Die Performance kommt dann, wenn Du dabei bleibst

Monatswechsel April 2021
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Es gab Zeiten, da war ich auf der Suche nach meiner persönlichen Anlagestrategie. Ich war überzeugt, das Richtige zu tun, hinterfragte aber nach jedem Rückschlag meine Strategie und fand eine vermeintlich Bessere. Das hat mich viel Kraft, Nerven und sicherlich auch Geld gekostet. Denn häufige Strategiewechsel führen vor allem dazu, dass Du unter Umständen nicht bei den richtig guten Phasen an der Börse investiert bist.

Und so eine Phase durchleben wir gerade. Der März 2021 hat richtig gute Ergebnisse gebracht. Für die großen Aktienindizes und natürlich auch mein Dividendendepot.

Nach dem ersten Quartal ist bereits die Hälfte der von mir erwarteten Jahresrendite geschafft. Hätte ich das vorher gedacht? Klares Nein! Ich hatte eher damit gerechnet, dass es zum Jahrestag des Corona-Crashs noch einmal ein paar wacklige Tage geben würde. Aber denkste! Nicht einmal die Pleite eines Hedgefonds oder die Verstopfung des Suezkanals konnten dem Aufwärtstrend etwas anhaben.

Wie sich das auf meine Geldanlagen ausgewirkt hat und wie ich mich nun im April positioniere, erfährst Du in diesem Beitrag.

In meiner Anlagestrategie für das Jahr 2021 hatte ich mit einem Plus an den Aktienmärkten von 15-20% in diesem Jahr gerechnet. Da befinden wir uns auf dem besten Weg hin. Das Tempo ist allerdings hoch und vermutlich werden wir auch noch mal Rückschläge in diesem Jahr haben. Ich will mich davon aber nicht beeindrucken lassen und meine Strategie durchziehen. Das ist die Erfahrung aus mehr als 25 Jahren an der Börse: Die besten Ergebnisse erzielst Du, wenn Du Deine Strategie umsetzt. Und nicht die von anderen!

Aktienkäufe

Im März habe ich für mein Dividendendepot mehrere Aktienkäufe getätigt und insgesamt 9.349,13 € investiert:

15 Aktien Cisco Systems für 562,50 €

50 Aktien Verizon für 2.333,93 €

1 Aktie Partners Group für 1.005,50 €

225 Aktien Vantage Towers für 5.447,20 €

Der geplante Nachkauf von Novo-Nordisk ist leider nicht zur Ausführung gekommen, mein Kauflimit war zu gering. Aber das Jahr ist ja noch lang und ich werde es weiter versuchen.

Aktienverkäufe

Im März habe ich zwei Verkäufe getätigt und damit insgesamt 5.807,61 € erlöst:

600 Aktien Metsä Board für 5.186,34 €

25 Aktien Vantage Towers für 621,27 €

Dividendenerträge

Im März erhielt ich insgesamt 934,43 € als Netto-Dividenden. Gegenüber dem Vorjahres-März ist das ein Plus von 21,7%.

Ich erhielt die folgenden Dividenden:

Deutsche Beteiligungs AG: 120,00 €

Civitas Social Housing: 24,95 €

Novartis: 87,93 €

Johnson & Johnson: 94,00 €

IBM: 25,51 €

KONE: 122,52 €

3M: 71,04 €

Microsoft: 34,71 €

Spark Infrastructure: 76,32 €

McDonald’s: 12,03 €

Kellogg: 17,67 €

Unilever: 43,83 €

BlackRock: 64,21 €

PepsiCo: 77,14 €

Givaudan: 62,57 €

P2P-Kredite

Im März erzielte ich Erträge aus P2P-Krediten in Höhe von 21,18 €. Meine Erfahrungen der ersten zwei Jahre P2P-Kredite habe ich hier dargestellt. Meine größte Plattform ist weiterhin Estateguru. Dahinter folgen Mintos und viainvest. Mein Bestand in P2P-Krediten beträgt derzeit 2.432 €. Verteilt auf die einzelnen Plattformen bin ich aktuell so investiert:

