Merkst Du auch diese Frische im neuen Jahr?

Papiertuchspender von Kimberly-Clark in einer Arztpraxis
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An so ein Gefühl zum Anfang eines neuen Jahres kann ich mich zumindest nicht erinnern. Es fühlt sich so hoffnungsvoll, so frisch und leicht an.

Das kann natürlich nur an dem Horror-Jahr 2020 liegen, das nun endlich hinter uns liegt. Das Gefühl täuscht allerdings, das ist mir klar. Wir sind noch mitten in der Pandemie und ein Ende des Lockdowns ist auch noch nicht greifbar.

Und trotzdem überwiegt die Zuversicht. Genau wie bei der Aktie, die traditionell die erste Dividende des Jahres in meinem Depot sendet. Sie hatte ihr Hoch im letzten Sommer und seitdem ging es wieder bergab.

Warum ich hoffnungsvoll für die Aktie im neuen Jahr bin und alle Details zur ersten Zahlung des Jahres – das erfährst Du in diesem Beitrag.

Als im ersten Lockdown das Klopapier gehamstert wurde, stand u.a. Kimberly-Clark im Fokus. Die Aktie habe ich hier ausführlich vorgestellt.

Dividendenzahlung

Kimberly-Clark zahlt erneut eine Quartalsdividende von 1,07 US$ je Aktie. Für die 125 Aktien in meinem Depot ergibt das eine Brutto-Dividende von 133,75 US$. Ein feiner Start ins Jahr, wäre da nicht der schwache US-Dollar! Die onvista bank rechnete die Dividende nämlich zum Kurs von 1,2345 in Euro um. Nach Abzug der Steuern (meinen Freistellungsauftrag nutze ich für meine deutschen Aktien) verbleibt eine Netto-Dividende von 80,66 €. Sie wird mit Wertstellung 05.01.2021 überwiesen. Trotz zwischenzeitlicher Dividendenerhöhung ist die Netto-Dividende übrigens 4,50 € niedriger als vor genau einem Jahr. Das wird ein interessantes Jahr mit diesem Dollar!

Kimberly-Clark Dividende im Januar 2021
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Bei der onvista bank halte ich den wertmäßig größten Teil meines Depots. Und sie bietet im Januar ein spannendes Angebot für Neukunden: Wenn Du bis zum 31.01.2021 ein 5 €-Festpreis-Depot eröffnest und dann bis zum 30.04.2021 drei kostenpflichtige Trades (Käufe oder Verkäufe) durchführst, erhältst Du 50 € Tradeguthaben. Es ist bis zum 30.06.2021 gültig. Mit einem Klick kommst Du hier direkt zu dem Angebot!

Perspektiven

Kimberly-Clark (KMB) hat im vergangenen Jahr in meinem Depot eine Totalrendite (einschließlich der Dividenden) von -7,5% erzielt. Das ist ganz sicher nicht das, was ich von einer Aktie erwarte. Allerdings stand in 2019 an gleicher Stelle ein Plus von 27,1%. 2018 waren es +2,5% und 2017 -4,1%.

Innerhalb von 4 Jahren gab es also nur ein richtig gutes Jahr. Es führt zu einer 4-Jahresperformance der Aktie von 15,5%. Leider sind das nur 3,7% p.a. und damit verfehlt die Aktie meine Ansprüche bisher deutlich.

Worauf begründet sich nun meine Hoffnung, dass 2021 ein gutes Jahr für die Aktie werden könnte?

Wachstum erzielte Kimberly-Clark zuletzt in den Bereichen Personal Care (+1%) und Consumer Tissue (+9%). Der wichtige Bereich K-C Professional brach jedoch beim Umsatz um 16% und beim Ertrag um 51% ein.

Und das ist kein Wunder, schließlich werden dort Hotels, Gaststätten und Büros ausgerüstet. Und damit schlägt der Lockdown voll durch.

Wenn nun in diesem Jahr die weltweite Impfkampagne erfolgreich verläuft, dann wird es gegen Ende des Jahres auch eine Rückkehr in Richtung Normalität geben. Und dann werden auch die Umsätze im professionellen Bereich für Kimberly-Clark wieder steigen.

Und da an der Börse die Zukunft gehandelt wird, erwarte ich ab der Jahresmitte anziehende Kurs bei KMB. Nämlich dann, wenn ein Corona-Ende absehbar wird. Die Geschäftszahlen von KMB werden dann hoffentlich ab 2022 auch wieder komplett auf Wachstum schwenken.

Auf kurze Sicht erwarte ich weiter schwächere Kurse bei KMB, insbesondere auch durch den weiter rückläufigen US-Dollar. Eventuell nutze ich das im 2. Quartal sogar zu einem Nachkauf. Die Vergangenheitsperformance der Aktien im Bestand ist zwar enttäuschend. Aber was zählt ist die Zukunft. Und da sehe ich – in dem beschriebenen Szenario – durchaus Einiges an Potenzial.

Übrigens: Ganz frisch findest Du nun hier mein Optionsdepot. Dort dokumentiere ich meine Optionstrades. Die erste Prämie habe ich bereits erhalten!

