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30% Kursplus in 3 Monaten – was ist da los?

3D‑Grafik mit dem Schriftzug ‚FORTESCUE‘ in grünen, extrudierten Buchstaben vor blauem Grid‑Hintergrund; darunter steigender Aktienkurs mit Balkendiagramm und weißem Aufwärtspfeil.
4.5
(36)

Eine regelrechte Rallye legte der Aktienkurs meines Depotwerts hin. 30% in nur drei Monaten zeigen, dass sich etwas an der Erwartungshaltung der Börse geändert haben muss. Mit AI hat es übrigens nichts zu tun, denn es geht bei dieser Aktie nur um einen Rohstoff. Und steigt sein Preis, dann profitiert das Unternehmen ganz erheblich.

Damit ist es eine Besonderheit in meinem eigentlich auf schwankungsarme Werte ausgerichteten Dividendendepots. Aber etwas Salz in der Suppe ist ja auch förderlich für den Geschmack. Und so freue ich mich wieder über eine ordentliche Dividendenzahlung, die auf mein Ziel einzahlen soll, möglichst schnell mein investiertes Kapital zurückerhalten.

Wie ich die aktuellen Perspektiven des australischen Eisenerzproduzenten einschätze, erfährst Du in diesem Beitrag.

2022 bin ich erstmals in die Fortescue Metals Group eingestiegen. Mich hat das Geschäftsmodell als australischer Eisenerzförderer mit Transformation zum grünen Wasserstoff überzeugt. Hier habe ich die Aktie ausführlich vorgestellt.

Nach dem Einstieg habe ich mehrfach nachgekauft und zudem wiederholt die Dividendenzahlungen reinvestiert. 2025 habe ich nicht mehr nachgekauft, obwohl die Aktie zeitweise sehr niedrig notierte.

Der Aktienchart selbst ist stark vom Eisenerzpreis abhängig, der wiederum von der Nachfrage aus China bestimmt wird. In den letzten Monaten hat die Aktie nun auch ein knappes Drittel zugelegt:

10-Jahres-Chart der Fortescue Metals Group in AUD
10-Jahres-Chart der Fortescue Metals Group in AUD

Dividendenzahlung

Die Fortescue Metals Group (FMG) zahlt nun ihre Schlussdividende. Prinzipiell zahlt sie zweimal im Jahr aus, im März gibt es eine Zwischendividende und im September dann die Schlussdividende. 

Die FMG zahlt in diesem Jahr eine Schlussdividende von 0,60 AUD je Aktie. Das ist ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahr (0,89 AUD) und entspricht einer Senkung um 32,6%.

Für die weiterhin 224 Aktien in meinen Depots (216 bei maxblue, 8 bei flatex) ergibt die Schlussdividende eine Brutto-Dividende von 134,40 AUD. Sie wurde von maxblue zum Kurs von 1,7959 in Euro umgerechnet, bei flatex erhielt ich einen Wechselkurs von 1,7832. Nach Abzug der Steuern verbleibt in der Addition eine Netto-Dividende von 55,12 €. Die Dividende wurde von flatex mit Wertstellung 26.09.2025 überwiesen, bei maxblue erfolgt die Wertstellung am 30.09.2025.

Dividendengutschrift Fortescue Metals Group im September 2025 maxblue
Dividendenabrechnung von maxblue
Dividendengutschrift Fortescue Metals Group im September 2025 flatex
Dividendenabrechnung von flatex

Für die aktuelle Dividendenrendite addiere ich die im März gezahlte Zwischendividende von 0,50 AUD mit der jetzt gezahlten Schlussdividende von 0,60 AUD. Diese 1,10 AUD ergeben bei einem Aktienkurs von 19,13 AUD (Schlusskurs am 26.09.2025 – dem Tag der Dividendenzahlung) eine Dividendenrendite von 5,75%.

Zur Berechnung meiner persönlichen Dividendenrendite (Yield on Cost) nehme ich den Einstandspreis von 2.935,03 € und rechne die Jahresdividende mit dem EZB-Umrechnungskurs vom 26.09.2025 (1,7881) um. Bei 1,10 AUD Jahresdividende und 224 Aktien entspricht das 137,80 € brutto. Das ergibt dann einen YoC von 4,7%.

Perspektiven

Betrachte ich nur den Kurswert meiner Position, dann liege ich aktuell 17% im Minus. Entsprechend ist meine Einstandsrendite auch einen guten Prozentpunkt unterhalb der aktuellen Dividendenrendite. Beziehe ich aber die bereits erhaltenen Dividenden mit ein, dann bin ich nahezu ausgeglichen (-0,8%). Natürlich ist das auch nicht das, was ich von einem Investment erwarte, aber es sieht eben schon nicht mehr ganz so schlimm aus.

