Die Divantis-Anlagestrategie für 2019

Lightbox Schriftzug Ausblick Börsenjahr 2019 Divantis

Das Jahr 2019 wird turbulent. Es knüpft an das 4. Quartal 2018 nahtlos an. Themen gibt es genug: Handelsstreit USA-China, Brexit, Italien, Europawahl, nachlassendes Wirtschaftswachstum, steigende Inflation, steigende Zinsen – um nur einige zu nennen.

Jedenfalls bis zur Jahresmitte erwarte ich keine Beruhigung. Wie ich mein Depot darauf ausrichte, erfährst Du in diesem Beitrag.

Konjunktur

Wir befinden uns inmitten eines reifen Konjunkturzyklus. Die Bewertungen an den Aktienmärkten werden nicht mehr steigen, sondern tendenziell sinken. Kurssteigerungen sind nur noch bei steigenden Unternehmensgewinnen – und zwar über den eingepreisten Erwartungen – wahrscheinlich.

Die Zinsstrukturkurve für US-Anleihen ist invers. Für 3-Jährige Anleihen werden höheren Zinsen bezahlt als für 5-Jährige. Das war in der Vergangenheit nahezu ausnahmslos ein Vorzeichen für eine kommende Rezession.

In diesem Szenario sollte man eigentlich keine Aktien haben. Jedenfalls sehe ich für den breiten Aktienmarkt in 2019 keine rosigen Aussichten.

Aber:

Global wird immer noch mit einem Gewinnwachstum von 6% gerechnet, in Europa gar mit 7%. In Europa bleiben die Zinsen weiterhin niedrig.

Was macht die EZB?

Im Mai 2019 stehen die Europawahlen an. Danach wird es einen neuen Kommissionspräsidenten geben. Außerdem wird Mario Draghi als Präsident der Europäischen Zentralbank seine Amtszeit beenden. Mit dem Nachfolger erwarte ich die erste Zinserhöhung der EZB. Das ist nicht weiter dramatisch, stellt es doch nur den ersten Schritt raus aus den Negativzinsen dar. Ihre Neukäufe von Anleihen hat die EZB bereits eingestellt. Insofern erwarte ich von dieser Seite in 2019 keine negativen Implikationen auf die Aktienmärkte.

Defensive Depotausrichtung ist Trumpf

Das Divantis-Depot ist bereits defensiv aufgestellt. Und auch in 2019 werde ich diese Ausrichtung beibehalten. Ich werde nicht pauschal in den Markt investieren, sondern weiter auf einzelne ausgewählte Aktien setzen (Warum ich lieber in Aktien als in ETFs investiere, kannst Du hier nachlesen!).

Cash ist ein Muss

Außerdem werde ich einen Cashbestand aufbauen. Die Zeit des 100%igen Investiertsein ist erst mal vorbei. Nur ein Cashbestand ermöglicht mir, nicht zwangsweise Aktien verkaufen zu müssen, wenn ich andere Investitionen tätigen möchte. In steigenden Aktienmärkten war das kein Problem. Da war ein Tagesgeldkonto für mich eine verpasste Kurssteigerung bei Aktien.

Keine Hebelung riskieren

Konsequenterweise werde ich auch keinen Wertpapierkredit mehr nutzen, um vermeintliche Kurschancen wahrzunehmen. Denn ob es überhaupt eine kurzfristige Erholung nach Kursstürzen geben wird, kann niemand mit Bestimmtheit sagen. Das Umfeld hat sich einfach komplett verändert. Und die Börse straft gnadenlos ab.

Oder doch komplett aussteigen?

Warum ich nicht einfach meine Aktien verkaufe und in Ruhe auf bessere Zeiten warte?

„Hin und Her macht Taschen leer.“ – so eine Börsenweisheit. Und neben den Transaktionskosten würde auch die Kapitalertragsteuer ordentlich zuschlagen. Und diese Kosten müsste die jeweilige Aktie vor einem Neuinvestment erst mal wieder reinholen, indem sie entsprechend sinkt.

Einfaches Beispiel zur Veranschaulichung:

Kaufkurs: 1.000 €

Verkaufskurs: 1.500 €

Steuern: 131,90 €

Transaktionsgebühren Verkauf + Kauf: 19,90 €

Rückkauf sinnvoll unter: 1.348,20 €

Damit besteht allein schon durch die Steuerlast bei meinen gut gelaufenen Aktien ein Verlustpuffer von 10,1%. Hinzu kommt, dass ich nach einem Verkauf an der Seitenlinie keine Dividenden erhalten würde. Diese Erträge fehlen mir also noch zusätzlich.

Dividenden schützen

Die Dividendenerträge sind auch mein Hauptpunkt, warum ich nicht verkaufe. Ich habe mir ein Portfolio von defensiven Aktien aufgebaut, die durchweg Dividendenzahler sind. Die Dividenden wiederum sind über das gesamte Jahr einigermaßen gleichmäßig verteilt und sorgen für einen stetigen Einkommensstrom. Die Dividenden werden auch in 2019 weiter fließen. Und sie werden sogar wachsen. Denn die meisten meiner Aktien erhöhen ihre Dividendenzahlung jährlich.

