Schlagwort: Zwischendividende

  • 10 Jahre im Depot und die Entwicklung ist atemberaubend

    10 Jahre im Depot und die Entwicklung ist atemberaubend

    Infrastrukturtitel haben die Besonderheit, dass ihre Cash-Flows in der Regel gut zu prognostizieren sind. Durch ihre Marktstellung (es gibt eben nur den einen Flughafen an dieser Stelle oder nur diese Autobahn oder Zugstrecke) haben sie eine Grundauslastung, die für kontinuierliche Erträge sorgt. Und in Phasen wirtschaftlichen Aufschwungs steigt dann meist die Auslastung an.

    In diesem Sinne habe ich mich vor 10 Jahren entschlossen, den italienischen Stromnetzbetreiber in mein Depot zu kaufen. Strom wird schließlich immer gebraucht und ein Monopol in diesem Bereich kann eigentlich nur von Vorteil sein.

    Die Entwicklung der Aktie macht mir seitdem nur Freude: jedes einzelne Jahr lieferte einen positiven Total Return. Und in diesem Jahr kann ich wieder einen zweistelligen Total Return und ein weiteres Allzeithoch feiern.

    Damit hat die Aktie bis heute alle Erwartungen erfüllt und sogar übertroffen. Aber kann sie das auch in der Zukunft fortsetzen? Denn 2026 wird es erstmals keine Dividendenerhöhung geben – stattdessen wurde schon in diesem Jahr mehr als geplant ausgezahlt. Was absolut aktionärsfreundlich ist, könnte den Aktienkurs allerdings belasten.

    Meine Gedanken dazu und wie sich die aktuelle Geschäftsentwicklung darstellt, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Und täglich grüßt die Regierungskrise

    Und täglich grüßt die Regierungskrise

    Es ist schon schwierig den Überblick zu behalten: 2024 hatte Frankreich drei verschiedene Premierminister. 2025 bisher zwar nur zwei, aber das auch nur, weil der von September bis Oktober amtierende Premierminister Sébastien Lecornu nach seinem Rücktritt erneut zum Premierminister ernannt wurde.

    Diese Erosion des politischen Systems geht mit einer steigenden Staatsverschuldung einher und lässt die Renditen für französische Staatsanleihen steigen.

    Kein Wunder, dass französische Aktien – vor allem wenn sie auch einen großen Inlandsanteil haben – in diesem Umfeld ihre Schwierigkeiten haben. Umso erstaunter bin ich bei jeder Regierungskrise, wie schnell sich der Aktienkurs meines französischen Infrastrukturtitels jedes Mal erholt.

    Offenbar erschrecken sich die Investoren nur kurz und gehen dann zur Tagesordnung über. Und die sieht für die Aktie weiterhin gut aus. Und das ist das, was am Ende einfach zählt.

    Wie ich die Perspektiven nun einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • 30% Kursplus in 3 Monaten – was ist da los?

    30% Kursplus in 3 Monaten – was ist da los?

    Eine regelrechte Rallye legte der Aktienkurs meines Depotwerts hin. 30% in nur drei Monaten zeigen, dass sich etwas an der Erwartungshaltung der Börse geändert haben muss. Mit AI hat es übrigens nichts zu tun, denn es geht bei dieser Aktie nur um einen Rohstoff. Und steigt sein Preis, dann profitiert das Unternehmen ganz erheblich.

    Damit ist es eine Besonderheit in meinem eigentlich auf schwankungsarme Werte ausgerichteten Dividendendepots. Aber etwas Salz in der Suppe ist ja auch förderlich für den Geschmack. Und so freue ich mich wieder über eine ordentliche Dividendenzahlung, die auf mein Ziel einzahlen soll, möglichst schnell mein investiertes Kapital zurückerhalten.

    Wie ich die aktuellen Perspektiven des australischen Eisenerzproduzenten einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Moderate Bewertung trifft auf zweistelliges Wachstum

    Moderate Bewertung trifft auf zweistelliges Wachstum

    Verrückte Zeiten bei einem meiner ehemals größsten Depotwerte. Vor einem Jahr hatte er noch ein Depotgewicht von 7,4%. Bei ähnlicher Depotgröße ist er innerhalb von 12 Monaten auf 2,5% gesunken.

