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Allzeithoch und Rekorddividende im Juli – aber die Sorgen wachsen

Illustration August 2025
4.8
(59)

Nun ist er vorbei, der Juli. Und mit ihm ein traditionell guter Börsenmonat. Das Jahr 2025 hat sich insoweit an die Statistiken gehalten. Bleibt es in der Tradition, dann stehen uns nun allerdings zwei schwache Monate bevor.

Was langfristig gesehen nicht weiter auffällt, kann jedoch im Hier und Jetzt zu gewissen Sorgen führen. Passenderweise mehren sich die Stimmen, die schon wieder Exzesse und Blasen erkennen. Und tatsächlich ist die Bewertung der Märkte deutlich besser als die wirtschaftliche Lage vermuten lässt.

So werden Zollabschlüsse gefeiert, obwohl sie die Wirtschaft weltweit belasten. Und es stellt sich mir die Frage, ob der Wegfall der Unsicherheit wirklich so viel wertvoller als die realen Kosten sind.

So freue ich mich zwar über die bisherige Jahresperformance, bin aber weiterhin sehr vorsichtig, was die nächsten Wochen betrifft.

Alle Details zu meinem Juli an der Börse und wie ich auf August blicke, erfährst Du in diesem Beitrag.

Ich will hier gewiss nicht schwarz malen. Natürlich kann es noch weiter aufwärts gehen. Es sprechen weiterhin auf viele gute Gründe für Sachwerte. Trotzdem sollte niemand überrascht sein, wenn wir noch mal eine Korrektur oder einen größeren Rücksetzer erleben. Es kann sehr schnell gehen, dass die Märkte in den Risikomodus umschalten. Denn auch dafür gibt es genug Gründe.

Mir hilft dieses Bewusstsein, weiterhin entspannt zu bleiben. Nach dem Regen kommt auch wieder Sonnenschein. Und ich bleibe von meinen Titeln überzeugt und in ihnen investiert.

Der Juli hat mich in meinen Anlagen auf ein neues Allzeithoch gebracht. Und mir auch mit der Ausschüttung der USU Software AG (die inzwischen USU Ventures AG heißt) die höchste Dividende meiner Börsenlaufbahn gebracht. Allerdings – so war es auch zu erwarten – sorgte der Dividendenabschlag für einen entsprechenden Kursrückgang. Inzwischen hat sich der Kurs zwar wieder stabilisiert, es bleibt aber im Ergebnis eine Dividende, die mich nicht glücklich gemacht hat. Lieber wäre mir eine moderatere Zahlung gewesen, bei der der Abschlag dann auch wieder aufgeholt worden wäre. Aber 14,50 € bei einem Kurs von 25,00 € sind dann eben 58%, die nun im Unternehmen und Aktienkurs fehlen.

Stand Wertpapierdepots

Details zu den einzelnen Depots gibt es – wie immer – ausführlich in diesem Bericht. Hier ist der schnelle Überblick:

Dividendendepot: 537.428 € (+1,5% im Juli, +6,0% YTD)

Optionsdepot: 9.972 € (-10,3% im Juli, +57,4% YTD)

Anti-Depot: 24.455 € (+0,2% im Juli, +0,8% YTD)

Zitronen-Depot: 17.785 € (+0,7% im Juli, +21,7% YTD)

Summe: 589.640 € (+1,1% im Juli, +6,8% YTD)

Veränderung 2025: +23.420 €

zzgl. Entnahmen: +14.957 €

Nettoveränderung 2025: +38.377 €

Damit liege ich nach 7 Monaten des Jahres bei einem Plus von 38.000 €, wovon allein der Juni rund 7.000 € beigetragen hat.

Benchmark

Im Juli 2023 hatte ich einen monatlichen Sparplan über 25 € beim Robo-Advisor von quirion aufgelegt, den ich als Benchmark für meine eigene Depotperformance nehme. Seit April 2025 habe ich die Sparrate nun auf 50 € verdoppelt, um dann nach einem Jahr eine 13. Sparrate geschenkt zu bekommen. Insgesamt habe ich jetzt 950 € auf mein quirion-Konto einbezahlt und zusätzlich 100 € Aktionsprämie erhalten. Zum Monatsende beträgt die zeitgewichtete Performance +27,67% (Stand: 1.159,51 €). Zum Vergleich dazu: Die Performance meines Dividendendepots vom 05.07.2023 (Start des quirion-Benchmarks) bis zum 31.07.2025 liegt bei +29,50%.

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quirion ist regelmäßig Testsieger in Robo-Advisor-Vergleichen. Und auch ich merke, dass die Performance beeindruckend ist. Seit den Kursturbulenzen ab Ende März habe ich jetzt zwar wieder die Nase vorn, aber vorher war quirion einige Zeit besser als mein eigenes Anlageverhalten. Nach 2 Jahren habe ich nun ein gutes Gefühl zur Funktionsweise des Robos. Das ist der Grund, warum ich den Sparplan fortsetze und quirion auch Neukunden empfehle. Über diesen Link kannst Du Dich informieren und ebenfalls ein Depot eröffnen.

Aktienkäufe

Im Juli habe ich Käufe in Höhe von 17.374,02 € im Dividendendepot durchgeführt:

300 Aktien von Oxford Lane Capital Corp für 997,90 €

2 Aktien von Badger Meter für 364,05 €

25 Aktien von Novo-Nordisk für 1.201,90 €

200 Aktien von Conduit Holdings für 727,90 €

weitere Aktien eines Unternehmens für 14.102,27 €

Bei dem unbenannten Unternehmen handelt es sich um den gleichen Titel, von dem ich schon im Juni berichtet hatte. Ich hatte ursprünglich vor, ihn ins Anti-Depot zu kaufen, habe mich aber nun entschieden, ihn ins Dividendendepot aufzunehmen. Aufgrund der Marktenge werde ich erst mit meiner ausführlichen Vorstellung offenlegen, um welches Unternehmen es sich handelt. Ich möchte damit vermeiden, dass ohne weitere Informationen womöglich unlimitierte Käufe von Lesern dazu führen, dass der Aktienkurs nicht fair ist. Ich schreibe aber schon parallel an der Vorstellung und werde sie im August veröffentlichen. So lang bitte ich um etwas Geduld!

Die anderen Käufe erfolgten ausnahmslos bei Unternehmen, die ich bereits im Depot halte und die aufgrund enttäuschender Quartalszahlen starke Kursverluste erlitten. Ich habe das gesenkte Kursniveau für Nachkäufe genutzt – im Nachhinein aber bei allen vier Titeln zu früh. Hätte ich noch etwas gewartet, hätte ich noch günstigere Kurse erhalten. Ich war allerdings für mich persönlich mit dem jeweiligen Niveau zufrieden, so dass ich die Käufe durchaus aus voller Überzeugung tätigte. Bei Badger Meter taste ich mich jedoch weiter langsam an den Aufbau einer „richtigen“ Position heran.

Aktienverkäufe

Im Juli habe ich keine Verkäufe im Dividendendepot durchgeführt.

Dividendenerträge

Im Juli erhielt ich insgesamt 19.315,18 € als Netto-Dividenden. Gegenüber dem Juli 2024 ist das eine Veränderung von +18.812,28 € (+3.740%). Das war natürlich durch die Sondersituation bei der USU Software AG bedingt, wo nach einem Teilverkauf des Geschäfts ein Teil des Kaufpreiserlöses als Dividende ausgeschüttet wurde. Dieser Sonderfall verzerrt jetzt allerdings den Vergleich mit dem Vorjahr und wird sich 2026 auch nicht wiederholen.

