Was Dich hier erwartet:
Rückblickend auf 2022 lag ich mit meiner Prognose in der Tendenz richtig, hatte aber nicht die Vehemenz der Veränderungen erwartet.
Ich hatte mich auf eine länger anhaltende Inflation von deutlich über 2% eingestellt. Dabei hatte ich aber keine 10% im Kopf. Genauso beim Zinsniveau: Ich hatte mit den ersten Zinsschritten gerechnet, aber nicht in dieser Dimension.
Und beim Aktienmarkt war ich zwar vorsichtig, erwartete aber immerhin ein Plus von 3-8% der großen Märkte. Das war dann doch zu optimistisch!
Zugleich hatte ich aber auch große Unsicherheiten in der Einschätzung beschrieben. Und diese Unsicherheiten bestehen für 2023 – jedenfalls bei mir – fort.
Inflation und Zinserhöhungen beschäftigen uns weiter, zusätzlich werden wir wohl eine Rezession erleben und in Europa herrscht Krieg.
Deshalb gilt umso mehr: mit Unsicherheiten kann man leben – wichtig ist nur, den Blick auf das Große und Ganze nicht zu verlieren. Es ist nicht ungewöhnlich, zum Jahreswechsel nicht genau zu wissen, wo die Reise wirklich hingehen wird.
Wie ich mein Depot in dieser Lage ausrichte und welche Investitionen ich plane, erfährst Du in meiner Anlagestrategie für 2023.
Allgemeine Rahmenbedingungen
Zunächst vorab: Was ich hier beschreibe, sind die Rahmenbedingungen wie ich sie persönlich einschätze. Daran richtige ich meine Investments aus. Es kann natürlich im Laufe des Jahres anders kommen und dann kann es auch notwendig werden, darauf zu reagieren und anders zu justieren.
Ich bin in den letzten Jahren und Jahrzehnten aber immer gut damit gefahren, mir mein wahrscheinliches Szenario für das Jahr aufzuschreiben, um mich dann im Alltag daran zu erinnern und auch mal nachzulesen. Und frage mich dann: Ist wirklich alles so düster gerade? Aber auch: Teile ich die Euphorie?
Für mich gibt es 5 große Themen für 2023, die meine Einschätzung prägen:
- Krieg
- Rezession
- Inflation
- Zinsen
- Immobilienmarkt
Krieg
Der russische Angriff auf die Ukraine veränderte die Welt. Seit Februar 2022 herrscht nun Krieg in Europa und es ist kein Ende in Sicht. Vielmehr kommen immer wieder Eskalationsszenarien zum Vorschein. Sei es ein zusätzlicher Angriff Russlands auf Moldau, ein Angriff Serbiens auf den Kosovo oder der Einsatz nicht-konventioneller Waffengattungen.
Für die Börse ist der Status Quo aus meiner Sicht verarbeitet. Die hohen Energiekosten sind in den Aktienkursen eingepreist. Positives Überraschungspotenzial könnte ein Waffenstillstand oder ein Rückzug Russlands bieten. Ich stelle mich allerdings nicht darauf ein, sondern erwarte, dass der Krieg in ein zweites Jahr gehen wird.
Rezession
Für Deutschland erwartet der Internationale Währungsfonds für 2023 einen Rückgang der Wirtschaftsleistung um 0,3%. In den USA ist die Rezession längst da, nur offiziell wird sie noch nicht bestätigt.
Allerdings scheint das Jahr 2023 in zwei Hälften aufgeteilt zu sein: im 1. Halbjahr wird die Rezession von Analysten für unumgänglich gehalten, aber bereits in der 2. Jahreshälfte könnte der Aufschwung einsetzen.
Denn bisher ist eine große Insolvenzwelle ausgeblieben und gerade im Mittelstand läuft es bisher ganz ordentlich. Der Arbeitsmarkt ist robust und der Konsum hält sich auch wacker.
Inflation
In 2022 werden wir in Deutschland eine Inflation von rund 8% erlebt haben. Zum Jahresende hin liegt die Inflationsrate sogar bei 10%. Darin spiegeln sich vor allem auch die gestiegenen Energiekosten und deutlich erhöhte Nahrungsmittelpreise wider.
