Blick zurück im Zorn: Oktober 2018

Kalenderblatt Monatswechsel Oktober/November 2018

Kein Grund zur Aufregung. Es ist ja bekannt, dass der Oktober der Monat der Börseneinbrüche ist. Und diesmal gab es ja gar keinen Crash.

Trotzdem bin ich zornig, wenn ich an den Oktober denke. Aber der Reihe nach.

Nicht alles war unerwartet: Die niedrigsten Dividendenerträge standen schon vorher fest. Am meisten habe ich mich darüber geärgert, dass ich nicht mehr liquide Mittel zum Aktienkauf hatte. Aber ich wollte diesmal auf keinen Fall massiv meinen Wertpapierkredit in Anspruch nehmen. Dafür ist die Lage zu wackelig. Und meine größeren Geldzuflüsse (Bonuszahlung, Steuerrückerstattung) sind schon gekommen. Sie hatten erst zum Ausgleich des Wertpapierkredits geführt. Ich wollte nicht schon wieder auf Pump investieren. Obwohl es sehr in den Finger gekribbelt hatte…

Aktienkäufe

Trotzdem reichte mein Geld für zwei Käufe. Eigentlich wollte ich mich ja komplett zurückhalten (hier meine Vorausschau auf den Oktober nachlesen), aber das war unmöglich. In 2 Transaktionen investierte ich 2.170,35 €:

500 Aktien Taylor Wimpey für 910,95 €

50 Aktien BayWa für 1.259,40 €

Beide Aktien notieren jetzt schon über meinen Kaufkursen. Zumindest kurzfristig habe ich alles richtig gemacht.

Zornig war ich an einigen Börsentagen als es richtig runter ging und ich kein Geld für Investments hatte. Und feststellte, dass ich viele Käufe von Anfang des Jahres zu teuer gemacht hatte.

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Aktienverkäufe

Auch im Oktober habe ich keine Aktien verkauft.

Dividendenerträge

Mit Dividendenerträgen von 157,55 € war der Oktober erwartungsgemäß mein schwächster Monat. Immerhin ist das noch eine kleine Steigerung von 1,6% gegenüber dem Oktober 2017.

Coca-Cola überwies 25,06 €

Kimberly-Clark zahlte 80,33 €

MTR schüttete 40,31 € aus

Keurig Dr. Pepper geizte mit 4,84 €

Medtronic war mit 7,01 € dabei.

Depotperformance

Welches Depot hat im Oktober nicht gelitten? Das Divantis-Depot natürlich auch. Gefühlt ging es aber an vielen Tagen nicht so deutlich runter wie die großen Indizes. Ich konnte die defensive Aufstellung und breite Diversifizierung deutlich merken. Auf Monatssicht belief sich die Depotperformance auf -2,16%. Der DAX verlor hingegen 7,05%. Das ist eine deutliche Outperformance und manch ein Fondsmanager würde sich dafür feiern. Unterm Strich bleibt aber ein Minus und da gibt es für mich nichts zu feiern.

Trotzdem gab es glücklicherweise Titel mit einer positiven Performance. Meine 3 Top-Werte  waren Keurig Dr. Pepper (+15,5%), Verizon (+9,4%) und Procter & Gamble (+9,0%).

Die schwächsten 3 Titel waren IBM (-21,9%), MSCI Inc. (-13,3%) und Metsä Board (-11,2%).

IBM ist ein Titel, bei dem es wirklich in den Fingern kribbelt. Auf lange Sicht glaube ich hier an die positiven Aussichten. Auch wenn die geplante Übernahme von Red Hat sehr teuer ist…

P2P-Kredite

Um eine weitere Stabilisierung in meinen passiven Einkommensstrom zu erhalten, baue ich mir langsam auch ein Portfolio aus P2P-Krediten auf.

Aktuell habe ich in drei Plattformen investiert und im Oktober insgesamt Erträge von 20,92 € erzielt. Neu hinzugekommen ist Bondora Go & Grow. Hier habe ich erstmal nur 55 € eingezahlt und dafür einen Neuanmeldebonus von 5 € erhalten. Die 60 € Kapital werfen nun täglich 1 Cent Zinsen ab (6,75% Zinsen bei täglicher Verfügbarkeit). Das ist natürlich nur ein symbolischer Wert, aber gar nicht so schlecht, um die Funktionalitäten der Plattform kennenzulernen. Wenn Du Dir auch den Neuanmeldebonus sichern möchtest, dann kannst Du Dich über diesen Link* bei Bondora Go & Grow anmelden.

Eine Übersicht über meine P2P-Investments findest Du hier.

Immobilie

Meine jüngst erworbene Eigentumswohnung in Leipzig wird weiterhin saniert. Deshalb ist sie planmäßig unvermietet und verursacht nur Kosten. Im Oktober habe ich – wie schon im September – 30,47 € Zinsen an die Bank gezahlt.

