Mund abputzen und kaufen nach diesem Februar?

Monatswechsel März 2020

Aktualisiert am

4.8
(56)

Die schwächste Aktienwoche seit 2011 liegt hinter uns. Wie schön, dass auf das Wochenende Verlass ist und es ein wenig Zeit zum Durchatmen gibt. Natürlich konnte sich auch das Divantis-Depot nicht gegen den Markt stemmen. Auch wenn die Verluste etwa 2% niedriger als im MSCI World ausfielen, das Coronavirus sorgte in nur 5 Handelstagen für Kursverluste in Höhe von 49.400 €.

Ich bin aber überzeugt davon, dass derjenige, der in solchen Börsenphasen nicht investiert ist, auch nicht dabei ist, wenn es hoch geht!

Was im Februar alles in meinem Depot los war, welche weiteren Anlagen ich getätigt habe und mit welcher Strategie ich nun in den März gehe, erfährst Du in diesem Beitrag.

Aktienkäufe

Ich führte im Februar 2020 drei Aktienkäufe durch und investierte dabei 3.790,22 €:

5 Aktien L’Oréal für 1.345,02 €

10 Aktien Swiss Re für 1.094,00 €

10 Aktien 3M für 1.351,20 €

Die ersten beiden Käufe waren leider zu früh, aber nachher ist man ja immer schlauer!

Aktienverkäufe

Aktienverkäufe habe ich im Februar erneut keine getätigt.

Dividendenerträge

Der Februar ist einer der stärksten Dividendenmonate und hat mir 1.369,31 € netto an Dividendenzahlungen gebracht. Gegenüber dem Februar 2019 ist das ein Plus von 10,3%. Dividenden erhielt ich im Februar von:

AT&T: 87,25 €

Verizon: 61,91 €

General Mills: 49,32 €

Siemens: 468,00 €

Siemens Healthineers: 109,45 €

Clorox: 36,33 €

Omega Healthcare Investors: 68,84 €

Procter & Gamble: 51,30 €

Sydney Airport: 88,47 €

Transurban Group: 83,85 €

Deutsche Beteiligungs AG: 219,93 €

Welltower: 20,33 €

In den Netto-Dividendenerträgen enthalten ist eine Gutschrift für Korrekturen bei den 2019er-Abrechnungen von Omega Healthcare Investors in Höhe von 24,33 €.

P2P-Kredite

Ich habe mir das ambitionierte Ziel gesetzt, zum Jahresende einen Bestand von 20.000 € in P2P-Krediten zu haben. Das werde ich auch schaffen, außer es geht noch weiter so rapide bergab mit den Aktienkursen. Dann investiere ich voraussichtlich mehr in Aktien als ursprünglich geplant. Im Februar habe ich aber erst mal 920 € neu in P2P-Krediten angelegt und komme nun auf einen Bestand von 12.701,74 €. Meine Zinserträge daraus betrugen im Februar 86,73 € brutto.

Der größte Teil ging mit 800 € wieder zu Bondora Go & Grow. 170 € zahlte ich bei Mintos ein, Debitum Network stockte ich um 110 € auf und zu Grupeer überwies ich 50 €. Dafür ließ ich mir nicht investierte Liquidität bei Estateguru (100 €), Peerberry (70 €) und Viainvest (40 €) auszahlen.

Bei Bondora Go & Grow habe ich mittlerweile über 6.000 € liegen. Und gerade in den letzten Tagen habe ich wieder gemerkt, wie gut ich das Angebot finde. Während die Aktienkurse sinken, bleibt mein Guthaben dort stabil und wirft mit 6,75% gute Zinsen ab (pro Tag inzwischen über 1 €). Und zugleich kann ich jederzeit darüber verfügen. So habe ich da eine weitere Liquiditätsreserve, die ich auch für einen Aktienkauf nutzen könnte.

Mein Kontostand bei Bondora Go & Grow Ende Februar 2020

Die anderen P2P-Kredite sind dagegen längerfristig angelegt und bringen deshalb auch höhere Zinsen. Und natürlich ist das alles nicht risikolos, aber dafür erhalte ich ja auch eine Risikoprämie. Detaillierte Infos zu meiner Strategie mit P2P-Krediten findest Du auf der Extra-Seite dazu.

Verteilt auf die einzelnen Plattformen bin ich aktuell so investiert:

PlattformZins durchschnittlichInvestitionaktueller Standinvestierte P2P-Krediteeröffnet
Mintos10,64%1.700 €2.034 €19008/2018
Estateguru11,42%683 €846 €1709/2018
viainvest11,55%600 €705 €6911/2018
PeerBerry11,23%0 €144 €1411/2018
Debitum Network10,08%49 €54 €509/2019

Mit folgenden Links kannst Du Dich ebenfalls bei den Plattformen anmelden – oftmals erhältst Du einen Bonus, in jedem Fall unterstützt Du den Divantis-Blog, ohne dass Dich das etwas extra kostet:
Mintos – Bei einem Investment von 500 € erhältst Du einen Bonus von 10 €, ab 1.000 € sind es 20 € und ab 2.500 € dann 30 €. 5.000 € Investment erhalten 60 € Bonus und ab 10.000 € sind es 1% und bis zu 1.000 € Bonus. Der Bonus wird nach 30 Tagen Investmentperiode gewertet und 10 Tage später gutgeschrieben.
PeerBerry
Viainvest – Investiere mindestens 50 € und erhalte einen Bonus von 10 €.
Estateguru – Du erhältst einen Bonus von 0,5% auf Deine Investitionen in den ersten drei Monaten
Debitum Network – bei einem Investment ab 250 € erhältst Du einen Bonus von 10 €.

Depotperformance

Die ersten drei Wochen des Februar waren positiv, die letzte Woche riss dann alles in die Tiefe. Natürlich auch mein Dividendendepot. Der Depotwert sank auf 384.775 €. Das ist ein Minus auf Monatsbasis von 7,9%. In absoluten Zahlen hatte mein Depot Kursverluste von 34.215 € zu verkraften.

Es gab im Februar aber tatsächlich drei Aktien, die positiv performten! Top-Wert war der Hersteller der überall ausverkauften Desinfektionsmittel Paul Hartmann (+20,4%), gefolgt vom Top-Titel des letzten Jahres MSCI Inc. mit weiteren 5,8% Kursplus. Auf Platz 3 schaffte es The Clorox Company mit +4,4%.

Schwächste Titel waren Swiss Re (-15,2%), Siemens (-13,5%) und Munich Re (-13,4%).

Die Volatilität des Depots lag bei 6,3%.

Immobilie

Bei meiner Wohnung in Leipzig gab es im Februar einiges an Bewegung. Die Wohnung ist nun fertig gestellt und ein Mieter ist auch gefunden. Ab März kommen dann Mieteinnahmen. Im Februar zahlte ich für den Immobilienkredit Zinsen in Höhe von 343,51 €. Dem Makler zahlte ich eine Provision für die erfolgreiche Mietersuche in Höhe von 1.610,07 €.

