So findest Du den optimalen Broker für den Optionshandel – Divantis Academy

Divantis Academy
4.1
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Im heutigen 5. Teil der Serie zum Optionshandel stelle ich Dir vor, wie ich für mich den optimalen Broker für den Optionshandel gefunden habe. Und nenne Dir die Kriterien, die für Dich wichtig sind, wenn Du nach einer Bank suchst, die Dein Partner im Optionshandel werden soll.

Kurzer Rückblick auf die ersten vier Teile der Serie

Im ersten Teil der Serie zum Optionshandel habe ich Dir in Grundzügen die Funktionsweise von Optionen erklärt und einen Schwerpunkt auf die Short-Strategien gelegt. Ich habe Dir erläutert, wie Du den Kauf von Aktien optimieren kannst und wie Du während der Haltezeit einer Aktie zusätzliche Erträge generieren kannst. Hier kannst Du den 1. Teil noch einmal vollständig nachlesen.

Im zweiten Teil der Serie zum Optionshandel habe ich Dir beschrieben, wie sich die Optionsprämie zusammensetzt. Du hast gelernt, welchen Einfluss der Aktienkurs, die Volatilität und der Zeitwert haben. Und wie Du von der sinkenden Restlaufzeit profitieren kannst. Hier kannst Du den 2. Teil noch einmal vollständig nachlesen.

Im dritten Teil der Serie zum Optionshandel ging es um den Ausübungsprozess einer Option. Du hast den Unterschied zwischen amerikanischen und europäischen Optionen kennen gelernt, die verschiedenen Laufzeitenden von Optionen verinnerlicht und erfahren, warum am Hexensabbat oftmals die Kurse verrückt spielen. Den 3. Teil findest Du hier, wenn Du das noch mal nachlesen möchtest.

Der vierte Teil behandelte schließlich gelungene Optionsstragien für Dividendeninvestoren. Hier findest Du den 4. Teil und kannst Dir alles in Erinnerung rufen. Dort habe ich auch schon einen Ausblick gegeben, welchen Broker ich für den Optionshandel nutze.

Heute will ich das aber ausführlich darstellen und die verschiedenen Anbieter vorstellen:

Warum ein besonderer Broker notwendig ist

Der Optionshandel ist eine besondere Disziplin des Börsengeschehens. Hier muss es besonders schnell gehen und darf wenig kosten. Schließlich muss ein kurzfristiges Handeln möglich sein und die Optionsprämien können unter Umständen nur wenige Euro hoch sein. Da dürfen die Gebühren nicht ins Gewicht fallen. Und selbstverständlich läuft der Optionshandel ohne Beratung ab. Du entscheidest selbst, was und wann Du handelst.

Die Anforderungen an den Broker sind also speziell und es ist kein Massengeschäft. Wir sprechen hier schließlich nicht vom Handel mit Optionsscheinen, an dem die Emittenten (Banken!) gut und gerne verdienen. Sondern es geht um Stillhaltergeschäfte. Geschäfte, die sonst die Banken selbst machen.

Je spezieller die Zielgruppe wird, desto kleiner wird die Auswahl der Broker. Gab es vor Jahrzehnten die ersten Online-Broker, die damit den Filialbanken Konkurrenz machten, sind es mittlerweile die Neo-Broker, die besonders online affine Kunden für sich gewinnen wollen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, bieten sie den Optionshandel gar nicht erst an.

Die deutschen Broker

Schaust Du in die Preis-/Leistungsverzeichnisse deutscher Broker, dann wirst Du bei manchem Online-Broker eine Passage zur EUREX finden. Das ist dann der Options- bzw. Future-Handel. Wenn Du Dir die Gebühren anschaust, dann wirst Du schnell feststellen, dass sie eher abschreckenden Charakter haben.

Beispiel: Consorsbank

Ich habe selbst ein Depot bei der Consorsbank und bin damit auch sehr zufrieden. Allerdings nur für den Handel z.B. australischer Aktien an deutschen Börsen und andere spezielle Konstellationen.

Bei Optionen ist ein Handel unter 19,50 € je Option nicht möglich. Denn die Consorsbank nimmt eine Grundgebühr von 12,25 € und zusätzlich 0,5% Provision auf die Optionsprämie, mindestens aber 7,25 €. Kommt es zur Ausübung einer Option, dann sind 17,50 € fällig.

Damit kostet der Handel einer Aktienoption bei der Consorsbank mindestens 37 €. Bei einem Rückkauf der Option steigt der Mindestpreis auf 39 €. Wie Du auf meiner Seite zum Optionsdepot sehen kannst, sind viele Optionsprämien sogar niedriger als diese Gebühren. Für die meisten Konten lohnt sich daher ein Optionshandel über die Consorsbank nicht.

