Schlagwort: Dividende

  • Nach Großschäden wieder auf Kurs – genug für die Zukunft gelernt?

    Nach Großschäden wieder auf Kurs – genug für die Zukunft gelernt?

    Versicherungen sind in der Regel so aufgestellt, dass sie in Jahren ohne oder nur mit geringen Großschäden prächtig verdienen und sich damit ein Polster für turbulentere Jahre zulegen. Dann können in solchen Jahren stille Reserven gehoben werden und unterm Strich werden die Großschäden weggeatmet. Mit einer Tradition von über 100 Jahren Versicherungsgeschäft ist das für Unternehmen wie Munich Re oder Swiss Re kein wirkliches Thema mehr.

    Anders sieht es aber bei einem Start-up der Rückversicherungsbranche aus. Mit erst 5 Jahren Unternehmensgeschichte können noch keine vergleichbaren Reserven entstanden sein. Umso heftiger war dann auch der Einschlag vor einem guten Jahr als die Waldbrände in Kalifornien ein tiefes Loch in die Bücher rissen.

    Umso erstaunlicher, dass sich nun kaum noch etwas davon erkennen lässt und sich das Unternehmen wieder gut aufgestellt sieht. Es scheint, als würde dieses Ereignis nur als Fußnote in die noch kurze Unternehmenshistorie eingehen. Schließlich hat sie den CEO sein Amt gekostet.

    Sein Nachfolger hat das Steuerrad offenbar herumgerissen und die Risikopolitik massiv verändert. Ob das ausreicht, um die Versicherung in eine weniger turbulente Zukunft zu führen, wird sich aber erst noch zeigen.

    Wie ich die Situation nun einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Zwischenstop auf dem Weg zu neuen Höhen?

    Zwischenstop auf dem Weg zu neuen Höhen?

    In den letzten Tagen konsolidierte die Aktie deutlich. Mehr als 10% Minus hat man länger nicht gesehen. Denn eigentlich befindet sich der norwegische Versicherer seit Jahren auf einem atemberaubenden Wachstumskurs.

    Seit dem Corona-Tief hat sich die Aktie mehr als verzwanzigfacht. Die Investoren von damals lächeln natürlich nur müde über den Kursrückgang. Aber für Neuinvestoren stellt sich nun die Frage, ob es eine seltene Einstiegsgelegenheit ist und der Aufwärtszug wieder losfährt.

    Oder ist die Aktie angesichts der jüngsten Geschäftsergebnisse deutlich zu hoch bewertet? Eine eindeutige Antwort gibt es – wie so oft – nicht. Meine Gedanken dazu erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Wer schnappt sich den Titel des fairsten Brokers des Jahres für US-Dividenden?

    Wer schnappt sich den Titel des fairsten Brokers des Jahres für US-Dividenden?

    Bereits zum 3. Mal veröffentliche ich nun die große Studie zur Frage, welche Bank die Dividenden von US-Unternehmen am fairsten umrechnet. 2024 zeigte die Studie erstmals deutliche Unterschiede im Umgang mit US-Dividenden. 2025 konnten die Ergebnisse bestätigt und validiert werden.

    Nun im Jahr 2026 wächst die Datenbasis weiter. Erneut sind einige Banken hinzugekommen, aber auch 2 Abgänge zu verzeichnen. Die onvista Bank stellte ihren Geschäftsbetrieb ein und Scalable wechselte von der Baader Bank zu einer eigenen Lösung.

    Im Dezember 2025 sind damit insgesamt 20 Banken in die Wertung gekommen. Bei ihnen habe ich die identische Aktie in den Depots gehalten und monatlich eine Dividende kassiert. Die Umrechnungskurse sind damit absolut vergleichbar und geben Aufschluss, wer am fairsten umrechnet. Und nicht nur das, auch die Wertstellung der Dividende unterscheidet sich.

    Das exakte Ergebnis für 2025 steht nun fest:

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  • Der Nachkauf war teuer, aber hoffentlich nicht zu teuer

    Der Nachkauf war teuer, aber hoffentlich nicht zu teuer

    Nein, der AI-Hype ist an der Aktie völlig vorbeigegangen. Und mit Krypto hat sie auch nichts zu tun. Und trotzdem bescherte sie mir einen sensationellen Total Return in den letzten Jahren. Im Jahr der Depotaufnahme 2022 waren es schon 10,5%, 2023 folgten 40,2%, 2024 dann 59,4% und in diesem Jahr sind es bis heute 62,6%.