Dividendenerhöhungen

Im Februar gab es unter meinen Depotwerten die folgenden Ankündigungen für Dividendenerhöhungen:

VINCI: Schlussdividende von 1,92 € auf 2,26 € (+17,5%)

Danone: Dividende von 1,94 € auf 2,10 € (+8,2%)

PepsiCo: Quartalsdividende ab Juni von 0,955 US$ auf 1,0225 US$ (+7,1%)

Allianz: Dividende von 9,00 € auf 9,60 € (+6,7%)

Munich Re: Dividende von 9,25 € auf 9,80 € (+6,0%)

Swiss Re: Dividende von 5,60 CHF auf 5,90 CHF (+5,4%)

Novo Nordisk: Schlussdividende von 5,15 DKK auf 5,35 DKK (+3,9%)

BASF: Dividende von 3,20 € auf 3,30 € (+3,1%)

Coca-Cola: Quartalsdividende von 0,40 US$ auf 0,41 US$ (+2,5%)

Hamborner REIT: Dividende von 0,46 € auf 0,47 € (+2,2%)

3M: Quartalsdividende von 1,44 US$ aus 1,47 US$ (+2,1%)

Leider gibt es auch eine Dividendenkürzung zu vermelden: Metsä Board senkt die Dividende von 0,29 € auf 0,24 € (-17,3%).

Die Dividendenerhöhung hat PepsiCo übrigens in der Pressemitteilung zu den Q4-Quartalszahlen am 13.02.2020 auf Seite 7 “versteckt”.

Jahresziele 2020

Für das Jahr 2020 habe ich mir verschiedene Ziele gesetzt, über deren Erreichung ich jeweils monatlich berichte:

StatusTrend
Netto-Dividendenerträge von 11.000 €1.669,29 €neutral
Aktienkäufe für 18.000 €9.298,17 €positiv
Depot wächst auf mindestens 52 Titel50positiv
Bestand von 20.000 € in P2P-Krediten12.701,74 €positiv
Transaktionsgebühren unter 100 € p.a.5,95 €positiv

Der Februar hat gezeigt, wie richtig es ist, mir keine Ziele für den Depotwert zu setzen. Eine solche Korrektur ist schließlich nicht kalkulierbar.

Ausblick auf März 2020

Ob es das jetzt schon mit der Korrektur war? Am Freitagabend hat sich die Wall Street immerhin ein bißchen von den Tagestiefs erholt. Der Nasdaq schloss sogar leicht im Plus.

Ich halte die Situation aktuell für sehr wackelig. Mit dem Coronavirus sind die massiven Einbrüche nicht mehr zu erklären. Inzwischen hat das Ganze eine Eigendynamik entwickelt. Gewinnmitnahmen und Shortselling haben mittlerweile einen größeren Einfluss als die befürchteten Auswirkungen der Pandemie. Und genau deshalb kann es noch deutlich tiefer gehen. Obwohl fundamental weiterhin alles für Aktien spricht. Es gibt immer noch keine überzeugenden Alternativen und es ist viel Liquidität vorhanden.

Mir juckt es im Moment täglich in den Fingern. Viele meiner Depotwerte sind nun zu Kursen zu haben, die ich vor Wochen oder Monaten als Kaufkurse bezeichnet habe. Meine Erfahrung aus früheren Börsenkrisen lehrt mich aber, nicht zu früh zuzugreifen. Denn die eigene Liquidität ist endlich und dem Markt völlig egal. Im Januar und Februar habe ich jeweils schon deutlich mehr investiert als ich im Durchschnitt vorhabe. Das war – im Nachhinein betrachtet – zu früh.

Ich warte deshalb auf einen weiteren Rückgang von etwa 10%. Sind wir dann rund 25% unter den Hochs von Mitte Februar, dann werde ich zugreifen. Bei einzelnen Aktien kann diese Marke früher erreicht werden als bei anderen Titeln.

Mein Fokus liegt auf den großen Standardwerten. So wie ich 3M schon nachgekauft habe, liege ich auch bei Unilever, Danone, BlackRock, Allianz, PepsiCo, Coca-Cola, Procter & Gamble, AT&T und McDonald’s auf der Lauer.

An die Inanspruchnahme meines Wertpapierkredits denke ich übrigens noch nicht. Dafür ist das Kursniveau noch viel zu hoch. Und einen Crash hatten wir ja noch nicht. Fünf Handelstage in Folge ging es abwärts, aber an keinem Tag wirklich panikartig und massiv. Aber wer weiß? Vielleicht sehen wir ja im März einen Tag mit 20% Minus? Dann werde ich definitiv kaufen!

Denn irgendwann kommt auch wieder die Sonne zum Vorschein. Dann sind die Dividendenrenditen so attraktiv, dass die Käufer zurückkehren. Und gegen Ende März soll der Höhepunkt der Corona-Pandemie erreicht sein. Danach wird sich die Nachrichtenlage verbessern.

Und statistisch gesehen ist ein US-Wahljahr im ersten Quartal oft negativ, um dann bis zum Wahltag im November eine Rallye hinzulegen.

Alles in allem ist es zwar krass, in einer Woche den Gegenwert eines gut ausgestatteten Mittelklassewagens an Kursverlusten hinnehmen zu müssen. Das ist auch für mich ein Novum, da mein Depot in früheren Krisen noch nicht so groß war. Ich war aber bewusst ohne Absicherung unterwegs und werde auch weitere Kursverluste verkraften. Ich bin von der Qualität meiner Aktien im Depot absolut überzeugt und sie werden weiterhin ihre Dividenden pünktlich zahlen. Und die Kurse werden sich über kurz oder lang auch wieder erholen. An Verkäufe muss ich glücklicherweise nicht denken, da ich nicht auf Liquidität daraus angewiesen bin.

Wie hast Du die letzte Woche erlebt? Bleibst Du auch cool oder hast Du verkauft? Und welche Titel sind aktuell unter Deinen Favoriten? Schreib gerne einen Kommentar, das interessiert uns alle!

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33 Gedanken zu „Mund abputzen und kaufen nach diesem Februar?“

  1. Hallo,

    ja die letzte Woche war schon hammerhart, ich habe trotz solider Aktien an die 18% verloren, das ist bei mir ein hoher 5-stelliger Betrag. Ich habe aber kein Stück verkauft, ab und zu hatte ich mir die Börsenkurse abends mal angesehen, allerdings nach dem Abendessen, damit ich!s vorher noch reinbekomme.
    Na, ist jetzt etwas übertrieben dargestellt mit dem Essen, aber es ist schon hart mit anzusehen, wie die Perfomance dahinschmilzt wie das Gletschereis in der Sonne. Vorher hatte ich eine Performance für 2019 von ca. 35 % ( inkl. Dividenden ) bis zur Korrektur ( auch bedingt durch einige Titel, die 50 – 70 % in 2019 gemacht hatten ).
    Allerdings wußten wir doch alle, dass irgendwann in Kürze eine stärkere Korrektur stattfinden würde, oder ? Da muß man kein Prophet sein, um das zu sehen. Von daher bin ich ganz entspannt, weil ich mich innerlich bereits darauf vorbereitet hatte, außerdem bin ich Buy and Hold Anhänger.
    Ich werde weiterhin nichts verkaufen, selbst wenn ich demnächst insgesamt 60 % verlieren sollte, es ist und war ohnehin für mich zu spät. Die Verluste wären mir zu hoch.
    Auch ich glaube an meine Titel und benötige keine Liquidität für andere Sachen, die werden wieder steigen.

