Sehr guter Start in den Oktober, der Rest wird leider mau…

PepsiCo Produkte

… jedenfalls, wenn es um die Dividendenerträge geht. Der Oktober ist einfach der Monat, in dem am wenigsten Dividendenzahlungen eingehen. Das hat sich beim Aufbau des Divantis-Depots so ergeben und lässt sich auch durch Nachkäufe kaum beheben.

Umso mehr freue ich mich über die ersten Oktobertage, in denen immerhin 3 Buchungen bei mir eingegangen sind. Das ist das Schöne an einem diversifizierten Dividendenportfolio: im August hatten ebenfalls 3 Aktien zu Monatsbeginn gleichzeitig ausgeschüttet.

Wie immer erfährst Du alle Details zu den Abrechnungen und meine Einschätzungen zur aktuellen Perspektive der einzelnen Aktie.

Dividende von PepsiCo

Zuerst wurde noch die PepsiCo-Dividende für den September gut geschrieben. PepsiCo zahlt wieder 0,9275 US$ Quartalsdividende. Für die 120 Aktien in meinem Depot ergibt das eine Brutto-Dividende von 111,30 US$. Sie wurde zum Kurs von 1,1548 in Euro umgerechnet. Nach Abzug der Steuern bleibt eine Netto-Dividende von 71,75 €. Sie wird rückwirkend mit Wertstellung 28.09.2018 überwiesen.

Die Originalabrechnung der PepsiCo-Dividende im September 2018

Im letzten Quartal gab es zwei wichtige Meldungen von PepsiCo (hier ausführlich vorgestellt): Zunächst kündigte die langjährige Chefin Indra K. Nooyi ihren Ruhestand an. Der Nachfolger Ramon Laguarta hat sein Amt am 3.10. angetreten. Als letzte große Amtshandlung gab Nooyi aber noch die Übernahme von Sodastream bekannt. Mit Sodastream setzt PepsiCo auf den großen Markt der Trinkwassersprudler. Eine kluge Entscheidung zu einem jedoch ambitionierten Kaufpreis.

Vielleicht auch deshalb hat der Aktienkurs von PepsiCo hat in den letzten 2-3 Wochen etwas Boden von seinen Hochs verloren. Ich wollte ja ursprünglich von der Dr Pepper-Dividende weitere PepsiCo-Aktien kaufen. Da war mir der Kurs dann aber zu hoch. Jetzt wäre er wieder in einem attraktiveren Rahmen, jetzt sind die freien Mittel aber schon längst anders angelegt… Deshalb: Würde ich jetzt Liquidität haben und das Bedürfnis, im Konsumsektor zu investieren, dann wäre PepsiCo aus meiner Sicht eine sehr gute Wahl.

Auf einen Blick:

Unternehmen:PepsiCo
ISIN:US7134481081
Im Divantis-Depot seit:02.05.2014
Letzter Nachkauf am:23.08.2016
Stückzahl im Divantis-Depot:120
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:76,09 €
Gesamtkaufpreis:9.130,94 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:912,73 €
Aktuelle Strategie:Bei Kursschwäche nachkaufen

Dividende von Coca-Cola

Der ewige Konkurrent Coca-Cola hat auch seine Quartalsdividende bezahlt. Wie im Vorquartal gab es wieder 0,39 US$ pro Aktie. Für die 100 Aktien im Divantis-Depot sind das 39,00 US$ brutto. Sie wurden zum Kurs von 1,1586 in Euro umgerechnet. Nach Steuerabzug verbleiben 25,06 € netto, die mit Wertstellung 01.10.2018 überwiesen wurden.

Die Original-Abrechnung der Dividende von Coca-Cola im Oktober 2018

Auch Coca-Cola (hier ausführlich vorgestellt) hat zuletzt zugekauft. Hier sieht man offenbar den Kaffeebereich als zu erschließendes Wachstumsfeld und kauft Costa Coffee, die zweitgrößte Kaffeekette der Welt. Anders als Starbucks ist Costa Coffee aber noch nicht wirklich global vertreten. Von den rund 4.000 Filialen befinden sich allein 2.422 Filialen in Großbritannien. Umso größeres Potenzial bietet nun die Vertriebsmaschinerie von Coca-Cola.