Ausblick auf den November

Die Anzeichen im November sehen zunächst wieder positiver aus. Ich traue mir aber derzeit, gerade aufgrund meiner langjährigen Erfahrung, keine kurzfristige Prognose zu. Haben wir die Tiefstkurse im Oktober gesehen? Als Optimist tendiere ich zum Ja. Als vorsichtiger Anleger bin ich aber extrem unsicher. Jedenfalls bleibt es für mich wichtig, langfristig vollständig überzeugt zu sein, wenn ich irgendwo investiere. Das Unternehmen muss krisenfest sein und durch sein Geschäftsmodell einen schwer einholbaren Vorsprung vor dem Wettbewerb haben. Und am besten noch gegen disruptive Tendenzen immun sein. In meinen letzten Monatsrückblicken (September, August und Juli) hatte ich einige Aktien genannt, die Du Dir ruhig einmal anschauen könntest.

Für den November will ich das lassen, weil ich die Situation gerade einfach zu wackelig empfinde. Grundsätzlich interessant finde ich aber weiterhin alle Unternehmen aus meinem Depot, die deutlich unter ihren Jahreshochs notieren. Hier sind durchaus attraktive Unternehmen zu finden. Ob sie aber nicht noch günstiger werden, das weiß ich nicht.

Mein persönlicher Blick geht in den nächsten Tagen zu Atlantia. Die hatte ich ja nach dem massiven Kursrutsch aufgrund des Brückeneinsturzes von Genua nachgekauft. Am 9. November wird der Atlantia-Vorstand die vorläufigen Zahlen beurteilen und über die Zahlung der für Ende des Monats anstehenden Zwischendividende entscheiden. Kurzfristig verspreche ich mir hier bei einer positiven Nachricht ein gewisses Kurspotenzial. Umgekehrt könnte eine Dividendenkürzung oder -streichung zu einem erneuten Sell-Off führen. Ich würde dann meine nachgekauften Aktien auch wieder verkaufen und das Geld für andere Zwecke einsetzen.

Ich wünsche Dir einen erfolgreichen November! Wenn Du gute Aktientipps hast, dann schreib gerne einen Kommentar unter diesen Beitrag. Wir freuen uns alle über angeregte Diskussionen.

24 Gedanken zu „Blick zurück im Zorn: Oktober 2018“

  1. Wenn ich tippen müsste, dann würde ich darauf Tippen, das wir bis Ende des Jahres eine Erholung haben. Und nächste Jahr in Jannuar abverkauft wird. So sehr wie die meisten Menschen glauben, dass es keine Jahres end Rallye geben wird, wird es bestimmt eine geben :D

    Zu den P2P krediten. Du arbeitest selbst in der Finanzbranche wenn ich das richtig verstanden habe :)
    Wann fallen die meisten Kredite bei euch aus? Ich würde Wetten in einer Rezession, Depression :D
    Deshalb habe ich bezüglich der p2p Kredite zwei Fragen an dich:

    Wo glaubst du in welchem Wirtschaftszyklus wir uns jetzt / in 2 Jahren befinden?
    Und mit wie vielen Ausfällen bei den krediten rechnest du? Bzw. Was ist deine Taktik diesbezüglich, wenn wir einen Abschwung bekommen?

    Über deine Antworten wäre ich sehr gespannt.

    Gruß,
    Pascal :)

    1. Hallo Pascal,

      gute Fragen, die Du stellst! ;) Deine Fragen zu den P2P-Krediten sind ja mehr oder weniger rhetorischer Art. Klar wird es da Ausfälle geben. Deshalb streue ich die Anlagen. Über Plattformen und in möglichst viele unterschiedliche Kredite. Und ich begrenze definitiv mein Investment. So dass ich nicht mehr als 1 Jahr meiner Dividendenerträge dort anlegen werde. Alles andere wäre mir zu viel.

      Für mich sind die P2P-Kredite zudem auch etwas in der Richtung, was man durch Investments in Emerging Markets erhält. Eine weitere Diversifikation in noch nicht entwickelte Märkte. Die Kredite werden nahezu ausschließlich im Baltikum und in Osteuropa vergeben. Dort bin ich mit meinen Aktien gar nicht investiert. Und eine Rezession bei uns muss dort noch keine bedeuten. Sie kann aber auch noch viel schlimmer werden. Ich gehe für mich davon aus, dass die Korrelation mit den Aktienmärkten nicht besonders hoch ist und die P2P-Kredite deshalb als Beimischung auch Sinn machen.

      Ich habe keine eigenen Modelle aufgesetzt, mit denen ich Ausfallwahrscheinlichkeiten der P2P-Kredite berechne. Dazu sind die verfügbaren Informationen zu dürftig und die Historie zu kurz. Ich achte deshalb auf hohe Zinssätze (Estateguru) oder Rückkaufgarantien (Mintos). Beides sollte mein Nettoergebnis positiv beeinflussen. Mein Zielergebnis liegt bei 8% vor Steuern – nach Ausfällen.

