Sei demütig und freue Dich über die Dividende

Bei Eingang dieser Dividendenzahlung war ich zunächst enttäuscht. Denn ich hatte in meinem Hinterkopf abgespeichert, dass ich eine dreistellige Nettodividende erhalte. Und dann war der Zahlungseingang „nur“ zweistellig…

Beim Nachlesen, was ich vor drei Monaten bei der letzten Quartalsdividende geschrieben hatte, musste ich dann schmunzeln. Denn da lautete die Überschrift: „Innerhalb eines Quartals 10% höhere Nettodividende ohne Dividendenerhöhung“.

Und diese 10% – bedingt durch den US-Dollar – sind nun wieder weg. Die Nettodividende ist wieder auf das Niveau von vor einem halben Jahr zurückgekehrt. Und das ist eben unter 100 €.

Nachdem mir das klar wurde, war ich noch mal enttäuscht. Diesmal aber von mir selbst. Denn normalerweise freue ich mich über jede Dividendenzahlung. Und diese Freude hatte ich mir selbst vorenthalten.

Zukünftig will ich demütig sein und mich – egal wie der Wechselkurs und damit die Nettozahlung ist – über jeden Zahlungseingang freuen. Denn diese Freude ist ein wesentlicher Bestandteil meines erfolgreichen, langfristigen Investments. Es ist quasi mein eigenes Belohnungssystem!

Wie ich das Unternehmen jetzt selbst einschätze und wie hoch die Dividende im Ergebnis ausgefallen ist, erfährst Du in diesem Beitrag.

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3 Quartalsdividenden im Halbjahr sind möglich!

Es klingt wirklich ein wenig skurril, aber diese Aktie macht es jedes Jahr vor: die Quartalsdividende, die eigentlich ja alle 3 Monate gezahlt wird, wird innerhalb eines Halbjahres gleich dreimal ausgezahlt.

Und das ist kein Rechenfehler, sondern wird seit vielen Jahren so praktiziert. Der Trick dahinter: die eigentlich für Januar fällige Zahlung wird um einige Wochen vorgezogen. Und damit erhalten alle Aktionäre ein mehr oder wenig großes Weihnachtsgeschenk. Bei Großaktionär Warren Buffet fällt es deutlich größer aus, bei mir etwas kleiner.

Die vorgezogene Dividende hat den schönen Effekt, dass die Dividendenerträge im 2. Kalenderhalbjahr dadurch einen Push erhalten. Sie sind bei mir traditionell niedriger, da die meisten deutschen Unternehmen ihre Hauptversammlungen zwischen Februar und Juni abhalten. Und damit ein deutliches Übergewicht im 1. Kalenderhalbjahr entsteht.

Weihnachten spielt im Marketing des Unternehmens ohnehin eine wichtige Rolle und das ist vermutlich auch der Hauptgrund für die vorgezogene Dividende: die positive Stimmung rund um die Weltmarke zu unterstreichen.

Warum ich mit dem Aktieninvestment ansonsten aber auch sehr zufrieden bin und die Aktie in diesem Jahr zu meinen Topwerten zählt, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Kurz vor meinem Nachkaufzielkurs wieder nach Oben gedreht

Dies ist der vierte Bericht über die Aktie in diesem Jahr. Und bei jedem hatte ich wie ein Mantra meinen Zielkaufkurs genannt. Damit ich die Aktie nach 7 Jahren endlich nachkaufe.

Anfangs kam ich mir etwas blöd vor, weil der Aktienkurs noch deutlich darüber stand. Langsam, aber sicher hat er sich nun in die gewünschte Richtung entwickelt.

Ja, ich freue mich bei dieser Aktie über Kursrückgänge. Weil ich dann endlich zu einem vertretbaren Preis meine Depotposition aufstocken kann.

Jetzt war der aktuelle Aktienkurs nur noch einen Hauch von meinem Kursziel entfernt – bis letzte Woche auf einmal der Markt ansprang. Grund genug also, meine Prämissen zu hinterfragen und eine Entscheidung zu treffen:

Warte ich noch etwas und bleibe bei meinem Kursziel oder greife ich jetzt doch zu?

