Kein Crash, aber trotzdem schlecht. Was folgt nun auf den Oktober 2020?

Monatswechsel November 2020
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Dieser Börsenmonat ist seinem Ruf gerecht geworden. Zwar gab es keinen Crash, aber es ging deutlich gen Süden. Und das, nachdem es zu Monatsbeginn noch alles halbwegs rosig aussah. Umso heftiger dann der Rückschlag in der zweiten Monatshälfte.

Als regelmäßiger Leser von Divantis hatte ich ja bereits auf die Unsicherheiten vor der US-Präsidentenwahl und die Saisonalität hingewiesen. Ich selbst hatte mir vorgenommen, mich bis dahin auch zurückzuhalten.

Was daraus geworden ist, wie meine anderen Anlagen im Oktober gelaufen sind und wie mein Plan für den November aussieht, erfährst Du in diesem Beitrag.

Aktienkäufe

Im Oktober habe ich erstmals seit langer Zeit, genau genommen seit Dezember 2018, keine Aktien gekauft. Halt, ganz stimmt das nicht, denn mein Sparplan auf den Nasdaq 100 über 25 € wurde natürlich wieder ausgeführt.

Ich hatte mir vorgenommen, vor den US-Präsidentschaftswahlen etwas vorsichtiger zu agieren. Und das habe ich mit der Kaufzurückhaltung umgesetzt. Am letzten Handelstag des Oktober habe ich dann doch noch ernsthaft überlegt, ob ich nicht doch kaufen sollte. Denn es war der Tag der Aktie. Ich habe aber keinen DAX-Konzern gefunden, bei dem ich zu diesen Kursen unbedingt kaufen muss. Dazu aber mehr beim Ausblick am Ende des Beitrags!

Aktienverkäufe

Auch im Oktober habe ich keine Aktien verkauft. Mein letzter Verkauf waren diese Aktien im August 2019.

Dividendenerträge

Der Oktober ist traditionell mein dividendenschwächster Monat. Meine Dividendenerträge lagen deshalb nur bei netto 159,30 €. Das ist ein Plus gegenüber dem Vorjahres-Oktober von 13,7%. Ich erhielt die folgenden Dividenden:

Coca-Cola: 32,38 €

Kimberly-Clark: 84,44 €

Lam Research: 8,17 €

BCE: 6,91 €

Medtronic: 23,98 €

Cisco Systems: 3,42 €

Nach 10 Monaten liege ich bei den Dividendenerträgen nun gegenüber dem Vorjahreszeitraum bei einem Plus von 2,9%.

P2P-Kredite

Im Oktober erzielte ich Erträge aus P2P-Krediten in Höhe von 20,92 €. Meine Erfahrungen der ersten zwei Jahre P2P-Kredite habe ich hier dargestellt. Meine größte Plattform ist weiterhin Mintos. Mein Bestand in P2P-Krediten beträgt derzeit 2.941 €. Verteilt auf die einzelnen Plattformen bin ich aktuell so investiert:

PlattformZins durchschnittlichInvestitionaktueller Standinvestierte P2P-Krediteeröffnet
Mintos10,09%190 €604 €2508/2018
Estateguru11,50%700 €944 €1709/2018
viainvest11,72%330 €501 €5011/2018
PeerBerry11,08%0 €156 €1511/2018

Eine Übersicht zu den einzelnen Plattformen und meine Intentionen zum P2P-Investment findest Du hier.

Crowdinvesting

Im Oktober habe ich erstmals über meine bisherigen Erfahrungen mit Crowdinvesting berichtet und auch in neue Projekte investiert. Insgesamt habe ich im Oktober 1.300 € neu investiert. Zusätzlich zu den im Beitrag bereits genannten Projekten, habe ich auch noch in das neue Projekt “Atelierwohnungen an der Burg” von Engel & Völkers Digital Invest * investiert. Das Projekt ist so gut angenommen worden, dass es innerhalb eines Tages vollständig finanziert war. Die ersten Zinsen erwarte ich nun zum 31.12.2020. Als registrierter Anleger von Engel & Völkers Digital Invest erhältst Du auf Wunsch auch einen Newsletter und erfährst so rechtzeitig von neuen Projekten. Und oft heißt es dann schnell sein!