      Viele Grüße Ben

  2. Hallo Ben,

    Ich habe mir Takeda Pharma ins Depot geholt. Ist das grösste japanische Pharma Unternehmen, dass gerade Shire übernehmen will. Durch die bevorstehende Übernahme sind die Aktien auch im Kurs gefallen. Wenn man an die Story glaubt dann geht es ab jetzt wieder nach oben. Dividende ist bei über 3%.
    Weiters habe ich mir Bristol Myers, Digital Realty und Banco Latino Americana Bladex in das Depot geholt.

    C

    1. Hallo Caffeine,

      Takeda Pharma ist mutig. Hoffe Dein Mut wird belohnt! Machst Du Dir keine Sorgen um die hohe Verschuldung des fusionierten Unternehmens? Shire steht bei 18 Mrd., Takeda bei 8 Mrd., die Übernahme kostet 30 Mrd. bar. Zusammen also 56 Mrd. Dollar Verschuldung. Und das bei einem Umsatz des fusionierten Unternehmens von rd. 30 Mrd. Dollar.
      Bristol Myers habe ich auch auf meiner Watchlist. Die beiden anderen Titel schaue ich mir an. Danke für die Nennung Deiner Käufe. Sehr spannend!

      Viele Grüße Ben

  3. Jeder kann natürlich mit seinem Geld machen was er will.Ben hat das mal analytisch untersucht und hat seine Zweife wegen der Verschuldungl. Ich schaue einfach in den Rückspiegel. Was war in der Vergangenheit an Takeda gut? Die Kursentwicklung ist seit Jahren schlecht und Du findest in den letzten 19 Jahren kaum einen Zeitraum in welchem Takeda eine bessere Performance gehabt hatte als der DAX. Und der DAX oder der Dow Jones bleiben für mich einfach das Maß der Dinge. Diese Indices gilt es für mich zu schlagen. Die Gesamtperformance bestehend aus Kursentwicklung und Dividende muss besser sein als der DAX. Da ist es egal ob Du eine extrem hohe Dividende bekommst und kaum Kursgewinne oder umgekehrt. In der Summe muss es besser sein aks der DAX. Es sei denn irgendjemand muss für sein Geld nicht arbeiten und hat zuviel davon. Ansonsten sollte doch das Ziel sein, mit seinem Investment eine bessere Performance zu erzielen als der DAX. Oder bin ich total daneben und es kann jemand Geld verschenken.
    Und wo diese Outperformance bei Takeda herkommen soll, sehe ich nicht. Oder was bringt Dich zu der Annahme, dass nach 19 Jahren Takeda jetzt besser laufen soll als seither bzw. als der DAx, Wieso rechnest Du mit steigenden Kursen oder steigenden Dividenden, welche in der Gesamtperformance besser sein sollen als der DAX. Oder ist es einfach die Hoffnung……….?
    Es gibt soviele gute Werte, bei welchen der Chart von links unten nach recht oben geht un das über Jahrzehnte. Warum wird immer in solche Hoffnungswerte investiert?

  4. Hallo Ben,

    ich hoffe das ist nun schon im Aktienpreis eingerechnet und Takeda will auch einige over the counter Geschäfte abstossen. Und Aktien auf den Markt bringen. Mit den letzten Käufen ist mein Risikoappetit aber auch fürs erste gestillt. Obwohl Bayer auch locken würde. Das entspricht aber nicht deiner Nachhaltigkeitsstrategie?

    Lg C

    1. Hallo Caffeine,

      Bayer war ein tolles Unternehmen mit vorbildlicher Nachhaltigkeitsusrichtung. Seit der Monsanto-Übernahme ist die Aktie für mich aber nicht mehr investierbar. Zunächst aus moralischen Gründen, weil Monsanto da so ziemlich den schlechtesten Ruf hatte. Inzwischen empfinde ich die Risiken als unkalkulierbar. Bayer kann sich an der Übernahme komplett verheben. Da möchte ich nicht investiert sein.