    Ich würde LVMH, Shell, BP, Apple, Microsoft, ggf. Alibaba und weitere stark gefallene Titel kaufen. Leider ist meine Liquidität z.Zt. etwas begrenzt, da ich vorher voll investiert war.
    Aber alles in allem, wer jetzt genug Geld hat, ein Paradies um sukzessive mit Limitorder neu einzusteigen. Wie sagte Warren Buffett : Sei gierig, wenn alle ängstlich sind, sei ängstlich, wenn alle gierig sind.

  2. Hallo Ben,

    ja, es ist wie beim Bergsteigen – rauf geht es langsam und runter schnell!

    Mein Verlust aktuell vs. Vorjahr -55 TEUR d.s. -7,2%. Gekauft habe ich in der Korrekturwoche am Donnerstag wieder Novartis. Leider aktuell keine Liquidität mehr, also bleibe ich nun unverändert am Spielfeld – aber mitten drinnen.

    Also cool bleiben, die Beteiligungen an Aktien bleiben ja unverändert – nur das Sonderangebot von Mr. Market ist wohl jetzt da.

    Viele Grüße
    Bergfahrten

  3. Hallo Ben,

    Gratulation zu 1.348,98 Euro Netto-Dividendeneinnahmen.
    Das ist wirklich beeindruckend. Noch beeindruckender finde ich, dass Dein Depot “nur” um rund 8% eingebrochen ist.
    Das spricht dafür, dass Du offenbar ein recht glückliches Händchen bei der Auswahl Deiner Investments hattest.

    Wir haben in der vergangenen Woche schon relativ viel eingekauft. Ein wenig Liqui ist noch da. Unter Umständen war das aber tatsächlich schon zu früh. Um auf 25% Rabatt zu warten wie Du es machen willst, fehlt uns offenbar noch etwas die Kaltschnäuzigkeit. Im Zweifel habe ich jetzt lieber etwas zu früh gekauft als das ich mich in ein paar Wochen ärgere, dass ich in dieser Situation gar nicht gekauft habe, weil die Kurse dann doch nicht die erhofften Tiefstsstände erreicht haben.

    In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Sonntag
    der Kassenwart von SchwarzGeld.biz

  4. Hallo,

    wer schon länger an der Börse investiert ist, kennt solche heftigen Kursentwicklungen.

    Hat man vorher beim Kauf auf die Qualität der Unternehmen geachtet, sollte man sich keine allzu großen Sorgen machen müssen.

    Ich benötige das Geld nicht und habe von daher auch keinen Verkaufsdruck. Auch habe ich nicht auf Kredit gekauft. Also Abwarten und Ruhe bewahren.

    Ich weiß, das ist leichter gesagt als getan angesichts der Summen, um die es geht. Aber jeder Verkauf reduziert den künftigen Investitionsbetrag um die Abgeltungssteuer und den Solidaritätszuschlag auf die (noch) vorhandenen Kursgewinne. Das verringert dann auch die Dividendenerträge.

    Ich sammle daher jetzt Cash und warte auf Momente zum Kaufen guter Aktien.

    Gruß
    Andreas

  5. Hallo Ben
    Was machen deine Anleihen ETF‘s?
    Warum werden diese Erträge nicht aufgelistet??
    Selbst wenn Du diese Erträge nicht zu den Dividenden zählen willst, so gehören doch diese Einnahmen zumindest neben Dividenden, und neben P2P in die Liste der monatlichen Erträge!!!!
    Glg Rolf

    1. Hallo Rolf,

      ich habe da noch deutlich aufgestockt, nachdem die Tagesgeldzinsen weiter in den Keller gegangen sind. Ein Update kommt bald, da die letzten Käufe nun verbucht sind. Ich nehme die Anleihen-ETFs aber eher auch als Liquiditätsreserve – auch für meine Lebenshaltungskosten. Deshalb habe ich die Erträge nicht gepostet. Nach dem Update kann ich das aber machen. Zur Info: im Februar habe ich netto Ausschüttungen aus den Anleihen-ETFs in Höhe von 57,67 € erzielt.

      Viele Grüße Ben

  6. Also sehen wir es mal realistisch, noch befinden wir uns deutlich über dem Januar Tief 2019 und deutich über dem Tief 2016. Ja es tut natürlich weh, wenn man die schönen Buchgewinne vor Augen hat und von diesen es jetzt abwärts geht. Wäre die Börse von Januar 2019 von 10.400 Punkten auf jetzt nur 11.890 Punkte gestiegen, dann würde niemand jammern und man würde sich über die schönen Kursgewinne freuen. Wer natürlich exakt zum Börsenhoch eingestiegen ist, der kann jetzt tasächlich die Wunden lecken. Ich habe bereits am Montag meine Paypal, Resmed, Datagroup mit sehr guten Gewinnen verkauft und meine Liquidität erhöht auch wenn es mir um die Datagroup wirklich richtig leid tut. Datagroup hatte erst kurz vorher wieder 19% Umsatzplus + entsprechendes Gewinnplus vermeldet. Aber die war richtig gut gelaufen und ist wirklich nicht mehr sehr günstig. Das gleiche gilt für die beiden anderen Aktien.

    Alles andere (Allianz/Munich Re/Nestle/BASF/Bayer/Novartis/McDonald/Pepsio — habe ich überhaupt nicht mitbekommen, dass die Dividende erhöht wurde / Bechtle/Unilever/Novo Nordisk/SAP/Microsoft/Hannover Rück/ Medtronic usw. )bleibt im Depot, da kann jetzt kommen was will und dann hoffe ich, dass ich diese 3 verkauften Aktien zu niedrigeren Kursen zurück kaufen kann. Und wenn nicht – Pech gehabt.

    Übrigens ich habe zwei marktenge Aktien wie Südwestdeutsche Salzwerke und Lechwerke im Depot, welche ich geerbt habe. Ich frage mich, welche Kursverluste? Die liegen nahezu unbewegt im Depot.

    Naja und wenn man sich die Kurse im 10 Jahreschart vieler guter Aktien wie McDonalds / SAP / Microsoft / Nestle / Coloplast / Blackrock / Bechtle / Accenture / Activision Blizzard / Allianz / Amgen / Apple usw. anschaut ist das bis jetzt ja nur ein kleiner kaum sichtbarer Haken nach unten.

    Ja es gibt hier immer wieder Leser, die träumen von einer Tui und Lufthansa und ähnlichen Werten. Mit Sicherheit wird man als Trader mit diesen Aktien mal 100% oder 200% Rendite einfahren können, aber viele andere werden sich vorher die Finger daran verbrannt haben. Hände weg von solchen Aktien. Die waren schon vorher gebeutelt und stürzen jetzt noch weiter ab. Nicht von einer vermeintlich hohen Dividendenrendite blenden lassen. Da kommt mir immer das große Grausen, wenn ich auf der Börse Online Homepage von den besten Dividendenzahler im DAX und MDAX lese oder auf anderen Börsenpublikationen von Dividendenschnäppchen.

    Ich rate nur dazu, nicht stur bei 25% Kursverlust oder sonstigen festen Marken in einzusteigen. Ich habe das schon mehrfach geschrieben, der Markt kann länger irrational sein, als wir Geld haben. So wie Ben es geschrieben hat, momentan bieten die Aktien Dividendenrenditen, welche er vorher als Kaufkurse gesehen hat. Niemand weiß wie tief die Kurse fallen und es können Kurse erreicht werden, da wird man sich im nachhinein die Dividendenrendite anschauen und staunen, wenn man doch im März oder April 2020 gekauft hätte, da gäbe es dann auf eine so tief gefallene Aktie, wenn man dann gekauft hätte 10% Dividendenrendite.