PlattformZins durchschnittlichInvestitionaktueller Standinvestierte P2P-Krediteeröffnet
Mintos9,82%0 €420 €508/2018
Estateguru11,5%700 €979 €1609/2018
viainvest11,75%175 €362 €3611/2018
PeerBerry11,02%0 €160 €1611/2018

Eine Übersicht zu den einzelnen Plattformen und meine Intentionen zum P2P-Investment findest Du hier.

Ich habe im März 100 € aus P2P-Krediten in Crowdinvesting umgeschichtet.

Crowdinvesting

Über meine bisherigen Erfahrungen mit Crowdinvesting hatte ich kürzlich ausführlich berichtet. Auch im März habe ich mein Portfolio erweitert:

Diesmal habe ich allerdings nur 100 € neu investiert. Sie gingen, mangels neuer Projekte bei Engel & Völkers Digital Invest * bzw. attraktiver Projekte bei Bergfürst * zu ecoligo.investments. Dort habe ich nun 2.600 € investiert.

Beteiligungen bei ecoligo.investments, Stand: Ende März 2021
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Im März erhielt ich Zinsen aus dem Portfolio in Höhe von 7,61 €. Bei Bergfürst war schon die Kapitalertragsteuer abgezogen, bei Engel & Völkers Digital Invest nicht.

Einkünfte aus Renten-ETFs

In diesem Beitrag hatte ich mein Rentenfonds-Portfolio dargestellt, ein Update hatte ich  hier veröffentlicht. Nachdem ich im Februar einige Positionen verkauft habe, beliefen sich die Erträge aus dem Portfolio im März nur noch auf 0,10 € netto.

Die beiden verbliebenen ETFs schütten halbjährlich aus, so dass ich jetzt nur noch im Mai, Juni, November und Dezember Erträge aus Renten-ETFs erwarte.

Depotperformance

Seit mein Dividendendepot im November 2020 die 400k-Marke überschritten hat, blieb es kontinuierlich oberhalb dieser für mich psychologisch wichtigen Marke. Im März entfernte sich der Depotwert deutlich von der Marke, per Ende März liegt er nun bei 443.520 €. Im Monatsverlauf steht ein Plus von 8,4%. Das Kursdepot war diesmal deutlich schwächer und lag bei +3,8%.

Top-Werte waren Cisco Systems (+19,7%), BayWa (+19,1%),und Sekisui House (+18,5%).

Schwächste Werte waren Paul Hartmann (-3,1%), Veolia Environnement (-2,2%) und Siemens Energy (-1,5%).

Die Volatilität meines Dividendendepots lag im März bei 2,7%.

Anti-Depot

Mit dem Anti-Depot teste ich mit Echtgeld eine abweichende Anlagestrategie. Nach einem Raketenstart mit einem zweistelligen Plus in der ersten Woche hat sich das Anti-Depot auch im März erneut gut entwickelt. Zum Monatsende ergibt eine Monatsperformance von 17,7 % und eine Performance seit Jahresanfang von +51,1%. Hier der Screenshot meines neuen Depots bei justTRADE:

Anti-Depot Stand 31.03.2021

Der größte Teil der Performance entfällt inzwischen auf den Bitcoin (+91,5%), Dropbox (+23,9%) und Kupfer (+17,3%). Die Volatilität des Anti-Depots lag jedoch mit 14,0% erneut deutlich über meinem Dividendendepot.

