Februar 2018 in der Zusammenfassung

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Ein turbulenter Monat liegt hinter uns. Die lang erwartete Korrektur fand statt. Leider – wie immer – ohne vorherige Ankündigung und damit dann doch wieder irgendwie unerwartet.

Der DAX verlor 5,7%, der Dow Jones schloss erstmals seit März 2017 wieder einen Monat negativ ab.

Trotzdem sind die großen Indizes nicht wirklich weit von ihren bisherigen Rekordständen entfernt. Es besteht also genügend Potenzial zur Erholung, aber auch genauso zu einer weitergehenden Korrektur.

Lassen wir uns überraschen! Jedenfalls sind die ruhigen Börsenzeiten erst mal vorbei und es bleibt stärker schwankend.

Mangels Liquidität habe ich bisher nicht groß zugegriffen. Geht es also noch weiter abwärts, dann kann ich wenigstens sagen, nicht zu früh zugegriffen zu haben. Abgesehen allerdings von den 2 Käufen im Februar, die beide zu einem zu frühen Zeitpunkt stattfanden! Ich habe dafür insgesamt 3.866,01 € ausgegeben:

200 Aktien Pennon Group für 1.629,95 €

50 Aktien Unilever für 2.236,06 €

Außerdem habe ich im Rahmen einer Kapitalerhöhung 16 Aktien der Transurban Group für 123,20 € bezogen.

Insgesamt habe ich also 3.989,21 € investiert.

Verkäufe gab es keine.

Aus 12 Ausschüttungen erhielt ich insgesamt 985,45 € Dividenden, gegenüber dem Februar 2017 ist das ein Zuwachs von 142,72 € bzw. 16,9%:

Verizon überwies 52,84 €

AT&T zahlte 59,71 €

General Mills schüttete 43,88 € aus

Siemens spendierte 444,00 €

Clorox war mit 12,75 € dabei

Sydney Airport erfreute mit 83,77 €

Procter & Gamble steuerte 41,08 € bei

Omega Healthcare Investors überzeugte mit 58,98 €

Colgate-Palmolive knauserte mit 4,77 €

Transurban Group bewilligte 25,31 €

Welltower zahlte 18,36 €

Deutsche Beteiligungs AG schloss den Dividendenmonat mit 140,00 € ab.

Dividendenerhöhungen wurden im Februar bei den folgenden Depotwerten verkündet (sortiert nach der Höhe der Steigerung!):

Vinci: Jahresdividende von 2,10 € auf 2,45 € (+16,7%)

PepsiCo: Quartalsdividende von 0,805 US$ auf 0,9275 US$ (+15,2%)

Clorox: Quartalsdividende von 0,84 US$ auf 0,96 US$ (+14,3%)

Red Electrica: Halbjahresdividende von 0,6205 auf 0,6639 € (+7,0%)

Novo-Nordisk: Halbjahresdividende von 4,60 DKK auf 4,85 DKK (+5,4%)

Coca-Cola: Quartalsdividende von 0,35 US$ auf 0,37 US$ (+5,4%)

Allianz: Jahresdividende von 7,60 € auf 8,00 € (+5,3%)

Hamborner REIT: Jahresdividende von 0,43 € auf 0,45 € (+4,7%)

BASF: Jahresdividende von 3,00 € auf 3,10 € (+3,3%)

Swiss Re: Jahresdividende von 4,85 CHF auf 5,00 CHF (+3,1%)

In meiner Jahresplanung für 2018 habe ich ja vorgesehen, die Dividende von Munich Re, die Anfang Mai kommt, in 10 Aktien der Swiss Re zu “reinvestieren”. So hatte ich es schon letztes Jahr gemacht und will damit weiter im Rückversicherungsbereich unverändert investiert bleiben. Leider sind die Schnäppchenkurse bei Swiss Re aber erst mal Vergangenheit, da sich die japanische SoftBank anschickt, zum Großaktionär zu werden. Ich weiß – ehrlich gesagt – noch nicht, wie ich damit umgehe. Die Entwicklung noch ein paar Tage abzuwarten, ist vermutlich kein Fehler.