    Wer 2008 oder 2009 zu Tiefkursen in eine BASF eingestiegen wäre, hätte im nächsten Jahr trotz gekürzter Dividende eine Dividendenrendite von ca. 8% erzielt. Und ein Jahr drauf, als schon wieder EUR 2,20 gezahlt wurde waren das etwas mehr als 10%. Heute sind das mehr als 15%. Ich habe übrigens erst am 30.12.2008 zu EUR 27,58 gekauft als es den Anschein hatte, dass es wieder hoch geht. Sind jetzt trotzdem aktuell 11,96%. In Frühjahr 2009 bei Kursen unter EUR 22,- hatte ich entweder nicht mehr den Mut oder kein Geld mehr. Wahrscheinlich beides, das weiß ich heute nicht mehr.

    Und heute 12 Jahre später sind das nur lästige Zacken im Chart nach unten. Behaltet die Nerven auch wenn es hart ist. Beobachtet den Markt. Am Optimalsten wäre ein brutaler Sell Out mit Kursverlusten von 5-10% pro Tag, wenn alle zittrigen Hände in der Panik die Aktien verkaufen. In aller Regel muss man nur danach schnell sein, da es dann ebenso schnell nach oben geht. Aber keiner weiß wie es weitergeht, vielleicht steigt morgen die Börse schon wieder oder wir fallen auf heute unvorstellbare Kurstiefen. Das Coranavirus wird definitiv Spuren in der Bilanz der Unternehmen hinterlassen. Aber irgendwann wird auch das zu Ende sein und sollten noch ein paar Menschen überleben, werden auch diese irgendwelche Dinge benötigen. Sollte ich persönlich dem Coronavirus erlegen sein, dann wäre das Pech und Börse interessiert mich nicht mehr. Viel schlimmer finde ich momentan die Angst und die Unsicherheit vor dem Virus und tasächlich, dass Menschen ihr Leben durch so etwas verlieren. Aber das gehört leider auch zum Leben der Menschheit dazu.

    Die Börse wird sich letztendlich irgendwann erholen. Und achtet auf den Chart, auch wenn es mir wohl die wenigsten glauben. Ich wusste nicht dass der Coronavirus kommt, als Ben die BASF gekauft hat, aber ich wusste, wenn es nach unten geht dann geht es nach unten. Und eine BASF geht unter Schwankungen seit Januar 2018 nach unten mit Zwischenhochs aber seit dem 07.11.2019 kennt BASF nur noch eine Richtung. Ich versuche nicht in das fallende Messer zu greifen, sondern bezahle besser etwas mehr, aber wenn es so aussieht, als wenn die Kurse sich stablisieren. Das ist natürlich auch keine Gewähr, manchmal geht es in einer zweiten Welle weiter bergab.

    Schön das jetzt auch andere mal einen Crash erleben. Ich glaube die meisten Leser sind erst nach 2009 eingestiegen, zu einem Zeitpunkt als die Börsen mit kleinen Unterbrechungen nur eine Richtung kannten. Ich war schon in den zermürbenden Jahren 2000 bis 2003 an der Börse aktiv und auch bei dem Crash 2008 +2009.

    Wie Ben es geschrieben hat, wer im Crash keine Aktien hat wird auch nicht dabei sein, wenn es aufwärts geht. Aber vielleicht ist diesmal alles anders……………

    Aber eines ist sicher, diese Crashs sind wenn man die Nerven behält die beste Gelegenheit in Aktien günstig einzusteigen.

    Viel Spaß und ruhig Blut auch wenn es schwer fällt. Mir hat es ebenfalls deutlich mein Depot zerbröselt.

  7. Ich habe auch ein Dividendenportfolio und bin bereits seit Ende Januar short unterwegs mit Zertifikaten und Hebel. Ich habe nur meine beiden chinesischen Aktien verkauft, Xiaomi und China Mobile. Der Rest bleibt im Depot, egal was die Kurse machen.
    Zusätzlich habe ich eben mit dem Geld von den beiden Verkäufen und etwas Cash mehrere Shortzertifikate gekauft. Das hat mein Gesamtportfolio bisher gerettet. Ich habe etwa 2% verloren bisher.

  8. Hi alle hier !

    “Kein Boom ohne Bumm, kein Bumm ohne Boom” ( Kostolany )

    Hinterm Horizont gehts weiter. !

    Und Star, ” dieses mal ist alles anders !” , Das sind die 5 teuersten Worte an der Boerse.

    Noch was : 87 war schlimmer ! Minus 24% an einem Tag ! Damals dachten wir, die welt steht einen schritt vor dem absturz. Und wenn ich mir heute den dow jones langfrist chart anschaue, : es waere ziemlich egal gewesen, ob man einen tag vor dem crash gekauft haette, oder 1 tag nach dem crash. Im langfristchart ist das nur ein millimeter huepfer !

    Ich bin jetzt schon am kaufen, mir stets bewusst, dass ich den tiefstpunkt eh kaum erwischen werde.

    Was auf meiner weiteren wunschliste steht ?
    Shell, immer mal wieder, jetzt fast 9% div, unilever, jnj, noch einen reit, zb nochmal store, fmc, vielleicht novo nordisk, und ping an, weltweit groesster versicherer mit riesigem wachstum, minimaler div/ ausschuettung. Vielleicht auch noch msft, aber da muss der kurs stimmen. Was haltet ihr von fraport? Burggraben !

    Der virus ist mir eigentlich relativ egal. Der war nur der crash ausloeser, nicht die ursache. Es sterben mehr menschen an der grippe als an der corona. Und meist sterben aeltere menschen, die eh schon krank waren. Es sterben selbst mehr menschen durch herabfallende cocosnuesse ! Massenpsychose ! Die angst vor dem unbekannten. Weniger als 100 infizierte in deutschland, aber schon durch hamsterkaeufe leergekaufte lebensmittellaeden . . . ! Irgendwie stimmt da doch die relation nicht. Was auch kaum erwaehnt wird, sind die fast 40,000 inzwischen meist durch das eigene immunsystem bereits geheilten.

    Die ursache war ein viel zu hoch bewerteter markt, vor allem im high tech . Wohl auch zu viele derivate und kredite. Da kann dann alles zum ausloeser werden. Und noch was : die wirklich lang anhaltende baissen gehen meist im einklang mit einer immobilienkriese, wo das grosse geld drin steckt .Die ham wir ja jetzt eigentlich nicht, meines wissens.

    Und wenns dann wieder irgendwann an der boerse wieder hochgeht, sind meist gute dividendenwerte die vorreiter.

  9. Das ist prinzipiell ein Einstiegssignal für mich. Allerdings hat die Blitz-Korrektur nicht wirklich für eine faire Bewertung aller Aktien gesorgt. Ein blindes All-In würde ich also auf keinen Fall empfehlen. Schaut euch zum Beispiel Microsoft oder Apple an. Beide notieren rund 15 bzw. 16% unter ihren Allzeithochs von vor wenigen Wochen. Viele auf Instagram oder hier reden schon von „Schnäppchen“ oder „Black Friday“. Ist das vielleicht auch schon wieder Gier? Wenn man sich die Aktien mal etwas genauer ansieht, sind sie nicht wirklich günstig, wenn überhaupt günstiger. Ich gehe nach und nach mit mehr Cash in den Markt, aber nicht All-In. Vielleicht geht es noch weiter runter.

