Lieber ein Ende mit Schrecken – Aktie verkauft

Der russische Angriff auf die Ukraine hat mich – wie wahrscheinlich die meisten von uns – überrascht und erschreckt. Ich hatte nicht mit einem solchen Bruch des Völkerrechts und dieser Vehemenz gerechnet.

Nachdem die westliche Welt auf den Angriff mit Sanktionen reagierte, habe ich mein Depot einer kritischen Überprüfung unterzogen.

Ich war ja ohnehin nicht direkt in Russland investiert, da ich nicht in Gas und Öl investiere. Und auch nicht in Diktaturen.

Aber ich habe eine Aktie ermittelt, die aus dem Nahrungsmittelbereich kommt und 6% ihres Umsatzes in Russland erwirtschaftet.

Nachdem dann auch noch der Rubel abstürzte, habe ich mich zum Verkauf der Aktie entschieden.

Warum ich mich so entschieden habe und die Aktie auch ohne den Krieg auf meinem Prüfstand war, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Übernahmen sind das Salz in der Suppe des Aktionärslebens

Übernahmeangebote für Aktien, die ich im Depot halte, sind eigentlich nie nachteilig. Meistens erfolgen sie mit einem ordentlichen Aufschlag. Oder sie sorgen durch eine vorherige Spekulation schon für einen ordentlichen Kursanstieg.

Das ist genau der Grund, warum ich Kommanditgesellschaften auf Aktien oder Vorzugsaktien aus dem Weg gehe und bei Stammaktien in Mehrheitsbesitz vorsichtig bin. Denn da sind die Potenziale eines Übernahmeangebots entweder begrenzt oder gar nicht gegeben.

Seit Bestehen des Divantis-Blogs kam es zu mehreren Übernahmen meiner Depottitel. Es fing mit Abertis an und ging mit Dr Pepper weiter. Dann war längere Zeit Ruhe und in diesem Jahr gab es dann zwei Übernahmeangebote.

Beide spannenderweise in Australien und eins sogar nur wenige Tage nach meinem letzten Nachkauf.

Wie es dort jetzt weitergeht, ob ich noch eine Dividende erhalten habe und wie ich mich zukünftig positioniere, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Die Zeit mit Dir war schön, doch nun musst Du gehen…

… so könnte man die Liaison der Aktie mit meinem Depot beschreiben. Ursprünglich als Nummer 3 der Cola-Produzenten nahm ich Dr Pepper ins Depot. Ich setzte auf das größere Wachstum gegenüber den beiden Schwergewichten Coca-Cola und Pepsi.

Den Gedanken hatten aber auch andere und so kam es zur Übernahme durch den Kaffeeproduzenten Keurig Green Mountain im letzten Jahr. Ich erhielt die höchste Dividendenzahlung aller Zeiten und fortan notierte die Aktie als Keurig Dr Pepper mit einem niedrigen Aktienkurs. Und trotzdem entwickelte sich die Aktie im letzten halben Jahr recht ordentlich.

Trotzdem oder gerade deshalb habe ich die Aktie nun verkauft. „Die Zeit mit Dir war schön, doch nun musst Du gehen…“ weiterlesen

Verkauf von Sunrise Communications

Auch meine finanziellen Mittel sind nicht unendlich. Um die Käufe, über die ich in den letzten Tagen berichtet hatte (Red Eléctrica und Unilever habe ich nachgekauft!), gegenzufinanzieren musste ein Depotwert weichen. Getroffen hat es das Schweizer Mobilfunkunternehmen Sunrise Communications. Warum gerade die? „Verkauf von Sunrise Communications“ weiterlesen