Warum ich trotz eines KGV von 2 nicht investiere

Ich bin immer auf der Suche nach attraktiven Aktien für meine verschiedenen Depots. Das geht Dir vermutlich auch so, wenn Du in Einzelaktien investierst.

Zu meinen Routinen gehört dabei die Lektüre verschiedener Börsenmagazine, aber auch das Hören von Podcasts oder einfach die Lektüre von Tageszeitungen. Und natürlich informiere ich mich auch auf Twitter und bei anderen Finanzblogs, welche Aktien dort als kaufenswert klassifiziert werden.

Die meisten Aktien kenne ich dann auch schon und habe bereits eine Meinung zu ihnen. Und bei manch neuer Aktie werfe ich einen kurzen Blick auf den Chart und die Bewertung und das Thema ist dann auch schon wieder erledigt.

In vergleichsweise wenigen Fällen notiere ich mir allerdings ihren Namen und recherchiere dann auch etwas genauer.

Und heute will ich Dir erläutern, warum ich trotz offenbar extrem niedriger Bewertung in eine Aktie nicht investiere. Ich mache das transparent und in wir können in den nächsten Wochen, Monaten und Jahren verfolgen, ob ich mit meiner Entscheidung richtig liege.

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Vantage Towers zeichnen – ja oder nein?

Diese Neuemission war schon einige Zeit angekündigt und ich hatte sie in meinen Investitionsplan für 2021 mit aufgenommen. Wenn die Rahmenbedingungen passen, wollte ich Vantage Towers in mein Dividendendepot nehmen.

Jetzt sind die Emissionsdaten der Vodafone-Tochtergesellschaft veröffentlicht worden und ich stehe konkret vor der Frage, ob ich eine Zeichnung für die Mobilfunkmasten abgebe oder erst mal die Börseneinführung und die weitere Entwicklung abwarte.

In diesem Beitrag beschreibe ich die Vor- und Nachteile der Neuemission und versuche für mich eine Antwort zu finden, ob sich eine Zeichnung lohnt.

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Für meinen 59. Depotwert musste ich nichts zahlen – was ist er wert?

Mit Spin-Offs ist das so eine Sache. Entweder werden sie als Neuemission an die Börse gebracht. Dann kann ich aktiv werden und eine Zeichnungsorder abgeben. Oder es auch lassen, wenn ich die Aktien nicht haben möchte.

Der andere Weg ist die – ich nenne es einfach mal so – zwangsweise Einbuchung neuer zusätzlicher Aktien in das Depot. Sie werden dann gerne als Gratisaktien bezeichnet. Und tatsächlich habe ich ja auch nichts extra dafür bezahlt.

Einem geschenkten Gaul schaut man bekanntlich nicht ins Maul. Heute tue ich es aber trotzdem. Denn jeder meiner Depotwerte soll ordentlich vorgestellt werden. Und immerhin möchte ich für mich ja auch eine Strategie für die neuen Aktien ableiten.

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Ab sofort ist diese Aktie meine zweitgrößte Techaktie im Dividendendepot

In diesem Jahr habe ich die Nachteile eines defensiv ausgerichteten Dividendendepots deutlich zu spüren bekommen. Da ich die außergewöhnlichen Performer wie Amazon, Tesla oder Netflix mangels Dividenden nicht in meinem Depot habe, hinke ich den großen Indizes etwas hinterher.

Eine Microsoft-Aktie allein konnte den verlorenen Boden auch nicht wett machen. Ab sofort habe ich aber nun eine neue Nr. 2 im Techbereich! Die Aktie ist im Nasdaq gelistet, zahlt eine wachsende Dividende und ist im Halbleiterbereich tätig. Und es ist nicht Texas Instruments, die ich zwar auch schon im Depot habe, aber noch nicht nachgekauft habe.

Alle Infos zu meinem jüngsten Aktienkauf und eine ausführliche Vorstellung der Aktie erfährst Du in diesem Beitrag.

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Was ich mit den Gratisaktien bei Siemens vorhabe

Joe Kaeser hat die Siemens AG umgebaut und viele Unternehmensteile ausgegliedert. Teilweise wurden sie verkauft oder – wie bei Siemens Healthineers – erfolgreich an die Börse gebracht.

