Kurs innerhalb eines Jahres verdoppelt – ich steige aus

In meinem Dividendendepot versuche ich möglichst ruhige, langfristig wachsende Aktien mit kalkulierbaren Dividendenausschüttungen zu versammeln.

Manchmal merke ich aber erst über die Jahre, dass ich einen zyklischen Titel erwischt habe und mir Schwankungen ins Depot geholt habe, die ich eigentlich so gar nicht haben will.

Wenn dann auch noch die Dividendenkontinuität ins Wanken gerät, wird es Zeit, sich über einen Verkauf Gedanken zu machen.

Und nachdem sich die Aktie dann innerhalb eines Jahres im Kurs verdoppelt hat, habe ich auf den Exit-Knopf gedrückt.

Und so verabschiede ich mich von einem Depottitel, der mir über die Haltezeit eine ordentliche Rendite gebracht hat, den ich aktuell aber an seinem Zenit sehe.

Alle Details zu dem Verkauf und meiner Entscheidung erfährst Du in diesem Beitrag.

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Dividende halbiert, Hälfte meiner Aktien verkauft!

So einfach lässt es sich auf einen Nenner bringen: Das Unternehmen halbiert die Dividende und ich halbiere meine Aktienposition!

Ich traute meinen Augen kaum beim Studium des Halbjahresberichts. Eigentlich alles im grünen Bereich und es wird sogar von einer Dividendenerhöhung berichtet. Als ich dann nach dem genauen Betrag schaue und ihn mit der Vorjahreszahlung vergleiche, stelle ich jedoch eine Kürzung um 50,4% fest.

Und da ich mich hier wirklich auf den Arm genommen fühle, habe ich direkt eine Verkaufsorder aufgegeben. So nicht, liebes Management!

Warum ich mich aber nicht von der gesamten Position verabschiedet habe und was die Begründung für die Dividendenkürzung ist, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Gut, dass ich verkauft habe oder: Warum nur habe ich verkauft?

Dass ist die Frage, die sich im Rückblick immer stellt: War es die richtige Entscheidung? Habe ich mit meinem Aktienverkauf einen guten Zeitpunkt getroffen oder hätte ich noch warten sollen?

Seit Bestehen des Divantis-Blogs, das sind nun immerhin schon dreieinhalb Jahre, habe ich 10 Aktienpositionen aus meinem Dividendendepot verkauft. Das war alles transparent und ich habe darüber zeitnah berichtet.

Heute wage ich den Rückblick zu jedem dieser Verkäufe und werfe einen Blick auf die aktuellen Aktienkurse. Lass uns gemeinsam schauen, wo ich richtig lag und was ich besser hätte machen können.

So viel kann ich schon verraten: die Hälfte der Positionen liegt heute im Minus, mir ist aber auch ein Kursverdoppler entgangen. Und nun Vorhang auf:

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Reißleine gezogen, bevor die Gewinne weg sind

Die Aktie hat mich einige Jahre begleitet. Und ich war auch ein bißchen stolz darauf, sie damals auf dem Kurszettel entdeckt zu haben. Sie war das klassische langweilige Investment: Monopolstellung, keine negativen Nachrichten, solider Cash-Flow, steigende Dividenden und positive Aktienkursentwicklung.

Für diese Aktie machte ich eine Ausnahme und investierte sogar in einer Region, aus der wenig Informationen zu uns dringen und in der ich eigentlich von einer Einzelaktienanlage abraten würde.

Doch die letzten Wochen haben mir gezeigt, dass ein Einzelwert noch so überzeugend sein kann. Wenn die Stimmung umkippt und politische Risiken Überhand nehmen, dann kann man auch mit der besten Aktie nicht mehr ruhig schlafen.

Ich hatte zwar keine schlaflosen Nächte, aber habe mir zuletzt täglich die Frage gestellt, was wohl noch passieren kann. Da ich solche Gedanken bei den Aktien in meinem Depot aber nicht haben will, habe ich die Reißleine gezogen und alle Aktien verkauft.

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Auf dem Weg zum Aristokraten: 21. Dividendenerhöhung in Folge!

25 Jahre in Folge muss ein Unternehmen seine Dividende angehoben haben. Dann darf es sich Dividendenaristokrat nennen. Was in den USA gang und gäbe ist, ist in Europa noch nicht so weit verbreitet.

Der Insulinhersteller Novo Nordisk schickt sich langsam aber sicher an, dem erlauchten Kreis der Aristokraten beizutreten. 21 Jahre in Folge ist nun schon die Dividende erhöht worden. Und die nächsten 4 Jahre sehen eigentlich auch ganz gut aus.