Ich bin gespannt, ob Coca-Cola es schafft, nun wieder auf Wachstum umzuschalten. Bis das geschafft ist, bleibt die Aktie für mich eine Halteposition. Momentan gilt: groß und träge, mit attraktiver Dividende.

Auf einen Blick:

Unternehmen:The Coca-Cola Company
ISIN:US1912161007
Im Divantis-Depot seit:17.07.2007
Letzter Nachkauf am:31.07.2008
Stückzahl im Divantis-Depot:100
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:18,87 €
Gesamtkaufpreis:1.886,76 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:700,45 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

Dividende von Kimberly-Clark

Der Dritte im Bunde ist Kimberly-Clark. Auch hier blieb die Quartalsdividende unverändert bei 1,00 US$. Bei 125 Aktien sind das exakt 125,00 US$ Brutto-Dividende. Sie wurden zum Kurs von 1,1586 in Euro umgerechnet. Nach Steuerabzug bleiben so netto 80,33 € übrig. Sie wurden mit Wertstellung 02.10.2018 überwiesen.

Die Original-Abrechnung der Dividende von Kimberly-Clark im Oktober 2018

Der Aktienkurs von Kimberly-Clark (hier ausführlich vorgestellt) hat sich in den letzten 3 Monaten ordentlich entwickelt. Es scheint sich aktuell ein Boden gebildet zu haben, von dem sich die Aktie leicht nach Oben entwickelt hat. Aber eine Schwalbe macht bekanntlich noch keinen Sommer und deshalb würde ich auch bei diesem Wert aktuell eher abwarten. Die Dividendenrendite von 3,5% ist aber  sicherlich nicht unattraktiv.

Auf einen Blick:

Unternehmen:Kimberly-Clark Corporation
ISIN:US4943681035
Im Divantis-Depot seit:28.10.2016
Letzter Nachkauf am:--
Stückzahl im Divantis-Depot:125
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:105,41 €
Gesamtkaufpreis:13.176,55 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:633,14 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

Die Dividendenerträge im Jahr 2018 steigen damit auf 10.380,73 €. Im Oktober kommt da auch wirklich nicht mehr viel hinzu. Lediglich noch 3 Aktien aus meinem Depot schütten aus, davon Keurig Dr Pepper und Medtronic nur sehr wenig, MTR leider deutlich weniger als in 2017. Damals gab es eine Sonderdividende. Aber da das Dividendenjahr bisher so gut gelaufen ist, werde ich den Rest des Oktobers auch gut überstehen. Und im November wird es dann schon wieder Dividenden regnen. Außer natürlich, ich erlebe eine böse Überraschung mit Atlantia. Hier warte ich immer noch auf Informationen zur Dividende nach dem Brückeneinsturz in Genua.

15 Gedanken zu „Sehr guter Start in den Oktober, der Rest wird leider mau…“

  1. Hallo Ben,

    auch bei mir ist der Oktober aus Dividendenertragssicht ein sehr mauer Monat. Tatsächlich zahlt lediglich eins meiner Unternehmen im Oktober die Quartalsdividende aus – Coca Cola Company.
    Daher schaue ich mir im Moment zwei Titel an, welche in den relativ dividendenarmen ersten Monaten eines jeden Quartals zahlen. Es handelt sich um Nike und Cisco.
    Nike ist der größte Hersteller von Sportbekleidung und Tools und sollte auch zukünftig vom Gesundheitstrend profitieren. Allerdings ist die Aktie im letzten Jahr stark gestiegen und daher aktuell ziemlich teuer. :-/
    Cisco ist vor allem bekannt für Router und Switches, also Netzwerktechnik. Des Weiteren ist man im Bereich Internet of Things, vor allem in größerer Städten engagiert, d.h. Vernetzung von Ampeln, Kameras, etc. Des Weiteren entwickelt Cisco sich weiter in Richtung Cyber Security. Die Bewertung ist deutlich günstiger (auf Basis KGV) als bei Nike. Jedoch droht bei Cisco auf der Hardwareseite Druck auf Grund günstiger Geräte aus Fernost und im Bereich Cloud und Security muss man sich mit den Großen der Brauche – Microsoft und Amazon messen.

    Hast du dich mal mit beiden Unternehmen beschäftigt? Hast du eine Meinung zu dem einen oder anderen Geschäftsfeld?

    Grüße, Danny.