  10. Guten Abend zusammen,
    ich hatte mich bislang drauf eingestellt, am Tag der Aktie Mitte März drei bis vier DAX-Werte nachzukaufen, man spart ja die Kaufkosten. Ich habe das jetzt vorgezogen, zuerst ein paar Bayer-Papiere, die bei mir alt und grau werden sollen. Ansonsten schaue ich mir Allianz und die MRe in Ruhe an. Für meine Nichte habe ich etwas MSCI-World (ETF) nachgekauft, die bekommt sie zur Volljährigkeit 2027.
    Gruß Sebastian

  11. Hi Ben !

    Ich habe mir gerade nochmal deinen Artikel zu dieser korrektur durchgelesen, und hab bemerkt, dass du ATT auf deiner wunschliste hast. Ich selbst hab einen ganzen sackvoll davon, gluecklicherweise im winter 2018 billig erwischt. Und erst danach hab ich mal in den annual reports geschmoekert . 2 dinge sind mir dabei unangenehm aufgefallen :
    1) ein riesiger goodwill im vergleich zum buchwert . Wie gefaehrlich so was sein kann, sahen wir bei der kraft heinz. ( Hab leider auch ein paar davon!) . Das ist deshalb gefaehrlich, da heutzutage die technologie sehr kurzlebig ist. Dann muss moeglicherweise beim umstellen auf neue technologien eine menge an goodwill abgeschrieben werden. KH laesst gruessen !
    2) ich schau mir immer an, ob eine firma kurzfristg in finanzielle schwierigkeiten kommen koennte. Und das ist bei ATT leider der fall. Es kommt allgemein bei firmen recht selten vor, dass die finanziellen kurzfristverbindlichkeiten groessser sind als die kurzfristigen finanziellen liquiden mittel. Der rest wird also vom kurzfristgen cf ausgeglichen. Das ist aber bei att schon seit laengerem so. Bei einer kriese, bei dem das geld ausbleibt, koennte es dann kritisch werden.
    Das war ja der grosse vorzug der jungen msft. Bill gates hat immer dafuer gesorgt, dass genug cash da ist, um die firma ueber wasser zu halten, selbst wenn die 2 jahre lang keinen dollar einnehmen wuerden.

    Ich halte natuerlich meine att durch, aber ich kaufe nichts neues dazu.

    Just my humble oppinions,
    Gruesse, manfred

    1. Abend zusammen, ich habe mir letzte Woche 130 BHP GROUP gegönnt, nicht weil die so gesunken sind, dass war noch ein günstiger Nebeneffekt, sondern weil die Zwischendividende um fast 18% erhöht wurde.
      Beste Grüße und tolle Investments

  12. Hallo,

    ich bin voll investiert geblieben.

    Ein richtig großer Kursrutsch war es nun noch nicht, teilweise haben wir nun den Stand von vor 2 Wochen (NVIDIA) oder 2 Monaten (Apple, MasterCard)… Zumindest bei mir im Depot haben die deutschen Aktienkurse mehr gelitten.
    Und ich versuche nun auch, geschickt zuzukaufen, und nicht das ganze Pulver sofort zu verschiessen :-)
    Evt. gehen die Kurse noch einmal zurück, wenn sich der Virus in den US weiter ausbreitet.

    Interessant war hier aus meiner Sicht, dass die Börse so extrem spät reagiert hat; da sieht man wohl die Euphorie und Irrationalität von Anfang des Jahres bzw. die mangelnden Anlage-Alternativen.
    Bin gespannt, ob und was Buffet gemacht hat.

    VG
    1Steven1

  13. Hallo Ben, star und Sebastian,
    erst einmal danke für die gute Berichterstattung und die spannenden Meinungen. Auch ich bleibe investiert und habe sogar freitags die geschmähten Tui- und Lufthansa Papiere nachgekauft. Warum? Weil sie im Ewigkeitsdepot bleiben, schön ausschütten und sicherlich bald wieder bessere Kurse zeigen (vielleicht schon an Ostern dank Corona-Nachholeffekten). Bleibt noch die Frage gibt es 2020 überhaupt einen Tag der Aktie? Habe hierzu nichts Aktuelles gefunden. Grüße

    1. Der Tag der Aktie findet am 16. März 2020 laut der webseite aktiendepot statt. Bei der Börse Frankfurt habe ich keine Bestätigung gefunden.

      1. Ich habe auch schon danach gesucht. Eine offizielle Bestätigung gibt es noch nicht. Ich gehe aber auch davon aus, dass der Tag der Aktie wieder stattfindet. Allerdings könnten die ruhig mal mit dem Marketing anfangen…

    2. Hallo Phillip,

      an Corona-Nachholeffekte bei der Lufthansa glaube ich nicht. Wer einen Termin hat und eigentlich dort hinfliegt, sei es eine Messe, ein Konzert oder ein Gespräch, holt das nicht mehr nach. Das Gespräch findet dann per Videokonferenz statt und der Rest wird gecancelt. Ich glaube auch nicht, dass die Lufthansa nach Ende des Coronavirus mehr Flüge anbieten kann. Das geht schon mangels Flugzeugen und Slots an den Flughäfen nicht.

      Kurzfristig war das von Freitag auf heute aber kein schlechtes Investment. Ob die Lufthansa für ein Ewigkeitsdepot taugt? Das musst Du selbst wissen, mir wäre da ein langfristiges Kurspotenzial auch wichtig.

      Viele Grüße Ben

  14. Hi Phillip,

    da sage ich nur: mutig, mutig! Ja selbstverständlich bin ich auch überzeugt, dass sowohl eine Lufthansa als auch eine TUI irgendwann einmal wieder steigen wird. Die Frage ist nur von welchem Niveau. Und auf die Dividende würde ich mich auch nicht verlassen. Aber ohne Zweifel wer das Glück hat und kauft zum richtigen Zeitpunkt, wird evtl. Kursgewinne zwischen 50 und 100% realisieren können. Aber nichts für mich. Wir werden das mal beobachten. Ich hasse rote Vorzeichen im Depot……………………..

    Ich bleibe auf jeden Fall mal mit Neuinvestitionen zurückhaltend und lasse nur meine Sparpläne laufen.

  15. Ich habe gestern Allianz nachgekauft. Die Aktie gibt es heute nochmals günstiger. Ansonsten halte ich mich trotz verlockender Kurse noch zurück. Es wäre gut abschätzen zu können, wie stark ein Unternehmen von der Krise betroffen sein wird (außer den offensichtlichen Fällen wie Luftfahrt…).

    (Wenn ich jetzt meinen einzigen Sparplan ausführen möchte (LVMH), dann geht es nicht (frühestens zum 15. bzw. 16.03.). Das ist frustirierend. Bin nun auch im Prozess der Depoteröffnung bei Smartbroker, das dauert leider etwas (1 Woch bisher).)

    VG und gute Entscheidungen
    1Steven1

  16. Frage: Glaubt Ihr ab nächster Woche hellt sich alles wieder auf und geht stetig nach oben? Eben!

    Wir stehen erst am Anfang und die sowohl humanitären als auch wirtschaftlichen Auswirkungen von Corona sind noch gar nicht absehbar.

