Über mich

Ich bin Ben. Ich beschreibe seit Januar 2017 auf Divantis, wie ich mit meinem nachhaltigen Dividendendepot langfristig anlege und Erträge erziele. Alle meine Beiträge sind real und mit echtem Geld. Ich belege das mit den Originalabrechnungen meiner Depotbanken.

Mein Motto und mein Ziel lautet „nachhaltig sorgenfrei leben“.

Die drei Worte stehen jeweils für meine Einstellung zu Aktieninvestments:

Nachhaltig: Ich setze auf Unternehmen, die ein nachhaltiges Geschäftsmodell haben und sich ihrer Verantwortung für die Gesellschaft, die Umwelt und ihre Mitarbeiter bewusst sind. Ich schließe deshalb manche Branchen komplett aus meinem Anlageuniversum aus und achte bei meinen Investments darauf, dass sie z.B. durch die Mitgliedschaft in einem Nachhaltigkeitsindex als besonders nachhaltig eingestuft sind. Dadurch gewährleiste ich soweit wie möglich, dass mein Geld in gewisser Weise auch einen Nutzen stiftet und ich nicht vom Raubbau an Mensch und Umwelt profitiere.

Sorgenfrei: Ich bin auf der Suche nach den langweiligen Aktien. Die Aktien, die eher keine Kursraketen sind, aber auch weniger stark in Krisen verlieren. Aktieninvestments sollen keine Sorgen machen. Deshalb ist mir die Dividendenzahlung ein wichtiges Kriterium. Sie sorgt für mich dafür, dass ich nicht ausschließlich auf die Kursentwicklung angewiesen bin, sondern durch regelmäßige Ausschüttungen einen Teil des Ertrags schaffe. Bei Dividendenaristokraten mache ich mir z.B. keine Sorgen um die Dividende.

Leben: Aktien sollen nicht den kompletten Tag bestimmen. Das Leben findet außerhalb der Börse statt. Deshalb bin ich kein Daytrader. Gleichzeitig suche ich auch nach Aktien, die einen Teil meines Lebens begleiten. Seien es Konsumaktien von Produkten, die ich gerne esse oder trinke. Aber auch Unternehmen, die das Leben besser machen, sind in meinem Fokus, z.B. aus der Gesundheitsbranche.

Zusammen betrachtet ist mein Ziel, durch die Dividendenerträge nachhaltig sorgenfrei leben zu können. Eben auf nachhaltige Art und Weise eine finanzielle Freiheit zu erreichen.

Welche Börsenerfahrung bringe ich mit?

Ich selbst bin in den 1970er Jahren geboren worden und beschäftige mich seit 1991 mit Aktien. Damals habe ich – noch in der Schule – am Planspiel Börse teilgenommen. Selbst Aktionär wurde ich dann erstmals 1996 mit dem ersten Börsengang der Deutschen Telekom. Ich habe einige Krisen (Platzen der Dotcom-Blase März 2000, Terroranschläge 9/11 2001, Finanzkrise ab 2007, Lehman-Pleite 2008, Eurokrise 2009) an der Börse miterlebt und daraus viel Erfahrung und vor allem Gelassenheit gesammelt.

Und was mache ich sonst so?

Beruflich bin ich in der Finanzbranche tätig, aber ohne direkte Überschneidungen zum Aktienmarkt. Ich verdiene ein ziemlich ordentliches Gehalt und kann davon monatlich rund 1.500 € für Aktienkäufe nutzen. Außerdem besitze ich noch mehrere vermietete Wohnungen, bei denen sich die Mieteinnahmen mit den Aufwänden für Zinsen und Nebenkosten decken. Die Steuervorteile aus den Abschreibungen nutze ich zur Tilgung der Kredite und so wächst von Jahr zu Jahr ein Überschuss heran.

Welche zeitlichen Ziele habe ich?

Wenn mein Plan aufgeht, dann möchte ich im Zeitraum 2025-2030 nicht mehr in Festanstellung tätig sein. Mein Ziel ist es nicht, nicht mehr arbeiten zu müssen. Aber ich will dann nur noch für mich arbeiten. Die finanzielle Freiheit soll es mir dann ermöglichen, selbstständig spannende Projekte zu begleiten und dabei unabhängig von irgendwelchen Chefs zu sein.

Warum ich blogge?

Das hat mehrere Gründe: Zuallererst macht es Spaß! Zu sehen, wie die Leserzahl steigt, regelmäßig kommentiert wird und sich eine eigene Community entwickelt, macht große Freude und ist eine Bestätigung für den Aufwand. Der Aufwand ist nämlich nicht zu unterschätzen! Aber mir hilft das Schreiben auch, mich an meine Anlagekriterien zu halten und mir über meinen Investmentstil bewusst zu bleiben. Außerdem diszipliniert der Blog ungemein. Ohne dass mir das vorher so bewusst war, strukturiere ich meine Käufe, um regelmäßig darüber schreiben zu können. Und vermeide hektische Aktionen, die ich nicht erklären könnte. Schließlich möchte ich auch zeigen, dass mit einer Auswahl auf nachhaltige Dividendenaktien selbst gesetzte Ziele erreicht werden können.

Warum Divantis?

Ich habe den Blog Divantis getauft. Es ist eine Wortschöpfung aus Dividende und Atlantis, dem fabelhaften verschollenen Inselreich der Antike. Das Kunstwort soll für die Community stehen, die sich über Dividendenaktien und die Dividendenstrategie austauscht und dabei ihr eigenes Inselreich schafft.