    1. Hallo Danny,

      klar, kenne ich beide. Bei Nike habe ich leider letztes Jahr den Einstieg verpasst. Ich hatte sogar ein Kauflimit gesetzt, das aber nicht ausgeführt wurde. Danach ging es stetig bergauf. Im Moment sind sie mir zu teuer. Sollte es noch mal eine Konsolidierung geben, dann steht sie wieder auf meiner Kaufliste.
      Cisco steht aktuell auf meiner Kaufliste. Ich finde sie neben Microsoft die attraktivste Technik-Aktie, die Dividende zahlt. Ich kann mir gut vorstellen, dass Cisco im November (dann will ich wieder einen „Regelkauf“ tätigen) in mein Depot wandert. Schön wäre, wenn sie dann eine kleine Schwäche hätte. ;)

      Viele Grüße Ben

  2. Was macht Cisco für dich so attraktiv? Die Umsätze und Gewinne sind zwar konstant. So richtig wachsen tun sie momentan aber nicht. Sind es die Zukunftsaussichten, die dich da überzeugen?

    1. Ich bin in der Technologie-Branche zu wenig investiert. Microsoft und IBM sind für mich zu wenig. Apple ist mir zu teuer, bleibt noch Cisco. Ich glaube, dass sie u.a. vom Cloud-Boom weiter profitieren werden. Meine endgültige Analyse steht aber noch aus. Hast Du vor, Cisco zu kaufen?

  3. Mal eine andere Branche von mir reingeworfen, dein Portfolio ist schon ganz gut diversifiziert aber was hälst du von der Verpackungsindustrie ohne die unsere Bestellungen wo auch immer und was auch immer nicht wirklich funktionieren würde, also doch ein wichtiges Segment denke ich.
    Mir fallen da International Paper, Westrock, Domtar oder Smurfit Kappa ein, wie siehst du diesen oder natürlich auch die anderen Mitleser angesprochenen Branchezweig.

    1. Hallo Tiffy,

      für Versandverpackungen sehe ich einen weiter wachsenden Markt. Da sind für mich Papierhersteller interessant. Mit Metsä Board bin ich in dem Sektor auch schon engagiert, wenn auch noch nicht voll auf Versandkartonagen ausgerichtet. Die von Dir genannten Unternehmen schaue ich mir aber auf jeden Fall an.
      Bei anderen Verpackungen im Lebensmittelbereich wäre ich jedoch vorsichtig. Da geht der Trend m.E. langfristig hin zur Verpackungsvermeidung. Sei es durch essbare Verpackungen oder mit verpackungsfreien Geschäften.

      Viele Grüße Ben

  4. Ist letztendlich jedem selbst überlassen in welche Werte er oder sie investiert. Ich persünlich habe in keinen dieser Werte investiert und werde das auch nicht tun.Vor kurzem habe ich geschrieben, dass ich Aktien bevorzuge, bei welchen der Chart von links unten nach rechts oben geht. Ben´s Antwort: Das hätten wir alle gerne. Wenn ich mir den Chart von International Paper anschaue, lässt sich feststellen, dass die Aktie im Jahr 1997 schon 60 US$ gekostet haben, dann 1998 Absturz auf 42 US$. Im Jahr 2000 wieder fast 60 US$. Dann ging es 9 Jahre mehr oder weniger seitwärts bis stark abwärts bis im Jahr 2009 am 06.03. ein Tiefstand von 4,09 US$ erreicht war. Bis zum 29.01.2018 ging es steil bergauf zum Höhepunkt auf 65,08 US$. Seither geht es wieder abwärts, heute mit einem Verlust von 5,17% auf 44,88 US$. Ohne Zweifel, wer bei 4,09 US$ eingestiegen ist hat allein den Kurswert immer noch verzehntfacht. Aber wer ist schon bei 4,09 US$ eingestiegen? Alle Langfristinvestoren haben die letzten 20 Jahre im besten Fall eine Seitwärtsentwicklung der Aktie gehabt + Dividende. Echt super. Also da hätte man auch ohne viel Gehirnschmalz zu verbrauchen in ein DAX Indexzertifikat investieren können. Das wäre besser gelaufen. O.K. jetzt kommen wieder die ganz Schlauen und sagen, das wäre ja in der Rückwärtsbetrachtung auch einfach zu beurteilen. Ja das ist es.Aber wer nicht auf zyklische Werte oder Turnaroundkanditaen oder sonstige Hoffnungswerte setzen möchte, sollte einfach einmal überlegen, warum der Kursverlauf von International Paper so ist wie er ist. Ganz einfach nachfolgend mal die Gewinnreihe von International Paper

