Frischer Wind im Dividendendepot

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Hin und wieder wird mir vorgeworfen, dass ich zwar behaupte, in nachhaltige Aktien zu investieren. Aber diese ja gar nicht nachhaltig seien, wenn sie keine Umweltaktien wären. Die Diskussion darüber hatten wir schon öfter und mein Ansatz ist ja weiterhin, dass Nachhaltigkeit mehr als „nur“ Umwelt bedeutet.

Aber trotzdem schaue ich mir natürlich auch Aktien mit einem direkten Umweltbezug an. Und wenn sie zu überzeugen wissen, dann freue ich mich darüber und nehme sie auch gerne ins Depot auf.

Mein jüngster Aktienkauf ist ein Pure-Player im Bereich Erneuerbarer Energien. Ich habe ihn bereits vor einigen Wochen gekauft, war mir aber nicht ganz sicher, wie die Besteuerung der Dividenden erfolgt. Nachdem nun die erste Quartalsdividende eingegangen ist, kann ich Dir das Unternehmen umfassend vorstellen!

Alle Infos zur neuen Aktie in meinem Depot, die Originalkaufabrechnung und die Gutschrift der erste Dividende erhältst Du in diesem Beitrag.

Bei der Aktie handelt es sich nicht nur um meinen 60. Depotwert, sondern auch um meinen 4. britischen Titel. Zu Taylor Wimpey, Civitas Social Housing und der Pennon Group gehört jetzt auch Greencoat UK Wind! Und das ist im wahrsten Sinne des Wortes frischer Wind für das Dividendendepot.

Geschäftsgegenstand

Greencoat UK Wind ist ein Investment Trust in Form einer britischen Aktiengesellschaft. Als Investmentmanager agiert Greencoat Capital.

Die Geschäftstätigkeit ist auf Großbritannien beschränkt und konzentriert sich ausschließlich auf Beteiligungen an Windparks. Es werden keine eigenen Projekte konzipiert, sondern fertiggestellte Windparks mit Netzanschluss gekauft. So werden Projektrisiken ausgeschlossen und Vorlaufkosten vermieden. Mit dem Erwerb kann sofort der Cash-Flow starten. Verkäufer sind bekannte große Unternehmen, wie z.B. Orsted, RWE, SSE oder die BayWa.

Großbritannien ist für seine Windstärken bekannt, besonders im Norden von England und Schottland lässt sich die Windkraft sehr gut zur Energieerzeugung nutzen. Mit der regionalen Streuung gleicht Greencoat UK Wind einzelne schwächere Windphasen aus. In der langfristigen Erhebung sind die durchschnittlichen Windwerte hingegen sehr stabil.

Investments finden in Windfarmen mit mindestens 10MW Leistung statt und können onshore und offshore sein. Dabei ist der Offshore-Bereich auf 40% der Gesamtleistung gedeckelt.

Merkmale des Portfolios von Greencoat UK Wind
Merkmale des Portfolios (Stand: 31.12.2020)

Greencoat UK Wind ist seit März 2013 börsennotiert und seit 2016 Mitglied im FTSE-250. Das Unternehmen war der erste börsennotierte Erneuerbare Energien-Infrastruktur Fonds. An der Londoner Börse sind etwa 20 „grüne“ Fonds gelistet.

Es gibt übrigens noch ein Schwesterunternehmen: Greencoat Renewables, das in Windparks in Irland investiert. Aufgrund der schwierigen Situation bei der Quellenbesteuerung irischer Aktien (leidliche Erfahrungen bei Medtronic!) habe ich aber der britischen Variante den Vorzug gegeben. Außerdem hat Greencoat Capital noch Fonds für Solarenergie und Bioenergie aufgelegt, die aber nicht börsennotiert sind.

Geschäftszahlen

Zum Ende des letzten Jahres war Greencoat UK Wind an 38 operativen Windfarmen beteiligt und hat das Portfolio damit um 3 gegenüber dem Vorjahr ausgebaut. Verträge zur Übernahme weiterer Windfarmen, die 2022 und 2023 ans Netz gehen sollen, sind bereits unterzeichnet.