Dividendenziel für 2019

Ich will 9.000 € Dividendenerträge netto erreichen. Das Ziel erreiche ich, wenn die Dividenden durchschnittlich um 3,5% erhöht werden und die Währungskurse stabil bleiben.

Mein Investitionsvolumen in 2019

Ich will monatlich 1.250 € neu in Aktien anlegen. Das wären 15.000 € im gesamten Jahr. Zusätzlich möchte ich die Dividendenerträge komplett reinvestieren.  Somit stehen insgesamt 24.000 € oder 2.000 € monatlich für Aktienkäufe zur Verfügung.

Im Jahr 2018 wollte ich monatlich 1.500 € neu in Aktien investieren. Warum nun 250 € weniger? Weil das genau 3.000 € im Jahr sind. Und diese 3.000 € will ich in P2P-Kredite investieren. Meine Sparquote bleibt also unverändert, es fließt nur ein Teil in eine andere Anlageform. Hier habe ich meinen Plan für einen weiteren Einkommensstrom dargestellt.

Warum ich die Sparquote nicht erhöhe? Nun, das liegt an der Immobilie in Leipzig, für die ich im Jahr 2019 Zinsen zahlen muss, aber – aufgrund der Kernsanierung – noch keinerlei Mieteinnahmen generieren werde. Das frisst an meiner Liquidität, aber ist so eingeplant.

Konkret geplante Aktienkäufe in 2019

Für das Jahr 2018 hatte ich mir einige Aktienkäufe fest vorgenommen, die ich auch getätigt habe. Auf der Strecke geblieben ist dabei der Zukauf bei Colgate-Palmolive. Der steht also für 2019 auf der Agenda. Ein Nachkaufkandidat ist auch Medtronic, wenn das mit der Quellensteuererstattung bei Maxblue gut funktioniert. BayWa, Spark Infrastructure, Microsoft, MSCI Inc. und BlackRock stehen ebenfalls auf meiner Liste potentieller Zukäufe.

Ein Kauf ist schon mal vorprogrammiert: Wie in den vergangenen beiden Jahren werde ich die Dividende der Munich Re nutzen, um davon Aktien der Swiss Re zu kaufen. Diese Dividende wird also im gleichen Sektor reinvestiert.

Weitere Diversifizierung geplant

USA, Japan und Europa. Das sind die großen Volkswirtschaften, die immer noch die Wirtschaft bestimmen. Klar, China gehört inzwischen dazu. Aber das ist immer noch ein kommunistisches Regime und daher mit Vorsicht zu genießen. Jedenfalls für Aktienanleger.

In meinem Depot halten sich Aktien aus den USA und Europa in etwa die Waage. Hinzu kommen Hong Kong, Australien und die „Sonder-Europäer“ Großbritannien und Schweiz. Japan fehlt bisher völlig. Warum ist das so?

Bisher ist mir keine japanische Aktie über den Weg gelaufen, die mich vollends überzeugen konnte. Meist war die Dividendenrendite zu niedrig oder die Informationen auf der Investor Relations-Webseite so spärlich, dass ich mich nicht sinnvoll informieren konnte.

Mich stört das schon seit Jahren. Ich hatte deshalb auch mal zeitweise in einen Japan-ETF investiert, diesen dann aber irgendwann – mit Gewinn – wieder verkauft.

Also Japan einfach weglassen? Bisher bin ich damit gut gefahren. Aber im Hinblick auf die weltweiten Risiken, die vor allem von Populisten ausgehen (Trump, AfD, usw.), kann eine weitere Streuung sicher nicht schaden. Und der japanische Yen hat auch in Krisenzeiten des Euro stark reagiert. Wenn ich mir überlege, dass 2019 die Europawahlen mit einem neuen Kommissionspräsidenten und auch noch die Neubesetzung der Spitze der Europäischen Zentralbank anstehen, kann das durchaus zu einer neuen Euroschwäche führen. Dividendeneinkünfte aus Japan hätte ich in einer solchen Krise gerne. Im Jahr 2020 finden zudem die Olympischen Spiele in Japan statt. Das wird den weltweiten Fokus für eine gewisse Zeit auf das asiatische Land richten.

Ich werde mich deshalb intensiver mit japanischen Aktien beschäftigen und hoffe, einige aussichtsreiche Titel zu finden.

Ziel für die Depotperformance

Wie auch schon im Jahr 2018 (hier die vergangene Anlagestrategie zum Vergleich lesen) setze ich mir kein Ziel für die Gesamtperformance meines Depots.

Ich will stattdessen weiter nachhaltiges Vermögen aufbauen, indem ich in langfristig aussichtsreiche Aktien investiere und dadurch meine Dividendenerträge steigere. Egal was 2019 passiert, ich werde weiter investieren. Denn das ist der Sinn des langfristigen Investierens:

Unabhängig von kurzfristigen Marktschwankungen dabei bleiben!