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Optionsdepot

Mit dem Optionsdepot verfolge ich eine risikoarme Optionsstrategie, die ich in meiner Serie zum Optionshandel ausführlich beschrieben habe. Nachdem ich im Januar mit einer Einlage von 5.000 € gestartet war, hatte ich mehrfach Optionen auf Unilever verkauft und die Aktie auch eingebucht bekommen. Durch den zwischenzeitlichen Kursrückgang der Aktie ist das etwas schwieriger geworden. Im März verkaufte ich zunächst einen Call mit Strike 47 €. Aufgrund der Kurserholung kaufte ich ihn zur Monatsmitte zurück und verkaufte dann einen Call mit Strike 49 €. Daraus entstand ein Verlust von 2 €, der aber durch die Dividendenzahlung von 42,68 € gedeckt war.

Ich entschied mich dann, weitere 7.500 € Bareinlage in das Optionsdepot einzuzahlen und Put-Optionen auf Talanx und BayWa zu verkaufen.

Im Ergebnis erzielte ich damit im März Einnahmen im Optionsdepot von 265,28 €. Die Performance seit Jahresanfang liegt nun bei ausbaufähigen 1,2%.

Alle Transaktionen im Optionsdepot dokumentiere ich mit Screenshots auf einer eigenen Seite.

Immobilie

Über meine Wohnung in Leipzig habe ich zuletzt mit einem Update berichtet. Nach Abzug der Gebühr für die Sondereigentumsverwaltung erhielt ich auch im März eine Mieteinnahme von 863,91 € (inkl. Nebenkosten). Das Hausgeld beträgt 246,00 €. Meine Nettomieteinnahme liegt also bei 617,91 €. Für den Immobilienkredit zahlte ich Zinsen in Höhe von 279,68 €. Ich erzielte somit einen Überschuss von 338,23 €.

Aufgrund der hohen vereinbarten Tilgung des Kredits habe ich jedoch einen negativen monatlichen Cash-Flow. Die monatliche Annuität liegt bei 1.216,80 € (Zins & Tilgung).

Dafür sinkt die Verschuldung der Wohnung stetig, sie liegt zum Ende März bei 271.173,45 €.

Dividendenveränderungen

Im März wurden bei meinen Depottiteln die folgenden Dividendenkürzungen und -erhöhungen verkündet:

Paul Hartmann: Erhöhung der Jahresdividende von 7,00 € auf 8,00 € (+14,3%)

Partners Group: Erhöhung der Jahresdividende von 25,50 CHF auf 27,50 CHF (+7,8%)

BayWa: Erhöhung der Jahresdividende von 0,95 € auf 1,00 € (+5,3%)

Symrise: Erhöhung der Jahresdividende von 0,95 € auf 0,97 € (+2,1%)

Taylor Wimpey: Wiederaufnahme der Dividendenzahlung mit 0,0414 GBP

Jahresziele 2021

Für das Jahr 2021 habe ich mir verschiedene Ziele gesetzt, über deren Erreichung ich jeweils monatlich berichte:

StatusTendenz
Netto-Dividendenerträge von 10.000 €2.029 €neutral
Depot wächst auf mindestens 62 Titel59neutral
Optionsstrategie mit 14% p.a. Performance+1,2%negativ
Transaktionsgebühren unter 100 € p.a.62,65 €positiv

Das Dividendenziel bleibt weiterhin ambitioniert. Bleibt der US-Dollar auf diesem Niveau, dann werde ich es nach heutigem Stand erreichen.

Durch den Verkauf von Metsä Board und die 5 Zeichnungs-Orders von Vintage Towers sind einige Transaktionsgebühren angefallen. Die Zielerreichung sehe ich aber noch nicht als gefährdet an. Die Anzahl der Depottitel ist unverändert geblieben, da es ja nur einen Tausch gab.

Ausblick auf April 2021

Anders als zeitweise geplant startet der April nicht mit einem “Ruhetag” an Gründonnerstag. Und Ruhe erwarte ich auch nicht an den Börsen.

Mit dem April beginnt aber in Europa die Hauptversammlungssaison und das ist üblicherweise eine Phase steigender Aktienkurse. Nicht umsonst lautet ja ein Börsensprichwort “Sell in May and Go Away”. April und Mai sind tendenziell gute Börsenmonate.

