Diese Aktie ist trotz Rezession für einen Nachkauf 2023 gesetzt

Bei der Aktienanlage zählt für mich ein langer Atem. Kurzfristig schaue ich nur die Kurse, um womöglich eine Unterbewertung zu entdecken. Aber viel wichtiger ist mir die langfristige Entwicklung. Und genau so investiere ich auch.

Das hilft mir in der aktuellen Phase. Schließlich befinden wir uns – je nach Definition – bereits in einer Rezession oder stehen unmittelbar davor. Und da gelten zyklische Aktien als besonders gefährdet. Schließlich leiden vor allem sie unter einer nachlassenden Konjunktur.

Kein Wunder also, dass Halbleiteraktien in den letzten Wochen und Monaten stark unter Druck geraten sind. Der Titel, der nun seine Dividende zahlt, war im letzten Jahr mit einem Minus von 37% sogar mein drittschlechtester Wert im Dividendendepot.

Aber macht diese Entwicklung auch das Unternehmen zu einem schlechten Unternehmen? Oder ist womöglich genau jetzt die Zeit gekommen, die Aktien günstig nachzukaufen und dann langfristig von der starken Marktstellung zu profitieren?

Warum ich fest vorhabe, in diesem Jahr erneut einen Nachkauf zu tätigen, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Meine aktuelle Depotzusammensetzung mit Marktwerten und Gewichtung im Gesamtüberblick

Der Jahreswechsel ist immer eine gute Gelegenheit, Bilanz zu ziehen und die Strategie für das neue Jahr zu justieren.

Die Performance des vergangenen Jahres habe ich bereits dokumentiert und nun ist der Börsenhandel 2023 auch schon wieder gestartet.

Im heutigen Beitrag möchte ich alle meine aktuellen Investments in Wertpapiere sortiert darstellen. Bisher musstest Du dazu in die verschiedenen Depots hineinblicken und ich habe auch nur meine Einstandskurse dargestellt.

Jetzt zeige ich erstmals eine Gesamtsicht auf all meine Depots mit den Marktwerten zum Jahreswechsel. Damit hast Du den kompletten Überblick und siehst auch die Gewichtung der Engagements im Gesamtkontext.

Und ich nenne auch ein paar „Spezialitäten“, die ich bisher so noch nicht auf dem Blog dargestellt habe.

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Ohne Rückenwind ins neue Jahr – wird der Januar trotzdem gut?

Ich wünsche Dir ein frohes Neues Jahr! Damit verbunden wünsche ich uns allen, dass das Jahr besser wird als 2022. Wie wäre es z.B. mit einem (überraschenden) Ende des russischen Angriffskrieges?

Und auch börsentechnisch war 2022 ein Jahr zum Vergessen. Konsequenterweise schloss es mit einem Dezember ab, der die positive Stimmung der beiden Vormonate nicht bestätigen konnte.

Nun stehen wir schon in 2023 und ich spüre diese Zuversicht nicht, die ich sonst so oft zu Jahresbeginn hatte. Denn mindestens das erste Halbjahr dürfte nahtlos an 2022 anschließen. Wir werden weiter mit Zinserhöhungen, hoher Inflation und einer Rezession zu kämpfen haben.

Genau das ist aber auch die Chance für eine Wende. Wenn alles schon trüb und die Stimmung am Boden ist, dann kann es ab einem bestimmten Punkt eigentlich nur besser werden.

Und wenige positive Meldungen können schon ausreichen, um zumindest eine kurze Euphoriewelle anzustoßen. Für den Januar ist also noch nichts verloren!

In diesem Beitrag schaue ich auf den Dezember zurück, berichte über meine Geldanlagen und gebe Dir einen Ausblick, wie ich den Start ins neue Jahr einschätze.

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Der große Jahresrückblick 2022

Das Börsenjahr 2022 ist nun Geschichte. Zwischenzeitlich sah es dramatisch negativ aus, im letzten Quartal konnte aber wieder einiges an Terrain zurückgewonnen werden.

Zu einem grünen Ergebnis hat es für die großen Börsenindizes allerdings nicht mehr gereicht. Das hätte auch nicht zu dem gepasst, was wir an Veränderungen erlebt.

Der russische Angriffskrieg, zweistellige Inflationsraten und die größten Zinsschritte der Notenbanken der Geschichte. Und das waren nur einige Themen, die die Börsen bewegten.

