Die Divantis-Anlagestrategie für 2024

Anlagestrategie 2024
4.7
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Mit meinen Prognosen lag ich in den vergangenen Jahren weit daneben. Daraus will ich gar keinen Hehl machen. Wenn ich mit einem leichten Plus rechnete, kam eine Pandemie oder der Ukraine-Krieg „dazwischen“.

Und wenn ich dann vorsichtig war und eher ein leichtes Minus erwartete, dann ging die Post ab.

Aber ganz ehrlich: Lieber so als ins offene Messer laufen und mit wehenden Fahnen untergehen.

Denn das Wichtigste ist für mich, dass ich mir Gedanken zur wirtschaftlichen Lage und den bestimmenden Einflussfaktoren auf die Börse mache. Und dazu gehören dann auch Annahmen, wie sich die Kurse entwickeln könnten.

Und wenn es dann Ereignisse gibt, die sich nicht verlässlich planen lassen, dann muss ich flexibel sein und darauf reagieren. Und auch dann hilft mir für die Einschätzung des großen Ganzen, einen Blick in meine niedergeschriebenen Annahmen zu werfen.

In diesem Sinne stelle ich erneut meine Anlagestrategie für das neue Jahr vor. Und während ich in den letzten Jahren von großen Unsicherheiten geschrieben hatte, scheint es nun alles deutlich entspannter zu sein:

Die Inflation ist besiegt, die Zinsen werden sinken, die Konjunktur wird ein Soft Landing hinlegen und Aktien werden weiter zulegen. Alles klar also!

Ob es wirklich so einfach wird, kann ich Dir natürlich nicht sagen. Aber ich teile mit Dir, warum ich dem Braten nicht so ganz traue. Alle Details erfährst Du in meiner Anlagestrategie für 2024.

Allgemeine Rahmenbedingungen

Um es noch mal deutlich zu machen: Was ich hier beschreibe, sind die Rahmenbedingungen wie ich sie persönlich einschätze. Daran richte ich meine Investments aus. Es kann natürlich im Laufe des Jahres anders kommen und dann kann es auch notwendig werden, darauf zu reagieren und anders zu justieren.

Ich bin in den letzten Jahren und Jahrzehnten aber immer gut damit gefahren, mir mein wahrscheinliches Szenario für das Jahr aufzuschreiben, um mich dann im Alltag daran zu erinnern und auch mal nachzulesen. Und frage mich dann: Ist wirklich alles so düster gerade? Aber auch: Teile ich die Euphorie?

Für 2023 hatte ich 5 große Themen ausgemacht, die ich für wesentlich hielt:

  • Krieg
  • Rezession
  • Inflation
  • Zinsen
  • Immobilienmarkt

Diese Themen sind auch 2024 noch relevant, aber teilweise nicht mehr hochpriorisiert: Die Rezession ist ausgeblieben, die Gewinne der Unternehmen sind nicht wirklich eingebrochen. Die Inflation hat den Rückwärtsgang eingelegt, ist jedoch noch über den Zielmarken von EZB und Fed. Der Immobilienmarkt hat sich zum Jahreswechsel aus meiner Sicht stabilisiert, ein weiterer Preisverfall sollte auf breiter Front nicht eintreten. Und schließlich haben wir gelernt, mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu leben. Der erste Winter mit erhöhten Energiepreisen war ein Schreck, einen Winter später leuchten wieder überall die Lichterketten und die Heizungen laufen auf Hochtouren.

Was für 2024 von diesen Themen bleibt, sind die Zinsen. Und es kommen die US-Präsidentschaftswahlen hinzu.

Zinsen

Größter Einflussfaktor für die Aktienmärkte werden in 2024 – genau wie schon 2022 und 2023 – die Entscheidungen der Notenbanken zur Zinspolitik sein.

Für die USA und Europa sind sich die Marktteilnehmer einig, dass wir den Zinshöhepunkt bereits gesehen haben. Ich teile diese Einschätzung und habe mich ja auch bereits mit extrem langlaufenden Anleihen entsprechend positioniert. Hier hatte ich über die Chancen mit 100-jährigen Anleihen berichtet.

Die alles entscheidende Frage wird nun aber sein, wie viele Zinsschritte es in 2024 geben wird, welche Höhe sie insgesamt erreichen und wann es damit los geht.

Und das war ein Aspekt der Jahresendrallye: die Märkte preisten die ersten Zinssenkungen bereits ein. Das schafft jedoch ein Potenzial für Enttäuschungen. Nämlich dann, wenn sich die Notenbanken nicht an den Märkten orientieren.

Und allein schon, wenn zu viel Euphorie spürbar werden sollte, könnte das ein Anlass sein, die erste Zinssenkung eben nicht im Frühjahr, sondern erst im Sommer oder gar Herbst durchzuführen.

Ich erwarte für 2024 mindestens 2 Zinssenkungen der US-amerikanischen Fed und mindestens 1 Zinssenkung der EZB. Europa wird sicherlich später und verzögert senken. Genauso wie es hier ja auch später hoch ging.

