Die Ergebnisse normalisieren sich, Dividende bleibt hoch

Die Aktie hat in meinem Portfolio eigentlich nur einen Auftrag: Sie ist mein Sicherheitspuffer gegen steigende Brotpreise. Hört sich vielleicht komisch an, aber das war tatsächlich mein Hauptmotiv zum damaligen Einstieg.

Unter dem Eindruck des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und dem stark gestiegenen Weizenpreis suchte ich nach einem Unternehmen, dass davon profitiert. Und bei der Suche bin ich dann in Australien gelandet und habe mir einen dortigen Weizenproduzenten angeschaut.

Er nutzte fortan das neue Preisniveau und fuhr Rekordgewinne ein. Und beteiligte seine Aktionäre mit stark angehobenen Dividenden und Aktienrückkäufen.

Mittlerweile ist zwar kein Kriegsende in Sicht, aber der Weizenpreis hat sich wieder normalisiert. Entsprechend rückläufig sind auch die Ergebnisse meiner Aktie.

Interessanterweise bleibt die Dividende allerdings auf dem hohen Niveau stabil. Ist die Aktie nun zu einer Dividendenperle geworden? Und kann sie die Ausschüttungen auch in Zukunft konstant halten? Und wie verhält sich meine Investmentidee dazu? Die Frage beantworte ich in diesem Beitrag.

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Die Bewertung ist günstig – trotzdem für mich aktuell kein Kauf

Empfehlungen gebe ich ja traditionell keine auf meinem Blog. Jeder muss sich seine eigene Meinung bilden und meine Beiträge sind definitiv subjektiv gefärbt.

Die meisten Beiträge handeln ja auch über Aktien, die sich bereits in meinem Depot befinden. Eigentlich müsste ich sie deshalb alle auch als kaufwürdig halten. Denn sonst hätte ich ja etwas falsch gemacht, wenn sie nicht verkaufe.

Bei der heute besprochenen Aktie, einem Medizintechnikunternehmen und Dividendenaristokraten, bin ich bereits seit 2017 investiert. Und habe in dieser Zeit viele Aufs und Abs mitgemacht.

Aktuell notiert die Aktie vergleichsweise günstig. Der Gewinn steigt wieder und die Bewertung ist sowohl absolut als historisch nicht hoch. Und trotzdem würde ich die Aktie aktuell nicht kaufen.

Was sich merkwürdig anhört, hat verschiedene Gründe. Jüngst hat mich die Dividendenerhöhung enttäuscht und es gibt eine schwierige Quellensteuerkonstellation. Aber nicht nur das: die Märkte blicken aktuell einfach auf attraktivere Unternehmen. Denn mit KI kann diese Aktie wahrlich nicht punkten.

Vielleicht ist aber genau das ein Aspekt, der Dich in Deiner eigenen Einschätzung weiterbringt. Meine Gedanken zu den Perspektiven erfährst Du in diesem Beitrag.

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Die Gewinnmaschine läuft, obwohl der Umsatz nicht mehr in den Himmel steigt

Für sich genommen sehen die Halbjahresergebnisse des US-Konzerns eigentlich ganz ordentlich aus. Der Gewinn legt zweistellig zu und die Dividende wurde auch deutlich erhöht.

Aber im Vergleich zum letzten Jahr gibt es dann eben einen Wermutstropfen: das Umsatzwachstum war im Vorjahr zum gleichen Zeitpunkt fast zehnmal größer.

Und damit die stetigen Preiserhöhungen nun an ihre Grenze zu stoßen. Die Verpackungsgrößen können nicht noch kleiner werden und weiter an der Preisschraube zu drehen, honorieren die Verbraucher auch nicht mehr.

Und so ist in gewisser Weise Ernüchterung angesagt. Die Boomphase nimmt ihr Ende, aber wenigstens steigt der Gewinn noch deutlich.

Trotzdem stellt sich die Frage, wie lang das noch so laufen wird und welche Konzepte das Management für die nächsten Jahre aufzeigt.

Wie die Prognose für das Gesamtjahr aussieht und welche Perspektiven ich dem Unternehmen einräume, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Auf einmal ist die Aktie in aller Munde – warum nicht schon früher?

Manchmal wundere ich über die Börse. Vor allem dann, wenn eine Aktie erst dann quasi überall analysiert, besprochen und empfohlen wird, wenn sie eine Rallye hingelegt hat. Warum erst dann? Und wem soll das nützen?