Einkünfte aus Renten-ETFs

In diesem Beitrag hatte ich mein Rentenfonds-Portfolio dargestellt, ein Update hatte ich im April hier veröffentlicht. Die Erträge aus diesem Portfolio beliefen sich im Oktober auf 20,01 € netto.

Depotperformance

Im Monatsverlauf sank mein Depot wieder deutlicher, obwohl es zeitweise sogar die 400k-Marke überschritten hatte. Der Depotwert liegt nun bei 369.107 €. Im Monatsverlauf steht ein Ergebnis von -5,0%. Das Kursdepot war erneut besser – wenn auch nicht viel – und lag bei -4,5%.

Top-Werte waren BlackRock (+6,4%), Lam Research (+3,6%) und Metsä Board (+2,3%).

Schwächste Werte waren SAP (-31,1%), Siemens Energy (-18,7%) und Danone (-14,2%).

Die Volatilität meines Depots lag im Oktober bei 3,6%.

Immobilie

Über meine Wohnung in Leipzig habe ich zuletzt mit einem Update berichtet. Nach Abzug der Gebühr für die Sondereigentumsverwaltung erhielt ich erneut eine Mieteinnahme von 864,25 € (inkl. Nebenkosten). Das Hausgeld beträgt 246,00 €. Meine Nettomieteinnahme liegt also bei 618,25 €. Für den Immobilienkredit zahlte ich Zinsen in Höhe von 283,94 €. Ich erzielte somit einen Überschuss von 334,31 €.

Da inzwischen die tilgungsfreie Zeit bei den KFW-Mitteln vorbei ist, habe ich jedoch einen negativen monatlichen Cash-Flow. Die monatliche Annuität liegt bei 1.216,80 € (Zins & Tilgung).

Die Verschuldung der Wohnung liegt zum Ende Oktober bei 275.850,50 €.

Dividendenveränderungen

McDonald’s: Erhöhung der Quartalsdividende von 1,25 US$ auf 1,29 US$ (+3,2%)

Jahresziele 2020

Für das Jahr 2020 habe ich mir verschiedene Ziele gesetzt, über deren Erreichung ich jeweils monatlich berichte:

StatusTrend
Netto-Dividendenerträge von 11.000 €9.054 €negativ
Aktienkäufe für 18.000 €28.121 €übertroffen
Depot wächst auf mindestens 52 Titel59übertroffen
Bestand von 20.000 € in P2P-Krediten2.941 €negativ
Transaktionsgebühren unter 100 € p.a.90,45 €negativ

Gegenüber dem Vormonat gab es wenig Bewegung bei den Jahreszielen. Logisch, da ich ja keine Aktien ge- oder verkauft habe. Mit Sicherheit werde ich auch das Ziel für die Aktienkäufe und das Titelwachstum erreichen.

Um das Ziel der Transaktionsgebühren zu erreichen, “darf” ich in den letzten zwei Monaten nur noch wenig Gebühren zahlen. Ich werde deshalb erneut das Angebot beim Smartbroker * nutzen und dort ab 500 € gebührenfrei über gettex kaufen. Und auch bei Trade Republic * mit 1 € Gebühren pro Aktienkauf habe ich noch etwas Luft!

Ausblick auf November 2020

Jetzt sind es nur noch wenige Tage, bis die US-Präsidentenwahl stattfindet. Und hoffentlich sind es auch nur noch wenige Tage, bis das Ergebnis feststeht. Und hoffentlich wird es dann auch von Donald Trump und Joe Biden anerkannt. Egal, wer der Sieger sein wird. Die Börse mag keine Unsicherheit!

Und wir alle haben nun lange genug gewartet. Jetzt wollen wir auch endlich wissen, mit wem wir es in den nächsten vier Jahren zu tun haben werden.

Für die Zeit nach den Wahlen wird von vielen Analysten nun ein Rückschlag an den Börsen erwartet. Ich glaube an das Gegenteil. Denn den Rückschlag hatten wir ja schon im Oktober und damit ist eigentlich auch schon jedes Wahlergebnis irgendwie eingepreist. Ich stelle mich deshalb eher auf eine kleine Rallye ein.

