Die Lage bleibt angespannt, aber mein Gewinn steigt weiter

4.6
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Man kann es kaum anders sagen: dieses Wertpapier ist ein Phänomen! Die geschäftliche Situation ist alles andere als entspannt. Trotzdem ist die Aktie in diesem so durchwachsenen Börsenjahr mein zweitbester Titel im Depot. Und rentiert gleichzeitig mit mehr als 8% Dividendenrendite.

Sicher ist ja gar nichts außer dem Tod. Vor allem gilt das für Dividenden. Sie können jederzeit gekürzt oder ganz gestrichen werden. Nachdem solche Maßnahmen in den letzten Quartalen aber ausgeblieben sind, bin ich inzwischen zuversichtlich, dass – vorausgesetzt die Situation bleibt halbwegs unter Kontrolle – auch weiterhin eine unveränderte Quartalsdividende gezahlt werden wird.

Und das bedeutet für mich dann, dass ich alle drei Monate weitere 2% meines noch eingesetzten Kapitals zurückerhalte. Und mit jeder Zahlung wird das Verhältnis besser. Und umso entspannter kann ich die weitere Entwicklung begleiten.

Wie ich die Perspektiven der Aktie nun einschätze, wann ich sie nachkaufen will und wie die letzte Dividendenzahlung ausgefallen ist, erfährst Du in diesem Beitrag.

Mein Top-Dividendenbringer im Depot ist Omega Healthcare Investors (OHI). Der in Seniorenimmobilien investierende REIT (hier vorgestellt) erreicht auf meinen Netto-Einstand eine zweistellige Dividendenrendite und die absolute Dividendenhöhe ist durch meinen letzten Nachkauf im Oktober letzten Jahres weiter gestiegen. Seit 2017 bin ich bei OHI investiert:

5-Jahres-Chart Omega Healthcare Investors in US-Dollar
5-Jahres-Chart Omega Healthcare Investors in US-Dollar

Dividendenzahlung

Omega Healthcare Investors zahlt erneut eine Quartalsdividende von 0,67 US$. Für die 220 Aktien in meinem Dividendendepot ergibt das eine Brutto-Dividende von 147,40 US$. Sie wurde von der Consorsbank zum Kurs von 1,0447 in Euro umgerechnet. Beim Smartbroker erhielt ich einen Umrechnungskurs von 1,02934.

Nach Abzug der Steuern verbleibt in der Addition eine Netto-Dividende von 105,54 €. Sie wurde von beiden Brokern – bei der Consorsbank rückwirkend – mit Wertstellung 15.11.2022 überwiesen.

Dividendengutschrift Omega Healthcare Investors im November 2022 Consorsbank
Dividendenabrechnung der Consorsbank
Dividendengutschrift Omega Healthcare Investors im November 2022 Smartbroker
Dividendenabrechnung vom Smartbroker

Perspektiven

Dank des weiterhin starken US-Dollars habe ich damit zum dritten Mal in Folge eine dreistellige Netto-Dividende erhalten. Das Momentum scheint sich allerdings gerade in Richtung des Euros zu verändern, die Parität ist schon wieder ein Stück entfernt.

Für Omega Healthcare Investors (OHI) selbst ist das allerdings nicht relevant, die Seniorenheime befinden sich ja nur in den USA und Großbritannien und damit außerhalb der Euro-Zone.

Anfang November berichtete OHI über die Ergebnisse des 3. Quartals. Wichtigste Kennzahl ist dabei der FFO (Funds From Operations) je Aktie. Er betrug bei OHI im 2. Quartal 0,65 US$ („Nareit FFO“) und lag damit 0,02 US$ höher als erwartet.

Im Vergleich zum Vorjahresquartal ist das aber ein Rückgang von 0,08 US$. Und das, obwohl die Zahl der ausgegebenen Aktien aufgrund der Aktienrückkäufe um 4 Millionen gesunken ist.

Die Lage ist also wirklich noch angespannt und bietet keinen Anlass zu Jubelstürmen. Der Kurszuwachs in diesem Jahr ist deshalb meiner Meinung nach vor allem der Erleichterung geschuldet, dass die Dividende weiter gezahlt wird. Und 8% Dividendenrendite eben angemessener als 10% sind.

Das Management von OHI ist weiterhin damit beschäftigt, große Mieter zu unterstützen und mit ihnen Regelungen zu finden, mit denen beide Seiten leben können. Die Belegungsraten sind teilweise immer noch so niedrig, dass viele Einrichtungen bei gleichzeitig steigenden Kosten nicht kostendeckend agieren. Und das führt dann dazu, dass einzelne Betreiber nicht mehr in der Lage sind, ihre Mieten zu zahlen. Im letzten Quartal wurden so z.B. rückständige Mieten in Höhe von 40 Mio. US$ in langfristige Darlehen mit 12% Zinsen umgewandelt.