Bei einer Marktkapitalisierung von 2,448 Mrd. Pfund zum Jahresende wurden 145,2 Mio. Pfund netto eingenommen. Davon wurden 118,7 Mio. Pfund als Dividenden ausgeschüttet.

Um die Neuinvestitionen von 914 Mio. Pfund tätigen zu können, wurden bei einer Kapitalerhöhung im Oktober 2020 400 Mio. Pfund erlöst. Eine weitere Kapitalerhöhung mit einem Erlös von 198 Mio. Pfund fand im Februar 2021 statt.

Der Total Shareholder Return (Entwicklung des Aktienkurses und Dividendenerlöse) war in 2020 mit 6,2% negativ. Von 2013 bis 2020 lag er jedoch bei +101,8%.

Aktienkauf

Ich kaufte am 7. Mai 2021 400 Aktien von Greencoat UK Wind zum Kurs von 1,59 € über gettex in mein Depot beim Smartbroker. Ich zahlte keine Kaufprovision und damit insgesamt 636,00 € für diesen Aktienkauf. Die Order wurde in zwei Teilausführungen gesplittet, die trotzdem kostenfrei waren.

Aktienkauf Greencoat UK Wind im Mai 2021
Aktienkauf Greencoat UK Wind im Mai 2021 2. Teilausführung

Dividendenhistorie

Greencoat UK Wind zahlt quartalsweise seine Dividende. Die Zahlungen erfolgen zum Ende der Monate Februar, Mai, August und November. Der exDividende-Tag ist jeweils rund zwei Wochen vorher.

Aktuell wird eine Dividende von 1,795 Pence je Anteilsschein gezahlt. Erklärtes Ziel ist es, die Dividende im Rahmen der Inflation zu steigern. Seit Beginn der Dividendenzahlungen im Jahr 2013 ist die Dividende jährlich gestiegen, sie lag damals noch bei 1,5 Pence je Aktie.

Die Dividendenrendite liegt bei über 5%. Die erste Dividendenabrechnung kam pünktlich und es wurde keine Quellensteuer o.ä. abgezogen. Nach Abzug der deutschen Steuern erhielt ich 6,10 € netto mit Wertstellung 28.05.2021 überwiesen.

Dividendengutschrift Greencoat UK Wind im Mai 2021

Nachhaltigkeitsfaktor

Windenergie ist nachhaltige Stromerzeugung. Damit passt Greencoat UK Wind sehr gut in ein nachhaltiges Depot. Das Unternehmen hat sich zudem den ESG-Prinzipien verpflichtet und berichtet darüber regelmäßig. Der Vorstand (Board of Directors) besteht aus 5 Personen, wovon 3 weiblich sind. Vorsitzende ist seit April 2020 Shonaid Jemmett-Page.

Seit 2016 hat Greencoat UK Wind die von den Vereinten Nationen herausgegebenen Prinzipen nachhaltiger Investments unterschrieben (PRI – Principles for Responsible Investments).

Weitere Strategie

Ich wollte einen Pure-Player im Bereich der Windkraft in meinem Depot haben. Mit Siemens Energy bin ich bereits an Siemens Gamesa beteiligt, die ebenfalls in diesem Bereich ihren Schwerpunkt haben. Andere Depotwerte setzen generell auf Erneuerbare Energien, wie z.B. die BayWa, VINCI oder Spark Infrastructure. So habe ich einen breiten Mix der verschiedenen regenerativen Stromerzeugungen im Bestand, den ich noch weiter ausbauen will.

Es ist für mich eine attraktive Branche, da ich mich einerseits direkt an Maßnahmen gegen den Klimawandel beteilige und so mein Geld einen kleinen Beitrag für unsere Zukunft leisten kann. Und ich erhalte aufgrund der stabilen Cash-Flows eine attraktive Dividende mit Inflationsschutz.

Wenn die Entwicklung von Greencoat UK Wind so weitergeht, dann werde ich in der nächsten Zeit noch deutlich stärker in die Aktie investieren. Schade finde allerdings, dass der Aktienkurs traditionell über dem inneren Wert (Net Asset Value) notiert und ich als Investor also einen Aufschlag zahlen muss. Aber so lange die prozentuale Rendite stimmt, muss ich wohl in diesen sauren Apfel beißen.