Wenn ich einen Mehrwert aus Börsenzeitschriften, anderen Finanzblogs oder Research von Analysten ziehen will, dann doch wohl dann, wenn eine Aktie eben noch nicht „entdeckt“ und deutlich angestiegen ist.

Gerade bei Aktien „unterm Radar“ ist das ein Mehrwert. Die großen Titel werden ja eigentlich immer besprochen. Aber wer kümmert sich um die „Hidden Champions“?

Mir gelingt das natürlich auch nur sehr selten. Am Beispiel Nvidia lässt sich das – finde ich – gut festmachen: Niemand braucht heute noch euphorisch darüber zu sprechen. Dafür ist die Aktie einfach viel zu bekannt. Aber was war vor 3 oder 5 Jahren? Diejenigen, die damals schon auf den Zug aufgesprungen sind, haben meinen größten Respekt. Ich habe damals leider keine Fahrkarte gelöst.

Dafür bin ich aber glücklicherweise bei einer anderen Aktie, die stetig neue Höchststände erzielt, schon vergleichsweise lang dabei. Und in Kürze steht nun auch dort ein Aktiensplit an, weil der Aktienkurs optisch schon sehr teuer ist.

Dabei ist es erst 4 Jahre her, dass ich die Aktie erstmals in mein Dividendendepot kaufte. Seitdem hat sie sich mehr als verdreifacht.

Natürlich gehe ich nicht davon aus, dass sich der Kurs von heute aus in den nächsten vier Jahren erneut verdreifachen wird. Aber eine „lediglich“ überdurchschnittliche Entwicklung wäre ja auch nicht verkehrt. Wie ich die Perspektiven nun einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Performance ausbaufähig – Dividende steigt immerhin

Vor einem Jahr habe ich die Aktie ausführlich vorgestellt und konnte die erste Dividendenzahlung nach Wiederaufnahme der Ausschüttungen vereinnahmen.

Im Oktober letzten Jahres habe ich die Aktie dann nach einer Kurshalbierung nachgekauft.

Und heute gebe ich ein Update zur Entwicklung und den Perspektiven. Es ist ein sogenannter Micro-Cap, da die Marktkapitalisierung nur bei rund 30 Mio. € liegt.

Damit ist der Titel eine Besonderheit in meinem Dividendendepot und läuft auch nur unter „Sonstiges“ mit. Denn bisher hat sich der Abstand des Aktienkurses zum Buchwert je Aktie nicht verringert und mein Investmentcase ist noch nicht aufgegangen.

Immerhin gibt es nun das zweite Mal Dividende und das ist Anlass genug, die Entwicklung des letzten Jahres nachzuvollziehen und die aktuellen Perspektiven neu zu bewerten.

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Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Verkauf einer Aktie?

Über das Kaufen von Aktien wird viel geschrieben. Da gibt es eine Unmenge von Kaufsignalen und Anlässen, endlich zuzugreifen. Und der einfachste Weg ist die Anlage eines Sparplans mit regelmäßiger Kaufausführung.

Viel komplexer – und deshalb kaum ein Thema – ist aber die Frage, wann denn eigentlich der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um eine Aktie zu verkaufen. Das zeigt sich allein schon daran, dass keine Bank einen automatisierten Entsparplan anbietet. Wahrscheinlich schon deshalb, weil die Nachfrage sehr gering wäre.

Auch meine eigenen Verkäufe erfolgen meist spontan. So kommt es mir jedenfalls vor. Bei genauerer Betrachtung gibt es aber Gründe dafür, die regelmäßig wiederkehren. In diesem Beitrag versuche ich, sie zu systematisieren und die „Bauchentscheidung“ greifbarer zu machen.

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Legt das 2. Halbjahr jetzt sogar noch einen drauf?

5 von 6 Monaten positiv – wer hätte das gedacht? Lediglich der April schwächet, ansonsten gab es an der Börse nur eine Richtung: aufwärts!

Das Motto lautet: Buy the dip. Jeder kleinere Rücksetzer wurde zum Kauf genutzt und schon nach kurzer Zeit waren die Kurse wieder grün.

Und auch für das 2. Halbjahr stehen die Chancen gut, dass die Richtung beibehalten wird. Denn von einer breiten Euphorie ist weiterhin nichts zu spüren. Viele Investoren sind mit angezogener Handbremse unterwegs und der Fear-and-Greed-Index zeigt aktuell Sorgen an. Genau das sind gute Voraussetzungen für weiter steigende Kurse.