    Auch bei Tim Schäfer sind alle ganz wuschig und kaufen Gazprom und Shell bis der Arzt kommt.

    Im Grunde ist es recht einfach. Man hält sich an seinen Plan und stellt in regelmäßigen Abständen seine festgelegte Aktienquote wieder her.

    1. Hi bankenretter,

      das sehe ich genauso.
      Mein Plan sieht vor, dass ich dieses Jahr weiter Aktien zukaufe.
      (Wie viele andere auch, hatte ich zudem auch bewusst etwas Cash in 2019 zurückgehalten.)
      Entsprechend investiere ich a) weitgehend über das Jahr verteilt, und b) sobald ich der Meinung bin, das es sich lohnt.

      VG
      1Steven1

    2. Ich glaube, in 2 – 3 monaten haben die medien das interesse verloren , weiter darueber zu berichten. Das verfolgen der krankheit wird sich von china. Und asien zuerst nach europa verlagern, und dann nach usa. Und dann wird allmaehlich funkstille eintreten. Die boerse hat schon oefters solche “pandemien” durchgestanden : hiv, schweineneseuche, ebola, sars, und diesen virus, der aehnlich wie der denge virus ist. (Hab den namen vergessen !)
      Einen V-chart wird es bei dieser korrektur wohl nicht geben, aber in ein paar monaten wird die boerse, und auch die weltwirtschaft
      wieder zur tagesordnung zurueckkehren.
      Der oelkrieg zwischen saudies und russland wird aber wohl noch etwas laenger andauern

  17. Hi 1Steven1

    auch hier sage ich mutig, mutig. Fällt wie ein Stein die Allianz. Ich lasse momentan nur meine Sparpläne laufen. Ich kaufe jeweils am 01. am 07. am 15. und 23. jeden Monats. Das ist für mich momentan die optimalste Art um in den Markt einzusteigen. Ob es letztendlich die beste Variante ist, bleibt abzuwarten.

    Und keine Panik wenn Du Deinen Sparplan jetzt nicht ausführen kannst. Vielleicht gibt es LVMH Mitte März nochmals günstiger. Teilweise haben wir schon Panik am Markt, ist diese aber schon groß genug?
    Ich habe keine Ahnung vielleicht haben wir am Freitag denTiefststand gesehen oder wir fallen auf unter 10.000 DAX Punkte oder heute unvorstellbare 7.000 Punkte oder noch weniger. Wer weiß das schon. Der kleine Aufwärtshaken am Montag in den Indices ist vermutlich der Haken an welchem die Optimisten hängen.
    Und was heute günstig erscheint ist vielleicht morgen schon noch günstiger.

    Wenn es runter geht, dann kann es lange runter gehen. Total irrational. Warum fällt eine Fresenius FMC? Brauchen die Menschen wegen Corona jetzt keine Dialyse mehr? Oder eine Novo Nordisk. Brauchen die Menschen jetzt keine Diabetismedikamente? Medtronic? Nestle, wo ist hier der Zusammenhang zu Corona. Zugegeben, diese Aktien fallen weniger und sind tatsächlich ein Fels in der Brandung. Lufthansa und TUI ist klar. Bei einer Lufthansa und TUI würde ich auch nicht auf die Dividende setzen. Da glaube ich nicht, dass es nächstes Jahr überhaupt noch eine gibt. Und dann im 2Jahresbetrachtungszeitraum hat man auch nicht mehr als bei einer anderen Aktie, welche zwar deutlich weniger bezahlt aber überhaupt bezahlt.

    Interessant wird es wenn die Firmen im DAX usw. die Q1 Zahlen präsentieren. Da werden wir sehen wie stark die einzelnen Branchen betroffen sind. Aber bei einer Pepsi oder Coca Cola, Nestle, Procter, Pharma-Aktien usw. kann ich mir nicht vorstellen, dass diese überhaupt in die Verlustzone rutschen und Ihre Dividende kürzen müssen oder auch komplett ausfallen lassen. Auch bei einer Münchner Rück, Allianz usw, fehlt mir der direkte Zusammenhang zu Kursverlusten und Corona. Ja die Zinsen werden/wurden gesenkt. Nochmals schwieriger für die Versicherungen am Kapitalmarkt Geld zu verdienen. Die Aktienkurse fallen, da sind die Firmen aber nur sehr gering engagiert.

    Wenn man sich die Charts von manchen Firmen anschaut, da muss man wirklich sagen, da ist ja bis jetzt nur ein Minihäkchen nach unten zu sehen. Dann gibt es die anderen wie Daimler oder BMW und Bayer welche eigentlich jetzt schon seit 2015 (also 5 Jahre) fallen. Oder Lufthansa seit Ende 2017. Oder eine TUI welche eigentlich seit 1999 unter Schwankungen nur nach unten geht. Bei denen hat sich teilweise der Niedergang beschleunigt und das sieht gravierend aus.

    Selbst eine Bechtle welche jetzt im TecDAX zu den Verlieren zählt, hat doch in einem Langfristchart nur ein Minihäkchen, kaum sichtbar nach unten. Das gleiche gilt für Broadcom, ASML, Amgen, Apple, Unilever, Microsoft, Nestle usw.

    Nur die Verlierer Aktien gehen beschleunigt nach unten. Bei manch anderer AKtie würde man sich wünschen, dass diese doch auch endlich mal deutlich günstiger wird, damit man zum Schnäpchenpreis einsteigen kann. Diese verlieren aber leider nicht soviel, als dass man diese Topwerte soooooo günstig einsammeln könnte.

    Deshalb ist meine Meinung nach wie vor, lieber in teuere Qualitätsaktien zu investieren als in die vermeintlichen Schnäppchen mit einer hohen Dividendenrendite, eine theoretische Dividende, welche man in der Langfristbetrachtung aber so nie erhält, da die Dividende entweder gekürtzt wird oder komplett ausfällt.

    Jeder der jetzt investiert ist, kann das mal genau beobachten und lernen. Es wird Firmen geben, die werden weder die Dividende kürzen noch streichen. Ganz im Gegenteil, werden auch manche Firmen in der Krise Gewinne machen und Ihre Dividendenpolitik fortsetzen können und diese gegebenfalls sogar erhähen. Was können wir daraus lernen? Zukünftig in diese Firmen mit stabilem Geschäftsmodell zu investieren und hoffen, dass auch zukünftig dass Geschäftsmodell so stabil bleibt und auch geringe Krisen die Firmennicht komplett aus der Bahn wirft.

    Es wird auch weiterhin Dinge geben und geschehen, an welche wir heute nicht denken oder welche für uns heute komplett ausgeschlossen sind. Oder hätte z.B jemand gedacht, dass Terorristen Flugzeuge kapern und am 11.09.2001 in das Worldtrade Center fliegen?

    Aber Firmen welche in guten Zeiten schon schwierige Marktbedingungen haben und nicht in der Lage sind, dauerhaft die Gewinne zu steigern, wird es in einer Krise erbarmungslos erwischen. Und da ist halt auch eine meiner Lieblings-Negativbeispiele die Lufthansab und Tui. Einmal sind es hohe Kerosinpreise, dann ist es der Dollarkurs, dann irgendwelche Streiks von Piloten, dann Terroranschläge in New York, wieder Streiks der Vorfeldmitarbeiter, hohe Kerosinpreise, dann mal wieder Streiks des Kabinenpersonals, beim nächsten mal ist irgendwo ein Krieg welcher die Reiseaktivitäten hemmt, dann Streik der Fluglotsen, hohe Kerosinpreise, dann Türkeireisen welche unpopulär sind, Probleme mit Boing Flugzeugen und wenn die Kerosinpreise günstig sind wie jetzt, werden 50% der Flüge gestrichen. Und jetzt soll mir mal einer sagen, warum das in Zukunft besser werden soll? Und da gibt es noch eine Unmenge solcher Aktien.

