Warum ich jetzt in die australische Agrarbranche investiere

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Der Agrarsektor bietet seit jeher einen natürlichen Inflationsschutz. Zwar steigen für die Produktion auch die Kosten, sie können aber unproblematisch über höhere Verkaufspreise an die weiterverarbeitenden Betriebe weitergegeben werden.

Kein Wunder, dass die Aktienkurse der entsprechenden Unternehmen in den letzten Monaten nur eine Richtung kennen.

Mit der deutschen BayWa bin ich bereits seit Jahren erfolgreich in dem Sektor investiert. Ihre Bewertung ist mittlerweile so hoch, dass ich auf die Suche nach einer Ergänzung gegangen bin.

In Australien bin ich fündig geworden und stelle Dir heute meinen Zugang für das Dividendendepot ausführlich vor. Außerdem kann ich Dir schon die erste Dividendenabrechnung zeigen.

Mit dem Aktienmarkt in Australien habe ich zuletzt gute Erfahrungen gemacht. Sie waren so gut, dass mir 2 Depottitel von Private-Equity-Gesellschaften weggekauft wurden (Sydney Airport und Spark Infrastructure). So blieb die Transurban Group einige Monate mein einziger australischer Depotwert. Zuletzt habe ich die Fortescue Metals Group neu ins Depot gekauft und heute stelle ich Dir meinen zweiten Neuzugang und damit aktuell dritten australischen Titel vor: GrainCorp.

Ausgangspunkt meiner Überlegungen, die mich zu GrainCorp führten, war die wachsende Weltbevölkerung und der russische Angriffskrieg auf die Ukraine. Denn mit dem Krieg stoppten auch die ukrainischen Getreideexporte. Die Folgen bei uns waren zunächst Hamsterkäufe bei Mehl und Speiseöl. Und dann explodierende Preise für diese Grundnahrungsmittel.

Zugleich führt dies zu Hungersnöten in Afrika. Eine Lösung sind verstärkte Exporte aus Australien. So kam ich auf den Getreidehändler GrainCorp. Und mir wurde klar, dass dieses Business auch unabhängig von der Situation in der Ukraine langfristig profitieren wird. Denn bis 2050 ist (gegenüber 2005) eine Steigerung der weltweiten Nahrungsmittelproduktion um 50% erforderlich, um die steigende Weltbevölkerung ernähren zu können.

Die Prognosen zum Bevölkerungswachstum sehen von heute 8 Milliarden Menschen ein Wachstum bis 2050 auf 9,8 Milliarden und bis zum Jahr 2100 auf 11,2 Milliarden Menschen vor. Auch wenn ich die letzte Zahl nicht mehr erleben werde, ist für mich klar, dass die Ernährungsfrage zentral für unsere Zukunft ist.

Geschäftsgegenstand

GrainCorp ist ein breit aufgestelltes Agrarunternehmen. Dazu gehört der Getreidehandel, die Getreidelagerung und Logistikdienste im Bereich der Agrarprodukte, vor allem an der australischen Ostküste. Dort werden auch Massenexportterminals für Getreide betrieben.

Daneben stellt GrainCorp Speiseöle durch Zerkleinern und Raffinieren der Vorprodukte her und betreibt Lager in Häfen.

GrainCorp beschäftigt rund 2.400 Mitarbeiter, schwerpunktmäßig in Australien und Neuseeland. Daneben ist Kanada ein wichtiger Markt, Büros bestehen auch in China, England, der Ukraine, Indien und Singapur.

Insgesamt werden mehr als 350 Großkunden in 50 Ländern bedient.

Gescheiterte Übernahme durch Archer Daniels Midland

Bei einer Vorstellung der GrainCorp-Aktie darf der Blick in die jüngere Vergangenheit nicht fehlen. 2013 machte der US-Agrarriese Archer Daniels Midland (ADM) ein Übernahmeangebot für GrainCorp. Nachdem das GrainCorp-Management zwei Angebote als zu niedrig ablehnt hatte, war es beim dritten Angebot (das eine Prämie von 49% auf den Aktienkurs enthielt) einverstanden.

