Diese Ausgliederung könnte besser als ihr Ruf sein und noch spannend werden

4.5
(69)

Peter Lynch perfektionierte den auch von mir verfolgten Anlagestil „Kaufe nur das, was Du auch kennst“. Und er gab Anlegern mit auf den Weg, sich ausführlich mit Ausgliederungen zu beschäftigen. Denn sie führen seiner Erfahrung nach oft zu erstaunlich lukrativen Investitionen.

Nachzulesen ist das in seinem berühmten Buch „One Up On Wall Street“ bzw. „Der Börse einen Schritt voraus“.

Seit Mai diesen Jahres befindet sich die Ausgliederung eines US-Konzerns bereits an der Börse, aber sie bekommt erst in diesen Tagen ein wenig mehr Aufmerksamkeit. Denn nun wird sie komplett „in die Freiheit“ entlassen.

Für mich ist das, gemeinsam mit der Aufnahme der Dividendenzahlungen, ein Grund zum Investment in das neue Unternehmen. Was sich genau dahinter verbirgt und woher ich meinen Optimismus nehme, erfährst Du in dieser ausführlichen Unternehmensvorstellung.

Die im Jahr 1886 von den Brüdern Robert Wood Johnson I, James Wood Johnson und Edward Mead Johnson gegründete Johnson & Johnson (JNJ) hatte schon länger angekündigt, das Consumer-Health-Geschäft mit rezeptfreien Medikamenten und anderen Gesundheitsprodukten abzuspalten und sich auf Pharmazeutika und Medizinprodukte konzentrieren.

Zu der Consumer-Health-Sparte mit dem Kunstnamen Kenvue gehören Marken wie Band-Aid, Tylenol, Listerine, Nicorette und Neutrogena. Aber auch Penaten, carefree, o.b. oder Piz Buin.

Für die Abspaltung hat JNJ den Weg des Split-Offs gewählt. Wie der genau funktioniert, habe ich in einem separaten Beitrag erklärt. Heute stelle ich Kenvue nun inhaltlich vor.

Performance von Abspaltungen

Abspaltungen, seien es nun Spin-Offs oder Split-Offs, haben kein gutes Image. Sie werden gerne als „Resterampe“ verstanden, die nicht mehr zum glänzenden Kerngeschäft passt und deshalb „irgendwie weg“ muss. Langjährige Studien haben jedoch ergeben, dass sowohl die Muttergesellschaft, aber vor allem die Abspaltungen, nach der Trennung überdurchschnittlich abschneiden.

Anfänglich gibt es meistens einen Verkaufsdruck. Denn das „hässliche Entlein“ wollen viele Marktteilnehmer nicht im Depot haben. Und ETFs können die Abspaltung nicht kaufen, da sie noch in keinem Index gelistet ist. Handelt es sich um einen Spin-Off müssen die ETFs aus diesem Grund auch sofort ihre eingebuchten Bestände verkaufen.

Nach dieser Anfangsphase gibt es aber einige Aspekte, die sich positiv auswirken. Vor allem das Management des neuen Unternehmens ist in der Regel hochmotiviert. Sie haben Bonusvereinbarungen, die erst bei steigenden Aktienkursen zum Tragen kommen. Und sie können sich nun auf operative Verbesserungen im unabhängigen Unternehmen fokussieren. Ohne dabei von der Konzernmutter kurz gehalten zu werden. Und über kurz oder lang kommt es dann oftmals zu einer Neubewertung an der Börse.

Geschäftsgegenstand

Kenvue konzentriert sich auf rezeptfreie Medikamente und andere Gesundheitsprodukte, wie z.B. Pflaster. Nach dem Umsatz ist Kenvue das weltgrößte eigenständige reine Consumer-Health-Unternhemen. Das starke Markenportfolio ist in 135 Jahren aufgebaut worden. Die Produkte sind in 165 Ländern erhältlich. 10 Marken haben einen Umsatz von jeweils mehr als 400 Mio. US$ und 36 Marken sind in einzelnen Ländern auf Platz 1 in ihrem jeweiligen Segment.

