Zuversichtlich in das 2. Halbjahr hinein!

Kalenderblatt Juli 2022
4.7
(36)

Das erste Halbjahr des Jahres 2022 hat uns ganz schön viel abverlangt. Die Pandemie ist immer noch nicht besiegt und China kämpfte mit großflächigen Lockdowns gegen sie an.

Russland startete einen Angriffskrieg gegen die Ukraine und veränderte damit die Friedensordnung in Europa. Die Energiepreise explodierten, Rüstungsaktien erreichten Rekordstände und der Wirtschaft droht eine Rezession.

Die Notenbanken starteten ihre Zinswende, entweder durch deutliche Zinserhöhungen oder – wie die EZB – durch verbale Ankündigungen. Die Inflation bekamen sie trotzdem noch nicht in den Griff.

Kaum verwunderlich, dass die Börsen in den Bärenmarkt abtauchten. Und auch meine Depots wurden ganz schön strapaziert.

Bei all den negativen Nachrichten bin ich aber jetzt schon zuversichtlich für das zweite Halbjahr. Denn wenn die Stimmung komplett am Boden liegt, dann ist das meist ein gutes Signal für die Börsen.

In diesem Beitrag schaue ich auf das erste Halbjahr und den Juni zurück und gebe Dir einen Ausblick auf das, was ich in der nächsten Zeit an der Börse erwarte.

Hinsichtlich meiner Geldanlagen war das 1. Halbjahr ein Zeitraum, den ich möglichst schnell vergessen möchte. Denn ein Buchwertverlust in der Größenordnung eines Jahresgehalts ist nichts für schwache Nerven.

Und ich hätte auch nicht gedacht, dass meine größten Verlustbringer aus dem Technologiesektor und der Private Equity-Branche kommen würden. Genauso wenig übrigens wie ich die starken Gewinne im Nahrungsmittelsektor erwartet hatte.

Wenn ich wollte, dann könnte ich mir meine Performance auch schön reden. Denn während der S&P 500 mit 21% und der DAX mit 19,5% Minus das 1. Halbjahr abschlossen, lag das Minus meines Dividendendepots „lediglich“ bei 11,7%. Ein überaus schwacher Trost!

Übrigens war der DAX nur im 1. Halbjahr 2008 mit -20,4% noch schlechter. Für den S&P 500 war es gar die schlechteste Performance seit 1970. Auch damals büßte der marktbreite Index 21% ein.

Meine Zuversicht für das 2. Halbjahr kommt aber auch ein bißchen genau aus diesem Umstand. Denn im 2. Halbjahr 1970 legte der S&P 500 dann um 27% zu.

Stand Wertpapierdepots

Details zu den einzelnen Depots gibt es – wie immer – ausführlich in diesem Bericht. Für den schnellen Überblick hilft die folgende Tabelle:

Depotwert 30.06.22Monatsperformance
Dividendendepot399.690 €-4,6%
Optionsdepot38.560 €-12,8%
Anti-Depot2.360 €-34,7%
Zitronen-Depot31.793 €-2,2%
Summe:472.403 €-5,7%
Veränderung 2022:-67.977 €
abzgl. Einlagen:-5.205 €
Nettoveränderung 2022:-73.183 €

Seit Anfang des Jahres liege ich damit bei einem Minus von gut 73.000 €.

Aktienkäufe

Im Juni habe ich sieben Aktienkäufe im Dividendendepot getätigt und insgesamt 8.062,35 € investiert:

100 Aktien Defama für 2.518,67 €

136 Aktien Greencoat UK Wind für 259,76 €

20 Aktien Fortescue Metals Group für 293,08 €

5 Aktien 3M für 615,00 €

200 Aktien GrainCorp für 1.244,00 €

50 Aktien Hornbach Baumarkt für 2.552,34 €

50 Aktien Fortescue Metals Group für 579,50 €

Für zukünftige Käufe habe ich meine Watchlist veröffentlicht. Die Neuzugänge für das Dividendendepot Fortescue Metal Group, GrainCorp und Hornbach Baumarkt werde ich sukzessive in eigenen Beiträgen ausführlich vorstellen.

Aktienverkäufe

Im Juni habe ich zwei Verkäufe im Dividendendepot getätigt und damit 5.934,19 € erlöst:

50 Aktien BASF für 2.554,19 €

50 Aktien Kellogg für 3.380,00 €

Bei BASF habe ich mich zunächst zur Halbierung meiner Position entschieden und dafür noch einen vergleichsweise guten Verkaufskurs von 51,31 € erzielt. Im Anschluss verlor die Aktie rund 10 € Kurswert aufgrund der weiter bestehenden Sorgen vor Problemen mit der Gasversorgung.