Die Übernahme wurde jedoch vom australischen Staat aufgrund übergeordneter nationaler Interessen verboten. Denn dann wäre ein Großteil der australischen Agarproduktion in ausländischen Händen gewesen.

ADM trennte sich schließlich im Jahr 2016 von seinem Anteil von 19,9% an GrainCorp.

Spin-Off von United Malt

Im Zuge einer Fokussierung auf das Kerngeschäft hat GrainCorp im Jahr 2020 den Bereich „United Malt“ (UMG) abgespalten. Jeder GrainCorp-Aktionär erhielt eine weitere Aktie ins Depot gebucht. GrainCorp selbst hält noch 10% an UMG. UMG ist die viertgrößte kommerzielle Mälzerei weltweit, zu deren Kunden globale Brauereien, Handwerksbrauereien, Brennereien und Lebensmittelunternehmen gehören.

Geschäftszahlen

GrainCorp profitiert unmittelbar von steigenden Getreidepreisen. Umsatz und Gewinn dürften deshalb in den Geschäftsjahren 2021/22 (läuft bis zum 30.09.) und 2022/23 stark steigen.

Analysten prognostizieren für 2021/22 einen Umsatz von 7 Milliarden AUD und einen Nettogewinn von 340 Millionen AUD.

Die GrainCorp-Prognose für das EBITDA

Management

Das Board von GrainCorp besteht aus 6 Direktoren und hat sich in den letzten Jahren, vor allem nach dem UMG-Spin-Off, verändert. Der Chairman Peter I Richards amtiert seit März 2020, ebenso der CEO Robert Spurway. Ein Drittel der Direktoren ist weiblich. Der CFO Ian Morrison ist seit Juli 2020 im Amt.

Aktienkurs

GrainCorp wurde bereits 1916 als Grain Elevators Board gegründet. Seit 1993 firmiert das Unternehmen als GrainCorp und ist seit 1999 an der Börse Sydney (ASX) notiert.

Der Aktienkurs hat sich in der letzten Zeit sehr stark entwickelt. Das ist auf dem Chartbild zunächst so nicht zu erkennen. Denn es sieht genau wie viele andere Chart-Bilder nach dem Corona-Crash in 2020 aus. Bei GrainCorp ist hier aber die Besonderheit, dass in diese Zeit genau der Spin-Off von United Malt fiel. Am 23. März 2020 wurden die Aktien abgespalten.

Der Aktienkurs von GrainCorp hat also seitdem nicht nur das alte Vor-Corona-Niveau wieder erreicht – langjährige Aktionäre haben mit UMG eine weitere Aktie in ihrem Depot. Da der Spin-Off im Verhältnis 1:1 erfolgte, liegt der vergleichbare Aktienkurs um den Preis von UMG höher (Aktienkurs derzeit: 3,40 AUD). Damit liegt der vergleichbare Aktienkurs von GrainCorp bei 12 AUD und damit im Bereich des Allzeithochs zu Zeiten der Übernahmeofferte durch Archer Daniels Midland in 2013.

10-Jahres-Chart von GrainCorp in AUD
10-Jahres-Chart von GrainCorp in AUD

Aktienkauf

Ich kaufte am 22. Juni 2022 200 Aktien von GrainCorp zum Kurs von 6,20 € im Direkthandel über Tradegate in mein Depot beim Smartbroker. Ich zahlte dafür 4,00 € Kaufprovision und damit insgesamt 1.244,00 € für diesen Aktienkauf.

Aktienkauf GrainCorp im Juni 2022

Dividendenhistorie

GrainCorp zahlt in der Regel zweimal jährlich eine Dividende. Im Juli gibt es eine Zwischendividende und im Dezember dann die Schlussdividende.