Weiter auf der Watchlist steht auch ein Nachkauf bei IBM. Obwohl Warren Buffett sein Engagement weiter reduziert hat und stattdessen auf Apple setzt, möchte ich hier weiter investieren.

Wie sehen Eure Planungen aus? Welche Werte habt Ihr jüngst gekauft und wo juckt es Euch aktuell in den Fingern? Schreibt gerne einen Kommentar und wir diskutieren darüber!

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6 Gedanken zu „Februar 2018 in der Zusammenfassung“

  1. Ich schaue mir aktuel den Versicherer Old Republic International an und überlege,ob ich nach dem Kurssturz des Dentallieferanten Patterson Compagnies einsteige!

    1. 2 interessante Werte, die Du da in den Raum geworfen hast! Ich habe mich jetzt auf den beiden Unternehmenswebseiten etwas umgeschaut und nehme beide Titel in meine Watchlist auf!
      Old Republic International ist zwar eine Versicherung und davon habe ich bereits etwa 25% Depotanteil. Aber mir gefällt der klare Fokus auf Dividendenzahlungen und Wachstum. Im Januar gab es eine Sonderausschüttung an die Aktionäre, weil das Management meinte, genug kapitalisiert zu sein. Die Dividende selbst wurde in den letzten 25 Jahren jedes Jahr erhöht, bei einer durchschnittlichen Steigerungsrate von 9%. Was mich lediglich stört, ist dass die Versicherung selbst eher zu den kleinen Aktientiteln in den USA gehört. Sie gehört zu den 50 größten US-Versicherungen, ich habe ansonsten nur in die Top 3 investiert. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 5 Milliarden US-Dollar ist die Aktie zwar groß genug, um in meine Anlagekriterien zu passen, aber trotzdem ist der Informationsfluss bei einer Allianz sicher deutlich besser für einen deutschen Anleger. Ich werde die Aktie erst mal beobachten!
      Patterson Companies ist sogar von der Marktkapitalisierung nur halb so groß, bedient aber zwei Branchen, in denen ich noch nicht so prominent vertreten bin: Der Dental-Bereich für Zahnärzte und der Bereich Animal Health für Tierärzte. Während der Tierbereich ordentliches Wachstum zeigt, schwächelt der Zahnarztsektor deutlich. Dies führte in der letzten Woche – nach enttäuschen Quartalszahlen – auch zum spektakulären Kurssturz von rund 30%. Die Dividendenrendite liegt jetzt bei über 4% und ist damit recht attraktiv. Die Erwartungen für 2018 wurden reduziert. Ich werde auch diesen Titel beobachten – scheint auf jeden Fall spannend zu sein!

  2. Ich habe Johnson & Johson und Unilever gekauft. Auf der Watchliste stehen Welltower und Red Electrica, die Kurse sind gerade verführerisch, aber ich warte noch etwas ab. Danke für den Tipp Red Electrica, so wird das Depot nicht zu US-lastig.

    1. Hallo Maja,

      Red Electrica finde ich gerade auch ziemlich attraktiv. Leider habe ich schon 500 Stück, mehr will ich eigentlich nicht im Depot haben. Bei Welltower würde ich persönlich noch abwarten, bis der Kurs wirklich einen Boden gefunden hat. Ich habe viel zu früh investiert. Werde aber vermutlich auch noch mal nachkaufen.

      Viele Grüße
      Ben

  3. Ich habe ganz oben McDonalds, nie die Dividende gekürzt -> auch in 2000 und 2008 erhöht, hier haben viele andere Firmen gar reduziert.
    Somit lässt sich auch ein nächster Crash entspannter aushalten.
    Auch in einer Kriese gehen die Menschen essen, gerade wenn es im Vergleich zum Restaurent billiger ist.

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