 

Jetzt den Newsletter abonnieren!

Wenn Du über die Umsetzung der Anlagestrategie schon vorab exklusiv informiert werden willst, dann melde Dich gratis für den Newsletter an! Alle Käufe und Verkäufe werden zuerst den Newsletter-Abonnenten mitgeteilt, bevor sie auf dem Blog veröffentlicht werden.

37 Gedanken zu „Die Divantis-Anlagestrategie für 2019“

  1. Hallo Ben,
    gut und treffend zusammengefasst! Für mein Depot gilt aktuell vor allem – die „SELL“ Funktion gibt es wohl für längere Zeit nicht. Ich wünsche dir Gelassenheit und freue dich auch weiterhin über die Dividendeneingänge!
    Viele Grüße
    Bergfahrten

  2. Hallo Ben,
    mit Deinen Gedanken kann ich mich im Großen und Ganzen identifizieren. Auch mein Depot wird jetzt, da die Märkte halt mal ein wenig bissiger reagieren, nicht durch ungeplanten Aktionismus reduziert. Die eintrudelnden Dividenden sind da eine schöne Unterstützung. Nachkaufen werde ich wie bisher regelmäßig per Sparplan und ca. alle 2-3 Monate als größeren Batzen. Auch die Neukaufliste ist nicht klein.
    Was Deinen eventuellen Ausflug nach Japan betrifft, habe ich seit jeher Itochu im Depot. Sehr solide Zahlen, gute Dividendenrendite >3%. Ist zwar ein großer Mischkonzern, aber wenn die solide wirtschaften, warum nicht?
    Gruß Karittjaan

  3. Hallo Ben,
    ich bin gespannt, ob du Spark nachkaufen kannst. Bei mir war das nicht möglich weil der Wert neuerdings für Privatanleger gesperrt ist.
    Meine Position bleibt also bei mickrigen 1000 stehen. Ärgerlich :(
    Gruß eva

    1. Hallo Eva,

      bei welcher Bank hast Du denn die ersten 1000 Stück kaufen können und jetzt nicht mehr? Auf jeden Fall eine dumme Sache, dass die Aktie bei Dir für Privatanleger gesperrt wurde…

      Viele Grüße Ben

  4. Japan finde ich auch interessant. Habe mich aber auf Grund anderer Prioritäten noch nicht damit weiter befasst. Wie sieht es da mit der Quellsteuer aus? Auch die demografische Entwicklung macht mir da erstmal sorgen, da das Land ja nochmehr vergreist als Deutschland. Andererseits gibt es genug Global Player, leider nicht in einfachen Branchen.

    Blackrock habe ich mir auch angesehen, habe mich aber auch hier nicht genug mit dem Geschäftsmodell Vermögensverwaltung befasst.

    Auf meiner Watchlist stehen zur Zeit einige Unternehmen die noch nicht so abgestraft sind. Microsoft, Munich Re und Novo Nordisk will ich schon seit langen aufstocken. Hab aber immer anderes als günstiger gefunden.

    Pepsico hoffe ich auch nochmal auf die Preise von Anfang 2018… da hatte ich die Gelegenheit verpasst.

    Die Frage ist halt wie weit es wirklich noch runtergeht. Plane auch mit ca. 20k Neu Invest und könnte zur Not auch noch mal 10k weiteres Kapital zuschießen.

    Ich kann aber den Turbulenzen einiges positives abgewinnen.

    1. Hallo Fred,

      nach allen Infos, die ich finden konnte, ist Japan bei der Quellensteuer entspannt. 15% Abzug werden voll auf die deutsche Kapitalertragssteuer angerechnet. Also genau wie bei US-Aktien.

  5. Rezession incomming und weiter Aktiv in P2P Kredite investieren. Das muss man sich erstmal trauen. :D

    Ich bin auch von den Einzelaktien her defensiv, weil ich ein ähnliches Szenario erwarte. Ca. 60% Cash.
    75€ gehen trotzdem in 3 Etfs von Vanguard jeden Monat. All World/S&P500 und EM. Das Problem mit China ist mir bei dem EM ETF auch ein Dorn im Auge.
    Der rest 175€ pro Monat, (Ja armer armer Student), gehen im Moment als Cash aufs Depot.
    Ich besitze auch noch Energieversorger, Sap, Deutsche Wohnen und Ratonal(ich weiß Zykliker).

    Ich hab mir gesagt bei -45% vom Hoch beantrage ich den kleinen (150€ p.m.) KFW Studentenkredit. Bei -60% den großen(350€ p.m.) . Und investiere damit zusätzlich in den Markt. Glaube aber nicht das es so weit kommt.
    (Keine Sicherheiten benötigt. +1% bzw. +3% über Euribor, Zurückzahlung in 5 Jahren oder per Sonderzahlung). Weil das Chance Risikoverhältnis dann einfach zu gut wird :).