GrainCorp verfolgt allerdings nicht das Konzept eines Dividendenaristokraten, das stetig steigende Zahlungen vorsieht. Stattdessen lautet das Konzept eher: „Wir schütten aus, was wir können.“ – bei einer Payout-Ratio von 50-70%.

Das kann dann – wie in 2019 auch dazu führen, dass die Dividende einmal komplett ausfällt. Oder aber – im Gegensatz dazu im Juli 2022 -, dass die Zwischendividende einfach mal verdoppelt wird.

Deshalb ist es schlicht unseriös, eine Dividendenrendite zu errechnen. Denn die Höhe der nächsten Dividendenzahlung ist nicht sauber zu prognostizieren.

Trotzdem gehe ich davon aus, dass im langjährigen Mittel ordentliche Dividendenerträge mit GrainCorp zu erzielen sind. Schwankungen sind dabei aber hinzunehmen.

Die Dividenden werden in Australischen Dollar (AUD) ausbezahlt und unterliegen damit für einen Aktionär aus dem Euro-Raum einem Währungsrisiko. Gleichzeitig birgt das auch eine Chance auf Währungsgewinne.

Die Dividenden sind „100% franked“. Meine erste Dividendenabrechnung ist insoweit völlig unauffällig:

Dividendenabrechnung GrainCorp im Juli 2022

Es wurde von der Brutto-Dividende von 48 AUD keine Quellensteuer abgezogen. Nach Umrechnung zum Kurs von 1,5061 und Abzug der deutschen Kapitalertragsteuer und des Solidaritätszuschlages verbleibt eine Netto-Dividende von 23,47 €. Sie wurde mit Wertstellung 21.07.2022 überwiesen.

Die letzten Dividendenzahlungen sahen so aus:

exDividendeZahltagBetrag
06.07.2221.07.220,24
24.11.2109.12.210,10
07.07.2122.07.210,08
25.11.2010.12.200,07
28.11.1813.12.180,08
29.06.1816.07.180,08
29.11.1714.12.170,15
30.06.1717.07.170,15
29.11.1614.12.160,035
30.06.1615.07.160,075
alle Beträge in AUD

Auch wenn die Höhe schwankt, die Zahlungstermine im Juli und Dezember sind Programm. Und dann gehört GrainCorp zu den seltenen Aktien auf dem Kurszettel, die ausschließlich im zweiten Halbjahr ihre Dividende zahlen. Für einen ausgewogenen Cash-Flow im Depot ist das zuträglich. Auch wenn dieser Aspekt kein Investitionsgrund sein sollte.

In kleinerem Maße kauft GrainCorp auch eigene Aktien zurück. Das aktuelle Rückkaufprogramm umfasst ein Volumen von 50 Mio. AUD.

Nachhaltigkeitsfaktor

GrainCorp hat sich der Nachhaltigkeit verpflichtet und berichtet ausführlich in seinem jährlichen Nachhaltigkeitsbericht über die Erreichung der Ziele. Als relativ kleines Unternehmen mit einer Marktkapitalisierung leicht über 1 Mrd. € ist GrainCorp Bestandteil des im Jahr 2022 aufgesetzten AgBiz Index, in dem 25 nachhaltige australische Agribusiness-Aktiengesellschaften gelistet sind.

GrainCorp hat keinen Mehrheitsaktionär, die größten Anteilseigner sind Investmentfonds im Bereich um 5%. Trotzdem ist davon auszugehen, dass eine Übernahme durch ein nicht-australisches Unternehmen wie schon beim Übernahmeversuch durch Archer Daniels Midland vom australischen Staat torpediert würde.

Weitere Strategie

Mit der Startinvestition von 200 Aktien bin ich kurzfristig erst mal ausreichend in GrainCorp investiert. Jetzt will ich die Aktie noch intensiver beobachten und dann voraussichtlich in 2023 den ersten Nachkauf tätigen.