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Auch meine weiteren Käufe von Greencoat UK Wind werde ich beim Smartbroker vornehmen. Dort kann ich Orders über mindestens 500 € bei gettex aufgeben und für 0,- € Gebühren kaufen. So macht Aktienkauf richtig Spaß! Informiere Dich jetzt über Dein kostenfreies Depot hier!

Auf einen Blick:

Unternehmen:Greencoat UK Wind PLC
ISIN:GB00B8SC6K54
Im Divantis-Depot seit:07.05.2021
Letzter Nachkauf am:23.11.2021
Stückzahl im Divantis-Depot:861
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:1,55 €
Gesamtkaufpreis:1.331,35 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:30,99 €
Aktuelle Strategie:Bei Kursschwäche nachkaufen

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24 Gedanken zu „Frischer Wind im Dividendendepot“

  1. Hi Ben,

    Völler Beitrag. Mal wieder wieder 😊 wo findest du immer diese Informationen, dass es noch solche Aktien gibt?
    Aber ich habe auch noch eine andere Frage. Der net value asset ist der monetäre wert, der Beteiligungen? Warum sollte die Aktie nicht teurer sein? Vielleicht stehe ich auch auf dem Schlauch 😊

    Viel Grüße

    Fabian

    1. Hallo Fabian,

      ich habe von der Aktie erstmals in der englischen Zeitschrift „Shares“ gelesen. Und dann angefangen zu recherchieren…
      Der NAV ist tatsächlich der monetäre Wert der Beteiligungen. Ein kleiner Aufschlag mag für das Management gerechtfertigt sein. Aber mich stört es grundsätzlich, mehr zu zahlen als etwas wert ist. Bei einem Aktienfonds zahlst Du ja auch nur den Beteiligungswert der darin enthaltenen Aktien. Und evtl. einen Ausgabeaufschlag.
      Andererseits hat Qualität ihren Preis. Und eine Berkshire Hathaway kriegst Du auch nicht zum NAV.

      Viele Grüße Ben

  2. Hallo Ben,

    vielen Dank.

    Wieder einmal ein interessanter Titel, den Du da „ausgegraben“ hast.
    Einkommen wird mit dem Verkauf von Windstrom erzielt, richtig?
    Unterliegt das Unternehmen bzw. die Strompreise auch der staatlichen Regulierung wie es z.B. bei National Grid der Fall ist?
    Schönen Sonntag,
    Matthias66

    1. Hallo Matthias66,

      die Einnahmen des Fonds sind der Verkauf von Windstrom bzw. die Einspeisung in das Stromnetz. Es gibt ein spezielles Fördersystem in Großbritannien für Windenergie, das mit einer Auktion von CFDs arbeitet. Das Programm war ausgesetzt und soll nun wiederbelebt werden. Dazu ein Zitat, wie das funktioniert: „Das CfD-System ist keine einfache Subvention, sondern eher eine Art Sicherungssystem für planbare Einnahmen: Die Anbieter Erneuerbarer Energien konkurrieren auf Auktionen über den „Strike Price“ in Pfund pro Megawattstunde. Dieser ist später die Grenze für die Zuschüsse, die er erhält: Liegt der Marktpreis unter dem Strike Price, erhält der Anbieter die Differenz vom Staat. Das Gleiche gilt umgekehrt: Erzielt der Stromproduzent einen höheren als den Strike Price, zahlt er die Differenz an den Staat.“ (Quelle: https://www.en-former.com/grossbritannien-will-ausbau-der-onshore-windkraft-wiederbeleben/)

      Es ist also keine feste staatliche Preisregulierung, sondern ein marktwirtschaftliches System mit Fördermechanismen.

      Viele Grüße Ben

  3. Hi Ben,

    Eine wirklich interessante Aktie.