Insgesamt wird es aber kein Selbstläufer und jede Zinssenkung sicherlich mit einigem verbalen Störfeuer garniert werden. Denn die Inflation ist immer noch über dem eigentlichen Ziel. Andererseits stimulieren niedrigere Zinsen die Konjunktur. Und das ist notwendig. In Europa noch mehr als in den USA. Und niedrigere Zinsen werden auch die Staatskassen wieder entlasten, wenn dann neue Anleihen zu günstigeren Konditionen emittiert werden können.

US-Wahljahr

Am 5. November 2024 ist es wieder so weit: es kommt offenbar zum Rückkampf zwischen Donald Trump und Joe Biden. Und alle Umfragen deuten bisher darauf hin, dass Donald Trump zum zweiten Mal zum US-Präsidenten gewählt werden wird.

Für die Börsen bedeutet das zunächst nichts Schlechtes. Traditionell sind US-Wahljahre positive Börsenjahre. Allerdings sind die Folgen einer 2. Trumpschen Präsidentschaft schwer abzuschätzen.

Tatsächlich befürchte ich eine noch undiplomatischere und kurzsichtigere Vorgehensweise wie in seiner 1. Amtszeit. Militärhilfen für die Ukraine könnten gestrichen und der Protektionismus gegenüber China und Europa wiederbelebt werden. Und nach dem Sturm auf das Capitol kann ich mir auch wirkungsvollere Angriffe auf die Demokratie vorstellen. Mit unabsehbaren Folgen für die USA und die Weltordnung. Und spätestens dann ist es auch ein Thema für die Börsen.

Meine Erwartungen für den Aktienmarkt

Mir ist das eingangs skizzierte Szenario zu einfach. Klar, die Zinsen werden sinken und damit Aktien wieder attraktiver. Aber das gilt langfristig. Kurzfristig haben Anleihen in Zinssenkungsphasen eine Outperformance, da sinkende Renditen für steigende Kurse sorgen.

Vorteile sollten deshalb eher Aktientitel haben, bei denen die Unternehmen oder deren Bewertung von niedrigeren Zinsen profitieren. Das ist z.B. im Private Equity-oder Immobilien-Bereich mit seinen hohen Fremdfinanzierungen der Fall. Und auch bei Unternehmen, die noch nicht profitabel sind, und deren Gewinne in der Zukunft niedriger abgezinst werden. Das kann dann vielen Tech- und Biotechwerten helfen.

Für den allgemeinen Aktienmarkt sehe ich aufgrund der hohen Erwartungen eher ein Potenzial für Enttäuschungen. Ich rechne deshalb nicht mit einer Wiederholung von 2023, sondern mit einer gemäßigteren Performance.

Ich halte ein Plus im einstelligen Prozentbereich für wahrscheinlicher als ein deutlich zweistelliges Plus. 8-10% Plus traue ich deshalb den großen Aktienmärkten als Total Return zu.

Beim US-Dollar, der für europäische Anleger in US-Aktien wichtig ist, kalkuliere ich mit einem Niveau von 1,10. „Gefahr“ droht aber dann, wenn die Fed die Zinsen schnell und konsequent senken sollte und die EZB erst deutlich später nachzieht.

Anleihen bleiben attraktiv

Wer ein ausgewogenes Depot hat, hat dort sicherlich auch Anleihen in irgendeiner Form im Bestand. Es muss ja nicht die klassische 60:40-Aufteilung sein. Auch ein geringerer Anteil kann schon zu einer deutlichen Veränderung des Risikoprofils führen.

Mit dem 4. Quartal 2023 hat die beste Phase für diesen Anleihenanteil begonnen. Die Zinsen haben den Rückwärtsgang eingeschlagen. Und mit ihm starten die Anleihekurse durch.

Daran wird sich meiner Einschätzung nach auch 2024 nichts ändern. Die Zinsen werden sinken und mit ihnen die Kurse der Anleihen steigen. Das Ausmaß wird nur von der Höhe der Zinssenkungen bestimmt.

Ich habe mir in 2023 wieder ein Portfolio mit Anleihen aufgebaut. Darunter sind Einzelanleihen unterschiedlicher Laufzeiten und Risikoklassen, aber auch Renten-ETFs und ein Sparplan auf ein iBonds-Produkt.

An diesem Portfolio halte ich fest und will es sogar noch ausbauen. Die Zinsen sind zwar schon wieder etwas zurückgekommen, aber noch sind Anleihen durchaus attraktiv – sowohl hinsichtlich der Coupons als auch hinsichtlich des Kurspotenzials.

