Februarkauf vollzogen!

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Der erste Aktienkauf des Jahres für das Dividendendepot ist vollzogen! Nachdem ich ja schon direkt zu Jahresbeginn mein neues Anti-Depot bestückt hatte, musste ich für mein Hauptdepot nun noch etwas warten.

Denn in 2021 will ich ja erst Dividenden verdienen und dann investieren. Das ist psychologisch gar nicht so einfach, diszipliniert aber ungemein.

Und so habe ich mich im Januar schon richtig darauf gefreut, endlich wieder kaufen zu können. Und so meine Dividendenerträge anzukurbeln.

Welche Aktie es nun geworden ist, erfährst Du in diesem Beitrag. Für aufmerksame Leser ist es keine Überraschung, aber es gibt auch die neuesten Geschäftszahlen dazu.

Bereits Mitte Januar hatte ich angekündigt, dass sich meine kanadische Aktie BCE (hier habe ich das Telekommunikationsunternehmen vorgestellt) für einen Nachkauf qualifiziert hat. Jetzt war es soweit!

Der Aktienkauf

Ich kaufte – genau wie geplant – 15 zusätzliche Aktien von BCE in mein Dividendendepot. Den Kauf führte ich beim Smartbroker über gettex zum Kurs von 35,60 € durch. Ich zahlte keinerlei Gebühren dafür und investierte so exakt 534 €.

Kaufabrechnung BCE im Februar 2021

Das ist übrigens der nahezu exakt gleiche Aktienkurs wie bei meinem Erstkauf im Juli letzten Jahres (damals: 35,585 €).

Die Aktien werde ich jetzt per Depotübertrag zu maxblue transferieren, da dort keine 25%, sondern nur 15% Quellensteuer abgezogen werden.

Geschäftszahlen

Soeben legte BCE auch seine Zahlen für das 4. Quartal und damit das gesamte Geschäftsjahr 2020 vor. Sie waren stark durch die Pandemie beeinflusst.

Der Umsatz ging um 3,8% zurück, das angepasste EBITDA um 4,0%. Der Gewinn je Aktie ging um 12,7% zurück. Dank des hohen freien Cash-Flows konnte BCE aber die Dividende zur nächsten Quartalsdividende (zahlbar ab 15.04.) um 4,7% auf 0,875 CAD erhöhen. Das ergibt für meinen Kaufkurs eine Dividendenrendite von 6,3%.

Für das neue Geschäftsjahr gibt das Management als Erwartung ein Umsatzwachstum von 2-5% an. Das angepasste EBITDA soll ebenfalls in dieser Range wachsen. Der Gewinn je Aktie soll um 1-6% steigen.

Besonders ambitioniert sind diese Ziel nicht, schließlich ist der Basiseffekt des abgelaufenen Geschäftsjahres zu berücksichtigen. Nach einem Umsatzrückgang von 3,8% würde ein Wachstum von nur 2% immer noch einen niedrigeren Wert als 2019 bedeuten. Und ein Wachstum am oberen Rand (5%) wäre lediglich 1% mehr als 2019.

Andererseits steuert das Management damit natürlich die Erwartungen in eine Richtung, die auch erfüllbar ist und keine größeren Enttäuschungen erwarten lässt.

Und so gehe ich davon aus, dass sich der Aktienkurs vermutlich eher seitwärts bewegen wird. Für mich ist die Aktie in erster Linie ein attraktiver Dividendenzahler. Dazu ist aber zu berücksichtigen, dass die Dividende derzeit nicht vom Gewinn je Aktie gedeckt ist. Auf Dauer ist das nicht gesund. Im letzten Jahr wurden 3,33 CAD je Aktie ausgeschüttet, der Gewinn lag aber nur bei 3,02 CAD. Möglich war das durch den ausreichend großen freien Cash Flow. Er liegt nach meinen Berechnungen bei rund 3,68 CAD. Die Payout-Ratio liegt damit bei 90%. Auch das ist ein Wert, der nicht zu Jubelsprüngen reizt.

Wie gesagt, ich schätze die Dividendenzahlungen von BCE. Einen größeren Depotanteil als die jetzt erreichten 0,3% werde ich der Aktie aber vorerst nicht einräumen. Dafür ist die finanzielle Situation zu angespannt. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Und in 2022 steht die Aktie wieder auf der Liste für einen möglichen Nachkauf. Denn schließlich will eine gute Mischung aus hohen Dividendenzahlern, Wachstumswerten und solide bewerteten Aktien in meinem Dividendendepot haben.