Meine Einschätzung zur aktuellen Situation bei dem Konsumgüterhersteller erfährst Du in diesem Beitrag.

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Diese Aktie übersteht einfach alles

Diese Gedanken hast Du bestimmt auch manchmal: Was, wenn die Situation jetzt völlig eskaliert? Die Inflation dauerhaft zweifelstellig bleibt, Putin eine Atombombe zündet, es zum Strom- und/oder Gasblackout kommt usw.

Es gibt so einige Themen, die momentan völlig aus dem Ruder laufen können und bei denen ich mich frage, wie mein Aktiendepot darauf reagieren wird. Dabei geht es mir nicht um ein kurzfristiges Event. Kommt es zu einem plötzlichen Börsencrash wird jede Aktie meines Depots abstürzen.

Aber wie wird es „meinen“ Unternehmen langfristig ergehen? Werden sie diese Krise überstehen und werde ich als Aktionär auch noch etwas davon haben?

Diese Fragen kann ich bei vielen Unternehmen mit „Ja“ beantworten. Oft kommt dann aber noch ein „jedenfalls, wenn…“ dazu.

Bei dem heute Dividende zahlenden Unternehmen brauche ich diese Einschränkung nicht zu machen. Hier hat die über 100-jährige Unternehmensgeschichte gezeigt, dass ich hier Qualität im Depot habe, bei der mir für die Zukunft nicht bange sein muss.

Worauf sich diese Einschätzung gründet und wie die letzte Dividendenabrechnung ausgefallen ist, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Bei dieser Aktie ist die Dividende inflationsindexiert

Im täglichen Leben bin ich von der Inflation natürlich alles andere als beglückt. Ständig wird alles teurer, vor allem im Supermarkt ärgere ich mich im Moment eigentlich bei jedem Einkauf.

Bei der Aktienauswahl versuche ich das schon seit einiger Zeit zu berücksichtigen und investiere in Unternehmen, die höhere Kosten an ihre Kunden weitergeben können.

Eine besondere Freude macht mir allerdings eine Aktie, die ich schon einige Jahre im Depot habe und bei der ich ursprünglich nicht auf die Inflation geschaut hatte. Denn vor ein paar Jahren war das ja nicht wirklich ein Thema.

Jedenfalls hatte dort das Management bei der Dividendenpolitik eine Inflationsindexierung beschlossen. Die Dividende soll die Inflation ausgleichen und zusätzlich 2% steigen.

Zu welcher grandiosen Erhöhung das in dieser Zeit führt, kannst Du Dir wahrscheinlich schon vorstellen. Alle Details dazu und die weiteren Perspektiven erfährst Du in diesem Beitrag.

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War das schon die so lang ersehnte Kaufgelegenheit?

Seit 2015 habe ich die Aktie nicht mehr nachgekauft. Natürlich gab es in diesen sieben Jahren auch mal Kaufgelegenheiten. Aber ich habe sie nicht genutzt.

Zu lang war die Seitwärtsbewegung und dann hat sie vor vier Jahren zum Höhenflug angesetzt. Und seitdem war sie mir immer zu teuer.

Bis vor ein paar Tagen. Da überraschten die Quartalszahlen negativ und die Aktie verlor mehr als 5% im Tagesverlauf. Was für einen Tech-Wert kaum eine Nachricht wert ist, ist für den Konsumgüterproduzenten tatsächlich ein besonderer Tag gewesen.

Wie ich die Quartalsergebnisse für die weitere Entwicklung einschätze und ob das schon die ultimative Kaufgelegenheit war oder ich noch weiter warte, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Zum richtigen Zeitpunkt Gewinne mitgenommen

Vor drei Monaten musste ich mir einiges an Kritik anhören: Wie konnte ich nur einen Teil meiner Aktien dieses Qualitätstitels verkaufen?

Und ich hatte ja selber geschrieben, dass mich das ein wenig schmerzte, ich aber das Geld für andere Aktien, insbesondere mein Zitronen-Depot, brauchte.