Meine langfristigen Ziele

Meine Geldanlage ist weiterhin langfristig ausgerichtet. An meinen – teilweise sehr – langfristigen Zielen ändert sich nichts:

  • Meine Dividendenerträge werden 1.000 € netto im Monat erreichen.
  • Durch Stillhalterprämien werde ich 1.000 € brutto im Monat erlösen.
  • Ich werde den Gegenwert von 1 Bitcoin in Kryptowährungen besitzen.
  • Meine Immobilien werden schuldenfrei sein.
  • Ich habe Nachbesserungsrechte im Volumen von 1 Mio. €.
  • Als Business Angel bin ich an 10 Unternehmen beteiligt.

Den Zielen werde ich auch in 2024 wieder etwas näher kommen, sie aber nach meiner Planung noch lange nicht erreichen!

Meine aktuelle Depotaufteilung

Seit Januar 2021 habe ich begonnen, zwei Nebendepots zum Dividendendepot aufzubauen. Mit dem Anti-Depot investiere ich in Titel, die nicht in mein Dividendendepot passen und meine Anlagekritieren ansonsten auch nicht erfüllen.

Mit dem Optionsdepot versuche ich durch Stillhaltergeschäfte weitere Erträge zu generieren. Zusätzlich fallen dort vereinzelt Dividendenerträge und realisierte Kursgewinne an.

2022 habe ich dann noch das Zitronen-Depot angelegt, mit dem ich sehr langfristig auf Nachbesserungsrechte aus Squeeze-Out-Situationen setze.

Diese Nebendepots sind in ihrer Bedeutung für meinen Anlageerfolg aber weiterhin gering. Was wirklich zählt, ist mein Dividendendepot.

Das prozentuale Verhältnis der vier Depots zueinander sieht zum Jahreswechsel 23/24 grob so aus:

Dividendendepot: 91%
Optionsdepot: 2%
Anti-Depot: 5%
Zitronen-Depot: 2%

Depotaufteilung für 2024

Ursprünglich hatte ich eine Gewichtung des Dividendendepots von 85% zum Ende des Jahres 2023 geplant. Der Wert von 91% zeigt vor allem, dass meine Dividendentitel zuletzt richtig ordentlich performt haben. Im Optionsdepot hatte ich hingegen noch einige Altlasten zu bereinigen. Sie haben in mir die Erkenntnis reifen lassen, dass ich dort nur noch und ausschließlich auf Qualitätstitel setze, die ich auch im Dividendendepot halte oder die dort genauso gut geführt werden könnten.

Für 2024 plane ich eine Fortführung dieser Entwicklung. Meinem Dividendendepot gebührt mein Hauptaugenmerk und es soll seine Gewichtung in etwa beibehalten. Tatsächlich liegt sie wohl auch etwas niedriger, da ich die Anleihen-ETFs nicht als separates Nebendepot führe.

Mein Depotuniversum soll zum Ende des Jahres 2024 dann so aussehen:

Dividendendepot: 90%
Optionsdepot: 2%
Anti-Depot: 6%
Zitronen-Depot: 2%

Mein Dividendenziel 2024

2023 habe ich mein Dividendenziel von 10.500 € netto übertroffen. Das ist vor allem dem erneut starken US-Dollar zu verdanken. Hier habe ich alle Dividenden analysiert.

Für 2024 möchte ich gerne erneut mein Ziel erreichen und im besten Fall auch leicht übertreffen. Ein Unsicherheitsfaktor ist sicherlich der US-Dollar, der für ein Drittel meiner Erträge steht. Wird er im Jahresdurchschnitt schwächer, werde ich mein Ziel nicht erreichen. Ich setze mir trotzdem ein realistisches Ziel für die Netto-Dividendenerträge in 2024 von 11.000 €.

Details dazu findest Du in diesem Beitrag.

Meine Investitionsstrategie 2024

Nachdem ich mich zur Jahresmitte 2020 selbstständig gemacht habe, habe ich seitdem keine festen monatlichen Einkünfte mehr.

Trotzdem konnte ich in der Vergangenheit immer wieder Aktienkäufe durchführen. Und das wird natürlich auch so bleiben. Ich werde aber darauf achten, dass dem dann auch entsprechende Verkäufe gegenüberstehen. In 2023 habe ich so auch immer mal von den Nebendepots ins Dividendendepot umgeschichtet.

Faktisch werden so 2024 keine neuen Mittel in meine Depots einfließen. Außerhalb davon habe ich jedoch Sparpläne im Renten-, Robo- und Cryptobereich laufen. Alles keine immensen Summen, aber im Monat sind das dann doch 200 € zusätzlicher Vermögensaufbau.

Vermögensbildung durch Immobilientilgung

Wie ich in meinem Beitrag zur finanziellen Unabhängigkeit offen gelegt habe, habe ich neben den Aktiendepots noch mehrere Eigentumswohnungen. Ihre Verschuldung liegt zum Jahresanfang 2024 noch bei 515.128 € (Vorjahr: 536.623 €). Nach den feststehenden Tilgungsplänen werde ich innerhalb des Jahres 2024 weitere 22.182 € davon tilgen. Mehr als die Hälfte der Tilgung (nämlich 11.657 €) wird in meine Immobilie in Leipzig fließen.