Dividenden erhielt ich im Juli von:

Coca-Cola: 32,41 €

Pfeiffer Vacuum: 5,39 €

Lam Research: 26,31 €

Hornbach Baumarkt: 0,66 €

USU Software: 18.981,70 €

Realty Income: 37,93 €

DEFAMA: 154,63 €

Cisco Systems: 26,10 €

Protector Forsikring: 36,68 €

Oxford Lane Capital Corp: 13,37 €

Seit Jahresbeginn liege ich damit nun bei 28.270,81 € Netto-Dividenden. Rechne ich den USU-Sonderfall heraus, sind es immerhin 9.289,11 €. Mein Dividendenziel für 2025 habe ich hier veröffentlicht.

Crowdinvesting

Über meine bisherigen Erfahrungen mit Crowdinvesting hatte ich 2020 ausführlich berichtet. Im Juli erhielt ich keine Zinsen aus meinem Crowd-Portfolio.

Mein Portfolio ist aktuell noch 2.515,76 € groß: Ich habe ursprünglich 500 € bei Bergfürst, 1.100 € bei Engel & Völkers Digital Invest und 4.600 € bei ecoligo investiert. Davon wurden seit 2022 1.000 € bei Engel & Völkers Digital Invest (davon 45 € Ausfall), 2.234,94 € seitens ecoligo und 300 € bei Bergfürst (davon 10 € Ausfall) getilgt.

Engel & Völkers Digital Invest hat im Juli einen Insolvenzantrag gestellt. Die Auswirkungen sind aus meiner Sicht jedoch überschaubar, da das Unternehmen die Kredite nur vermittelt hat. Und um die Aktien habe ich immer einen Bogen gemacht. Ich habe aber auch so bereits seit mehreren Jahren keine Neuabschlüsse mehr getätigt, da Chance und Risiko nicht mehr in einem angemessenen Verhältnis standen. Letztendlich haben wohl viele Anleger ähnlich gedacht und das Geschäftsmodell hat sich als nicht robust erwiesen.

Depotperformance

Mein Dividendendepot hat sich im Juli mit +1,5% erneut stark entwickelt. Seit Jahresbeginn stehe ich nun bei einem Plus von 6,0% ab. Der Depotwert per Ende Juli beträgt 537.428 €.

Top-Werte im Dividendendepot im Juli waren Protector Forsikring (+19,6%), Fortescue Metals Group (+17,5%) und Johnson & Johnson (+10,4%).

Schwächste Werte im Juli waren USU Ventures (-28,6%), Novo Nordisk (-28,4%) und Badger Meter (-15,4%).

Die Volatilität meines Dividendendepots lag im Juli bei 2,3%.

Anti-Depot

Mit dem Anti-Depot verfolge ich mit Echtgeld eine abweichende Anlagestrategie. Nach starken Schwankungen (2021: +40,8%, 2022: -58,8%, 2023: +16,4%) habe ich es vor allem mit Anleihen bestückt und 2024 entspannte +8,3% erzielt.

Zielsicher (Achtung: Selbstironie) habe ich meine Centrotec-Position Mitte Juli zum Kurs von 63,50 € fast vollständig verkauft, bevor Ende des Monats dann ein Aktienrückkaufprogramm zu 75,00 € angekündigt wurde. Trotzdem habe ich einen schönen Gewinn gemacht und die frei werdenden Mittel investierte ich im Dividendendepot.

Das Anti-Depot erzielte im Juli eine Performance von +0,2% bei einer Volatilität von 1,3%. Seit Jahresbeginn liegt es nun bei +0,8%. Angesichts des Kursrückgangs bei den 100-jährigen Anleihen bin ich damit weiterhin zufrieden.

Optionsdepot

Das Konzept hinter dem Optionsdepot habe ich in meiner Serie zum Optionshandel ausführlich beschrieben.

Im Juli erzielte ich Erträge von 19,14 € brutto aus dem Verkauf von Optionen und aus der Dividendenzahlung von FS KKR Capital (50,62 €).

Ein Short Put auf Canadian National Railway, der eigentlich bis zum 14. August lief, wurde vorzeitig am 30. Juli ausgeübt. Ich bekam dadurch 100 Aktien des kanadischen Eisenbahnunternehmens zum Preis von je 140 CAD bei einem Aktienkurs von 130,35 CAD eingebucht. Nun werde ich mittels Covered Calls versuchen, den eingebuchten Verlust in einen Gewinn zu drehen.

Die Performance des Optionsdepots lag im Juli bei -10,3%. Seit Jahresbeginn ist das Depot nun 57,4% im Plus. Allerdings sind die offenen Optionen schon als Ertrag verbucht, aber bis zur Schließung haben sie noch ein Verlustrisiko in sich. Offene Short Puts habe ich auf B2Gold, Canadian National Railway, FS KKR, General Mills, Realty Income und Old Republic International im Bestand. Covered Calls habe ich auf B2Gold, FS KKR und Canadian National Railway verkauft.

Alle Transaktionen im Optionsdepot dokumentiere ich mit Screenshots auf einer eigenen Seite.

Zitronen-Depot

Das Zitronen-Depot und seine besondere Strategie habe ich hier ausführlich vorgestellt. Dort findest Du auch die aktuelle Zusammensetzung. Ich baue mir langfristig ein Portfolio von Nachbesserungsrechten auf und erhoffe mir durch die Spruchverfahren eine risikoarme Zusatzrendite in einigen Jahren.

Im Juli wurden die Aktien von Synlab ausgebucht und es gab noch Dividendenzahlungen von Encavis und PharmaSGP.

Erstinstanzlich wurde eine Nachbesserung bei SLM Solutions abgelehnt, hier habe ich aber auch nur eine Mini-Position gehabt.

Das Volumen meiner Nachbesserungsrechte liegt bei 221.126,30 €.

Die Entwicklung des Nachbesserungsvolumens dokumentiere ich auf einer eigenen Seite.

Das Depot erzielte im Juli eine Monatsperformance von +0,6%.

Divantis-Community-Depot

Mit dem Preisgeld des finanzblog awards 2024 haben wir das Divantis-Community-Depot aufgesetzt. Wie schon in den Vormonaten ist von den 6 Titeln weiterhin nur ein Einziger im grünen Bereich: der VanEck Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF – nominiert von Matthias von Mitzlaff. Aber immerhin kratzt der Vanguard FTSE-All World ETF inzwischen an der Null. Das Depot schloss den Juli insgesamt mit +0,2% ab und steht seit Jahresbeginn jetzt bei -5,2%. Der Cash-Anteil liegt bei 2,4% (=64,78 €).

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Das Divantis-Community-Depot kannst Du direkt über diesen Link aufrufen und Dir alle Details anschauen. Es ist in die Depotverwaltungs-Software Parqet eingepflegt. Auch Du kannst Deine Wertpapierpositionen dort tracken und hast dann einen Überblick über Deine individuelle Performance.

Parqet kannst Du mit vielen Grundfunktionen kostenlos nutzen. Für Premium-Funktionen gibt es die Möglichkeit, ein kostenpflichtiges Abo abzuschließen. Wenn das für Dich interessant ist, dann erhältst Du mit dem Code BENWARJE einen Rabatt von 10% für die ersten 12 Monate.