    Aber statt mich einfach nur über diese Performance zu freuen und die gleichzeitig erreichte persönliche Dividendenrendite von fast 9% zu genießen, habe ich etwas Verrücktes getan: Ich habe tatsächlich noch einmal nachgekauft. Und das fast Vierfache für die neuen Aktien bezahlt.

    Nun – beim Verfassen dieses Beitrags – und mit zwei Wochen Abstand bin ich gar nicht mehr so sicher, ob das richtig war. Klar, fundamental steht das Unternehmen gut da. Aber die sich im Aktienkurs ausdrückende Bewertung ist schon vergleichsweise hoch.

    Umso wichtiger also, die Gründe noch einmal genauer zu hinterfragen und meine persönliche Strategie mit dem norwegischen Versicherungskonzern zu dokumentieren. Das Ergebnis erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Wachstumsstarker Bereich treibt die Marge – Aktienkurs verdoppelt

    Wachstumsstarker Bereich treibt die Marge – Aktienkurs verdoppelt

    Gute 2 Jahre ist dieser Spin-off aus dem Pharmasektor nun an der Börse. Abgespalten von vom Schweizer Novartis-Konzern hatten damals die Aktionäre die Aktien zusätzlich in ihr Depot gebucht bekommen.

    Ich fand das Geschäft mit Generika schon damals interessant und entschied mich, die Aktien im Depot zu behalten. Und ich war so überzeugt, dass ich sogar meine Novartis-Position noch erhöhte, um mehr vom Spin-off abzubekommen.

    Nun ist es Zeit für eine erste Zwischenbilanz. Und die kann sich sehen lassen: der Aktienkurs hat sich innerhalb dieser 2 Jahre nahezu verdoppelt.

    Und so ist aus dem dreistelligen Investment mittlerweile ein vierstelliger Depotwert geworden.

    Wie ich die weiteren Perspektiven einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Der Wohlfühlwert mit ambitionierten Zielen bis 2030

    Der Wohlfühlwert mit ambitionierten Zielen bis 2030

    Die Aktie gehört zu den Titeln in meinem Depot, denen ich sehr wenig Aufmerksamkeit schenken muss. Ein Management, das weiß was es tut und keine Risiken eingeht. Dazu ein Geschäftsmodell, das auf Langfristigkeit ausgerichtet ist.

    Dazu eine Transparenz, die ihresgleichen sucht. Der CEO beantwortet Fragen persönlich und die Hauptversammlung wird als Livestream bei YouTube übertragen und alle Zuschauer können Fragen stellen.

    Und zusätzlich ist dieser Wohlfühlwert auch noch gut für mein Girokonto. Denn seit 10 Jahren steigen die Dividenden kontinuierlich und es ist kein Ende in Sicht.

    Kein Wunder also, dass ich noch mal nachgekauft habe und so meinen Anteil weiter in Richtung meines Zielwerts geschraubt habe. Alle Details zum Nachkauf, zur Dividendenzahlung und meine Einschätzung zu den Perspektiven erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • War das die USU-Hauptversammlung oder doch eher eine Beerdigung?

    War das die USU-Hauptversammlung oder doch eher eine Beerdigung?

    Präsenzhauptversammlungen haben den unschlagbaren Vorteil, dass man dort die handelnden Personen zu Gesicht bekommt. Und sich ein persönliches Bild machen kann.

    Und meine Erwartungen an die diesjährige Hauptversammlung der USU Software AG waren entsprechend hoch. Schließlich hatte das Unternehmen im letzten Jahr einen dreistelligen Millionengewinn gemacht und allen Grund zur Feier.

    Was ich dann aber erlebte, war ein denkwürdiges Schauspiel. Eine bedrückende Stimmung, niedergeschlagene Gesichter, irreführende Rhetorik und ein kärglicher Rahmen sollten den Aktionären offenbar den Eindruck vermitteln, dass nun ihre letzte Chance kommen würde, ihre Aktien noch zu verkaufen.

    Warum ich jedoch das genaue Gegenteil von dieser Veranstaltung für mich mitnehme und welche Details der Vorstand preisgeben musste, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • In spätestens 7 Jahren habe ich meinen Einsatz zurück

    In spätestens 7 Jahren habe ich meinen Einsatz zurück

    Das wichtigste Ereignis als Aktionär stellt für mich der Moment dar, in dem ich durch erhaltene Netto-Dividenden meinen kompletten Einsatz wieder zurückerhalten habe. Bei McDonald’s war mir das nach 16 Jahren Haltedauer erstmals Anfang letzten Jahres gelungen.

