Auch wenn Markttiming offiziell nicht funktioniert, macht es manchmal Spaß

Ich fand die Aktie und die Kennzahlen nach den letzten Quartalszahlen günstig und habe meine Position aufgestockt. Und weil ich bekanntlich ein Freund runder Zahlen bin, stockte ich direkt um ein Drittel auf und habe nun 100 Aktien von dem Technologietitel im Depot.

Natürlich wusste ich zum Kaufzeitpunkt nicht, ob die Aktie womöglich noch weiter im Kurs fallen wird. Schließlich befand sie sich in einem Abwärtstrend. Wenn ich eine Position „voll“ habe, schaue ich dann nicht mehr so häufig auf den Aktienkurs. Er fällt mir dann eigentlich nur noch auf, wenn er zu den Tagesgewinnern oder -verlierern gehört. Oder wenn die Dividende gezahlt wird und ich einen neuen Beitrag dazu verfasse.

Und so ist es jetzt auch hier: Ich bin positiv überrascht, denn auf dem Chartverlauf ist deutlich zu erkennen, dass mit meinem Nachkauf der Abwärtstrend endete und die Aktie sich wieder nach Oben gekämpft hat.

Wenn ich so was sehe, dann freue ich mich immer. Weil ich mich bestätigt fühle und sehe, dass auch andere Marktteilnehmer mein Kaufniveau als günstig erachteten.

Nach dieser Freude schaue ich mir dann die zwischenzeitlich veröffentlichten Quartalszahlen an und analysiere für mich die Entwicklung. Und frage dann, ob ich heute die Aktie immer noch für günstig halte.

Die Antwort darauf und meine Einschätzung zu den generellen Perspektiven erfährst Du in diesem Beitrag.

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Das ist der fairste Broker für US-Dividenden des Jahres

Immer wieder ist es ein Thema: welchen Umrechnungskurs setzt meine Bank für eine ausländische Dividende an? Besonders relevant ist das natürlich bei den Dividenden aus den USA. Stellen sie doch außerhalb des Euro-Raums den größten Anteil in vielen Depots dar und locken zudem mit ihren Quartalsdividenden.

Nachdem ich selbst jahrelang das fröhliche Treiben beobachtet habe und auch der Meinung war, dass es ja nur ein Unterschied im Nachkommabereich mit wenig Auswirkung ist, wollte ich es aber nun genau wissen.

Denn eins ist klar: je stärker die Dividendenerträge steigen, umso relevanter wird der Umrechnungskurs. Und die Abweichungen bei einzelnen Dividendenbuchungen können durchaus auch mal 2% betragen.

Deshalb habe ich eine Studie durchgeführt, in der ich im Jahr 2023 insgesamt 145 Dividendenzahlungen und deren Umrechnungskurse analysiert habe. Das Besondere dabei: sie bezogen sich auf das identische Wertpapier und sind damit erstmals direkt vergleichbar.

So ist es mir gelungen, aus insgesamt 17 Brokern den Sieger zu bestimmen. Wer der fairste Broker für US-Dividenden des Jahres 2023 geworden ist, erfährst Du exklusiv in diesem Beitrag.

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Gut aufgestellt für die Zinswende

Eins ist für mich klar: den Zenit der Zinsen haben wir bereits gesehen und es werden Zinssenkungen kommen. Wann, in welcher Höhe und wie viele – das steht aber noch nicht fest.

Die Erwartungen des Marktes sind insofern eindeutig, bergen aber auch das Potenzial für Enttäuschungen.

Ich habe mich in den letzten Wochen und Monaten auf die bevorstehende Zinswende vorbereitet und stelle Dir heute vor, wie mein Depot im Bereich der Anleihen aktuell aussieht.

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Zum richtigen Zeitpunkt nachgekauft – geht es jetzt weiter aufwärts?

Der Divantis-Blog ist ja irgendwie auch ein Tagebuch. Durch die Beiträge zu allen Dividendenzahlungen fasse ich regelmäßig meine Gedanken zu meinen Depotpositionen in Worte.