    Gruß,
    Pascal

    1. Hallo Pascal,

      ob einen Studienkredit aufzunehmen und dann in Aktien zu investieren, weniger risikoreich ist als eigenes Geld in P2P-Krediten anzulegen, überlasse ich Dir. ;)

      Viele Grüße Ben

  6. Hallo, was hälst du im Moment von Bristol-Myers Squib, Divi ist interssant und jetzt die Sache mit Celgene, schon sehr spannend finde ich das ganze.

    1. Ich hatte BMY bis gestern auf meiner Watchlist. Habe die Aktie nach der Übernahmeankündigung aber heruntergenommen. Zu viele Übernahmen in dieser Größenordnung sind schon misslungen. Wenn die Integration erfolgreich in 3 Jahren abgeschlossen ist, dann kommt die Aktie wieder in meinen Fokus. Die Kombination von Biotech und Pharma ist schon interessant, aber ob es funktioniert? Was meinst du?

      1. Die Unterscheidung zwischen „Forschendem Pharma“ und „Biotech“ gibt es kaum noch. Fast alle großen Pharmakonzerne haben im letzten Jahrzehnt mindestens eine große Biotech-Übernahme getätigt oder hatten bereits selbst Biotech an Bord (Janssen/JNJ, Genentech/Roche).

        Auch Bristol-Myers produziert seit Jahren Biotech-Blockbuster (das Krebsmedikament Opdivo steuert knapp 30% des Konzernumsatzes bei und stammt aus der Übernahme von Medarex im Jahr 2009!) und wäre auf eine Megafusion mit Celgene (das 65% seiner Umsätze mit dem Medikament Revlimid erwirtschaftet, zu welchem Anfang 2019 bereits das erste Biosimilar in Europa auf den Markt kam) nicht angewiesen.

  7. Hallo Ben,

    das ist doch mal eine solide Anlagestrategie für zu erwartende schwankende Märkte. Mir ist es 2018 gelungen meine Dividendeneinnahmen um etwas über 360 % zum Vorjahr zu steigern. Das liegt aber im Wesentlichen daran, dass Ende 2017 mein Depot noch sehr klein (erste Position gekauft im Feb. 2017, 5 Stk. Allianz ;-)) und damit auch die Dividendenbasis von 2017 relativ gering war. Ende 2017 hatte ich schließlich 6 Titel im Depot, wovon aber lediglich 4 Titel in 2017 noch dividendenberechtigt (teilweise lediglich Q4-Dividende) waren. Berechne ich die Steigerung der Dividende jedoch bezogen auf die Ausschüttungen der Werte, welche ich bereits 2017 im Depot hatte (auch hinsichlicht der Anzahl der Payouts), beträgt die Steigerung dennoch 5,87 %, d.h. deutlich über Inflation. Der Rest der Steigerung kommt jedoch über Zukäufe zustande.

    Apropos Zukäufe. Im Rahmen der Apple Gewinnwarnung vom 02.01. wurde tatsächlich gestern endlich mein Limit von Texas Instruments erreicht. Es ist TI über die letzten 5 und 10 Jahre gelungen ihre Dividende im Schnitt um über 20% p.a. zu steigern. Gelingt das die nächsten 10 Jahre auch, freue ich mich 2028 über eine Dividendenrendite (bezogen auf den gestrigen Einstieg) in Höhe von 25 %. Toll! Aber nun freue ich mich erst einmal auf die erste Quartalsdividende im Februar 2019.

    Ansonsten ist es mir gelungen meinen Sparbetrag um 9 % zu steigern. Für 2019 plane ich eine Steigerung der Dividenden um 35 %, wobei ich weiterhin von einer Dividendensteigerung der Bestandspositionen von ca. 5 % ausgehe. Der Rest soll durch Zukäufe erfolgen.

    Des Weiteren habe ich mich in 2018 mit teilweise rein systematischen Investmentsstrategien beschäftigt und über eine recht simple Strategie ein Wikifolio eröffnet. Ist erst einmal nur Spielerei. Dennoch konnte ich mit dieser Strategie die 2,5 Monate des Bestehens den Vergleichsindex (S&P500) schlagen.

    Zu guter letzte habe ich mich direkt am 01.01. mittags hingesetzt und ad hoc 12 Unternehmen aufgeschrieben, in die ich 2019 investieren würde, wenn ich direkt im dem Aktieninvestieren beginnen würde (Liquidität vorausgesetzt). Folge Unternehmen sind schließlich auf meiner Liste gelandet, anbei kurz mit Begründung:

    Alphabet – Technologie / Google-Suchmaschine als Cash-Cow, engagiert im Bereich autonomes Fahren und vieles mehr
    BASF – Grundstoffe / Burggraben durch Verbundstandorte
    Walt Disney – Entertainment / Content is king
    SAP – Software / Leader im Bereich Unternehmenssoftware, Burggraben, da wer einmal SAP eingeführt hat, so schnell nicht mehr davon wegkommt
    3M – Industrie / Vielzahl an Patenten, 3M produziert so viele Produkte des täglichen Lebens, phantastisch
    Microsoft – Technolgie / Cash-Cow Office-Paket, Wachstum im Bereich Cloud und VR
    Mastercard & VISA – Finanzdienstleister / Reiten den Trend bargeldloses bezahlen, ohne deren Infrastruktur geht hier nicht viel
    Activicion Blizzard – Gaming / Trend hin zu E-Sports, etc.
    Apple – Konsum / Umsatz zwar stark abhängig vom iPhone, jedoch hat Apple einen Burggraben durch den enormen Cash-Bestand in seiner Bilanz
    Allianz – Erstversicherer / Weltmarktführer, mit neuerdings auch direktem Zugang nach China
    MünchenerRück – Rückversicherer / größter Rückversicherer der Welt, enormes Know-How in diesem Bereich

    Was sagst du zu dieser Auswahl? Einige Titel habe ich tatsächlich schon in meinem Depot. Andere stehen auf der Watchlist.

    Viele Grüße,
    Danny.

    1. Danke die Liste finde ich sau gut.

      Bei Blizzard bin ich aber skeptisch, da kenne ich auch nur die Klassiker. Gut WC3 und Starcraft haben enormes esport Potential. Waren aber doch ziemlich schnell wieder out, im vergleich zu Diablo und WoW. Auch ist die Frage inwieweit der esport wirklich ein Mega Trend ist. Ich meine Anfang des Jahrtausends hatten wir ja schon geeignete Spiele und da läuft es doch eher schleppend. Aber ein schöner Vergleich ist hier der Dartsport der ja auch eine enorme Fanbase mittlerweile hat.

      Bei Apple bin ich irgendwie auch nicht so tausendprozent überzeugt, da ich deren Produkte auch einfach nicht Nutze. Obwohl wenn ich in mein eigenes Depot schaue selbst Werte habe, die evtl. auch nach heutiger betrachtung nicht mehr ganz so gut finde. Aber die Zahlen von Apple sprechen ja für sich, auch wenn es aktuell ein bisschen Sand im Getriebe gibt. Trotzdem sagt mein Bauchgefühl, dass es evtl. Irgendwann auch noch stärker an Nachfrage verlieren kann.

      Aber als Beimischung auch beides nicht verkehrt.

  8. Ja eine Glaskugel müsste man schon haben:-) von der Dividendenentwicklung her eine schöne Geschichte bei BMY.
    Bin auch ein Freund von Diversifikation innerhalb der Branche, habe ABBV,GLAXF,PFE und JNJ.
    Amgen hatte ich auch lange auf der Liste ist mir aber gerade ein wenig teuer.
    Ansonsten schöner Artikel von dir. Schaue auch gerne regelmäßig hier vorbei und hole mir Anregungen, man lernt ja nie aus:-)
    LG

  9. Hi Ben,

    klingt gut und deckt sich soweit mit meiner Strategie. Meine P2P-Investitionen werde ich aber nicht weiter erhöhen und dafür konstant weiter in Dividendentitel investieren und pro Monat etwas Cash weglegen für „noch schlechtere Zeiten“.

    Liebe Grüße und viel Erfolg im Börsenjahr 2019
    Tobias

  10. Hallo,

    das liest sich plausibel, stimme im Wesentlichen zu; sehe aber keine verläßlichen Anzeichen dafür, dass es ab Mitte 2019 schon wieder deutlich aufwärts gehen sollte, d.h. diese Phase könnte ja auch deutlich länger andauern.
    Persönlich plane ich für 2019 bezüglich Aktien (und Cash) wie folgt:
    1. Mein Deport mit den defensiven Aktien deutlich auszubauen und somit Dividendenerträge deutlich zu steigern. (Dies ist für mich ein neuer Ansatz seit 2018.) (Hier möchte ich deutsche Werte höher gewichten, sofern sinnvoll.)
    2. Mit dem Cash-Anteil liege ich im Plan, diesen habe ich in 2018 aufgebaut und werde ihn 2019 noch leicht erhöhen.
    3. Bezüglich sonstiger Aktien / Value Investing muss ich noch Hausaufgaben machen. Ich halte derzeit weiterhin an den wenigen Positionen wie Apple oder NVIDIA fest, von denen ich überzeugt bin. Zunächst versuche ich nun deutlicher nach Dividendenaktien gemäß Punkt 1 und sonstigen Aktien-Investments zu unterscheiden. Bei den sonstigen Aktien möchte ich mir generell (andere) Ausstiegsstrategien definieren, um solche immense Gewinnen vor ebensolchen Kurseinbrüchen zukünftig möglichst zu realisieren. In diesem Bereich sind von mir derzeit weniger Aktivitäten geplant (da der Fokus auf Punkt 1 liegt), bei günstigen Gelegenheiten sind Käufe oder Nachkäufe nicht auszuschließen, ggf. teilweise auch mit sehr kurzfristiger Haltedauer (in sehr geringen Umfang).