Geplante Aktieninvestments

Der Schwerpunkt meiner Überlegungen wird weiterhin das Dividendendepot sein. Dort habe ich noch zahlreiche Positionen, die ich weiter ausbauen möchte und es stehen auch noch spannende Titel auf der Watchlist.

Schon vor einiger Zeit habe ich gemerkt, dass ich mit der Anzahl meiner Depotwerte an eine Grenze gestoßen bin. Denn die Beobachtung und Analyse (Buy-and-Hold-and-Check) kostet ihre Zeit. Und wenn dann nur kleine Dividenden entstehen oder Kursgewinne zwar prozentual hoch sind, aber in Euro nur wenig beitragen, dann muss ich etwas ändern. Ich möchte deshalb in 2024 tendenziell die kleineren Depotwerte größer machen oder mich auch von ihnen trennen.

Weiter aufstocken möchte ich in 2024 z.B. L’Oréal, GrainCorp und die Fortescue Metals Group.

Klarer Fokus für Investitionen

Bei meinen Investments werde ich weiterhin einen klaren Fokus auf die Mega-Trends der nächsten Jahre setzen. Damit meine ich jetzt nicht zwingend technologische Entwicklungen wie AI oder Cloud.

Ich überlege mir vielmehr, wohin sich die Menschheit entwickelt. Und da erkenne ich weiterhin eine zunehmende Bevölkerung, die zwar gesünder und damit auch älter wird. Sie konsumiert entsprechend mehr. Gleichzeitig braucht sie aber auch Hilfsmittel, um so alt zu werden. Das sind dann Medikamente, Operationen, aber auch seniorengerechte Immobilien. Mit mehr Menschen wächst auch der Bedarf nach Mobilität und damit entsprechender Infrastruktur.

Wenn ich mir meine aktuelle Depotzusammensetzung anschaue, dann kann ich jeden der dort enthaltenen Titel in irgendeiner Form unter dieses Szenario subsumieren. Mehr Menschen brauchen mehr Versicherungen oder sichern ihr Alter mit Vermögensverwaltungen ab. Sie verursachen den Klimawandel und der sorgt u.a. für die Notwendigkeit von Rückversicherungen.

Für 2024 sehe ich deshalb weniger neue Werte in mein Depot kommen als einen gezielten Nachkauf der schon enthaltenen Titel. Chancen wird es immer mal wieder geben, an die ich jetzt noch gar nicht denke.

Genauso wird es – angesichts der hohen Stückzahl von Einzeltiteln – auch Situationen geben, in denen ich nicht mehr an eine positive Entwicklung eines Unternehmens glaube. Oder zumindest für ein anderes Unternehmen eine deutlich bessere Perspektive sehe.

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Im wikifolio „Ausgewogen sorgenfrei leben“ kannst Du ebenfalls eine von mir geführte Anlagestrategie verfolgen. Sie ist nicht identisch mit den im Divantis-Blog veröffentlichten Käufen und Verkäufen, bildet aber genauso Ideen und Prinzipien ab.

Business Angel-Investments

Ich hatte kürzlich ausführlich darüber berichtet, wie ich als Business Angel tätig bin und in Start-Ups investiere. Derzeit plane ich zwar kein konkretes neues Investment, bin aber weiterhin auf Pitching-Veranstaltungen und spreche mit interessanten Start-Ups. Sollte es in 2024 zu einem oder mehreren Abschlüssen kommen, müsste ich die Mittel dazu aus dem Aktienbereich entnehmen.

Ziel für die Depotperformance

Traditionell setze ich mir kein Ziel für die Gesamtperformance meines Depots. Mein Dividendendepot hat sich in 2023 gut entwickelt und nach dem Vermögensrückgang in 2022 konnte ich einen Großteil davon wieder aufholen. Mit meiner Aufstellung habe ich gute Voraussetzungen, auch in 2024 insgesamt eine positive Rendite zu erzielen.

Wichtig ist mir aber ohnehin nicht der Blick auf ein einzelnes Jahr. Sondern ich will die langfristige Perspektive positiv sehen. Und mit der durchschnittlichen Rendite von 8,8% p.a. von Anfang 2017 (Start des Divantis-Blogs) bis Ende 2023 bin ich auch sehr zufrieden.

Nachher ist man natürlich immer schlauer. Aber ich fühle mich für den Start ins Jahr 2024 gut aufgestellt: mit Aktien, die von der Gesamtsituation profitieren, und Anleihen, die der Performance bei sinkenden Zinsen einen Zusatzkick verleihen.

Zusammenfassung und Reporting

Über die Entwicklung meiner Prognosen und meiner Investitionen werde ich monatlich im Rahmen meiner Monatszusammenfassung berichten (Erscheinungstermin jeweils am Monatsanfang!).

Ich freue mich darauf, wenn Du mich weiterhin auf meinem Weg begleitest.