Objektiv betrachtet lässt sich das womöglich als Insolvenzverschleppung bezeichnen. Aber auf der anderen Seite könnte es auch gut gehen und die betroffenen Mieter Zeit gewinnen und sich entsprechend erholen.

OHI ist für mich weiterhin ein Hochrisikoinvestment. Das Portfolio ist auf Kante genäht und es ist fraglich, wie sich der Zinsanstieg bei einem gleichzeitig unter Druck geratenen Immobilienmarkt mittelfristig auswirken wird. Auf der anderen Seite besteht weiterhin ein Bedarf an Seniorenwohnheimen und OHI ist groß und erfahren, um die Situation zu managen. Für mich ist die wichtigste Nachricht: Das hohe Risiko wird auch bezahlt.

Und da ich schon lange investiert bin, habe ich mir auch einen entsprechenden Puffer aufgebaut. Von meinem Investment in Höhe von rund 6.000 € erhalte ich alle drei Monate rund 100 € zurück. Insgesamt sind so schon über 1.600 € zusammen gekommen.

Ich halte deshalb an meinem Investment fest, so lange die Dividende unverändert bezahlt wird. Meine Depotposition will ich weiterhin auf 300 Stück ausbauen. Ich habe dafür aber keine Eile. Entweder möchte ich eine deutliche Erholung bei den Mietzahlungen sehen oder aber einen Aktienkurs, der mir mindestens 10% Dividendenrendite bringt. Denn auch ein solch niedrigerer Aktienkurs wäre ein Puffer bei einem Nachkauf.

Deshalb ist OHI derzeit für mich eine klare Halteposition. Eine, die mir hohe Ausschüttungen bringt, bei der ich aber auch immer weiß, dass etwas Negatives passieren könnte.

Auf einen Blick:

Unternehmen:Omega Healthcare Investors, Inc.
ISIN:US6819361006
Im Divantis-Depot seit:19.05.2017
Letzter Nachkauf am:12.10.2021
Stückzahl im Divantis-Depot:220
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:27,14 €
Gesamtkaufpreis:5.970,40 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:1.618,84 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

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12 Gedanken zu „Die Lage bleibt angespannt, aber mein Gewinn steigt weiter“

  1. In der Tat, lieber Ben, ist OHI ein spannender Titel.
    So spannend, dass ich 2022 auch einstieg. Mir gelang ein eher seltenes Kunststück, ein gutes Market timing.
    Bei 25,35 EUR eingestiegen, liegt der Kurs seit einiger Zeit hartnäckig über 30 EUR.
    Das ist – ergänzend zur hohen Dividende – natürlich besonders erfreulich.
    Welltower hielt ich mal im Depot, verkaufte ich dann wieder.
    Zwei Fragen an Mitforisten:
    a) Wie bewertet Ihr die Zahlen von OHI im Vergleich zu WELL und MPW?
    b) Wieso bleibt der Kurs von OHI so hartnäckig freundlich, während MPW und WELL eher nach Süden zeigen? Verstehe ich nicht recht…

    1. Matthias von Mitzlaff,

      WELL hat erhebliche Gewinneinbrüche zu verdauen, MPW hat einen 10% Umsatzrückgang, wann dies auf den Gewinn durchschlägt, zeigt die Zukunft.
      Alle drei sind Risikopapiere, wie Ben schon anmerkte. Zusätzlich drückt sicherlich auch die Inflation … Nur solange die Mieter (und deren Mieter) die höheren Kosten auch zahlen können, funktioniert das Geschäftsmodell.

      Bevor ich es vergesse: Glückwunsch zum Market Timing. Das gibt Dir zumindest kurzfristig einen gewisse Sicherheitabstand.

      Für mich wären alle drei derzeit nichts – auch wenn die amerikanischen REITs ein Liebling der Deutschen Aktionäre scheint. Die kurz- und mittelfristige Zukunft wäre mir zu unsicher.