Glücklicherweise sind die Tarifabschlüsse der letzten Wochen halbwegs moderat, so dass sich die Gefahr einer Lohn-Preis-Spirale wohl nicht verwirklichen wird.
Für mich steht allerdings fest, dass wir die alten Preisniveaus nicht mehr wiedersehen werden. Die Inflationserwartungen waren so hoch, dass viele Unternehmen ihre Preise erhöhen konnten, ohne damit an Marktanteilen zu verlieren. Und der Rückgang der Inflation wird nur sehr langsam sein.
Der Internationale Währungsfonds geht für 2023 von einer Teuerungsrate von 5,4% für Deutschland aus. Das halte ich für zu niedrig und erwarte eher 7-9%.
Zinsen
Größter Einflussfaktor für die Aktienmärkte werden in 2023 – genau wie schon 2022 – die Entscheidungen der Notenbanken zur Zinspolitik sein.
Sie stehen vor dem Dilemma, auf der einen Seite die Inflation bekämpfen zu müssen. Dafür müssten sie eigentlich die Zinsen noch viel deutlicher anheben. Auf der anderen Seite wollen sie aber das zarte Pflänzchen der Konjunktur auch nicht abwürgen. Zu starke Zinserhöhungen würden die Wirtschaft in eine stärkere Rezession drücken.
Ich erwarte deshalb, dass die Zinserhöhungen im Laufe des Jahres 2023 stoppen werden. An einen Rückgang der Zinsen glaube ich dann allerdings noch nicht. Das wäre ein Thema ab 2024.
Die Erwartung des Marktes, dass die Zinsen in der Eurozone auf maximal 3,5% und in den USA auf gut 5,0% steigen werden, halte ich für realistisch.
Immobilienmarkt
Die deutlich gestiegenen Zinsen wirken sich zwangsläufig auf die Kaufpreise für Immobilien aus. Denn Selbstnutzer müssen mit entsprechend hohen Monatsraten klarkommen und Kapitalanleger vergleichen die erzielbaren Renditen mit Rentenpapieren.
Ich hatte in einem Beitrag die aktuelle Situation bei Immobilienaktien erläutert. Für 2023 erwarte ich, dass wir einen deutlichen Einbruch bei den Nettovermögenswerten sehen werden, da Immobiliengutachter mit den gestiegenen Zinsen und den Rückgängen bei den Kaufpreisen kalkulieren werden. Das wiederum dürfte auf die Immobilienmärkte in Europa und den USA massive Auswirkungen haben, da institutionelle Anleger als Käufer von Immobilien weitgehend ausfallen werden.
Und eine Krise am Immobilienmarkt hat bisher immer auch zu Verwerfungen an den Finanzmärkten geführt. Ich stelle mich für diesen Sektor deshalb auf negative Überraschungen in 2023 ein.
Meine Erwartungen für den Aktienmarkt
Ich erwarte für 2023 erneut ein Börsenjahr, das sehr differenziert sein wird. Ich sehe für Qualitätstitel weiterhin ein ordentliches Potenzial. Für die breiten Indizes sehe ich aber keine größeren Erholungen. Hier sind einfach zu viele Titel enthalten, die von den großen Themen negativ betroffen sind.
Ich bevorzuge daher weiterhin Unternehmen mit einer gesunden Bilanz und einer hohen Preissetzungsmacht. Und suche nach nicht überzogenen Bewertungen, wenn ich eine Kauforder aufgebe.
Insgesamt erwarte ich in 2023 eine Performance der großen Aktienmärkte, die 5-10% im Minus betragen wird. Dabei sehe ich Wellenbewegungen, die nach Oben ausschlagen, wenn die Rezession oder die Inflation ihren (vermeintlichen) Höhepunkt erreicht hat. Und genauso wird es abwärts gehen, wenn sich die Erwartungen nicht bestätigen und/oder die Notenbanken ihre restriktivere Politik fortsetzen.
Beim US-Dollar, der für europäische Anleger in US-Aktien wichtig ist, kalkuliere ich mit einem Niveau von 1,10-1,15. Er sollte seine Stärke aufgrund der Zinspolitik der Fed gegenüber dem Euro halten können, aber nicht mehr in Richtung der Parität steigen.