      Viele Grüße Ben

  5. Hallo Ben,

    ich habe vor kurzem Deinen Blog entdeckt und finde ihn großartig. Der Blog ist sehr gut strukturiert und Dein Schreibstil ist klasse, so dass man Deine Artikel alle gern liest.
    Ich versuche derzeit meine finanzielle Situation etwas hinsichtlich Rendite zu optimieren – ich bin hauptsächlich etwas in Immobilien investiert und war bisher eher in geringerem Umfang – gerne aber eher sporadisch – am Aktienmarkt aktiv.
    Ich suche mir die Aktien mittlerweile sorgfältig aus, sehe mich eher als Value-Investor, und ich möchte die Aktien nach Möglichkeit lange halten.
    Mein Depot sieht allerdings ganz anders aus, und mich würde interessieren, welche Strategie nun erfolgsversprechender ist. :-)
    Meine letzten größeren Käufe habe ich 2016 (Phillips66, Mastercard, Apple, Daimler (ja, ja…)) und 2017 (Nvidia) gemacht.
    D.h. trotz immenser Verluste in den letzten Tagen sind diese Aktien ca. 23%, über 100%, weit über 100%, bzw. über 30% im Plus und mit Daimler (kleinere Position) bin ich 18% im Minus (Dividendenzahlungen noch nicht eingerechnet).
    Oben beschreibst Du, dass Dein Depot in der derzeitigen Phase nur sehr geringe Verlust verzeichnete, das ist bei meinem Depot nicht der Fall, trotzdem kann ich ja mit der Performance mehr als zufrieden sein.
    Vermutlich ist es einfach eine Frage der Strategie, d.h. Du legst vermutlich größeren Wert auf geringe Verluste in solchen Schwächephasen.
    Rechnest Du Dir die Rendite Deines Aktiendepots quartalsweise oder pro Jahr aus?

    LG 1Steven1

    1. Hallo 1Steven1,

      erst mal vielen Dank für Dein schönes Feedback. Ich freue mich, dass Dich mein Schreibstil so anspricht!
      Ich messe meine Depotentwicklung mit dem Tool PortfolioPerformance. Dort habe ich alles Aktienkäufe eingegeben und trage dann auch jeweils meine Dividendenerträge ein. Die Aktienkurse zieht sich das Tool automatisch. Ich kann dann, wenn ich das möchte, täglich meine Depotperformance messen. Ich mache das aber eigentlich nur auf monatlicher Basis, wenn ich meine Monatszusammenfassung für den Blog schreibe. Ansonsten schaue ich mir eher die Einzeltitel an und verfolge die jeweilige Entwicklung.
      Hinsichtlich meiner Ausrichtung ist es mir tatsächlich wichtig, eher mit langweiligen Titeln defensiv unterwegs zu sein. In Schwächephasen sollte ich weniger verlieren, in Stärkephasen auch gewinnen, aber ich muss nicht zu den Highflyern gehören. Für die Langfristanlage hat sich das für mich bewährt. Kontinuierlich dabei sein und ruhig schlafen. ;)

      Viele Grüße Ben

  6. Phillips66, Mastercard, Apple kann man geteilter Meinung sein. Aber eines haben die Aktien gemeinsam. Sie haben in der Vergangenheit bewiesen, dass Sie steigende Gewinne und Dividenden erzeugen können. Deshalb steigen auch die Aktienkurse. Das Geschäftsmodell scheint zu funktionieren, die Firmen sind gut gemanaget. Un es gibt noch fleißige AKtienrückkäufe. Und die Aktien sind definitiv weg. Der Gewinn wird durch weniger Anteilseigner geteilt und dei Dividende kann erhöht werden.

    Aber wie kann man eine Daimler kaufen? Eine Daimler hatte genau vor 30 Jahren am 02.11.1988 einen Kurs von EUR 392,93 (logisch der DM Kurs in EUR konvertiert). Danach gab es unzählige Kapitalerhöhungen, einen Aktiensplit und sonstige Kapitalvernichtungsaktionen. Wenn man den Aktienkurs um dieses bereinigt, stand die Daimler Aktie bei EUR 39,95. Die Daimler Aktie hat seither um die Splits und Kapitalerhöhungen also bis heute ein Plus von 33,5% erzielt. Wenn man jetzt noch die seitherige Dividende einberechnet liegt das Plus bei ca. 265%. Der Dax hat in diesem Zeitraum ca. 800% geschafft. Das war jetzt noch die optimistische Sichtweise. Wenn wir bei Daimler das damalige Verlaufshoch am 10.08.1987 nehmen, welches splitbereinigt bei EUR 57,38 lag, so liegt der heutige Kurs unter dem Kurs von 1987.
    Was möchte ich damit sagen? Daimler war zyklisch, ist zyklisch und ich weiß keinen Grund warum Daimler in Zukunft nicht zyklisch sein sollte. Selbstverständlich konnte man mit einer Daimler und wird das auch in Zukunft können, wenn man das richtige Timing erwischt, als Trader gute Gewinne machen können. Mehr als mit jeder Dividendenstratgie. Aber nur wenn man das Timing erwischt. Und wer erwischt das schon?
    Ob Daimler in einem schwierigen Markt zuhause ist, schlecht gemanget wurde oder weiß der Teufel warum, Daimler war sch……. ist sch……. und wird vermutlich weiterhin sch……… sein.
    Warum hast Du eine Daimler gekauft. Vermutlich weil die Aktie so günstig ist und eine so hohe Dividendenrendite hat. Herzlich Willkommen bei der nächsten Dividendenkürzung.
    Warum investierst Du nicht in Firmen, welche in der Vergangenheit beweisen konnten, dass sie ein erfolgreiches Geschöftsmodell haben und immer noch haben, ihre Gewinne steigern konnten, die Dividende Jahr für Jahr erhöht haben und auch heute das Geschöftsmodell noch intakt ist und aus heutiger Sicht es keinen Grund gibt, warum das in 10 oder 20 Jahren nicht mehr funktionieren sollte? Ja diese Aktien sind optisch teurer. Aber Qualität hat seinen Preis. Es ist sinnvoller in diese AKtien zu investieren und bei Kursschwäche nachzukaufen als in die vermeintlich günstigen Aktien zu investieren. Billig ist halt manchmal billig und nicht gut.