    2005 number of outstanding shares 510 Millionen
    2006 EPS 2,18 US$ 489 Millionen
    2007 EPS 2,70 US$ 433 Millionen
    2008 EPS 3,05 EPS 421 Millionen
    2009 EPS 1,55 US$ 428 Millionen
    2010 EPS 1,59 US$ 434 Millionen
    2011 EPS 3,03 US$ 437 Millionen
    2012 EPS 1,80 US$ 440 Millionen
    2013 EPS 3,11 US$ 448 Millionen
    2014 EPS 1,29 US$ 432 Millionen
    2015 EPS 2,23 US$ 421 Millionen
    2016 EPS 2,18 US$ 416 Millionen
    2017 EPS 5,13 US$ 418 Millionen

    Wenn man sich die Gewinnreihe anschaut, stellt man fest, dass im Jahr 2006 genauso viel verdient wurde wie im Jahr 2016. Und deshalb steigt und fällt mal der Kurs. Wo ist hier die Gewinndynamik? Und vom Aktienrückkauf kommt auch keine Unterstützung. Und jetzt drücke ich es mal ganz grass aus. Einmal scheisse immer scheisse. Wer das jetzt nicht hören mag, soll mir dann erklären warum sich dei Situation die nächsten 10 Jahre so verändern und verbessern sollte, dass der Kurs steigt und die Dividende erhöht werden kann.Und nun zur Dividende von 1995 bis 2009 wurde jedes Quartal 0,247 US$ bezahlt. Dann wurde 4 Quartale gekürzt auf 0,025 US$. Naja und ab 2010 erfolgt eine mehr oder weniger regelmäßige Anhebung von 0,123 US$ auf zuletzt 0,475 US$.

    Jetzt schauen wir uns dagegen die teuere Microsoft Aktie an. Wer Microsoft im ungünstigsten Zeitpunk gekauft hat, hat am 27.12.1999 zum total überteuerten Hochkurs zu 59,56 US$ gekauft. Die Aktie war damals masslos überteuert. Es gab damals 11.072 Millionen Aktien. Das KGV im Hoch war 71, die Dividendenrendite 0,00. Die Marktkapitalisierung war ca. 675 Millarden US$.
    Wie sieht es heute aus? Der Kurs hat sich seitdem fast verdoppelt auf 112 US$. Die Dividende hat sich die letzen Jahre über 0,39 auf 0,42 bis zur nächsten Dividende auf 0,46 US$ jedes Jahr erhöht. Die Aktienanzahl hat sich durch Aktienrückkäufe auf 7,794 Millionen Aktien reduziert.. Nachfolgend noch die Gewinnreihe EPS.

    2017 $3.25
    2016 $2.56
    2015 $1.48
    2014 $2.63
    2013 $2.58
    2012 $2.00
    2011 $2.69
    2010 $2.10
    2009 $1.62
    2008 $1.87
    2007 $1.42
    2006 $1.20
    2005 $1.12

    Und jetzt darf jeder 3mal raten warum der Kurs gestiegen ist? Auch ich bin kein Hellseher und auch ich weiß die weitere Entwicklung nicht. Aber ich halte es wahrscheinlicher dass Microsoft seine Erfolgsgeschicht fortsetzt als dass aus Internationa Paper eine wird. Und vielleicht ist es manchmal besser, vermeintlich teuere Aktien zu kaufen als die vermeintlich günstigen mit einer hohen Dividendenrendite. Ich persönlich bin mit Aktien welche eine hohe Dividende bezahlt haben meistens langfristig auf die Nase gefallen und mit den teureren Aktien langfristig besser gefahren.
    Wer Lust hat kann auch noch Westrock, Domtar oder Smurfit Kappa analysieren. Aber das Ergebnis dürfte das gleiche sein wie bei International Paper.

    Jetzt ist es natürlich riskant nur auf teuere Aktien wie Microsoft, Apple usw zu setzen. Dividende muss es auch bei mir sein. Facebook, Netflix, Alphabet, Amazon kommt bei mir auch nicht in die Tüte, auch wenn das rückwirkend betrachtet gut gewesen wäre. Aber ein paar Technolgieaktien wie Microsoft, Cisco, Intel darf es schon sein. IBM schrumpft seit Jahren. Nur der gigantische Aktienrückkauf sorgt für die Möglichkeit, dass die Dividende erhöht werden kann. Wer darauf vertraut, dass die wieder in die Spur finden, kann sich ja ein paar Stücke ins Depot legen.

