Schlagwort: Übernahme

  • Was der Merger für die Aktionäre von Kenvue und Kimberly-Clark bedeutet

    Was der Merger für die Aktionäre von Kenvue und Kimberly-Clark bedeutet

    Überraschend war es nicht, dass Kenvue übernommen wird. Dafür war die Aktie in den letzten Monaten viel zu sehr im Kurs gefallen. Überrascht war ich jedoch davon, dass der Käufer Kimberly-Clark sein würde. Denn im Portfolio gibt es keine Überschneidungen und so wird es ein komplett neu aufgestelltes Unternehmen werden.

    Was das nun für die bisherigen Aktionäre sowohl von Kenvue als auch von Kimberly-Clark bedeutet und wie ich mich selbst positioniere, erfährst Du in diesem Beitrag.

    Aber auch als Aktionär von Procter & Gamble oder anderen Konsumgütermarken solltest Du Dich mit dem neuen Player auseinandersetzen.

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  • Vertrauen nach Dividendenkürzung weg – Aktie verkauft

    Vertrauen nach Dividendenkürzung weg – Aktie verkauft

    Eigentlich hatte ich bei den Quartalsergebnissen nichts Besonderes erwartet. Das Unternehmen befindet sich in einer Übergangsphase und strukturiert sich um. Da kann bei den Geschäftszahlen wenig Positives dabei sein.

    Und die Quartalsdividende war schon für das gesamte Kalenderjahr angekündigt worden. Ja, die Dividendenrendite war inzwischen zweistellig. Aber das war dem Management schon vor drei Monaten bewusst.

    Und so staunte ich nicht schlecht, als ich die Meldung überflog und etwas von der Ausbalancierung der Kapitalallokationsstrategie las. Tatsächlich wurde die Dividende um mehr als die Hälfte reduziert! Natürlich ohne das so explizit zu benennen…

    Innerhalb weniger Minuten hatte ich meine Ordermaske geöffnet und die Aktie aus dem Depot geworfen.

    Warum ich so gehandelt habe und was mich an der Entscheidung vor allem stört, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Dividendenrendite steigt auf 13,5% – jetzt zugreifen?

    Dividendenrendite steigt auf 13,5% – jetzt zugreifen?

    Seit Wochen bin ich hin- und hergerissen: soll ich es wagen und meine Position in der Aktie aufstocken? Es locken derzeit 13,5% Dividendenrendite und das Abwärtspotenzial scheint mir deshalb durchaus begrenzt.

    Dagegen spricht nur, dass der Aktienkurs immer noch einen deutlichen Abwärtstrend hat. Und Griffe in das fallende Messer soll man bekanntlich lassen.

    Aber wo ist ein realistischer Boden? Denn schließlich handelt es sich nicht um irgendeinen Small Cap, sondern um eines der größten Unternehmen Kanadas mit einem erheblichen Marktanteil in seiner Branche.

    Haben wir es hier womöglich also mit einer historischen Kaufgelegenheit zu tun oder droht der Totalabsturz? Dieser Thematik versuche ich mich in diesem Beitrag zu nähern und etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

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  • Mehr als 12% Dividendenrendite – wer traut sich?

    Mehr als 12% Dividendenrendite – wer traut sich?

    Bei Aktien, die eine lange Dividendenhistorie haben und dann in Schwierigkeiten geraten, habe ich in der Vergangenheit gerne bei Überschreiten bestimmter Dividendenrenditenmarken zugegriffen. Die 10%-Marke ist dabei zwar eher selten überschritten worden. Im Nachhinein hat sich aber gerade das dann als günstige Kaufgelegenheit dargestellt.

    Nun stehe ich allerdings vor der Situation, dass eine Aktie aus meinem Portfolio sogar über 12% Dividendenrendite auf die Waagschale bringt. Und – man höre und staune – schon angekündigt hat, die Dividende in 2025 konstant zu lassen.

    Ist das nun also die ultimative Kaufgelegenheit? Immerhin erwirbt man damit einen Marktführer in Nordamerika in seinem Sektor. Und das Management hat sich einen Plan zurechtgelegt, wie die Dividende trotz nicht ausreichender Gewinne und geringerem Cash-Flow aufrecht erhalten bleiben kann.

