Kategorie: Aktienkauf

  • Der Nachkauf war teuer, aber hoffentlich nicht zu teuer

    Der Nachkauf war teuer, aber hoffentlich nicht zu teuer

    Nein, der AI-Hype ist an der Aktie völlig vorbeigegangen. Und mit Krypto hat sie auch nichts zu tun. Und trotzdem bescherte sie mir einen sensationellen Total Return in den letzten Jahren. Im Jahr der Depotaufnahme 2022 waren es schon 10,5%, 2023 folgten 40,2%, 2024 dann 59,4% und in diesem Jahr sind es bis heute 62,6%.

    Aber statt mich einfach nur über diese Performance zu freuen und die gleichzeitig erreichte persönliche Dividendenrendite von fast 9% zu genießen, habe ich etwas Verrücktes getan: Ich habe tatsächlich noch einmal nachgekauft. Und das fast Vierfache für die neuen Aktien bezahlt.

    Nun – beim Verfassen dieses Beitrags – und mit zwei Wochen Abstand bin ich gar nicht mehr so sicher, ob das richtig war. Klar, fundamental steht das Unternehmen gut da. Aber die sich im Aktienkurs ausdrückende Bewertung ist schon vergleichsweise hoch.

    Umso wichtiger also, die Gründe noch einmal genauer zu hinterfragen und meine persönliche Strategie mit dem norwegischen Versicherungskonzern zu dokumentieren. Das Ergebnis erfährst Du in diesem Beitrag.

    (mehr …)
  • Zweimal in diesem Jahr nachgekauft – zweimal zu früh?

    Zweimal in diesem Jahr nachgekauft – zweimal zu früh?

    So kann man sich täuschen: im Februar war ich schon von einer Bodenbildung bei dem US-amerikanischen Lebensmittelkonzern ausgegangen und tätigte nach einigen Jahren meinen ersten Nachkauf. Aber nicht nur, dass der US-Dollar seitdem deutlich weicher geworden ist – auch der vermeintliche Boden hatte ein Loch.

    Und so habe ich mir ein Herz gefasst und noch einmal nachgekauft. 25% günstiger als im Februar. Objektiv betrachtet könnte aber auch das noch zu früh gewesen sein. Denn die Kursentwicklung kennt bisher nur eine Richtung: abwärts.

    Warum ich die Aktie trotzdem langfristig in meinem Depot sehe und ich auch bereit bin, diese schwache Periode durchzustehen, erfährst Du in diesem Beitrag.

    (mehr …)
  • Noch eine Versicherung fürs Depot?

    Noch eine Versicherung fürs Depot?

    Ist es Liebhaberei, ein Faible oder schon eine Sucht? Die Versicherungsbranche hat es mir irgendwie angetan. Und sie ist seit jeher die am höchsten gewichtete Branche in meinem Dividendendepot.

    Heute stelle ich eine weitere Versicherungsaktie vor, auf die ich erst jüngst aufmerksam geworden bin. Anlass war die Einladung zur Hauptversammlung, auf der ich einige interessante Tagesordnungspunkte entdeckte. Und da sie auch noch in der Nähe meines Wohnorts stattfand, bin ich einfach mal hingefahren.

    Aus der Hauptversammlung heraus kaufte ich dann die erste kleinere Position. Offenbar waren andere anwesende Teilnehmer ebenfalls angetan, denn der Aktienkurs stieg erstmal in den nächsten Tagen.

    Glücklicherweise ist die Nachfrage aber wieder zurückgegangen und ich konnte dann weitere Aktien günstig einsammeln.

    Denn bei diesem Versicherungstitel kommt etwas zum Tragen, das meine anderen Titel nicht haben: die Marktkapitalisierung liegt unter 100 Millionen € und der Streubesitz ist bescheiden.

    Warum aber genau das eine Chance darstellen kann und wie der Vorstand das Geschäftsmodell umstellt, erfährst Du in dieser Unternehmensvorstellung.

    (mehr …)
  • Wachstum in Europa größer als in Asien – wer hätte das gedacht?

    Wachstum in Europa größer als in Asien – wer hätte das gedacht?

    Es ist erst 5 Jahre her, da kam der führende Kosmetikhersteller in meinem Depot. Klarer Wachstumstreiber war damals Asien und insbesondere China. Jedes Jahr legte der Umsatz dort zweistellig zu.

    Doch mittlerweile hat sich das Bild komplett gedreht: Umsatzrückgänge in Asien und stattdessen starkes Wachstum in Europa. Unterm Strich wächst das Unternehmen damit weiter stetig.

    Und das ist das, was ein global führendes Unternehmen auszeichnet: auch in vermeintlich gesättigten Märkten werden Marktanteile ausgebaut und damit regionale Schwächen mehr als wettgemacht.

    Wie ich die Perspektiven nun einschätze und welches Potenzial sich aus einem möglichen Comeback in Asien ergeben könnte, erfährst Du in diesem Beitrag.

