwegs sind, stellt sich allerdings ganz besonders die Frage: Reißleine ziehen und damit Verluste begrenzen oder auf eine Erholung setzen? Oder sogar ins fallende Messer greifen und durch ein Rebalancing den ursprünglichen Depotanteil wieder herstellen?

Mein heute besprochener Titel ist mein schlechtester Titel des Jahres. Und gleichzeitig hat er eine Dividendenrendite von fast 9%. Das hängt natürlich direkt miteinander zusammen.

Vor einem halben Jahr war ich noch positiv für die weitere Entwicklung des Unternehmens eingestellt. Was sich seitdem verändert hat und ob die Aktie eine Zukunft in meinem Depot hat, erfährst Du in diesem Beitrag.

„Entgegen aller Befürchtungen sieht das Management positiv und zahlt 8% Dividendenrendite“ weiterlesen

Notausgang gewählt und den Verkaufserlös direkt reinvestiert

In Großbritannien geht es momentan drunter und drüber. Erst stirbt die Queen, dann kündigt die neue Premierministerin Steuersenkungen an und treibt damit die Inflationserwartungen noch höher. Einige Tage später rudert sie zurück und ist direkt schwer beschädigt.

Ähnlich verhält sich die Bank of England, die angekündigt hatte, keine Anleihen mehr aufzukaufen. Nachdem aber urplötzlich große Pensionsfonds vor der Pleite standen, mussten wieder Anleihen gekauft werden…

Kein Wunder, dass das britische Pfund bei diesen Manövern abgestürzt ist.

In dieser Woche hat nun Liz Truss eine neue Steuer ins Parlament eingebracht und die hat dazu geführt, dass ich eine Umschichtung in meinem Dividendendepot vorgenommen habe.

Welche Aktie ich verkauft und was ich stattdessen gekauft habe, erfährst Du in diesem Beitrag.

„Notausgang gewählt und den Verkaufserlös direkt reinvestiert“ weiterlesen

Sogar bei 8% Dividendenrendite wird die Dividende weiter erhöht

Das liest sich auf den ersten Blick gut: die Dividende weiter zu erhöhen, obwohl die Dividendenrendite schon bei 8% liegt, ist erst einmal eine Ansage.

Aber wie so oft, lohnt sich ein genauerer Blick: Warum ist die Dividendenrendite so hoch? In diesem Fall ist sie einem dramatischen Kursrückgang innerhalb eines Jahres geschuldet.

Wie gehe ich als Langfristinvestor damit um? Ich freue mich zunächst einmal über die Dividendenerhöhung, bin aber im Hinblick auf Nachkäufe vorsichtig.

Denn mein Investment sollte eigentlich ein ruhiger Hafen sein: solides Geschäftsmodell mit staatlich garantierten Erträgen und stetig steigenden Ausschüttungen. Genau das ist es auch, nur leider machte der Aktienkurs trotzdem die Grätsche.

Mittlerweile beträgt der Kursabbschlag zum Net Asset Value des REITs fast 40%.

Warum ich trotzdem investiert bleibe und wie ich die weiteren Perspektiven einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag.

„Sogar bei 8% Dividendenrendite wird die Dividende weiter erhöht“ weiterlesen

Bei dieser Aktie ist die Dividende inflationsindexiert

Im täglichen Leben bin ich von der Inflation natürlich alles andere als beglückt. Ständig wird alles teurer, vor allem im Supermarkt ärgere ich mich im Moment eigentlich bei jedem Einkauf.

Bei der Aktienauswahl versuche ich das schon seit einiger Zeit zu berücksichtigen und investiere in Unternehmen, die höhere Kosten an ihre Kunden weitergeben können.

Eine besondere Freude macht mir allerdings eine Aktie, die ich schon einige Jahre im Depot habe und bei der ich ursprünglich nicht auf die Inflation geschaut hatte. Denn vor ein paar Jahren war das ja nicht wirklich ein Thema.

Jedenfalls hatte dort das Management bei der Dividendenpolitik eine Inflationsindexierung beschlossen. Die Dividende soll die Inflation ausgleichen und zusätzlich 2% steigen.

Zu welcher grandiosen Erhöhung das in dieser Zeit führt, kannst Du Dir wahrscheinlich schon vorstellen. Alle Details dazu und die weiteren Perspektiven erfährst Du in diesem Beitrag.

„Bei dieser Aktie ist die Dividende inflationsindexiert“ weiterlesen

Auch mal schön: Geschäfte laufen, Aktienkurs im Plus, hohe Dividende fließt

Aktienanlage sollte im besten Fall dazu führen, dass das Vermögen wächst und die Erträge steigen. Genau das schaffen aber nur wenige Aktien in ununterbrochener Form. Meistens ist es eher ein Auf und Ab. Gerade in diesem Jahr erleben wir das bei vielen Titeln.