Und so ist es aus meiner Sicht wahrscheinlich, dass sich z.B. zu den 8,9%, die der DAX im 1. Halbjahr geschafft hat, noch weitere Prozente hinzugesellen.

Woher ich diese Zuversicht ziehe und wie sich meinen Geldanlagen im Juni geschlagen haben, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Die Dividendenerhöhungen der nächsten 5 Jahre stehen quasi schon fest

Gefühlt ist es die sozialistischste Aktie in meinem Depot. Das Management arbeitet mit 5-Jahres-Plänen, die es dann punktgenau erfüllt. Was sich nach Planwirtschaft anhört, ist es im Ergebnis wohl auch. Aber in seiner kapitalistischsten Form. Denn alle Kennzahlen stehen auf Wachstum und die Aktionäre sind elementarer Bestandteil des Plans.

Für mich ist es jetzt schon der dritte 5-Jahres-Plan und ich bin sehr zufrieden damit. Die Dividende ist seit meinem ersten Kauf 2015 jedes Jahr gestiegen und der Aktienkurs kennt nur eine Richtung: aufwärts. Kein Wunder, dass das Unternehmen auch den Vergleichsindex über verschiedene Zeiträume deutlich outperformt.

Was genau an Dividendenerhöhungen in den nächsten Jahren geplant ist und was das für meine persönliche Dividendenrendite bedeutet, erfährst Du in diesem Beitrag. Und natürlich diskutiere ich auch die Frage, ob die Aktie aktuell ein gutes Kaufniveau hat.

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Erinnert das schon an den Neue-Markt-Hype?

Nach Johnson & Johnson berichte ich heute über das zweite AAA-geratete Unternehmen in meinem Portfolio. Die Unterschiede in der Kursperformance könnten kaum größer sein…

Dieses Unternehmen habe ich nun knapp 7 Jahre im Depot und es erreicht einen Total Return von aktuell 550%. Und selbst die nachgekaufte Position steht nach 2,5 Jahren schon bei +50%.

Erst war es die Cloud, die die Aktie nach Oben gezogen hat. Und nun in den letzten Monaten ist es das Thema AI. Und so langsam kommt es mir vor, als würde hier dann doch stark übertrieben.

Nicht zwingend bei „meiner“ Aktie, aber insgesamt im Markt. Springt ein Unternehmen, wie jüngst Apple, auf den AI-Zug auf, sorgt das direkt für Kurssprünge. Als ob allein die Integration von Chat-GPT auf dem iPhone eine zusätzliche Marktkapitalisierung von 200 Mrd. US$ rechtfertigt.

Bei mir weckt das Erinnerungen an den Neuen Markt: Ein Unternehmen macht irgendwas mit dem Internet – okay, dann ist es direkt Hunderte Millionen oder gar einige Milliarden wert. Ob dahinter auch Umsätze stehen, hinterfragte kaum jemand.

Natürlich sehe auch ich den großen Entwicklungssprung durch AI. Aber ich befürchte, dass aktuell einfach zu viel Luft in die Kurse gepumpt wurde und wir dann doch noch einmal eine Korrektur dieser Titel sehen werden.

Und so stelle ich mir die Frage, ob es nicht Zeit wird, etwas Geld vom Tisch zu nehmen.

Welche Antwort ich darauf als Langfristanleger für mich gefunden habe, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Nur 2 Unternehmen im S&P 500 haben das bestmögliche Rating – und beide sind in meinem Depot!

Das begehrteste Ratingurteil der Kreditagenturen lautet auf Dreifach-A: AAA bei S&P und Fitch, Aaa bei Moody’s. Es signalisiert die niedrigste Wahrscheinlichkeit, dass die Kredite innerhalb des nächsten Jahres nicht bedient werden.

Spannenderweise haben z.B. eine Berkshire Hathaway, die auf einem Haufen Cash sitzt, oder Tech-Riesen wie Apple, Alphabet oder Amazon nur das zweitbeste Rating.

Lediglich 2 Unternehmen im S&P 500 werden mit AAA geratet und beide sind Dividendenzahler und unter den Top 6 meines Dividendendepots. Und bei beiden hatte ich beim Kauf ehrlicherweise nicht auf das Kreditrating geachtet. Aber die Einschätzung passt natürlich zu meiner Analyse der soliden Bilanzsituation.

Und während das eine Unternehmen sehr hoch bewertet ist, notiert die heute besprochene Gesellschaft auf historisch niedrigem Niveau. Warum das so ist und welche Chancen sich daraus ableiten, erfährst Du in diesem Beitrag.

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