    (mehr …)
  • Aktienkauf nach Kursverlust als Rebalancing – geht das gut?

    Aktienkauf nach Kursverlust als Rebalancing – geht das gut?

    Wer die Munich Re, Swiss Re, Hannover Rück, Allianz oder Talanx im Depot hat, hat es gemerkt: Versicherungen und erst recht Rückversicherungen haben einen Lauf. Ihre Kurse kennen in den letzten Monaten kein Halten und sind auch jetzt in den Zollturbulenzen überdurchschnittlich stabil geblieben.

    Aber wie geht das eigentlich angesichts immer größerer Klimaschäden? Zuletzt sorgten schließlich die Waldbrände in Kalifornien für Sorgen. Das Zauberwort dafür ist Risikomanagement! Risiken werden unter den Versicherungen aufgeteilt und rückversichert. Und damit für alle beteiligten Unternehmen leichter zu verkraften.

    Aber offenbar ist es gar nicht so einfach, in diesen Markt hineinzukommen. Denn ein junges Rückversicherungsunternehmen, das erst wenige Jahre existiert, hat einen ziemlich großen Schaden durch die Brände in Los Angeles und Umgebung zu verkraften.

    Welche Auswirkungen das auf den Aktienkurs hat und ob sich darauf womöglich eine langfristige Kaufgelegenheit ergibt, erfährst Du in diesem Beitrag.

    (mehr …)
  • Aktienkauf im 2-Jahres-Rhythmus – diesmal mit Rabatt

    Aktienkauf im 2-Jahres-Rhythmus – diesmal mit Rabatt

    Im Supermarkt freue ich mich über Sonderangebote. Und an der Börse? Da ist es psychologisch etwas anders. Nach einem Kursrückgang einer bestimmten Aktie müsste man sich ja eigentlich auch freuen: bei einem Nachkauf spart man bares Geld gegenüber den Tagen zuvor.

    Nur komischerweise überwiegt meistens die Sorge, dass es noch günstiger werden könnte. Und man damit heute zu viel bezahlt. Das fallende Messer ist da ein plakatives Bild für.

    Aber warum ist das eigentlich so? Den Joghurt im Sonderangebot kaufe ich doch auch und habe dabei keine Angst, dass er nächste Woche beim anderen Supermarkt noch günstiger zu haben ist!

    Deshalb habe ich mich bei einem Qualitätsunternehmen in meinem Depot auf die Lauer gelegt und ein Kauflimit eingegeben, zu dem ich die Aktie so günstig finde, dass ich sie nachkaufe. Egal, ob sie danach noch günstiger sein wird.

    9 Tage später wurde die Order tatsächlich ausgeführt. Und so habe ich nun meinen Depotbestand in dem Unternehmen um 20% erhöht. Und das mit einem Rabatt gegenüber dem Allzeithoch von 14%.

    Um welches Unternehmen es sich handelt und warum ich positiv auf die zukünftige Entwicklung schaue, erfährst Du in diesem Beitrag.

    (mehr …)
  • Kursrückgang gesehen – 2 Fragen beantwortet – nachgekauft!

    Kursrückgang gesehen – 2 Fragen beantwortet – nachgekauft!

    Der Divantis-Blog ist mein Investment-Tagebuch. Natürlich schreibe ich ihn in erster Linie für meine Leser. Aber gleichzeitig dient er mir auch selbst als Dokumentation. Und ich merke immer wieder, wie hilfreich das für meine eigenen Investmententscheidungen ist.

    Denn immer mal wieder schreibe ich auch konkrete Kursziele in meine Beiträge. Allerdings nicht als Kursziele, um die Aktie anzupreisen. Sondern ausschließlich als Kursmarken, bei denen ich die Aktie gerne nachkaufen würde. Und deshalb sind meine Kursziele auch immer unterhalb des aktuellen Aktienkurses.

    Das hat dann den Nebeneffekt, dass ich selbst bei einem Kursrückgang einer Aktie in meinen letzten Beitrag reinschauen und nachlesen kann, zu welchem Kurs ich die Aktie als kaufenswert empfand. Oftmals ist das immer noch unter dem Niveau des Kursrückgangs und damit enden dann meine Überlegungen auch schon wieder. Ich muss dann nicht mehr rechnen, sondern weiß: Okay, die Aktie ist mir immer noch zu teuer.

    Aber es gibt auch die anderen Fälle: Hier hatte ein Leser in einem Kommentar darauf hingewiesen, dass er die Aktie gerade nachgekauft hatte. Und der Kurs, den er angegeben hatte, kam mir niedrig vor. Ich verfolge „meine“ Aktienkurse ja nicht rund um die Uhr, so dass ich diesen Kursrückgang noch gar nicht gesehen hatte.

    Und da der Kommentar auch noch unter meinem letzten Beitrag zu der Aktie stand, musste ich nur hochscrollen und wusste sofort, dass mein Kursziel sogar unterschritten war.