    Dort hatte ich allerdings nie nachgekauft und somit perfekte Voraussetzungen, mit dem festen Einstandskurs von steigenden Dividenden zu profitieren. Bei der hier besprochenen Aktie habe ich hingegen nach dem Erstkauf vor 11 Jahren noch 5 Nachkäufe vorgenommen, den letzten vor 5 Jahren. Und so muss ich noch ein wenig warten, bis ich mein Kapital wieder heraushabe.

    Dabei hilft mir die Dividendenpolitik, die eine Dividende auf Vorjahresniveau oder höher vorsieht. Rechne ich nur mit der 2025 gezahlten Dividende, dann werde ich in 2032 meinen persönlichen „Break-Even“ erreichen.

    Aber vielleicht geht es ja sogar doch schneller. Denn die Aussichten auf weitere Dividendenerhöhungen sind angesichts des florierenden Geschäfts der Versicherung gar nicht schlecht. Meine Einschätzung der Perspektiven erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Auf der Suche nach dem fairen Wert der USU-Aktie

    Auf der Suche nach dem fairen Wert der USU-Aktie

    Die USU Software AG ist das Unternehmen, mit dem ich mich in den letzten 18 Monaten am intensivsten beschäftigt habe. Es war die Ankündigung ihres Delistings, die meine Aufmerksamkeit brachte. Und es begann eine faszinierende Recherche, die mich oftmals ungläubig staunen ließ.

    Immer wieder gab es Überraschungen: angefangen bei einem Delisting-Preis, der freiwillig und ohne nähere Begründung über dem gesetzlichen Mindestpreis lag. Weiter ging es mit einer Hauptversammlung, auf der der Mehrheitsaktionär seinen eigenen Dividendenvorschlag deutlich anhob. Bis hin zum stillen und vertraulichen Verkauf eines Teils des Geschäfts an den Investor Thoma Bravo.

    Und nun folgt die nächste Stufe: die Einladung zur Hauptversammlung ist veröffentlicht worden. Und sie hat einige spannende Themen auf der Tagesordnung. Dazu gehört ein Dividendenvorschlag, der mehr als 50% der Marktkapitalisierung umfasst. Und ein Aktienrückkaufprogramm mit konkreten Aktienkursen für den Mindest- und den Maximalpreis.

    Das ist an sich schon ungewöhnlich, aber noch nicht alles. Denn auch der Geschäftsbericht wurde veröffentlicht und er birgt ebenfalls einige Überraschungen.

    Wie ich die einzelnen Themen aktuell einschätze und wie ich mich zur Hauptversammlung positioniere, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • 10 Jahre im Depot und die Rendite macht mich sprachlos

    10 Jahre im Depot und die Rendite macht mich sprachlos

    Vor nunmehr 10 Jahren kaufte ich die ersten Aktien des deutschen Versicherungskonzerns in mein Depot. Münchener Rück und Allianz hatte ich damals bereits und ich suchte nach einer Ergänzung.

    Eigentliche Triebfeder war dann der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung. Meine Idee dahinter: ich wollte so viel Dividende erhalten, dass ich damit die Beiträge für meine eigene Versicherung komplett bezahlen könnte.

    Bei Kursen zwischen 25 € und 29 € baute ich die Position deshalb zu einer meiner damals größten Depotpositionen aus. 2022 reduzierte ich mein Investment dann bei Kursen von 40 € und 35 € deutlich. Und wie sollte es anders sein – für die Aktie ging es kurz darauf nur noch aufwärts.

    Aber statt mich zu ärgern, freue ich mich heute darüber, dass ich damals schon meinen kompletten Einstand wieder herausgezogen habe und trotzdem noch 150 Aktien behalten habe. Sie hatten mich also quasi nichts gekostet und heute notiert die Aktie bei 115 €.

    Aber selbst wenn ich die Teilverkäufe nicht berücksichtige, komme ich inzwischen auf eine zweistellige Dividendenrendite auf meinen Einstand.

    Vorstellbar war das für mich beim Erstkauf alles nicht. Die Berufsunfähigkeitsversicherung habe ich übrigens immer noch. Und die Beiträge sind deutlich weniger gestiegen als die Dividendenausschüttungen.

    Wie ich die weiteren Perspektiven nun einschätze und ob sich aus meiner Sicht jetzt noch ein Einstieg lohnt, erfährst Du in diesem Beitrag.

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