    In 2018 habe ich wie folgt gekauft: Texas Instruments (Okt.), Black Rock (Nov.), PepsiCo, Allianz, JPMorgan Chase (alle Ende Dez.)

    Ich wünsche ein erfolgreiches Jahr 2019 :-)

    1. Hallo Steve, wie lange die aktuelle Phase anhält, lässt sich meiner Meinung nach tatsächlich relativ schwierig prognostizieren.
      Zu deinen Punkten habe ich einige (Verständnis-)Fragen…

      zu 1.: Defensive Aktien ausbauen und Dividenden kassieren – okay. Aber welche deutschen Aktien schweben dir hier vor, die du als defensiv einordnen würdest?
      zu 3.: Hier sprichst du von Value Investing und in Folge dessen direkt von Apple und NVIDIA. Das passt für mich nicht zusammen. Klar, einige bezeichnen Apple als Value Titel, darüber kann man sicherlich diskutieren. Aber NVIDIA? Und was meinst du mit „[…] (andere) Ausstiegsstrategien definieren, […]“? Welche Ausstiegsstrategie hast du bisher genutzt? Was schwebt dir stattdessen vor?

      Bin auf deine Anregungen gespannt.

      Grüße, Danny.

    1. Hallo Danny,

      das ist bei Deinen Kommentaren schon immer so. Ich muss sie alle manuell freigeben. Warum das so ist, weiß ich auch nicht. Es ist nur bei Dir so. Vielleicht liegt es an den Anführungszeichen bei Pfeffersack? Jedenfalls stehen sie automatisch unter Spam-Verdacht.

      Viele Grüße Ben

    1. Hallo Fritzpop,

      MTR kommt dem zumindest schon nah, die zahlen im Juli und Oktober. Also kein Quartalszahler, aber eben auch nicht ausschließlich im Oktober.

      Viele Grüße Ben

  11. Vielen Dank für die Hinweise. Super Seite, Kompliment an Ben.

    Es ist praktisch nicht möglich, jeden Monat eine Div-Zahlung von einem „Einmalauszahler“ zu bekommen. Man muss die Quartalszahler hinzunehmen.
    Dann wird es aber schwieriger, monatlich immer den etwa gleichen Betrag zu bekommen. Vielleicht habt ihr das auch mal probiert.

    1. Eigentlich sollte sowas kein Kriterium sein. Ich meine was hat man davon, sich bei der Auswahl so zu beschränken und dann evtl. schlechtere oder zur Zeit unpassend bewertete Unternehmen zu kaufen. Nur weil evtl. Ein minimaler psychologischer Effekt eines „Monatsgehalts“ entsteht. Vielleicht kann man so Wechselkurse über das Jahr streuen, aber ob das wirklich gelingt ist eine andere Sache. Man könnte sich dann ja auch nur Monatszahler ins Depot legen.

      Ich glaube Alexander von Rente mit Dividende versucht, dass über 12 Monate stabil zu halten, finde das aber unter diesen Gesichtspunkten nicht nachahmenswert.

  12. Hallo Danny,

    danke für Deine Nachfrage.

    Ja, ohne weitere Informationen ist das wahrscheinlich kaum zu verstehen. :-)

    Ich habe früher Aktien gekauft und verkauft, nicht als Day Trader, aber Dividenden spielten so gut wie keine Rolle für meine Aktivitäten. Nahezu alle Beträge sind dann immer einmal wieder in kleinere Immobilieninvestments geflossen (oder wurden anderweitig benötigt).

    D.h. ich habe einige Erfahrung am Aktienmarkt. Aus Zeitgründen wurden diese Aktivitäten dann stark zurückgefahren. In 2016 und 2017 habe ich erstmals einige wenige Aktien mit dem Nebenziel gekauft, diese möglichst lange zu halten, z.B. als Beitrag zur Altersvorsorge. Und ich habe mich in 2018 dann mit dem Thema passives Einkommen durch Dividenden etwas beschäftigt.

    Nun zu den Fragen:

    zu 1: mit den deutschen Aktien, das hat primär den Hintergrund, dass ich derzeit noch weit weniger als 1602€ an Dividenden pro Jahr kassiere (Freibetrag Kapitalertragssteuer ausnutzen). Konkret denke ich an Siemens und Münchener Rückversicherung und/oder Aufstockung Allianz.