Außerdem dokumentiere ich noch den angekündigten Verkauf der Novartis-Aktien am Ende dieses Beitrags. „Auf dem Weg zum Aristokraten: 21. Dividendenerhöhung in Folge!“ weiterlesen

Aktienverkauf, Aktienkauf und 5 Dividendenzahlungen

Innerhalb weniger Tage ist einiges passiert mit meinem Dividendendepot. Von einem Titel habe ich mich getrennt, einen anderen Titel habe ich erheblich aufgestockt und nebenbei habe ich 5 Dividendenzahlungen erhalten.

Dividende gab es von MSCI Inc., McDonald’s, Kellogg, Spark Infrastructure und Unilever. Alle Details liest Du in diesem Beitrag. Aber zunächst zu den beiden Transaktionen: „Aktienverkauf, Aktienkauf und 5 Dividendenzahlungen“ weiterlesen

Die Zeit mit Dir war schön, doch nun musst Du gehen…

… so könnte man die Liaison der Aktie mit meinem Depot beschreiben. Ursprünglich als Nummer 3 der Cola-Produzenten nahm ich Dr Pepper ins Depot. Ich setzte auf das größere Wachstum gegenüber den beiden Schwergewichten Coca-Cola und Pepsi.

Den Gedanken hatten aber auch andere und so kam es zur Übernahme durch den Kaffeeproduzenten Keurig Green Mountain im letzten Jahr. Ich erhielt die höchste Dividendenzahlung aller Zeiten und fortan notierte die Aktie als Keurig Dr Pepper mit einem niedrigen Aktienkurs. Und trotzdem entwickelte sich die Aktie im letzten halben Jahr recht ordentlich.

Trotzdem oder gerade deshalb habe ich die Aktie nun verkauft. „Die Zeit mit Dir war schön, doch nun musst Du gehen…“ weiterlesen

Dividendenzahlung ausgesetzt – Aktie verkauft!

In meiner Vorschau auf den November hatte ich es angekündigt: Sollte am 9. November die Dividende gestrichen werden, dann würde ich die Aktie verkaufen.

Ein wenig differenzierter ist es dann auch gekommen, aber der Reihe nach: „Dividendenzahlung ausgesetzt – Aktie verkauft!“ weiterlesen

Hilfe, ich bin zum Daytrader mutiert!

Es muss am schwülen Sommerwetter liegen. Anders kann ich es mir nicht erklären. Mit mir sind die Gäule durchgegangen…

Mir hat es in den Fingern gekribbelt und ich konnte nicht widerstehen.

FANG ist das Zauberwort. Facebook, Amazon, Netflix und Google. Alle vier Produkte nutze ich eifrig, keine dieser Aktien befindet sich in meinem Dividendendepot. Das Zauberwort könnte auch FAANG sein, dann wäre Apple noch dabei. Nutze ich genauso, habe ich aber auch nicht im Depot.

Und – da muss man nicht drumrumreden – in diesen Aktien spielte in den letzten Jahre die Musik. Sie sind für einen Großteil der Performance des S&P500 verantwortlich. Und natürlich stelle ich mir immer wieder die Frage, warum ich eigentlich nicht in sie investiert habe. Wobei ich zumindest Facebook, Netflix und Apple schon mal hatte. Ist aber leider viel zu lange her. Und ich habe sie viel zu früh verkauft.

Nach Börsenschluss in den USA hat nun Netflix enttäuschende Zuwachsraten berichtet. Der Kurs ging nachbörslich 12% runter. Und was habe ich am Morgen gemacht? „Hilfe, ich bin zum Daytrader mutiert!“ weiterlesen

Glyphosat in Ben & Jerry’s – Panikverkauf von Unilever

Ja, ich gebe es zu: Ich bin ziemlich erschrocken! Ich fahre morgens im Auto und höre in den Nachrichten, dass Glyphosat im Speiseeis Ben & Jerry’s von Unilever gefunden wurde. Und dazu heute eine Pressekonferenz in Brüssel stattfinden solle.

Ich bin dann zum nächsten Parkplatz gefahren, hab kurz gegoogelt und festgestellt, dass die Grenzwerte zwar nicht überschritten seien, aber trotzdem eine Gesundheitsgefährdung bestehen würde. Da Ben & Jerry’s ein wichtiger Wachstumstreiber von Unilever ist, sah ich dunkle Wolken auf den Ruf zukommen. „Glyphosat in Ben & Jerry’s – Panikverkauf von Unilever“ weiterlesen