    2. Ohi hat entschieden weniger risiko als mpw. Bei ohi sind es immer nur kleinere operators die probleme bereiten, bei mpw ist es der groesste krankenhausbetreiber der gleich mal 25-30% des umsatzes ausmacht. Mpq ist da bewusst ein sehr grosses risiko eingegangen, mit dem hintergedanken, den betreiber steward zu sanieren. Allerdings sagen sowohl ohi als auch mpw, dass bei beiden die problemfirmen ihre mietzahlungen naechstes jahr wieder aufnehmen wollen. Von der firma guardian hoert man bei ohi nix mehr, ist wohl heilbringend umstrukturiert worden, und zahlt inzwischen wieder was. Jetzt ist die rede von agemo, die gestutzt werden soll und dann wieder naechstes jahr mietzahlungen aufbringen will. Bei Mpw sind die gebaeude fast vollstaendig vermietet, bei ohi sind es nur 78%. Grund ist das personal, das wegen covid in deckung gegangen ist.
      Beide sagen von sich, dass ihre bilanzen u cashpositionen solide sind, hauptsaechlich wegen immobilienverkaeufen. Bei ohi hab ich den eindruck, dass sie recht aktionaerfreudig denken u handeln. Klar sie brauchen ja auch das geld der aktionaere, bei aktienneuausgaben

      1. Noch was : die geschaeftsstruktur REIT wurde vor ein paar jahrzehnten bewusst so eingerichtet. Grund : die hauptaktionaere sind wohl die pensionsfonds der us regierung, die aber auf konstante u kalkulierbare dividenden angewiesen sind. Um es sich mit denen nicht zu vergraulen, sind die reits dann natuerlich bestrebt, alles zu tun, um die divs nicht kuerzen zu muessen. Sonst bleiben sie ueber jahre in der dumping zone, siehe nhi.

  2. Hallo zusammen,

    ich halte WELL und OHI im Bestand. Bei bewusstem Risiko ist der Depotanteile überschaubar. Ferner habe ich noch DRT (Data Center).

    Ich bin auch in einen BDC (ähnlich wie REITs) investiert. Wäre das nicht eine interessante Investionsmöglichkeit. Meine Erfahrungen mit NMFC sind recht gut. Dividenden wurden durchgängig gezahlt.

    REITs und BCD sind für mich transparente Anlagevehikel und damit quasie basis-demokratisch.

    LG Christian

  3. Hi

    Bin da auf einen interessanten artikel gestossen , der zwar mit reits nichts zu tun hat . Ich weiss nicht wohin ich das posten soll, jetzt mach ichs hald mal hier.

    Es geht um einen voellig neuen Batterietyp, der auf einer biologischen energiespeicherung basiert. Vielleicht ist das ja ein technischer durchbruch , sowohl fuer Haushalte, wie auch im grossen. Ich waere sehr an einer beurteilung unserer techniker hier an bord interessiert.

    https://efahrer.chip.de/news/ohne-kobalt-lithium-co-diese-batterie-aus-deutschland-geht-in-serie_1010212

  4. Hallo Manfred,

    ich habe die Nachricht in der Zeitung gelesen (sitze in Nordbayern). Das Unternehmen nutzt Elektrolyte, die wir aus dem Säure-Basis Haushalt unseres Körpers kennen. Der CEO ist übrigens aus dem medizinischen Bereich.

    Elektrolyte sind Stoffe, die elektrischen Strom in wässriger Lösung leiten (Elektrolyte für Sportler). Von daher „stimmt die Story“. Es gab bereits früher Konzepte mit Flüssigkeitsmanagement und Ionen, ich kann mich an die Quellen aber nicht erinnern. Das Prinzip ist für stationäre Speicher gut umsetzbar.

    Vorteil und Nachteil: Es ist ein Mittelständler! Vorteil ist die Innovationsfreudigkeit, der Nachteil, die Batteriehersteller werden sich die Butter nicht vom Brot nehmen lassen.
    Ich wünsche dem Unternehmen viel Erfolg. Die Aktien dürften allerdings nicht börsennotiert sein, wie bei vielen erfolgreichen Mittelständlern. Das, um Übernahmen zu vermeiden und die Mitarbeiter zu binden.

  5. Interessant finde ich, dass die bereits mit uniper ein pilotprojekt im grossen stil planen.

    Eine zelle soll 200 kwh speichern koennen. Vielleicht kann man diese zellen ja auch in kleinerem masstab bauen. Zb 20 – 30 kwh. Dann waere die stromversorgung eines jeden haushalts gesichert. Und man kaeme weg von gas , oel und putin, wenn man diese batterie dann mit solar und wind fuettert. Sie soll 1.4 m gross sein bei 200 kwh ????? Was immer das heissen mag. Bei 20 kwh dann wohl einiges kleiner und sie passt in jeden keller !

    1. Hallo Manfred,

      du benötigst zwei Tanks, einem mit positiv geladener Flüssigkeit, einen anderen mit negativ geladener Flüssigkeit. Ich habe noch im Hinterkopf eine Ladungsdichte von 0,5kWh pro Liter. So Phi-mal Daumen, mit der Größe eines Heizöltanks kann man den Strom der eigenen Solaranlage, den man nis Netz einspeist, mit einer Flusszellenbatterie für den Winter speichern. Die Voraussetzung ist, durch Großserienfertigung werden die Kosten reduziert und der Wirkungsgrad muss sehr hoch sein.