    Und dann ging es schnell: Ich stellte mir noch 2 Fragen, die ich eindeutig beantworten konnte. Und stellte dann eine Kauforder ein. Und kurz darauf hatte ich einen meiner größten europäischen Depottitel nachgekauft.

    Welche Fragen das waren und wie ich die Situation nun insgesamt einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag.

    (mehr …)
  • Norwegischen Versicherungstitel nach Verdoppelung in 2 Jahren nachgekauft

    Norwegischen Versicherungstitel nach Verdoppelung in 2 Jahren nachgekauft

    Zu Jahresbeginn war ich mir noch sicher, dass ich meinen Versicherungsanteil im Dividendendepot nicht weiter ausbauen würde. Doch dann kam die fulminanten Dividendenerhöhungen von Allianz und Münchener Rück und auf einmal sah die Sache anders aus. Warum nicht die unerwartet hohen Ausschüttungen zumindest zum Teil wieder in den Sektor investieren und damit den Dividendenschneeball immer weiter vergrößern. Damit dann irgendwann wirklich eine Lawine daraus wird.

    Und so kam es, dass ich bei meinem norwegischen Versicherer noch im Februar klar geäußert hatte, dass ich nicht mehr nachkaufen werde. Und nun habe ich es doch getan. Und bin sehr zufrieden damit, denn das Timing scheint glücklich gewesen zu sein.

    Denn auch der Nachweis ist schon wieder zweistellig im Plus. Die Aktie haussiert als gäbe es kein Morgen. Sorgen bereitet mir das zwar nicht, aber ein bißchen unheimlich ist es schon.

    Wie ich die weiteren Perspektiven nun einschätze und wie die jüngste Dividende ausgefallen ist, erfährst Du in diesem Beitrag.

    (mehr …)
  • Hohe Rohstoffpreise sorgen wieder für hohe Dividende

    Hohe Rohstoffpreise sorgen wieder für hohe Dividende

    Die letzte Überschrift zur Dividendenzahlung dieser Aktie lautete: „Hohe Dividende direkt reinvestiert.“ Den gleichen Titel hätte ich für diesen Beitrag wählen können. Das wäre aber etwas langweilig gewesen. Und richtigerweise hätte es auch noch heißen müssen „Erneut höhere Dividende direkt reinvesiert“.

    Tatsächlich ist die Dividende so hoch, dass ich mit ihr bei jedem Zahltag meine Position signifikant erhöhen kann. Und bei zwei Zahltagen im Jahr kommt da über die Zeit schon etwas zusammen.

    Im Unterschied zu vielen anderen Hochdividendenwerten zahlt die Aktie aber nicht aus der Substanz, sondern verdient die Dividende auch und hat noch Geld übrig, um damit Zukunftsinvestitionen zu tätigen.

    Genau das war von Anfang mein Investmentcase. Und ich bin weiterhin zuversichtlich, dass das Unternehmen in 8-10 Jahren völlig anders aufgestellt sein wird. Und ich bis dahin durch die reinvestierten Dividenden eine ordentliche Aktienposition haben werde, die dann noch mehr Geld verdient.

    Was sich hinter dem Plan konkret verbirgt, erfährst Du in diesem Beitrag.

    (mehr …)
  • Auch wenn Markttiming offiziell nicht funktioniert, macht es manchmal Spaß

    Auch wenn Markttiming offiziell nicht funktioniert, macht es manchmal Spaß

    Ich fand die Aktie und die Kennzahlen nach den letzten Quartalszahlen günstig und habe meine Position aufgestockt. Und weil ich bekanntlich ein Freund runder Zahlen bin, stockte ich direkt um ein Drittel auf und habe nun 100 Aktien von dem Technologietitel im Depot.

    Natürlich wusste ich zum Kaufzeitpunkt nicht, ob die Aktie womöglich noch weiter im Kurs fallen wird. Schließlich befand sie sich in einem Abwärtstrend. Wenn ich eine Position „voll“ habe, schaue ich dann nicht mehr so häufig auf den Aktienkurs. Er fällt mir dann eigentlich nur noch auf, wenn er zu den Tagesgewinnern oder -verlierern gehört. Oder wenn die Dividende gezahlt wird und ich einen neuen Beitrag dazu verfasse.

    Und so ist es jetzt auch hier: Ich bin positiv überrascht, denn auf dem Chartverlauf ist deutlich zu erkennen, dass mit meinem Nachkauf der Abwärtstrend endete und die Aktie sich wieder nach Oben gekämpft hat.

    Wenn ich so was sehe, dann freue ich mich immer. Weil ich mich bestätigt fühle und sehe, dass auch andere Marktteilnehmer mein Kaufniveau als günstig erachteten.

    Nach dieser Freude schaue ich mir dann die zwischenzeitlich veröffentlichten Quartalszahlen an und analysiere für mich die Entwicklung. Und frage dann, ob ich heute die Aktie immer noch für günstig halte.

    Die Antwort darauf und meine Einschätzung zu den generellen Perspektiven erfährst Du in diesem Beitrag.

    (mehr …)