Dividendenerträge

Im Juni erhielt ich insgesamt 833,38 € als Netto-Dividenden. Gegenüber dem Vorjahres-Juni ist das eine Veränderung von +22,4%.

Ich erhielt im Juni die folgenden Dividenden:

Partners Group: 34,82 €

Johnson & Johnson: 116,74 €

Microsoft: 47,37 €

3M: 82,49 €

Kellogg: 20,69 €

McDonald’s: 14,61 €

Terna: 244,79 €

BlackRock: 85,84 €

Civitas Social Housing: 89,43 €

PepsiCo: 96,60 €

Mein Dividendenziel für 2022 habe ich in diesem Beitrag erläutert. Im ersten Halbjahr habe ich insgesamt schon 7.151,79 € an Nettodividenden erhalten. Gegenüber dem 1. Halbjahr 2021 ist das aber ein Minus von 414,18 € und vor allem durch den Verkauf einiger großer Dividendenzahler bedingt. Die Erreichung des Jahresziels ist aktuell ebenfalls keinesfalls sicher.

P2P-Kredite

Im Juni erzielte ich Erträge aus P2P-Krediten in Höhe von 1,52 €. Bei den verbliebenen drei Plattformen warte ich nur noch auf die Fälligkeiten und lasse mir dann dort auch mein Guthaben auszahlen.

Mein Gesamt-Bestand in P2P-Krediten beträgt jetzt noch 834 €. Bezogen auf die einzelnen Plattformen bin ich aktuell so investiert:

PlattformZins durchschnittlichaktueller Standinvestierte P2P-Krediteeröffnet
Mintos9,29%397 €108/2018
Estateguru11,46%304 €409/2018
viainvest11,78%133 €1311/2018

Eine Übersicht zu den einzelnen Plattformen und meine ursprünglichen Intentionen zum P2P-Investment findest Du hier.

Crowdinvesting

Über meine bisherigen Erfahrungen mit Crowdinvesting hatte ich 2020 ausführlich berichtet. Im Juni erhielt ich 12,00 € Zinsen aus meinem Crowd-Portfolio.

Planmäßig zurückgezahlt wurde das Projekt „Atelier-Wohnungen an der Burg“ bei Engel Völkers Digital Invest.

Mein Portfolio ist jetzt 5.811,53 € groß: Ich habe nun 500 € bei Bergfürst, 1.000 € bei Engel & Völkers Digital Invest und 4.600 € bei ecoligo investiert. Davon wurden in diesem Jahr 88,47 € seitens ecoligo und je 100 € bei Bergfürst und Engel & Völkers Digital Invest getilgt.

Depotperformance

Mein Dividendendepot hat sich im Juni erneut abwärts entwickelt. Per Ende Juni beträgt der Depotwert nun 399.690 €. Im Monatsverlauf steht für mein Dividendendepot ein Minus von 4,6%. Im 1. Halbjahr summiert sich das Minus auf 11,7%.

Top-Werte im Dividendendepot im Juni waren General Mills (+10,0%), Kellogg (+4,7%) und Novo Nordisk (+3,4%).

Schwächste Werte im Juni waren Fortescue Metals Group (-21,6%), Siemens (-20,7%) und BASF (-19,5%).

Die Volatilität meines Dividendendepots lag im Juni bei 4,7%.

Anti-Depot

Mit dem Anti-Depot teste ich mit Echtgeld eine abweichende Anlagestrategie. Ich habe es zu Beginn des letzten Jahres aufgesetzt und im Jahresverlauf eine Performance von 40,8% erzielt.

In diesem Jahr liegt das Depot bisher mit -51,0% deutlich im Minus. Im Juni ging es 34,7% abwärts.

Derzeit enthält das Anti-Depot ausschließlich Bitcoins. Anfang Juni kaufte ich noch 0,025 BTC für 692,07 € hinzu. Sie stammten aus meinem Sparplan bei coindex, den ich entsprechend auszahlte. Er läuft aber weiter und ich kaufte schon Mitte Juni wieder für 100 € neue Bitcoins.

Zu meiner weiteren Strategie mit dem Bitcoin habe ich einen eigenen Beitrag veröffentlicht.

Das Anti-Depot führe ich bei justTRADE. Die Volatilität des Anti-Depots lag im Juni mit 20,2% erneut deutlich über meinem Dividendendepot.