Und kann dann – vor allem bei meinen Quartalszahlern – schon drei Monate später schauen, wie ich gelegen habe. War ich zu optimistisch oder habe ich nur die Risikobrille aufgehabt? Und wie sehe ich es nun im aktuellen Licht?

Bei der heute erhaltenen Dividendenzahlung ist es einfach: vor drei Monaten hatte die Aktie einen ziemlichen Sinkflug hingelegt. Der brachte sie sogar unterhalb meiner früheren Kaufkurse. Und führte dazu, dass ich mich zum Nachkauf entschloss.

Obwohl ich das eigentlich gar nicht vor hatte. Und im Nachhinein zeigt sich, dass mein Impuls – zumindest für den Moment – absolut zutreffend war. Die Aktie beendete ihre Talfahrt, testete dann noch mal den Boden und legte nun wieder zu.

Die Aktie selbst ist ein wichtiger Teil meiner Diversifizierung: sie zahlt die Dividende als Einzige in meinem Depot in kanadischen Dollar. Und nach dem Verkauf anderer Branchentitel ist sie auch der vorletzte Titel aus dem Telekommunikationssektor.

Wie ich die aktuelle Situation nun einschätze und welche Perspektiven ich für 2024 sehe, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Diese Aktie klettert auf einmal und keiner merkt es

Bei der letzten Quartalsdividende vor drei Monaten war die Aktie am Boden. Anders kann man es nicht ausdrücken. Sie notierte unterhalb des Corona-Crashs und hatte sich innerhalb von zwei Jahren halbiert.

Das Management hatte zu diesem Zeitpunkt eine Prognose veröffentlicht, die von der Börse als unrealistisch abgetan wurde – ich hatte ausführlich darüber berichtet.

Nun, gerade einmal drei Monate später, sieht es wieder rosiger aus. Die Aktie hat 2023 tatsächlich noch im Plus beendet und seit der letzten Quartalsdividende um 22% zugelegt. Und das ist nicht nur der Jahresendrallye zu verdanken. Denn die Prognose wurde nicht nur bestätigt, sie konnte sogar angehoben werden.

Und das hat offensichtlich einige Zweifel verfliegen lassen! Wie sich die Perspektiven nun darstellen und ob die Aktie ihren Aufwärtstrend nun fortsetzen kann, beleuchte ich in diesem Beitrag.

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Diese Aktie könnte zum Gewinner 2024 werden

Es wäre ein bißchen zu einfach, wenn alle Verlierer des letzten Börsenjahres nun zu den Gewinnern des neuen Jahres würden. So simpel ist dann Börse doch nicht, auch wenn es am ersten Handelstag 2024 genau danach aussah.

Da verloren auf einmal die Magnificient 7, die großen Tech-Werte, allesamt einige Prozentpunkte. Nun, in der zweiten Handelswoche hat sich die Entwicklung aber schon wieder normalisiert.

Was allerdings geblieben ist, ist der positive Jahresstart des größten Konsumtitels in meinem Depot. Seine Kursschwäche hatte ich im letzten Jahr für den ersten Nachkauf nach mehr als 7 Jahren genutzt.

Nun erhalte ich erstmals Dividende für die gesamte neue Position und freue mich – zumindest für den Augenblick – über die positive Entwicklung.

Vor allem bin ich aber zuversichtlich, dass 2024 ein insgesamt deutlich positives Jahr für die Aktie werden könnte. Denn es ist nicht nur ein gewisser Nachholbedarf erkennbar – es stehen auch große Ereignisse an.

Welche das sind, was mich positiv stimmt und wie ich mich jetzt selbst aufstelle, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Sind US-Wahljahre wirklich gute Börsenjahre?