    Und trotzdem bin ich immer noch entspannt und habe ein sattes Plus auf meiner Position stehen. Der verhältnismäßig frühe Einstieg vor dem allgemeinen Hype mit Kursübertreibung macht sich hier bezahlt.

    Nun stellt sich allerdings die Frage, ob wir nicht eine Übertreibung in die andere Richtung erleben und der Titel zu stark abgestraft wurde.

    Ich habe das bereits für mich entschieden und in den letzten Wochen nachgekauft.

    Was mich weiterhin an der Aktie überzeugt und warum ich das tatsächlich als Kaufgelegenheit sehe, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Trotz halbierter Dividende immer noch eine hohe Rendite

    Trotz halbierter Dividende immer noch eine hohe Rendite

    Ein bißchen verrückt erscheint es mir selbst: Da halbiert ein Unternehmen in meinem Depot die Dividende und ich bin total entspannt und denke über einen Nachkauf nach. Und ein anderes Unternehmen erhöht seine Dividende um 2% und ich bin enttäuscht und plane den Ausstieg.

    Aber genau das zeigt, dass es für mich keinen Sinn hat, strikt nach festen Regeln zu handeln und nur schwarz oder weiß zu akzeptieren. Natürlich ist eine Dividendenkürzung erst mal ein Alarmsignal. Aber es lohnt ein tieferer Blick hinter die Kulissen.

    War die vorherige Dividende womöglich außergewöhnlich hoch oder gibt es temporäre Gründe für die Kürzung?

    Warum meine Analyse hier positiv ausgefallen ist und welche Perspektiven ich für die nähere Zukunft sehe, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Aktienkurs hält sich auf hohem Niveau – neue Impulse fehlen

    Aktienkurs hält sich auf hohem Niveau – neue Impulse fehlen

    Die Aktie gehört zu den absoluten Top-Titeln meines Depots. Die Performance der letzten Jahre war weit überdurchschnittlich und der Aktienkurs kannte kein Halten mehr.

    Doch – wie so oft – ist nun ein wenig Ernüchterung eingekehrt. Die Geschäftsergebnisse sind zwar immer noch außerordentlich gut. Aber es fehlen die positiven Überraschungen. Was auf dem aktuellen hohen Niveau auch kein Wunder ist.

    Lange nicht gesehen – aber auch das ist im Gesundheitsbereich üblich – hatten wir einen Misserfolg im Forschungsbereich. Das führte nun zu Abschreibungen und unterstützte den Börsenhöhenflug nicht weiter.

    Nun konsolidiert die Aktie also und ich lese schon von ersten Analysten und Anlegern, die die Aktie verkaufen.

    Warum ich daran nicht denke, sondern voll investiert bleibe, und wie ich die weiteren Perspektiven des dänischen Konzerns nun einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Die Ergebnisse normalisieren sich, Dividende bleibt hoch

    Die Ergebnisse normalisieren sich, Dividende bleibt hoch

    Die Aktie hat in meinem Portfolio eigentlich nur einen Auftrag: Sie ist mein Sicherheitspuffer gegen steigende Brotpreise. Hört sich vielleicht komisch an, aber das war tatsächlich mein Hauptmotiv zum damaligen Einstieg.

    Unter dem Eindruck des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine und dem stark gestiegenen Weizenpreis suchte ich nach einem Unternehmen, dass davon profitiert. Und bei der Suche bin ich dann in Australien gelandet und habe mir einen dortigen Weizenproduzenten angeschaut.

    Er nutzte fortan das neue Preisniveau und fuhr Rekordgewinne ein. Und beteiligte seine Aktionäre mit stark angehobenen Dividenden und Aktienrückkäufen.

    Mittlerweile ist zwar kein Kriegsende in Sicht, aber der Weizenpreis hat sich wieder normalisiert. Entsprechend rückläufig sind auch die Ergebnisse meiner Aktie.