Optionsdepot

Mit dem Optionsdepot verfolge ich eine risikoarme Optionsstrategie, die ich in meiner Serie zum Optionshandel ausführlich beschrieben habe. Damit habe ich ein kleines Nebenportfolio aufgebaut, das durch Optionsverkäufe (Puts und Calls) laufende Erträge erzielen soll.

Im Juni erzielte ich durch verkaufte Optionen und Dividenden Einnahmen im Optionsdepot von 164,10 € brutto. Die Performance war im Juni mit -12,8% ebenfalls negativ. Hier waren erneut vor allem die Kryptominer für den Rückgang verantwortlich. Im 1. Halbjahr summierte sich das Minus im Optionsdepot auf 31,4%.

In dem Juni-Betrag enthalten sind Dividenden der DWS Group (200 € brutto), von Viatris (46,15 €) und von B2Gold (72,26 €).

Alle Transaktionen im Optionsdepot dokumentiere ich mit Screenshots auf einer eigenen Seite.

Zitronen-Depot

Das Zitronen-Depot und seine besondere Strategie habe ich hier ausführlich vorgestellt. Dort findest Du auch die aktuelle Zusammensetzung. Ich baue mir langfristig ein Portfolio von Nachbesserungsrechten auf und erhoffe mir durch die Spruchverfahren eine risikoarme Zusatzrendite in einigen Jahren.

Im Juni kam es nun zum Squeeze-Out bei SinnerSchrader. Für meine 900 Aktien erhielt ich je 16,43 €.

Das Volumen meiner Nachbesserungsrechte hat sich damit auf 26.896,40 € erhöht.

Kleine Positionen aufgebaut habe ich im Juni bei Adler Real Estate (837,90 €) und bei Gateway Real Estate (529,90 €). Bei beiden Unternehmen sind Squeeze-Outs angekündigt, es stehen aber noch keine Abfindungsbeträge fest. Ich will mit diesen kleinen Positionen einfach investiert sein und die Aktien so besser beobachten. Nach Veröffentlichung der Abfindungsbeträge und der Bewertungsgutachten werde ich dann die Positionen voraussichtlich deutlich erhöhen.

Das Depot erzielte eine Monatsperformance von -2,2%. Im 1. Halbjahr lag das Minus bei 4,2%.

Immobilie

Über meine Wohnung in Leipzig habe ich zuletzt mit einem Update berichtet. Im Juni erhielt ich wieder eine Mietzahlung von 863,91 € (nach Abzug der Gebühr für die Sondereigentumsverwaltung). Das Hausgeld beträgt 246,00 €. Meine Nettomieteinnahme lag damit bei 617,91 €. Für den Immobilienkredit zahlte ich Zinsen in Höhe von 266,80 €. Ich erzielte somit in diesem Monat einen Nettoerlös von 351,11 €.

Aufgrund der hohen vereinbarten Tilgung des Kredits habe ich aber einen negativen monatlichen Cash-Flow. Die monatliche Annuität liegt bei 1.216,80 € (Zins & Tilgung) und ist bis 30.09.2028 fest vereinbart.

Dafür sinkt die Verschuldung der Wohnung stetig, sie liegt zum Ende Juni bei 257.013,84 €.

Dividendenveränderungen

Im Juni wurden bei meinen Depottiteln folgende Dividendenveränderungen verkündet:

General Mills: Erhöhung der Quartalsdividende von 0,51 auf 0,54 US$ (+5,9%)

Ausblick auf das zweite Halbjahr

In den letzten Tagen beobachte ich, dass die Stimmung hinsichtlich Aktien komplett im Keller ist. Die Suchanfragen bei Google sind massiv eingebrochen und Neo-Broker berichten über erhebliche Umsatzrückgänge.

Und ich selbst habe eigentlich auch jegliche Hoffnung verloren, dass wir kurzfristig Themen wie die Inflation, Zinsanstiege, den Ukraine-Krieg oder die drohende Rezession erledigen können.

Und genau das ist aus meiner Sicht ein sehr guter Ausgangspunkt für das zweite Halbjahr! Denn bekanntlich wird an der Börse die Zukunft gehandelt. Und da wird der Blick jetzt eben nicht mehr auf den Rest des Jahres gehen, sondern schon weit nach 2023.

Und da sieht es dann schon wieder besser aus. Die Inflation sollte ihren Peak gesehen haben und Zinserhöhungen könnten dann auch schon wieder Geschichte sein. Und womöglich sehen wir zwar in diesem Jahr einen Rückgang der Wirtschaftsleistung, aber das bietet eben auch Potenzial für Überraschungen.