Der Aktienkurs von Fortescue ist stark schwankend. Das war mir auch bei meinen Käufen bewusst. Entwickelt sich der Eisenerzpreis positiv, geht es auch mit der Aktie abwärts. Und umgekehrt natürlich auch. Und der größte Einfluss auf den Eisenerzpreis kommt über die Nachfrage aus China.

Tatsächlich ist es so, dass mein Investment-Case aber bisher noch nicht aufgeht. Meine Idee war ja, dass die hohen Dividenden mein eingesetztes Kapital in überschaubarer Zeit komplett zurückzahlen. Das funktioniert aber nur, wenn die Dividenden wieder höher werden. Nach der deutlichen Senkung in diesem Jahr würde ich mit dem aktuellen Dividendensatz noch 24 Jahre benötigen, um mein Investment zurück zu haben. Und darin ist die zwischenzeitliche Inflation noch nicht berücksichtigt. Das dauert mir definitiv zu lange.

Fortescue steht deshalb bei mir unter Beobachtung. Nicht kurzfristig, aber perspektivisch muss die Dividende wieder ansteigen, sonst trennen sich unsere Wege.

Klar ist für mich aber auch, dass ich nicht dem Management vorwerfe, hier willkürlich die Dividende gekürzt zu haben. Der Satz für 2025 ist schon okay, die Ergebnisse waren rückläufig und die Dividende ist direkt daran gekoppelt.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr (es endete zur Jahresmitte 2025) erzielte Fortescue einen Gewinn je Aktie von 1,69 AUD (Vorjahr: 2,82 AUD – ein Minus von 40%). Die Dividende entspricht somit einer Payout-Ratio von 65%. Das ist ein angemessener Wert, mit dem Investoren gut leben können.

Weiterhin entspannt ist die Bilanz. Mit einer Liquidität von 4,3 Mrd. US$ und einer Nettoverschuldung von 1,1 Mrd. US$ ist Fortescue sehr gut aufgestellt.

Und auch sonst kann man dem Unternehmen wenig vorhalten. Die Eisenerzproduktion erreichte im Geschäftsjahr erneut einen Rekordwert. 198,4 Mio. Tonnen wurden verschifft. Das führte zu einem Umsatz von 15,5 Mrd. US$. Und das war dann eben ein Rückgang um 15% – dank des um durchschnittlich 18% niedrigeren Eisenerzpreises.

Die Abbaukosten konnten um 1% gesenkt werden. Mit 17,99 US$ Kosten pro Tonne (wet) bei einem Durchschnittserlös von 85 US$ pro Tonne (dry) produziert Fortescue weiterhin sehr günstig und hat einen erheblichen Puffer bei etwaigen weiteren Preisrückgängen.

Im Ergebnis bleibt ein Investment in Fortescue eine Wette auf das weitere Wachstum in China. Zieht dort die Stahlnachfrage wieder an, wird auch der Eisenerzpreis steigen und damit auch der Gewinn von Fortescue wieder deutlich steigen.

Sollte es dazu kommen (der Aktienkurs von Fortescue signalisiert es ja schon), dann können sich die Aktionäre im nächsten Jahr wieder über eine steigende Dividende freuen.

Ich gebe der Aktie jedenfalls noch mal ein Jahr, um meine These zu bestätigen. Meine Hoffnung ist, dass bereits die Zwischendividende im März 2026 eine Trendwende zeigen wird. Dann kann ich die Depotposition weiterhin entspannt liegen lassen.

An eine Aufstockung denke ich jedoch nicht mehr. Dafür ist mir die Volatität zu hoch und ich will mein Depot auch nicht von Rohstoffpreisen abhängig machen. So ist es eine Beimischung mit einem Depotgewicht von derzeit 0,44%. Die Nettodividende ist noch knapp dreistellig pro Jahr und das ist dann auch so in Ordnung für mich.

Und schließlich ist es die letzte australische Aktie in meinem Depot und insofern auch ein Exot. Diese kleine Diversifikation ans andere Ende der Welt möchte ich gerne beibehalten.

Auf einen Blick:

Unternehmen:Fortescue Metals Group
ISIN:AU000000FMG4
Im Divantis-Depot seit:06.06.2022
Letzter Nachkauf am:29.08.2024
Stückzahl im Divantis-Depot:224
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:13,10 €
Gesamtkaufpreis:2.935,03 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:523,73 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividenden reinvestieren

für diesen Beitrag verwendete Quellen:
FY25 Full Year Results

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Kommentare

23 Kommentare zu „30% Kursplus in 3 Monaten – was ist da los?“

  1. Avatar von Thomas
    Thomas

    Man kann den Chart von BHP, Rio Tinto, Vale oder anderen Eisenerzproduzenten über den Chart von Fortescue drüberlegen und die laufen fast alle gleich. Die 30% Kursplus bei Fortescue können auch nur ein Strohfeuer sein (denke leider, es wird ein Strohfeuer sein). Die Produktion von grünem Stahl, Eisenerz oder Wasserstoff als Energieproduzenten/Speicher können wir als Episode abhaken. Das wird nix mehr.