Es gibt allerdings eine Einschränkung, wenn Du das alles mal ausprobieren möchtest: Die Consorsbank bietet nach der Neueröffnung eines FutureBroking-Depots (also auch für Kunden, die schon ein „normales“ Wertpapierdepot dort haben) eine CashBack-Aktion an: in den ersten drei Monaten nach Kontoeröffnung werden auf Antrag die Ordergebühren für die ersten 10 Optionsorders nachträglich erstattet. So könntest Du also kostengünstig den Optionshandel ausprobieren.

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Hier kannst Du Dich über ein Depot bei der Consorsbank informieren und es auch eröffnen.

Beispiel: comdirect

Auch bei der comdirect habe ich ein Depot für einen Teil meines Dividendendepots. Und auch sie bietet den Optionshandel an. Preislich liegt die comdirect ähnlich wie die Consorsbank: Jede Transaktion in Optionen kostet mindestens 19 € pro Ausführung. Bei der Ausübung (also der Lieferung der Aktien) nimmt die comdirect dann ihre normalen Orderentgelte wie bei einem Aktienkauf. Der Vorteil eines vergünstigten Aktienkaufs über ein Stillhaltergeschäft in einem Short Put wird also auch hier durch die Gebühren deutlich reduziert.

Hinzu kommt bei den deutschen Brokern, dass Du dort lediglich eine Anbindung an die EUREX erhältst. Die wirklich interessanten Optionen werden aber in den USA oder anderen ausländischen Handelsplätzen gehandelt. Und da bleibt Dir nur der Weg zu einem ausländischen Broker.

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Hier findest Du alle Informationen zur comdirect und zur Depoteröffnung.

Das Angebot ausländischer Broker

Für meine Dividendenaktien schätze ich meine deutschen Broker. Die Kapitalertragsteuer wird automatisch abgeführt, ich erhalte kostenfrei Eintrittskarten für Hauptversammlungen und bewege mich in einem mir vertrauten Rechtsrahmen mit anlegerfreundlicher Regulierung.

Deshalb habe ich mich lange Zeit gesträubt, mein Geld bei einem ausländischen Broker in Aktien anzulegen. Für den Optionshandel muss ich aber in diesen „sauren Apfel“ beißen.

Deutsche Anleger, die Optionen bei ausländischen Brokern handeln wollen, entscheiden sich in der Regel zwischen drei Angeboten. Und mit steigendem Professionalisierungsgrad eröffnen sie dann womöglich auch bei einem zweiten oder dritten Broker ein Depot für den Optionshandel.

Swissquote

Ein Anbieter aus der Schweiz ist Swissquote. Dort ist ein Optionshandel an der EUREX (Europäische Optionen), CME (Optionen auf Rohstoffe) und ISE (Markt für US-Aktienoptionen an NYSE, Nasdaq und Amex) möglich. Der Handel startet mit Gebühren von 1 € und 1,50 CHF. Allerdings kommen zahlreiche weitere Gebühren bei Swissquote hinzu, seien es eine Depotgebühr oder eine Gebühr für die Ausstellung einer Steuerbescheinigung zum Jahresende. Für die Schweiz sind die Gebühren niedrig, wir sind in Deutschland jedoch weitgehend kostenfreie Dienstleistungen bei solchen adminstrativen und digitalisierten Themen gewohnt.

Die beiden spannendsten Broker kommen aus den USA. Die Nr. 1 ist Interactive Brokers, aber Tastyworks ist mittlerweile stark im Kommen.

Tastyworks

Tastyworks ist ursprünglich ein Projekt aus der Options-Community Tastytrade heraus. Sie wurde 2011 gegründet und bietet Strategien und Diskussionen zum Optionshandel. Und 2017 entstand dann Tastyworks, ein Broker der komplett auf den Optionshandel und die Bedürfnisse der Community zugeschnitten ist. Ich habe selbst (bisher) kein Depot bei Tastyworks. Davon abgehalten hat mich die klare Fokussierung auf US-Anleger. So wird das Depotkonto ausschließlich in US-Dollar geführt und Ein- und Auszahlungen sind nur als teure Auslandsüberweisungen möglich. Überweisungen auf ein deutsches Konto werden zusätzlich mit einer Gebühr von 45 US$ berechnet. Dafür sind die Gebühren für den Optionshandel wirklich günstig: Die Eröffnung einer Option auf Aktien kostet lediglich 1 US$, das Schließen ist sogar kostenlos. Der Handel mit Aktien ist (bis auf eine minimale Abwicklungsgebühr von 0,0008 US$ je Aktie) komplett gebührenfrei. Dafür wird die Ausübung einer Option mit 5 US$ bepreist.

