Endlich Kaufkurse – oder noch nicht?

Um es vorweg zu sagen: Ich bin kein Guru und weiß natürlich nicht, ob wir schon am Tiefpunkt angelangt sind oder es noch weiter abwärts mit den Aktienkursen geht.

Was ich aber merke, ist die Gewissheit, dass sich manche Aktien richtig günstig anfühlen. Und das mache ich vor allem an der Dividendenrendite fest. Sie ist durch die Kursrückgänge der letzten Wochen und Tage bei manchen Titeln regelrecht explodiert.

Und wenn dann ein solider Depottitel, den ich vor der Coronavirus-Panik noch mit einer Dividendenrendite von 5% nachkaufte, auf einmal mehr als 7% abwirft, dann greife ich noch mal zu.

Alle Infos zu meinem neuesten Aktienkauf, die Details zu den Dividendenzahlungen von Novartis und MSCI Inc. und welche Kriterien ich für die nächsten Käufe habe erfährst Du in diesem Beitrag.

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Das war leider zu früh gekauft

„Timing is a bitch“ heißt es gemeinhin an der Börse. Und trotzdem versuche ich bei jedem Aktienkauf einen halbwegs guten Zeitpunkt zu erwischen. Diesmal, das muss ich unumwunden feststellen, ist mir das nicht gelungen. Hätte ich einfach erst mal die Eröffnung des Börsenhandels abgewartet und die ersten Umsätze angeschaut, dann hätte ich einige Euros sparen können.

So gab ich aber vor Börsenstart ein Kauflimit ab und es wurde prompt um 8.01 Uhr ausgeführt. Zum Tageshöchstkurs. Das ist finanziell natürlich verkraftbar, aber hätte nicht sein müssen. Ich war einfach zu ungeduldig, da ich am Vormittag keine Zeit für die Börse hatte. Aber unbedingt kaufen wollte, da ich die Börsennews der Aktie besser interpretierte als der Markt.

Na ja, wieder was gelernt. Und in ein paar Tagen oder Wochen ist der Kurs vermutlich wieder höher als mein Kaufkurs. Um welche Aktie es sich handelt, warum ich sie kaufte und welchen neuen Broker ich dafür testete, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Die erste Yen-Dividende ist da!

Eines meiner Ziele für das Jahr 2019 war und ist, mein Depot noch weiter zu diversifizieren. Und damit einhergehend meine Dividendenströme abzusichern.

Konkret hatte ich mir vorgenommen, meinen Blick (auch) nach Japan zu richten. Bereits im Januar nahm ich den ersten Titel aus dem Land der aufgehenden Sonne ins Depot.

Nun hat Sekisui House seine erste Dividende in japanischen Yen bezahlt und ich werfe einen Blick auf die Abrechnung.

Zudem ist eine deutlich angehobene Dividende meines Depotwerts Swiss Re eingegangen. Auch dazu alle Infos im Text. „Die erste Yen-Dividende ist da!“ weiterlesen

Teuerste Aktie im Depot erhöht das 18. Jahr in Folge die Dividende – nachgekauft!

Ich mag ja eigentlich runde Stückzahlen bei meinen Aktien. Mal habe ich 100 Stück oder auch mal 1.000 Stück. Bei der Aktie von Givaudan ist aber der Kurs so hoch, dass es bisher nur zu einer einzigen Aktie reichte.

Vierstellige Kurse kennen nur wenige Aktien, Givaudan gehört dazu. Die Aktie ist damit optisch teuer, aber ansonsten sagt der Kurs nichts darüber aus, ob die Aktie günstig oder teuer ist. Denn auf die Anzahl der insgesamt ausgegebenen Aktien kommt es an. Und Givaudan könnte mittels eines Aktiensplits problemlos für optisch günstigere Kurse sorgen. Tun sie aber nicht.

Stattdessen erhöht das Management das 18. Jahr in Folge die Dividende. 60 CHF zahlt der Schweizer Aromahersteller nun pro Aktie aus. Ich habe mir kurz vor der Dividendenzahlung noch eine weitere Aktie ins Depot gelegt. „Teuerste Aktie im Depot erhöht das 18. Jahr in Folge die Dividende – nachgekauft!“ weiterlesen

Auf dem Weg zum Aristokraten: 21. Dividendenerhöhung in Folge!

25 Jahre in Folge muss ein Unternehmen seine Dividende angehoben haben. Dann darf es sich Dividendenaristokrat nennen. Was in den USA gang und gäbe ist, ist in Europa noch nicht so weit verbreitet.

Der Insulinhersteller Novo Nordisk schickt sich langsam aber sicher an, dem erlauchten Kreis der Aristokraten beizutreten. 21 Jahre in Folge ist nun schon die Dividende erhöht worden. Und die nächsten 4 Jahre sehen eigentlich auch ganz gut aus.

Außerdem dokumentiere ich noch den angekündigten Verkauf der Novartis-Aktien am Ende dieses Beitrags. „Auf dem Weg zum Aristokraten: 21. Dividendenerhöhung in Folge!“ weiterlesen

Warum ich Novartis noch im März verkaufen werde – trotz Dividendenerhöhung

Novartis hat ein richtig gutes Jahr in meinem Depot hingelegt. Gekauft im Januar 2018 nach einer Abstimmung der Leser des Divantis-Blogs. Seitdem zweistellig im Kursplus.