    Mit der etwas intensiveren Beschäftigung als Reaktion auf vorangegangene Leserkommentare zur Immobilienkrise in China glaube ich meinen zu können, das aus China vorläufig keine erhöhte Nachfrage nach Eisenerz kommen wird.
    Zumindestens nicht aus der Baubranche. Mit Glück gibt es da nur Stagnation.

    BHP habe ich am 15.09.25 zum Kurs von 23,73 nachgekauft. BHP liefert regelmäßig eine größere Dividende und bleibt bei mir for ever liegen und um die kümmere ich mich auch nicht. Kurs ist mir da fast egal. Mein schlechtestes Invest (was noch da ist) ist Glencore mit etwa 45% Minus, bleibt auch einfach liegen. Dividende kommt.
    Aufsehen hat letztens der Zusammenschluß von Anglo American und Teck erregt,
    Zumindest für Anglo American die Rettung, de Beers (und Diamanten überhaupt) sind auch nicht mehr das, was sie mal waren.

    Habe selbst jetzt auch China Hongqiao Group (A1H6UR) als Kauf realisiert, ob es richtig war, werde ich ein bis zwei Jahren sehen.
    Jetzt reicht es erstmal mit China.

    Gedanklich spinne ich zur Zeit aber den Faden, den ich mit der SNB aufgenommen hatte, mit den Schweizer Kantonalbanken weiter, die auch zum größten Teil eine erstaunlich gute Performance hingelegt haben und übrigens auch als Profiteure der Pleite der Crédit Suisse gelten dürfen, nicht nur die UBS.
    Nächstes frisches Geld wird wohl in die Schweizer Kantonalbanken gehen.

    1. Avatar von Nic
      Nic

      BHP liefert leider nicht regelmäßig eine größere Dividende, seit 2022 liefert BHP jedes Jahr eine kleinere Dividende. 2022: 4,6324 AU$, 2023: 2,6143 AU$, 2024: 2,2062 AU$, 2025: 1,7112 AU$

    2. Avatar von Thomas
      Thomas

      Hi Nic, schon richtig, hängt wie immer vom ausgewählten Zeitraum ab. Wenn man sich
      eine längere Zeitreihe anschaut , 2006 bis 2007 wurden weniger als 0,50 AUD bezahlt fürs Jahr, passt scho
      (für mich jedenfalls) und die steigen auch wieder. Da muß man sich bei Rohstoffen dran gewöhnen. Klar ist BHP kein Edelpapier, aber ein solider Brick in the Wall.
      Habe bei BHP über die Haltedauer bereits ein Drittel vom Einstand zurück, d.h. Risiko nur noch bei 66,6% etwa und der Kurs ist stabil, Einstand in etwa Mediankurs, also nix mehr, wo ich noch nachdenke. Dividende kommt, Haken dran.

  2. Avatar von Tobs
    Tobs

    Hallo Ben,

    ich bin ungerne ein Schlaumeier, aber hier sehe ich mich echt bestätigt.

    Diese ganze Story „Grüner Wasserstoff“ eines in Wahrheit Commodity-Rohstoffunternehmens ist eine reine Kapitalmarkt-Catching Sache gewesen, und mich wundert es sehr, wie viele Investoren dieses Narrativ vor einigen Jahren – ohne wirkliche Evidenzen (!!!) – einfach so in ihre Investment-These übernommen hatten.

    Teilweise werden völlig irrelevante Allgemeinplätze bespielt, wie dass man Solarenergie in die Produktion einbinden will. Die Projekte, die wirklich noch laufen, stecken überwiegend in frühen Machbarkeits-Studien und sind weit davon entfernt, in einem industriellen Betrieb realisiert zu werden. Und einige Projekte wurden eingestellt, es wurde viel Geld verbrannt und es müssen teilweise auch öffentliche Fördergelder zurückbezahlt werden.

    Für mich ein klarer Fall von Investoren-Fehlleitung. Fortescue mag als Rohstoffunternehmen performant sein (habe ich nicht beurteilt – aber sie verdienen ja Geld). Bloß: Jeder, der nicht nur ein Rohstoffunternehmen haben wollte, sondern Fortescue wegen der „grünen Fantasie“ gekauft hat, sollte das Zeug besser absetzen, was er vorher eingeschmissen hat.

    1. Avatar von Thomas
      Thomas

      Stichwort grüner Hydrogen
      Tobs, profitiert haben hier oft/meistens nur Leute/Professoren/Insider, die nah an der Staatsknete dran waren und hier Forschungsbudgets in Größenordnungen abgegriffen haben und wußten, wo was zu holen ist und wann wieder auszusteigen ist. Das es im industriellen Maßstab nicht funktioniert, war mir ebenfalls zeitig klar. Habe hier nie einen cent darauf investiert. Das hat eben ein bitteres Geschmäckle, weil oft auch ein hoher moralischer Impetus damit verbunden war gegenüber herkömmlichen Energiequellen und Verbrauchern.
      Die haben sich auch nur wieder besseres Wissen die Taschen vollgestopft.