    So jetzt habe ich viel geschrieben und Ihr könnt viel lesen. Aber meine Meinung ist klar, lieber auf teuere Aktien setzen, welche auch schon Krisen überstanden haben als auf die optisch günstigen. Im übrigen habe ich seit Jahren auf die teuren Aktien wie Microsoft, Cisco, McDonalds, Bechtle usw. einen Aktiensparplan. Entweder man hat den Mut und investiert einfach und hat bei Kursrücksetzer den Mut nachzukaufen, macht einen Sparplan (ich weiß Ben hält nichts davon) oder man wartet jahrelang auf Kursrücksetzer. Und wenn der dann kommt wartet man noch weiter, weil man Angst hat es könnte ja noch günstiger werden. Und dadurch schaut man jahrelag hinterher.

    Macht was daraus, ich kann mich nicht um alles kümmern…………

    1. Hallo star,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich glaube, wir sind inhaltlich gar nicht auseinander. Die grundsätzliche Frage, die man sich als Investor immer stellen muss, ist die nach der Zukunft. Wird die Entwicklung der letzten Jahre so weitergehen? Bei manchen teuren Aktien sehe ich tatsächlich eine gute Zukunft. Da gehört sicher eine Microsoft dazu. Oder auch eine BlackRock.
      Bei Seitwärtsverläufen in der Vergangenheit frage ich mich trotzdem, ob das so weiter geht oder die Zeit für einen Aufwärtstrend gekommen ist. Bei IBM bin ich z.B. zuversichtlich, aber vielleicht ist das auch noch zu früh.
      International Paper habe ich mir noch nicht angeschaut. Man muss aber bei solchen Aktien auch die Branchenentwicklung beachten. Und die Papierindustrie war in der Vergangenheit extrem zyklisch und schwankte mit dem Papierpreis. Demgegenüber steht der Versandhandelsboom der letzten Jahre, der sich vermutlich noch weiter verstärken wird. Das kann – muss aber nicht – zu einer neuen Einschätzung des Sektors führen.

      Übrigens: Woher nimmst Du, dass ich etwas gegen einen Sparplan habe? Für mich ist das nichts, da ich so große Abschnitte kaufe, dass sich einzelne Transaktionen auch so rechnen. Wenn ich aber „nur“ z.B. 200 € im Monat zur Aktienanlage hätte, würde ich wahrscheinlich auch einen (oder mehrere) Aktiensparplan machen.

      Viele Grüße Ben

      1. IBM hat ein Problem, dass die Unmengen an Geld in Watson gesteckt haben. Das Ding ist zwar gut aber bevor die damit richtig absahnen konnten ist Watson schon wieder veraltet. Andere Firmen haben wahrscheinlich mehr cash und lernten von Watson. Man munkelt das Alibaba sogar schon weiter als Google ist.

  5. ach so, noch eine teure AKtie, die Ben nicht mag wegen der hohen irischen Quellensteuer. Medtronic! Die Quellensteuer nervt mich auch. Aber die Kursperformance ist doch gut und die Dividendenerhöhungsrate auch. Nachfolgend die Gewinnreihe

    2017 $8,258
    2016 $8,210
    2015 $5,148
    2014 $4,671
    2013 $5,678
    2012 $5,666
    2011 $5,272
    2010 $5,653
    2009 $4,686
    2008 $4,438
    2007 $4,294
    2006 $3,885
    2005 $3,907

    und jetzt noch die Umsatzreihe in MIllionen US$

    2017 $29,710
    2016 $28,833
    2015 $20,261
    2014 $17,005
    2013 $16,590
    2012 $16,184
    2011 $15,508
    2010 $15,392
    2009 $14,599
    2008 $13,515
    2007 $12,299
    2006 $11,292
    2005 $10,055

    Und auch hier ist es besser in Medtronic zu investieren, da ich auch hier der Meinung bin, warum sollte die Erfolgsgeschicht abprupt zu Ende gehen? Und die Gesamtperormance aus Kurs und Dividende schlägt locker seit Jahren dend Dax. Und den müsst Ihr erst mal Jahr für Jahr schlagen. Hand auf das Herz, wer schafft das?