    Qualität hat seinen Preis und diese Aktien gibt es leider nie günstig. Meine Sparpläne auf Microsoft, Allianz, Münchner Rück, Pepsi, Bechtle, SAP, Procter, Johnson&Johnson, Novo Nordisk, Linde, Amgen, Unilever, Apple, McDonalds, Fresenius, Gilead, Medtronic, United Health, United Pacific, Texas Instruments, Pfizer, Nike usw. laufen jeden Monat schön brav weiter. Wenn es richtig günstig wird, dann werde ich mit Einzelinvestments aufstocken. Aber ehrlich gesagt, stelle ich mir Kurse von unter 10.000 DAX Punkten vor. Keine Ahnung ob wir dahin fallen oder nicht. Ausgeschlossen ist überhaupt nichts.

    Ruhig Blut, die richtigen Qualitätsaktien werden in 10 Jahren auf dem langfristigen Chartbild nur einen kleinen Aussetzer im Jahr 2020 nach unten aufweisen. (vorausgesetzt es gibt noch ein paar Überlebende)

    Übrigens habt Ihr Euch schon einmal Gedanken gemacht, was mit der Dividende passiert, sollten irgendwelche Hauptversammlungen verschoben werden? Ist ein interessantes Thema. Aber mal abwarten was passiert………

    1. Hi star,

      ja, mit automatisierten Käufen am 01. am 07. am 15. und 23. jeden Monats kann man auch vorgehen – ich will auch nicht völlig ausschließen, dass ich irgendwann einmal auf diese Vorgehensweise umschwenke. (Am ehesten könnte ich mir es bei ETFs vorstellen.)
      Und natürlich kann es auch sein, dass LVMH zum Beispiel in einer Woche noch günstiger ist.
      Generell, wenn ich die Zeit habe, um Kurse und Nachrichten halbwegs zu verfolgen, und Käufe geplant sind, dann möchte ich gerne zu dem Zeitpunkt und zu dem Kurs kaufen, den ich festlege. Das gibt man halt bei den üblichen Sparplänen aus der Hand. Ob das bei mir über 20 Jahre betrachtet einen Unterschied macht, weiß ich letztlich auch nicht…in der Vergangenheit bin ich so aber gut gefahren.

      Sinnvoll ist es meiner Meinung nach in dieser Phase, die noch lange andauern kann, wie geplant zu investieren (ob nun per Sparplan oder nicht), und nicht nur abzuwarten.

      Nicht so zufrieden bin ich mit meinen Käufen von Anfang des Jahres; klar, man hat weiter investiert, da man sein Depot ausbauen wollte, aber die Risiken hatte man ja auch schon im Hinterkopf und zwar sehr deutlich – ich werde mir bei Gelegenheit einmal Gedanken dazu machen, wie ich den ‘Value Averaging’ – Ansatz mit unterbringe, bei meinen Aktienkäufen.

      VG
      1Steven1

  18. Guten Tag zusammen.
    Die ING-Bank hat mir eben mitgeteilt, dass es in diesem Jahr seitens der Börse Frankfurt und der Direktbanken keinen Tag der Aktie geben wird.
    Freundliche Grüße Sebastian

  19. Hallo,

    interessant, hatte mich auch schon gewundert.
    Aber die Gebühren spielen derzeit wohl eine untergeordnete Rolle.
    Habe heute nochmals Allianz eingesammelt.
    Werde aber nun auch nicht immer posten, wenn ich etwas mache.
    Wünsche uns allen gute Entscheidungen in dieser Phase (die noch länger andauern kann).

    Frage mich auch, wie sicher die angekündigten Dividenden sind, und ob die HV virtuell durchgeführt werden.

    VG

  20. Guten Abend.
    Ich habe jetzt das Geld für den Tag der Aktie (der ja leider ausfällt) in Hamborner REIT und Coca-Cola gesteckt. Bayer ist schon ein paar Tage dabei, Siemens auch. Nicht drüber ärgern, wenn man sich die Kurse von heute anschaut. Das hätte keiner ahnen können.
    Gruß Sebastian

  21. Das klingt interessant. Diese Werte beobachte ich auch, insbesondere Siemens ist aktuell bei mir weit vorn auf der Nachkaufliste.
    So langsam weiß ich auch, wie star zu seinen 400 BASF-Aktien gekommen ist ;-)))
    (Heute haben Vorstandsmitglieder zugekauft. Ich warte noch ab…)

    Wells Fargo hat es ja auch extrem erwischt. Kann ich aber im Detail nicht beurteilen (ich habe aber JPM im Depot).

    VG
    1Steven1

  22. 1987 innerhalb 6 Wochen fast 40% Kursverlust im DAX
    1998 innerhalb knapp 3 Monate auch knapp 40% Kursverlust

    von März 2000 bis März 2003 fast exakt 3 ätzend lange Jahre Kursverluste von etwas mehr als 70%. Das war zum Verzweifeln. Egal was man wann gekauft hat, letztendlich war es immer rot im Depot.

    von Ende 2007 innerhalb 14 Monate etwas mehr als 50% Kursverlust
    Juli bis September 2011 waren es nur magere etwas mehr als 30% Kursverlust
    und ab April 2015 bis Februar 2016 wieder knapp 30%
    Naja und von Januar 2018 bis Januar 2019 nur läppische 23% Kursverlust

    Also wenn man es realistisch betrachtet sind wir jetzt erst bei rund 24% Kursverlust. Wenn wir mal von 30% ausgehen, was ja überhaupt nicht ungewöhnlich wäre, dann haben wir einen Endstand von 9650 DAX Punkten. Bei 40% Kursverlust, was immer noch nicht einzigartig wäre ergibt einen DAX Stand von 8.273 Punkten bevor der Markt drehen müsste. Bei 50% Kursverlust sind dann nur noch 6.894 DAX Punkte übrig.
    Sollte es zu 70% Kursverlust kommen wie 2000 bis 2003 dann bleiben nur noch 4.136 DAX Punkte übrig.

    Unvorstellbar? Ja Stand heute, tatsächlich unvorstellbar. Das war es aber auch 2000 bis 2003. Ich habe es bereits am Wochenende geschrieben, niemand weiß wo es endet. Vielleicht bei heutigen unvorstellbaren Tiefständen. Vielleicht geht es ab morgen aufwärts. Daran glaube ich aber nicht wirklich slbst. Selbst heute ging es nach starken Anföngen wieder abwärts.

    Meine Meinung ist, dass es möglicherweise noch mehrfach mit extrem hohen Tagesverlusten weitergeht. So ein richtiger Sell Out. Muss nicht sein und ich hoffe es nicht, aber es würde mich nicht wundern. Muss jeder selbst wissen ab wann er die Kurse interessant findet.