Vorausgesetzt natürlich, es gibt ein klares Wahlergebnis. Wenn das vorliegt, dann wird sich die Börse das Ergebnis schön reden. Entweder heißt es bei einem Trump-Sieg, dass er ja der wirtschaftsfreundliche Kandidat sein und man eben mit den Unsicherheiten (Twitter etc.) leben müsse. Oder bei einem Biden-Sieg freut man sich auf eine neue Verlässlichkeit und sieht endlich konsequente Maßnahmen gegen Corona. Und dann werden Statistiken aus der Tasche gezogen, dass unter demokratischen Präsidenten die Börse besser lief.

Ich selbst plane, im November wieder zu den Käufern von Aktien zurückzukehren. Der Oktober war eine Besonderheit und es hat sich gut angefühlt, auch einmal den eigenen Vorsatz umzusetzen. Jetzt will ich aber wieder mindestens einen Kauf tätigen. Da der November auch wieder ein stärkerer Dividendenmonat für mich ist, steht dann auch wieder frisches Geld zum Investieren zur Verfügung.

In Europa werden wir sicherlich noch weiterhin schlechte Stimmung haben. Die Corona-Fallzahlen steigen weiter an und die Lockdown-Maßnahmen lassen uns das auch nicht ausblenden.

Auf meiner persönlichen Watchlist haben sich in den letzten Tagen nach den Kursverlusten meine Depotwerte SAP, Danone, Novartis und Talanx nach Vorne geschoben. Allerdings habe ich die drei ersten Werte dieses Jahr bereits gekauft und von Talanx habe ich eigentlich genug Aktien im Depot.

Ich liebäugele deshalb immer noch mit einem kleineren Nachkauf bei Coca-Cola. Einfach deshalb, weil ich meine Position perspektivisch aufstocken will und die Aktie vom Jahreshoch gute 20% entfernt ist. Außerdem würde ich dann die Dividendenzahlung im Dezember direkt noch ein bißchen pushen, auch wenn die 0,41 US$ Quartalsdividende natürlich nicht mehr das Jahresziel meiner Dividendenerträge retten können. Die Aktie notiert ab 30.11. exDividende.

Und etwas ungewöhnlich für mich, steht auch eine Aktie im Depot auf meiner Verkaufs-Beobachtungsliste. Sie notiert seit Jahresbeginn über 20% im Plus, ohne das dies durch Geschäftszahlen oder verbesserte Aussichten gerechtfertigt wäre. Wenn sie im November die 70 €-Marke wieder deutlich übertrifft, dann werde ich mich voraussichtlich von der Hälfte meiner Position trennen. Leider habe ich die Aktie im Depot bei Maxblue, so dass beim Verkauf doch relativ hohe Gebühren anfallen.

Wie sind Deine Pläne für den November? Wartest Du auch gespannt auf das Ergebnis der US-Wahl? Und glaubst Du an eine Jahresendrallye? Schreib gerne einen Kommentar – lass uns diskutieren!

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11 Gedanken zu „Kein Crash, aber trotzdem schlecht. Was folgt nun auf den Oktober 2020?“

  1. Ich habe Ende Oktober Aktien von Cisco gekauft als Einstieg. Schauen jetzt, wenn sie im November weiter fallen kaufe ich nach. Ansonsten sind BASF und CocaCola auf der Watchlist zum Nachkaufen oder SAP (wobei mich -20% schon abschrecken)

  2. Guten Morgen,
    auf das Ergebnis am Dienstag bin ich auch sehr gespannt.
    Meine Pläne sind a) mein Depot bis zum Jahresende auf 25 US-Einzeltitel aufzustocken, zur Wahl stehen General Mills oder PepsiCo bzw. BMS oder Cardenal Health und b) folgende Positionen leicht aufzustocken: 3M, Gilead Sciences oder GSK. Natürlich alles in kleinen Chargen für jeweils 500 Euro.
    Mit einem ETF MSCI China wage ich mich ab sofort über Trade Republic ins Reich der Mitte, monatlich 50 Euro investiere ich.
    Gruß Sebastian I

  3. Hallo,

    den Tag der Aktie habe ich aus Tradition wieder genutzt. ✌️
    Die Entscheidung ist mir nicht ganz leicht gefallen, ich habe Allianz zum Kurs von 150€ aufgestockt. (Ansonsten wären noch Siemens und SAP (hier Erstkauf) für mich in Frage gekommen.)
    Allianz hatte ich auch im ersten Lockdown mehrfach gekauft, das war im Nachhinein betrachtet keine gute Entscheidung.