Im Ziel will ich dann meine jetzt drei australischen Depotwerte (Transurban Group und Fortescue Metals Group) ungefähr gleichgewichtet bei jeweils rund 1,5% Depotanteil führen.

Damit hätte ich dann Australien mit knapp 5% im Depot gewichtet. Mit diesem Anteil kann ich gut schlafen. Auf der einen Seite profitiere ich von der Währungsdiversifikation, landesspezifische Themen würden mein Depot aber auch nicht zu stark treffen.

Denn ich bin mir immer bewusst, dass Australien von unserer hiesigen Nachrichtenlage etwas abgeschnitten ist und ich bei entsprechenden negativen Meldungen allein schon wegen der Zeitverschiebung nicht schnell genug reagieren könnte.

Auf einen Blick:

Unternehmen:GrainCorp
ISIN:AU000000GNC9
Im Divantis-Depot seit:22.06.2022
Letzter Nachkauf am:--
Stückzahl im Divantis-Depot:200
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:6,22 €
Gesamtkaufpreis:1.244,00 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:23,47 €
Aktuelle Strategie:Bei Kursschwäche nachkaufen
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Die Aktien habe ich in mein Depot beim Smartbroker gekauft. Die Gebühren sind für kleine Orders mit 4 € relativ niedrig, ab 500 € lässt sich über gettex sogar gebührenfrei handeln. Alle Infos zur Depoteröffnung beim Smartbroker findest Du hier.

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8 Gedanken zu „Warum ich jetzt in die australische Agrarbranche investiere“

  1. Hallo Ben!

    Vielen Dank für die neue „geographisch interessante Inspiration“.

    In Baywa bin ich auch investiert und habe nach dem starken Abverkauf auch mal eine kleine Anfangspos. in Kernel (A0M7QF) gewagt. Die sind der gleichen Branche unterwegs – allerdings mit entsprechendem politischen Risiko versehen.

    Werde mir Graincorp am Wochenende mal anschauen :-)

    LG Basti

  2. Hallo Ben,

    danke für die Infos zur GrainCorp.
    Auch sehr wichtig, ist die Geschichte mit der Quellensteuer für mich gewesen!

    Daaaanke!

    Gruss Marcus

  3. Hallo Ben,

    vielen Dank für die Infos und Inspiration zu GrainCorp. Muss ich mir auch mal genauer anschauen. Hatte früher mal BayWa.
    Die Diversifikation in den Währungsräumen ist wichtig. Dies bringt hier und da so manche Währungsgewinne. Dieses Jahr deutlich zu sehen.

    @Marcus & @Ben
    In Australien hängt die Quellensteuer sehr stark davon ab, wie die Gewinne im Vorfeld versteuert wurden und wie sich die Dividende dann zusammensetzt und/oder außerdem noch mit den „stapled securities“- Konstrukten. Zu jeder Ausschüttung gibt es eine Veröffentlichung, welcher Anteil „franked“ oder „Non-assessable amount“ ist. Dieser letztgenannte Anteil ist quellensteuerfrei. Die anderen Anteile sind mit verschiedenen %-Sätzen versehen.
    Bei GrainCorp sind die Dividenden 100% „franked“ (auch in der Vergangenheit).

    Ansonsten kann man bei Ben‘s Ausschüttung von Transurban Group im August 2020 die unterschiedlichen steuerlichen Komponenten gut nachvollziehen.
    https://www.transurban.com/investor-centre/distributions-and-tax/distribution-components

    Bei Maxblue gibt es eine Vorabbefreiung für Australien. Interessant sofern die Dividende quellensteuerpflichtige Komponenten beinhaltet. Bei meiner australischen Aktie mit 40% franked Dividende wurde nur der deutsche Steuerteil abgezogen. Aber Vorsicht bei kapitalerhöhungsverdächtigen Aktien wie bspw. Transurban, da verlangt maxblue richtig Geld (20€).