    Und im Dax gibt es Aktien die tragen dazu seit Jahren bei, dass der Dax steigt und es gibt Aktien die tragen dazu bei, dass die Performance vom Dax gebremst wird. Wenn Du in Dax Aktien investieren willst, warum investierst Du nicht in die Aktien, die den Dax seit Jahren tragen, sondern in einen seitherigen Kapitalvernichter wie Daimler?

    Oder warum sollte Deiner Meinung nach eine Daimler langfristig zu einem Outperformer gehören?

  7. Hallo Ben,

    zufällig bin ich auf Deinen hervorragenden Blog gestoßen. Ich bin auch ein Fan der Dividendenstrategie und lege wie Du Wert auf Diversifikation über verschiedene Anlageklassen. Äußerst interessant finde ich auch Deine Buchbesprechungen und -empfehlungen. Ich freue mich auf Deine zukünftigen Beiträge. Was mich interessieren würde ist Deine Meinung zu Croudfunding im Immobilienbereich.

    Vielen Dank,
    Oliver.

    1. Hallo Oliver,

      Danke für Deinen Kommentar! Freue mich sehr darüber. Die Frage zum Crowdfunding im Immobilienbereich nehme ich in die Themenliste für einen eigenen Beitrag auf! Vorab in Kürze: es kommt darauf an! Wo will man investieren? Warum nicht über Immobilienaktien? Welche Einkünfte hat man sonst noch? usw. Ich investiere auch hin und wieder kleinere Beträge in der Crowd. Bisher habe ich nur gute Erfahrungen damit gemacht, trotzdem bleibt es für mich eine Beimischung.

      Viele Grüße Ben

      1. Hallo Ben,

        vielen Dank für Deine Antwort. Ich freue mich schon auf Deinen Beitrag zum Thema Immobilien-Croudfunding.
        Einige kleinere Investments im Bereich Immobilien Croudfunding (immer nur 500€) habe ich bei Zinsland, Exporo und Zinsbaustein. Bisher hatte ich keine Probleme. Bergfürst und Grundag beobachte ich noch.

        Apropos Immobilienaktien: Eine kleine Position von Deiner Empfehlung Hamborner REIT habe ich seit vergangenen Freitag in meinem Depot. In den USA habe ich auch eine kleine Position von Stag Industrial (ein Fonds mit Industrieimmobilien). Hier gibt es monatliche Ausschüttungen.

        Viele Grüße,
        Oliver.

  8. Hallo,
    danke Ben und Star für Euer Feedback.
    Das Tool PortfolioPerformance muss ich mir näher ansehen, evt. ist es das richtige für mich – danke für den Hinweis.
    Zu Daimler: Ja, da muss man nicht viel sagen. Ich kann die Kritik nachvollziehen. Die Aktien bleiben bei mir (in der verhältnismäßig geringen Stückzahl) aber einfach im Depot. Einen Nachkauf konnte ich mir bisher verkneifen. Damals kaufentscheidend war wohl primär die hohe Dividende (neben KGV…); ich sehe auch immer noch Potential für die Aktie (fundamental; wohl aber eher langfristig).

    1. Hallo 1Steven1,

      bei einer geringen Stückzahl kann man solche Aktien ruhig auch mal „mitschleppen“. Die Kaufgebühren sind ja schon angefallen und die Dividende ist ja auch ordentlich. Wenn Du das Geld nicht zwingend für andere Investments brauchst, dann kannst Du die Verkaufsgebühren auch sparen. Bei mir ist Paul Hartmann so ein Fall. Die bleiben erst mal stehen, obwohl ich sie nicht mehr kaufen würde. Aber die Stückzahl ist so gering, dass sich ein Verkauf auch nicht lohnt.