      Viele Grüße

      Peter

      1. Danke, Peter !!!
        Ich werd mir diese infos mal vertiefen.
        Was fuer konkurenten hat denn diese deutsche Firma ?
        Die sagen ja auch von sich aus , dass sie diese batterien lieber in usa bauen wollen, da dort viel schneller gelder genehmigt werden als bei uns. Waere schoen, wenn sich diese batterien durchsetzen wuerden. Scheinen ja sehr viel kostenguenstiger zu sein als all diese litium batterien. Haengt wohl auch davon ab, wie durchsetzungsfaehig die litium lobby ist. Ist vielleicht strategisch gar nicht so schlecht, wenn die zuerst mal industrielle grossprojekte mit ihren batterien ins visier nehmen, wo sich litium wohl kaum rechnet und dann spaeter , wenn erfolgreich, haushaltsgerechte batterien bauen, und dabei einen frontalangriff gegen die maechtige li- lobby starten. Es wird spannend. Ich bin auch persoehnlich an solchen kostenguenstigeren stromspeichern interessiert, da wir hier alle 2 wochen einen mindestens halbtaegigen stromausfall haben. Letzten winter hatten wir 4 monate lang keinen strom und kein wasser !!!! , nachdem ein taifun von 270 kmh die haelfte aller baeume und strommasten umgeknickt hat …. eine wiche lang konnte man mangels strom kein geld von den banken bekommen, vor den tankstellen stand man 400 meter lang schlange, und an den zapfsaeulen gabs dann schlaegereien !!
        Tja, so is das in einem aufstrebenden asiatischen entwicklungsland.

        1. Hallo Manfred,

          für viele Deiner Fragen gibt Dir das folgende Video Antwort:

          https://www.youtube.com/watch?v=SipKF8rnEsM

          Die Förderung in Deutschland ist sehr spärlich, weil politisch nicht gewollt.

          Ich selbst habe eine 10,5 kWp PV-Anlage mit 12 kWh-Speicher in Bestellung. Ich hoffe, sie wird Mitte 2023 geliefert, einen festen Liefertermin gibt heute keiner mehr ab. Unsere Anlage ist notstromfähig und als Insellösung einsetzbar. Wir haben auch die Möglichkeit, im Inselbetrieb mit einem Notstromaggregat über einen Gleichrichter die Batterie aufladen.

          Viele Grüße

          Peter

  6. Hallo Manfred, hallo Börsenhai,

    die REDOX-Flussbatterie ist eine deutsche Erfindung, das Patent hierzu ist von 1949. Hier ist die Geschichte auf Wikipedia zu lesen:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Redox-Flow-Batterie

    Ich selbst beobachtete das Wirken der Schweizer Firma NanoFlowCell, die Fahrzeuge mit Flusszellenbatterie gebaut hat, mit einer Fahrleistung von über 1000 km pro Tankfüllung, seit 2015.

    Hierüber ist ein interessanter Artikel in der Zeitung AMS:

    https://www.auto-motor-und-sport.de/fahrbericht/nanoflowcell-quantino-fe-im-fahrbericht-elektroauto-nachtanken/

    Meine Einschätzung ist, bei Serienreife ist dies eine Alternative bei großen stationären Batterien an Stelle der Lithium-Batterie, Die Flüssigkeit für die REDOX-Flussbatterie ist sehr kostengünstig.

    Für mobile Antriebe bedeutet dies einen sehr teuren Aufbau der Infrastruktur.

    Ab dem 01.01.2023 rechnen sich E-Autos nur, wenn du diese zu Hause mit Solarstrom von Ostern bis Oktober auflädst, in den Wintermonaten mit Strom aus dem Netz.

    In der 2,5 bis 3,0-Tonnen-Batterie-Panzer-Klasse wird sich der Wasserstoffantrieb durchsetzen. Bei VW scheint ein Umdenken stattfinden. VW hat mit der Firma Kraftwerk Tubes GmbH aus Sachsen ein Patent angemeldet. Diese Brennstoffzellen kommen ohne Platin aus, die Membranen sind aus Keramik. Ein Artikel hierzu ist am 17.11.2022 erschienen, bitte googlen

    Deutschland ist ein Erfinderland, solange keine politischen Leitplanken gesetzt werden, dies passiert zur Zeit leider. Wenn politisch nicht gewünscht, dann keine Förderung!!!

    Ich hoffe ein wenig geholfen zu haben.

    Peter

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