Aktienkauf im Oktober – diese Aktie ist es geworden!

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Jeden Monat kaufen, das ist und bleibt mein Ziel. Bei Dividendenerträgen von rund 900 € netto im Monat, steht allein dadurch schon genug Kapital für regelmäßige Käufe zur Verfügung.

Und so habe ich mir einen Plan gemacht, welche Aktien in welcher Stückzahl ich in den kommenden Monaten kaufen möchte. Immer vorausgesetzt, es passiert nichts Ungewöhnliches und ich kaufe keine andere Aktie mit einer größeren Summe.

Der Oktober ist zwar mit Kursrückgängen gestartet, aber bisher hat mich keine „sonstige“ Aktie komplett zum Kauf animiert. Okay, 3M steht kurz vor dem Erreichen meines Kursziels. Aber sonst?

Deshalb habe ich auf meine „Regelkaufliste“ zurückgegriffen und einen schon länger geplanten Kauf durchgeführt. Alle Details erfährst Du in diesem Beitrag.

Mein Plan

Im August hatte ich im Beitrag über die Dividendenzahlung der Transurban Group schon den Plan angekündigt: 130 Aktien wollte ich in mein Depot bei ING kaufen.

Warum 130 Stück?

Weil ich dann mit den bisherigen 470 Aktien auf die runde Summe von 600 Aktien komme. Und die beiden Dividendenzahlungen jeweils über 100 € Brutto-Dividende abwerfen.

Warum in mein Depot bei der ING?

Ich hatte doch gerade veröffentlicht, dass ich meine australischen Aktien bei der Consorsbank verwalte. Leider hat die Consorsbank bei der Transurban Group aber wiederholt Schwierigkeiten, die Dividende richtig zu buchen. Am Ende schaffte sie es zwar, aber es hat jeweils Wochen und mehrere Korrekturenbuchungen gedauert. Deshalb will ich den Test machen, ob die ING das bei der nächsten Dividendenzahlung im Februar besser hinkriegt. Und wenn ja, werden die Aktien dort zusammengelegt.

Warum die Transurban Group?

Als australischer Mautstraßenbetreiber ist die Aktie für mich ein klassischer Defensivtitel mit hübschen Dividendenzahlungen und überschaubarem Risiko. Hier habe ich das Unternehmen ausführlich vorgestellt.

Der Aktienkauf

Ich kaufte also am 08.10.2019 130 Aktien zum Kurs von 9,25 € außerbörslich über Tradegate. Dafür zahlte ich einschließlich der Kaufgebühren exakt 1.210,41 €.

Originalabrechnung Kauf Transurban Group im Oktober 2019

Bei diesem Kaufkurs beträgt die Dividendenrendite 4,1%. Das ist jedenfalls zufriedenstellend, wenn auch nicht mehr so hoch wie zuvor. Nachdem die australische Notenbank aber den Leitzins gesenkt hat, hat die Aktie noch mal Kursaufschwung genommen.

Mit diesem Kauf ist meine Zielposition in der Transurban Group nun erstmal erreicht. Mit nun 1,5% Depotanteil, rund 5.500 € Kurswert und zwei Dividendenzahlungen über jeweils 100 € brutto, fügt sich der Titel elegant in mein Dividendendepot ein.

Ab jetzt heißt es für mich und die Transurban Group: Zurücklehnen und Dividende kassieren. Der Aktie traue ich natürlich weiterhin eine positive Entwicklung zu.

Zum Schluss

Kennst Du eigentlich schon den Podcast mit mir? Dort spreche ich auch über die Transurban Group. Reinhören lohnt sich!

Auf einen Blick:

Unternehmen:Transurban Group
ISIN:AU000000TCL6
Im Divantis-Depot seit:16.08.2016
Letzter Nachkauf am:08.10.2019
Stückzahl im Divantis-Depot:600
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:8,08 €
Gesamtkaufpreis:4.849,04 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:230,99 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

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9 Gedanken zu „Aktienkauf im Oktober – diese Aktie ist es geworden!“

  1. ING habe ich auch auf der Watchlist. Schau dir mal Ashford Hospitaly Trust Inc. an, sollte deine Bedürfnisse erfüllen und ist stark unterbewertet.