Interactive Brokers

Aus meiner Sicht ist es für einen Start in den Optionshandel besser, erst mal näher am heimischen Umfeld zu bleiben und zu üben. Ich empfinde deshalb das Angebot von Interactive Brokers (IB) in einer besonderen Konstellation als optimal für den Einstieg. Wie schon beschrieben, ist IB ein US-Broker und sogar börsennotiert (Kürzel: IBKR). Seine Marktkapitalisierung bewegt sich in der Größe der Deutschen Bank. IB hat Tochterbanken in Europa, bei denen deutsche Anleger Kunden werden können. Für deutsche Anleger ist die Tochter in Irland zuständig. Damit wird man Kunde bei einer Bank, die in der Euro-Zone sitzt, zu der gebührenfreie SEPA-Überweisungen möglich sind und für die die europäische Einlagensicherung gilt.

Das Depot bei IB ist universell nutzbar. Ein Börsenhandel ist z.B. an 135 Börsen weltweit möglich. So kannst Du Aktien an der Heimatbörse (z.B. australische Aktien direkt in Sydney) kaufen und profitierst in der Regel von deutlich niedrigeren Spreads und größeren Umsätzen. Und immer wieder sind Aktien gar nicht in Deutschland börsengehandelt. Auch diese Aktien kannst Du dann über IB kaufen.

Die Besonderheit mit den Resellern

Als Besonderheit hat man als Anleger die Wahl, ob man Direktkunde von IB wird oder über einen Reseller Kunde wird. Die bekanntesten IB-Reseller sind CapTrader, BANX oder Lynx. Sie vermitteln Dich (juristisch gesehen) als Kunden an IB und bieten Dir einen deutschsprachigen Kundenservice an. Der große Vorteil ist tatsächlich, dass Du Ansprechpartner hast, die Dich verstehen und Dir beim Start und auch später bei Fragen kompetent helfen. Dafür sind die Gebühren etwas höher als wenn Du direkt bei IB Kunde würdest. Als Beispiel stelle ich hier die Gebühren von IB und BANX gegenüber:

IBBANX
Optionen auf deutsche Aktien 1 €2 € (bzw. 1,80 €*)
Optionen auf US-Aktien1 US$3,50 US$ (bzw. 3 US$*)
Kauf von US-Aktien an NYSE0,35 US$3 US$
angegeben sind jeweils die Mindestgebühren für eine Order über 1 Kontrakt oder 100 Aktien.
* Vorzugskonditionen bei Nutzung des Gutscheincodes „Divantis“

Prozentual sind die Gebühren des Resellers deutlich höher. In absoluten Zahlen relativiert sich das aber wieder. Handel ich z.B. eine Optionsprämie von 145 €, dann spüre ich kaum, ob ich nun eine Gutschrift über 144 € oder 143 € erhalte. Jedenfalls als Start in den Optionshandel würde ich deshalb immer ein Depot bei einem der IB-Reseller empfehlen.

Und nach einiger Zeit kannst Du dann immer noch ein zweites Depot eröffnen. Entweder bei Tastyworks oder bei IB direkt. Ich selbst bin mit dem Kundenservice von BANX jedenfalls sehr zufrieden und empfinde die Gebühren als angemessen.

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Wenn Du es kaum erwarten kannst, mit dem Optionshandel loszulegen, dann habe ich ein gutes Angebot für Dich! Aus meiner Sicht führt ja an Interactive Brokers als Depot für Optionen kein Weg vorbei. Und ich empfehle einen deutschen Reseller für den einfachen Zugang. Einer davon ist der BANX Broker, der über eine kompetente Kundenhotline verfügt und ein kostenfreies Depot anbietet. Wenn Du dort über diesen Link ein Depot eröffnest und mindestens 5.000 € einzahlst, dann solltest Du im Feld „Gutscheincode“ Divantis eingeben. Du erhältst dann dauerhaft Sonderkonditionen und kannst US-Optionen für 3,00 US$ statt 3,50 US$ und deutsche Optionen für 1,80 € statt 2,00 € handeln.

Depoteröffnung bei BANX Broker mit dem Gutscheincode Divantis

Informier Dich aber natürlich auch über CapTrader oder LYNX. Am Ende musst Du Dich mit Deiner Wahl wohlfühlen. Bei mir ist das BANX!