Aktuell sehe ich auch keinen Grund, warum das dieses Jahr anders sein sollte. Die schlechten Nachrichten sind bekannt, die schleppende Impfkampagne und steigende Infektionszahlen sollten die Börse nicht mehr beeinflussen. Und in den USA legt Joe Biden mit seinem Konjunkturprogramm und noch mehr Impfungen los.

Der April sollte deshalb einer der entspannteren Monate des Börsenjahres werden. Warum er trotzdem nicht ruhig wird? Weil immer dann, wenn man nicht damit rechnet, von irgendwoher eine Überraschung kommt!

Und das Kursniveau ist inzwischen so hoch, dass selbst kleinere Meldungen für erhebliche Ausschläge sorgen können. An die Verstopfung des Suez-Kanals durch ein querstehendes Schiff war so eine Meldung, die niemand auf dem Schirm hatte. Sie verlief für die Börsen noch glimpflich. Aber bei der nächsten Meldung könnte das schon anders sein.

Ich lasse mich davon trotzdem nicht verrückt machen und werde mein Depot weiter schön laufen lassen. Denn nur dann partizipiere ich auch an den Kurserholungen. Und auf längere Sicht spricht weiterhin alles für Aktieninvestments. Es ist so viel Geld vorhanden, das angelegt werden muss. Und die Notenbanken drucken weiterhin fleißig. Sachwerte wie Aktien sind dabei ein hervorragender Inflationsschutz.

Ich werde im April meinen Fokus noch einmal auf den Nachkauf von deutschen Aktien legen. Aus meinem Depot erscheinen mir derzeit BayWa, SAP, Talanx und Symrise attraktiv. Aber auch eine Fresenius oder eine DWS finde ich im Hinblick auf die im Mai und Juni anstehenden Dividendentermine spannend.

Wie immer werde ich schauen, ob sich eine Kaufgelegenheit ergibt. Und wenn nicht, dann renne ich steigenden Kursen auch nicht hinterher. So war es im März bei Novo-Nordisk, die leider mein Kauflimit verfehlt haben.

Ich wünsche Dir einen erfolgreichen April und schon Frohe Ostern!

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10 Gedanken zu „Die Performance kommt dann, wenn Du dabei bleibst“

  1. Stichwort “Deutsche Aktien”:
    Ich bin kein wirklich großer Freund davon, den DAX mag ich auch wenig.
    Zum “Tag der Aktie” habe ich hart überlegt, mir etwas ins Depot zu legen (Allianz, SAP, BASF?) und mich dann dagegen entschieden (und stattdessen Brookfield Renewable gekauft).
    Es gibt aber durchaus Perlen, ja.
    Mir fallen Vonovia, SAP, neuerdings wieder Volkswagen ein.
    Es gibt aber auch Ausnahmen.

    Gekauft habe ich nun auch mal 50 Stück TeamViewer.
    Meisterlich analysiert (for free!) von Torben hier:
    https://aktienfinder.net/blog/teamviewer-aktie-champions-league-fuer-dein-depot/
    Zugegeben, etwas spekulativ.
    Der Kurs schwächelt derzeit jedoch so, dass ein Einstieg sehr verlockend ist.
    Als Börsianer ist man ja Berufsoptimist, deshalb hoffe ich, dass die Werbedeals der Firma bei ManU und in der Formel 1 weiteren Umsatz und Gewinn erzeugen und der Kurs so weiter steigt.