    Ja 1Steven1, das ist tatsächlich der Grund warum ich soviele BASF im Depot habe. Die ersten habe ich im Oktober 2000 gekauft. Da hatte der DAX schon fast 20% vom Hoch verloren und eine BASF ca. 15%. Das es dann nochmals ab meinem Kaufdatum der Kurs um 30% nachgibt hat mich auch überrascht. BASF war für mich im Oktober 2000 die einzige kaufenswerte Aktie. Alle anderen waren mir zu teuer. Bei BASF gab es 2001 immerhin EUR 2,-pro Aktie Dividende. Auf meinen damaligen Kaufkurs von EUR 41,90 waren das fast 5%. Danach erfolgte ja erst ein Aktiensplit, so, dass sich mein Kaufkurs auf EUR 20,95 reduziert hat. Die nächsten Zukäufe erfolgten 2008 für weit unter EUR 30,- und das letzte mal für etwas unter 60,- im Januar 2019. deshalb haben sich mittlerweile soviele angesammelt.

    Wer die BASF seit 2001 durchgehend gehalten hat, erzielt dieses Jahr eine Dividendenrendite auf den Einstandskurs von ca. 15%.
    Momentan erscheinen die etwas über 7% Dividende sehr verlockend. Aber wenn es morgen 10% gibt dann sind die heutigen 7% nicht gut gewesen.
    Ich persönlich werde bei einer BASF erst bei Kursen unter 40 EUR zukaufen. Und dann auch erst wenn der Chart nach Erholung aussieht. Wenn eine BASF dies nicht erreicht, bin ich auch nicht unglücklich. Ich stelle mich auf jeden Fall erst mal auf weitere Kursverluste ein.

    Wir haben noch nicht genug Panik und manche Aktien sind immer noch nicht billig genug. Es kann verdammt lange nach unten gehen.Kann heißt aber nicht, dass es muss. Mal abwarten. Übrigens 2011 gab es auch mal eine Münchner Rück für unter EUR 80,-.

    Aber egal wie tief die Kurse sinken. Ich bin mir sicher, dass die Kurse in 5 und 10 Jahren vermutich deutlich höher stehen werden als heute. Aber vielleicht schadet es nichts noch etwas zu warten.

    1. Hi star, was macht dich da so sicher, dass die kurse schon in 5 jahren deutlich hoeher stehen werden. Ich meine, du hattest bis jetzt ein gutes naeschen ueber die kursentwicklung. Sind es die niedrigen zinsen, oder eine gute wirtschafts entwicklung wegen der niedrigen zinsen, oder der anlagenotstand.

      Aktien sind eigentlich noch immer nicht so richtig billig.

      Ich seh die sache so : fast jeder hier hat die zeit 2008 – 11 miterlebt, und will aenlichem nun schnell vorbeugen. Deswegen dieser schnelle abrutsch unter hohen umsaetzen in den letzten 2 wochen. Nirmalerweise faengt ein crash langsam an, mit kleinen umsaetzen, und dann kommt die lawine immer weiter ins rollen . Ob alle kredit zocker schon raus sind ,? Ich denke, man sollte die umsatze verfolgen. Wenn die austrocknen, koennte das ende nahe sein.

      Gruss

  23. Hi Manfred,

    was macht mich so sicher, dass die Kurse in 5 Jahren höher stehen als heute? Letztendlich weiß das heute niemand. Die Wirtschaft ist schon das gesammte Jahr 2019 und Anfang 2020 nicht gut gelaufen. Das Coronavirus gibt jetzt den Rest. Die wirtschaftliche Folgen sind meiner Meinung für manche Branchen noch unvorhersehbar. Wie geht es mit dem Virus weiter.

    Szenario 1 ausrotten lässt sich der Virus nicht mehr. Nach und nach infiziert sich ein Großteil der Bevölkerung. Wenn wir dann Glück haben, baut sich eine natürliche Immunität auf.

    Szenario 2 irgendjemand findet ein Medikament in den nächsten Wochen oder Monaten, welches die Heilungschancen verbessert

    Szenario 3 durch die strengen bereits angelaufene Maßnahmen, wird die Virusverbreitung verlangsamt bis es einen Impfstoff gibt.

    Szenario 4 der Virus verschwindet wieder von alleine in den nächsten Wochen oder Monaten

    Szenario 5 irgendetwas anderes

    Aber auch egal für was man sich entscheidet oder was passiert, die jetztige Situation wird uns noch Wochen, Monate oder das gesamte Jahr und vielleicht noch 2021 beschäftigen. Viele Bereiche wird es wirtschaftlich hart treffen. Es wird auch Konkurse geben.

    Aber es stirbt ja nicht die gesammte Menschheit und auch nicht die gesammte Wirtschaft. Die Bauern werden ihre Felder bestellen, diese werden auch gedüngt und gegen Krankheiten usw. gespritzt. Auch wenn man Bayer nicht mag, die stellen aber das Zeugs her. Bei Bayer ist das Risiko woanders. Die Rohstoffe werden weiter bearbeitet und verkauft werden. Die Menschen werden weiter das Toilettenpapier von Kimberly Clark kaufen und die neugeborenen Kinder werden weiter in Pampers von Procter&Gamble gewickelt. Wir werden weiter Nestle Produkte essen. Wer Kofschmerzen hat kauft weiter Kopfschmerztabletten. Blutdrucksenker, Diabetismittel, Erkältungsmittel usw. Desinfektionsmitel, Atemschutzmasken, Schutzbekleidung sind momentan gefragt und werden auf Hochtouren produziert.

    Oder es gibt überhaupt keine Wirtschaft mehr. Glaubt das jemand ernsthaft?

    Irgendwann wird also der Corona Virus nicht mehr unser Leben bestimmen. Ich gehe dann davon aus, dass die Wirtschaft recht schnell wieder hochgefahren wird. Die Rettungsprogramme der Staaten für angeschlagene Firmen hat die Verschuldung noch weiter in die Höhe getrieben. Jetzt kann man sich erst recht keine höhere Zinsen leisten. Die Zinsen werden weiterhin niedrig bleiben. Der Anlagenotstand tritt wieder in den Vordergrund. Die Kurse werden wieder leicht anziehen. Alle Anleger wollen dann gleichzeitig durch die Börsentüre. Nur in umgekehrter Richtung.

    Ob Aktien billig oder teuer sind ist relativ. Wenn es keine andere Möglichkeit gibt, wird man wieder Minidividenden den Strafzinsen vorziehen. Und dann kommt wieder der Effekt mit dem Leverage. Das lässt die Kurse wieder steigen. Das wird aber momentan der Grund sein, warum die Kurse fallen. Die Beleihungswerte der Aktien sinken und so müssen Positionen aufgelöst werden. Und die Kurse sinken weiter. Bis es zur Trendumkehr kommt. Wann die sein wird? Das wüsste ich auch gerne.

    Diesesmal könnte natürlich alles anders sein. Aber in der Vergangenheit war das genau diese Reihenfolge. Und deshalb glaube ich, dass es auch diesmal, egal was jetzt geschieht, wieder so ablaufen wird. Auch wenn die Nacht am schwärzesten ist, irgenwann kommt der Morgen. Und da ich persönlich glaube, dass spätestens in 2Jahren das Thema Corona der Vergangenheit angehört, glaube ich auch daran, dass die Kurse in 5 Jahren höher stehen als heute. Und 5 Jahre ist schon keine optimistische Einschätzung.

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