Warum zu Buy-and-Hold immer auch ein „Check“ gehört

Wir befinden uns in einer Börsenphase, die wir alle so noch nicht erlebt haben: Die Wirtschaft hat die Folgen von Corona noch nicht verarbeitet, die Lieferketten sind gestört, in Europa tobt ein Krieg, der mit Sanktionen und diese wiederum mit Energielieferstopps beantwortet. Gleichzeitig schießt die Inflation in die Höhe und die Notenbanken starten eine Zinswende, die in ihrer Dynamik und Vehemenz nicht zu erwarten war.

Aktien- und Anleihenmärkte erleben ein gleichzeitig ein deutliches Verlustjahr – auch das gab es so noch nicht.

Und wie gehst Du als Anleger mit der Situation um? Wenn Du lang genug an der Börse aktiv bist, dann kennst Du solche Situationen. Denn neu sind nur die Themen und sicher auch die Vielfalt. Aber Krisen und Unsicherheiten gab es schon immer. Genau davon lebt ja auch die Börse und dafür sind die Risikoprämien, nämlich die durchschnittliche Kursentwicklung nebst Dividendenzahlungen, auch höher als bei anderen Anlagearten. Aber eine höhere Prämie gibt es nur, wenn eben auch die Schwankungen und die Verlustgefahr größer sind.

Ich möchte deshalb die Gelegenheit nutzen und noch einmal beschreiben, wie ich mein Anlageverhalten einordne. Und wie ich auf veränderte Situationen reagiere.

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Warum bin ich dieser Aktie eigentlich so lange treu geblieben?

Wenn die Aktie ihre Quartalsergebnisse bekannt gibt, dann ist Vorsicht angesagt. Vor einem halben Jahr verlor sie so an einem Tag 12% ihres Aktienkurses und letzte Woche dann 14%.

Ich habe die Aktie jetzt seit 5 Jahren im Depot und frage mich nun, warum ich nicht eigentlich viel früher meine Gewinne realisiert habe. Denn nachweislich habe ich die Aktie schon sehr lange für überbewertet gehalten.

Und auch jetzt – trotz des Kurssturzes – halte ich sie immer noch für teuer.

Und so komme ich zur entscheidenden Frage: Halten oder Verkaufen? Bin ich wirklich so ein Langfristinvestor, dass ich mit der Aktie durch dick und dünn gehe oder ist es nicht mal an der Zeit, Good-bye zu sagen?

Meine Antwort darauf erfährst Du in diesem Beitrag.

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Verkauft! – Das Gegenteil von: Aller guten Dinge sind Drei!

Wo gibt es denn sowas? Da habe ich mich schon darüber geärgert, dass eine Aktie in meinem Dividendendepot zwei Quartale in Folge ihre Prognosen senkt. Und was passiert bei den neuesten Quartalszahlen?

Du ahnst es schon: Aller guten Dinge sind Drei. Hier sind es allerdings die schlechten Dinge!

Die Prognose wurde wieder gesenkt. Und jetzt reicht es mir.

Ich habe nicht lange gefackelt und meine Aktienposition erheblich reduziert. Warum ich nicht alles verkauft habe und wie die Zahlen genau aussehen, erfährst Du in diesem Beitrag. Außerdem natürlich die Verkaufsabrechnung.

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Warum ich Unilever verkauft und dafür diese Aktie gekauft habe

Es ist Sommer und was gibt es da Besseres als ein leckeres Eis. Ich habe mich immer gefreut, wenn ich ein Magnum-Eis gegessen habe. Denn dann profitierte ich auch als Unilever-Aktionär.

In Zukunft werde ich jedoch bei einer anderen Eissorte diese Freude empfinden. Denn meine Unilever-Aktien haben das Depot verlassen und stattdessen habe ich einen anderen Titel gestärkt.

Meine Motive zum Verkauf und Nachkauf und die jüngste Dividendenabrechnung erfährst Du in diesem Beitrag.

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Dann muss man auch mal Gewinne mitnehmen

Einige Werte in meinem Dividendendepot hat die Corona-Pandemie besonders hart getroffen. Logisch, dass alles, was mit Flugverkehr zu tun hat, in eine Krise geraten ist.

Und so setzten mehrere Titel ihre Dividendenzahlungen aus und ich fragte mich, ob ich nicht besser verkaufe. Ich habe mich dann aber dazu entschlossen, an Bord zu bleiben und auf bessere Zeiten zu warten.

Bei einem Flughafenbetreiber wurde dann das Geld so knapp, dass letzten Herbst eine Kapitalerhöhung notwendig wurde. Und in meiner Einschätzung steht die nächste Kapitalerhöhung auch bald wieder auf der Agenda.

Umso überraschender dann die Nachricht, dass ein Infrastrukturfonds ein Übernahmeangebot abgegeben habe.

Wie es aussieht und warum ich die Gunst der Stunde zum Ausstieg genutzt habe, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Kurs innerhalb eines Jahres verdoppelt – ich steige aus

In meinem Dividendendepot versuche ich möglichst ruhige, langfristig wachsende Aktien mit kalkulierbaren Dividendenausschüttungen zu versammeln.

