Kurschance zum Nachkauf genutzt

Strommast und Hochspannungsleitung

Erstens kommt anders und zweitens als man denkt. Der Spruch trifft aktuell voll auf mich und meine Börsengeschäfte zu. Da hatte ich in meinem Ausblick für Juli noch klar und deutlich geschrieben, dass ich entweder meine japanische Aktie oder meine französische Aktie nachkaufen werde.

Nach der ersten Juli-Woche war das dann schon obsolet und eine Kurschance bei einer anderen Aktie animierte mich zum Kauf.

Hier erfährst Du alle Details zu dem jüngsten Aktienkauf. Außerdem gab es noch eine Dividendenzahlung von Kimberly-Clark.

Wer meinen Newsletter abonniert hat, hat direkt nach dem Aktienkauf erfahren, um welche Aktie es sich handelt. Hier nun auch die Auflösung im Blog:

Red Electrica

Es ist der spanische Infrastrukturwert Red Electrica, der mich hat schwach werden lassen. Hier habe ich ihn ausführlich porträtiert.

Aktienkauf

500 Aktien von Red Electrica hatte ich bereits im Depot. Weitere 100 Aktien kaufte ich nun hinzu. Zum Kurs von 17,50 € orderte ich am 08.07.2019 die Aktien über Lang & Schwarz in mein Depot bei der Onvista Bank. Mit Gebühren zahlte ich insgesamt 1.752,00 € für den Aktienkauf.

Kaufabrechnung Red Electrica Aktien im Juli 2019

Aussichten der Aktie

Ich hatte eigentlich nicht vor, Red Electrica noch einmal nachzukaufen. Aber: nach der Dividendenzahlung Anfang Juli ging es deutlich abwärts. Und das Kursniveau empfinde ich nun als so attraktiv, dass ich meine Depotposition gerne noch einmal vergrößert habe.

Red Electrica erhöht die Dividende kontinuierlich. Und zum Dividendentermin (Anfang Januar und Anfang Juli) notiert die Aktie regelmäßig auf Höchststand. Ich bin mir deshalb sehr sicher, dass die Aktie bis zum Jahresende wieder deutlich über den 17,50 € stehen wird.

Mit dem Nachkauf habe ich mir für diese Aktien eine Dividendenrendite von 5,6% gesichert. Auch das finde ich attraktiv.

Auf einen Blick:

Unternehmen:Red Eléctrica Corporación, S.A.
ISIN:ES0173093024
Im Divantis-Depot seit:17.08.2016
Letzter Nachkauf am:08.07.2019
Stückzahl im Divantis-Depot:600
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:18,38 €
Gesamtkaufpreis:11.025,69 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:959,69 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

Kimberly-Clark

Kimberly-Clark habe ich hier ausführlich vorgestellt.

Dividendenzahlung

Verlässlich wurde wieder eine Quartalsdividende von 1,03 US$ pro Aktie gezahlt. Für die 125 Aktien im Divantis-Depot ergibt das eine Brutto-Dividende von 128,75 US$. Die Consorsbank rechnete die Dividende zum Kurs von 1,1315 in Euro um und zog die Steuern ab. Übrig bleibt eine Netto-Dividende von 84,72 €. Sie wurde mit Wertstellung 02.07.2019 überwiesen.

Dividendenabrechnung Kimberly-Clark im Juli 2019

Aussichten der Aktie

Kimberly-Clark ist ein klassischer defensiver Titel. Er spielt seine Stärken in unsicheren Börsen- und Konjunkturphasen aus. So auch aktuell. Die Aktie ist innerhalb eines Jahres inklusive der gezahlten Dividenden um 41% gestiegen.

Genau dafür ist sie in meinem Depot. Und das ist auch der Grund, warum ich derzeit keinen Nachkauf ins Auge fasse. Die Aktie ist bereits meine fünftgrößte Position und Käufe führe ich lieber in schwachen Phasen durch. So erfreue ich mich weiterhin an ordentlichen Dividenden, die jährlich gesteigert werden!