  3. Avatar von Thomas
    Thomas

    Interessant finde ich auch folgendes.
    Einer aktuellen Originalstatistik der SNB,
    https://data.snb.ch/de/topics/snb/cube/snbcurrinvc
    ist zu entnehmen, das die SNB zunehmend ihren Anlageschwerpunkt von Anleihen auf Aktien verlagert. Und das ganze planmäßig.
    In Q3 2010 hatte die SNB 83% ihrer Devisenanlagen in Staatsanleihen vs 10% in Aktien.
    demgegenüber hält sie jetzt noch 64% Staatsanleihen vs 25% in Aktien. Die Verschiebung findest fast linear statt und würde weiter bedeuten, wenn sie so weitermacht, das sie in 10 oder 15 Jahren mehr Aktien als Staatsanleihen hält.
    Da die Bilanz der SNB von Ende 2007 von 85 MRD bis Ende 2021 auf 1015 MRD SFR angewachsen ist, bedeutet dies um so mehr, das sie als aggressiver Aktienkäufer, Halter und Dividendenempfänger unterwegs ist.
    Die Schweizer Notenbank ist sich ihrer hervorragenden Stellung im internationalen Finanzmarkt durchaus bewußt und kann sich bei Staatsanleihen nicht einfach vom Acker machen, ohne schwerste Verwerfungen zu provozieren, aber sie zeigt deutlich, das sie von Sachwerten und Produktivkapital wesentlich mehr hält als von Staatsanleihen. Von Gold mal ganz abzusehen.
    Zwei Drittel des nach Aufstockung der Reserven verbleibenden Gewinns gehen an die Kantone, mittelbar profitieren auch die Kantonalbanken.
    Je mehr ich mir den ganzen Gurks und Senf um die weltweite Verschuldungsorgien der Staaten ansehe (In USA gibt es bald mal wieder einen Shutdown des Staatshaushaltes (haha) )
    um so mehr muß ich von einer weiteren Aufwertung des durchaus solide unterlegten Schweizer Franken ausgehen, trotz der jüngsten Zolldrohungen von Trump.

    Ich vergleiche gern die graphische Funktion des Tangens mit der Vermögensentwicklung.
    Unten im 3. Quadranten sind die Armen und im 1.Quadranten sind die Reichen.
    Die Schweizer Notenbank befindet sehr weit rechts oben im 1 Quadranten und kann gar nicht anders, als ihr Vermögen immer weiter zu mehren, weil sie gegen Aufwertungsdruck Franken verkauft (und Aktien kauft)
    Jedenfalls von der Schweizer Aktien gebe ich keine her.
    (Meinung und sorry für Exkurs, der nicht ganz zum Thema passt.)

    1. Avatar von Hansi
      Hansi

      Danke Frank für den Artikel.
      Meine Infos hatte ich aus einem Serpentza-Video vor ca. 3 Monaten.
      Dort sind auch zahlreiche Videos aus China. Ich schreib zwar abertausend, mich würde es aber nicht wundern, wenn es Millionen E-Autos sind, die nur rumstehen und verrotten.
      Der Wahsinn wird komplett, wenn man bedenkt, das Modell A nicht nur als Modell A, sondern in verschieden Qualtätsstufen produziert wird. Die produzieren E-Autos , die nie verkauft werden sollen, sondern nur zugelassen und stehen und verrotten sollen. Also werden diese Modelle A entsprechend so minderwertig gebaut, so dass die Kosten mind. durch die staatl..Förderung gedeckt ist. Wenn man so einen Todedwagen noch in China oder sonstwo in der dritten Welt verkauft kriegt, Bingo , Jackpot. Kundenklagen laufen in China oder in Afrika ins Leere. Besonders beeindruckend waren die Bilder von einen riesen Schiff voller E-Autos für den Export, dass bereits in Flammen war, bevor es China verließ. Der Neue Markt -Vergleich passt insoweit, wenn man sich Comroad als Beispiel im Hinterkopf behält.

  4. Avatar von UrsprungsFrank
    UrsprungsFrank

    Hallo Thomas,

    die Basler bzw. St. Galener muss ich mir noch einmal näher anschauen. Meine Franken sind derzeit in der Lindt (wie beschrieben), der Zurich Insurance sowie in meiner kleinen Schmuckschatulle BKW.

    Fortescue ist für mich ein gutes Beispiel dafür, dass Ben auch ein Mensch ist, denn er irrt ;-) Andernfalls bestünde die Gefahr, dass ich ihn überhöhen würde, was sicherlich nicht in seinem Sinne seien dürfte.