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15 Gedanken zu „Die Divantis-Anlagestrategie für 2024“

  1. Ja, der Blick in die Glaskugel, auch hier kann ich der Versuchung nicht widerstehen, wieder meinen Senf dazuzugeben.

    Da an der Börse immer die Zukunft gehandelt wird ist u.U. auch schon mal der Blick in das Jahr 2025 interessant.
    Die Wahrscheinlichkeit, das dann mal Friedrich Merz Bundeskanzler wird, scheint mittlerweile doch relevant hoch zu sein.
    Als ehemaliger Chef des Aufsichtsrates von Blackrock (D) ist er uns kein unbekannter und es wird keiner AR Chef bei Blackrock,
    der dafür nicht qualifiziert ist. Er hat es drauf, würde ich mal sagen. Und die Transatlantik-Connections dürften auch da sein.
    Er könnte dann mal Deutschland vom Kopf wieder auf die Füße stellen und eventuell auch Europa wieder ein Stück voranbringen.
    Vielleicht ist dann der DAX weiter interessant.
    Ich habe zwar gelernt, auf Politik null komma nichts mehr zu geben, aber man wird ja noch mal Phantasie haben dürfen.

    Zu Trump, gerade die Öffentlich-Rechtlichen Medien in D haben bei ihm gewütet wie sonst bei kaum jemanden, um ihn als den Stellvertreter des leibhaftigen auf Erden darzustellen und bei vielen ist die Hirnwäsche auch hängengeblieben.
    Ich glaube hier zunächst mal gar nichts, nehme aber sicher an, das er nichts tun wird, was der amerikanischen Wirtschaft vulgo Börse
    schaden würde. Wenn er sagt, Amerika first und es dann auch tut, braucht doch keiner überrascht zu sein.
    Ob er überhaupt Präsident wird, wissen wir doch noch gar nicht. Also ruhig Blut, wenn doch, mache ich mir um amerikanische Aktien keine Sorgen, eher Hoffnung. Wenn Trump meint, Europa soll sich endlich selbst mal um sein Verteidigung kümmern und sich nicht immer hinter amerikanischen Rockzipfeln verstecken, so hat er doch eigentlich nur recht.
    Und wenn mindestens die Hälfte der wählenden Amerikaner ihn wählt, dann sind das keine DUMMEN !
    die können auch alle zwei und zwei zusammenzählen und die denken sich was dabei.
    Auch wenn manche woken Medien ihnen sagen, sie sollen da nicht machen, dann machen sie es gerade erst recht.
    Aber bei solchen Glanzlichtern wie Scholz und ehemals Merkel, kann man hier auf nichts hoffen oder bauen.

    Der Dollar könnte m.E. durchaus ggü. Euro weiter schwächeln. der Dollar Index als globaler Korb weiter schwach werden.
    Ist das ein Grund, gute amerikanische Aktien zu verkaufen ? Nein. Wird deren Geschäftsmodell weiterhin intakt sein sein ? Ja.
    Die größten Player sind sowieso schon global verankert und könnten genau wie Linde auch schnell woanders hin gehen, wenn nötig.

    Gold wird einfach weiter steigen, wann und wie weiß keiner, aber hier sind die Erwartungen klar long.

    Zu Kryptos halte ich mich raus, obwohl ich die Nachrichten und Kurse auch sehe. Wir werden hier auf ewig keine Freunde.

    Die Japanfreunde müssen sehen, was die BoJ macht, ob die ewig ihren sturen Kurs durchziehen kann, keine Ahnung.
    Wenn der Yen aufwertet, schnell die Carry`s beenden, aber der Wert der Aktien steigt in Euro weiter zusätzlich.

    bei der EZB werden Lindner und Scholz schon jammern, das die Zinsen doch schnell wieder runterkommen sollen.
    Lagarde wird schmunzeln dabei.

    Wer bis jetzt noch nicht mitbekommen hat, warum die FED immer Mittwochs und die EZB dann immer erst Donnerstag ihre Aktivitäten bekannt gibt, dem ist auch nicht zu helfen. Die EZB wird immer der ewige zweite sein. Was die FED vorlegt, wird mit leichter verschämter Verzögerung durch die EZB mit Sicherheit nachvollzogen.

    Und eins ist so sicher wie das Amen in der Kirche, das auch 2024 Ereignisse auftreten, die absolut keiner auf dem Schirm hatte.
    Vielleicht positiv, vielleicht negativ, wir wissen es eben nicht.

    Ich bemühe dann immer gern für mich das Blackboxverfahren oder die Mengenlehre.

    Das Vermögen weltweit ist doch nun einmal da und es bleibt auch bei verrückten Ereignissen da.
    Höchsten die Verteilung ändert sich.
    Die Preise können sich ändern, die Geldmenge kann sich ändern. Die Sektoren rotieren,
    manche verlieren Vermögen, manche machen ein Vermögen, A B E R mit Streuung, Diversifikation, dem Vermeiden von Dummheiten,
    weniger ausgeben als einnehmen, sparen (Kein Berserkersparen!, denn das Leben soll auch Spaß machen), regelmäßig investieren,
    und mit einer ordentlichen Portion Zuversicht und Ruhe wird auch das Jahr 2024 wieder an der Börse Spaß machen und auch einträglich sein.