Das Unternehmen ist in drei Sparten aufgeteilt: Self Care, Skin Health & Beauty und Essential Health.

„Self Care“ ist dabei der Bereich rezeptfreier Medikamente zur Selbstmedikation. Darunter fallen z.B. Mittel gegen Grippe, Erkältungen oder Allergien, aber auch Schmerzmittel und Nikotinersatz.

„Skin Health & Beauty“ steht für Hautgesundheit und Schönheit und umfasst Haut- und Gesichtscremés, aber auch Sonnencremés oder Haarwuchsmittel.

Zu „Essential Health“ gehören schließlich die Bereiche Babypflege, Wundpflege, Mundpflege und Menstruationshygiene.

Das größte Wachstum zeigt aktuell der „Self Care“-Bereich, während das Management vor allem auch bei den Sonnenschutzmitteln ein Wachstumsfeld verortet.

Geschäftszahlen

Mit den Zahlen zum 2. Quartal 2023 hat Kenvue erstmals eigenständig Geschäftsergebnisse präsentiert. Trotzdem ist ein Vorjahresvergleich möglich, da JNJ bereits Spartenergebnisse veröffentlicht hatte.

Der Nettoumsatz legte um 5,4% auf 4,0 Mrd. US$ zu. Der angepasste Gewinn je Aktie im Quartal lag bei 0,32 US$.

Auffallend bei den Zahlen war jedoch, dass das verkaufte Volumen um 1,7% zurückgegangen ist. Zwar konnten die Preise um 9,4% erhöht werden, so dass ein organisches Wachstum von 7,7% ausgewiesen werden konnte. Der Rückgang im verkauften Volumen zeigt jedoch eine gewisse Preissensibilität der Verbraucher und dass die Preise nicht über Gebühr gesteigert werden können. Ein Teil des Volumenrückganges ist jedoch auch auf den Verkaufsstopp in Russland zurückzuführen. Ohne diesen Aspekt und gewisse Portfoliobereinigungen war das Volumen zumindest gleichbleibend.

Die Bruttomarge lag bei 55,5% (-1,2%-Punkte) und wurde durch höhere Kosten und Währungseinflüsse belastet. Im Rückgang der EBITA-Marge von 26,8% auf 24,5% zeigen sich dann zusätzlich die erstmals angefallenen Kosten für die Eigenständigkeit als Unternehmen.

Die Prognose für 2023 sieht ein Umsatzwachstum von 4,5-5,5% vor. Organisch soll der Umsatz um 5,5-6,5% wachsen. Der angepasste Gewinn je Aktie soll 1,26-1,31 US$ erreichen.

Bei einem Aktienkurs von 24 US$ wird Kenvue damit mit dem 18,7-fachen bewertet. Das ist aus meiner Sicht kein Schnäppchen, zumal das Wachstum derzeit begrenzt ist.

Management

Das Management besteht zum Start in die Eigenständigkeit logischerweise aus langjährigen JNJ-Führungskräften. Der Unterschied ist allerdings, dass sie nun keinen Bereich mehr leiten, sondern ein ein eigenständiges börsennotiertes Unternehmen. CEO ist der Franzose Thibaut Mongon, der seit dem Jahr 2000 bei JNJ tätig war. Erst 5 Jahre bei JNJ war CFO Paul Ruh, ein Mexikaner, der zuvor lange für PepsiCo tätig war. Das 17-köpfige Leadership-Team ist mit 10 Frauen besetzt, darunter u.a. Operations und HR. Mit Jan Meurer als Chief Growth Officer gehört auch ein Detuscher zum Führungsteam von Kenvue.

Das Board of Directors wird von Larry Merlo, dem langjährigen Chef von CVS Health, angeführt. Dem 11-köpfigen Board gehören vier Frauen an.

Aktienkurs

Kenvue ist erst seit Mai 2023 börsennotiert. Das IPO erfolgte an der Wall Street relativ kurzfristig, indem der Mutterkonzern rund 10% der Aktien zu einem Kurs von 22 US$ emittierte. Für den restlichen Bestand gibt es nun ein Angebot für die JNJ-Aktionäre, die ihre Bestände ganz oder teilweise in Kenvue eintauschen können.