Die komplette Vermittlungsprovision für einen solchen Abschluss fließt in das Divantis-Community-Depot. Und Du darfst einen Titel zum Kauf nominieren! Dazu schickst Du bitte eine Mail an info@divantis.de und schreibst mir, dass Du ein Parqet-Abo abgeschlossen hast und welchen Titel Du für das Divantis-Community-Depot nominierst. Wenn dann ein sinnvoller Betrag erreicht ist (dazu müssen mehrere Vermittlungen zustande kommen), werden alle bis dahin eingegangenen Nominierungen der Divantis-Community zur Wahl gestellt. Und im besten Fall können wir das dann regelmäßig wiederholen.

Immobilie

Über meine Wohnung in Leipzig habe ich zuletzt mit einem Update berichtet. Nach Abzug der Gebühr für die Sondereigentumsverwaltung erzielte ich im Juli Mieteinnahmen von 900,07 €. Das Hausgeld beträgt 281,00 €. Für den Immobilienkredit zahlte ich Zinsen in Höhe von 234,14 €. Ich hatte damit in diesem Monat einen Nettoerlös von 384,93 €.

Aufgrund der hohen vereinbarten Tilgung des Kredits habe ich jedoch einen negativen monatlichen Cash-Flow. Die monatliche Annuität liegt bei 1.216,80 € (Zins & Tilgung) und ist bis 30.09.2028 fest vereinbart (Zinssatz: 1,24%).

Dafür sinkt die Verschuldung der Wohnung stetig, sie liegt zum Ende Juli bei 221.246,99 € (bei einer Wohnungsgröße von 77,3 qm und zusätzlich einem Stellplatz). Das entspricht einer Verschuldung je qm-Wohnfläche von 2.862,19 €.

Um mich auf die voraussichtlich deutlich höheren Zinsen gegenüber meiner bisherigen Finanzierung ab 2028 vorzubereiten, habe ich einen Sparplan in das iBonds-Produkt mit Fälligkeit im Dezember 2027 angelegt, den ich mit monatlich 100 € bespare. Darüber habe ich hier ausführlich berichtet. Bei bisher eingezahlten 2.200 € liegt der Depotwert dieses Sparplans zu Ende Juli bei 2.294,15 €.

Dividendenveränderungen

Im Juli wurden bei meinen Depottiteln folgende Dividendenveränderungen verkündet:

Nippon Sanso: Erhöhung der Halbjahresdividende von 24 Yen auf 27 Yen (+12,5%)

Prestige International: Erhöhung der Halbjahresdividende von 12 Yen auf 13 Yen (+8,3%)

Kenvue: Erhöhung der Quartalsdividende von 0,205 US$ auf 0,2075 US$ (+1,2%)

Oxford Lane Capital Corp: Senkung der monatlichen Dividende von 0,09 US$ auf 0,08 US$ (-11,1%)

Kurzer Ausblick auf den August

Heute Morgen sagte ich zu meiner 6-jährigen Tochter, dass jetzt August sei und wir die Kalender umblättern könnten. Sie schaute mich fragend an und sagte: „Papa, ist im August noch Sommer?“ – Schaut man sich die Temperaturen in Deutschland an eine durchaus berechtigte Frage!

Für mich ist das ein passendes Bild bezogen auf die Börsen. Wir tun so als sei Sommer, aber müssen jederzeit mit Herbststürmen rechnen.

Nehmen wir die „Zolleinigung“ der EU mit den USA. Zunächst reagierten die europäischen Börsen extrem positiv. Erst im Laufe des Tages dämmerte den Marktteilnehmern, dass auf Europa nun erhebliche Kosten zukommen. Seit Monaten war die Sprache davon, dass Europa für den militärischen Schutz der letzten Jahrzehnte bezahlen solle. Nun ist es über das Zollabkommen genau so gekommen.

Klar, 15% sind unterhalb der befürchteten Sätze. Aber was ist das für eine transatlantische Partnerschaft, wenn man mit Erpressung und Drohungen arbeitet und nun abkassiert?

Ich bin allerdings gespannt, inwieweit die Auswirkungen der neuen Zölle auch in den USA spürbar werden. Denn sie verteuern dort ja die Importe.

Der August dürfte auch noch für einige Gewinnwarnungen und positive Überraschungen sorgen. Denn schließlich sind wir mitten in der Ergebnissaison und schauen gespannt auf die Zahlen zum 1. Halbjahr.

Im Juli gab es ja schon bei einigen meiner Unternehmen entsprechende Ausschläge. Neben Negativmeldungen (insbesondere Novo Nordisk) überzeugten aber auch andere Titel (z.B. Microsoft oder Munich Re). Und so erwarte ich es auch für den August.

Sollte es zu größeren „Abstrafungen“ kommen, kann ich mir auch vorstellen, erneut zuzugreifen. Denn wenn sich an der generellen Marktstellung und den mittel- und langfristigen Perspektiven nichts wirklich ändert, dann stören mich einzelne schwache Quartalsergebnisse nicht. Sie sind dann für mich Anlass, noch einmal genauer hinzuschauen und ggf. meine Depotposition noch einmal zu erhöhen.

Wie war Dein Juli und hast Du konkrete Pläne für den August? Schreib gerne einen Kommentar unter diesen Beitrag und lass uns diskutieren!

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Kommentare

38 Antworten zu „Allzeithoch und Rekorddividende im Juli – aber die Sorgen wachsen“

  1. Avatar von Thomas
    Thomas

    Monat +2,8% (ytd immerhin +12,73%)

    ebenfalls neues ATH zwischenzeitlich (schon wieder weg)

    Nr1 Protector Forsikring
    Nr2 Standard Chartered
    Nr3 ABB Ltd
    bemerkenswert unter den top ten des Monats 6 aus der Region Asien, genauer Südostasien.
    etwa 2/3 grün 1/3 rot
    schlechtesten drei Deutsche Börse (aber 35% up ytd)
    Nestle, hier kommen langsam grundsätzliche Zweifel auf
    und eben Novo Nordisk.
    hier kann man aber auf der Lauer liegen, die werden von Tag zu Tag billiger.
    Immerhin genau heute zu knapp über 40 eine Sparplanausführung.
    Schwierig für Pharma (neben Zöllen) überhaupt, da sich jetzt Trump den Pharmasektor persönlich vorzuknöpfen scheint.
    Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte haben solche Massnahmen i.d.R aber zu Lieferengpässen und Warenknappheit geführt, bis entweder die Maßnahmen aufgehoben wurden oder der Präsident gewechselt hat.

    Im Grunde sollte man sich eigentlich dann Pharma günstig weiter ins Depot legen.

    mal sehen, wie sich die Schweiz im Zollkonflikt schlägt…

    bin auch leicht pessimistisch für die nächste Zeit,
    aber der Wind dreht auch wieder.

    Immerhin kann man froh sein, keine Autoaktien zu haben…

    Währungsabsicherung weiter eher nicht, obwohl es sein kann, das der Dollar nur eine Pause eingelegt hat.
    Euro hat auch unter Governance und Zöllen zu leiden.
    Anleihen auch keine Neigung dazu, größere Rückschläge /Verwerfungen im Finanzsektor nie ausgeschlossen.

    nur Meinung
    schönes WE, wenn es dann soweit ist.