Auf einen Blick:

Unternehmen:Kimberly-Clark Corporation
ISIN:US4943681035
Im Divantis-Depot seit:28.10.2016
Letzter Nachkauf am:--
Stückzahl im Divantis-Depot:125
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:105,41 €
Gesamtkaufpreis:13.176,55 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:884,23 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

Und was ist mit der Watchlist?

Ich habe mein Pulver noch nicht komplett verschossen. Wenn sich die Chance ergibt, diese japanische Aktie doch noch günstig im Juli zu erwerben, dann werde ich sie ergreifen. Zwar nicht mehr in der ursprünglich geplanten Stückzahl, aber 100 Aktien könnten es schon noch sein. Da die Aktie Ende Juli exDividende geht, schaue ich erst mal nur noch diesen Monat nach einer Nachkaufgelegenheit.

Ansonsten lautet meine Devise: Abwarten und Tee trinken. Ich renne keinen Kursen hinterher. Es gibt immer wieder Kurschancen bei anderen Aktien. Ich bin froh, wenn ich genügend Liquidität habe, um sie zu nutzen.

13 Gedanken zu „Kurschance zum Nachkauf genutzt“

  1. Ja, so langsam wird es bei Red Electrica interessant. Habe die Aktie jetzt schon eine Weile auf der Watchlist vielleicht greife ich jetzt auch mal zu.

  2. Hallo Divantis,

    wieso bezahlst Du bei der Onvista keine Ordergebühren?
    Habe ich da eine Akton bei L&S verpasst?

    Viele Grüße
    Dieter

    1. Hallo Dieter,

      ich habe mein Depot bei Onvista erst kürzlich eröffnet und 50 € Tradeguthaben erhalten, das ich bis Ende August nutzen kann. Die eigentliche Ordergebühr wäre 5 € zzgl. 2 € Habdelsplatzgebühr. Das Tradeguthaben wird „nur“ auf die 5 € angerechnet.

      Viele Grüße Ben

    2. Ben benutzt das Freebuy-Depot (wie ich im Übrigen auch)
      Hier bekommt man je nach Geldvolumen im Vormonat eine best. Zahl an Freebuys im Folgemonat.
      Unäbhängig vom Handelspartner fallen lediglich 2,- Gebühr an.

    1. bei der Deutsche Beteiligung denke ich gerade nach meine jahrelangen Anteile zu veräußern.
      Am 08.07.19 wurde die Jahresprognose bestätigt um diese dann 48 Stunden später wieder zu kassieren und eine Gewinnwarnung zu melden. Mein Vertrauen in das Managment ist ein wenig eingetrübt.

      1. Hallo Daniel,

        das kann ich gut nachvollziehen. Mir geht es ähnlich. Die Bestätigung der Prognose am 8.7.19 hätten sie sich sparen können. Offenbar war das eine Aussage ins Blaue hinein. Mitten im Quartalsabschluss und ohne ausreichende Validierung. Ich bleibe trotzdem (vorerst) investiert, da ich die weitere Entwicklung abwarten will. Abgesehen von diesem „Fehler“ bin ich eigentlich ganz zufrieden mit dem Management.

        Viele Grüße Ben

      1. Die Steuer ist für mich sekundär. Ähnlich wie bei französischen Werten.

        Was wäre denn ein angemessener Preis für Dich? Bin mit meinem Einstieg soweit zufrieden.

  3. Der Kursrutsch der spanischen Versorger, u.a.Red Electrica, hat aber eher mit der Nachricht zu tun, dass es regulatorische Änderungen geben wird und die CNMC die Vergütung der Strom- und Gasnetzbetreiber drastisch senken will. Damit sind auch Dividendenkürzungen der Unternehmen nicht ausgeschlossen und die Kreditratings verschlechtern sich zudem merklich…
    Mich hat es noch ‚heftiger‘ bei Enagas erwischt, da es die Gasnetzbetreiber am stärksten betrifft.

    1. Die jetzt diskutierten Senkungen sollen 7% für Strom- und 21% für Gasnetzbetreiber betragen. Enagas beobachte ich seit langem. Kann man dieses Senkungen eigentlich analog auf die erwarteten Dividendensenkungen übertragen? Ist das eine durchaus realistische Annahme?

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