Nun – mit etwas Abstand – hat sich zumindest das Timing als goldrichtig herausgestellt. Den Teilverkauf nahm ich zu einem guten Zeitpunkt vor. Zwar nicht zum absoluten Höchststand, aber zwischenzeitlich hätte ich die Aktien günstiger zurückkaufen können.

Und mit meinen Alternativinvestments habe ich in der Zeit kein Geld verloren. In Zeiten des Bärenmarkts ist das ja auch eine Nachricht wert.

Wie geht es aber nun mit dem Titel weiter? Er ist seit Jahresbeginn immer noch gut 20% im Plus und weiterhin eine wichtige Position in meinem Depot.

Meine Einschätzung und die letzte Dividendenabrechnung erfährst Du in diesem Beitrag.

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Endlich tut sich was – Kurssprung zum Ausstieg genutzt

Vor drei Monaten hatte ich diese Aktien verkaufen wollen. Und habe es auch versucht. Aber es hat nicht geklappt!

Das hört sich etwas skurril an, aber hatte nichts mit dem Aktienkurs oder so zu tun. Bei Aufgabe der Verkaufsorder erhielt ich den Hinweis, dass die Lagerstätte einen Verkauf nicht zulasse. Ich müsse erst einen Wechsel vornehmen lassen.

Da staunte ich nicht schlecht! Im Nachhinein scheint das Schicksal gewesen zu sein. Denn in der Folge entwickelte sich die Aktie prächtig und war zwischenzeitlich mein Top-Wert 2022 im Dividendendepot.

Und dann kam in dieser Woche die Meldung, auf die ich schon seit Jahren gewartet habe: Das Unternehmen wird sich aufspalten und damit die Einzelteile sichtbar machen.

Grund genug, meine Verkaufsabsicht zu hinterfragen und meine Einstellung zu dem Nahrungsmittelhersteller einem Update zu unterziehen.

Warum ich mich trotzdem zum Ausstieg entschieden habe, wie die jüngste Dividendenzahlung ausgefallen ist und welche Dividendenerhöhung verkündet wurde – das ist der Stoff für diesen Beitrag.

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So langsam wird der Aktienkurs wieder interessant

Innerhalb von 3 Monaten hat sich meine Sicht auf diese Aktie deutlich verbessert. Unverändert ist zunächst meine Sicht, dass sich das Unternehmen im Inflationsumfeld gut behaupten kann.

Der Aktienkurs ist trotzdem etwas zurückgekommen. Zugleich wurde die Dividende ordentlich erhöht.

Im Ergebnis fällt mein Blick auf die Aktie daher – auch in diesem Marktumfeld – deutlich positiver aus.

Wann ich bei dem Konsumgüterhersteller zu einem Nachkauf ansetze, wie die jüngsten Quartalsergebnisse ausgefallen sind und alles Weitere – das erfährst Du in diesem Beitrag.

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Die Zeit für den Abschied von dieser Aktie ist nun gekommen

Manchmal ärgere ich mich über Aktien in meinem Depot. Sie sind als defensiv und mit Inflationsschutz hineingekommen, werden ihrem Zweck aber derzeit nicht gerecht. Jedenfalls nicht so, wie ich mir das eigentlich vorgestellt hatte.

Ein solcher Fall ist die Aktie des Nahrungsmittelherstellers, die ich mittlerweile seit mehr als sechs Jahren im Depot habe und die nur durch die Dividenden und den starken US-Dollar bei +/- 0 steht. Für diese Haltedauer wahrlich eine Enttäuschung!

Vor drei Monaten hatte ich ihr angesichts der positiven Performance im letzten Jahr (+16,3%) eine Fristverlängerung gewährt. Kommt sie nun ins Rollen, dann bleibt sie in meinem Depot.

Und wie sieht es nun aus? Mit einem Plus von 5% seit Jahresbeginn hat sie den Markt zwar outperformt, reicht mir das aber?

Wie die jüngste Dividendenzahlung ausgefallen ist und was ich nun mit der Aktie vorhabe, erfährst Du in diesem Beitrag.

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