Beeindruckende Zahlen – knackige Dividendenerhöhung

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Bei meinen großen deutschen Aktien im Depot, bin ich dieses Jahr schon froh, dass es zu keinen Dividendenkürzungen gekommen ist. Für Erhöhungen sind allerdings die US-Titel zuständig.

Und das zeigt wieder einmal, warum es wichtig ist, weltweit zu investieren. Nur durch die Diversifikation lässt sich ein ausgewogenes Dividendendepot aufbauen und mit nachhaltigen Dividendenerträgen kalkulieren.

Zuletzt hat meine drittgrößte US-Aktie beeindruckende Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr gemeldet und dann auch eine zweistellige Dividendenerhöhung bekannt gegeben.

In diesem Beitrag erfährst Du alles dazu und wie ich nun die Perspektiven für das Papier einschätze.

Nach Johnson & Johnson und Microsoft ist BlackRock inzwischen die Nr. 3 unter meinen US-Aktien. Den größten Vermögensverwalter der Welt habe ich hier ausführlich vorgestellt.

Dividendenzahlung

BlackRock zahlt erstmals eine Quartalsdividende von 4,13 US$ (zuvor: 3,63 US$) je Aktie. Das ist eine Erhöhung um 13,8%. Für die 25 Aktien in meinem Depot ergibt das erstmals eine dreistellige Brutto-Dividende von 103,25 US$. Die onvista bank rechnete zum Kurs von 1,1972 in Euro um. Nach Abzug der Steuern verbleibt eine Netto-Dividende von 64,21 €. Sie wurde mit Wertstellung 23.03.2021 überwiesen.

Dividendengutschrift BlackRock im März 2021

Perspektiven

BlackRock ist schon seit langem der größte Vermögensverwalter der Welt. Und trotzdem gelingt es dem Unternehmen immer wieder, mit seinem Wachstum zu beeindrucken. Allein die schiere Masse sorgt offenbar dafür, dass immer neue Kunden bzw. Mittel gewonnen werden.

Im Jahr 2020 wuchs das verwaltete Vermögen auf 8,676 Billionen US$, ein Plus von 17% gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz stieg dabei um 11%, der Gewinn je Aktie stieg um 12% auf 31,85 US$. Im Schlussquartal lag er sogar bei 10,02 US$ und zeigte damit eine noch stärker steigende Tendenz.

BlackRock profitiert damit weiterhin von den steigenden Märkten und der Konzentration von Anlagen auf ETFs. Als BlackRock-Aktionär partizipiere ich an der Entwicklung, ohne dass ich selber in ETFs investieren muss.

Im letzten Jahr schaffte die BlackRock-Aktie einen Total Return in meinem Dividendendepot von 35,4% und war damit die drittbeste Aktie im Depot. Keine Frage, dass ich damit sehr zufrieden bin.

Und auch die jetzige Dividendenerhöhung bringt genau das, was ich mit dem Engagement verbinde. Immer weiter steigende Erträge. Entweder durch höhere Aktienkurs oder durch höhere Dividenden. Und im besten Fall durch beides.

An sich würde ich BlackRock gerne weiter aufstocken. Ich habe aber auf dem aktuellen Kursniveau bereits mehr als 16.000 € in dem Unternehmen stecken. Und deshalb muss ich mich selbst beschränken und BlackRock lediglich weiter halten. Kommt es allerdings noch mal zu einem Markteinbruch und damit auch zu einem Kursrutsch der BlackRock-Aktie, dann wäre ein Nachkauf definitiv eine Überlegung wert. Denn langfristig spricht alles für eine weiterhin positive Entwicklung.

Auf einen Blick:

Unternehmen:BlackRock
ISIN:US09247X1019
Im Divantis-Depot seit:04.04.2017
Letzter Nachkauf am:15.01.2020
Stückzahl im Divantis-Depot:25
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:395,74 €
Gesamtkaufpreis:9.893,58 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:745,39 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

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Ein Gedanke zu „Beeindruckende Zahlen – knackige Dividendenerhöhung“

  1. BlackRock habe/hatte ich auch auf dem Schirm. Allerdings erscheint mir das Wachstum bei dem Wert nicht endlos. Eher habe ich die Befürchtung, dass bei einer Umkehr der Fiskalpolitik der Notenbanken, die seit ~2014 am Markt vorherrschende, durch Alternativlosigkeit verursachte Aktien- und ETF-Euphorie wieder zurückgefahren wird. Dementsprechend dürfte sich der Handel mit ETFs auch wieder auf ein Vor-Nullzins-Niveau zurückentwickeln, was wiederum Häuser wie BlackRock, MSCI usw. zu spüren bekommen sollten.
    Die Schwäche der Techwerte im laufenden Monat aufgrund minimal angezogener Anleiherenditen waren schon einmal ein Hinweis auf das, was da irgendwann demnächst auf uns zukommen könnte. Und mal ehrlich, den Notenbanken sind die Entwicklungen am Aktienmarkt relativ egal, wenn Sie steigende Inflation mit steigenden Zinsen bekämpfen müssen.

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