      Viele Grüße Ben

  9. Hallo Ben,

    vor einiger Zeit bin ich auf Deinen Blog gestoßen und er hat mir auf Anhieb so gut gefallen, dass er einen Platz auf meiner Favoriten-Leiste bekommen hat. Nützlich, unterhaltsam, inspirierend. Seit dem schaue ich immer mal gerne vorbei. Schon des Öfteren konnte ich mir ein Schmunzeln nicht verkneifen, weil Deine Investments und dahinter stehende Überlegungen sich mit meinen frappierend decken: Ansehnliches Aktiendepot mit Dividendentiteln oder auch eine Denkmalgeschütze Immobilie in Leipzig. Größte Position im Depot : Allianz (hat heute wieder Freude bereitet) Drittgrößte: Münchner Rück.

    Zur Zweitgrößten Position gemausert durch sukzessive Zukäufe auch gerade in letzter Zeit hat sich bei mir die TUI AG.
    Vielleicht wäre das eine Inspiration für Dich oder natürlich auch die anderen Mitleser. Der Chart der jüngsten Vergangenheit sieht jetzt gar nicht berauschend aus. Neu-Einsteiger kommen dafür aber gerade jetzt zu 14,80 günstig in die Aktie (was zur Zeit natürlich bei vielen anderen Werten auch der Fall ist) . Auch wenn die TUI Aktie für mich persönlich zuletzt zu einer Verlustposition geworden ist , bin ich von dem Investment überzeugt. Ich sehe die Touristikbranche in einem anhaltendem Aufwärtstrend Kaum ein anderes Unternehmen besetzt das Thema Touristik besser als die TUI AG. Ich traue dem Unternehmen durchaus zu überproportional zum allgemeinen Touriktrend zu wachsen. Dividendenrendite ca 5% . Ja wird vom Brexit betroffen, aber ich halte das schon zu einem gut Teil eingepreist. Dividentermin bereits im Februar.

    Da ich bei Dir im Depot die Touristikbranche noch nicht entdeckt habe, wäre es vielleicht eine Idee für Dich, Ben,.Wegen der Nachhaltigkeit müßtest Du allerdings selbst noch rechergieren.

    Viele Grüße
    Heiko

    1. Warum? Warum? Warum. Das frage ich mich immer, wenn in solche Aktien investiet wird. Schau Die mal den Chart die letzten Jahre an und frag Dich warum der so aussieht wie er aussieht. Eine nachhaltige Ertragsstabilität lässt sich für Touristikunternehmen offenbar nur schwer erreichen. Besondere Wetterbedingungen spielen eine zusätzliche Rolle. Das ist kein Trendinvestment. Auch künftig ist eine relativ hohe Volatilität zu unterstellen. Mag sein, das es gut läuft oder vielelicht schlecht: Warum bekommt man so eine hohe Dividendenrendite? Entweder die Marktteilnehmer haben keine Ahnung (was durchaus sein kann, nur verlassen würde ich mich darauf nicht) oder die Markteilnehmer antiziepieren genau das was ich eingangs geschrieben habe. Und was nützt Dir eine hohe Dividendenrendite, wenn der Kurs 50%v abgestürztz ist und letztendlich die Dividende gekürzt oder gestrichen wird? General Electric / Atlantia / Pro7 läßt grüßen. Letztendlich kann immer alles passieren aber es erscheint mir einfach sicherer in nicht so volatile Branchen zu investieren und in Firmen welche auch in schweren Zeiten, gute Gewinne erwirtschaftet, Dividende bezahlt und vielleicht erhöht haben. Und da liegt halt die Dividendenrendite momentan zwischen 2,5 – 3,5% Und da gibt es viele und gute Firmen. Also ich habe mir bis jetzt immer nur die Hände verbrannt, wenn ich dachte ich mache ein Dividenenschnäppchen. Es ist wirklich sinnvoller, in teuere aber bessere und stabilere Firmen zu investieren. Aber irgenwann lernt es jeder. Spätestens nach schmerzlichen Kursverlusten.Viel Spaß mit TUI

      1. Hallo star,

        gibt es eine Übersicht deines Depots oder deiner Watchlist, wo du manche der von dir immer „empfohlenen“ aber nie genannten Titel auflistest? Es geht mir auch nicht darum, genaue Positionen und Umsätze sehen zu wollen, nur einmal eine Liste deiner Favoriten statt immer nur „ist schlecht, ist schlecht, ist schlecht“

        Wobei ich dir in manchen bzw vielen deiner Punkte Recht gebe. Insbesondere dass das Schielen auf die Dividendenhöhe allein wenig sinnvoll ist.

    2. Hallo Heiko,

      vielen Dank für Dein Feedback. Spannend, dass wir so ähnlich ticken. Touristik habe ich nicht explizit im Depot. Die TUI ist mir aber auch nicht als Unternehmen mit Burggraben aufgefallen. Der Wettbewerb in der Touristikbranche ist groß und Disruptionen sehe ich auch (AirBnB, Booking.com, Holidaycheck usw.).
      Ich profitiere deshalb lieber von meinen Infrastrukturaktien wie Sydney Airport, ENAV oder Atlantia auch von steigendem Tourismus.