Und trotzdem werde ich die Aktien im März verkaufen. Warum erläutere ich in diesem Beitrag. Und warum die Aktie eine Chance auf ein Comeback hat, erfährst Du ebenfalls. „Warum ich Novartis noch im März verkaufen werde – trotz Dividendenerhöhung“ weiterlesen

Gleich 2 Titel im Dividendendepot aufgestockt!

Das eigene Anlagekonzept konsequent durchziehen. Das ist mein Plan. Im Moment gelingt mir das ganz gut: Ich hatte mir vorgenommen, keinen Wertpapierkredit mehr zu nutzen und nur noch das Geld zu investieren, was als Guthaben auf meinem Konto liegt und für Aktienkäufe gedacht ist.

Und so kam es, dass ich durch die schönen Dividendenerträge in den ersten beiden Monaten des neuen Jahres und meine monatliche Sparrate einen ordentlichen Investitionsbetrag zur Verfügung hatte.

Ich habe ihn nun angelegt und zwar jeweils am Tag der Zahlenbekanntgabe (Quartal bzw. Jahresergebnis) von zwei Aktien, die ich bereits im Depot hatte. Beide sind nun deutlich stärker gewichtet.

Gemeinsam ist beiden Aktien zudem eine besondere Quellensteuersituation. Aber dazu gleich mehr. „Gleich 2 Titel im Dividendendepot aufgestockt!“ weiterlesen

Jetzt ist die Schweiz komplett: Dividendenzahlung der Swiss Re

3 Titel aus der Schweiz befinden sich im Divantis-Depot. Logisch, dass sie besonders dividendenstark sind. Givaudan und Novartis haben bereits gezahlt. Swiss Re bildet nun den Abschluss.

Wie bei allen Schweizer Werten ist die Quellensteuer hier auch ein Thema, aber dazu später mehr.

Mit der Swiss Re (hier ausführlich vorgestellt!) verfolge ich die Idee, die Dividenden der Munich Re zu reinvestieren. Jedes Jahr kommen dadurch 10 Aktien neu ins Depot und sorgen selbst für weitere Dividenden. Vor ein paar Wochen hatte ich den Kauf bereits getätigt, so dass nun 20 Aktien der Swiss Re zur Dividende bereit stehen.

Die Dividende selbst beträgt „Jetzt ist die Schweiz komplett: Dividendenzahlung der Swiss Re“ weiterlesen

Swiss Re nachgekauft, bevor SoftBank die Preise zu sehr treibt!

Die Swiss Re ist ein Experiment in meinem Dividendendepot. Eigentlich reinvestiere ich die Dividendenausschüttungen nicht direkt. Bei der Munich Re habe ich aber eine Ausnahme gemacht und reinvestiere „virtuell“. Und zwar in die Swiss Re. Und das auch noch etwas vor der Ausschüttung, damit ich direkt die Dividende der Swiss Re noch mitnehmen kann.

Klingt kompliziert? Ist aber eigentlich ganz einfach.

Von der Munich Re habe ich genug Aktien, sie ist mein größter Titel im Depot und bietet auch die höchste absolute Dividende. Die Dividende ist so hoch, dass sich hier tatsächlich eine direkte Reinvestition lohnt. Und die Kaufgebühren in einem angemessenen Verhältnis stehen. Aber noch mehr Munich Re-Aktien will ich halt nicht. Also nehme ich die Swiss Re als Alternative.

Im letzten Jahr habe ich damit angefangen und für dieses Jahr hatte ich das auch erneut vor. Lange sah es auch so aus, als würde ich einen günstigen Preis erwischen können.

In den letzten Wochen mehrten sich aber die Gerüchte (und wurden dann auch offiziell bestätigt), dass SoftBank sich an der Swiss Re mit einer nennenswerte Quote (25% sind im Gespräch) beteiligen will. Mit jedem dieser Gerüchte steigt seitdem der Aktienkurs. „Swiss Re nachgekauft, bevor SoftBank die Preise zu sehr treibt!“ weiterlesen

Trotz Dividendenerhöhung weniger in Euro: Givaudan und der Schweizer Franken

Dividende um 2 Schweizer Franken erhöht – Auszahlung  um 1,63 Euro reduziert.

So lässt sich die jüngste Dividendenzahlung des Schweizer Aromaspezialisten Givaudan auf den Punkt bringen.

Givaudan ist die Aktie mit dem höchsten nominellen Kurs im Divantis-Depot. Sie notiert im vierstelligen Bereich. Deshalb habe ich (bisher) auch nur 1 Aktie. Hier habe ich das Unternehmen vorgestellt.

Pro Aktie zahlt Givaudan in diesem Jahr eine Dividende von 58 CHF nach 56 CHF im Vorjahr. Das ist eine Erhöhung um 3,57% und liegt damit an sich über meinen Erwartungen an eine Dividendenerhöhung zum Ausgleich der Inflation. „Trotz Dividendenerhöhung weniger in Euro: Givaudan und der Schweizer Franken“ weiterlesen