Zum Ende seiner Amtszeit wird Kaeser nun das größte Stück vom Kuchen abtrennen, die Energiesparte.

Was das für Dich als Siemens-Aktionär bedeutet und wie ich mit dem Spin-Off umgehen werde, erfährst Du in diesem Artikel.

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Wasser, Müll und Energie neu im Dividendendepot

Wasser habe ich schon mit der Pennon Group, Müll hatte ich mit Hera und Energie deckt auch die BayWa ab. Also alles keine unbekannten Themen für mich. Welche Aktie diese drei Sektoren perfekt vereint und warum ich sie neu in das Divantis-Depot gekauft habe, das erfährst Du in diesem Beitrag.

Ich zeige Dir zudem, wie Du den Quellensteuerabzug umgehst und checke die Aktie auf ihre Nachhaltigkeit.

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Kennt man als wichtigsten Indexanbieter, gibt es auch als Aktie: MSCI

Wer in ETFs anlegt, der kennt MSCI: Sei es der MSCI World oder der MSCI Emerging Markets. MSCI berechnet weltbekannte Indizes. Der Indexanbieter selbst ist auch börsennotiert und firmiert unter MSCI Inc. Neben BlackRock, dem weltgrößten ETF-Anbieter, profitiere ich damit mit einem weiteren Titel vom weltweiten ETF-Boom. 

Dass BlackRock an jedem iShares-ETF verdient, ist klar. Aber MSCI? Jeder Anbieter eines ETF, der einen der unzähligen Indizes von MSCI nachbildet, muss dafür eine Lizenzgebühr an MSCI bezahlen. Und damit profitiert MSCI eben von jedem ETF auf einen seiner Indizes, egal von welchem Anbieter er ist! Und nicht nur bei ETFs sind Lizenzgebühren fällig, bei allen Finanzprodukten auf MSCI-Indizes! Also z.B. auch bei Futures oder Optionen usw.

Das Geschäftsmodell von MSCI Inc. hat den entscheidenden Vorteil, dass die Kapitalbindung gering ist, die Margen hoch und die Umsätze kontinuierlich fließen. „Kennt man als wichtigsten Indexanbieter, gibt es auch als Aktie: MSCI“ weiterlesen

Die zweitgrößte Rückversicherung der Welt: Swiss Re im Dividendendepot

Die Swiss Re AG ist nach der Munich Re (ebenfalls im Divantis-Depot vertreten!) der zweitgrößte Rückversicherer der Welt. Das Unternehmen ist bereits seit 1869 börsennotiert und blickt damit auf eine sehr lange Börsenhistorie zurück. Der Sitz ist in Zürich in der Schweiz.

Neben der Rückversicherung (79% Anteil) betreibt die Swiss Re auch das Lebens- (12%) und Sachversicherungsgeschäft (9%). Die erzielten Prämien verteilen sich weltweit: 45% in Amerika, 33% in Europa, Mittlerem Osten und Afrika sowie 22% in Asien. „Die zweitgrößte Rückversicherung der Welt: Swiss Re im Dividendendepot“ weiterlesen

Vom Reparaturgeschäft zum Weltmarktführer für Herzschrittmacher: Medtronic

Medtronic ist das weltgrößte Medizintechnikunternehmen. Begonnen hat aber alles im Jahr 1949 mit einem kleinen Ladengeschäft, in dem Medizingeräte repariert wurden. Dort kam den Gründern die Idee, einen batteriebetriebenen Herzschrittmacher zu bauen, der – anders als die bis dahin gängigen Geräte – gegen Stromausfälle immun war. Heute stammt jeder zweite Herzschrittmacher auf der Welt von Medtronic. „Vom Reparaturgeschäft zum Weltmarktführer für Herzschrittmacher: Medtronic“ weiterlesen

Was haben die U-Bahnen von Stockholm und Hong Kong gemeinsam?

Wart Ihr schon mal in Stockholm oder Hong Kong und seid dort mit der U-Bahn gefahren? Hättet Ihr gedacht, dass beide Verkehrssysteme, obwohl so weit voneinander entfernt, von ein und demselben Unternehmen betrieben werden? Und dieses Unternehmen befindet sich im Divantis-Depot„Was haben die U-Bahnen von Stockholm und Hong Kong gemeinsam?“ weiterlesen