Was Dich hier erwartet:
Mit satten Dividendenerhöhungen erfreuen zwei meiner Depotwerte. Der eine wird gerade von den Brexit-Diskussionen im britischen Unterhaus auf die Probe gestellt. Trotzdem steigt die Dividende um 6%.
Der andere Titel befindet sich hingegen im ruhigen Fahrwasser und spendiert eine um 17,2% erhöhte Quartalsdividende.
Über die beiden Dividendenausschüttungen erfährst Du alles in diesem Beitrag. Und am Ende findest Du den ultimativen Gold-Tipp: Es heißt zwar immer „There is no such thing as a free lunch.“ – Aber aktuell scheint es das doch zu geben. Ich verrate die Details.
MSCI Inc.
Ich starte mit der „großen“ Dividendenerhöhung. Sie kommt von MSCI Inc., die ich hier ausführlich vorgestellt habe. Die Quartalsdividende steigt von 0,58 US$ auf 0,68 US$. Das sind 17,2% Erhöhung!
Für die 30 MSCI Inc.-Aktien im Divantis-Depot ergibt das eine Brutto-Dividende von 20,40 US$. Sie wurde von der Consorsbank zum Kurs von 1,0997 in Euro umgerechnet. Nach Abzug der Steuern verbleibt eine Netto-Dividende von 13,81 €. Sie wird rückwirkend mit Wertstellung 30.08.2019 überwiesen.

In den letzten drei Monaten hat sich meine Einschätzung zu MSCI Inc. nicht verändert. Die Aktie performt weiterhin hervorragend, ist mir für einen Nachkauf aktuell aber zu teuer. Ich bin sehr froh, dass ich sie vergleichsweise günstig ins Depot genommen habe.
Auf einen Blick:
| Unternehmen: | MSCI Inc. |
| ISIN: | US55354G1004 |
| Im Divantis-Depot seit: | 07.08.2017 |
| Letzter Nachkauf am: | 03.08.2018 |
| Stückzahl im Divantis-Depot: | 30 |
| Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren: | 121,32 € |
| Gesamtkaufpreis: | 3.639,64 € |
| Bisher erhaltene Netto-Dividenden: | 704,25 € |
| Aktuelle Strategie: | Halten und Dividende kassieren |
Pennon Group
Die „kleinere“ Dividendenerhöhung kommt von der Pennon Group. Die Dividende wurde um exakt 6,0% von 0,2662 GBP auf 0,2822 GBP erhöht. Die Pennon Group habe ich hier ausführlich vorgestellt. Die Consorsbank rechnete die Brutto-Dividende von 169,32 GBP für meine 600 Aktien zum Kurs von 0,905 in Euro um. Nach Abzug der Steuern verbleibt eine Netto-Dividende von 137,75 €. Sie wurde mit Wertstellung 03.09.2019 überwiesen.