    Da bin ich mir sehr sicher.
    Grüße

    1. Ergänzung, China bleibt weiterhin ein NoGo
      für mich, Alleinherrschaft der KP unter Xi und Börse passen nicht zusammen.

      Ben hat noch gar nichts zu AGROB Immobilien geschrieben, die in seinem Depot aufgetaucht sind, wenn ich’s nicht überlesen habe. Sieht nicht schlecht aus.

      Immobilien: TAG Immobilien Ag gabs dieses Jahr für knapp über 8 €, jetzt schon wieder für über 13,- , das sagt schon einiges.Leider zwei Jahre (mindestens ?) keine Dividende. Vonovia zumindest schon mal auf halber Strecke wieder nach oben.
      Wer bei Aroundtown gründeln war für 0,80 ct das Stück , wurde mit 2,40 zur Zeit mehr als belohnt.
      Adler Group 0,50 ct zeitweise, da liegt trotzdem vieles im Argen, was noch nicht an der Oberfläche ist.
      Und auch die deutsche Politik für große Immobilienfirmen sehr erratisch und nicht planbar,
      aber Wohnraum allgemein eben sehr knapp, wenn nichts neues mehr gebaut wird….
      Benko dürfte immer noch vielen hiesigen Verantwortungsträgern, Investoren und Baufirmen schlaflose Nächt bereiten.
      Das Kartenhaus ist gründlich gecrasht…

      1. Hallo Thomas,

        AGROB Immobilien stelle ich noch bei Gelegenheit vor. Ist ziemlich speziell, da ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht. Das Kursrisiko nach Unten ist deshalb sehr begrenzt und es gibt eine Garantiedividende. Und – das ist die weitere Besonderheit – als Minderheitsaktionär habe ich eine Put-Option gegenüber dem Hauptaktionär, die derzeit nah am Aktienkurs ist und weiterhin ansteigt. Sie läuft, solange es ein Spruchverfahren über die Höhe der garantierten Abfindung gibt. Voraussichtlich noch einige Zeit, mindestens wohl 2024. Aber – wie gesagt – ziemlich speziell und für mich ein absoluter Defensivtitel mit garantierter Ausschüttung.

        Viele Grüße Ben

    2. Guten Morgen Thomas,

      Du hast leider keine Triggerwarnung vor deinen Eintrag gesetzt und ich finde die Polemik gehört in der Regel nicht zu Bens Blog und das finde ich persönlich sehr gut und hoffe das bleibt auch so.
      Bevor du ein Schweigen der hier Mitlesenden als Zustimmung deutest möchte ich kurz darauf reagieren ohne eine politische Diskussion starten zu wollen, die hier nicht hingehört, sondern mit den entsprechenden Accounts auf X besser geführt werden kann.
      Ich denke und vermute dir ist das auch bewusst, dass Chef des AR und Bundeskanzler zu sein 2 paar Schuhe sind. Über die Qualität mancher Aufsichtsräte und ihre Vorsitze lässt sich nämlich sicherlich auch streiten. Generell ist Herr Merz für gewisse Generationen attraktiv, aber für manche aber eben genauso nicht. Seine Rhetorik in diesem Jahr gehörte in Teilen auch an den Stammtisch und nicht in die Politik (Pashas, Zahnarzt etc). Und man sollte auch nicht vergessen, dass bis zur nächsten Wahl noch viel Zeit ist, daher ja die Forderung nach Neuwahlen, und die CDU wohl auch noch ein Partner braucht. Ich freue mich nicht auf die Aussicht einer verwaltenden GroKo.
      Zum ÖR den man sehr gerne differenziert betrachten darf, als unter 60jähriger fühle ich mich vom ZDF auch nicht abgeholt, Gehirnwäsche sehe ich da nicht und finde solche Aussagen wirklich gefährlich, stumpf und überflüssig.
      America first Politik ist das gute Recht eines Amerikanischen Präsidenten. Aber Trump hat, und das kannst du in genug andern Quellen nachvollziehen, weder das ethische noch intellektuelle Format dieses Land zu führen. Ist die Alternative attraktiver? Sicherlich nicht. Aber vielleicht sollte man mal schauen wer oder was weniger spaltet.
      Und wenn ich dann auch mal polemisch sein darf, viel zu der negativen Stimmung in Deutschland beigetragen hat Springer in diesem Jahr und auch da darf man mal fragen Qui Bono.
      Ich bin viel zu positiv und könnte sonst auch gar nicht in Aktien investieren als ich Lust hätte immer nur schlechtes zu lesen und zu hören.
      Und da bin ich voll bei dir: keiner weiß was alles passieren kann und ich hoffe, dass das Jahr sich gut entwickeln wird und wir alle viel Freude an unseren Investments und qualifizierten Beiträgen hier haben werden.