    zu 3: Bezüglich der Einordnung „Value“: Ich sollte es besser konsequent „sonstige Aktien“ nennen. NVIDIA ist für mich ein Unternehmen, in dem ich derzeit investiert sein möchte (hier hätte man auch in den letzten Wochen gut Geld verdienen können, leider habe ich für solche Aktivitäten nicht mehr die Zeit wie früher :-) Ich habe früher relativ viel gekauft und verkauft. Ich habe mich dann ab 2017 komplett umgestellt, d.h. auf möglichst lange halten, so lange meine Einschätzung des Unternehmens weiterhin besteht. Nur bei den „sonstigen Aktien“ ist diese Ausstiegsstrategie vermutlich nicht optimal (Marktpreis…). Hier muss ich eben unterscheiden. Ein Ansatz für die „sonstigen Aktien“ von mir wäre (muss ich mir noch ausarbeiten), sich an den Zielen für das-Depot zu orientieren und mit Stop-Loss zu arbeiten. D.h. zum Beispiel wenn eine Aktie wie zuletzt NVIDIA in kurzer Zeit in einem Bullenmarkt z.B. weit über 100% im Plus ist, und damit das Ziel für das Gesamt-Depot (z.B. xx% Rendite pro Jahr) erreicht ist, dann sollte für diese Aktien ein angemessener Stop-Loss definiert werden, abhängig vom Umfeld (Änderung Wirtschaftswachstum…)… leider nicht ganz so einfach… ist aber vermutlich kein Thema hier, denn in diesem Blog geht es ja um eine defensive Anlagestrategie, und auch aus Zeitgründen steht der Aufbau eines Depots mit defensiven Titeln bei mir derzeit auch im Fokus (Punkt 1), wenn es um Aktien geht.

    Sehe, dass Du Dein Depot seit 2017 entwickelst. Da sind wir vermutlich beide in der gleichen Aufbauphase bzw. ich hinke evt. 1 Jahr hinterher :-) Möchte meine Dividendeneinnahmen in 2019 um 300% steigern, das passt :-)

    VG Steve

  13. Moin,

    ich bin Einsteiger und bastele mir gerade ein Depot zusammen, welches ein monatlich konstantes Einkommen generieren soll.
    Warum ich mach ich das? Ich bin Besitzer mehrerer Immobilien. Diese machen bekanntlich viel Arbeit – das wird häufig unterschätzt – und so habe ich eine größeren Teil verkauft. Dieser Erlös soll nun in das Depot fließen, also keinen Sparplan.

    Da hier viele auch in US-Aktien investiert sind, möchte ich fragen, wie es sich dabei mit der Quellensteuer verhält.
    England verlangt keine Quellensteuer. Müssen dann wohl in der Einkommensteuererklärung angegeben werden.

    Danke für Antworten!!

    1. Hallo Fritzpop,

      wenn Du Dein Depot bei einer Bank in Deutschland hast, dann musst Du eigentlich in Deiner Einkommensteuererklärung nichts angeben. Die Kapitalertragsteuer und der Solidaritätszuschlag wird automatisch abgeführt bzw. auf Deinen erteilten Freistellungsauftrag angerechnet. Die Quellensteuer bei US-Aktien wird ebenfalls automatisch berechnet und auf die deutschen Steuern angerechnet (wenn Dein Freistellungsauftrag überschritten ist).

      Wie es aber ist, wenn Du Dich auch am Jahresende noch innerhalb des Freistellungsauftrages befindest, müsste jemand anders beantworten. Kriegt man die Quellensteuer dann über seine Einkommensteuererklärung in Deutschland erstattet? Da bin ich überfragt, da ich den Fall noch nicht hatte. Meine Dividendeneinkünfte sind zu hoch. ;)

      Viele Grüße Ben

      1. Hallo Ben,

        So einfach ist das nur fast. Man muss schon noch das entsprechende Formular ausfüllen für die Vorabbefreiung. die Bank muss auch bestimmte Anforderungen erfüllen. Ist aber eigentlich bei der Depoteröffnung usus und kenne persönlich auch keine Bank die das nicht anbietet.

        Erhobene Quellensteuer kann man sich nicht beim deutschen Finanzamt zurückholen. Auch wenn ich in letzter Zeit auch staune was alles möglich ist. Das wäre ja schon wirklich ein steuerraub.

        Cum-cum Geschäfte wären evtl. Möglichkeit zur Vermeidung aber ich denke, dass man da rechtlich oder zumindest moralisch schon ziemlich am Rande ist. Weiß aber auch nicht ob es andersrum in den USA möglich ist.

  14. Hallo Ben, ich (38) lese deine Seite schon seit einer Weile in aller Stille und finde sowohl dein Konzept als auch deine Kommunikation dazu auf dieser Seite gut.

    Ich kann leider pro Monat nicht so große Beträge in mein Depot einzahlen, da ich mit meinem Einkommen hauptsächlich meine Familie finanziere. Ich baue mein Depot aber auch stetig aus. Neben meinem Hauptaugenmerk auf Dividendeneinkünften habe ich Ende letzten Jahres nach China diversifiziert (Technologie und Pharma) um meine Gesamtperformance zu erhöhen und nach (so meine Annahme) der großen Korrektur Opportunitäten zu nutzen. Das soll jetzt aber gar nicht das Thema sein.