Mein Dividendendepot hat sich in diesem Umfeld durchgängig gut behauptet und die Indizes outperformt. Trotzdem bin ich nicht zufrieden mit dem Jahr, denn vor allem in meinem Optionsdepot hatte ich hohe Verluste zu verkraften.

Alle Details, die besten und die schlechtesten Aktien und Käufe, dazu die Entwicklung meiner anderen Geldanlagen in 2022 – all das erfährst Du in diesem Beitrag.

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Die Divantis-Anlagestrategie für 2023

Rückblickend auf 2022 lag ich mit meiner Prognose in der Tendenz richtig, hatte aber nicht die Vehemenz der Veränderungen erwartet.

Ich hatte mich auf eine länger anhaltende Inflation von deutlich über 2% eingestellt. Dabei hatte ich aber keine 10% im Kopf. Genauso beim Zinsniveau: Ich hatte mit den ersten Zinsschritten gerechnet, aber nicht in dieser Dimension.

Und beim Aktienmarkt war ich zwar vorsichtig, erwartete aber immerhin ein Plus von 3-8% der großen Märkte. Das war dann doch zu optimistisch!

Zugleich hatte ich aber auch große Unsicherheiten in der Einschätzung beschrieben. Und diese Unsicherheiten bestehen für 2023 – jedenfalls bei mir – fort.

Inflation und Zinserhöhungen beschäftigen uns weiter, zusätzlich werden wir wohl eine Rezession erleben und in Europa herrscht Krieg.

Deshalb gilt umso mehr: mit Unsicherheiten kann man leben – wichtig ist nur, den Blick auf das Große und Ganze nicht zu verlieren. Es ist nicht ungewöhnlich, zum Jahreswechsel nicht genau zu wissen, wo die Reise wirklich hingehen wird.

Wie ich mein Depot in dieser Lage ausrichte und welche Investitionen ich plane, erfährst Du in meiner Anlagestrategie für 2023.

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Mein neues Dividendenziel für 2023 und alle Dividenden analysiert

Für einen Jahresrückblick ist es noch zu früh, schließlich haben die Börsen noch bis kurz vor Jahresende geöffnet und bei der Depotentwicklung kann sich noch etwas tun.

Da ich die letzte Dividendenzahlung des Jahres aber schon erhalten habe, kann ich meine Dividendenerträge bereits analysieren. Anders als im Vorjahr, als ich bereits im September mein Jahresziel erreicht hatte, war es jetzt ein Zielfotoentscheid. Die Reduzierungen einzelner Depotwerte hatten natürlich auch Einfluss auf die Dividendenerträge.

Welchen Netto-Betrag ich nun exakt erhalten habe und ob es die avisierten 11.000 € geworden sind, ich war selbst sehr gespannt. Denn der Ticker auf der Webseite sprang erst im Dezember in den fünfstelligen Bereich.

Wie jedes Jahr werde ich in diesem Beitrag einen Blick auf alle Dividendenzahlungen, ranke meine Depotwerte nach ihren Ausschüttungen und zeige Dir auch meine persönlichen Dividendenrenditen (Yield on Cost) für das Jahr 2022. Und ich lüfte auch mein Dividendenziel für das neue Jahr.

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Was juckt es die Eiche, wenn sich die Sau an ihr reibt?

Die Situation ist einigermaßen kurios: Dem Vermögensverwalter wurde lange Zeit vorgeworfen, sich nicht verantwortungsvoll zu verhalten und insbesondere seine Stimmrechte nicht angemessen auszuüben.

Mittlerweile ziehen einige US-Staaten (erst Louisiana, dann Missouri und Texas) Anlagegelder bei ihm ab. Aber nicht etwa wegen der bekannten Kritik.

Stattdessen sollen Kriterien für Umwelt, Soziales und gute Unternehmensführung (ESG) zu sehr in den Mittelpunkt gerückt sein und dadurch die Rendite geschmälert werden.

Und was sagt das Unternehmen dazu? Es bleibt ganz entspannt, fühlt sich mittlerweile von links und rechts gleichermaßen angegriffen, legt aber trotzdem kontinuierlich gute Zahlen vor.

Irgendwas machen sie also richtig. Und für mich als Aktionär fühlt es sich auch weiter richtig an, die Aktie deutlich übergewichtet zu haben.