      In diesem Sinne dir und allen anderen ein gesundes und glückliches Jahr 2024!

  2. Hallo,

    ich habe gerade einmal die Bilanz gemacht für 2023 – wirklich ein tolles Jahr für unsere Investments, mit den Aktien habe ich den S&P500 (der in 2023 beste der von mir verfolgten Indizes) knapp, mit etwas über 2%, geschlagen, das passt weiterhin.

    Auch ich habe in 2023 fast ausschließlich bestehende Positionen aufgestockt. Nun erscheinen viele dieser Aktien gut bewertet – bin gespannt wie es hier weiter geht. Kauf-Gelegenheiten sieht man aber doch immer wieder.
    Und wie immer war in 2023 bei Sonderangeboten das Geld zu knapp. Ich sollte etwas Cash zurückhalten.

    Die letzten Tage bis Wochen habe ich relativ viel Zeit mit Immobilien verbracht. Ich möchte zukaufen, aber die Lage ist gefühlt extrem heterogen. Das betrifft zumindest Immobilien in besseren Lagen, nach denen ich derzeit schaue.
    Angeblich sind die Preise gesunken (für den Gesamtmarkt ist das auch der Fall, das will ich nicht bestreiten…), aber den Maklern muss man bereits wieder hinterherlaufen, und offensichtlich gute oder vernünftige Angebote sind sofort weg.

    Einen guten Rutsch und viel Erfolg in 2024 wünsche ich schon einmal.

    VG
    1Steven1

  3. hi everybody !

    mal was ganz anderes : die vorabpauschalsteuer auf jahresgewinne/ verluste bei fonds / etf s / reits jetzt ab 2024.

    klar ist mir schon mal :
    1) reits werden steuerlich wie fonds betrachtet, also vorabpauschalsteuer pflichtig.
    2) bei buch- verlusten fallt keine derartige steuer an

    es werden aber immer im netz vereinfachte, praxisfremde beispiele vorgerechnet. was ist denn jetzt, wenn man waehrend des jahres immer weitere tranchen hinzukauft. die haben dann ja keinen anfangswert am 1.1.23. wird dann jeder einkaufs- posten einzeln berechnet. einige sind dann im verlust, andere posten vom selben reit sind im gewinn. wenn jede tranche getrennt berechnet wird, fallen die verlust tranchen flach, und die gewinntranchen muessen versteuert werden. und das, obwohl die gesammtposition im minus ist . . .
    wer billig nachkauft, ist also klar der lackierte !
    bloede steuer !

    alles gute im neuen jahr

    1. Betrifft die Vorabpauschale nicht nur thesaurierende Fonds? Damit wären REITs doch per Definition raus! Oder habe ich etwas falsch verstanden?

      1. nein, soweit sind meine recherchen schon gediehen : alle fonds ,egal thesaurierend oder nicht, und alle etf s, thessaurierend or not. bei reits werde ich das dann im jan sehen.

    2. Hi Manfred,

      interessante Frage. Wie du sagst, findet man oft nur vereinfachte Beipiele. Alle sagen, dass unterjährig erworbene Anteile eben anteilig angerechnet werden. Allerdings wird nicht erwähnt worauf sich der Gewinn bezieht.

      Da es sich um eine VORAB-Pauschale handelt müssten die vorab bezahlten Beträge ja von der anfallenden Steuer bei Verkauf abgezogen werden. Da hab ich aber ebenfalls nirgends etwas dazu gefunden wie dies erfolgt? Ich befürchte wenn man in diesen Genuss kommen möchte, muss man sich jedes Jahr für jeden ETF die gezahlte Vorabpauschale notieren, um das im Notfall irgendwo angeben zu können (z.B. wenn durch Depotübertrag Daten verloren gehen).

      Zitat Comdirect:
      „Welche Ziele werden mit der Investmentsteuerreform verfolgt? – Die Bundesregierung wollte mit der Reform die Besteuerung von Publikumsfonds vereinfachen und die Berechnung der Steuerdaten nachvollziehbarer machen. Damit soll den Anlegern, der Fondsindustrie und den Finanzämtern die korrekte Berechnung, Erfassung und Prüfung der steuerlichen Fondserträge erleichtert werden.

      Gleichbehandlung inländischer und ausländischer Fonds“

      https://www.comdirect.de/cms/vorabpauschale.html#faq

      Ich würde sagen Ziel erfüllt. Alles wird total einfach und verständlich. Zum Glück haben wir all die Bürokraten in EU und D die uns Privatpersonen und vor allem auch unseren Unternehmen das Leben leicht machen. Ironie aus

      Hatten wir hier nicht einen Steuerexperten? Vielleicht kann der etwas dazu sagen.