Die Kursentwicklung der Pennon Group ist stark von den Brexit-Diskussionen abhängig. Bis es dort eine endgültige Klärung gibt, erwarte ich auch nicht, dass sich irgendwas ändert. Da ich aber langfristig anlege, stehe ich diese Phase durch. Der Erstkauf war im Nachhinein zu teuer, durch die Nachkäufe konnte ich meinen Einstandskurs aber deutlich reduzieren. So bin ich aktuell mit den erhaltenen Dividenden bei Plus/Minus Null.
Auf einen Blick:
| Unternehmen: | Pennon Group |
| ISIN: | GB00BNNTLN49 |
| Im Divantis-Depot seit: | 21.09.2017 |
| Letzter Nachkauf am: | 02.02.2018 |
| Stückzahl im Divantis-Depot: | 200 |
| Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren: | 12,68 € |
| Gesamtkaufpreis: | 2.535,57 € |
| insgesamt erhaltene Netto-Dividenden: | 1.347,09 € |
| verkauft am: | 05.07.2023 |
| Durchschnittsverkaufserlös abzgl. Gebühren und Steuern: | 8,00 € |
| Gesamtverkaufserlös: | 1.600,00 € |
| Gewinn/Verlust: | 411,52 € |
| Gewinn in Prozent: | 16,23% |
Depotübertragungsprämie der Consorsbank
Beide Aktien habe ich in meinem Depot bei der Consorsbank. Wenn Du noch kein Depot bei der Consorsbank hast, dann kann das neue Angebot interessant sein für Dich: Wenn Du über diesen Partnerlink ein Depot eröffnest, dann erhältst Du eine Barprämie von bis zu 1.000 € für Deine übertragenen Wertpapiere und 10 Free-Trades bei Tradegate. Bislang galt das Angebot nur für Fonds, die übertragen wurden. Jetzt kannst Du auch Aktien und Anleihen übertragen und dafür die Prämie kassieren. Leider gilt das Angebot nur für Neukunden bei der Consorsbank, sonst würde ich es auch nutzen.
Der ultimative Gold-Tipp
Über Gold und andere Edelmetalle als Bestandteil eines diversifizierten Depots habe ich bisher noch nicht auf Divantis geschrieben. Gold ist ja auch anders als die Aktien oder P2P-Kredite, über die ich sonst berichte. Gold wirft keine Zinsen oder Dividende ab und eine Analyse der Zukunftsaussichten ist auch nicht einfach.
Für mich ist Gold ein absolutes Kriseninvestment. Ich habe einen Teil meines Vermögens in Gold angelegt. Aber nicht als Spekulation oder zum Wiederverkauf. Deshalb habe ich ausschließlich in physisches Gold investiert und keine Gold-Wertpapiere, wie z.B. Xetra-Gold, gekauft. Mein Gold besteht aus Münzen und Barren und ich kann es anfassen. Und ich hoffe, dass ich es niemals in meinem Leben benötigen werde. Denn dann wäre das gesamte Wirtschafts- und Währungssystem zusammengebrochen. Nur für diesen Fall habe ich Gold.
Die Krisen der letzten Monate haben den Goldpreis auf ein Mehr-Jahres-Hoch gehievt. Und genau dieses Gold-Hoch führt nun zum ultimativen Gold-Tipp, den ich Dir nicht vorenthalten möchte:
Jedes Jahr emittiert die Offizielle Verkaufsstelle für Sammlermünzen der Bundesrepublik Deutschland (VfS) eine 100-Euro-Goldmünze mit dem Gewicht einer halben Feinunze. Anders als bei den bekannten Goldmünzen wie Krügerrand, Maple Leaf oder Philharmoniker ist die Auflage limitiert und die Münze wird zum Festpreis herausgegeben. Dieser Festpreis berechnet sich aus dem Goldpreis zum Fixing-Tag und einem Aufpreis. Dann beginnt die Bestellfrist für die Münze und etwas später wird sie dann versandt. In den letzten Jahren war die 100-Euro-Goldmünze immer teurer als der reine Goldwert und nur etwas für Sammler.
Eine einmalige Gelegenheit in diesem Jahr
Dieses Jahr ist die 100-Euro-Goldmünze aber das Gold-Schnäppchen des Jahres! Sie wird nämlich für einen Preis herausgegeben, der unter dem aktuellen Goldwert liegt! Technisch ist das wegen des verbindlichen Bestellprozesses für die VfS nicht anders möglich – und für alle Schnäppchenjäger bietet sich jetzt die ultimative Gold-Chance!
Die 100-Euro-Goldmünze UNESCO-Welterbe Dom zu Speyer wird zum Preis von 626,98 € herausgegeben. Sie kann noch bis zum 12. September 2019 bestellt werden. Hinzu kommen noch Versandkosten, die in der Vergangenheit bei etwa 10 € lagen.

Bestellt werden können maximal 10 Münzen. Die VfS hat versprochen, bei jeder Bestellung mindestens 1 Gold-Münze zuzuteilen. Denn vermutlich werden deutlich mehr Bestellungen eingehen als die Auflage von 175.000 hergibt.
Ich werde die Entwicklung des Goldpreises bis zum 12. September 2019 noch beobachten und dann – wenn er immer noch so hoch ist – eine Bestellung abgeben. Der Ankaufspreis der 100-Euro-Goldmünzen aus den Vorjahren liegt bei verschiedenen Online-Händlern derzeit bei rund 690 €. Das sind also rund 50 € pro Goldmünze „geschenkt“.
Natürlich sind auch mehrere Bestellungen aus einem Haushalt zulässig. Mal sehen, wer aus meinem Umfeld dann auch bestellen will.
Ein kleines Risiko besteht allerdings noch: die Ausgabe der Münzen erfolgt ab 1. Oktober 2019. Und bis dahin könnte der Goldpreis natürlich wieder gesunken sein. Die Weltwirtschaft und die Krisenherde dieser Welt machen das aber unwahrscheinlich.
Dieser Gold-Tipp kommt dem „Free Lunch“ damit schon verdammt nahe. Ich hoffe, dieser kleine Ausflug in die Welt der Edelmetalle war okay.

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