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Gekauft habe ich die Aktien in mein Depot beim Smartbroker. Für einen Festpreis von 4,- € ist dort ein Handel an allen deutschen Handelsplätzen möglich. Liegt das Ordervolumen über 500,- €, dann kannst Du bei gettex sogar für 0,- € handeln. Bei Lang & Schwarz kostet eine Order dann lediglich 1,- €. Damit bietet mir der Smartbroker die komplette Welt der Handelsmöglichkeiten zu attraktiven Konditionen. Das Depot wird kostenfrei geführt. Ich möchte den Smartbroker in der Riege meiner Depots nicht mehr missen. Alle Infos zur Depoteröffnung findest Du hier.

Auf einen Blick:

Unternehmen:BCE Inc.
ISIN:CA05534B7604
Im Divantis-Depot seit:27.07.2020
Letzter Nachkauf am:03.02.2021
Stückzahl im Divantis-Depot:35
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:35,59 €
Gesamtkaufpreis:1.245,70 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:14,92 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

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22 Gedanken zu „Februarkauf vollzogen!“

  1. “Dazu ist aber zu berücksichtigen, dass die Dividende derzeit nicht vom Gewinn je Aktie gedeckt ist. ” Muss sie auch nicht, das hast du aber oben aber selber schon geschrieben. “Dank des hohen freien Cash-Flows konnte BCE aber die Dividende zur nächsten Quartalsdividende (zahlbar ab 15.04.) um 4,7% auf 0,875 CAD erhöhen.”

  2. Moin Ben,

    ich habe eine Frage zu deinen ganzen Depotüberträgen? WIe machst du das immer? Ich muss bei manchen immer Originalunterlagen per Post hinschicken. Mehr als nervend.

    Da ich ähnliche Depotanbieter habe, würde mich dein Vorgehen interessieren.

    Vor allem Smartbroker eingehdn sowie ausgehend ist bei mir immer mit massiven AUfwand verbunden. (ähnlich der Änderung des Freistellungsauftrages)

    Grüße
    Fabian

    1. Hallo Fabian,

      das hängt stark von den jeweiligen Brokern ab. In diesem konkreten Fall übertrage ich die Aktien vom Smartbroker zu maxblue. Dazu habe ich ein Formular bei maxblue ausgefüllt, das dann ein dreiseitiges PDF generiert hat. Das habe ich unterschrieben, in einen Briefumschlag gesteckt, 80 Cent Porto drauf und zu maxblue geschickt. Um den Rest kümmern die sich dann. Das hat bisher immer problemlos funktioniert.
      Da ich das PDF vom letzten Depotübertrag noch auf meiner Festplatte hatte, konnte ich die notwendigen Eintragungen einfach markieren, kopieren und einfügen. Insgesamt hat mich das alles nicht mehr als 3 Minuten gekostet. Und beim Briefkasten komme ich auf dem Weg zum Einkaufen vorbei, also auch kein wirklicher Mehraufwand.

      Viele Grüße Ben

  3. Ich habe mir den Ursprungsartikel mit den Kommentaren zu BCE nochmal angeschaut und die Daten zu BCE und Verizon verglichen.
    Tatsächlich hat BCE eine tolle Dividende, ein niedrigeres Debt-to-Equity-Verhältnis und das Gewinnwachstum bleibt wenigstens gleich (bei VZ sinkt es). Viele andere Kennzahlen (1-Jahr-Kursgelegenheit, PO-Ratio, PE-Ratio, etwas höhere Profitmarge, Current Ratio, Free CF) sprechen jedoch eher für VZ.
    Ich fühle mich in meiner Wahl also bestätigt. ;-)
    PS: Auch KDDI verfügt über Bombenzahlen, irgendetwas hat mich aber abgehalten… Ich habe übrigens noch keine einzige Japan-Aktie im Depot. Hat jemand noch eine schöne Idee mit Dividend-Yield > 3% brutto?

    1. Hallo Matthias,

      sieh Dir mal BB Biotech aus der Schweiz an, nach Apple unsere zweitgrößte Position im Depot, und dies seit über 16 Jahren.

