Konzentration auf das Kerngeschäft sorgt für höhere Jahresprognose

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Die Kombination von Telekommunikation und Medienangebot galt eine Zeitlang als State-of-the-Art. AT&T kaufte sich TimeWarner und Verizon probierte es mit AOL und Yahoo. Inzwischen haben sich die Perspektiven geändert und es kommt zum Verkauf bzw. zur Abspaltung.

Damit konzentriert sich die Mobilfunkaktie wieder voll auf das Kerngeschäft und kann nun sogar die Prognose für das laufende Jahr erhöhen.

Wie ich die Perspektiven aktuell einschätze und wie die jüngste Dividendenzahlung ausgefallen ist, erfährst Du in diesem Beitrag.

Verizon ist das Nr. 1-Mobilfunkunternehmen aus den USA. Hier habe ich die Aktie vorgestellt und hier hatte ich sie im März nachgekauft.

Dividendenzahlung

Verizon zahlt erneut eine Quartalsdividende von 0,6275 US$ je Aktie. Für meine 200 Aktien in meinem Dividendendepot ergibt das eine Brutto-Dividende von 125,50 US$. Der Smartbroker rechnete diese Dividende zum Kurs von 1,1917 in Euro um. Nach Abzug der Steuern verbleibt eine Netto-Dividende von 78,42 €. Sie wurde mit Wertstellung 02.08.2021 überwiesen.

Dividendengutschrift Verizon im August 2021
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Meine Aktien kaufe ich, wenn immer es geht, in mein Depot beim Smartbroker: Für einen Festpreis von 4,- € ist ein Handel an allen deutschen Handelsplätzen möglich. Liegt das Ordervolumen über 500,- €, dann ist bei gettex ein Handel für 0,- € möglich. Bei Lang & Schwarz kostet eine Order dann lediglich 1,- €. Damit bietet mir der Smartbroker die komplette Welt der Handelsmöglichkeiten zu attraktiven Konditionen. Das Depot wird kostenfrei geführt. Ich möchte den Smartbroker in der Riege meiner Depots nicht mehr missen. Alle Infos zur Depoteröffnung findest Du hier.

Perspektiven

Mit der Übernahme der Medienunternehmen und dem Ausbau der 5G-Netze haben sich die Telekommunikationsunternehmen hoch verschuldet. Der Schuldenabbau hat deshalb nun Priorität, insbesondere weil Zinserhöhungen in den USA nur noch eine Frage der Zeit sind.

Verizon macht hier derzeit noch keine Fortschritte. Bei den jüngsten Quartalsergebnissen lag der Verschuldungsgrad (NetDebt vs. Adjusted EBITDA) weiterhin bei 2,9 verschlechtert. Im Jahresvergleich ist die Verschuldung um 42,5 Mrd. US$ auf 136,8 Mrd. US$ angestiegen.

Für Investoren erträglich ist das nur deshalb, weil das Kerngeschäft weiter boomt. Der operative Umsatz wuchs im 2. Quartal gegenüber dem Vorjahresquartal um 10,9%. Gegenüber dem 2. Quartal 2019 (also vor Corona) war das immer noch ein Wachstum um 5,3%. Das ist sehr erfreulich!

Das Management hat nun die Erwartungen für das Gesamtjahr angehoben. Statt auf 5-5,15 US$ soll der Gewinn je Aktie auf 5,25 bis 5,35 US$ steigen.

Und aufgrund des Verkaufs der Mediensparte, die im 3. Quartal vollzogen sein soll, gibt kein Ziel mehr für den Gesamtumsatz, der bisher um 2-3% steigen sollte. Stattdessen entspricht dann der Mobilfunkumsatz dem Gesamtumsatz und er soll um 3,5-4% steigen.

Die Konzentration auf den Mobilfunk als Kerngeschäft zeigt also direkt Wirkung, indem die Jahresprognose deutlich angehoben werden kann.

Nachdem ich ja schon im März Verizon nachgekauft habe, bin ich mit den 200 Aktien nun gut aufgestellt. Weitere Investments im Telekommunikationssektor würde ich eher in Kanada tätigen.

Auf einen Blick:

Unternehmen:Verizon
ISIN:US92343V1044
Im Divantis-Depot seit:19.06.2014
Letzter Nachkauf am:15.03.2021
Stückzahl im Divantis-Depot:200
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:43,37 €
Gesamtkaufpreis:8.674,71 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:1.879,62 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

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