    Warum ich trotzdem skeptisch bin und mich zumindest aktuell nicht zu einem Nachkauf durchringen kann, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Verkauf einer Aktie?

    Wann ist der richtige Zeitpunkt zum Verkauf einer Aktie?

    Über das Kaufen von Aktien wird viel geschrieben. Da gibt es eine Unmenge von Kaufsignalen und Anlässen, endlich zuzugreifen. Und der einfachste Weg ist die Anlage eines Sparplans mit regelmäßiger Kaufausführung.

    Viel komplexer – und deshalb kaum ein Thema – ist aber die Frage, wann denn eigentlich der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um eine Aktie zu verkaufen. Das zeigt sich allein schon daran, dass keine Bank einen automatisierten Entsparplan anbietet. Wahrscheinlich schon deshalb, weil die Nachfrage sehr gering wäre.

    Auch meine eigenen Verkäufe erfolgen meist spontan. So kommt es mir jedenfalls vor. Bei genauerer Betrachtung gibt es aber Gründe dafür, die regelmäßig wiederkehren. In diesem Beitrag versuche ich, sie zu systematisieren und die „Bauchentscheidung“ greifbarer zu machen.

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  • Immobilienaktie auf Allzeithoch – ja, das gibt es!

    Immobilienaktie auf Allzeithoch – ja, das gibt es!

    Immobilienaktien haben es in den letzten zwei Jahren sehr schwer gehabt. Der massive Zinsanstieg sorgte für Druck auf die Immobilienpreise und traf die Unternehmen damit von zwei Seiten. Einige Unternehmen hat es zerrissen und das Geschäftsmodell hat sich als nicht valide erwiesen. Andere kämpfen noch ums Überleben.

    Aber es gibt auch Lichtblicke. Ich habe dazu frühzeitig in Japan investiert und konnte so im Immobilienbereich dabei sein. Jedoch in einem ganz anderen Umfeld. Die Zinsen waren schon seit Jahrzehnten niedrig und bis heute ist dort eine dramatische Zinswende nicht in Sicht.

    Der einzige Wermutstropfen ist der schwache Yen, denn das ist ein Effekt des großen Zinsunterschieds: Geld in Yen leihen und in Dollar oder Euro anlegen, ist für Profis ein lukratives Geschäft. Und schwächt die Währung stetig.

    Trotzdem hat es die Aktie auf ein Allzeithoch geschafft und das sowohl in Yen als auch in Euro.

    Was es damit genau auf sich hat und ob sich ein Investment jetzt noch lohnt, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Chance? Transformation schreitet voran – von der Börse noch wenig beachtet

    Hardwarehersteller gelten als unsexy. Sie verkaufen ihre Geräte und haben dann erst mal keine Umsätze mehr mit diesem Kunden. Bis er dann (hoffentlich) irgendwann ein neues Gerät kauft.

    Deshalb haben es alle Unternehmen darauf abgesehen, die Kunden durch Serviceverträge an sich zu binden und so kontinuierliche Umsätze zu generieren. So ist es z.B. bei den Aufzugherstellern, bei denen die Wartungsverträge in der Unternehmensbewertung eine wichtigere Rolle als die Verkäufe der Aufzüge spielen.

    In meinem Dividendendepot befindet sich ein Technologietitel, der noch einen Schritt weitergeht. Ursprünglich war er ein klassischer Hardwarehersteller, der dann auch dazu passende Software anbot. Und mittlerweile liegt der Wachstumsfokus auf Software, die mit der Hardware nichts mehr zu tun hat.

    Gelingt die Transformation zu einem Softwarehersteller, dann wird die Börse das Unternehmen deutlich höher bewerten. Denn Software wird ja nicht mehr verkauft, sondern im Abonnement zur Nutzung überlassen. Und diese wiederkehrenden Umsätze liebt der Markt.

    Nun wurde wieder ein Geschäftsjahr abgeschlossen und zudem eine größere Akquisition bekannt gegeben. Der Aktienkurs hat sich zuletzt aber kaum bewegt.