    Ansonsten habe ich zuletzt erste, kleine Positionen in Amgen und JNJ aufgebaut, sowie JPM und PEP aufgestockt.

    VG
    1Steven1

  4. Hallo,
    was hat denn McDonalds dazu bewegt, die Dividende um 4 US-cent anzuheben?
    So toll sind die Geschäfte doch in den letzten Monaten nicht gelaufen…
    Gruß Sebastian I

    1. Hallo Sebastian I,

      McDonald’s ist ein Dividendenaristokrat und will diesen Status beibehalten. Deshalb wurde die Dividende erneut erhöht. Im Moment erfolgt die Ausschüttung ohnehin aus der Substanz, da ist es auch relativ egal, ob 4 Cent mehr oder weniger im Quartal ausgeschüttet werden. Auf Sicht wird McDonald’s aber hoffentlich wieder ordentliche Gewinne machen, sonst kann das nicht so weiterlaufen.

      Viele Grüße Ben

  5. Ja, der Oktober 2020, ein verrückter Monat war das….Einige Höchststände und dann Crashs bei Intel, SAP oder auch Fastly.
    Meine ETF-Sparpläne laufen weiter, Cost-average-Effekt wird es richten.
    Fast alle meine Aktien sind eher im Minus, nur China ist grün: Alibaba, Tencent und Xiaomi. Regionale Diversifizierung ist etwas Wunderbares.
    Viel Cash für Nachkäufe habe ich nicht mehr, aber eines lasse ich mir nicht entgehen: Die derzeitige temporäre Schwäche von Fastly. Ich sehe dieses Unternehmen als langfristigen Gewinner am Markt und werde – abhängig von einer noch zu erfolgenden Bodenbildung – ggf. unter 50 EUR einsteigen.

    1. Hallo Matthias,

      irgendwie hatte ich Dich so verstanden, dass Du jetzt vor allem auf ETFs setzt. Weil Dir Einzelaktien zu nervenaufreibend geworden waren. Das konnte ich gut verstehen. Aber wieso schaust Du Dir dann Fastly an und willst dort einsteigen? Die Aktie hatte sich innerhalb eines Jahres verzehnfacht und hat sich jetzt halbiert. Das ist aber immer noch eine Verfünffachung. Und Fastly hat in einem Quartal gerade mal einen Umsatz von 71 Mio. US$ gemeldet. Wird aber mit mehr als 7 Mrd. US$ bewertet. Das nenne ich mal sportlich, Cloud hin oder her!

      Viele Grüße Ben

      1. wow lieber Ben, du scheinst ein Elefantengedächtnis zu haben, wenn du dir meine Posts gemerkt hast. Großer Respekt!
        Na ja, im Sommer bin ich sehr unruhig geworden, habe zwei Drittel in ETFs umgeschichtet (A12CX1 und etwas A12CXZ), kann aber von Aktien nicht die Finger lassen…Ist einfach zu spannend! ;-)
        Fastly ist es dann doch nicht geworden (auch nicht Cloudflare oder Check Point Software), sondern Akamai. Habe von denen mal 20 Stück gekauft und fühle mich gut mit dieser Entscheidung.

        Neben den ETFs halte ich nun mit einem Drittel meines Depots:
        – IT-Firmen (vor allem Asien): Tencent, Alibaba, Xiaomi, Akamai, Taiwan SC
        – vier REITs: Medical Properties, WP Carey, Digital Realty, Welltower
        – Energie: Atlantica Sustainable
        – Versicherung: PingAn
        – Industrie: Danaher.
        Ein guter Mix aus Wachstums- wie auch Dividendenaktien, aus älteren Schlachtrössern und jungen Pferden, aus USA und Asien.

        Mit zwei ETFs und 12 Aktien gehe ich nun aus diesem verrückten 2020 heraus in eine nicht weniger spannende Zukunft.