    Ich habe auch versucht zu recherchieren, aber keine Antwort finden können. Sind Kosten für den Abbau bzw das Recycling von Windanlagen in der Bilanz als Rückstellungen berücksichtigt oder abschätzbar?
    14% der Anlagen sind älter als 10 Jahre, da kann das möglicherweise teuer werden. In Deutschland war letztes Jahr wegen erstmaligem Auslaufen der Förderung die Recycling-Frage gestellt worden und die Antwort war unklar und wenn dann teuer…

    Eine weitere Frage betrifft dein Kaufverhalten. Da ich schon länger deinen Blog lese merke ich, dass du gerne Aktien kurz vorm ex-Div-Tag kaufst, hier ebenso. Stört es dich nicht, dass Kaufkurse dann oftmals deutlich höher sind als nach dem ex-Tag?
    Aktuell liegt Greencoat 5% niedriger als zu deinem Kaufkurs und im Monat vorher auch, ergo hast du leider zum „Spitzenkurs“ gekauft-.-

    Macht langfristig nichts aus, aber schön fühlt es sich natürlich nicht an :-D bei GSK hab ich deshalb extra nicht gekauft und jetzt hab ich mein Wunschlimit bekommen

    Viele Grüße

    Pary

    1. Die 5% minus zum Kaufkurs dürften auch größtenteils am Spread liegen. Wenn ich mir die Kurse auf gettex anschaue beträgt der Spread fast 4%.

      So ein hoher Spread ist mir leider auch bei Taylor Wimpey, was mich momentan noch vom Kauf abhält. Leider ist der hohe Spread auf allen deutschen Börsen zu finden.

      1. Ja genau, so war das auch bei meinem Kauf. Ich wollte die Aktie aber vor der Dividendenzahlung in meinem Depot haben, um zu sehen, wie die Dividende abgerechnet wird. Deshalb bin ich mit einer ersten Position eingestiegen, bei der mir der beste Kurs nicht so wichtig war. Ich hätte mit etwas Geduld vielleicht 4 oder 8 € sparen können. Die habe ich ungefähr durch die Dividende wieder reingekriegt und weiß jetzt, dass es keinen Quellensteuerabzug gibt.

        Für die nächsten Käufe arbeite ich dann mit einem niedrigeren Limit (in der Spreadmitte) und mehr Geduld.

        Viele Grüße Ben

    1. Hallo Josef,

      mir sind für meine 800 Aktien 61 Bezugsrechte eingebucht worden. Ich weiß aber noch nicht mal, ob ich beim Smartbroker an der Kapitalerhöhung teilnehmen kann. Da es nur so eine kleine Anzahl ist, werde ich sie verfallen lassen. Denn die Teilnahme an der Kapitalerhöhung kostet mit Sicherheit Gebühren und die ständen in keinem angemessenen Verhältnis zum Investment.

      Hast Du mehr Bezugsrechte und bei welchem Broker?

      Viele Grüße Ben

      1. Hallo Ben,
        ich habe bei Smartbroker mal nachgehakt: Die Teilnahme an der Kapitalmaßnahme kostet lediglich 50 Cent Gebühren, insofern finde ich es selbst bei kleineren Stückzahlen ganz interessant. (Ich habe für meine 3200 Aktien insgesamt 246 Anrechte eingebucht bekommen.)

        Allerdings habe ich noch immer nichts in Erfahrung bringen können, zu welchem Stückpreis denn die neuen Aktien erworben werden können. Hast du da mehr Informationen?

        Beste Grüße, Tom

        1. Hallo Tom,

          prima, dass Du beim Smartbroker nachgefragt hast. Die Details zu der Kapitalerhöhung hat Greencoat UK Wind auf der Investor Relations-Seite veröffentlicht (direkter Link hier). Danach liegt der Bezugspreis für die neuen Aktien bei 132p. Der aktuelle Aktienkurs liegt jedoch nur bei 135p. Der Discount sind also nur 3p. Vor Ankündigung der Kapitalerhöhung lag der Kurs bei 141p, der Discount damit bei 9p. Für mich lohnt sich der Aufwand damit definitiv nicht. Für Deine 246 Anrechte hättest Du 738p Vorteil. Das ist jetzt auch nicht die Welt… Aber Du vermeidest den Spread beim Börsenhandel und deshalb könnte es sich womöglich rechnen.