    Dass sich hier womöglich eine spannende langfristige Chance ergibt, liegt für mich auf der Hand. Worauf sich meine Annahmen stützen und wie die Zahlen konkret ausgefallen sind, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Die letzte Dividende vor der Übernahme und ich sage Adieu

    Sie war mein persönlicher Aufreger im ansonsten schönen Börsenmonat Mai: kurz nachdem ich meine Depotposition entnervt vom stetigen Kursverfall reduziert hatte, kam ein Übernahmeangebot. Mit einer erheblichen Prämie auf den Aktienkurs.

    Mittlerweile ist das Übernahmeangebot auch offiziell geworden und es läuft die Annahmefrist für die Aktionäre.

    Wie direkt angekündigt, gab es nun noch eine Dividendenzahlung. Sie soll – läuft alles nach Plan – die letzte sein.

    Für mich heißt es damit, Abschied zu nehmen. Abschied von einem Geschäftsmodell, das mich überzeugt hatte. Dessen Investment mir aber nicht den Erfolg gebracht hat, den ich damit eigentlich beabsichtigt hatte.

    Nachdem ich meine Learnings aus der ganzen Situation schon veröffentlicht hatte, steht heute die Endabrechnung für mich an.

    Denn ich habe nicht auf das Ende der Übernahmefrist gewartet, sondern jetzt schon einen Schlussstrich gezogen.

    Alle Details und meine Gründe für die Entscheidung erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Ärgern oder freuen? – 1.800 € verloren und 600 € gewonnen

    „Timing is a bitch“ heißt es richtigerweise. Aber wenn Du es dann mal so richtig spürst, wie mies das sein kann, dann kannst Du schon mal die Lust an der Börse verlieren.

    Das war bei mir jetzt – zumindest für einige Stunden – der Fall. Quartal für Quartal hatte ich einen stetigen Kursrückgang bei einem REIT ausgehalten. Weil ich von meinem Investmentcase überzeugt war.

    Doch die dunklen Wolken wurden nicht weniger, sondern entwickelten sich zu einem veritablen Sturm. Als dann auch eine Meldung über Schwierigkeiten mit dem größten Mieter kam, entschied ich mich, die Reißleine zu ziehen.

    Da ich die Position in zwei verschiedenen Depots hatte, liquidierte ich aber nur in einem Depot – das entsprach 75% meiner Position. Ich hatte mich zu einem Ende mit Schrecken entschieden und nahm einen Verlust von 43% in Kauf.

    3 Handelstage nach meinem Verkauf kommt es nun zur Übernahme des REITs! Gezahlt wird eine Übernahmeprämie von 44,4% auf den letzten Kurs.

    Mein Verlust wäre damit 1.800 € niedriger ausgefallen. Du kannst Dir vermutlich vorstellen, wie ich mich fühlte als ich von der Übernahme las.

    Aufgebaut hat mich dann aber die Tatsache, dass ich ja wenigstens mit meiner verbliebenen Position ein unverhofftes Kursplus von 600 € erzielt habe.

    Welche Lehren ich aus dem ganzen Vorgang ziehe und wie ich mich jetzt gegenüber dem Übernahmeangebot verhalte, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Dann muss man auch mal Gewinne mitnehmen

    Einige Werte in meinem Dividendendepot hat die Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Logisch, dass alles, was mit Flugverkehr zu tun hat, in eine Krise geraten ist.

    Und so setzten mehrere Titel ihre Dividendenzahlungen aus und ich fragte mich, ob ich nicht besser verkaufe. Ich habe mich dann aber dazu entschlossen, an Bord zu bleiben und auf bessere Zeiten zu warten.

    Bei einem Flughafenbetreiber wurde dann das Geld so knapp, dass letzten Herbst eine Kapitalerhöhung notwendig wurde. Und in meiner Einschätzung steht die nächste Kapitalerhöhung auch bald wieder auf der Agenda.

    Umso überraschender dann die Nachricht, dass ein Infrastrukturfonds ein Übernahmeangebot abgegeben habe.

    Wie es aussieht und warum ich die Gunst der Stunde zum Ausstieg genutzt habe, erfährst Du in diesem Beitrag.

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