      BB Biotech hat Anteile von 20 bis 30 Biotech-Unternehmen, hauptsächlich aus den USA. Dr. Koller und seit Team sind weltweit vernetzt mit Forschungsinstitute und Fachärzte im Bereich Onkologie und seltene Krankheiten. Momentan ist eines der größten Positionen Moderna.

      BB Biotech zahlt 5% Dividende bezogen auf den Durchschnittkurs des Dezembers, dieses Jahr 3,60 CHF, HV ist am 18.03.2021. Die Zahlung erfolgt ca. 1 Woche nach HV.

      Schau Dir dieses Unternehmen mal genauer an.

      Gruß

      Peter

      1. Vielen Dank Peter, ein sehr schöner Tipp!
        In den letzten 3 Monaten leider etwas heißgelaufen, aber auf Langfrist (das interessiert mich ja) ein tolles Unternehmen (mit den Beteiligungen erinnert es mich vom Typ an Berkshire H. oder auch Tencent).
        Etwas irritiert hat mich, dass diverse Finanzdaten auf yahoo finance als “not applicable” ausgewiesen werden, auf Marketscreener findet man dann mehr Material. Die Zahlen scheinen ja sehr gut zu sein.
        Ich überlege mir mal, wie und wann ich mir 25 Stück “hinlege”…;-)
        PS: Ich habe bereits Merck US und Amgen im Depot, auch zwei tolle Firmen in angrenzenden Fachgebieten der BB Biotech.

        1. Hallo Matthias,

          am Freitag hat die Aktie ein Allzeithoch erreicht von über 80 EUR, warte auf Kurse von unter 70 EUR. Bei uns steht ein Eingangskurs von unter 9 EUR.

          Auf der IR-Seite von BB Biotech gibt Dr. Koller regelmäßig Auskunft zu den Unternehmensbeteiligungen. Sie begleiten diese jungen Biotechs von Beginn bis zur Phase III ihrer Medikamentenentwicklung. Dann kommen die großen Pharmakonzerne, zahlen ein hohes Aufgeld für diese Unternehmen, um neue Blockbuster zu bekommen. Unter anderem sind deine beiden US-Firmen Teil der Einkäufer.

          Mit diesen Gewinnen steigt BB Biotech bei neuen Firmen ein, zahlt die Dividende und tätigt Aktienrückkäufe.

          Gutes Investieren

          Peter

  4. Gude zusammen,

    Ich habe bei Scalable mal angefragt wie die das mit der Abführung der Quellensteuer handhaben, bin gespannt was hier rauskommt.

    @BEN: verstehe ich das richtig, du kaufst über Smartbroker, da hier keine Kaufgebühren anfallen. Danach überträgst du die Aktie dann auf dein maxblue oder DKB Depot, da hier die Themen mit der Steuer besser klappen

    Ich könnte also, über Scalable oder Trade kaufen und die Aktien dann in mein OnVista Depot übertragen?

    Danke für deine Mühe
    Grüße und schönes WE

    1. Hallo Felix,

      ja, das hast Du richtig verstanden. Ich mache das allerdings nur dann, wenn der Unterschied in den Gebühren entsprechend groß ist. Bei Onvista kostet ein Kauf ja pauschal 7 €. Bei Trade Republic bist Du mit 1 € dabei. Dann noch das Porto für den Depotübertrag. Lohnt sich nur bedingt.
      Bei mir war der Unterschied jetzt gute 10 € (maxblue vs. Smartbroker-Gebühren), das ist für gute 3 Minuten Aufwand für den Depotübertrag leicht gespartes Geld.

      Viele Grüße Ben

  5. Hallo Ben,
    mich würde das mit den Depot Überträgen auch mal mehr interessieren.
    Da du das ja häufiger nutzt.
    In habe das bisher einmal gemacht und es dauert gefühlt ewig.
    Vielleicht könntest du im dem gleichen Artikel auch was zu den von dir verwendeten Brokern schreiben samt Gründe warum diese.
    Hat ja auch scheinbar mit der Quellensteuer zu welchen Broker man aussucht.
    Wäre toll wenn du daszu was schreibst.
    Danke dir
    P.S.
    Mach weiter so, danke

    1. Hallo Marcel,

      ich habe schon mal einen Artikel dazu verfasst, welchen Broker ich für meine Käufe verwende (hier). Das war allerdings, bevor es den Smartbroker gab. Dort kaufe ich im Moment am liebsten, da ich dort – wie soeben bei BCE – ohne Gebühren kaufen kann. Deine Anregung nehme ich gerne auf und werde bei den nächsten Käufen gerne eine kurze Begründung dazu schreiben, warum ich in das jeweilige Depot gekauft habe.