    Gruß Frank

  5. Avatar von Hansi
    Hansi

    Kann nicht schaden, wenn ein Bergbauunternehmen möglichst der Agenda folgt und „CO²-Neutral“ werden möchte. So hat man kürzlich Elekro-Baumaschinen bei der chin. XCMG bestellt. Fortescue wird zyklisch bleiben, wie jedes Bergbauunternehmen. Dann wird die Börse die Firma mit einem Aufschlag bewerten

    In meinem Depot befinden sich Rio Tinto, Anglo American, BHP, Kazatomprom, Grupo Mexico, Valterra Platinum und noch Lynas. Nur Vale ist leicht im Minus. Ich erwarte von den Zyklikern nichts, außer dass sie regelmäßig irgendwas ausschütten. Richtig aufstocken würde ich die Branche erst, wenn die Rohstoffpreise in den Keller gehen und Panik in der Branche aufkommt.

    Interessant das Fortescue auf XCMG als Lieferanten auswählt und nicht Caterpillar oder Komatsu. Die chin. E-Auto/Maschinenbauer sind nach den starken chin. Subventionen sicher gut aufgestellt und ohne Frage wettbewebsfähig. China kann erstklassig Produkte bauen. Allerdings hat China wie z.b. Europa und USA große Probleme.
    Die Bergbaufirmen können auf den chin. Immobilienmarkt nicht hoffen und auch nicht auf den Automarkt. Unsere Medien preisen die chin. Autopoltik und erfreuen sich , dass in China mehr als 50% der Neuzulassungen E-Autos sind. Es gibt Chinesen die es anders sehen und sich nicht wundern , wenn der ganze chin. E-Automarkt wie Evergrandwe kollabieren würde. Es gibt viele Bilder von Abertausenden herumstehenden angemeldeten E-Autos in China. Den chin Unternehmen scheint es anscheinend zu gelingen, die Autos günstiger zu prodzieren als die staatl. Förderung pro zugelassenen Auto. So stapelt sich der E-
    Auto-Schrott in China und die die E-Auto-Zulassungen gehen durch die Decke. Wenn diese geförderten Schrott-E-Autos dann noch für Ramschpreise am chin. Markt verkauft werden kann, umso besser. Allerdings würde ich mich nicht in so ne Todesschleuder hineinsetzen. Bilder mit nicht funktionieren Airbags oder brennenden Lithium-Batterien sind keine Einzelfälle sondern Alltag. Diese Autos bekämen hier niemals eine Zulassung.
    Die Chinesen sind bereit für ein 50jähriges Wohnrecht Unsummen zu bezahlen, aber über eine Milliarden Bürger scheinen selbst unfassbar günstig bewertete A-Aktien wie der Teufel das Weigwasser zu meiden. Also aktuell erwartete weder aus USA,Europa oder China Impulse für einen Wirtschaftsaufschwung. Wenn ich an Unternehmen beteiligt bin die ihre China-Investment reduzieren, bin ich nicht traurig.

    1. Avatar von Volker Mühlhausen
      Volker Mühlhausen

      Habe mich von Anglo, BHP und Lynas schon lange getrennt und meine Gewinne mitgenommen. Der Wiedereinstieg in die Rohstoffe ging dann eher zäh vonstatten. Erst jetzt ist Anglo – nach der Abspaltung von Valterra – mit letzteren zusammen im Plus. Impala Platinum, B2G, Newmont Mining und Pan Amerdcan Silver habe ich durchgehalten und verbilligt; Rio Tinto ge- und mit Verlust wieder verkauft. Von BHP habe ich abgesehen, wegen der Einstellung der Notiz in London und des geringeren Spektrums des Portfolios.

      Ist kein leichtes Brot gewesen mit den Rohstoffen, hinsichtlich Eisenerz bin ich skeptisch, nicht nur wegen der chinesischen Wohnimmobilienkrise sondern wegen des knallharten Verdrängungswettbewerbs der chinesischen Firmen auch untereinander. Da werden derzeit einfach die Marktanteile ausgekämpft und das Ziel scheint mir zu sein, Kostenführer zu werden über die economy of scales. Üblicherweise bleiben da einige Mitbewerber auf der Strecke aber vorher produziert jeder noch auf Teufel komm raus solange der Kampf läuft. Sobald das aufhört, geht auch erstmal die Nachfrage nach Eisenerz (und vielleicht auch anderen vielleicht auch Kupfer) runter.

      Daher halte ich mich von reinen Eisenerzlern fern, auch wenn Vale mich schon locken und ich bei Rio Tinto schon der Verlockung erlegen war. Aber ich glaube, das bekomme ich/wir auch noch billiger.