Wieder eine Alternative zu einem Investment in Aktien?
Langfristig führt an Aktien kein Weg vorbei. Nur mit Sachwerten lässt sich eine positive Realrendite erzielen. Für 2023 habe ich jedoch eine negative Erwartung für den breiten Aktienmarkt. Ein größerer Einstieg in den Aktienmarkt ist deshalb aus meiner Sicht jetzt nicht zwingend. Gefragt bleiben vielmehr einzelne Aktiengesellschaften und ein Bereich, der in den letzten Jahren aus der Mode gekommen war: Renten.
Denn klassischerweise gehören Anleihen in ein breit ausgerichtetes Depot. Beim niedrigen Zinsniveau bestand aber die Gefahr, dass ein Zinsanstieg zu erheblichen Negativrenditen führen würde. Genauso ist es ja auch in 2022 gekommen. Damit haben Anleihen in einem Jahr die kompletten Erträge von mehreren Jahren zuvor verloren.
Und genau das bietet jetzt wieder die Chance, einen Blick auf diese Anlageklasse zu werfen. Da es wieder Zinsen gibt, sind jetzt schon wieder attraktive Coupons möglich. Noch spannender wird es aber aus meiner Sicht, wenn wir das Zinshoch erreicht haben. Und das wird ja nach dem obigen Szenario in 2023 passieren. Dann gibt es einerseits hohe Zinscoupons und andererseits die Chance auf Kursgewinne bei einem Zinsrückgang.
Ich werde deshalb in 2023 wieder beginnen, mir Rententitel anzusehen und sicherlich auch im Laufe des Jahres in sie investieren. Grundsätzlich gehören Renten zu einem ausgewogenen Investment für mich dazu. Aber nur in Phasen, in denen sie auch einen positiven Wertbeitrag leisten. Und eine solche Phase beginnt voraussichtlich in 2023.
Meine langfristigen Ziele
Meine Geldanlage ist weiterhin langfristig ausgerichtet. An meinen – teilweise sehr – langfristigen Zielen ändert sich nichts:
- Meine Dividendenerträge werden 1.000 € netto im Monat erreichen.
- Durch Stillhalterprämien werde ich 1.000 € brutto im Monat erlösen.
- Ich werde den Gegenwert von 1 Bitcoin in Kryptowährungen besitzen.
- Meine Immobilien werden schuldenfrei sein.
- Ich habe Nachbesserungsrechte im Volumen von 1 Mio. €.
- Als Business Angel bin ich an 10 Unternehmen beteiligt.
Den Zielen werde ich auch in 2023 wieder etwas näher kommen, sie aber nach meiner Planung noch lange nicht erreichen!
Meine aktuelle Depotaufteilung
Seit Januar 2021 habe ich begonnen, zwei Nebendepots zum Dividendendepot aufzubauen. Mit dem Anti-Depot investiere ich in Titel, die nicht in mein Dividendendepot passen und meine Anlagekritieren ansonsten auch nicht erfüllen.
Mit dem Optionsdepot versuche ich durch Stillhaltergeschäfte weitere Erträge zu generieren. Zusätzlich fallen dort vereinzelt Dividendenerträge und realisierte Kursgewinne an.
2022 habe ich dann noch das Zitronen-Depot angelegt, mit dem ich sehr langfristig auf Nachbesserungsrechte aus Squeeze-Out-Situationen setze.
Diese Nebendepots sind in ihrer Bedeutung für meinen Anlageerfolg aber weiterhin gering. Was wirklich zählt, ist mein Dividendendepot.
Das prozentuale Verhältnis der vier Depots zueinander sieht zum Jahreswechsel 22/23 grob so aus:
Dividendendepot: 89% Optionsdepot: 8% Anti-Depot: 2% Zitronen-Depot: 1%
Depotaufteilung für 2023
Ursprünglich hatte ich eine Gewichtung des Dividendendepots von 75% zum Ende des Jahres 2022 geplant. Der Wert von 89% zeigt vor allem, dass ich im dortigen Depot auf die stärkeren Aktien gesetzt hatte. Denn gerade im Optionsdepots hatte ich mit deutlichen Kursverlusten zu leben.