Der Chartverlauf hat noch keine Aussagekraft. Denn zunächst war der Free Float sehr gering. Und während des Umtauschangebots korrelierte er stark mit dem JNJ-Aktienkurs auf der Suche nach einem Umtauschverhältnis.

Aktienkauf

Ich habe in drei Tranchen insgesamt 167 Aktien von Kenvue gekauft:

Am 18. Juli 2023 kaufte ich 100 Aktien zum Kurs von 24,9945 US$ und zahlte dafür einschließlich minimaler Gebühren 2.499,53 US$. Der Umrechnungskurs zum Euro lag an diesem Tag bei 1,1255. Mein steuerlicher Einstandswert für diese Aktien liegt also bei 2.220,82 €.

Kenvue Kauf Aktien im Juli 2023 (1. Tranche)

Am 21. Juli 2023 kaufte ich 66 Aktien zum Kurs von 24,12 US$ und zahlte dafür einschließlich minimaler Gebühren 1.591,97 US$. Der Umrechnungskurs zum Euro lag an diesem Tag bei 1,1123. Mein steuerlicher Einstandswert für diese Aktien liegt also bei 1.431,24 €.

Kenvue Kauf Aktien im Juli 2023 (2. Tranche)

Am 4. August 2023 kaufte ich 1 Aktie zum Kurs von 23,44 US$ und zahlte dafür keine Gebühren. Der Umrechnungskurs zum Euro lag an diesem Tag bei 1,0946. Mein steuerlicher Einstandswert für diese Aktie liegt also bei 21,41 €.

Kenvue Kauf Aktien im August 2023

In der Addition der Käufe zahlte ich damit insgesamt 3.673,47 € für die 167 Kenvue-Aktien.

Ich habe die Aktien in mein Depot bei tastytrade gekauft, das ich ursprünglich für den Optionshandel eröffnet hatte und dorthin relativ aufwändig eine Einzahlung vorgenommen hatte. tastytrade ist ein Anbieter aus den USA, der ausschließlich den Handel in den USA ermöglicht. Dafür sind die Gebühren sehr niedrig, bei Aktienkäufen fallen (wenn überhaupt) nur einige Cent Abwicklungsgebühren an. Gleichzeitig habe ich Zugriff auf Echtzeitkurse von US-Aktien und US-Optionen.

Kenvue lässt sich natürlich auch in alle anderen Depots bei deutschen Brokern kaufen. Ich habe tastytrade nur deshalb gewählt, weil ich dort einen hohen Barbestand hatte und ihn nicht mehr für Optionsgeschäfte verwenden wollte. Und zusätzlich kann ich die Dividende dort kostengünstig reinvestieren.

Dividendenhistorie

Da Kenvue eine Abspaltung von Johnson & Johnson ist, kann das Unternehmen noch auf keine Dividendenhistorie zurückschauen. Johnson & Johnson selbst ist ein Dividendenaristokrat mit sehr lang zurückreichender Dividendenhistorie.

Es gibt natürlich keine Garantie, dass Kenvue an diese Geschichte anknüpfen wird. Aber alle Mitarbeiter und das Management sind ja bei Johnson & Johnson „sozialisiert“ worden und haben die erfolgreiche Geschichte quasi im Blut.

Und deshalb war es für mich auch nicht verwunderlich, dass Kenvue mit seinen ersten eigenständigen Quartalszahlen auch gleich die Aufnahme von Dividendenzahlungen berichtet hat. Ab September 2023 wird eine Quartalsdividende von 0,20 US$ je Aktie gezahlt. Übrigens mit den identischen exDividende- und Zahlterminen wie bei Johnson & Johnson.

Nachhaltigkeitsfaktor

Als neugegründetes und frisch an die Börse gegangenes Unternehmen ist Kenvue bisher in keinem Nachhaltigkeitsindex gelistet.