    1. Avatar von UrsprungsFrank
      UrsprungsFrank

      „ Immerhin kann man froh sein, keine Autoaktien zu haben…“

      Nun, nun, nun – Ferrari interessiert das alles nicht😊 sagt der Erbsenzähler.

      Meine ytd-Performance ist bescheiden schön. Bis auf ein, zwei Glücksbringer wie MP Materials und CATL sind die Werte doch bräsig. Novo bin ich blindes Huhn rechtzeitig raus und wundere mich dabei, dass Ben den Absturz nicht hat kommen sehen 🥴 Es war doch unübersehbar, dass der Burggraben nicht mehr schützt.

      Wie nervös inzwischen der Markt so sein kann sehe ich heute an meiner Mutares. Bafin klingelt an der Haustür und man wähnt bereits einen Pleitekandidaten.

      Gruß Frank

    2. Avatar von Ben Warje

      Hallo Frank,

      ist zwar schon 2 Tage alt Dein Kommentar und heute wurde ja auch über das Thema diskutiert. Da Du mich aber direkt angesprochen hast, möchte ich noch Stellung zu Novo Nordisk nehmen: Im Nachhinein wäre es natürlich besser gewesen, irgendwann im Absturz die Reißleine zu ziehen. Aber das ist eine Betrachtung, die man nur jetzt bei einem Kurs von 40 € so nüchtern anstellen kann. Bei einem Kurs von 100, 80 oder auch 60 wusste niemand, dass es auf 40 runtergehen würde. Man einer hat vielleicht damit gerechnet. Aber sicher kann niemand gewesen sein. Mir war es an diesen Zeitpunkten schlichtweg egal. Ich saß auf genug Kurspolster gegenüber meinem Einstand und habe es einfach laufen lassen. Und das mache ich heute auch noch! Denn natürlich können sich die 40 € auch noch mal halbieren. Und dann würde man sich fragen, warum ich nicht bei 40 € verkauft hätte. Aber auch jetzt weiß niemand, wo die Reise mit dem Aktienkurs hingeht.
      Für mich geht es immer um das Wohlfühlen mit der Bewertung und die Frage, ob die Gewinne und ihr Wachstum den Kurs rechtfertigen. Und davon war ich bei den genannten Kursen überzeugt. Jetzt nach der Senkung der Prognose halte ich auch die 40 € für nicht überteuert. Aber auch das kann sich als Trugschluss erweisen. Das wissen wir aber auch erst in der Zukunft.
      Ich bin kein Trader, sondern bei Novo Nordisk wegen der Marktstellung bei Insulin eingestiegen. Alles was dann mit den Abnehmspritzen hinzukam, war für mich ein unerwarteter Bonus im Investment-Case. Und so sehe ich es auch heute noch. Deshalb halte ich meine Position weiter – komme was mag (abgesehen von irgendwelchen existenzbedrohenden Schadensersatzklagen).
      Aber, wie gesagt, rückblickend müssen wir nicht drumrumreden: natürlich wäre ich lieber bei 120 € ausgestiegen und würde jetzt gemütlich wieder einsteigen. Aber wer behauptet, dass er den Absturz genau so erwartet hat, ist für mich so lange unglaubwürdig bis er mir belegt, dass er die Aktie bei 120 € geshortet hat. ;)

      Viele Grüße Ben

  2. Avatar von Tobs
    Tobs

    Ich war urlaubsmäßig nie der riesige Ostsee-Fan. Allerdings werde ich nun die dänische Küstenbrise in mein Depot reinlassen. Die nächsten Wochen stehen Ausbau Coloplast und Aufbau Novo Nordisk auf dem Ferienprogramm.

    1. Avatar von Andreas
      Andreas

      Bin zwar schon 39 aber mit vorgestern noch 553.000 € im Depot bin ich jetzt erstmals am Dividendendepot vorbei gezogen. 😊 Jetzt schon wieder nur noch 542.000 …
      Wie viel investierst du denn durchschnittlich jeden Monat am Markt?
      Bei mir sind es ca. 3000 – 3.500 €.

    2. Avatar von Ben Warje

      Hallo Andreas,

      herzlichen Glückwunsch zu Deinem Depotstand. Du wirst mich bald nur noch im Rückspiegel betrachten und von dannen ziehen. Ich habe kein Budget für monatliche Investments. Käufe erfolgen nur durch Umschichtungen oder nach entsprechend hohen Dividendenzahlungen.

      Viele Grüße Ben

  3. Avatar von BörsenHai
    BörsenHai

    Hallo Ben,

    ich kann Deine Skepsis für dieses Jahr verstehen (gestern Hopp, heute Mau) und warte auf September/Oktober für einen Nachkauf.
    Turnusgemäß kommen dann die Kurse zurück, allerdings nicht gesichert für einzelne Papiere.
    Geduld ist der beste Ratgeber. Und immer etwas auf der Seite haben. ;)

  4. Avatar von Matthias66
    Matthias66

    Mein Depot leidet. Warte darauf, dass der Präsident wieder meint „it’s a good time to buy stocks“. :-)

  5. Avatar von Andreas
    Andreas

    Der Juli war mit rund 4% bei mir ein recht guter Monat. Gewinner waren Nvidia, bat, Johnson & Johnson und Hafnia.
    Verlierer United Health, ASML, CVS, Wolters Kluwer und SAP
    Am Freitag wurden aber fast alle monatsgewinne aus dem Juli wieder pulverisiert. Da habe ich spontan dann erstmals 100 novo Nordisk gekauft . Mal sehen was daraus wird . Stehe dann jetzt bei 675 000. Außerdem gab es im Juli rund 1300 € Dividenden.

    1. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Hallo Andreas,

      zu Deinem eigenen Schutz, sag doch nichts zu Deinem Vermögen. ;)

      Zu United Health sagte irgendjemand hier im Blog vor Monaten „ist ja auch ein Versicherer“, das baut er aus.
      Gibt es irgendwelche Nachrichten- außer den Betrugsvorwürfe, überhöhte Abrechnung – zu UH?
      Ich halte die Aktie nicht, deswegen tracke ich auch nicht die Nachrichten. Der Kurs ist allerdings eine Katastrophe.

      Und weil wir bei Gesundheit sind: Wieso steigen die Tabakfirmen so? Die sind doch „böse“.

      Verfallt bitte nicht auf eine Kurzzeitbetrachtzung (mein Tipp). 3-4% an den Börsen an Korrektur ist normal! Im April waren es deutlich mehr. Gut wer da Geld investieren konnte. Und dass es wieder „scheppert“ ist zu 100% sicher. Die Frage ist wann? brauche ich das Geld? und habe ich etwas an der Seite?

    2. Avatar von Tobs
      Tobs

      Was ich noch gerne ergänzen möchte zu Börsenhai: Das ist jetzt eher schon psychologisch oder gar noch abstrahierter philosophisch: Ausdrücke wie meine „Gewinner“ und „Verlierer“ können für einen selbst misleading sein, vor allem auf Monatsbasis. Man sollte sich selbst nicht unbewusst durch solche Begriffe falsch anleiten.