Die Depotvoraussetzungen

Die Depoteröffnung bei einem ausländischen Broker ist teilweise etwas komplexer als bei einem deutschen Broker. Das liegt an der Legitimierung, die für deutsche Banken über Post-Ident oder Videoident vorgenommen werden kann. Die ausländischen Broker fragen hingegen nach eindeutigen Dokumenten, die Deine Existenz belegen. Hast Du das erst einmal geschafft (auch da ist ein deutschsprachiger Support hilfreich!), geht es dann schon los: Du erhältst eine Kontonummer und eine Überweisungsanweisung und zahlst dann die Ersteinzahlung ein. Bei BANX sind das 5.000 €, die auch sinnvoll sind, damit Du die ersten Stillhaltergeschäfte tätigen kannst. Sie dienen als Sicherheit für die verkauften Optionen. Und da ich ja empfehle, ausschließlich Cash Secured Puts zu verkaufen, kannst Du dann z.B. eine Option auf eine deutsche Aktie mit einem Strike von 50 € verkaufen. Da dort 100 Aktien abgebildet werden, entspricht das einem Volumen von 5.000 €. Bei CapTrader liegt die Mindesteinzahlung derzeit bei 2.000 €, bei LYNX bei 3.000 €.

Deine Kaufkraft ist aber standardmäßig deutlich höher, da Dir von IB eine „Margin“ zur Verfügung gestellt wird. So könntest Du auch mehrere Optionen verkaufen, die bei einer etwaigen Ausübung Deinen Kontostand übersteigen. Das ist aber nur dann zu empfehlen, wenn Du über genügend Barmittel außerhalb von IB verfügst und diese notfalls auch schnell dort hin transferieren könntest. Denn ansonsten droht Dir im Crash-Fall der sogenannte „Margin-Call“ und Deine Positionen werden zwangsweise zu womöglich ungünstigen Kursen geschlossen.

Das Depot kannst Du als Einzelkonto (nur Du), Gemeinschaftskonto (Du und Dein/e Partner/in) oder als Firmenkonto (Deine vermögensverwaltende GmbH) führen. Auch das ist übrigens ein Vorteil, den Du nur bei wenigen deutschen Brokern findest.

Was Du noch zum Auslandsdepot wissen musst

Optionshandel funktioniert anders als der übliche Aktienhandel. Es gibt eine Vielzahl von Fälligkeiten und Strikes. Und für jede dieser einzelnen Optionen gibt es Bid- und Ask-Kurse. Während für eine Aktie lediglich ein Kurs und die Geld-Brief-Spanne angezeigt werden muss, ist die Darstellung für Optionen also viel komplexer.

Und da reden wir noch nicht von Optionsstrategien, bei denen verschiedene Optionstypen miteinander kombiniert werden.

Für den Optionshandel bieten die Broker deshalb eigene Handelssysteme an. Bei IB heißt sie „Trader Work Station (TWS)“. Die Oberfläche ist gewöhnungsbedürftig und nicht unbedingt intuitiv. Auch das ist ein Vorteil der deutschen Reseller: Sie bieten für ihre Kunden Videos, Webinare oder auch telefonische Unterstützung, um den Umgang mit der TWS zu lernen bzw. spezielle Fragestellungen zu lösen.

Was Dich in den nächsten Teilen der Serie zum Optionshandel erwartet

In weiteren Teilen der Serie werde ich Dir Möglichkeiten zur Risikominimierung im Optionshandel vorstellen und schließlich werde ich auch weitergehende Fachliteratur besprechen. Mit dem heutigen Teil hast Du aber schon das Rüstzeug, um die ersten eigenen Schritte im Optionshandel zu gehen.

Auf der Seite „Optionsdepot“ dokumentiere ich übrigens seit Anfang 2021 meine Optionsverkäufe. Dort kannst Du mitverfolgen, wie sich die in dieser Serie beschriebenen Strategien in der Praxis bewähren. Und mit entsprechenden Screenshots kannst Du sehen, wie die TWS live aussieht.

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Ein Gedanke zu „So findest Du den optimalen Broker für den Optionshandel – Divantis Academy“

  1. Hallo Ben,

    sehr schöner Artikel und sehr interessantes Thema der Serie!
    Die Aussagen zu Interactive Brokers sind aber meines Erachtens nicht ganz korrekt. Ich glaube nicht, dass es sich bei der Tochter von IB in Irland um eine Bank handelt. Ich glaube, es ist nur ein Broker. Daher dürfte für Einlagen bei IB auch nicht die europäische Einlagensicherung greifen.
    Wenn man Guthaben einzahlt, überweist man kein Geld auf sein eigenes Konto bei IB sondern auf ein Konto von IB bei dieser Bank:
    J.P.MORGAN AG
    TaunusTurm
    Taunustor 1
    Frankfurt 60310
    Deutschland

    Kontoinhaber ist
    Interactive Brokers Ireland Limited
    10 Earlsfort Terrace
    Dublin 2 D02 T380
    Irland

    So ist es jedenfalls bei meinem Depot.

    Schöne Grüße
    Uli

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