    Meine Frage ist was du von Kraft Heinz hälst, weil die bei dir meines Wissens noch nie Thema war? Nach dem sehr starken Kursrückgang habe ich mir eine erste Position ins Depot gelegt. Ich denke sie haben ihre Probleme erkannt (Gesundheitbewusstsein) und packen sie an. Außerdem gibt Buffett als Ankeraktionär hohes Vertrauen in das Unternehmen, vor allem ins Management, und in eine am shareholderwohl orientierte Unternehmsführung. Ich erwarte auf Sicht von fünf bis acht Jahren eine deutliche Outperformance gegenüber dem Nahrungsmittel- und Komsumsektor.

    Aus welchen Gründen ist das Unternehmen bei dir kein Thema obwohl es grundsätzlich gut zu deinem Ansatz passt?

    LG Jörg

    1. Hallo Jörg,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich freue mich sehr, dass Dir mein Blog gefällt!

      Kraft Heinz (KHC) war schon mehrmals in einzelnen Kommentaren ein Thema. Ich hatte Heinz-Aktien sogar früher mal im Depot, bis dann die Übernahme durch Warren Buffett erfolgte. Aktuell steht die Aktie nicht auf meiner Kaufliste, da ich bereits genügend Konsumwerte im Depot habe. Ich sehe die Aktie auf einer ähnlichen Stufe wie General Mills. Beide habe schwere Zeiten an der Börse hinter sich und sehen von der Dividendenrendite her attraktiv aus. Aber beide erhöhen ihre Dividenden nicht mehr und sind auf der Suche nach einer passenden Zukunftsstrategie. Hätte ich KHC bereits im Depot, würde ich sie halten. Viel falsch machen kann man damit wahrscheinlich nicht. Genauso mache ich es mit General Mills.

      Wenn ich noch keinen Konsumtitel hätte oder da noch ausbauen wollte, dann würde ich mir eher einen Wachstumswert wie PepsiCo kaufen. Wobei die aktuell auch entsprechend teuer sind.

      Aber wie so oft: jeder hat seine eigene Einschätzung und das ist auch gut so. Dein Anlagehorizont ist mit 5 bis 8 Jahren auch ausreichend lang, damit KHC sich positiv entwickeln kann. Ich wünsche Dir viel Erfolg mit der Aktie und Deinem Depot!

      Viele Grüße Ben

      1. Danke für die schnelle Antwort. Kann auch sein, dass ich bei dir schon mal was zu KHC gelesen hatte, wollte das übers funzelige Handy aber gerad nicht vorher recherchieren.

        Aber du hast recht, es ist tatsächlich so, dass ich meinen Konsumanteil im Depot erhöhen und gleichzeitig innerhalb der Branche diversifizieren möchte, wo Unilever bisher deutlich den größten Anteil hat…

        LG Jörg

    2. Kraft Heinz schockiert aktuell mit einem Milliardenverlust aufgrund von Abschreibungen im Markenportfolio und einer Dividendenkürzung um 30%, der Aktienkurs bricht daraufhin um rund 25% ein. Das zeigt, dass ein ausschließlicher Blick auf die Dividendenrendite gefährlich ist. Ich wünsche allen Lesern, die die Aktie im Depot haben, dass ihre Position nicht zu groß ist und sie ausreichend diversifiziert haben. Eine Kaufgelegenheit sehe ich für mich nicht in der Aktie. Mir fehlt weiterhin die positive Story, selbst nach diesem Kurssturz.

      1. Hi Ben, in der Tat erschreckend. Mit der outperformance wird es wohl erstmal nichts mehr. Ich habe die Position gleich heute wieder verkauft. Lieber ein Ende mit Schrecken…So eine Entwicklung habe ich nun wirklich nicht erwartet. Grund war weniger der Milliardenverlust als vielmehr die Dividendenkürzung. Das war ein kurzer schmerzhaft Ausflug…

  15. Hallo Ben,

    Bist Du auch beim Frequentis Börsengang dabei? Die Marktkapitalisierung ist zwar eigentlich zu gering für Dich, aber es ist ein „Burggraben-Unternehmen“ mit solider Vorgeschichte und guten Zukunftsaussichten, wie ich finde. Und die Aktionäre möchte man wohl auch angemessen beteiligen.

    Ich versuche jedenfalls mal mein Glück bei der Zeichnung.

    1. Hallo Michael,

      ich hatte mir die Infos zu Frequentis angeschaut. Die Software, die sie herstellen, würde im Portfolio gut zu meiner italienischen Flugsicherung ENAV passen. Aber die Marktkapitalisierung ist mir mit etwas über 200 Mio. € viel zu gering. Das sind mir zu kleine Verhältnisse und deshalb kommt eine Zeichnung für mich persönlich nicht in Frage. Das muss aber nichts heißen. ;)

      Ich drücke Dir die Daumen, dass Du eine Zuteilung kriegst und die Aktie gut läuft!

      Viele Grüße Ben

  16. Hi Ben, wertvolle Informationen über deinen Ansatz hier, sehr transparent. Was mich noch interessieren würde: Hast du eine Benchmark, an der du dich selber misst? LG

Kommentar verfassen