    Viele Grüße
    Carsten

  4. Hallo Carsten;

    also bei Fortescue Metals ist die Dividende immer Fully Franked – also keine Quellensteuer!
    Mit GrainCorp hatte ich bisher noch keine Erfahrungen machen dürfen. Wenn Sie dort aber auch als Fully Franked Dividend (also keine Quellensteuer) ausgezahlt wird, dann macht es die Aktie für mich interessant!
    Mittlerweile wird die Geschichte mit der Quellensteuer langsam unübersichtlich. Frankreich; Norwegen; Spanien; Schweiz usw., aber wem erzähle ich das :-)

    Gruss Marcus

  5. Hallo Ben,

    herzlichen Dank für Deine neuen Trüffel ;-)

    Da mir AUD-Werte sehr am Herzen liegen (ich hatte hier bereit mal mein Turn-Around-Kandidaten AGL empfohlen), freue ich mich um den Hinweis um so mehr.

    Nur Deinen Chart verstehe ich nicht. 2013 (vor dem Spin-Off) ca. 12 AUD, wäre also fiktiv nur für Grain 6 AUD. Nun kostet Grain ca ca 8 AUD – also hat der Wert schon einen guten Lauf und man sollte vielleicht abwarten?

    Gruß Frank

    P.S. Arafura ist auch ein Blick wert ;-)

    1. Arafura ???
      Sind die immer noch am exploren ? Seit 20 jahren !? Mit dem alten management von vor 15 jahren ? Die zum exploren jede menge nachschuss an geld brauchen.
      Aus meiner erfahrung von vor 15 jahren : finger weg ! ( Falls sich da nicht grundlegend was geaendert hat ?) PS : seltene erden vorkommen gibt es inzwischen jede menge

  6. Hallo Ben, sei mir nicht böse, aber mit dieser Aktie ist vermutlich langfristig kein Blumentopf zu gewinnen.Kurzfristig innerhalb eines Jahres sind immer Überraschungen nach unten oder oben möglich, insbesondere vor dem Hintergrund des Krieges in der Ukraine.

    Wenn man sich langfristig einfach die Geschäftsentwicklung, die Dividendenhistorie und den Kursverlauf der letzten Jahre anschaut, stellt sich die Frage, warum das ab jetzt alles besser und anders werden sollte. Naja, kurzfristig bin ich nicht interessiert und langfristig sehe ich jetzt auch nicht die Superperspektive. Vielleicht gibt es ein Übernahmeangebot und das treibt den Kurs.
    Ansonsten wird man mit dieser Aktie vermutlich in den nächsten 5 Jahren so ziemlich jedem Index hinterherhingen. Nur derjenige welcher die Aktie im Tief Ende März 2020 gekauft hat, hat immer noch ein schönes Kursplus. Ansonsten notiert die Aktie aktuell auf dem Stand von 2010, welchen sie in den letzten 12 Jahren einmal nach oben und unten durchbrochen hat. Vielleicht wird jetzt alles besser, aber für mich Hände weg von so etwas, solange es noch andere und bessere Aktien gibt. Aber vielleicht liege ich ja total daneben…………..

    1. Hört, hört!
      Wenn star siich meldet, lese ich fokussiert mit. Deine Bemerkungen haben – wie auch von Manfred, Peter P, Steven und vielen anderen – Gewicht, da Ihr oft Argumente und nachvollziehbare Punkte anführt.
      Es gibt ja diverse Titel, die jahrelang underperformen oder auf der Stelle treten. Fresenius und 3M zähle ich auch dazu. Letztere habe ich zu 128 EUR mal eingesammelt, in der Hoffnung auf langfristige Kurserholung (warum auch nicht bei Fresenius oder Bayer mal…) und die äußerst stabile Dividende.
      Food- bzw. im weiteren Sinne ernährungsbezogene Aktien gibt es ja viele tolle. Deere & Co. und Hormel in meinem Depot machen sich gut. Natürlich keine Hochdividendentitel, aber stabil.

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