Auf einen Blick:

Unternehmen:Kimberly-Clark Corporation
ISIN:US4943681035
Im Divantis-Depot seit:28.10.2016
Letzter Nachkauf am:--
Stückzahl im Divantis-Depot:125
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:105,41 €
Gesamtkaufpreis:13.176,55 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:1.399,70 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

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7 Gedanken zu „Merkst Du auch diese Frische im neuen Jahr?“

  1. Hallo,

    und der Soli wird weiterhin von Dividendenerträgen abgezogen.
    In meiner Naivität bin ich davon ausgegangen, dass er auch bei Dividenden wegfällt.

    Sollte dann aber über den Jahressteuerausgleich zurückzuholen sein ?!

    Wer hat dazu Informationen, bzw. kann Aufklärung leisten ?

    Gruß
    Nils

  2. Spannend die Sache mit Jack Ma / Alibaba derzeit. Jack Ma ! Das ist nicht einfach irgendein CEO in China.
    Das ist genau der Grund, warum ich (und auch andere hier) so skeptisch und zurückhaltend sind bei Investments in China.
    Nun sieht es quasi jeder noch einmal deutlich.
    Es geht natürlich wirtschaftlich stark voran in China, siehe auch Patente etc., aber dort zu investieren ist eine andere Sache…

    Aber wie immer gilt, jeder wie er mag; z.B. kann es für nicht langfristig orientierte Investoren natürlich dennoch interessant sein (wenn man es mit seinen Anlagekriterien vereinbaren kann).

    VG
    1Steven1

    1. Steven, ich hab vor etwa 10 Tagen hier Mal einen Kommentar geschrieben über private und staatlich kontrollierte chinesische Firmen. Jeder sagt : Finger weg von chinesischen Firmen, die zu einem gewissen Prozentsatz in Staatsbesitz sind. Ich bin da genau umgekehrter Meinung : der Staat bietet dem Aktionär einen gewissen Schutz !!!
      Bei einer staatlichen Firma wäre einfach nur sang und klanglos das managent ausgetauscht worden, und dann geht’s weiter mit Business as usual. Alibaba ist aber in Privatbesitz. Wenn da jemand revoltiert, wird ein Exempel statuiert, ähnlich wie vor 15 Jahren bei der Yukos in Russland. Bei staatlichen Firmen wäre das nicht passiert

      1. Hallo Manfred,

        ja, das kann ich verstehen, dass Du es vorteilhaft findest in Firmen zu investieren die in Staatbsbesitz sind, aber auch hier sind politische Entscheidungen (zusätzlich) zu berücksichtigen. Denn wenn eine neue Strategie ausgerufen wird oder man ein anderes Unternehmen (Konkurrent) aufbauen will, dann kann es plötzlich ganz schlecht für das bis dahin gut gelaufene Unternehmen aussehen.

        Jack Ma als Revolutionär zu bezeichnen passt soweit ich weiß überhaupt nicht, denn sein Firmenimperium ist ja nur so groß geworden, weil er immer schön mitgespielt hat. Das war ja sicher ein Geben und Nehmen. (Die cleveren Ideen und das Know-How hat er mitgebracht.)

        Möglicherweise ist er ja zuletzt zum Revolutionär geworden…

        VG

        1. Jack Ma hat einen riesen Fehler gemacht : er hat die Regierung OEFFENTLICH bloßgestellt. In Asien ist ein Gesichtsverlust so ziemlich das schlimmste, was du jemandem antun kannst. Für so was werden in Asien Leute ermordet. Er hätte das intern mit ein paar Regierungsvertretern besprechen sollen . ( Hat er vielleicht auch zuvor gemacht, vielleicht nur ziemlich erfolglos.)

    2. Richtig 1Steven1,
      sehr krasse Aktion das Ganze mit Jack Ma! Wo er wohl ist…
      Als ich meine Alibaba-Aktien immer mehr sinken sah (Herbst) habe ich eine Entscheidung getroffen, mit der ich mich auch jetzt gut fühle: Statt Aktien auf ETFs setzen.
      Fast hätte ich den Vanguard A1JX51 gekauft, aber der A2JDYF hat mir noch besser gefallen (negativere TD).
      Auch darin ist viel Alibaba, zugegeben, jedoch nur anteilig.
      Das Risiko wird einfach sehr gut gestreut.
      Für jegliche Investoren mit Horizont > 10 Jahre gilt aus meiner Sicht grundsätzlich: Asien/China wird DER kommende Markt sein, wo die Post abgeht. Dort nicht investiert zu sein ist ein Fehler, glaube ich.

      1. Hallo Matthias,

        ja, der Ansatz über ETFs in China zu investieren ist (für den langfristig orientierten Investor) möglicherweise eine gute Entscheidung. Es gibt ja auch ETFs, die ausschließlich chin. Aktien berücksichtigen. (“Asien” ist ja sehr heterogen. D.h. z.B. Japan und Korea waren zumindest bisher nicht mit China vergleichbar.)
        Daran habe ich auch schon einmal gedacht.
        So könnte man dem politischen Risiko bei der Einzelaktienauswahl entgehen.

        VG
        1Steven1

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