Die nächste Dividende aus Down Under: Sydney Airport schüttet aus!

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Nachdem gestern die Dividende des australischen Mautstraßenbetreibers Transurban Group verbucht wurde, ist heute Sydney Airport an der Reihe! Auch hier handelt es sich um gestapelte Wertpapiere, es erfolgte aber nur eine Abrechnung mit 15% Quellensteuer.

Für jede der 1.000 Aktien im Divantis-Depot wurden 0,165 Australische Dollar ausgeschüttet. Bereits im Februar gab es 0,17 AUD pro Stück.

Steuerlich sieht die Ausschüttung sogar besser aus als bei einer deutschen Aktie: Die Bruttoausschüttung wurde zum Kurs von 1,5239 in Euro umgerechnet. Das ergab einen Wert von 108,27 €. Netto kamen dabei 80,61 € heraus. Dies entspricht einer Steuerbelastung von “lediglich” 25,55 % und wird durch die Anrechnung der Quellensteuer erreicht.

Die Überweisung der Dividende erfolgt rückwirkend mit Wertstellung 14.08.2017.

Sydney Airport ist für Dividendeninvestoren weiterhin eine attraktive Aktie. Die Dividendenrendite liegt aktuell bei 4,76% vor Steuern und nach Steuern immerhin auch noch bei 3,54%. Weitere Informationen zu Sydney Airport findet Ihr hier!

Mit dieser Ausschüttung steigen die Dividendenerträge im August auf 281,04 € und im Gesamtjahr liege ich jetzt bei 6.028,49 €. Die nächste Dividende ist auch schon im Anflug, aber dazu lest Ihr morgen mehr!

Auf einen Blick:

Unternehmen:Sydney Airport
ISIN:AU000000SYD9
Im Divantis-Depot seit:17.03.2016
Letzter Nachkauf am:27.04.2016
Stückzahl im Divantis-Depot:1.000
Durchschnittskaufkurs inkl. Gebühren:4,50 €
Gesamtkaufpreis:4.497,85 €
Bisher erhaltene Netto-Dividenden:674,12 €
Aktuelle Strategie:Halten und Dividende kassieren

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6 Gedanken zu „Die nächste Dividende aus Down Under: Sydney Airport schüttet aus!“

  1. Hallo Ben, grüss Dich. Mit wachsender Begeisterung folge ich seit einigen Wochen Deinen Aktien-Entscheidungen und Beschreibungen. Vielen Dank für die interessanten Inhalte. Nun habe ich eine Frage:
    Wie kann es sein, dass bei der Abrechnung (Sydney Airport) die Kapitalertrags-Steuer niedriger ist (wenn auch nur geringfügig) und wäre dies nicht dann bei allen Aktien so, die 15 % Quellensteuer anrechnen, z.B. niederländische Papiere?

    Herzliche Grüße, Eva

    1. Hallo Eva,

      ich freue mich sehr, dass Dir meine Beiträge gefallen! Danke für dein Feedback!

      Es ist tatsächlich so, dass für deutsche Anleger ein kleiner Steuervorteil besteht, wenn die 15%ige Quellensteuer auf die Kapitalertragsteuer angerechnet wird. Das ist bei US-Aktien und niederländischen Aktien so und eben auch bei der australischen Sydney Airport so. Netto kommen dadurch 74,45% statt 73,62% der Bruttodividende bei uns an (ohne Kirchensteuer).

      Woran das liegt? Am Solidaritätszuschlag! Er beträgt ja 5,5% auf die Kapitalertragsteuer. Und wenn diese durch die Quellensteueranrechnung reduziert ist, dann fällt der Soli etwas niedriger aus.

      Es ist nicht viel und sollte nicht ausschlaggebend für Deine Kaufentscheidung sein. Aber ein netter Nebeneffekt ist es schon!

      Viele Grüße Ben

      1. Hallo Ben,
        danke vielmals für Deine schnelle Antwort. Super erklärt.
        Da werde ich mal mit großer Freude meine Abrechnungen prüfen. :-)

        Wie sieht es aus,
        wenn der Freibetrag noch besteht bzw. die Schwelle noch nicht erreicht ist.

        Dann gibt es ja keinen kleinen Vorteil
        oder sehe ich das falsch?

        schöne Grüße und bis bald, Eva

        1. Ich glaube, es ist so wie Du schreibst. Bin mir aber nicht ganz sicher, da ich den Freistellungsauftrag für mein Depot erteilt habe, in dem ich nur Dividenden ohne Quellensteuer erhalte.
          Aber schau mal deine Abrechnungen durch, das würde mich auch interessieren, ob es wirklich so ist!

          1. Hallo Ben,

            stell Dir vor: meine Abrechnungen habe ich geprüft und den kleinen Vorteil auf den mit 15 % Quellensteuer belasteten Werten gefunden. Ein Freude, denn auch kleines Geld sammelt sich über die Jahre – das wissen wir ja schon.

            Was ich jedoch auch festgestellt habe, ist folgendes: Ist der Freisteller noch nicht ausgeschöpft, wird die Quellensteuer ebenfalls abgezogen, der Betrag ist verloren! (z.B. spontan in der Kürze der Zeit entdeckt, bei Altria und bei AT & T – also vermutlich bei allen US-amerikanischen Werten.
            Der Freisteller wird jedoch – ein weiteres Ärgernis – auf den Brutto-Betrag angerechnet inkl. der abgeführten Quellensteuer), so dass er sich noch unnötig schneller verbraucht. Da ich ja den Brutto Betrag gar nicht erhalte.

            Du hast mich also dazu gebracht, dass ich in den nächsten Wochen alle meine Abrechnungen prüfen werde. Kleiner Hinweis am Rande: bei GB Aktien ist diese Berechnung NICHT so. Hier bekomme (sofern der Freisteller noch greift) die Dividende brutto/netto identisch. Kein Abzug.

            Nun überlege ich, das anders zu gestalten.
            Ich nehme an, Du hast aus diesem Grund die Quellensteuer-relevanten Aktien in einem weiteren Depot (ohne Freisteller).

            Welche Möglichkeiten gibt es noch?

            Herzlichen Gruss, Eva

  2. Hallo Eva,

    ja, das ist genau der Grund, warum ich in einem Depot den Freistellungsauftrag habe und dort nur Aktien ohne Quellensteuer. Ich glaube allerdings (bin mir nicht wirklich sicher), dass in deinem Fall die Quellensteuer in einen Topf gepackt wird und dann im Laufe des Jahres, wenn dein Freistellungsauftrag irgendwann erschöpft ist, eine Anrechnung stattfindet. Dann wäre es nur eine Verschiebung. Irgendsowas in der Art hatte ich mal gelesen. War mir aber zu vage und deshalb habe ich mich (auch) für die verschiedenen Depots entschieden.

    Viele Grüße Ben

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