    Ich könnte hier seitenweise über Firmen referieren, welche der Chart seit Jahrzehnten von links unten nach rechts oben geht. Natürlich muss man auch hier sein Gehirn einschalten, weil manche sind definitiv zu teuer und da läuft man Gefahr, dass sich diese nach dem nächsten Absturz (und der kommt irgenwann mehr oder weniger stark) nicht mehr erholen oder sehr lange brauchen werden. Aber schaut Euch mal Accenture, Blackrock (hat Ben auch im Depot) AirLiquide (für die es konservativer mögen) Tabakaktien wie Altria (naja für Mutige und gewissenlose wie mich, das ist also tatsächlich Geschmackssache) Amgen, naja selbst die langweilige BASF schaut Euch mal die letzetn 20-30 Jahre an, Becton Dickinson ( ja die ist vielleicht momentan wirklich zu teuer, wohl dem wer sie schon lange im Depot hat) Canadian National Railway, Lindt&Sprüngli, Christian Hansen, Coloplast, DSM, Fresenius, Merck, Givaudan, Berthold Hermle (ja sind nur VZ, aber so ein Fräszentrum steht in jeder Topfirma, welche Platten fräst für den Werkzeugbau) Hexagon, KWS Saat (ja ist eine Minidividende ich weiß, aber konstant und bessere Performance seit Jahren als der DAX, LÓreal (ja auch Minidividende und blöde franzözische Quellensteuer), Mastercard, Visa, selbst eine langweile Münchner Rück ist o.k.
    Auf die üblichen Verdächtigen wir Johnsen&Johnsen, Nestle Church&Dwight habe ich mal verzichtet. Die kennt ja jeder.

    1. Die von „Star“ genannten Aktien können genauso absacken oder Konkurs gehen. GE ist ein gutes Beispiel, dass ein grosser Name nicht immer hilft.

    2. Medtronic mag ich übrigens, habe sie ja selbst im Depot. Ich hatte sie nur auf „Verkauf“ gesetzt, weil sie seit meinem Kauf stagnierte und mich die Quellensteuerthematik nervte. Inzwischen habe ich hoffentlich eine Lösung für die irische Quellensteuer gefunden (ich warte auf die erste Abrechnung von Maxblue) und der Aktienkurs hat angezogen. Medtronic bleibt deshalb bis auf Weiteres in meinem Depot. Obwohl die Aktie in den letzten 2 Jahren den Dax nicht geschlagen hat (insofern korrigiere ich Dich da etwas).

  6. Das ist richtig. Ein großer Name oder ein seither funktionierendes Geschäftsmodell (RWE/E.On) kann sich auch in Luft auflösen. Nur ist es sicherer auf seither bewährte und erfolgreiche Sachen zu setzen als auf irgendwelche Hoffnungswerte, welche in der Vergangenheit nie beweisen konnten, dass es ein gutes Geschäftsmodell ist. Oder anders gesagt, wenn Johnson&Johnsen oder Procter&Gamble oder weitere Werte schon seit Jahren erfolgreich am Markt sind und Dividende mit steigender Tendenz bezahlen ist das wohl sicherer als z.B. auf Daimler zu setzen. Die sind die letzten 30 Jahre stark zyklisch. Oder es soll mir einer erklären, warum sich das jetzt plötzlich ändern sollte.

    1. Hallo,

      ich bin ebenfalls der Meinung, dass bewiesene Geschäftsmodelle sicherer sind und damit langfristig (!) zu mehr Gewinn und Freude führen als die Suche nach einer zweiten Amazon, Facebook,… whatever.
      Und was das Thema GE angeht: Industrie- bzw. Technologiewerten stellen sowieso ein erhöhtes Risiko dar, verglichen mit Konsumgüteraktien. Das liegt nun halt in der Natur der Sache, zyklische und nicht-zyklische Aktien. Davon mal abgesehen, dass bei GE dazu grobe Managementfehler gemacht wurden.
      Aber wer vorher darauf geachtet hat, dass sein Portfolio eine gesunde Aktienmischung aus unterschiedlichen Branchen, Ländern, Währungen aufweist, der kann über einen „Rohrkrepierer“ hinwegsehen. Eine Aktie kann maximal 100% verlieren, aber nach oben ist alles offen!

      VG Patrick

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