        Haltet Euer Geld zusammen! ;-)

        Sonnige Grüße aus Berlin,
        Euer Matthias

  6. Hi Matthias,

    ich hatte auch gedacht du gehst jetzt eher auf ETFs.

    Fastly ist ein interessantes Unternehmen, aber in dem Bereich ist mir Stockpicking zu riskant.

    Ich bin auch nicht so fit um einschätzen zu können, wer sich da am Ende durchsetzt.

    Jetzt gerade geht Pinterest durch die Decke, Twitter rauscht total ab usw., Beispiele gibt es ja genug.

    Daher investiere ich lieber über ETFs in diesem Bereich.

    Da gibt es z.b. den WisdomTree CloudComputing, HanETF EMQQ (für Asien bzw. Emerging Markets) oder wers “langweilig” mag der MSCI World IT, mit ca. 10 % vom Depotwert und damit bin ich super diversifiziert.

    Das befriedigt meine Lust auf Wachstum. ;-)

    Achja:
    Amazon bespare ich trotzdem seit seit ca. 3 Jahren, die sind nämlich nicht im MSCI World IT enthalten.

    LG Sebastian

    1. schön von dir zu lesen, lieber Sebastian II,
      Ben habe ich soeben oben geantwortet. Gerne noch ein paar Ergänzungen zu deinen Zeilen:

      Ich habe 2019 und 2020 den ETF-Markt sehr intensiv studiert, vieles angefangen und fast alles wieder aufgehört (sprich: verkauft). Letztendlich fühle ich mich mit einer Core-Satellite-Strategie (viel in ETFs und ein paar Einzelaktien dazu) am wohlsten (auch wenn Herr Kommer oder der Finanzwesir davon eher abraten, wie ich glaube).
      In dem A12CX1 sind allein unter den Top-10 Positionen so tolle Firmen drin (FAANG, Johnson & Johnson), dass ich schon damit vieles richtig mache, auf lange Sicht.
      Ich habe mal einen dritten ETF angefangen (VanEck Global Real Estate), aber gemerkt, dass es besser bei zwei ETFs bleiben sollte (den A12CXZ nehme ich übrigens bewusst dazu, da er – auch wenn es Überschneidungen zum A12CX1 gibt – mir die Möglichkeit gibt, mehr Europa zu betonen, wenn ich will).
      Meine strategische Entscheidung ist nun bewusst folgende: Zu diesen zwei ETFs kommen KEINE weiteren ETFs mehr hinzu, sondern nur noch Einzelaktien.
      Und diese wähle ich sehr bewusst aus (Fokus ist Wachstum, etwas Dividende z.B. über REITs hätte ich aber auch gerne…).

      Fastly/Cloud: Über die tollen Vlogs von Daniel (Investflow) bin ich auf Cloudflare, Check Point Software, Fastly und Akamai aufmerksam geworden. CDN als Thema war mir noch vor kurzem kein Begriff, ich spüre aber, dass dieses Thema langfristig noch wichtiger werden wird, im Markt (my guess). Nach einiger Abwägung setze ich jetzt bewusst auf ein Unternehmen, dass schon recht etabliert ist, jedoch noch Wachstumspotenzial hat und weniger instabil als Cloudflare oder Fastly wirkt, nämlich Akamai.
      Mit einer Position von 20 Aktien mache ich mittelfristig auch nicht sooo viel falsch, wenn es ganz schief gehen sollte…;-) Mal sehen, wo sie in drei Jahren stehen.
      Zu A2PQVE (WisdomTree Cloud Computing): Das Thema ist schon mal klasse, da kann man quasi nichts falsch machen. Fondsgröße ist noch recht niedrig, Anzahl Positionen leider auch, TER ist mir schon zu hoch (meine beiden gewählten ETFs haben 0,12 bzw. 0,1, das ist kostensparend! ;-). Zusammensetzung (mit Zoom etc.) ist klasse. Für mich scheidet der ETF aus den oben gewählten Gründen aus, ich würde dann ggf. eher 2-3 weitere Aktien aus diesem Mix einzeln kaufen (Atlassian hatte ich schon mal auf der Watchlist).

      Sonnige Grüße an dich aus Berlin!,
      Matthias

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