      Viele Grüße Ben

  10. Warum ich ausgerechnet in TUI investiert habe, fragt sich star und vielleicht der und die ein oder andere auch ?

    Weil die Konjunktur in weiten Teilen schlechter geredet wird als sie ist. Geringe Arbeitslosigkeit, Tariflohnsteigerung allen Ortens, sogar die Renten steigen 3% , „Sparen“ lohnt sich nicht. Warum sollten die Leute ausgerechnet beim Urlaub anfangen zu knapsen?

    Weil Kreuzfahrten boomen.

    Weil der TUI, seit sie sich auf die Touristik fokussiert hat den operativen Gewinn von 2013 mit 300 Mio auf 1,1 Mrd Euro 2017 gesteigert hat. Weil sich 2018 weiteres Wachstum von 5% abzeichnet.
    Und dort liegt etwas die Crux. Da hatten einige Anleger insgeheim sich mehr erhofft und die Aktie jetzt niedergeprügelt. Auch ich sehe das Wachstumspotenzial der TUI eher bei +10 bis 15 % . Diese Jahr, da hat star Recht, haben die Hitze- Wetterkapriolen einen Strich durch die Rechnung gemacht.
    Ich denke hier gibt es ein gutes Chancen/Risiko Verhältnis. Letztendlich auch da gebe ich star Recht, kann immer alles passieren. Z,B. der Aktienmarkt bricht als Ganzes nochmal ein und die TUI AG mit. Aber 2019 könnte ja auch „normal“ für den Tourismus laufen oder vielleicht sogar gut – dann sehe ich Aufwärtspotenzial von 50%.

    Die ordentliche Dividende sehe ich auch nur als Sahnehäuptchen und versüßt mir das Warten Eine Dividendenkürzung oder – Streichung wie star sie analog Pro7 etc befürchtet, kann ich beim besten Willen nicht sehen. (Der Gewinn wächst) . Wenn’s schlecht kommt wird die Dividende nicht erhöht und die Dividendenrendite verharrt bei „nur“ 4,5% statt 5%. Damit kann ich aber auch leben.

    Im Übrigen schließe ich mich gerne Titus an und möchte star bitten , mal seine Favoriten (und sei es nur die Top 3) zu nennen. Von seiner Erfahrung als Investor können wir bestimmt was lernen. Es darf aber auch konkret werden.

    Danke schon mal im voraus
    Heiko

  11. Das kann ich gerne machen und hier meine Depotwerte vorstellen. Auch darunter finden sich nicht nur Kursraketen, aber die meisten Aktien haben auf Sicht von 5 / 7 / 10 / 15 / 20 Jahren eine bessere Kursentwicklung als der DAX. Und das ist ein Performanceindex in welchem die Dividende der zugrundeliegenden Aktien mit verrechnet ist. Münchner Rück und Siemens schaffen die DAX Performance bzw. eine etwas bessere Performance als der DAX nur, wenn man ebenfalls wie beim DAX die Dividende mit dazu rechnet. Ich habe hier von Börse Wiso ein Programm. Das kostet 60 EUR im Jahr aber man hat hier tolle Möglichkeiten mit den Charts. Das ist dein einzige Luxus bezügl. Aktieninformationen für welchen ich bezahle. Also ich kaufe keine Börsenzeitungen. Die müssen jede Woche etwas schreiben. Ob sinnvoll oder nicht ist egal. Entscheidend ist natürlich auch wann man die Aktien kauft. So halte ich Münchner Rück schon immer für ein gutes Unternehemn. Aber hier habe ich erst ab 29.07.2008 gekauft. Vorher war die Aktie zu teuer. Seitdem habe ich mehrfach nachgekauft.

    Nachfolgend die Aufstellung meiner Aktien:

    BASF 400
    Nestle 257
    Allianz 93
    Novartis 221
    Bayer 180
    Münchner Rück 73
    Novo Nordisk 311
    Unilever 251
    Altria 235
    Hannover Rück 100
    McDonalds 85
    Microsoft 120
    Pfizer 300
    Pepsi 108
    A. Springer 142
    Philip Morris 128
    Medtronic 102
    Deutsche Post 242
    Siemens 69
    Sanofi Aventis 99
    3M 40
    Cisco 177
    Bechtle 83
    Drillisch 135
    Total 80
    Procter&Gamble 75

    Darüber ninaus habe ich noch folgedne Werte in einer Spanne zwischen 3000 und 7000 Euro.