      Mir ist klar, dass ein Tracking des Vermögens sinnvoll ist und das im kompetitiven Finanzbereich gerne eng ausgewertet wird. Aber normale Monatsschwankungen würde ich für mich klar ablehnen, sie dahingehend zu kategorisieren. Das verstellt den Blick oder kann die Wahrnehmung trüben. Denn manchmal erfolgen Dinge unbewusst: Was macht man denn, wenn ein Aktie 10 Monate in Folge eine „Verlierer“ Aktie ist? Verkaufen, weil sie sich als Verliereraktie anfühlt? Habe ich mich durch solche Begrifflichkeiten nicht bereits eingeengt in meinem Handlungsspektrum?

      Das mag smart wirken, ist es häufig aber nicht. Man sollte sich meines Erachtens (!) eher auf die KPI des Unternehmens fokussieren und den Markt einen lieben Markt sein lassen. Denn, tut mir leid, dass ich wieder mit meiner alten Leier nerve, >85% der auf ATH notierenden Unternehmen hatten zuvor mindestens einen Draw Down von 50% oder mehr. Bei zu starkem Fokus auf „Gewinner“ und „Verlierer“ steigt die Wahrscheinlichkeit mathematisch zwingend, dass man langfristig die Gewinner eben gerade nicht haben wird. Bekanntermaßen ist das mein Kritikpunkt an dem sogenannten (freundlicher kann ich es nicht ausdrücken) Buy+Hold+“Check“. Das Check suggeriert eine sinnvolle Kontrolle, die leider sehr schnell langfristig performanceschädlich wirken kann. Die Idee ist ja, die Gewinner in einem breit gemischten Portfolio laufen zu lassen. Durch Verkaufen bei Kursschwächen kille ich aber häufig die eigentlichen zu diesem Zeitpunkt noch unbekannten Gewinner. Das bedeutet, ich axe dann – obwohl es so aussieht als würde ich Unkraut aus dem Depot zupfen – gerade eben die tragenden Obstbäume aus dem Depot.

      Das war mein Wort zum Sonntag, was vermutlich niemand hören wollte. :-)

    3. Avatar von Thomas
      Thomas

      Hi Tobs, die systematische Auswertung in verschiedenen Zeiträumen ist vertriebliche Kärrnerarbeit. Die Betrachtung der Gewinner und Verlierer an den Rändern oben und unten hilft abseits des breiten Markt-Mainstreams Trends und Trendänderungen in Branchen, Regionen, Währungen und ggf Einzeltiteln zeitig zu erkennen und bei Bedarf zu reagieren. Es hilft ja nicht nur beim (Nicht)Verkaufen, sondern auch bei Entscheidungen, wo baue ich weiter auf. Außerdem ist es (bei mir jedenfalls) zum Teil auch einfach Unterhaltung.
      Was man dann mit der daraus gewonnenen Erkenntnis macht, gehört zum Profil jedes einzelnen Marktakteurs dazu. Außerdem ist der Faktor Zeit ein untrennbarer Bestandteil der mathematischen Gleichung zur Performance, so daß man schon gucken kann, das man in absehbarer Zeit (für mich als älteren) was hinbekommt und nicht darauf wartet, das die eine oder andere Blüte vielleicht in zwanzig Jahren mal zu blühen beginnt.
      Aber sehr ruhiges und sparsames Handeln generell ist schon richtig und wichtig. 1,5% Handelskostendifferenz bedeuten bei gleichen sonstigen Parametern nach 10 Jahren etwa schon 15% Renditeverlust, der durch Zinseszins und entgangenes Reinvest immer weiter steigt. mal eine Studie gelesen, wo die Differenz bei Startkapital 250k nach 40 Jahren bei 1,94 Mio liegt bedingt nur durch den Handelskostenunterschied von 1,5%

      Tobs, aber sonst sind Deine Beiträge und sonstigen Wörter zum Sonntag, auch wenn wir sie nicht hören, sondern nur lesen können, doch ganz unterhaltsam und informativ. Danke :-)

    4. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Tobs,

      doch Thomas und ich wollten es hören. Und mit dem DrawDown hast Du Recht. Auch eine Home Depot hatte mal einen DrawDown von über 80%. (Quelle: weiß ich nicht mehr)

      Manche fragen swich, warum nicht monatlich die Performance ansehen?
      Das führt aus meiner Sicht (meine Meinung!), zu Spontan-käufen oder Verkäufen und das kursgetrieben.
      Wie Du korrekt anmerkst, ist das eine psychologische Komponente, der wir uns nicht entziehen können. Auch ich nicht, auch ich muss mich in Geduld üben. Ohne Geduld habe ich am tiefsten Punkt verkauft und am höchsten gekauft. Das war mir eine Lehre.

      Apropos: Außer den Techtiteln, stechen Industriewerte durch Vervierfacher in 10 Jahren hervor (z.B. Bens Itochu). Ob das in Zukunft so ist: Man schenke mir eine Glaskugel.

    5. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Korrektur: Es war die Studie von Morgan Stanley (!) und Home Depot hatte „nur“ 76% DrawDown.
      Mein Hirn ist alt, habe ich doch den DrawDown von Apple in meinem Hirn auf Home Depot verlinkt.
      Shame on me.

      Danke Tobs für den Link weiter unten. Diese Tabelle meinte ich.

    6. Avatar von Andreas
      Andreas

      Bei United Hells waren neben den Betrugsvorwürfen auch die Zahlen schlecht und der Ausblick wurde deutlich gesenkt.
      BAT dagegen hat in den Zahlen die Gewinnerwartung etwas übertroffen und die Prognose bestätigt. Ich bin mit der Aktie mittlerweile 70% im Plus. Dazu zahlen die noch eine schöne Dividende . Ob etwas böse ist war ja noch nie ein Indikator dafür ob eine Aktie läuft oder nicht.

    7. Avatar von Hansi
      Hansi

      Hallo Andreas,
      dann haben wir BAT abscheinend zu ähnlichen Kursen ins Depot geholt. Wie Tobs schon zurecht darauf hingewiesen hat, ist BAT eine der vielen Aktien , die einen erheblich Drawdown hinter sich haben. Bei mir war die Aktie in den letzten 7 Jahre , mit Ausnahm der Dividende, ein ärgerliches negatives Bleigewicht im Depot, nur um jetzt in kurzer Zeit zum Optimus Prime des Deoots zu mutieren. Mein Verkaufsziel für diese „böse“ Aktie ist wenn die Dividendenrendite auf 4% absackt.

      Viele Grüße

      Hansi

    8. Avatar von Andreas
      Andreas

      Hallo Hansi,

      ich habe die in 3 Tranchen Ende 2023/Anfang 2024 gekauft, als der Kurs nach dieser Buchwert-Abschreibung stark runterging. Mein EK waren rd. 27€. Seitdem aber auch nicht weiter nachgekauft.

