Mein Depot reitet die Welle wie ein Surfer – doch wann bricht sie?

Dei Börsen markieren neue Höchststände und auch mein Dividendendepot lässt sich nicht lumpen. Was ich so nicht erwartet hätte, tritt aktuell ein: die Stimmung hat sich stark verbessert und es wird teilweise gekauft, als gäbe es morgen keine Aktien mehr.

Genau in solchen Phasen rufe ich traditionell zur Besonnenheit auf. Und genauso ist es auch jetzt wieder: ich rechne täglich mit einer größeren Korrektur. Und freue mich gleichzeitig, wenn es nicht dazu kommt.

Denn natürlich ist es viel angenehmer auf grüne Zahlen zu schauen und sich selbst auf die Schulter zu klopfen, so ein toller Investor zu sein.

Aber ehrlicherweise habe ich nur mit einigen Werten auf die gesuchten Titel gesetzt. Und gleichzeitig andere Hype-Werte total verpasst.

Ich besinne mich dann immer wieder darauf, warum ich eigentlich investiere: weil ich einen langfristigen Vermögenszuwachs bei gleichzeitig steigenden Erträgen aus dem angelegten Vermögen erzielen möchte.

Und wenn ich mich darauf besinne, dann würde mir auch eine Korrektur nicht schaden. Denn die angekündigten Dividendenerhöhungen sind davon ja nicht betroffen. Und davon gab es im Februar einige! Und sie lassen vor allem für den Mai Rekordwerte erwarten.

Alles dazu und wie ich die allgemeine Börsensituation aktuell einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag, meinem Rückblick auf den Februar 2024. Und ich berichte auch über meine anderen Depots und Investments.

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Kalte Dusche zum Monatsende – war die Euphorie zu früh?

Er fing richtig schlecht an und statistisch gesehen war das kein gutes Omen. Aber dann legte der Januar auf einmal los. Vergessen war die erste Börsenwoche und die Euphorie des Schlussquartals 2023 war wieder da. Bis zum letzten Tag des Monats.

Bis dahin hatte ich meine Ziele für das Jahr 2024 schon ungefähr zur Hälfte erreicht. Und ich hatte tatsächlich überlegt, ob ich mich einfach zurücklehnen und alles verkaufen und dann erst im November zur Jahresendrallye zurückzukehren sollte.

Den Gedanken habe ich natürlich direkt wieder verworfen! Aber ich bin auch nicht in Euphorie verfallen. Denn was steigt, kann auch wieder sinken. Und insofern weiß ich, dass das Jahr noch lang ist und viele Unsicherheiten birgt. Und eine davon ist die Frage nach den Zinssenkungen. Und da hat die Fed zum Monatsende für Ernüchterung gesorgt. Im Januar kamen sie noch nicht und auch für den März werden sie derzeit nicht gesehen. Prompt verloren die Märkte deutlich, der S&P 500 beendete den Januar mit dem größten Tagesverlust seit September.

Aber auch das ist nicht ungewöhnlich: Börse ist nie komplett vorhersehbar. Und nur weil solche Risiken bestehen, erhalten wir als geduldige Investoren auch eine höhere Risikoprämie als bei anderen Anlageformen.

Wie sich meine Anlagen insgesamt im Januar entwickelt haben, erfährst Du in diesem Beitrag. Und ich beschreibe, wie ich mich für den Februar aufstelle.

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