      Gruß Volker

    2. Avatar von BörsenHai
      BörsenHai

      Hansi,

      Bergbaumaschinen Co2 neutral. ;)
      Wenn es nicht mal Autos schaffen … (von Produktion bis Ableben)
      es nicht einmal ein Mensch oder ein Tier schafft!

    3. Avatar von UrsprungsFrank
      UrsprungsFrank

      … und zu Hansis Ausführungen hier noch eine sehr aktuelle Quelle ….

      https://www.n-tv.de/wirtschaft/Wie-Chinas-Autobauer-an-Uberkapazitaeten-ersticken-article26040338.html

      Das hat so etwas von Neuen Markt. 90% und mehr wird es ins Abseits drängen. Danach wächst es dann kontinuierlich. Ein Vergleich zur Immobilienwirtschaft – schwierig. Sollen wir also China wirtschaftlich mit diesen Angaben abschreiben? Das Big Picture will mir sich nicht zeigen.

      Leider ist aber derzeit keine Region der Welt als hoffnungsvolle Wirtschaftszone zu benennen. Irgendwo ist überall mehr als ein Haar in der Suppe, mal so, mal anders. Also alles in Gold und Haferflocken?

      Gruß Frank

    4. Avatar von Hansi
      Hansi

      Ja du bringst es auf den Punkt,
      dieser ganze Neusprechquatsch wie CO² , klimaneutral sind nur Etikettenschwindel und absurde Rechenspielchen. Verpestet Unternehmen A die Welt und kauft unzählig viele Zertifikate und ist wieder CO²-Clean. China ist die größte Umweltdrecksschleuder aller Zeiten, aber die ganze Welt konsumiert die Waren aus dem Land. Deutschland in seinem Wahn holzt Wälder ab und pflastert es mit Windkraftanlagen zu. Alles für das Klima. Das Klima kann man gar nicht retten, denn es ist immer da und beschreibt nur den die klimatischen Verhältnisse auf den Planeten. Das Klima der Venus ist halt für Mensch und Maschine tödlich.

  6. Avatar von Bastian Faust
    Bastian Faust

    https://www.merkur.de/wirtschaft/wie-ein-zug-durch-australien-faehrt-ohne-jemals-aufgeladen-zu-werden-zr-93798972.html
    Finde ich ziemlich stark. Wenn das konzept funktioniert würde man nich günstiger produzieren können.
    Auch schön finde ich die partnerschaft mit liebherr für autonome elektrische Laster. Es wird hier schon einiges angepackt.
    Das (grüner) wasserstoff nicht läuft liegt insgesamt daran das ihn keiner haben will für den produktionspreis.
    Fmc habe ich hier nochmal eingesammelt. Werde unter 10 euro jederzeit nachkaufen, da ich hier als zyklischer Wert auch auf ein comeback setze, auch wenn es noch einige zeit dauert.
    Bei nem ek unter 10€, liegt die divi bei ca. 6%. Ich finde da kann man nicht viel falsch machen, zumal die konzernergebnisse auch munter weitergegeben werde.

  7. Avatar von UrsprungsFrank
    UrsprungsFrank

    Hallo Bastian,

    solltest Du aufgrund des Artikels in Fortescue investiert haben, so sei bitte sehr, sehr vorsichtig. Der darin geschilderte Sachverhalt ist physikalischer Nonsens. Bis dato gibt es auch weiterhin kein Perpetuum Mobile. Mir erscheint der Hinweis auch für Mitleser wichtig. Die Seriosität in diesem Forum sei gewahrt.

    Gruß Frank

    1. Avatar von Max
      Max

      Hallo Frank,
      bei ein Perpetuum Mobile sollte auch jeder Wissen der sein Geld in Aktien investiert, dass dies nicht möglich ist, sonst würde ich das noble Vorhaben sein Geld selber zu verwalten nochmal überdenken. Aber die ganzen Ansätze die FM versucht ist doch aus langfristiger Sicht nicht nur Marketing sondern ein Versuch Dinge zu optimieren, wenn man es schafft durch rekuperation und Potentielle Energie eine evtl. Im Gefälle liegende Strecke ohne Fossilien Brennstoff zu überbrücken und dann nur noch die Gegenstrecke bleibt die durch den Antrieb überwunden werden muss ist das doch schon einmal ein guter Ansatz, auch die Kooperation wie genannt mit Liebherr ist doch ein schönes Signal das falls man Interesse an einem Eisenerz Produzenten zeigt FM nicht der schlechteste Pick ist vor allem weil sie ja auch wie im Artikel genannt das Transportsystem in der Pilbararegion verwalten

      Grüße
      Max

    2. Avatar von Basti
      Basti

      Nein ich habe nicht aufgrund von einem Artikel investiert.
      Auf die aktie bin ich tatsächlich hier durch den blog gestoßen und verfolge seitdem alles mögliche an nachrichten dazu.
      Es ist ja auch kein perpetuum mobile, sondern der zug fährt schwer beladen eine lange Strecke bergab runter und entladen wieder rauf.
      Nein ich habe nicht nachgerechnet ob das möglich ist und habe auch keine beweise. Aber von der Grundlage scheint mir das ganze in einem gewissen Rahmen schon funktionieren zu können.
      Gerade da fmc sehr konsequent die elektrifizierung angeht, wäre hier auch ein Ansatzpunkt. Wenn es hintenraus dazu reicht einen teil des rückweges zu bewältigen ist mMn schon viel gewonnen. Das prinzip ansich ist ja schon seit etlichen jahren in der automobilindustrie erprobt und verbaut, auch bei autos die noch mit verbrennern unterwegs sind.