    9. Avatar von Michael B.
      Michael B.

      Hallo BörsenHai,
      wirklich eine ernst gemeinte und nicht als Vorwurf in den Raum gestellte Frage zu deinem Kommentar Richtung Andreas das er keine konkreten absoluten Zahlen zu seinem Depotwert nennen sollte da dies zu seinem eigenen Schutz besser sei. Ich persönlich finde es ja wirklich gut wenn man mit absoluten Zahlen arbeitet so wie es ja auch Ben hier als Blog Betreiber tut. Andere Blogger wählen den Grundsatz bei Einzelaktien keine absoluten Zahlen zu nennen sondern nur Prozentsätze in Relation zu Ihrer Gesamtposition was für mich persönlich weniger informativ ist. Daher wirklich meine ernst gemeinte Frage warum man hier darauf verzichten sollte den Gesamtwert seines Aktivendepots zu nennen was ja einige nunmehr hier schon getan haben oder wie es es jetzt auch tue.Mein Gesamtdepot mit Aktien,Anleihen und ETF‘S hat zur Zeit ein Gesamtvolumen von rund 720000 € mit 49 Jahren. Es geht mir auch nicht darum wer hier das größte oder kleinste Depot hat sondern meiner Meinung nach ist das einzigartige hier an diesem Blog wie viele verschiedene Menschen bzw.Anleger hier in diesem Forum mitlesen oder kommentieren, vom blutjungen Anfänger bis zum Millionenprivatier.Also ich bin dankbar dafür wenn Leute hier konkrete Zahlen oder Stückzahlen nennen wie es ja auch sehr aktive Schreiber wie Matthias von Mitzlaff hier tun da dies für den eigenen Vergleich bzw.Vorstellung wirklich eine interessante und nützliche Information ist…..

    10. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Hallo Michael B,

      ich nehme es nicht als Vorwurf auf.
      Man bedenke, es gibt auch Leute im Netz, die nicht unbedingt Gutes im Schilde führen. Und eine Person aus einem Blog zu identifizieren, ist für Profis ein Kinderspiel. Ich mag eben keinen unangekündigten Besuch. Das muss aber jeder selbst entscheiden. ;)
      Ben hat hier eine Sonderstellung. Eben weil er transparant ist, wo er Artikel veröffentlicht und hat sich dadurch ein Vertrauenspolster zugelegt – auch bei mir.

      Welchen Benefit hast Du, wenn ich sage 500.000, 1.000.000, 1.500.000 oder 2.000.000 im Depot und im April 12 Microsoft gekauft? (alle Zahlen erfunden(!)). Du erkennst nur: Guter Zeitpunkt, wenn man MS kaufen wollte. 4000€ Invest sind größere Tranchen.

      Die Prozentangaben je Aktie oder je Sektor haben den Vorteil, du kannst abschätzen, wie das Depot aufgebaut ist. Läuft es gut (könnte man mit Fleiß verifizieren), kann man daraus lernen. Egal ob 100.000 oder 1.000.000 Depot. Die Verteilung scheint in Ordnung: was könnte ich verbessern? kann als Frage aufkommen.

    11. Avatar von Hansi
      Hansi

      Börsenhai hat vollkommen recht.
      Es ist zu leicht für Profis uns ausfindig zu machen. Israel hat den Krieg gegen den Iran nicht wegen ihrer Bomben oder der US-Bomben gewonnen, sondern wegen dem Mossad.
      Beispiel, was jedem iranischen General, hohen Politiker, gar dem Präsidenten widerfahren sein könnte. Und die iranischen Eliten sind reich und haben schönes Leben. Israel vernichten, nee, dann besser nicht. Wie fühlt man sich nach so einem Anruf: https://youtu.be/Z__Ve6OJtL0?feature=shared
      Kriminelle mit weitaus weniger Know-How können uns schon locker ausfinding machen. Da ist doch besser, nicht irgend Gesamtbeträge zu nennen, die nur eingeschränkte Aussagekraft haben. Der eine hat Eigenheim, der andere wohnt zur Miete, andere haben zahlreiche Immobilien und andere haben ne Menge Schulden, der eine ist voll drin, der andere hortet Cash. Hab so vieles im Leben schon gesehen. A hat jahrelang Depot von 20k und eines Tages entschließt er sich: Tu noch mal was mehr rein. Dann Stand das Depot bei einer Mio. Eine andere macht ihren ersten Trade und verdreifacht diesen in 5 Monaten und macht damit einen Gewinn, den wir in Summe unser ganzes Leben nicht erreichen werden. Das waren 2 reale Beispiele. Was wir alle wissen! Wir gehören zu der wolhabenen Klasse und uns geht es finanziell gut. Der eine mehr als der andere, aber in Summe wird vermutlich 80%+ der Bevölkerung finanziell schlechter darstehen. Ich freue mich jeden, wenn jeder erfolgreich ist auch dann, wenn es bei mir nicht läuft.Natürlich ist es interessant zu sehen, was Person X für einen Depotwert hat, aber der Erkenntnisgewinn ist gleich Null. Zum eigenen Schutz, würde ich Börsenhai’s gut gemeinten Ratsschlag nicht leichtfertig ignorieren.

      Viele Grüße

      Hansi

    12. Avatar von Thomas
      Thomas

      Allergrößten Respekt vor Ben. wirklich. Aber wissen wir, ob er seinen Blog nicht mal monetarisiert?
      oder zur Auswertung an KI freigibt, wenn es nicht schon längst passiert?
      Außerdem sagt die Größe eines Depots nichts aus über die Börsenkompetenz des Inhabers ( obwohl es schon eine gewisse Korrelation geben könnte). Der eine hat geerbt, der andere nicht. der nächste hat es sich erarbeitet, der nächste vom Munde abgespart.
      Perfekt ist sowieso keiner hier, es gibt höchsten eine Profildifferenz zwischen vielleicht geschätzt 60% richtigen Entscheidungen und 40% falschen Entscheidungen, 53% richtig 47%falsch oder 53 % falschen Entscheidungen und 47% richtigen Entscheidungen. letztgenannte bleiben btw sowieso nicht lange dabei.
      Was nützt es, wenn der eine einen Bus oder LKW besitzt und der andere mit einem alten GTI (oder Tesla heutzutage) viel schneller fährt als der LKW -Besitzer.
      Entscheidend ist nicht die absolute Masse, sondern die Performance für die Zukunft.

      Außerdem wissen wir bei Posts von Person xyz sowieso nicht, ob es sich gerade um eine von den richtigen oder eine von den falschen Entscheidungen aus dem jeweiligen Börsen-Persönlichkeits-Profil handelt
      und können es auch gar nicht wissen.
      Ich selbst bin das, was die Amerikaner independent nennen und das ist für mich unbezahlbar.

    13. Avatar von Tobs
      Tobs

      Hi Thomas,

      ich glaube nicht, dass Ben uns an die Schutzgeld-Mafia verkaufen wird. :-)

      Und völlig losgelöst davon, ob es vernünftig ist, über eigene Verhältnisse im Internet allzu bereitwillig Auskunft zu geben: Selbstverständlich ist die Depotgröße für sich gesehen eine sehr interessante Information über den Austauschpartner. Da muss man glaube nicht nicht dran vorbei diskutieren. Aber Börsenhai hat Risiken adressiert, die man besser nicht leichtfertig negieren sollte.

      Wie gesagt, besser man hält sich bedeckt, aber was ist denn überhaupt davon losgelöst der Gegenstand des Interesses die Depotgröße des Gesprächspartners zu wissen? Meines Erachtens viel weniger die Frage, welche Performanz der Gesprächspartner hat. Wir sind eben Säugetiere und verbinden mit Eigenschaften gewisse Assoziationen. Ich unterstelle unbewusst vielleicht einem Familienvater eine andere Verhaltensweise als einem Party-Gänger-Single (das ist jetzt natürlich total überspitzt). Im Zweifel würde ich bei der Recherche einer guten Schulde im Ausland eher den Familienvater befragen als den Single, der sich dafür mit Nachclubs besser auskennt. Für mich hat Geldanlage auch sehr viel mit (Financial) Behavior zu tun. Darum möchte ich gerne im Austausch wissen, ob der andere nicht nur „schlau“, sondern darüber hinaus auch „vernunftbegabt“ ist. Letzteres ist für mich in einem Austausch sehr wesentlich, eigentlich alles. Natürlich korrelieren solche Eigenschaften nicht zwingend mit einer wesentlichen Depotgröße, aber ich jedenfalls sehe sie dann als wahrscheinlicher an.