      Viele Grüße Ben

  6. Depotübertragungen werden sehr unterschiedlich gehandhabt.
    Ich bin primär dabei mein Consors und Comdirect-Depot leerzuräumen.
    Hier meine Erfahrungen:

    Consors kann man auch den Depotausgang online beauftragen. Somit kein Problem. Nur zu Trade Republik ging es nicht, da sie keine BLZ haben sondern nur eine BIC. Papierausdruck deshalb per Fax zugeschickt. 2-3 Tage später waren die Aktien eingebucht.

    Übertragung der französischen Aktien zur DKB per Onlineantrag und Onlineunterschrift von der Comdirect und schweizer zur ING auch Online war auch kein Problem und mit rund einer Woche zeitlich akzeptabel.

    Von Comdirect zu Trade Republic mittels Papierantrag und Fax. Keine Chance. Nur per Brief, da Originalunterschrift verlangt. Frage nach Rechtsgrundlage, blieb im Ergebnis unbeantwortet.

    Von Trade Repubic zu ING getestet. Auch Online per ING den Einzug beauftragt. Hat funktioniert. Nur hat es über 5 Wochen gedauert.

    Es gibt erhebliche Unterschiede und auch die Akzeptanz des Weges (Online/Fax/Brief) der Beauftragung eines Ausgangs ist sehr unterschiedlich. Fast so wie die Bankvollmacht. Da fordern einige Banken auch den eigenen Vordruck, ohne dass es eine Rechtsgrundlage dafür gibt.

    Viel Erfolg bei den Übertragungen

    1. Hallo Torsten,
      ich haben einen Übertrag von Trade Republic zu Comdirect beauftragt. Da warte ich jetzt schon drei Wochen!
      Hatte ich auch online bei der Comdirect gemacht.

    2. Auch von mir ein kurzer Erfahrungsbericht. Ich habe Aktien online von der ING zum Smartbroker übertragen. Sie waren nach 48 Stunden schnell da, stehen allerdings noch immer nicht mit den korrekten Anschaffungskosten drin. Woran das liegt, weiß ich leider nicht. Jede Woche eine Mail raushauen hilft auch nicht. Aufpassen beim Verkauf via Smartbroker. Da zwischen der Übertragung und dem Verkauf die Aktie im Kurs gestiegen ist, wurde ein Gewinn ausgewiesen und darauf Steuern abgeführt. Das war natürlich falsch, da die Aktie mit Verlust verkauft wurde, dies hatte aber der Smartbroker nicht berücksichtigt. Also wieder eine Mail raus, nach zwei Tagen waren die Steuern wieder eins zu eins dem Verrechnungskonto gutgeschrieben.
      Achtung: hier bitte ganz genau hinsehen und am besten die Anschaffungskosten notieren.
      Gruß Sebastian I

  7. Moin Ben,

    zweite Frage. WIe kannst du von der comdirect online ausgehend Aktien übertragen? Ich muss dort ein Formular ausfüllen, ausdrucken und per Post zur comdirect schicken. Eingehende Wertpapierübertragungen (zur comdirect hin) gehen allerdings online.

    VG
    Fabian

    1. Hallo Fabian,

      ich habe das doch gar nicht behauptet. ;) Aber es geht dann, wenn die empfangende Bank (z.B. ING) einen Online-Depotübertrag anbietet. Dann erteilst Du dort online den Auftrag zum Depoteinzug von der comdirect. Die comdirect selbst bietet meines Wissens nach keinen Online-Depotübertrag an.

      Viele Grüße Ben

      1. Moin Ben,

        ich habe nun versucht, Aktien von der comdirect zum Smartbroker zu transferieren. Es geht nur über eine Originalunterschrift auf dem Formular. Fax geht nicht…
        Hast du das bei der comdirect ausgehend schon geschafft?