2024 wird das Super-Wahljahr in der Geschichte schlechthin sein. In mindestens 76 Staaten oder -gebilden werden Wahlen abgehalten. Nicht alle sind frei und demokratisch. Manchmal steht die Entscheidung faktisch schon vorher fest oder die mögliche Veränderung durch den Wahlausgang ist nicht wirklich groß. Mit Indien, der Europäischen Union und den USA finden in drei bedeutenden Wirtschaftsregionen Wahlen statt. Die größte Bedeutung hat dabei für die Märkte sicherlich der Ausgang der US-Präsidentenwahl im November.

Generell gelten Wahljahre meistens als gute Börsenjahre. Das ist auch durch Studien belegt. Für die USA ist das Barometer der S&P 500. Er legte in Jahren der Wahl des US-Präsidenten seit 1950 im Schnitt um fast 13% zu.

Das hört sich erst mal gut an. Aber wie so oft lohnt ein Blick hinter die Kulissen. Denn die Statistik könnte trügerisch sein. Ich habe ein wenig in der Geschichte recherchiert und versuche in diesem Beitrag, etwas Licht ins Dunkel zu bringen.

Und dabei geht es ausdrücklich nicht darum, den Wahlausgang zu prognostizieren. Und erst recht nicht darum, auf einen bestimmten Ausgang zu setzen. Sondern mehr darum, ob es jetzt sinnvoll, breit in den Markt zu investieren, um von einem positiven Börsenjahr zu profitieren.

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Die beste Aktie des Jahres 2023 zahlt auch gleich die erste Dividende 2024

Mit einem Plus von 82% war die Aktie im gerade zu Ende gegangenen Jahr mein Top-Wert im Dividendendepot. Und sie erreichte damit auch ein neues Allzeithoch.

Dummerweise stand sie 2023 nur auf meiner Nachkaufliste, ich habe aber zu Jahresbeginn die Chance in dieser Dimension nicht erkannt. Und im Laufe des Jahres habe ich dann auf günstigere Kurse gewartet, die es einfach nicht mehr gab.

Nun zahlt die Aktie auch noch die erste Dividende des neuen Jahres in meinem Depot. Und ich stehe vor der Frage, ob sich 2024 womöglich eine Nachkaufgelegenheit ergibt. Denn aufstocken will ich meine Position weiterhin.

Welche Schlüsse ich aus den ersten Handelstagen für die Aktie ziehe und wie ich die Perspektiven des Unternehmens einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag.

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Willkommen in 2024! Die Fahrt beginnt…

Das war eine Jahresendrallye, die ihrem Namen alle Ehre gemacht hat! Rational gesehen nehme ich die Performance einfach zur Kenntnis, denn es ist ja einfach die stärkste Börsenzeit des Jahres.

Aber trotzdem bin ich dann doch immer wieder überrascht, wie sehr mein Depot und gerade die großen Titel darin dann zulegen. Vor allem, weil sich fundamental gegenüber August und September nicht wirklich etwas verändert hat. Okay, diesmal gab es Klarheit zur Zinswende.

Aber auch die Worte der Fed wurden dann in eine Richtung interpretiert, die sehr optimistisch ist. Ob das alles so kommt oder wir uns nun auf Enttäuschungen vorbereiten sollten?

In meiner Monatszusammenfassung stelle ich die Veränderungen in meinen Depots vor und beschreibe, wie ich mich nun für den Januar 2024 aufstelle.

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Mein persönlicher Rückblick auf das Jahr 2023

Das Börsenjahr 2023 ist nun Geschichte. Alle Börsen sind zu und die Jahresschlusskurse sind bekannt. Endlich kann ich meinen großen Jahresrückblick erstellen.

An sich ist es ja unsinnig, genau hier und jetzt ein Break zu machen. Denn direkt nach Neujahr geht ja weiter und die Aktienkurse starten nicht bei Null. Und trotzdem ist ein guter Moment, um Bilanz zu ziehen.

Ich berichte diesmal nicht nur über meine finanziellen Veränderungen, sondern auch über einige Punkte, die sich im Jahr 2023 für mich persönlich ergeben haben. Denn das gehört zu einem Jahresrückblick ja auch dazu.

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