Deshalb bin ich – trotz negativer Sicht auf die Realität – für das nächste Halbjahr zuversichtlich für Aktien eingestellt. Ich bin überzeugt davon, dass wir am Jahresende bei den großen Indizes deutlich niedrigere Minuszeichen sehen werden. Vielleicht sogar ein kleines Plus. Und das bedeutet dann eben bei einem aktuellen Minus von 20% einen Zuwachs im zweistelligen Prozentbereich in den nächsten 6 Monaten.

Für unsere Depots ist das womöglich erst mal nur ein schwacher Trost. Denn Minus bleibt Minus. Aber für Nachkäufe, die Du jetzt oder in den nächsten Wochen tätigst, können das attraktive Einstiegskurse sein.

Ich habe ja bereits einige Käufe in den letzten Wochen getätigt. Dabei schaue ich gar nicht so sehr, ob ich den Tiefstpunkt erreiche und in den nächsten Tagen schon einen Gewinn habe. Mein Fokus ist langfristiger ausgerichtet.

Ich kaufe die Titel, die meinem Depot weiter eine gute Struktur geben, meine Dividendenerträge stabilisieren und für die Zukunft gut aufgestellt sind.

Im Blick habe ich z.B. derzeit Texas Instruments, Partners Group und die Deutsche Beteiligungs AG.

Und besonders intensiv schaue ich mir den Kursverlauf bei dieser Aktie aus meinem Depot an. Sie steht für das 2. Halbjahr auf jeden Fall für einen Nachkauf an. Ich bin bei ihr sehr sicher, dass die aktuellen Aktienkurse im Nachhinein gute Einstiegsgelegenheiten gewesen sein werden.

Aktualisiert auf den 30.06.2022 habe ich übrigens auch meine Übersicht zur Risikostruktur meines Dividendendepots. Schau gerne mal rein!

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Im Text habe ich einige Geldanlagen erwähnt, die Dich vielleicht inspirieren, selbst in eine ähnliche Richtung zu investieren. Besonders leicht geht das mit den folgenden Partner-Links, die Dich nichts kosten, aber den Divantis-Blog unterstützen:

justTRADE als mein Online-Broker für Wertpapiere und Kryptowerte aus einem Depot heraus – für 0,-€ Orderprovision und in diesem Jahr für Guthaben bis 5.000 € ohne Negativzinsen.

ecoligo für nachhaltige Crowdfinanzierungen – bei Registrierung über den Link erhältst Du einen einmaligen Willkommensbonus in Höhe von 1,00 % bezogen auf den Betrag Deines Erstinvestments. Außerdem kannst Du bei der Registrierung noch den Bonuscode NEU25 eingeben und erhältst zusätzlich einen Neukunden-Bonus in Höhe von 25 €.

Bergfürst bietet Crowdinvestments für Immobilien ab 10 € Anlagesumme. Bei Registrierung erhältst Du 10 € Startguthaben und kannst das Investieren einfach mal ausprobieren.

Engel & Völkers Digital Invest wähle ich für Immobilien-Crowdinvestments ab 100 € Anlagesumme. Die Angebote sind in der Regel innerhalb weniger Minuten platziert. Deshalb solltest Du Dich einfach registrieren und für den Newsletter anmelden. Du erhältst dann unverbindlich die neuen Angebote zugesandt und kannst Dich dann entscheiden, ob ein Investment für Dich attraktiv ist.

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11 Gedanken zu „Zuversichtlich in das 2. Halbjahr hinein!“

  1. Guten Morgen Ben,
    wieder einmal vielen Dank für deinen sehr lesenswerten Artikel.
    Man braucht derzeit echt starke Nerven bei dem Auf und Ab.
    Warum hast du die Hälfte deiner BASF-Aktien verkauft und nicht alle?
    Gruß Sebastian I

    1. Hallo Sebastian I,

      im Nachhinein frage ich mich das auch. ;) Zum Verkaufszeitpunkt wollte ich nur 100 Defama-Aktien kaufen und dafür reichte der Erlös von 50 BASF-Aktien. Und ich hoffte, dass der Aktienkurs sich noch weiter erholen würde. Denkste! Na ja, mit jetzt noch 50 BASF-Aktien fühle ich mich allerdings entspannter investiert und kann die weitere Entwicklung um die Gaslieferungen beobachten.