        VG
        Fabian

  8. Hallo Ben,

    ich habe bei der DKB ein Depot eröffnet, um die Quellensteuerreduzierung in Norwegen zu erreichen. Im Internet habe ich bei der DKB den Antrag zur teilweisen Depotübertragung vom SBroker gestellt. Nach 9 Tagen bekam ich vom SBroker die Mitteilung per E-Mail, ich hätte eine Antragskopie eingereicht. Nach Rücksprache mit der Hotline sagte man mir, ich müsse mich einloggen und eine Mitteilung an SBroker senden mit Bearbeitungsnummer, mit der einzugebenden TAN-Nummer würde ich mich identifizieren. Mal abwarten, bis die Aktien bei der DKB im Depot sind.

    Viele Grüße

    Peter

    1. Hallo Peter,

      so ähnlich war das bei mir vom S-Broker zur ING auch. Die ING hat den Onlineantrag an den S-Broker geschickt und der mir dann per Post nach Hause. Mit dem Hinweis, dass sie eine Onlineunterschrift nicht anerkennen würden. Also habe ich auf dem Ausdruck noch mal mit blauem Kugelschreiber unterschrieben und den Antrag an den S-Broker geschickt. Der Depotübertrag wurde dann ausgeführt.
      Nachvollziehen kann ich so ein Verhalten nicht. Die internen Prozesse werden dadurch völlig aufgebläht. Kein Wunder, dass die deutsche Bankenlandschaft ein Kostenproblem hat!

      Viele Grüße Ben

  9. Hallo Ben,

    das Problem liegt nicht nur bei den Banken. Durch die Corona-Pandemie wird offengelegt, wir befinden uns IT-mäßig in der Steinzeit.

    Ich habe sehr oft in Skandinavien und im Baltikum Urlaub gemacht. Wenn man sieht, wie fortgeschritten Estland IT-mäßig ist, dann steht einem als deutscher die Tränen in den Augen. Persönlich muss man dort zur Hochzeit und zur Scheidung erscheinen, alles andere geht im Internet mit Ausweis und Karte, sowie einem Kartenlesegerät.

    Beispiel:
    Du gehst zum Arzt, der verschreibt dir etwas im Internet. Dann gehst du zur Apotheke, der Apotheker überprüft an Hand deiner Krankenkarte, ob du andere Medikamente nimmst und ob dies verträglich ist.

    Beispiel:
    Du kaufst ein Auto, dann meldest du es bei deiner Versicherung an. Die Versicherung gibt die Anmeldung an die Behörden weiter und veranlasst, das dir Nummernschilder zugeschickt werden.

    Beispiel:
    Du bekommst Nachwuchs im Krankenhaus. Das Krankenhaus meldet das Kind beim Standesamt an, zudem bei der Krankenkasse und stellt zudem den Kindergeldantrag.

    Ich könnte Dir zig weitere Beispiele aufzeigen. Das Problem befindet sich nicht nur bei den Banken, sondern Bei Versicherungen, Krankenkassen, Behörden und Verwaltungen sowie in vielen deutschen Firmen.

    Die verstärkte Einsetzung von IT bedeutet Arbeitsplatzabbau, dies versuchen bestimmte Kreise, aus verständlichem Eigeninteresse, zu verhindern.

    Letzten Montag war bei Finanzen100 ein Vortrag von Frank Thelen gezeigt, der auch auf diese Problematik hingewiesen hat, der Vortrag war sehr gut.

    Ben, ich finde es gut, wie man sich hier mit Informationen zu Banken versorgt bezüglich dem Quellensteuerproblem. Was ich nicht verstehe, wir finanzieren die EU zum größten Teil, unsere Regierung hat ein Amtseid abgelegt, Schaden vom Deutschen Volk fernzuhalten. Ein wenig “Trump-mäßiges Auftreten in Brüssel” wäre angebracht, um die Doppelbesteuerungsabkommen einfach umzusetzen, so wie es zwischen Deutschland und den Niederlanden funktioniert.

    Viele Grüße

    Peter

  10. BCE habe ich so gar nicht auf dem Schirm, aber eine Telekommunktionsaktie sollte im Normalfall eine sichere Anlage sein.
    Auch wenn ich mit Vodafone ordentlich im Minus bin. Ich sehe hier aber keinen Umbruch, weg von diesen Unternehmen, deswegen halte ich und hoffe das mobiles Wachstum noch ordentlich anzieht die nächsten Jahre.

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