Für 2023 plane ich deshalb keine Aufstockung der Nebendepots mehr. Ich werde sehen, wie sie sich entwickeln und welche Opportunitäten sich ergeben.
Mein Fokus wird auf dem Managen des Dividendendepots und auf dem Aufbau eines Rentendepots liegen.
Mein Depotuniversum soll zum Ende des Jahres 2023 dann so aussehen:
Dividendendepot: 85% Optionsdepot: 5% Anti-Depot: 2% Zitronen-Depot: 1% Renten-Depot: 7%
Mein Dividendenziel 2023
2022 habe ich mein Dividendenziel von 11.000 € netto deutlich übertroffen. Das ist vor allem dem sehr starken US-Dollar zu verdanken. Hier habe alle Dividenden analysiert.
Für 2023 möchte ich gerne erneut mein Ziel erreichen und im besten Fall auch leicht übertreffen. Allerdings erwarte ich einen Rückgang des US-Dollars und damit auch ein Sinken der Dividenden meiner US-Titel. Zudem habe ich mich in 2022 von einigen Dividendenaktien getrennt. Ich setze mir daher ein realistisches Ziel für die Netto-Dividendenerträge in 2023 von 10.500 €.
Details dazu findest Du in diesem Beitrag.
Meine Investitionsstrategie 2023
Nachdem ich mich zur Jahresmitte 2020 selbstständig gemacht habe, habe ich seitdem keine festen monatlichen Einkünfte mehr.
Nachdem ich bisher trotzdem regelmäßige Aktienkäufe durchführen konnte, werde ich das für 2023 ändern. Meine Dividendenerträge werde ich nicht in den Aktienmarkt investieren, sondern für den Aufbau des Rentendepots vorsehen.
Trotzdem werde ich auch wieder Aktienkäufe tätigen. Aber zuvor müssen Verkäufe durchgeführt werden. Das kann natürlich auch in Nebendepots geschehen.
Meinen Sparplan auf Bitcoin will ich – trotz des Crypto-Crashs – fortführen. Denn insgesamt will ich meinen oben genannten langfristigen Zielen (über 2023 hinaus) näher kommen.
Vermögensbildung durch Immobilientilgung
Wie ich in meinem Beitrag zur finanziellen Unabhängigkeit offen gelegt habe, habe ich neben den Aktiendepots noch mehrere Eigentumswohnungen. Ihre Verschuldung liegt zum Jahresanfang 2023 noch bei 536.623 € (Vorjahr: 557.857 €). Nach den feststehenden Tilgungsplänen werde ich innerhalb des Jahres 2023 weitere 21.495 € davon tilgen. Mehr als die Hälfte der Tilgung wird in meine Immobilie in Leipzig fließen.
Geplante Aktieninvestments
Der Schwerpunkt meiner Überlegungen wird weiterhin das Dividendendepot sein. Dort habe ich noch zahlreiche Positionen, die ich weiter ausbauen möchte und es stehen auch noch spannende Titel auf der Watchlist.
Gemerkt habe ich, dass ich mit der Anzahl meiner Depotwerte an eine Grenze gestoßen bin. Eine Grenze dessen, wo es wenig Sinn macht, noch weitere kleinere Werte hinzuzufügen. Denn die Beobachtung und Analyse (Buy-and-Hold-and-Check) kostet ihre Zeit. Und wenn dann nur kleine Dividenden entstehen oder Kursgewinne zwar prozentual hoch sind, aber in Euro nur wenig beitragen, dann muss ich etwas ändern.
Deshalb habe ich in 2022 begonnen, kleinere Depotwerte genau zu hinterfragen: Werde ich in sie in absehbarer Zeit noch weitere Mittel investieren? Oder macht es mehr Sinn, sie zu verkaufen und den Erlös in andere Depotwerte zu stecken?
Das werde ich auch in 2023 noch bei dem einen oder anderen Depotwert hinterfragen. Und damit dann auch Mittel für Zu- oder Neukäufe generieren.
Weiter aufstocken möchte ich in 2023 z.B. Lam Research, L’Oréal, GrainCorp und die Fortescue Metals Group.