      Viele Grüße
      Chrischaan

      1. Hallo Chrischaan,

        die Vorabpauschale ist in der Anlage KAP anzugeben.
        Wo genau, das steht dann in den Steuerdokumenten der Bank.
        Ich gehe davon aus, dass, wenn es nicht angegeben wird, mit Nachteilen zu rechnen ist. Aber das wird die Zukunft zeigen. Die Bank verbucht jedenfalls diese Pauschale und verrechnet beim Verkauf (wenn es gut geht).
        Auf alle Fälle sollte man das bei Depotwechsel im Hinterkopf haben. Da ich sowieso KAP abgebe, spielt das keine Rolle. Aber unter dem freibetrag spielt es eine Rolle, wenn die Vorabbefreiung in dem Depot nicht angegeben ist.

        Wird mit Verlust verkauft (unter Berechnung der Vorabpauschale), wird der allgemeine Verlusttopf befüllt. Diesen kann man mit allen Kapitalgewinnen verrechnen.

        Allen einen guten Start ins Jahr 2024.

      2. hi chrischaan,
        diese unterjaehrig erworbenen anteile muessen wohl alle getrennt berechnet werden. das wird bei sparplaenen natuerlich muehsam auszurechnen. als „jahresanfangswert“ nimmt man dann wohl den einstandswert, und teilt den erechneten pauschalwert prozentual mit der „jahreslebezeit“.
        bei reits bin ich immer noch nicht schlauer geworden. ich neige jetzt aber eher dazu, das diese nicht unter diese steuer fallen, da mit diesem neuen gesetzt vor allem die verschiedenen etf s gleichbehandelt werden sollen.
        dieses gesetz ist ein schritt in die falsche richtung. etf s sollten doch dem normalen volk vor allem als altersvorsorge dienen. hier sollte man sich doch wohl besser an den amerikanischen 401 accounts orientieren

        1. hinzuzufuegen waere noch zu den messages von chrischaan u boersenhai, dass steuern beim verkauf v aktie/ etf durch diskontierung sehr viel guenstiger fuer den investor sind, wenn es diese vorabbesteuerung nicht gaebe : ein €/$ in 20 jahren ist sehr viel weniger wert, als wenn man die steuern gleich heute abdrueckt. klar, der hochverschuldete staat braucht das geld heute. wir aber auch !!

  4. Hallo Ben,

    Ich hoffe Du hattest ein frohes Fest mit Deinen Lieben.

    Ich denke Dein Dividendendepot ist wirklich üppig und da hast Du etwas wirklich gutes aufgebaut.

    Schau Dir Deine McDonald’s an was gab es in den Jahren für einen Abgesang auf das Unternehmen.

    Werde doch wieder ein bisschen ruhiger. Du bist jung und klug und kannst noch viel Kapital über dein Humankapital aquirieren. Das ganze rumgespiele mit den Nebendepots braucht es nicht. Ich denke am ehesten das Antidepot… mit ein paar Nichtdividendenzahlern.

    Ansonsten wünsche ich einen guten Rutsch und viel Erfolg in den nächsten Dekaden.

    1. Hallo Fred,

      vielen Dank für Deine Wünsche! Morgen erscheint mein Jahresrückblick (ich schreibe gerade daran!) und wirst Du dann lesen können, dass ich 2024 für das Optionsdepot als Entscheidungsjahr ansehe. Die Entwicklung dort nervt mich wirklich und zieht meine Gesamtperformance auch runter. Ruhiger bin ich in 2023 auch schon geworden. ;)

      Viele Grüße und Dir auch weiterhin viel Erfolg! Ben

  5. Hallo Ben,

    vielen Dank für Deine Ausführungen und die damit verbundenen Inspirationen.

    Mein Depot ist schwerpunktmäßig auf die Erzielung von steigenden Dividenden ausgerichtet. Der Gesamtdepotwrt ist dabei eher nachrangig. Schwankungen der Börsen sind für mich so besser auszuhalten.

    Trotzdem sind auch einige Werte ohne Dividenden (z.B. Berkshire H., Markel, Alphabet) und mit sehr geringen Erträgen (z.B. Visa, Lotus Bakeries, Danaher) vorhanden.

    Die Wertschöpfung erfolgt durch eine Mischung aus Dividendenerträgen und Kurssteigerungen. Der Focus liegt auf US-Aktien.

    Meine persönliche Ausrichtung in 2024 ist wie die im Jahr 2023
    – Depotwerte grundsätzlich laufen lassen, Verkäufe sind die Ausnahme
    – regelmäßige Nachkäufe mittels der vereinnahmten Dividenden
    – gut verzinste Cashrücklage auf Tagesgeldkonto für Käufe bei stärkeren Kursrückgängen
    – keine Inanspruchnahme von Wertpapierkrediten
    – kleine Watchlist.

    Kein Interesse habe ich weiterhin an
    – physischem Gold oder anderen Edelmetallen
    – Aktien aus China, Hongkong, Türkei, Indien usw.
    – Kryptowerte
    – Optionshandel
    – Devisenhandel.

    Ich wünsche allen ein gutes, gesundes und erfolgreiches neues Jahr 2024.

    Viele Grüße

    Andreas P.

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