      Viele Grüße Ben

  2. Hallo Ben,

    bei deinen Aktienkäufen hast du Hornbach Baumarkt mit 50 Aktien für 2552,34€ aufgeführt.
    Das entspricht einem durchschnittlichen Kaufkurs von 51,04€. Hast du hier eventuell einen Tippfehler? Die Aktie steht ja trotz massiven Kurseinbruch bei über 70€.

    Liebe Grüße und Danke für den (wie gewohnten) klasse Beitrag!

    Dieter

    1. Hallo Dieter,

      Danke für Dein Feedback! Von Hornbach gibt es 2 Aktien. Einmal die Holding mit dem eingebrochenen Aktienkurs und die Tochter Hornbach Baumarkt mit einem Aktienkurs von jetzt rund 47 €. Ich habe die Tochter gekauft, da hier immer noch das Baumarktgeschäft drinliegt und es aus meiner Sicht auch eine Chance gibt, dass die Holding die verbliebenen freien Aktionäre teurer aus der Tochter rauskaufen wird.

      Viele Grüße Ben

    1. Hallo Marcus,

      war über überhaupt nicht böse gemeint, wollte es nur nachvollziehen können. Tut mir leid falls es so rüberkam.

      Liebe Grüße und ein schönes Wochenende
      Dieter

  3. Hallo Dieter,

    weiß ich doch! Ich hatte es auch so nicht aufgefaßt!
    Ich hatte die Erklärung von Ben, noch nicht einmal gesehen, als ich hier auf senden gedrückt habe. Verstehe momentan nicht mal, wie sein Beitrag vor meinem aufgetaucht ist! Aber auch eigentlich nicht mehr wichtig! Er hat’s ja gut erklärt und ich wollte mit den beiden Nummern auch nur darauf hinweisen.
    Wünsche dir auch ein schönes Wochenende

    p.s. Bin mal gespannt was Ben zu seinen neuen Aktien schreibt 😎

  4. Hallo Ben,
    sehr schön zu lesen, dass Du auch bei FMG zugegriffen hast. Werden wir auch noch Deine Beweggründe und Hintergründe hierzu erfahren?

    Ich hatte sie seit Anfang 2020 auf der Watchlist und habe im Jan, Mai und jetzt nochmals gekauft.
    Ich war auf der Suche nach einem Rohstoff-Unternehmen zur Diversifizierung und man kennt natürlich die üblichen verdächtigen wie BHP oder RioTinto. Durch einen Artikel wurde ich auf FMG aufmerksam insbesondere durch deren Infrastruktur Bahn & Häfen sowie deren Investitionen in deren Forschungsunternehmen FFI um Hochöfen mit Wasserstoff klimaneutral zu betreiben, aber auch deren generelles Wasserstoffvorhaben.
    Später kamen ja auch die großen Kooperationsmeldungen wie mit Covestro etc. und FFI (aber hier muss man auch erstmal aus dem ein oder anderen Artikel erstmal den Zusammenhang herstellen – lässt sich schnell überlesen).
    Auf alle Fälle auch ein Unternehmen von dem ich innerhalb diesen Sektors überzeugt bin und nun 170 Anteilen im Depot habe.

    Viele Grüße
    Alex M.

    1. Hallo Alex (und Ben),
      FMG scheint auch sehr abhängig von (den Verkäufen nach) China zu sein. Hatte China nicht vor geraumer Zeit auch einmal die Einfuhren aus Australien aus politischen Gründen reduziert ? Wie siehst Du dieses „Klumpenrisiko“?
      BG, Matthias66

      1. Hallo Matthias66,
        hallo Alex M.

        meine Vorstellung der Fortescue Metals Group erscheint am morgigen 7. Juli um 8.00 Uhr. Ich bin gespannt auf die Diskussion mit Euch.

        Viele Grüße Ben

      2. Hallo Matthias66,
        FMG konzentriert sich darauf das Eisenerz sicher und mit am kostengünstigsten zu explorieren. Das ist das originäre Kerngeschäft. Die Hauptabhängigkeit sehe ich hier vom globalen Eisenerzpreis, langfristig mit steigender Nachfrage – kurzfristig/mittelfristig spielen da wie immer etliche Faktoren mit rein (einer mit Sicherheit China).
        Die Entwicklung des Geschäftsfelds des „grünen“ Wasserstoffes bzw. deren angestrebte Transformation zur Emissionsfreiheit der Schwerindustrie sowie andere Bereiche wie Aviation etc. halte ich für sehr spannend.
        Aber Bens Sichtweise sowie der anderen Mitlesen würde mich hier auch interessieren.
        Beste Grüße
        Alex M.

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