Klarer Fokus für Investitionen
Bei meinen Investments werde ich weiterhin einen klaren Fokus auf die Trends der nächsten Jahre setzen:
Inflation
Die Inflation ist nicht nur vorübergehend. Sie wird sich zunächst auf hohem Niveau stabilisieren. Darauf stelle ich mich schon längere Zeit als Investor ein. Ich frage mich bei Aktienkäufen stets, welchen Einfluss eine hohe Inflation auf das Geschäftsmodell hat und ob das Unternehmen davon womöglich sogar profitieren kann. Außerdem habe ich in meinem Optionsdepot eine größere Positionen des Goldminenbetreiber B2Gold aufgebaut. Auch wenn es noch nicht sichtbar ist: Gold ist ein klassischer Gewinner von Inflation und ich bin überzeugt davon, dass es nicht verkehrt ist, auch in diesem Bereich investiert zu sein.
Klimawandel
Der Klimawandel ist unumgänglich und seine Abmilderung wird uns die nächsten Jahre und Jahrzehnte fordern. Ich möchte den Anteil meiner Aktien, die einen direkten positiven Einfluss auf das Klima haben, weiter erhöhen. Außerdem werde ich weiter fragen, inwiefern mein jeweiliges Investment vom Klimawandel profitiert oder sich an veränderte Rahmenbedingungen anpassen kann.
Crowdinvestments als weitere Beimischung
In den letzten Jahren habe ich Investitionen in Crowdinvestments aufgebaut und inzwischen mehr als 5.000 € darin angelegt. Hier hatte ich darüber ausführlich berichtet. In 2023 stehen nun größere Fälligkeiten an. Ich möchte die Fälligkeiten gerne wieder anlegen und bei aussichtsreichen neuen Projekten auch weiter investieren. Die beiden Trends Inflation und Klimawandel gelten auch natürlich hier. Ich werde aber auf die angebotenen Zinssätze achten und womöglich, die Fälligkeiten auch in das Rentendepot umschichten.
Business Angel-Investments
Seit einiger Zeit besuche ich regelmäßig Pitching-Veranstaltungen für Business Angels. Dort treffen Investoren auf Start-Ups in der ersten Phase ihres Bestehens. Die Idee dahinter ist ein Investment ohne operativen Einfluss, das mit dem persönlichen Netzwerk und der langjährigen Erfahrung unterstützt wird. In 2022 habe ich mein erstes Angel-Investment getätigt. Und auch in 2023 könnte es zu einem Abschluss kommen. Die Mittel dazu müsste ich aus dem Aktienbereich entnehmen.
Ziel für die Depotperformance
Wie auch schon in den letzten Jahren setze ich mir kein Ziel für die Gesamtperformance meines Depots. Mein Dividendendepot hat in 2022 die breiten Märkte deutlich outperformt. Insgesamt hatte ich jedoch einen Vermögensrückgang. Das hoffe ich in 2023 zu verbessern und ich setze alles daran, insgesamt eine positive Rendite erzielen.
Wichtig ist mir aber nicht der Blick auf ein einzelnes Jahr. Sondern ich will die langfristige Perspektive positiv sehen. Damit bin ich gut durch 2022 gekommen und auch 2023 soll das gelingen. Es gibt genug aussichtsreiche Aktien, die ihren Wert und auch ihre Dividendenausschüttungen steigern können.
2023 wird nach meiner Einschätzung ein Jahr des Übergangs werden. Erst Rezession und Zinserhöhungen, dann konjunktureller Aufschwung und Ende des Zinserhöhungszyklus. 2024 dann könnten die Zinsen wieder sinken und die Konjunktur richtig durchstarten.
Deshalb wird es für mich besonders wichtig sein, gegen Ende 2023 richtig aufgestellt zu sein. Mit Aktien, die 2024 profitieren, und Renten, die ab 2024 einen Zusatzkick verleihen.
Zusammenfassung und Reporting
Über die Entwicklung meiner Prognosen und meiner Investitionen werde ich monatlich im Rahmen meiner Monatszusammenfassung berichten (Erscheinungstermin jeweils am Monatsanfang!).
Ich freue mich darauf, wenn Du mich weiterhin auf meinem Weg begleitest.
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