    3. Avatar von Tobs
      Tobs

      Hallo allseits und mein letzter Einwand.

      Die gesamte Diskussion, ob Fortescue es vollbringt, einen Zug mit rekuperativ gewonnener Energie wieder bergan fahren zu lassen, ist völlig irrelevant. Das sind nichts weiter als medial aufgeblasene Effizienzsteigerungen in der Produktion. Jedes Unternehmen, und vermutlich gerade die mit heavy Bilanz und verbunden damit hohen Kapitalkosten, wird einzelne Produktionsprozess-Schritte mittels AI und erneuerbarer Energien optimieren.

      Das ist also ein netter PR Gag, der nicht mal verwerflich ist. Aber was war denn die Investment Story für den Kapitalmarkt: Eigene Ertragsfelder jenseits des reinen Eisenerzgeschäfts ausbauen, wie Produktion von grünem Wasserstoff und Ammoniak, Einsatz von Elektrolyse Gedöhns usw. Was wurde daraus – messbar?! Nix. End of story. Eine lustige Eisenbahn in der Wüste von Australien hin oder her…

  8. Avatar von Thomas
    Thomas

    Sorry, Physik. Australien ist mir jetzt nicht als sehr bergiges Land bekannt. Es würde voraussetzen, das es wirklich große Gefälle über lange Strecken gäbe und in Australien ist es meistens flach. Eisenbahnstrecken werden ohnehin Steigungsvermeidend gebaut, was die Strecke zusätzlich um Kurven verlängert. Zweitens. Wo es Gefälle Bergab gibt und Energie rückgewonnen werden kann, gibt es auch Gefälle bergauf, wo exakt um den gleichen Betrag mehr Energie benötigt wird plus Reibungsverlust permanent overall. Wenn Bergab gebremst wird , aus Sicherheitsgründen, muss Bergauf beschleunigt werden, was noch mehr Energie benötigt als lineare Bewegung. Die kinetische Energie( der Schwung bergab) ist entnommen worden.
    Die Ratio ist gleich, ob der Zug voll oder entladen ist. Oder halb beladen ist.
    Der einzige akzeptable Punkt wäre, wenn es zwischen Abbaupunkt( Beladepunkt) und Entladebahnhof ein signifikantes fallendes Höhengefälle gibt. Da es sich um lange Strecken handelt, sonst wurde nicht die Eisenbahn als Transportmittel gewählt, wird das Höhengefälle in Summe über die gesamte Strecke von Start A nach Ziel B in Australien im ganz niedrigen Promillebereich liegen. Fazit, es ist Marketingsprech. Sorry.
    Kenne mich in Physik etwas aus und reagiere da skeptisch…

    1. Avatar von Thomas
      Thomas

      Das Problem liegt bei der quasi nicht vorhandenen Elektrifizierung des australischen Eisenbahnnetzes. (etwa 11% des Schwerlasteisenbahnnetzes in Australien sind elektrifiziert)
      In D sind etwa 62% des Streckennetzes elektrifiziert, der Schweiz etwa 100%,
      In den USA gibt es auch so gut wie keine Elektrifizierung der Eisenbahn.

      Man könnte also Australien in dieser Hinsicht als ökologisch rückständig betrachten.
      Aber wer soll denn die Elektrifizierung der Eisenbahn A/Bauen B/Finanzieren C/Warten+Unterhalten+Betreiben ?? Fortescue Metals ganz sicher nicht.

      Deutschland hat mit seiner Eisenbahn ökonomisch auch so seine Problemchen, um es mal höflich zu formulieren. Aktien würde ich da nicht kaufen.
      und als Aktionäre wollen wir doch, das alles schön wirtschaftlich bleibt.

      Somit kommt in Australien keiner an Diesellokomotiven vorbei und Ende.
      Wenn das Rad mit rekuperativer Energie neu zu erfinden wäre, hätten es Siemens oder ABB schon lange herausgefunden.