Da aber Johnson & Johnson sowohl im Dow Jones Sustainability North America Index als auch im Dow Jones Sustainability United States Index und im Dow Jones Sustainability World Enlarged Index eines der Schwergewichte ist, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis Kenvue dort ebenfalls aufgenommen wird. Gleiches gilt für die FTSE4Good-Indexfamilie, in der Johnson & Johnson im Global Index, Global 100 Index, USA Index und USA 100 Index gelistet ist.

Was es allerdings schon gibt, sind erste Pressemeldungen über Nachhaltigkeitsinitiativen von Kenvue. So berichtete der weltweit größte Drogeriekonzern A.S. Watson (hält u.a. 40% an den deutschen Rossmann-Filialen) von einer Partnerschaft mit Kenvue.

Im Rahmen dieser „Green Smiles“ genannten Zusammenarbeit sollen die Kunden in ganz Asien inspiriert werden, beim Einkaufen umweltbewusst zu handeln. In Taiwan wird Kenvue für jeden Kunden, der ein nachhaltiges Produkt kauft, einen Baum pflanzen, während die Kunden in Indonesien mit dem Kauf eines nachhaltigen Produkts zur Rettung einer Meeresschildkröte beitragen. In Thailand können die Kunden mit Hilfe von Spielen Tipps zur Nachhaltigkeit erhalten und an einer Strandsäuberungsaktion teilnehmen.

Unabhängig davon hat sich Kenvue zum Ziel gesetzt, bis zum Jahr 2025 alle Verpackungen zu 100% recyclebar, wiederverwendbar oder kompostierbar zu machen. Ebenso sollen die Umverpackungen vollständig aus zertifiziertem oder recyceltem Papier bzw. Pappe hergestellt werden. Schließlich soll die Produktion vollständig mit regenerativen Energien betrieben werden.

Risiken aus Schadensersatzklagen

JNJ sieht sich seit einiger Zeit Klagen wegen des Babypuders ausgesetzt, da das darin enthaltene Talkum krebserregend sein soll. Die daraus erwachsenden Schadensersatzforderungen in Milliardenhöhe haben den Aktienkurs von JNJ in der Vergangenheit belastet. Die Marke Johnson’s und damit auch das Babypuder gehört zum Consumer Health Bereich. Mit Kenvue hat JNJ nun vertraglich vereinbart, dass die Haftung für alle Babypuder-Verkäufe in den USA und Kanada bei Johnson & Johnson verbleibt. Diese Risiken sind also nicht auf Kenvue übergegangen. Alle Risiken und Gerichtsverfahren außerhalb der USA und Kanada verbleiben jedoch bei Kenvue. Da dort aber nicht diese immensen Schadensersatzurteile drohen, sollte das Risiko für Kenvue halbwegs begrenzt sein.

Weitere Strategie

Die Consumer Health-Sparte stand vor der Abspaltung für rund 15% des Umsatzes von Johnson & Johnson. 85% verbleiben also im alten Konzern, den ich seit mehr als einem Jahrzehnt in meinem Dividendendepot führe. Wenn ich den Marktwert meiner 150 Johnson & Johnson-Aktien vor dem Split-Off betrachte, dann ergibt der Umsatzanteil umgerechnet in Kenvue-Aktien 167 Stück. Und so ist es zu dieser „krummen“ Einstiegsposition gekommen.

Die Aktien habe ich in meinem Depot bei tastytrade liegen. Dies hat den einfachen Grund, dass ich dort die Dividenden reinvestieren kann. Das ist nämlich mein weiterer Plan. 167 Kenvue-Aktien schütten bei 0,20 US$ Quartalsdividende einen Betrag von 33,40 US$ brutto aus. Nach Abzug der 15% Quellensteuer (die deutsche Kapitalertragsteuer wird erst später in meiner Steuererklärung veranlagt) ergibt das einen Betrag von 28,39 US$ netto.

Da ich bei tastytrade gebührenfrei Aktien kaufen kann, kann ich damit nach jeder erhaltenen Quartalsdividende eine weitere Kenvue-Aktie kaufen. Und so die folgende Quartalsdividende um 17 Cent steigern.