    Wie verhält es sich mit der Quellsteuer bei TG?

    1. Hallo Joe,

      die Quellensteuer ist ganz entspannt bei der Transurban Group. Es werden drei verschiedene Sätze (15%, 10% und 0%) berechnet und voll auf die deutsche Kapitalertragsteuer angerechnet. Von der Hotelbranche lasse ich übrigens die Finger weg, viel zu konjunktursensitiv.

      Viele Grüße Ben

  2. Hallo Ben,

    erstmal vielen Dank für deinen inspirierenden Blog. Ich habe dich erst neulich über den Finanzrocker Podcast entdeckt, konnte aber schon sehr viel spannendes für mich mitnehmen. Danke dafür! :-)
    Eine Frage: passen die Flughäfen Wien und Zürich in dein Beuteschema und was hältst du grundsätzlich von ihnen?

    Beste Grüße,
    Konstantin

    1. Hallo Konstantin,

      die beiden Flughäfen schaue ich mir immer mal wieder an. Sie waren mir bisher immer zu teuer. Mit Sydney Airport und VINCI bin ich aber auch schon in zahlreichen Flughäfen investiert. Deshalb würde ich in Wien oder Zürich nur bei Schnäppchen zugreifen. Schweizer Aktien sind allerdings nicht mehr so leicht handelbar …

      Viele Grüße Ben

  3. Hallo Ben,
    die ING stellt sich bei der besonderen Quellensteuerproblematik leider genauso doof an wie die Consorsbank. Bei mir wurde im Sommer die Dividende von Sydney Airport zunächst korrekt gebucht. Da hatte ich mich riesig gefreut, dass das gleich gut geklappt hat. Nach zwei Wochen kam dann eine Stornoabrechnung und statt den 15% vom ersten Teil wurden dann 30% abgezogen. Die 10% und 0% wurden aber gelassen. Da ich das bei der ING nur erstmal als Testkauf gemacht hatte und es deswegen nur wenige Euros waren, habe ich meine Nerven geschont und es erstmal so hingenommen. Vlt muss ich zum Januar schonmal im Vorfeld aktiv werden und mit der ING telefonieren. Es wäre ja schön, wenn wenigstens eine Bank das ohne Probleme hinbekommen würde.
    VG
    Arne

    1. Hallo Arne,

      vielen Dank für die Info. Das ist ja noch schlimmer als bei der Consorsbank. Da wurde zwar erst falsch abgerechnet, aber am Ende wenigstens korrekt. Hmm, vielleicht mache ich dann doch direkt einen Depotübertrag von ING zu Consorsbank.

      Viele Grüße Ben

  4. Hallo.
    Sorry für die blöde kommende Frage, ich bin noch recht neu im Finanzdistrikt und diese Quellensteuer hat mich bisher von ausländischen Investitionen abgehalten, da ich sie nicht ganz verstehe.
    Das passt nicht ganz zum Thema aber da oben auf die Quellensteuer verwiesen wurde, wollte ich einfach mal nachfragen, wo ich das gezielt nachlesen kann. Überall wird nur allgemein etwas geschrieben. Aber was ist z.b. mit den o.g. 3 verschiedenen Sätzen gemeint? Wann gilt welcher? Und brauch ich immer eine Ansässigkeitsbescheinigung und wem gebe ich die? Würde mich über eine Antwort freuen.
    Bin übrigens über Finanzrocker auf diese Seite gestoßen und finde es toll, dass jemand so detailliert und freimütig berichtet. Vielen Dank.

    1. Hallo Thomas,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich nehme die Anregung gerne auf und schreibe einen eigenständigen Beitrag zur Quellensteuer, in der ich versuchen werde, alle Fragen zu beantworten. Das würde den Rahmen eines Kommentars leider sprengen.

      Viele Grüße Ben

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