      Ich zitiere einen Leser aus Reddit:

      „Die Installation der Elektrifizierung ist wirklich teuer. Die meisten Güterbahnen in den USA und Kanada sind in Privatbesitz, sodass sie nur dann eine solche Investition tätigen, wenn sie eine angemessene Rendite erwarten können. Die Tatsache, dass keiner von ihnen in den letzten Jahrzehnten ernsthaft darüber nachgedacht hat, sollte Ihnen alles sagen, was Sie über die Wirtschaftlichkeit der Elektrifizierung wissen müssen. Einige Eisenbahnen könnten es sich schlichtweg nicht leisten, ihre Netze zu elektrifizieren, während andere es sich vielleicht gerade so leisten könnten, aber nicht damit rechnen würden, jahrzehntelang die Gewinnschwelle zu erreichen.“ Zitatende.

      Außerdem wo soll der Strom für langen Eisenbahnstrecken herkommen? GRUNDSÄTZLICH
      benötigt Wasserstoff mehr Energie zur Produktion von Wasserstoff als Wasserstoff selbst liefert oder speichert. Von Sicherheitsaspekten ganz abzusehen, das Wasserstoff nicht ganz ungefährlich ist. Also baut Australien Windräder und pflastert alles mit Solarenergie voll um Strom zu erzeugen? Wie viel Solarfläche benötigt man, um ein elektrifiziertes Schwerlasteisenbahnnetz u betreiben? Die Rechnung schenke ich mir. Was passiert nachts?

      In Deutschland fängt man an, jetzt Gaskraftwerke als der Weisheit letzter Schluss zu bauen ( das ist fossile Energie) weil Kernkraft politisch (noch nicht) wieder gewollt ist. Wir werden sehr lange Zeit fossile Energie benötigen, wenn wir keine Kernkraft wollen.

    2. Avatar von Basti
      Basti

      Hab mir das jetzt mal angeschaut. Eine mini habe ich gefunden die auf ~400 metern liegt und deren entfernung zum hafen mit dem auto ~400km entfernt ist. Die eisenbahnlinie ist einiges direkter und ist ca. 280km lang. Wäre also ein gefälle von 0.14% im schnitt.
      Klingt in meinen augen wirklich nach nicht viel und zu den anderen minen habe ich noch niedrigere höhenmeter gefunden. Sieht mir auch danach aus als wäre der zug technisch sowieso nur an sehr begrenzten standorten bei fmc möglich.
      Ich verstehe das die relevanz stark aufgeblasen wird, aber würde man so ein projekt wirklich angehen und vermarkten, wenn von vorne herein klar ist das man etliche millionen darin versenkt ohne das man hintenraus auch was gewinnen kann? Das scheint mir irgendwie zu aufwändig für einen reinen marketinggag.

      Grundsätzlich sehe ich das Schienennetz in Deutschland oder anderswo, als schlechten vergleich an. Das sind beim fmc privat betriebene strecken die rein für den erzabbau zur verfügung stehen und nicht mit passagierefahrten konkurrieren.

      Aber finde es interessant was für eine diskussion ich mit nem eigentlich harmlosen link losgetreten habe😅

  9. Avatar von Thomas
    Thomas

    und zu guter letzt, in China ist die Eisenbahn Staatsbetrieb, da werden ökonomisch unangenehme Kosten dem Steuerzahler übergeholfen. Prinzip Sozialismus.
    In Japan wurde die Railway 1987 weitgehend privatisiert, hier ist wie in China die Elektrifizierund der Eisenbahn schon wesentlich weiter, wobei die initiale Elektrifizierung noch staatlich gestartet wurde. Die Aktien der zentralen und regionalen Railways in Japan sind alle keine Burner. Japan ist außerdem dicht besiedelt, so das es ökonomisch noch besser darstellbar ist als in Australien, das nun wirklich dünn besiedelt ist.
    Also wird der Eisenerztransport in Australien weiter mit Dieselloks betrieben. Fertig.

  10. Avatar von UrsprungsFrank
    UrsprungsFrank

    Moin Thomas,

    herzlichen Dank für Deine Darstellung der Wirtschaftlichkeit des globalen Schienenverkehrs. Ich denke zwar man sollte auch hier nie nie sagen, aber der Wandlungsprozess ist im Gegensatz zu vielen anderen derzeitigen Umwälzungen in diesem Bereich auch weiterhin ein Generationenprojekt. Schade, ich bin ja ein Fan der Elektrizität – sie ist nun mal die edelste Energie, weil sie im Einsatz wirklich die effizienteste ist – aber die Etablierung der Infrastruktur ist teuer und zeitintensiv. Aber bitte, für die Zukunft würde ich sie nicht abschreiben. Man verpasst auf lange Sicht hin Investmentgelegenheiten.

    Vor kurzem wurde hier einmal diskutiert, welche Informationsquellen einen Mehrwert bringen. merkur.de, n-tv.de, t-onlinr etc. gehören absolut überhaupt nicht dazu. Man muss schon die Fachportale oder Publikationen bemühen …

    Gruß Frank

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