    1. Guten Tag,

      den “Tag der Aktie” hatte ich mir in den letzten Jahren immer dick im Kalender markiert und meistens dann auch was gekauft. In den Zeiten von Smartbroker und TR ist er für mich gar nicht mehr wichtig.
      Ich habe eben kleine Portionen Vonovia und Hamborner REIT nachgekauft und möchte dort bald auf cash verzichten, sondern mir lieber Papiere ins Nest legen lassen.
      Wünsche in diesem Sinne allseits frohe Ostern!
      Gruß Sebastian I

    2. Teamviewer finde ich auch sehr interessant. Die letzten Zukäufe erscheinen mir sinnvoll und man sollte das Marketing mit der Werbung bei ManU und Formel 1 nicht unterschätzen. Ich kann allerdings persönlich nicht einschätzen, wie groß der Burggraben ist, wenn es denn einen gibt. Daher ist mir die Bewertung derzeit auch noch zu hoch.
      BG, Matthias66

  2. Hi Ben,
    Danke für den ausführlichen Bericht.
    Hatte nicht auch Novo Nordisk Dividenden Ausschüttung im März?
    Ich frage mich allerdings wieso du Novo nachkaufen möchtest. Die Dividendenrendite entspricht nach Steuern unter 1% oder Leihe ich da falsch?

    Ich danke für deine Antwort
    Viele Grüße und ruhige Ostern.

    1. Hallo Felix,

      der offizielle Zahltag von Novo Nordisk war am 30. März. Ich habe meine Aktien bei Maxblue im Depot und die schlagen noch 2 Tage drauf. Die Dividende wurde deshalb erst heute am 1. April gutgeschrieben und kommt damit in meine April-Statistik.
      Die Dividendenrendite ist zwar nicht hoch, aber dafür steigt die Dividende jedes Jahr und der Aktienkurs liefert ebenfalls eine gute Performance. Mehr dazu aber in den nächsten Tagen in meinem Artikel zur Novo Nordisk-Dividende.

      Viele Grüße Ben

  3. Ja, da geht die Post ab, an den Börsen. Sobald man sich zu einem Kauf entschlossen hat, sind die Kurse auch schon wieder weggelaufen :-)))

    DWS hat sich prima entwickelt, überlege auch seit ein paar Tagen noch etwas aufzustocken; hoffe auf noch etwas günstigere Kurse ;-)

    Die Dividendensaison hat begonnen.
    Und welcher Wert ist auferstanden? Von mir meist als Depotleiche bezeichnet. Und nun YoY fast 200% Kursplus?
    Richtig, Daimler.

    Das hätte man auch nie und nimmer gedacht. Da sieht man wie unerwartet stark die Strategie ist. Da kann ich Ben nur zustimmen, das hätte ich früher nicht so gemacht.

    VG
    1Steven1

  4. Hallo Ben,

    der März war wirklich ein außergewöhnlicher Monat an den Märkten mit Rekordständen wohin man schaut. Glückwunsch zu deiner Entwicklung hin zu fast 450.000 € Portfolio Value. Die 1/2 Million ist nicht mehr weit und wahrscheinlich auch ein Meilenstein bei Dir…
    Was die Strategie angeht, gebe ich Dir vollkommen Recht. Eine Langfrist-Strategie kann natürlich nur dann Erfolg haben, wenn man sie nicht bei den ersten Schwierigkeiten über Bord wirft und nach anderen Wegen sucht. Buy and Hold ist meiner Meinung nach bei einem diversifizierten Portfolio oft der beste Weg. Das hat gerade die Krise des vergangenen Jahres gezeigt. Bei einigen Werten ist mir das allerdings selbst auch nicht gelungen, da ich diese zu früh verkauft und umgeschichtet habe (bspw. BASF). Aber die aktuelle Rotation hin zu Value Aktien (und auch REITs) hat meinem Portfolio auch für einen Rekordzuwachs von 18.545 € im März mit einem Gesamtstand von 197.000 € gesorgt.
    Wobei Buchgewinne für mich aboslut nebensächlich sind, da sie nur eine Momentaufnahme darstellen und ich in aller Regel nicht vorhabe, Gewinne zu realisieren und mich von Qualitätswerten zu trennen.