    Visa
    Verizon
    Südwestd. Salzwerke
    SAP
    Royal Dutch Shell
    Paypal
    Merck
    Lechwerke
    Intel
    Blackrock
    Amgen
    Accenture
    AbbVie
    Procter&Gamble
    MTU
    KWS Saat
    Kimberly Clark
    Johnson&Johnson
    Fresenius SE
    Coloplast
    AirLiquide
    Telefonica
    Enel
    Pro 7
    Scottish Power&Energie
    Enel
    Philipps66
    Indus

    Meine letzte Aktie welche ich gekauft habe war letzte Woche fü3 3500 Eur AbbVie.

    Was ist meine schlechteste Aktie?

    Pro 7 Kursverlust 1.995 EUR = -46,97%. Warum habe ich die gekauft? Die Dividende war so schön hoch, welche jetzt auch noch gekürztz wird.

    Telefonica -1439 EUR = -45,74%. Das war meine erste Aktie und die habe ich 1998 gekauft und dann nochmals nachgekauft. Warum habe ich die gekauft. Die Dividende war so schön hoch.

    Scottish& Sothern Energie. Kursverlust -936 EUR = -24,77%. Warum habe ich die gekauft. Die Dividendenrendite war so hoch.

    Enel. Das war meine zweite Aktie irgendwann im Jahr 2001 geekauft und dann nochmals nachgekauft. Verlust -347 Euro = -6,41%. Warum habe ich die gekauft. Die Dividendenrendite war so hoch.

    Meine besten Aktien:
    Microsoft + 134%. Warum habe ich die gekauft. Einfach gut aber die Dividendenrendite war so niedrig. Hier habe ich einen Sparplan

    Altria +125%. Ok. hier war auch dei Dividende so hoch

    Pfizer + 119% . Ok auch hier war die Dividende so hoch, bevor dann die Dividende dann 2009 halbiert wurde. Ich habe durchgehalten und nochmals mehrfach nachgekauft. Hier habe ich mittlerweile auch eine Sparplan

    Indus +117% habe ich direkt nach der Finanzkrise gekauft

    KWS Saat + 100% Die Aktie war damals so billig. Aber die Dividende war so niedrig

    McDonalds + 99,5%Habe ich bereits mehrfach nachgekauft. Aber die Dividendenrendite ist immer so niedrig. Auch hier habe ich einen Sparplan

    Bechtle 98 %. Habe ich bereits mehrfach nachgekauft. Die Dividende war aber so niedrig. Auch hier habe ich einen Sparplan.

    Medtronic +86% Habe ich mehrfach nachgekauft. Aber die Dividende ist so niedrig

    Nestle +74%. Habe ich bereits mehrfach nachgekauft. Erst dieses Jahr wieder. Aber ide Dividende ist immer so niedrig. Ich hatte einen Sparplan bei ING. Jetzt ist die Aktie aber wieder teurer und ich bespare hier momentan nicht weiter.

    Also meiner Minung nach ist es besser, Aktien mit niedriger Dividendenrendite zu kaufen und die mehrfach bei Kursschwäche einzusammeln als die vermeinlichen Schnäpchen

    und nachfolgend meine Depotperformance ab 2006 im Vergleich zum DAX. Vorher hatte ich das nicht ausgewertet

    Dax Entwicklung Meine Depotentwicklung
    2006 21,00 26,57
    2007 20,00 30,36
    2008 -39,60 -38,85
    2009 19,00 50,38
    2010 15,70 20,38
    2011 -12,50 0,66
    2012 29,06 19,35
    2013 25,49 25,92
    2014 2,65 22,08
    2015 9,57 24,51
    2016 6,87 10,88
    2017 12,51 21,76

    1. @star

      auch meinerseits ein dickes Dankeschön für die ausführliche Antwort und auch herzlichen Glückwunsch, das Ergebnis kann sich sehen lassen; da hast Du mehrheitlich einiges verdammt richtig gemacht.

      Die stattlichen Anzahl der Werte gibt mir viele Anregungen für meine Watch-List. Andere sind schon drauf und machen einen Sprung nach oben (z.B. Bechte, Cisco, Novo Nordisk)

      Und ich nehme mir die Freiheit und kupfere zwei deiner Sparpläne ab (Microsoft und Mac Donalds). Dann fühlt sich der bislang vorhandene auf Berkshire Hathaway nicht so alleine und ich verliere vielleicht etwas die Skepsis vor den „teuren“ Aktien

  12. @star
    erstmal Glückwunsch zu deinem tollen Depot, da wird man ja direkt neidisch ,bei so einem Umfang könntest du Ben fast mit einem eigenen Blog konkurrenz machen ;-)
    bis auf wenige Werte, würde ich auch fast alle selbst kaufen

    jedenfalls erkenne ich mich bei dir wieder
    anfangs war ich von hohen Dividenden fasziniert um, insbesondere von Torsten Tiedt und dem Aktienfinder inspiriert, nun mehr auf steigende Umsätze, CF, Gewinne und Geschäftsmodell zu schauen, wo die Anfangsdividende nur noch eine untergeordnete Rolle spielt

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