Zum Schluss:

Da ich im Blog mit realen Zahlen, Originalabrechnungen usw. in völliger Transparenz arbeite, muss ich meine Privatsphäre ein wenig schützen. Danken möchte ich deshalb der HiValues Entertainment GmbH, die als rechtlicher Blogbetreiber wirkt und mir außerdem die technische Plattform zur Verfügung stellt.

Das Hosting von Divantis findet übrigens auf Servern in Frankfurt am Main statt, die zu 100% durch Ökostrom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

5 Gedanken zu „Über mich“

  1. Hallo Ben,
    was war denn der Grund dein Geld in Immobilien anzulegen und diese zu vermieten? Diente dies rein der Diversifikation?
    Oder warum nicht das Geld mit Aussicht auf mehr Rendite und weniger Ärger in REIT’s oder andere Wertpapiere zu stecken?
    Beste Grüße
    Tim

    1. Hallo Tim,

      das waren und sind verschiedene Aspekte. Diversifikation gehört sicherlich dazu, aber auch steuerliche Aspekte. Außerdem die erzwungene Langfristigkeit in der Anlage. Ich will demnächst auf diese Fragen ausführlicher eingehen. Und dann auch mal beispielhaft eine Immobilie vorstellen. Das Wichtigste ist für mich, nie auf nur ein Pferd zu setzen. Und deshalb wären mir ausschließlich Wertpapiere für mein Vermögen zu riskant.

      Viele Grüße Ben

  2. Hallo Ben,

    zunächst vielen Dank für Deinen Blog, er gefällt mir wirklich gut!
    Es ist wirklich sehr interessant die vergangenen Transaktionen und damit die Einstandskurse und Dividendenrenditen nachvollziehen zu können.

    Folgende Themen wären für mich neben dem Depot noch interessant:

    1.) Deine Meinung bzw. Erfahrungen zu P2P-Krediten.
    Ich habe gesehen, dass das Thema bereits in den FAQ angesprochen wurde und bin gespannt, was Du dazu berichten kannst. Ich z.B. nutze als Teil meines Gesamtportfolios auxmoney. Meine Verzinsung dort liegt derzeit bei ca. 15 % p.a. Ich bin dort seit Februar investiert und bisher läuft es gut. Mit gefällt hier der Aspekt der mtl. Rückflüsse aus Zins und Tilgung. Im Vergleich zu Wertpapieren hat P2P meines Erachtens den Nachteil, dass die Projekte laufzeitgebunden sind. Ich werde wsl. Mintos noch testen. Lt. einem Kollegen von mir gibt es dort die Möglichkeit Kreditprojekte auch vorzeitig zu verkaufen.

    2.) Meine zweite Frage geht in Richtung der Organisation:
    Wie verwaltest Du Deine Depots (bzw. Finanzen)? Nutzt Du eine spezielle Software, oder Excel oder organisierst Du das, indem Du wie beschrieben verschiedene Depots nutzt? Ich verwende derzeit WISO Mein Geld. Ich bin gespannt, ob ich mit der Depotfunktion zurecht komme und zufrieden sein werde. Für eine langfristige Strategie ist die Software denke ich geeignet, da die tagesweise Betrachtung der Kurse (werden aus dem Depot gezogen) ausreichend ist.

    Gerne würde ich Deinen Blog auch als Austausch-Medium nutzen.

    Ich freue mich daher auf deine Antwort.

    Beste Grüße

    Zins-Lord

    1. Hallo Zins-Lord,

      vielen Dank für dein Feedback. Das freut mich sehr!

      Ich habe das Thema P2P-Kredite bisher ignoriert, da ich mich schwer damit getan habe, mein Geld nach Estland oder wohin auch immer zu überweisen. Und die möglichen Renditen zeigen ja auch, dass es sich um ein riskantes Feld handelt. Nachdem ich aber so viel Positives darüber gehört und gelesen habe (jetzt auch von dir), beschäftige ich mich seit kurzem intensiv mit den verschiedenen Plattformen. Ich lese mich in die Thematik ein und will demnächst mit kleinem Geld eigene Erfahrungen sammeln. Ich bin noch weit davon entfernt es als zusätzlichen Einkommenstrom zu definieren, sondern sehe es als spannende Alternative zu anderen Anlageprodukten. Ich werde auf jeden Fall in Kürze etwas mehr dazu hier auf dem Blog veröffentlichen.

      Zu deiner zweiten Frage: Ich nutze zur Verwaltung eine selbst gestrickte Excel-Datei, die ich bereits seit fast 20 Jahren im Einsatz habe. Da muss ich die Kurswerte aber manuell eintragen. Als Alternative arbeite ich inzwischen mit Portfolio-Performance, in dem das automatisch passiert. Ich nutze beide Systeme nebeneinander, da ich in meiner Excel-Datei u.a. auch meine Immobilien, Versicherungen, Crowdfunding usw. verwalte.

      Viele Grüße Ben

  3. Hallo Ben,

    ich benutze auch eine selbst gebastelte Excel. Früher war die live-Kurs Abfrage per Makro (Support seitens Yahoo eingestellt), jetzt benutze ich Excel-Formel bzw. externe Datenabfrage verknüpft mit google Docs und erhalte auf Knopfdruck alle Live-Aktienkurse. Darüber kann man noch viel mehr Infos abfragen (höchst, tiefstände, renditen, etc.) – ich benutze nur die Live-Kurse.
    Schreib mir doch mal auf meine private Mail, dann schicke ich dir ein blanko zu mit ein paar Beispielen drin, ist ganz einfach zu handeln – wäre für mich sehr nervig die Kurse händisch einzutragen. Zudem ist die Aktualität auch nicht gegeben.

    Beste Grüße,
    Alex

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