Manchmal merke ich aber erst über die Jahre, dass ich einen zyklischen Titel erwischt habe und mir Schwankungen ins Depot geholt habe, die ich eigentlich so gar nicht haben will.

Wenn dann auch noch die Dividendenkontinuität ins Wanken gerät, wird es Zeit, sich über einen Verkauf Gedanken zu machen.

Und nachdem sich die Aktie dann innerhalb eines Jahres im Kurs verdoppelt hat, habe ich auf den Exit-Knopf gedrückt.

Und so verabschiede ich mich von einem Depottitel, der mir über die Haltezeit eine ordentliche Rendite gebracht hat, den ich aktuell aber an seinem Zenit sehe.

Alle Details zu dem Verkauf und meiner Entscheidung erfährst Du in diesem Beitrag.

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Dividende halbiert, Hälfte meiner Aktien verkauft!

So einfach lässt es sich auf einen Nenner bringen: Das Unternehmen halbiert die Dividende und ich halbiere meine Aktienposition!

Ich traute meinen Augen kaum beim Studium des Halbjahresberichts. Eigentlich alles im grünen Bereich und es wird sogar von einer Dividendenerhöhung berichtet. Als ich dann nach dem genauen Betrag schaue und ihn mit der Vorjahreszahlung vergleiche, stelle ich jedoch eine Kürzung um 50,4% fest.

Und da ich mich hier wirklich auf den Arm genommen fühle, habe ich direkt eine Verkaufsorder aufgegeben. So nicht, liebes Management!

Warum ich mich aber nicht von der gesamten Position verabschiedet habe und was die Begründung für die Dividendenkürzung ist, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Gut, dass ich verkauft habe oder: Warum nur habe ich verkauft?

Dass ist die Frage, die sich im Rückblick immer stellt: War es die richtige Entscheidung? Habe ich mit meinem Aktienverkauf einen guten Zeitpunkt getroffen oder hätte ich noch warten sollen?

Seit Bestehen des Divantis-Blogs, das sind nun immerhin schon dreieinhalb Jahre, habe ich 10 Aktienpositionen aus meinem Dividendendepot verkauft. Das war alles transparent und ich habe darüber zeitnah berichtet.

Heute wage ich den Rückblick zu jedem dieser Verkäufe und werfe einen Blick auf die aktuellen Aktienkurse. Lass uns gemeinsam schauen, wo ich richtig lag und was ich besser hätte machen können.

So viel kann ich schon verraten: die Hälfte der Positionen liegt heute im Minus, mir ist aber auch ein Kursverdoppler entgangen. Und nun Vorhang auf:

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Reißleine gezogen, bevor die Gewinne weg sind

Die Aktie hat mich einige Jahre begleitet. Und ich war auch ein bißchen stolz darauf, sie damals auf dem Kurszettel entdeckt zu haben. Sie war das klassische langweilige Investment: Monopolstellung, keine negativen Nachrichten, solider Cash-Flow, steigende Dividenden und positive Aktienkursentwicklung.

Für diese Aktie machte ich eine Ausnahme und investierte sogar in einer Region, aus der wenig Informationen zu uns dringen und in der ich eigentlich von einer Einzelaktienanlage abraten würde.

Doch die letzten Wochen haben mir gezeigt, dass ein Einzelwert noch so überzeugend sein kann. Wenn die Stimmung umkippt und politische Risiken Überhand nehmen, dann kann man auch mit der besten Aktie nicht mehr ruhig schlafen.

Ich hatte zwar keine schlaflosen Nächte, aber habe mir zuletzt täglich die Frage gestellt, was wohl noch passieren kann. Da ich solche Gedanken bei den Aktien in meinem Depot aber nicht haben will, habe ich die Reißleine gezogen und alle Aktien verkauft.

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Hilfe, ich bin zum Daytrader mutiert!

Es muss am schwülen Sommerwetter liegen. Anders kann ich es mir nicht erklären. Mit mir sind die Gäule durchgegangen…

Mir hat es in den Fingern gekribbelt und ich konnte nicht widerstehen.

FANG ist das Zauberwort. Facebook, Amazon, Netflix und Google. Alle vier Produkte nutze ich eifrig, keine dieser Aktien befindet sich in meinem Dividendendepot. Das Zauberwort könnte auch FAANG sein, dann wäre Apple noch dabei. Nutze ich genauso, habe ich aber auch nicht im Depot.

Und – da muss man nicht drumrumreden – in diesen Aktien spielte in den letzten Jahre die Musik. Sie sind für einen Großteil der Performance des S&P500 verantwortlich. Und natürlich stelle ich mir immer wieder die Frage, warum ich eigentlich nicht in sie investiert habe. Wobei ich zumindest Facebook, Netflix und Apple schon mal hatte. Ist aber leider viel zu lange her. Und ich habe sie viel zu früh verkauft.

Nach Börsenschluss in den USA hat nun Netflix enttäuschende Zuwachsraten berichtet. Der Kurs ging nachbörslich 12% runter. Und was habe ich am Morgen gemacht? „Hilfe, ich bin zum Daytrader mutiert!“ weiterlesen