Oktober 2017 in der Zusammenfassung

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Der Oktober ist Geschichte. Traditionell gehört er eigentlich zu den statistisch schlechteren Börsenmonaten. Davon war diesmal nichts zu spüren. Die Indizes erklommen neue Höchststände!

Im Divantis-Depot tat sich auch einiges, hier könnt Ihr noch mal alles nachlesen, außerdem stelle ich einen neuen Titel meiner Watchlist kurz vor:

Ich habe 3 Käufe getätigt und dafür insgesamt 12.492,11 € investiert:

35 Aktien von Welltower für 2.096,17 €

10 Aktien der BlackRock für 3.947,38 €

100 Aktien von Microsoft für 6.448,56 €

Bei Welltower hatte ich lange auf den Einstieg gewartet. Nachdem mein Kaufkursziel dann endlich erreicht war, ging es noch mal einige Prozente bergab. Ich hätte also ruhig noch etwas warten können. Das weiß man aber ja vorher nicht. Jetzt freue ich mich auf die erste Welltower-Dividendenzahlung im November!

Der Kauf von Microsoft war hingegen perfekt getimt. Nach außerordentlich positiven Quartalszahlen bin ich nun schon rund 12% im Kursplus. Das macht Freude! Hier muss ich allerdings noch bis Dezember mit der ersten Dividendenzahlung warten.

Die Käufe konnten vor allem durch 1 getätigten Verkauf finanziert werden:

250 Aktien von Unilever für 11.679,39 €

Der Verkauf war zu Monatsbeginn nicht beabsichtigt. Der Kurs von Unilever schwankte nach dem Verkauf auch ziemlich stark. Da ich die Aktie zurückkaufen will, bin ich etwas traurig, dass ich den Rückkauf bei Kursen knapp über 47 € verpasst habe. Aber das Geld war ja wenigstens gut in Microsoft investiert! Jedenfalls steht der Novemberkauf schon fest: Ich werde 50 Unileveraktien “zurückkaufen”.

Aus insgesamt 5 Ausschüttungen erhielt ich insgesamt 155,06 € Dividenden:

Coca-Cola zahlte 23,37 €.

Kimberly-Clark überwies 76,59 €.

Dr. Pepper Snapple bewilligte 9,18 €.

MTR spendierte 39,64 €.

Medtronic schüttete 6,28 € aus.

Damit war der Oktober der schwächste Dividendenmonat des Jahres. Glücklicherweise folgt nun mit dem November wieder ein sehr starker Monat im Dividendendepot. Er müsste nach Mai und Februar auf Platz 3 landen.

Aufgrund des schon feststehenden Rückkaufs von Unilever veröffentliche ich für November keine Watchlist. Ich beobachte im Moment aber auch noch sehr interessiert den größten US-Bestatter Service Corporation International (SCI). Das Unternehmen ist auf stetigem Wachstumskurs (gestorben wird immer!) und erhöht seine Dividende regelmäßig. Die Kursentwicklung sieht auch ordentlich aus, das KGV scheint mir noch nicht überteuert. Mir gefällt die Branche, da ich bisher gar nicht wusste, dass man hier investieren kann. Habt Ihr Euch schon mal mit dem Unternehmen und seinen Aktien beschäftigt?

Große Turbulenzen erwarte ich für November nicht. Mal schauen, ob es wirklich so kommt! Ich wünsche Euch einen schönen Feiertag!

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2 Gedanken zu „Oktober 2017 in der Zusammenfassung“

  1. Hallo Ben,

    ich habe mich noch nicht mit dem US-Bestatter Service Corporation International (SCI) beschäftigt.
    Im Chart ist mir nur aufgefallen, dass die Aktie im Jahr 1999 einen massiven Wertverlust hatte.

    Weißt du, was die Gründe hierfür waren?

    An sich teile ich deine Meinung, dass immer gestorben wird. Und wenn ich hier investieren würde, dann eben auch nur in den Marktführer SCI.

    Welche Risiken siehst du in diesem Invest?

    VG Patrick

  2. Ich hatte die Aktie 1999 noch nicht auf dem Schirm. Was ich aber gefunden habe, ist eine Beschreibung der Situation Ende der 90er Jahre auf dem Bestattungsmarkt (Quelle: http://www.sci-corp.com/en-us/about-sci/our-business-history.page) – und das kann eigentlich nur der Grund für den damaligen Kursrückgang sein:

    “As SCI grew its offshore presence, it continued to acquire businesses in North America—a marketplace that, by the late 1990s, had become extremely competitive among companies seeking to buy death care businesses. Purchase prices became inflated, corporate debt levels grew, access to financial markets disappeared and it became apparent to all players that the dynamics of the business expansion model had changed. Facing these facts, SCI realigned its priorities and, over the next few years, implemented numerous initiatives to reduce overhead, pay down debt and increase cash flow.”

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