Wie ich die aktuellen Geschäftsergebnisse einschätze und ob die Aktie 2023 aus meiner Sicht wieder durchstarten kann, erfährst Du in diesem Beitrag.

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3 Quartalsdividenden im Halbjahr sind möglich!

Es klingt wirklich ein wenig skurril, aber diese Aktie macht es jedes Jahr vor: die Quartalsdividende, die eigentlich ja alle 3 Monate gezahlt wird, wird innerhalb eines Halbjahres gleich dreimal ausgezahlt.

Und das ist kein Rechenfehler, sondern wird seit vielen Jahren so praktiziert. Der Trick dahinter: die eigentlich für Januar fällige Zahlung wird um einige Wochen vorgezogen. Und damit erhalten alle Aktionäre ein mehr oder wenig großes Weihnachtsgeschenk. Bei Großaktionär Warren Buffet fällt es deutlich größer aus, bei mir etwas kleiner.

Die vorgezogene Dividende hat den schönen Effekt, dass die Dividendenerträge im 2. Kalenderhalbjahr dadurch einen Push erhalten. Sie sind bei mir traditionell niedriger, da die meisten deutschen Unternehmen ihre Hauptversammlungen zwischen Februar und Juni abhalten. Und damit ein deutliches Übergewicht im 1. Kalenderhalbjahr entsteht.

Weihnachten spielt im Marketing des Unternehmens ohnehin eine wichtige Rolle und das ist vermutlich auch der Hauptgrund für die vorgezogene Dividende: die positive Stimmung rund um die Weltmarke zu unterstreichen.

Warum ich mit dem Aktieninvestment ansonsten aber auch sehr zufrieden bin und die Aktie in diesem Jahr zu meinen Topwerten zählt, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Diese krisenresistente Aktie ist auch 2022 wieder deutlich im Plus

Das wahre Gesicht einer Aktie zeigt sich in der Krise. So war es 2020 im Corona-Crash und auch diese Jahr gehört dazu. Als krisenresistent würde ich eine Aktie bezeichnen, die in beiden Jahren positiv abgeschlossen hat. Und natürlich nicht nur dann, sondern auch in ruhigen Jahren.

Die heute besprochene Aktie habe ich bereits seit 2008 in meinem Depot und sie ist der Titel mit dem prozentual höchsten Zuwachs. In den 14 Jahren Haltedauer hat sie sich mittlerweile – einschließlich der Nettodividenden – mehr als versiebenfacht.

Kein Wunder also, dass ich sie zu den Aktien zähle, die ich „für immer“ halten möchte. Denn dabei zählt für mich vor allem der Blick nach Vorne. Und das Geschäftsmodell ist intakt und leidet auch nicht unter der aktuell hohen Inflation.

Welche Perspektiven die Aktie für mich bietet und ob ich womöglich auch an einen Nachkauf denke, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Diese Aktienkäufe schaffen mir ein Glücksgefühl

Die letzte Woche hat uns die Realität an der Börse mal wieder deutlich vor Augen geführt: Wir sind abhängig von den Notenbanken und ihrem Kampf gegen die Inflation.

Sobald die Erwartung steigt, dass die Zinserhöhungen ihr baldiges Ende finden und die Inflation ihren Höchstwert schon überschritten hat, ziehen die Aktienkurse an. Aber wehe, diese Erwartung wird durch Äußerungen der Notenbanker in Frage gestellt. Dann geht es wieder abwärts. Und das teilweise so heftig, dass man sich am liebsten anschnallen würde.

Mir geht es da nicht anders als den meisten Börsianern. Mein Gegenmittel ist allerdings für mich auch sehr wirksam: Ich schaue in mein Depot und sehe, wann ich viele der Aktien gekauft habe. Und das ist meistens schon mehrere oder sogar viele Jahre her. Und wenn ich diesen zurückliegenden Zeitraum dann in die Zukunft projiziere, sind mir drei tief rote Börsentage am Stück völlig egal.

Diesmal kam dann noch hinzu, dass ich sowieso überlegt habe, was ich noch in diesem Jahr handeln möchte. Und da habe ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und meine (vermeintlich) letzten beiden Aktienkäufe für 2022 getätigt.

Und was soll ich sagen: Ich fühle mich total wohl damit. Wieso und weshalb und welche Titel ich gekauft habe, erfährst Du in diesem Beitrag.

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