      Das bedeutet nicht, dass ich eine Aussage von jemanden mit einer geringeren Depotgröße abwerten würde, überhaupt nicht. Das kann ja trotzdem jemand sein, der sehr vernunftbegabt ist, aber eben noch am Anfang des Weges steht. Bei jemanden mit einer größeren Depotgröße ist die Vermutung vielleicht schlicht naheliegender plus er hat einen Erfahrungsschatz, und der Begriffsbestandteil „Schatz“ ist hier wörtlich zu nehmen. Also denke ich nicht, dass mit größeren Depots zwingend eine höhere Intelligenz im Zusammenhang steht, aber es gibt eine etwas gesichertere Wahrscheinlichkeit, dass diese Person (natürlich weiß man es im Internet auch nicht ohne persönlichen Kontakt) andere Eigenschaften mit bringt, die einer anderen Person, sofern sie auch über ein größeres Depot verfügt, ähneln (strategische Anlage, geringerer Turn over, Resilienz, keine Sprunghaftigkeit usw.). Ich vermute, im analogen Leben treffen sich Anleger mit vielleicht etwas größeren Depots auch nicht deswegen lieber unter ihres gleichgen, weil sie ein vermeintlicher Stallgeruch oder die tiefere Tasche eint, sondern weil sie von gewissen Voraussetzungen her ähnlich ticken, die für einen langfristigen und erfolgreichen Vermögensaufbau relevant sind.

    14. Avatar von Sonny
      Sonny

      Andreas, wahnsinn. Wie alt bist du wenn ich fragen darf? Ich bin bei 370.000 mit 35 jahren

    15. Avatar von Andreas
      Andreas

      Ich bin 52.

  6. Avatar von Thomas
    Thomas

    @Diskussion United Health
    egal ob man sich hier
    https://finviz.com/map.ashx?t=sec&st=ytd
    die 3 Monats Ansicht, die ytd Ansicht oder die 3 Jahres-Ansicht anschaut,
    UNH ist die schlechteste Aktie im S&P500 (von denen die noch da sind).
    Außerdem bitte die enge Korrelation zu Centene, Molina, Elevance Health und Humana
    beachten. die haben -alle- um die 50% und mehr eingebüßt. Unregelmäßigkeiten wurden jetzt auch von Centene berichtet. Dieser Sektor ist einem -systemischen-! Risiko ausgesetzt. Die Inflation von Krankenhauskosten und Apothekeninflation lag und liegt perspektivisch noch über der „normalen“ Inflation, so schnell können die die Prämien gar nicht anheben. Mit der Erweiterung des Kundenstammes holt man sich (Entschuldigung) nur noch ungesündere, höher risikobehafte Kunden ins Portefeuille, die früher abgelehnt worden wären.
    Die extrem teure Gesundheitsversorgung und ihre Erstattungsmodelle ( Preise in USA sowieso höher) ist zur Zeit ein politisch-soziales Brennpunktthema in den USA und mMn eher dafür prädestiniert, sozialisiert zu werden wie Deutschland als um ein privatwirtschaftliches Geschäftsmodell abzubilden.
    Alle, die bei UNH (und anderen) Bottomfishing betrieben haben, haben sich eine blutige Nase geholt, (wenn sie nicht geshortet haben).
    In diesem Segment hier würde ich mich gar nicht engagieren, bevor sich nicht klare/dauerhafte/tragbare Lösungen der Erstattung der Gesundheitskosten in den USA herauskristallisiert haben. Kann auch für Pharma hart werden die nächste Zeit, wenn Trump zu Preissenkungen zwingt, aber hier ändert sich der Wind auch wieder.
    würde bei UNH kein Bottomfishing betreiben (Meinung)

    Für Ex USA Investoren kommt noch der möglicherweise Dollarmalus dazu, der früher vlt. mal ein Bonus war.

    Bis jetzt war fast jedes Engagement woanders besser als bei UNH. Das brennt sich ins kollektive Gedächtnis ein.

    1. Avatar von UrsprungsFrank
      UrsprungsFrank

      … wir sind doch in diesem Forum alle blendende Heuristiker … oder anders gesagt, teleologisch ist und können unsere Kommentare nicht sein. Die Botschaft – soweit trivial vermerkt – liegt im Medium selbst, also unseren Beiträgen in diesem Forum.

      Da haben wir Tobs Aussage, der behauptet, dass jeder wohlig fühlende Kursanstieg mit einem Draw Down von 50% seinen Vorlauf hat und da haben wir Thomas, mit der Aussage „Bis jetzt war fast jedes Engagement woanders besser als bei UNH. Das brennt sich ins kollektive Gedächtnis ein.“ Ein Zirkelschluss.

      Ich bin da eher bei Thomas, dient uns doch unser Depotmanagement wohl eher der psychologisch sehr wichtigen und damit guten Unterhaltung. Oder ich müsste Ben fragen, wieso er nicht einen deutlich höheren Anteil seines Vermögens dem Robo-Advisor überlässt. Die Differenz der Marge rechtfertigt den Aufwand nicht. Assoziativ will es mir erscheinen, dass sich wie die Kriegsführung mit Drohnen binnen eines Jahres fundamental verändert hat, das Robo-Advisor bald auch entsprechende „Drohnen“ im Anlegeralltag werden. In meiner Generationsepoche hat sich die Demokratisierung des Geldvermehrens so fantastisch durch das Internet ergeben, welches ein großartiges Gefühl der Selbstbestimmung in mir hervorrief. Ich tue mich daher mental schwer, dem Robo-Advisor sozusagen wieder wie damals dem Fondsmanager mein Vermögen anzuvertrauen. Tue ich den Schritt war es dann wieder einmal mit der Eigenwahrnehmung als Individuum.

      Sonntagsbeitrag Nummer zwei ist damit beendet ;-)

      Gruß Frank

    2. Avatar von Tobs
      Tobs

      Danke, Frank, Dein Wort zum Sonntag hatte etwas Gutes, denn ich habe nochmal nach der Quelle gesucht, auf die ich mich immer beziehe, aber nie finde (Anmerkung: Große Wissenschaft ist das von mir :-)). Die Quelle konnte ich zwar immer noch nicht finden, aber dafür hat mir ChatGPT die Quelle dieser aktuellen Studie vom 21. Mai dieses Jahres von Morgan Stanley besorgt.

      https://www.morganstanley.com/im/publication/insights/articles/article_drawdownsandrecoveries.pdf?utm_source=chatgpt.com

      Diese nennt auch die Quote von 85%, hat allerdings in ihrem Untersuchungszeitraum von rd. 40 Jahren 6.500 Unternehmen einbezogen, ist also wesentlicher breiter als nur Blue Chips und sollte für ein Blue Chips Value Depot also sogar noch mehr Hoffnung geben (das ist jetzt auch nur keck behauptet und nicht datenmäßig fundiert). Ein jeder schaue sich z.B. mal Seite 10 dieser Studie und die dort aufgeführten Unternehmen an, insbesondere die Best 20 TSR. Wäre schade, man hätte sich von diesen getrennt, oder? Heute würde vermutlich jeder Privatanleger mit der Annahme, er sein ein B+H-Investor von sich behaupten, dass er solche bzw. diese Titel nie verkaufen würde. Aber damals war nicht heute und vermutlich haben wenige (Privat-) Anleger sie lange durchgehalten, als es kräftig nach unten ging. Denn dann gab es ja – auch durchaus rationale – tausend Gründe für den damaligen Verkauf. Das ist der Grund, weswegen ich bei dieser Statistik diese Demut spüre und mir eingestehe, dass ich eigentlich recht dumm und ungeduldig bin und daher Aktien grundsätzlich laufen lasse.