Diese Strategie will ich stur fortsetzen und schauen, wie sich der Schneeball entwickeln wird. Wenn die Parameter (Quartalsdividende und Aktienkurs) unverändert blieben, hätte ich dann im Jahr 2032 einen Bestand von 200 Kenvue-Aktien.

Auch wenn das noch viele Jahre hin sind, denke ich in solchen Zeithorizonten. Ich investiere langfristig und sehe mein Investment tatsächlich als Unternehmensbeteiligung.

Und bei Kenvue habe ich nun die Chance ergriffen, von Beginn der Eigenständigkeit an dabei zu sein. Ich werde ab der ersten jemals gezahlten Quartalsdividende Ausschüttungen erhalten und meine Depotposition kontinuierlich erhöhen.

Und ich erwarte, dass Kenvue sich in den ersten Jahren der Eigenständigkeit noch finden muss. Die Ergebnisse werden nicht überragend sein, denn dafür sind die Marken und Produkte viel zu bekannt und in gesättigten Märkten unterwegs. Aber gleichzeitig traue ich dem Management die Ambition zu, es dem „alten Mutterkonzern“ JNJ zeigen zu wollen und durch kluge Akquisitionen auf Wachstum zu schalten.

Und ich kann mir auch vorstellen, dass es durchaus zu Portfolioveränderungen kommt. Vergleichbare Sparten stehen immer wieder im Fokus. So hatte z.B. GlaxoSmithKline ein Übernahmeangebot für Haleon von Unilever erhalten. Warum sollte Kenvue nicht auch noch entsprechende Teile verkaufen oder zukaufen? Jedenfalls hat das Management mit seiner Eigenständigkeit nun die Möglichkeit, freier zu agieren und entsprechende Visionen zu entwickeln.

Insgesamt ergänzt Kenvue mein Portfolio gut. Viele der Marken kenne ich gut und sie werden in meinem Familien- und Bekanntenkreis gekauft. Die Sparte hat in den vielen Jahren, die ich Johnson & Johnson schon in meinem Depot habe, ihren Beitrag zum Unternehmenserfolg geleistet. Indem ich die eigenständigen Aktien nun in meinem Depot habe, führe ich diese Erfolgsgeschichte weiter. Und denke beim Blick auf Kenvue tatsächlich auch an Peter Lynch und daran, dass ich die Produkte „meiner“ Unternehmensbeteiligung kenne und schätze.

Auf einen Blick:

Unternehmen:Kenvue Inc.
ISIN:US49177J1025
Im Divantis-Depot seit:18.07.2023
Letzter Nachkauf am:25.06.2024
Stückzahl im Divantis-Depot:200
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:21,50 €
Gesamtkaufpreis:4.299,44 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:114,42 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

Hat Dir dieser Beitrag gefallen?

Dann bewerte ihn mit einem Klick!

Durchschnittliche Bewertung: 4.5 / 5. Anzahl der Stimmen: 69

Gib die erste Bewertung für diesen Beitrag ab!

Schade, dass Dir der Beitrag nicht gefallen hat!

Unterstütze die Qualitätsverbesserung!

Möchtest Du mir einen Hinweis geben, was ich besser machen kann?

12 Gedanken zu „Diese Ausgliederung könnte besser als ihr Ruf sein und noch spannend werden“

  1. Vielen Dank. Der für mich vielleocht wichtigste Aspekt fehlt leider. Die Schulden. Man hat den Unternehmen Organon und Viatris beim Splitt- oder Spon-off jede Menge Schulden mitgegeben. Ist das hier auch so?
    VG N

  2. Ich würde mich sehr über einen Beitrag über tastytrades inkl. Geldtransfer und Aktientransfer freuen.
    Aktientransfer deshalb, weil ich bei traderepublic canadian pacific Aktien habe und da nichts (mehr) mit anstellen kann.