    Interessanterweise bleibt die Dividende allerdings auf dem hohen Niveau stabil. Ist die Aktie nun zu einer Dividendenperle geworden? Und kann sie die Ausschüttungen auch in Zukunft konstant halten? Und wie verhält sich meine Investmentidee dazu? Die Frage beantworte ich in diesem Beitrag.

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  • Hohe Rohstoffpreise sorgen wieder für hohe Dividende

    Hohe Rohstoffpreise sorgen wieder für hohe Dividende

    Die letzte Überschrift zur Dividendenzahlung dieser Aktie lautete: „Hohe Dividende direkt reinvestiert.“ Den gleichen Titel hätte ich für diesen Beitrag wählen können. Das wäre aber etwas langweilig gewesen. Und richtigerweise hätte es auch noch heißen müssen „Erneut höhere Dividende direkt reinvesiert“.

    Tatsächlich ist die Dividende so hoch, dass ich mit ihr bei jedem Zahltag meine Position signifikant erhöhen kann. Und bei zwei Zahltagen im Jahr kommt da über die Zeit schon etwas zusammen.

    Im Unterschied zu vielen anderen Hochdividendenwerten zahlt die Aktie aber nicht aus der Substanz, sondern verdient die Dividende auch und hat noch Geld übrig, um damit Zukunftsinvestitionen zu tätigen.

    Genau das war von Anfang mein Investmentcase. Und ich bin weiterhin zuversichtlich, dass das Unternehmen in 8-10 Jahren völlig anders aufgestellt sein wird. Und ich bis dahin durch die reinvestierten Dividenden eine ordentliche Aktienposition haben werde, die dann noch mehr Geld verdient.

    Was sich hinter dem Plan konkret verbirgt, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Die Dividende steigt wieder verlässlich, trotzdem bin ich nicht  zufrieden

    Die Dividende steigt wieder verlässlich, trotzdem bin ich nicht zufrieden

    Als klassische Infrastrukturaktie war der australische Mautstraßenbetreiber stark von den Corona-Lock-Downs betroffen. Und seinerzeit ging nicht nur der Aktienkurs in die Knie, sondern auch die Dividende wurde deutlich gekürzt.

    Das liegt nun aber schon vier Jahre zurück und inzwischen ist die Dividende höher als vor Corona. Stetigen Erhöhungen sei Dank.

    Der Aktienkurs hat demgegenüber allerdings immer noch einen Rückstand von 20%. Und das hängt sicherlich mit den gestiegenen Zinsen zusammen. Denn eine Dividendenrendite von 4,5% lockt aktuell kaum hinter dem Ofen hervor.

    Welche Gedanken zum Fortbestand der Aktie in meinem Depot mir deshalb kommen und wie ich generell die Perspektiven des Unternehmens einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag.

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  • Seit 7 Jahren: Jedes Jahr im Plus – auch 2023 wieder zweistellig

    Seit 7 Jahren: Jedes Jahr im Plus – auch 2023 wieder zweistellig

    Es ist wirklich ein Phänomen: Eine Aktie, die jedes Jahr einen positiven Total Return liefert. Jedenfalls seit 2017, der Gründung des Divantis-Blogs und damit dem Start meiner Berichterstattung. Und nicht nur das: sie performt auch in schöner Regelmäßigkeit den Vergleichsindex aus.

    Rückblickend hätte ich natürlich noch deutlich mehr Aktien von ihr kaufen sollen. Aber im Nachhinein ist man bekanntlich immer schlauer und so ging es auch mir. Ich hatte sie wegen ihrer verlässlichen Dividenden und stetigen Erhöhungen gekauft.

    Und offenbar war das ein gutes Argument, das auch andere Marktteilnehmer in den letzten Jahren überzeugt hat. Die Dividende steigt kontinuierlich, in diesem Jahr um 8%, und der Aktienkurs legt meistens noch etwas drauf.

    Und nachdem ich die Aktie vor einem Jahr genau deshalb nachgekauft hatte, stellt sich auch jetzt wieder die Frage, ob ich mir noch einen Nachschlag gönne.

    In diesem Beitrag erfährst Du, wie ich die Perspektiven nun einschätze und ob das Investment womöglich nun die beste Zeit schon hinter sich hat. Oder ob es auch jetzt noch eine Kaufgelegenheit ist.

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