      Ich schließe ab mit dem sinngemäßen Zitat von Munger auf der ersten Seite der oben verlinkten Studie.

      „Munger not only argues that you have to be calm about these
      declines, he goes further to suggest that if you cannot deal with
      them “you deserve the mediocre result you are going to get.” In
      other words, big drawdowns are a price to pay for superior long-
      term investment returns.“

    3. Avatar von Tobs
      Tobs

      Nach genaueren Besehen der Studie: Sie ist sehr interessant und auch aussagekräftig, keine Frage.

      Aber sie belegt nicht meine Aussage, dass rd. 85% auf ATH notierende Titel zuvor einen Drawdown von 50% oder mehr hatten.

      Die Revovery Rate nach dieser Studie ist erheblich geringer. Ich vermute, weil sie eben sehr marktbreit ist und nicht nur auf Blue Chips abstellt. Insofern hätte mich der hohe Quotient von 85% dann auch verwundert.

      Also: Ich bleibe den Nachweis weiterhin schuldig für die ursprüngliche Aussage.

  7. Avatar von Patrick
    Patrick

    Verfolgt hier jemand noch die Zahlen von Unicharm?

    1. Avatar von Tobs
      Tobs

      Hi Patrick,

      ich verfolge die Zahlen.

      https://www.unicharm.co.jp/content/dam/sites/www_unicharm_co_jp/pdf/ir/library/investors/E_202506_Presentation%20Materials.pdf

      Erstmal das Positive – Kapitalrückführung an die Investoren: Dividende wird dieses Jahr kräftig steigen, von 14,7 auf 18 Yen für das Gesamtjahr (Anmerkung die 14,7 vom letzten Jahr sind in dieser Darstellung bereits bereinigt auf den später erfolgten Aktiensplit 3:1). Payout Ratio steigt damit auf 37%. Nächstes Jahr wäre dann der Divi-Aristokrat verdient. Aktien werden auch weiterhin zurückgekauft.

      Allerdings ist für das erste Jahr der Umsatz rd. 5 % und das operative Ergebnis um rd. 20% zurückgegangen. Im wesentlichen ist das auf den asiatischen Markt zurückzuführen (wohl besonders China), wo das operative Ergebnis regelrecht eingebrochen ist. Unter anderem wird dies mit signifikanten strategischen Investitionen begründet, die ab Q3 Früchte wieder Früchte tragen sollen. Es muss wohl auch in China im Bereich Feminine Care negative Publicity gegeben haben. Dazu konnte ich aber im Netz erstmal auf die Schnelle nichts finden.

      Die EPS sind tatsächlich sogar ganz leicht gewachsen, obwohl auf der Unternehmensgewinn rückläufig gewesen war. Hier habe ich selber noch nicht ganz verstanden, ob das entsprechend auf die Aktienrückkäufe zurückzuführen ist oder der EPS – was ich nicht hoffe – adjustiert ist. Da bin ich mal gespannt, wenn Ben im Rahmen seines Dividenden-Depots vielleicht dazu was ausführen wird.

    2. Avatar von Tobs
      Tobs

      Sollte heißten statt für „das erste Jahr“ natürlich „für das erste Halb-Jahr“.

  8. Avatar von Tobs
    Tobs

    Novo Nordisk ist wieder ne heiße 30iger!! Wer hätte das gedacht…

    1. Avatar von Ben Warje

      Es ist wirklich erstaunlich. Zwischendividende haben sie heute um 7,1% erhöht. Ich habe noch mal ein bisschen nachgelegt heute Abend.

    2. Avatar von Chrischaan

      Herzlichen Glückwunsch! Das war gutes TIming. ;-)

  9. Avatar von UrsprungsFrank
    UrsprungsFrank

    Kurios. Im Grunde würde ich aufgrund Deiner Kenntnis von der Materie die Aufstockung über das Optionsdepot realisieren.

    Gruß Frank

    1. Avatar von Ben Warje

      Hallo Frank,

      darüber nachgedacht habe ich auch. Ich sehe Novo Nordisk aber tatsächlich als Langfristanlage und wenn ich einmal zum Nachkauf entschlossen habe, dann will ich die Aktien auch tatsächlich haben. Im Optionsdepot hätte ich sie durch die Prämie entweder noch etwas günstiger bekommen oder eben nicht. Und dann gleich 100 Stücke wären mir auch zu viel. Deshalb der erneute Nachkauf ins Dividendendepot und die Zuversicht, dass ich mir da langfristig einen soliden Wachstumswert günstig erworben habe. Aber wer weiß – noch günstiger geht ja auch immer…

      Viele Grüße Ben

  10. Avatar von Thomas
    Thomas

    UBS hat für Novo das Kursziel auf 340 DKR zurückgenommen. Analysten laufen auch oft nur der Realität hinterher. Charttechnisch wurde ein Wendepunkt bei 300 DKR vorhergesagt. Heute sind wir schon bei 290 DKR.
    Pharma zieht allgemein den Kopf ein. Trump im Moment mal wieder unberechenbar.
    wenn Pharma weiter sinkt, sinkt Novo am unteren Ende.
    In Amerika selbst läuft es, an der Börse Dow und Nasdaq in der Nähe der ATHs, warum soll Trump zurückstecken. Für ihn läuft es wie am Schnürchen.
    Die Schweizer ziehen auch den Kopf ein, die Delegation fährt unverrichteter Dinge nach Haus. Roche und Novartis auch auf dem Rückzug.
    Dollar fällt weiter. US-Unternehmen verdienen global mehr durch Dollarverfall.

    Also ehrlich, mir hat es heute auch in den Fingern gejuckt, habe aber so das Gefühl, das Novo noch billiger zu bekommen sein wird.
    1.) nur Meinung
    2.) habe keinen Handlungszwang, wenn Novo doch wieder nach oben abdrehen sollte, auch gut.

  11. Avatar von Andreas P.
    Andreas P.

    Möglicherweise könnte es aussichtsreich sein, die Aktienkurse der von den Zöllen besonders betroffenen amerikanischen Unternehmen aufmerksam zu beobachten.

    Zum einen werden sie meiner Ansicht nach sehr schnell versuchen, mit kostensenkenden Maßnahmen („Rationalisierung“) im laufenden Betrieb gegenzusteuern. Das würde ihre Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich verbessern. Zusätzlich könnten die (geplanten) Steuerentlastungen durch die US-Regierung kompensatorisch wirken.

    Könnte es also am Ende vielleicht sein, dass „die Letzten die Ersten“ sein werden?

    Viele Grüße

    Andreas P.

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