Im letzten Jahr notierte die Aktie mit einer Dividendenrendite von mehr als 7% und die Sorgen waren groß, dass die Dividende zusammen gestrichen werden würde.
Das passierte nicht und ich freute mich über die Ausschüttung. In diesem Jahr ist die Dividendenrendite nun auf 4,6% gesunken. Und darüber freue ich mich noch viel mehr!
Denn endlich sind meine beiden letzten Nachkäufe der Aktie im positiven Terrain und das Warten hat sich bezahlt gemacht. Die Aktie legt aktuell ein richtig gutes Jahr hin.
Ob das auch anhand der Geschäftszahlen gerechtfertigt ist und wie die Perspektiven nun aussehen, erfährst Du in diesem Beitrag.
Im März 2019 kaufte ich 45 Aktien von BASF zum Kurs von 67,50 €. Im Januar 2020 zahlte ich dann für weitere 50 Stück je 63,47 €. Und dann kam der Corona-Crash, der BASF (hier ausführlich vorgestellt) heftig zusetzte. Obwohl Corona noch nicht überwunden ist, notiert die Aktie mittlerweile wieder über der 70 €-Marke – jedenfalls vor dem Dividendenabschlag nach der Hauptversammlung.
Dividendenzahlung
BASF zahlt eine unveränderte Dividende von 3,30 € je Aktie. Für die 100 Aktien in meinem Depot ergibt das eine Brutto-Dividende von 330,00 €. Nach Abzug der Steuern erhalte ich von der Consorsbank eine Netto-Dividende von 242,97 €. Sie wurde mit Wertstellung 04.05.2021 überwiesen.

Perspektiven
Die BASF-Aktie sehe ich als Langfristinvestment an. Die ersten Aktien habe ich bereits seit 2008 im Depot und auch die nachgekauften Aktien sollen dauerhaft dabei bleiben.
Dass es aber mit dem Kursplus so lang dauern würde, hätte ich beim Nachkauf vor einem und vor zwei Jahren nicht gedacht. Aber das ist jetzt erst mal Vergangenheit.
2020 verzeichnete BASF nicht nur beim Aktienkurs ein Verlustjahr. Auch in der Bilanz steht ein dickes Minus. Der Umsatz ging um 0,5% zurück, das EBITDA sank um 10,7%. Und statt eines Gewinns von 4,2 Mrd. € wie 2019 entstand beim EBIT ein Verlust von 191 Mio. €. Umso angenehmer, dass die Dividende nicht gekürzt wurde.
Aktuell verdichten sich die Erholungsanzeichen in der Chemiebranche. Und BASF wird in diesem Jahr – was auch nicht so schwer ist! – einen kräftigen Gewinnsprung machen. Und auch die nächsten Jahre bieten dann genug Potenzial, um wieder auf die alten Ergebnishöhen zu klettern.
Gespannt bin ich, ob der schon lange angestrebte und mehrfach aufgeschobene Börsengang der Öl- und Gastochter Wintershall DEA noch in diesem Jahr stattfindet. Dann wären hohe Buchgewinne möglich und im nächsten Jahr womöglich sogar wieder mit einer Dividendenerhöhung zu rechnen.
Nach dem jüngsten Kursanstieg bietet die Aktie weiterhin ein gutes Risiko-Rendite-Profil. Ich fühle mich mit den 100 Aktien in meinem Depot aber ausreichend investiert. Denn Konjunkturrückschläge sind immer wieder möglich und darunter wird auch der Aktienkurs irgendwann wieder leiden. Die Aktie ist ein Zykliker und mit 100 Aktien kann ich das in meinem Depot gut aushalten. Wäre der Anteil größer, würde mir das in den nächsten Jahren vielleicht irgendwann mal den Schlaf rauben. Und daran habe ich kein Interesse.
So bleibe ich dauerhaft entspannt in BASF investiert und freue mich jeden Mai über eine schöne Dividende. Und wenn der Aktienkurs dann noch in diesen Regionen bleibt, bin ich auch insgesamt sehr zufrieden.
Auf einen Blick:
| Unternehmen: | BASF |
| ISIN: | DE000BASF111 |
| Im Divantis-Depot seit: | 12.12.2008 |
| Letzter Nachkauf am: | 23.01.2020 |
| Stückzahl im Divantis-Depot: | 50 |
| Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren: | 63,33 € |
| Gesamtkaufpreis: | 3.166,25 € |
| durch Teilverkauf am 1.6.2022 realisierter Gewinn (Kurs & Dividenden) | -253,11 € |
| Bisher erhaltene Netto-Dividenden: | 824,35 € |
| Aktuelle Strategie: | Bei passender Gelegenheit verkaufen |


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