Bei der Aktie, die jetzt ihre Dividende gezahlt hat, verläuft das Jahr jedoch bisher optimal. Die Erträge sind über Plan, der innere Wert der Aktie und damit auch der Aktienkurs steigen deutlich und die hohe Dividendenrendite wird locker verdient.

Das ist in diesen turbulenten Zeiten sehr angenehm und ich bin froh, den Titel im Dividendendepot zu haben. Für die Zukunft habe ich in der Analyse aber doch einen kleinen Wermutstropfen entdeckt.

Wie er aussieht, für wie realistisch ich das Risiko einschätze und welche weiteren Perspektiven ich der Aktie einräume, erfährst Du in diesem Beitrag.

„Auch mal schön: Geschäfte laufen, Aktienkurs im Plus, hohe Dividende fließt“ weiterlesen

Diesen REIT gibt es zum Schnäppchen-Preis

Anders kann man es nicht sagen: Wer gerne zum Discounter geht oder auf Schnäppchen steht, kann bei diesem REIT ebenso fündig werden.

Der Net Asset Value steigt kontinuierlich, die Dividende wird jährlich erhöht und das Geschäftsmodell ist krisenresistent und langfristig besichert.

Und trotzdem wird der REIT mit einem Abschlag zum Net Asset Value von rund 30% gehandelt.

Warum das so ist und wie ich die weiteren Perspektiven einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag.

„Diesen REIT gibt es zum Schnäppchen-Preis“ weiterlesen

Nach dem Hype etwas günstiger nachgekauft

Erneuerbare Energien sind schon eine ganze Weile an der Börse investierbar. In diesem Jahr haben aber vor allem europäische Titel einen regelrechten Hype erlebt. Der russische Angriff auf die Ukraine zeigte uns allen, dass sich Westeuropa selbst mit Energie versorgen muss.

Kurzfristig passiert das mit dem Einkauf von Liquid Gas, das per Schiff vor allem aus den USA nach Europa kommt. Das ist aber sehr teuer und nur eine Übergangslösung.

Mittelfristig sind aber Erneuerbare Energien der Schlüssel. Und mit ihr die Windenergie. Kein Wunder, dass ein Pure-Player im Bereich der Windkraft, der zudem in Inflationszeiten für stetige Erträge sorgt, einen deutlichen Anstieg seines Aktienkurses erlebte.

Nach nun drei Monaten hat sich der Hype aber wieder etwas gelegt. Ich habe das nun genutzt und meine Aktienposition auf diesem günstigeren Niveau ausgebaut.

Aber selbst dieser Nachkauf soll nur ein Zwischenschritt sein. Warum ich so von den Perspektiven der Aktie überzeugt bin, erfährst Du in diesem Beitrag.

„Nach dem Hype etwas günstiger nachgekauft“ weiterlesen

Jetzt ist Mut gefragt und dann macht der Hochdividendenwert Freude

Eine Dividendenrendite von fast 7% findet man nicht allzu oft. Meist ist das auch nicht unbedingt gesund und es folgt eine baldige Dividendenkürzung.

Bei diesem Unternehmen erwarte ich jedoch sogar weiter steigende Dividenden. Denn das Kursniveau wird zusätzlich für Aktienrückkäufe genutzt.

Mit einem Aktienkurs, der nur noch die Hälfte von vor dem Corona-Crash entspricht, aber ansonsten gut laufenden Geschäften, ist nun die Gelegenheit für Mutige gekommen.

In meinem heutigen Beitrag erfährst Du, warum ich der Meinung bin, dass die Aktie jetzt auf die Watchliste gehört und in einigen Jahren viel Freude machen kann. Außerdem gibt es alle Details zur jüngsten Dividendenerhöhung.

„Jetzt ist Mut gefragt und dann macht der Hochdividendenwert Freude“ weiterlesen

Endlich – im wahrsten Sinne – in ruhigem Wasser

In der Idealvorstellung brauche ich mich um die Aktien in meinem Depot nicht zu kümmern. Sie laufen langsam und stetig nach Oben und schütten regelmäßig eine steigende Dividende aus.

Nur spielt die Realität dabei leider nicht mit. Denn irgendwas ist immer! Sei es ein Spin-Off, eine Gewinnwarnung, eine Übernahme usw.

Bei dieser Aktie kam allerdings etwas, was wirklich nur selten passiert. Eine Rekorddividende mit anschließendem Reverse-Stock-Split.

Im Ergebnis hatte ich auf einmal ein Drittel weniger Aktien, aber unterm Strich sah es trotzdem Okay aus. Das war letzten Sommer.

Seitdem gab es eine Schlussdividende und nun die erste Halbjahresdividende auf neuer Basis.

Damit steht nun die Vergleichsbasis für die kommenden Jahre fest und ich kann mich hoffentlich wieder zurücklehnen.

Ob das Unternehmen der Wasserindustrie auch ansonsten im ruhigen Wasser unterwegs ist, erfährst Du in diesem Beitrag.

„Endlich – im wahrsten Sinne – in ruhigem Wasser“ weiterlesen