  3. Umtausch J&J
    Ich habe meine Bank gefragt nach den Gebühren/Spesen, die ein Umtausch mit sich ziehen würde.
    Die Antwort hat mich einigermaßen überrascht und ich glaube auch nicht, dass sie stimmt.
    Keine inländischen Spesen, aber: „Aber die US Lagerstellen verrechnen in diesem Fall eine US-Steuer gemäß amerikanischem Steuerrecht (Section 302), welche bis zu 30% des Marktwertes der Aktien betragen kann.“
    Wenn das so wäre, ist ein Tausch völlig unrealistisch.
    Weiß hier jemand Genaueres? Danke.

  4. @Ben Schneeball nicht Schnellball ;)

    Ansonsten sehr gute Analyse. Mal sehen, ob die 21 € das Tal sind. Ich wage hier keine Prognose und warte ab.

  5. Hi Ben,
    einen Bericht über tastytrade würde mich auch interessieren. Aus Neugierde…warum ist eine Überweisung so aufwändig? Danke dir

    Mein J&J schlummern bei sBroker und comdirect. Schon seltsam, sBroker schreibt…“Aktionäre mit einem Bestand von 99 Aktien oder weniger müssen bei Teilnahme ihren Gesamtbestand zum Angebot anmelden und werden bevorzugt bedient.“
    Ich werde meinen Bestände nicht zum Tausch anbieten.

    Gruß

    1. Hallo Mark,

      ich nehme das gerne in meine To-Do-Liste auf. Du bist ja jetzt schon der Zweite, der gerne etwas über tastytrade lesen würde. Die Überweisung war deshalb so aufwändig, weil tastytrade in den USA sitzt und Einzahlungen nur von US-Banken in US-Dollar annimmt. Das ist also anders als bei Interactive Brokers, die zwar auch eine US-Bank sind, aber für Einzahlungen extra ein Konto in Frankfurt vorhalten, auf das einfach in Euro per SEPA eingezahlt werden kann. Meine Überweisung an tastytrade habe ich dann über den Zahlungsdienstleister CurrencyFair vorgenommen. Habe dorthin in Euro überwiesen, dann in US-Dollar getauscht und dann weiter zu tastytrade überwiesen. Von den 5.000 € sind nach Umrechnung seinerzeit ungefähr 100 € weniger bei tastytrade angekommen. Der Weg zurück soll übrigens leichter gehen, wenn man ein Konto bei Interactive Brokers hat. Es soll möglich sein, das als Auszahlungskonto bei tastytrade zu hinterlegen. Habe ich aber noch nicht ausprobiert, da ich mein dort „gebunkertes“ Geld auch dort liegen lassen will.

      So viel mal vorab zur Überweisung, für den Rest schreibe ich dann bestimmt mal einen ausführlicheren Beitrag.

      Viele Grüße Ben

  6. Hallo, dann bin ich schon der dritte, den das interessiert!

    Kaum glauben kann ich allerdings, dass von 5000 € schließlich nur 100 € angekommen sind! Oder ist gemeint, ein um 100 € verminderter Betrag ist durch irgendwelche Kosten angekommen?

    Mfg

    1. Hallo NochnThomas,

      da fehlte tatsächlich das Wort „weniger“ in meinem Kommentar. Habe ich jetzt noch eingefügt. 4.900 € Umrechnungskosten hätte ich natürlich nicht akzeptiert. ;)

      Viele Grüße Ben

  7. Hallo Ben,

    ich habe auch Interesse an einem kurzem Review von tastytrade. Wenn Smartbroker wechselt suche ich ggf noch einen professionellen Broker. Bist du bei Interactive Brokers (Captrader, Lynx…?)
    Bei Tasty muss man wohl wegen Gebühren bei Rücküberweisungen und Dividendenzahlungen aufpassen. Und wegen der Steuererklärung.

  8. „Das Angebot von Johnson and Johnson zur Abgabe einer großen Beteiligung an der Tochter Kenvue war mehr als erfolgreich. Das 40 Milliarden US-Dollar schwere Umtauschangebot von J&J-Aktien in Kenvue-Aktien war deutlich überzeichnet. „

Kommentar verfassen