    Der starke Kursanstieg an den Märkten macht es jetzt aber auch immer schwieriger noch günstig oder fair bewertete Aktien zu finden. – Bei deinen Käufen gefallen mir Cisco Systems und Verizon am besten. Habe ich beide im Depot und Cisco in der Krise aufgestockt. Mittlerweile aber ziemlich stark im Kurs gestiegen.

    Auf meiner Kaufliste stehen im Moment eher HighYield Werte wie Ares Capital oder auch einige Closed End Funds wie z.B. HQH, AIO oder UTG. Evtl noch deutsche Werte wie E.ON oder Allianz.

    Wünsche Dir weiter viel Erfolg und Frohe Ostertage!

    Viele Grüße,
    Susanne

    1. Hallo Susanne,

      gegen die halbe Million Depotwert beim Dividendendepot hätte ich natürlich nichts! Aber sie ist jetzt kein Meilenstein für mich. Ich hätte sie ja schon relativ leicht erreichen können, in dem ich die anderen Depots (Anti-Depot, Optionsdepot und Renten-ETFs) hinzurechne. Dann wäre ich jetzt schon bei 485.000 €. Und wenn ich dann noch mein Cash dazunehme… Keine Statistik ist so gut, wie Deine eigene. ;)

      Ich finde es einfach beruhigend, jederzeit auf ein solches Aktienpolster zurückgreifen zu können. Und dann noch zu sehen, wie es über die Zeit wächst, ist sehr motivierend!

      Deine Kaufliste hört sich interessant an, die werde ich mir mal genauer ansehen.

      Viele Grüße Ben

  5. Hallo Susanne,

    Glückwunsch zum Rekordzuwachs in Deinem Depot!
    Bei BASF war ich zum Glück auch geduldig, habe aber auch schon länger (2 Jahre?) nichts mehr verkauft.

    Zur Bedeutung von Buchgewinnen, das hängt sicher sehr von den persönlichen Umständen ab.
    Ich beschäftige mich derzeit noch mit einem für mich größeren Immobilienvorhaben, und da fragt die Bank unter anderem auch nach dem Vermögen in Wertpapieren (und auch nach den monatlichen Einnahmen durch Dividenden). Je nach Vorhaben und Depotgröße und sonstigen Einnahmen…, ist das dann schon ein großer Unterschied, ob das Depot zum Beispiel 30% mehr oder weniger wert ist. Ebenso finde ich den Depotstand (bezogen auf das Umfeld) wichtig zur Bewertung der Risiken im Rahmen der Asset Allocation.

    Aber das verhält sich dann ähnlich wie bei der Anlage in Aktien selbst, liegt der Fokus mehr auf hohen Dividendeneinnahmen oder ist einem beides wichtig, steigende Kurse der Werte im Depot und ordentliche, ebenfalls steigende Dividendenzahlungen.

    VG und Frohe Osterfeiertage
    1Steven1

    1. Hallo Steven,

      ja, da hast du Recht. Das Depot Volumen ist natürlich nicht völlig irrelevant. Wir haben ja auch in den letzten Jahren einige Immobilien Pläne (privat und als Investment) verwirklicht und da war es in einem Fall auch wichtig, dass neben Eigenkapital der Bank noch das Depot vorgezeigt werden konnte. – Und natürlich gibt einem ein hoher Depotstand auch die Möglichkeit, Geld zu entnehmen, sollte man es brauchen…auch wenn wir das nicht planen.

      Bei der Asset Allocation macht es auch einen Unterschied ob man 30.000 € anlegt oder 300.000 €. Das versuchen wir bei dem Aufbau unseres Portfolios zu berücksichtigen, zB. was die Anzahl der enthaltenen Werte und deren Verteilung angeht. Auch wenn in dem Bereich noch Nachholbedarf besteht :-). Aber das Portfolio ist ja noch nicht fertig…

      VG und Dir auch ein paar schöne Ostertage,
      Susanne

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