          Wichtig erscheint mir noch der Satz aus dem Angebot „Applications under the Offer for Subscription must be for a minimum subscription amount of £1,000.“ Es könnte also gut sein, dass wir ohnehin nicht mitmachen dürfen.

          Ich bin gespannt, wie Du Dich entscheidest und was Du zu berichten hast.

          Viele Grüße Ben

          1. Hi Ben,
            wenn ich das richtig lese, sind es drei verschiedene Offers auf denen die Kapitalerhöhung basiert. Für die Offer for Subscription scheint die 1000 GBP Regel zu sein.
            Die Bezugsrechtserhöhung (Open Offer) scheint das Mindestvolumen nicht zu sein.
            Korrigiert mich gerne, wenn ich was falsch verstanden habe.

            Übrigens bei TradeRepublic wollen die 5 Euro wegen sezifischer Ordererteilung. Das macht es uninteressant bei meiner Stückzahl. Da ist selbst der Spread beim Kauf noch günstiger.

            Viele Grüße
            Carsten

      2. Hallo Ben, ich bin da noch etwas ärmer dran mit 26 Rechten für 350 Aktien, ebenfalls bei Smartbroker. Ich würde auch bei einem kleinen Vorteil mitmachen, um den Prozess kennenzulernen und warte auf den Erfahrungsbericht von Tom. Wie lange haben wir denn Zeit für die Beantragung, scheinbar läuft das ja über einen Papierantrag?

        Viele Grüße,
        Josef

        1. Weisungsfrist: 18.11.2021, 12:00 Uhr (bei uns eintreffend) Onvista Bank
          Zu Gebühren wurde nichts angegeben. Ich rechne aber mit ca. 10,- € bei Onvista.
          Für meine 100 Stk-Bezugsrechte lohnt es sich daher auch nicht. Werde nicht daran teilnehmen.
          Da kaufe ich ja an der Börse günstiger.

          1. Hallo zusammen,

            nachdem ich nun vom Smartbroker ein Weisungsformular für die Kapitalerhöhung erhalten habe, habe ich mir das noch mal angeschaut und mich entschieden, doch an der Kapitalerhöhung teilzunehmen. Vor allem, um erstmals beim Smartbroker die Prozesse zu testen. Laut Preisverzeichnis soll das ja wirklich nur 0,50 € Gebühren kosten. Für meine 61 Anrechte werde ich damit etwas unter 100 € zahlen. Ein Preisvorteil gegenüber dem aktuellen Börsenkurs ist nur hinsichtlich des Spreads gegeben. Es ist somit auch kein Nachteil für mich und dann bin ich dabei.

            Mal schauen, ob alles glatt läuft. Mein Fax ist jedenfalls schon mal durchgegangen. Digitalisierung 0.1!

            Viele Grüße Ben

  4. Klasse, vielen Dank für die schnelle Info, das hilft mir wirklich weiter! Ich werde versuchen, an der Kapitalmaßnahme teilzunehmen. Werde dann kurz berichten.

    Beste Grüße, Tom

  5. Beim mir wurde die Kapitalmaßnahme inzwischen von Smartbroker ausgeführt: Für meine 246 Bezugsrechte wurden mir entsprechend Aktien von Greencoat ins Depot gebucht. Ich hatte auch einen Überbezug versucht (dafür gab es eine eigenes Feld auf dem Formular von Smartbroker), hier kam ich aber leider nicht zum Zug.
    Was mich etwas ärgert: Die neuen Aktien wurden als eigene Position in Britischen Pfund eingebucht und ich kann sie nur in London handeln, nicht aber an deutschen Börsenplätzen! Das bedeutet im Fall eines Verkaufs deutlich höhere Gebühren.

    1. Hallo Tom,

      genau das ist mir auch aufgefallen. Ich habe 61 Aktien bezogen, die sind jetzt quasi unverkäuflich. Und das, obwohl das Lagerland Großbritannien und Wertpapierrechnung bei beiden Positionen identisch ist. Entweder gibt es noch eine Korrektur oder ich muss die Position bei späteren Kapitalerhöhungen weiter ausbauen. Damit sich das dann irgendwann lohnt.

      Viele Grüße Ben

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